Das Wort zum Tierheim-Montag!

Jeder hat eine zweite Chance verdient, auch und vor allem Bürgermeister! Am vergangenen Samstag hat ja auch der sonst eher etwas schlafmützige Öffentliche Anzeiger die Fristverlängerung für das Tierheim bis Oktober ins Blatt gehoben. Immerhin! Klare Message von Bürgermeister Thomas Jung, ist der Ausdruck tiefer Dankbarkeit gegenüber einem Unternehmen, das ursprünglich schon Ende Januar den Tierschutzverein vor die Tür setzen wollte. Die Schon- oder Gnadenfrist nehmen alle Beteiligten aus den Reihen des Tierschutzes sowie Politik gerne an, heißt es in der Meldung weiter. „Aber trotzdem dürfe man jetzt nicht die Hände in den Schoß legen, lässt sich Jung zitieren. Dass der vor zwei Jahren schon über die Kündigung des Pachtvertrages infolge Eigenbedarfs der Basalt AG Bescheid wusste – geschenkt. „Wir haben nun die Möglichkeit zu einem nahtlosen Übergang“, freut sich der VG-Chef. Freuen wir uns mit ihm über seine zweite Chance. Die Basalt AG hat vor allem ihm Zeit verschafft. Gut so, denn den „Tierheim-Totengräber-Makel“ wäre er bis zum Ende seiner Amtszeit nicht mehr losgeworden. Fakt ist, das Tierheim nimmt wieder Tiere auf und wirbt offensiv mit freien Kapazitäten, auch und vor allem bei den Kommunen. Erst schließen, dann abwickeln, dann wieder von vorne anfangen – das alles hätte es nun wirklich nicht gebraucht. Unnötig hoch drei! Das macht doch alles so gar keinen Sinn!

Post vom Blog an den Marktmeister der Herzen Timo Munstein!

Es ist ein geflügeltes Wort: Selten wird so gelogen wie bei Beerdigungen – und Abschieden. Doch bei Timo Munstein darf es ruhig mal Lob sein, und nicht zu knapp. Denn unser aller Marktmeister brachte ein seltenes Kunststück fertig: Trotz so mancher Krisen in den zurückliegenden Jahren, sorgte der positive Typ vor allem mit einer gehörigen Portion Ruhe und Gelassenheit sowie geballter Hartnäckigkeit dafür, dass Märkte, Feste und Kirmesveranstaltungen noch immer im Mittelzentrum leben. Und wie! Meist liefen bei Dir die Fäden zusammen. Im Hintergrund, denn Blitzlichtgewitter war nie Dein Ding. Doch damit ist jetzt Schluss. Der Marktmeister mit Leib und Seele hat fertig! Du wirst ersetzt. Zugegeben, Höhen und Tiefen wechselten sich auch unter Deiner Regie meist ab. Es lief nicht immerzu alles wie geschnitten Brot. Gerade wenn es mal hakte, hast Du nicht gejammert, sondern geklotzt. Als erfahrener Hase verfügtest Du immer über einen Plan B in der Schublade. Und als AZ-Reporter war ich nicht selten Zeitzeuge Deines Pragmatismus! Weitblick eben! Denn Selbstläufer sind Veranstaltungen, gleich welcher Art, schon lange nicht mehr. Umso mehr braucht es Erfahrung, Netzwerke, Seilschaften, Kontakte und nicht zuletzt auch vertrauensvolle Freundschaften, damit das Rad der Feierlichkeiten am Laufen gehalten werden kann.

Timo, Du hast seit der Jahrtausendwende das „Marktmeister-Dress“ mit Leidenschaft getragen. Du wirst Deine Gründe haben, warum Du dieses jetzt für immer abstreifst und das Ressort Wirtschaft und Tourismus verlässt. Viele Standbetreiber und Marktbeschicker werden ihren Marktmeister der Herzen jetzt schon vermissen. Du hinterlässt große Fußstapfen, die ausgefüllt werden wollen. Du bist aber auch nicht aus der Welt und kannst Deiner Nachfolgerin auf kurzen Wegen stets mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und die wäre mit der Muffe gepufft, wenn sie das nicht täte. Deinen Ausstieg wirst Du Dir gewiss gut überlegt haben. Leben heißt Veränderung, auch und vor allem auf dem beruflichen Parkett? Die Wertschätzung seitens Deines Arbeitgebers wird sich gerade jetzt in der Umstellungsphase zeigen. Du bist ja noch „jung“ sowie angriffslustig und ein Schaffer noch dazu.

Der verspricht Spaß: Bike Park entsteht gerade in Hochstetten Dhaun!

Jetzt geht es tatsächlich los! Neben dem Sportplatz toben sich gerade die Bagger aus. Der Grund: Hier entsteht ein „Bikepark“ für Junge und Junggebliebene. Hopp dann! Merke: Biken in einem Bikepark hat ungefähr genauso viel mit herkömmlichem Radfahren zu tun, wie Formel 1 Boliden mit Pferdefuhrwerken. In den jeweiligen Parcours wird nicht gekleckert, sondern geklotzt! Diese beinhalten Rampen und Hügel für verschiedenste Ansprüche. Flowiger Trail, Step Ups and Downs, Gaps und vieles mehr – passt. Gehören Extrem-Parcours-Biken und Hochstetten-Dhaun zukünftig zusammen? So schaut’s aus! Neben dem Sportplatz hatten sich ja schon seit längerem verschieden große Grundhügel aufgetürmt. Rohlinge sozusagen. Die werden gerade extrem gut modelliert. Ziemlich groß wird das Teil mit Mittelinsel. Schaut flüssig und nach jeder Menge Spaßfaktor aus.

Der Ortsgemeinderat hat den Auftrag in einem Volumen von 14 500 Euro an die Firma Joscha Forstreuter mit Sitz in Wahlenau vergeben. Die Profis haben Erfahrung. Die haben die Planungshoheit. Müssen die auch, denn der Park muss allen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Vor der Freigabe muss der abgenommen werden. Nach dem Anlegen kommt das Sanden. Und der muss noch aushärten. Erst dann dürfen die Biker loslegen. Und das werden die auch. Logisch, dass der Blog den auch einmal ausprobiert und auch bewertet. Nicht waghalsig, sondern dosiert, wohlgemerkt!  Spätestens im Frühjahr wird es dann lauten: „Schnappt euch euer Bike und dann kann es auch schon losgehen.“

Baut die Bahn ein Schwimmbecken am Bahnhof Hochstetten?

Nein, hier schließt sich kein ovales Schwimmbecken für Bahnreisende. Auch wenn es so anmutet, das Einbauen der L-Betonsteine dient einzig und alleine der Herrichtung des Bahnhofsvorplatzes und nicht dem Vergnügen von Zugfahrern. Spaß beiseite, vermutlich wird die Fläche danach verfüllt – nicht mit Wasser – um darauf später Parkplätze zu schaffen. Maybe? Die Zuwegung davor wird ebenso befestigt werden. Die endet dann am Bahnsteig, der später sowohl über Treppenstufen, als auch barrierefrei über eine Rampe zu erreichen sein wird. Man kann durchaus schon eine Handschrift erkennen. Aber warten wir doch einfach die weiteren Baufortschritte für eine abschließende Bewertung ab. Bei der momentan hohen Schlagzahl, kann es ja nicht mehr so lange dauern, bis sich die abschließende Struktur zeigt. Die Bilder oben sind schon ziemlich aussagekräftig, wenngleich die Anordnung der L-Steine auf den ersten Blick gerade erschlägt und auf den Zweiten überdimensioniert scheint.   

Rundgang durch die Ortsteile: Zeigt her eure Weihnachtsbäume!

Es sind zwar durchweg keine Prachtexemplare, aber Krücken sind es bei weiten auch nicht. Im Gegenteil: Die Weihnachtsbäume in Hochstetten, Hochstädten und Karlshof gehen in diesem Jahr als überaus vorzeigbar durch. Vor allem der in Hochstetten verdient sich absolute Bestnoten. Dicht, relativ gerade im Wuchs, gleichmäßig im Zweigen-Kleid – viel mehr geht nicht. Sie stehen an den üblichen Ecken und kündigen die baldige Weihnacht an – passt! Der Blog findet die Auswahl jedenfalls vollumfänglich gelungen. Lob an die Gemeindearbeiter an dieser Stelle! Grund zur Beschwerde liefert also keine der drei Tannen. Die Reaktionen klingen durchweg positiv. Sollte jemand dennoch nicht zufrieden sein, Beschwerden können wie immer schriftlich an den Weihnachtsbaumbeauftragten im Gemeindebüro abgegeben werden.

Und die hat es wohl auch schon gegeben, weil der Dhauner Weihnachtsbaum erstmals hinauf auf die Schlossmauer verlagert worden ist. Ein Aufreger? Nicht wirklich! Der ist ja nicht weg. Der steht eben nur woanders. Und auch der schaut gut aus, wenngleich der Schlossherr den noch nicht ganz ausgepackte. Spätestens zum Weihnachtsmarkt dürfte der ab leuchten. Überhaupt, wenn erst in der Dunkelheit die Glühbirnen brennen, jucken ohnehin keinen mehr kleinere Schwächen. Meckern gilt eh nicht, zumal sich jeder Ortsteil noch über einen eigenen Weihnachtsbaum freuen kann. Wobei, eine sowohl, als auch Lösung wäre in Dhaun durchaus machbar gewesen. Übrigens, die Älteren werden sich erinnern, es gab Zeiten, da wurde in deren Schatten bisweilen sogar Weihnachtslieder angestimmt, Glühwein und Würstchen verkauft. Die Tradition des Musik- und Unterhaltungsvereins Hochstetten ist allerdings nicht erst seit Corona Geschichte.

Adventskalender: Heute öffnet der Blog das erste Türchen!

Heute ist es wieder soweit: Die Spannung steigt – was sich wohl hinter dem ersten Türchen versteckt? Etwas Süßes? Oder etwas Selbstgebasteltes? Einen Gutschein oder…? Adventskalender erfreuen Groß und Klein gleichermaßen und sind schon lange nicht mehr nur reine Kindersache!  Ob selbstgemacht oder gekauft – Adventskalender gehören in die Vorweihnachtszeit wie Plätzchenduft und Tannenzweige und verkürzen mit ihren 24 Türchen die Wartezeit bis Weihnachten: denn mit jedem geöffneten Türchen rückt Heiligabend immer näher! Und auch der neugierige Blog hat einen Adventskalender auf dem Esszimmertisch stehen. Klein aber fein, mit Schokolade gefüllt – passt! Und der reicht. Man will ja nicht unbedingt ein Vermögen ausgeben für kleine Geschenksäckchen mit Inhalten, die hinterher eh keiner braucht. Was für den Magen gilt, lässt sich auch prima auf Blogbeiträge übertragen. Der öffnet nicht jeden Tag ein Türchen, hinter der sich eine Geschichte verbirgt, aber heute, zum Auftakt, dann doch ein kleines Gedicht hinter dem 1. Advent:

Komm flieg her lieber guter Nikolaus,
komm am 6. Dezember ins Kirner Land hinaus,
lande mit dem Schlitten in unserm Dorf,
stehe dem Blog für ein Interview Rede und Antwort,
Der will Dir einige heikle Fragen schnell stellen,
bring mit, Knecht Ruprecht, deinen Gesellen.
Ihr habt stets ein Auge auf das Kirner Land,
auf eure ehrlichen Antworten bin ich gespannt.
Bringt die Rute mit und auch Geschenke,
ihr werdet beides brauchen, wie ich denke.
Kirner Land, manches gut und manches im argen,
frei raus euer Urteil, wir können es vertragen.
Der Blog das Gespräch direkt auf die Seite hebt,
während ihr wieder aus Hochstetten entschwebt.
Drum liebe Leute schaut am Nikolaustag auf den Blog, 
was immer dort steht, nicht ich, sondern der Nikolaus 
hat es verbockt.

Kirner Tierheim darf vorerst bleiben!

Alles zurück auf Anfang? Nicht ganz, aber fast! Hurra, das Tierheim darf vorerst an alter Wirkungsstätte weitermachen. Zumindest bis zum Herbst 2023. Die jetzt doch überraschende Fristverlängerung der Verpächter ist jetzt durchgesickert. Und die Tierheim-Verantwortlichen wollen der zurückgespielten Ball wohl auch aufnehmen und die Tierbetreuung langsam wieder hochfahren. Ganz vorsichtig geschlussfolgert, dürfte den Angestellten somit der Gang zum Arbeitsamt erspart bleiben. Gut vor allem für die Tiere und auch gut für das Kirner Land – passt! Blöd nur, man hat schon einiges an Inventar entsorgt. Egal, bis zum Herbst sollte auch das von allen angestrebte Ausweichquartier im und am ehemaligen Borussia-Heim fix sein. Fast ein Jahr Übergangszeit sollte ausreichen, um den Umzug hoch zum Loh in Ruhe vorbereiten zu können. Dafür braucht es ja schließlich auch Bebauungsplan-Änderungen. Warum das ganze Hickhack in Sachen Tierheim überhaupt Fahrt aufnehmen konnte, diesbezüglich sollten sich die in diesem Prozess handelnden Personen mal hinterfragen.

Allen voran die Basalt AG, die eine Kündigung zum Januar ausspricht, um sie dann doch in den Spätherbst zu verschieben. Hochkochende Emotionen hätten vermieden werden können, wenn man in weiser Voraussicht und mit langer Hand den Standortwechsel vorangetrieben hätte. So knallfall – passt so gar nicht und ist auch unnötig. Die Fehlerkette ist lang! Transparenz, Fehlanzeige! Aber jetzt scheint am Ende ja doch noch alles gut zu werden. Das Tierheim bekommt mehr Zeit geschenkt, um sich letztlich neu aufstellen und den Gegebenheiten anpassen zu können. Ist ja auch bald Weihnachten. Nochmals zum Mitschreiben: Absprechen, man hätte sich in großer Runde unbedingt absprechen müssen. Diese Errungenschaft unterscheidet vernünftige Menschen schließlich von Tieren. Dialog ist doch das einfachste und naheliegendste überhaupt. Dazu gehört auch die Erarbeitung einer gemeinsamen Ausstiegs- sowie Umzugsstrategie.  Hoffentlich hat man aus diesem Tierheim-Lapsus die richtigen Lehren gezogen. 

Ein Wunder-Christbaum für den Kreisel!

Ein Christbaum der Superlative! Der mit Abstand prächtigste Weihnachtbaum im Kirner Land und weit darüber hinaus ragt in Hochstetten-Dhaun regelrecht in den Himmel. Weihnachtsbaum hinterm Lattenzaun – passt. Von wegen hinter dem Zaun. Der ragt sogar weiter über die monströse Schallschutzwand heraus. Mehr als 5000 Kugeln, Sterne und weiterer Weihnachtsschmuck hüllen die etwa 20 Meter hohe Weißtanne aus dem heimischen Dhauner Wald in ihr weihnachtliches Gewand. Wahnsinn, der Lichterglanz. Keine Frage der „Kreisel-Christbaum“ ist ein Hingucker. Mehr noch: Der ist fast schon eines Eintrags im Guinness-Buch der Weltrekorde würdig. Der bietet sowohl ein spektakuläres Farbenspiel, das man gesehen haben muss, als auch ein Lichtspektakel. Und das Beste daran, alles LED. Der Spareffekt ist enorm und schont dadurch den Geldbeutel der Ortsgemeinde. Hochstetten-Dhaun vorn? Und wie! Wobei, nicht jedem ist der prachtvolle, ja fast schon ehrfurchtsvolle Anblick auch wirklich vergönnt. Es handelt sich nämlich um einen Fantasie Weihnachtsbaum. Für manche Menschen ist der absolut unsichtbar. Für andere hingegen ist er nur der helle Wahnsinn. Der Blog kann ihn sehen und er kann ihn auch mit der Kamera im Bild festhalten. Aber schaut doch selbst mal nach dem Kreisel-Christbaum am Lattenzaun.      

Hurra! Verbandsgemeinde Kirner Land erhält sage und schreibe 800 000 Euro Klimageld vom Land!

Ja, ist denn heut‘ schon Weihnachten. In ganz Rheinland-Pfalz sollen gut 250 Millionen Euro in kommunale Projekte für Klimaschutz fließen. Städte und Gemeinden können das Geld ab Sommer 2023 erhalten. Auch das Kirner Land? Natürlich! Schnell mal gerechnet: Nach einem festgelegten Schlüssel bekommt die Verbandsgemeinde runde 800 000 Euro (44 Euro pro Einwohner) überwiesen. Dafür muss eine alte Frau ziemlich lange für stricken. Und das Beste daran, die Kohle gibt es on top. Zweckgebunden, wohlgemerkt:. Ob die VG schon um den zu erwartenden Geldsegen weiß? Ja, nein, vielleicht? Naja, die kann ja heimlich auf der bösen Blog-Seite nachlesen. Tun die Mitarbeiter ja eh immer. Gemäß SWR sollen vor allem etwa eine nachhaltige kommunale Energieversorgung – wie Fernwärme oder Biomasse, gefördert werden. Förderungswürdig sind auch energetische Sanierungen zum Beispiel von Schulen und Kitas. Kommunen könnten ihre Beleuchtung energieeffizient umstellen, etwa auf LED.

Oder sie investieren in das Radwegenetz oder Fußgängerwege. Die Kommunen können das Geld auch direkt an die Einwohner weitergeben, beispielsweise indem sie Balkon-Solaranlagen zur Stromerzeugung fördern. Klingt doch alles gar nicht so schlecht. Vor allem die Variante Balkon-Solaranlagen. Da wäre der Blog gerne mit von der Partie. Wann und wo kann der seinen Antrag stellen? Egal! Man könnte aber auch die Kohle dafür verwenden, um in Sachen VG-Solarpark endlich einmal einen Fuß in die Tür zu setzen. Förderungswürdig sind auch kleine Projekte, etwa Sonnensegel für Kitas und Schulen. Der Fantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt. Hat jemand eine andere Idee? Fakt ist, geschenktes Geld kommt aus Mainz. Inwieweit die Verbandsgemeinde die Kohle sinnvoll und nachhaltig einsetzen wird, bleibt abzuwarten. Wobei, die beherbergt ja jetzt einen klugen Klimaschutzmanager unter dem eigenen Dach. Der wird wissen, wie man das geschenkte Geld am effektivsten einsetzen wird können.

Alles wird schön am Naheufer in Hochstädten! Freigabe des Hochwasserschutzes am 8. Dezember!

Jetzt wird es schnuckelig gemütlich! Die Maßnahme Hochwasserschutz Hochstetten-Dhaun neigt sich ihrem Ende zu. Letzte Feinheiten werden gerade erledigt. Flächen final eingeebnet, dekorierende Steine sowie Tische und Bänke platziert. Wobei, es handelt sich lediglich um ein einziges Arrangement an der Nahebrücke für Radfahrer und Spaziergänger. In den naturnahen Uferstrukturen sucht man gemütliche Plätzchen zum Verweilen vergebens. Sei’s drum, am 8. Dezember, ab 13.30 Uhr, soll die offizielle Freigabe erfolgen. So steht es heute in der Zeitung. Wahrscheinlich mit Tamtam und Getöse und viel geladener Prominenz. Der passende Rahmen muss schon sein. Inwieweit die Bürger eingeladen sind, lässt sich aus dem Zeitungsbericht nicht exakt herauslesen. Aber die dürfen ganz bestimmt vorbeischauen. Zu den Programm-Einzelheiten wird man sicherlich noch etwas hinterherschieben. In der im Öffentlichen Anzeiger abgedruckten Pressemitteilung heißt es zum Projekt:  

„Die Nahedeiche wurden in den 1930er-Jahren mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln errichtet. Die SGD Nord hatte bei der Überprüfung der Deichsicherheit vor Jahren festgestellt, dass eine Ertüchtigung erforderlich ist. Die 820 Meter lange Deichanlage am Gewerbegebiet sowie die 200 Meter lange Deichanlage in der Ortslage Hochstädten wurden ertüchtigt. Um der Nahe bei Hochwasser mehr Platz und damit Ausdehnungsraum zu geben, wurde in einem 400 Meter langen Abschnitt ein Teil der alten Deichanlage zwischen Hochstädten und dem Sportplatz zurückgebaut. Die offenen Flanken des Hochwasserschutzes wurden durch neue Riegeldeiche mit jeweils 250 und 200 Meter Länge bis zum Hochufer geschaffen. Durch den landseitigen Rückbau des Deichs konnte eine 5,25 Hektar große Fläche für den Hochwasserrückhalt geschaffen werden. Im Nahevorland wurden außerdem ein neuer Seitenarm erschlossen und neue naturnahe Uferstrukturen gestaltet. Zudem wurde ein naturnaher „Erlebnisbereich Wasser“ für die Naherholung entwickelt.“

Stell dir vor, es ist Musik in historischen Anlagen und keiner geht hin!

Stell dir vor, es ist „Musik in historischen Anlagen“ und keiner geht hin! So geschehen bei der neuerlichen Veranstaltung in Kirns guter Stube mit dem Musikverein 1878 Kirn. Die 12 Musiker und Musikerinnen waren nahezu in der Überzahl, wenn man vereinzelten Stimmen aus dem Besucherraum glauben schenken darf. Woran lag es? War es der Termin, die Örtlichkeit, die Musikauswahl? Nix genaues weiß man nicht. Fakt ist, das Konzert hätte wesentlich mehr Zuspruch verdient gehabt. Hat die Verbandsgemeinde die richtigen Lehren gezogen? Wird die ihre Veranstaltungen zukünftig effektiver bewerben? Vorgefertigte Anzeigen im Mitteilungsblatt reichen bei weitem nicht aus. Das Grundproblem: Das Ressort Wirtschaftsförderung und Tourismus hat keinen gelernten Gestalter- oder Marketing-Experten im Team. Zumindest kann der Blog keinen entdecken, der solchen Ansprüchen genügt. Der Blick aus dieser Brille fehlt also völlig. Zeitgemäße Öffentlichkeitsarbeit, Fehlanzeige. Da kommt wenig bis gar nichts aus dieser Abteilung.

Sorry, aber alleine schon Facebook und Homepage sind Belege für Schlafwagen-Philosophie. Letztere steht seit ihrer Neuauflegung ohnehin absolut still. Keine Abwechslung, keine Bewegung, kaum Aktualität im Sinne von Neugier wecken – passt nicht! Ein paar formelle Aktualisierungen in Verwaltungsangelegenheiten, das war es dann auch schon an Pflege. Zu wenig! Wahrscheinlich kennt sich kaum einer mit dem System aus. Dabei hat diese Plattform so viel mehr zu bieten. Zusammengefasst, wird der Stellenwert einer breiten Öffentlichkeitsarbeit unter dem Dach der Verbandsgemeinde viel zu stiefmütterlich behandelt. Sich nur auf das Mitteilungsblatt verlassen, ist, mit Verlaub, viel zu wenig. Bei den meisten Haushalten landet das ungelesen in der Altpapiertonne. Dem fehlt sowohl der redaktionelle Punch, als auch die Attraktivität. Es gibt viel zu tun, nur packt es eben keiner an. Leider! Es ginge so viel mehr bei der Außendarstellung, auch in der Nachberichterstattung aller VG-Ereignisse mit Bildern und Berichten. Es fehlt einfach an Phantasie. Und so bleibt alles stets beim alten Trott.

Herbstzeit ist Pflanzzeit! Hat Hochstetten-Dhaun den Zeitpunkt verpasst?

Der Blog hat die Ankündigung noch im Ohr und sie sich auch den Block notiert! Während der letzten Ortsgemeinderatssitzung vor der Sommerpause kündigte Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell auf Nachfrage noch vollmundig an, wonach man „selbstverständlich die Grünanlagen an der Kreisel-Schallschutzwand in der Herbst-Pflanzperiode anlegen werde“. Der war fast schon entrüstet über diese Frage. Wir schreiben Ende November und der ideale Zeitpunkt ist längst rum. Was ist passiert, dass weder Bäume noch Hecken rund um die Parkfläche „Im Steingrund“ sowie gegenüber auf der Verkehrsinsel, noch im kleinen Kreisel eingesetzt worden sind? Nach wie vor sorgt nur Wildwuchs und Unkraut hier für etwas Grün. Dabei sind gerade Bäume zwingend notwendig, damit sich Schall- und Sichtschutz schnellstens entwickeln können. Ob die Pflanz-Kolonne in diesem Jahr noch aufschlagen wird? Maybe? Versprochen ist schließlich versprochen. Es passiert aber (noch) nichts. Oder doch? Die Herbstpflanzung reicht von Ende September bis Anfang Dezember. Noch ist Zeit. Es kann doch nicht so aufwändig sein den Untergrund vorzubereiten und ein paar Löcher auszuheben. Die Maßnahme bekommt jeder Kleingärtner innerhalb eines Tages auf die Kette. Kaum vorstellbar zwar, aber vielleicht geht ja doch noch was in diesem Jahr. Schauen wir mal.

Das Wort zum Sonntag: „Gude Advent“

Der kleine aber feine Weihnachtsmarkt in Kirn war nur der Anfang. Viele weitere im Kirner Land oder darüber hinaus werden folgen. Das Kirner weihnachtliche Viereck konnte sich jedenfalls sehen und auch hören lassen. Vor allem das durchgängige Bühnenprogramm sorgte für beste Unterhaltung. Weihnachtliche Stimmung pur – passt! Die Resonanz sowohl Freitag, als auch Samstag war aller Ehren wert. Dass am Samstag die Elektroversorgung zeitweise zusammenbrach – geschenkt. So viel steht fest, der Habeck hatte seine Spar-Finger nicht im Spiel. Der von vielen spontan geäußerte Verdacht erhärtete sich nicht. Vielmehr gab es technische Schwierigkeiten, die in dr Folge immer wieder auftraten. Sei’s drum!

Die Kirner haben offenbar richtig, richtig Bock auf Glühwein, Kinderpunsch, Flammkuchen, Grillwürstchen und alles was sonst noch dazu gehört. Und heute geht es weiter! Dem Blog haben die abendlichen Besuche jedenfalls gefallen. Und dem hat auch der Glühwein geschmeckt. Heiß serviert, wie es sein soll. Und auch die Preise sind okay. Logisch, dass Erhöhungen in diesen Zeiten nicht zu verhindern waren, aber die Aufschläge fielen moderat aus. Der Glühwein kostete 2,50 Euro. In Mainz kostet die gleiche Tasse minimum 4 Euro, eher mehr. Ganz schön happig, gell? Sei’s drum, das Modell Kirner Weihnachtsmarkt taugt als Vorbild für andere. Kirn auf der Weihnachtsbühne vorn? Was den Budenzauber und das Bühnenprogramm angeht, auf alle Fälle!

Es ist angerichtet: Kommt vorbei zum Spezialbiertag!

Feiern bis der Schornstein wackelt? Kein Problem, beim Spezialbiertag der Kirner Privatbrauerei am heutigen 26. November. Es ist alles angerichtet für ein Brauerei-Familienfest in XXL-Format. Pünktlich um 11 Uhr wurden die Zapfhähne geöffnet. Und pünktlich um 11 Uhr strömten alle Bierfans, und jene die es werden wollen, aus allen Richtungen herbei, um den Feiertag vor dem ersten Advent zu huldigen. Wie immer halt ist Zusammenhalt ebenTrumpf, wenn die Brauerei zu ihren traditionellen Zusammenkünften einlädt. Der gelebte Kult hat was! Und das spürt man. Locker und flockig sind sowohl Gastgeber, als auch Gäste aus Nah und Fern, mit oder ohne Club-Dress, im Schatten des Schornsteins unterwegs, dem Wahrzeichen schlechthin. Was für ein ellenlanger verschachtelter Satz.

Mittendrin, statt nur dabei, ist stets auch der Blog. Und der ließ es sich nicht nehmen, schon zu frühen Stunde auch das „Aroma-Pils“ zu testen, der neuesten Errungenschaft aus der eigenen geheimen Rezeptschublade. Was soll ich schreiben, es schmeckt! Süffig und voll Aroma- passt! Doch probiert es doch selbst. Bis 18 Uhr besteht noch die Möglichkeit dazu. Also, worauf noch warten liebe Menschen im Kirner Land, euer Mutterhaus bittet zum „Bier-Tasting“ in den Brauereihof – da müssen Mann und Frau doch hin. Das Festzelt bietet Behaglichkeit und musikalische Unterhaltung, die Bierbrunnen Gerstensäfte und der Grill Köstlichkeiten – mehr geht nicht. Kommt also vorbei. Hopp, trinkt die Brauerei leer! Der Slogan ist heute Programm! Wobei, das wird kaum gelingen. Die fleißigen Brauer haben vorgesorgt und werden das zu verhindern wissen.  

„Nahwerte“ – das Kirner Online-Kaufhaus der ungenutzten Möglichkeiten!

Nahwerte kann mehr…!

Was gibt es im Kirner Online-Kaufhaus „Nahwerte“ so Neues? Kurze Antwort: Nichts! Und dem Nichts widmete der Öffentliche Anzeiger neuerlich wieder einen riesigen Riemen. Dass der in den vergangenen Berichterstattungen nahezu die gleiche Botschaft der ungenutzten Möglichkeiten verbreitete – geschenkt. „Nahwerte“ steckt halt noch in den Kinderschuhen fest. Die Plattform ist unausgereift und hat sich einfach (noch) nicht freischwimmen, geschweige denn weiterentwickeln können. Wie auch, wenn die meisten Mitglieder nichts aber auch gar nichts ins Online-Schaufenster stellen. Die Plattform ist alles andere nur nicht kundenfreundlich in Szene gesetzt. Warum? Es fehlt nach wie vor am hierfür notwendigen Angebot, von reizvollen Schnäppchen ganz zu schweigen.

Die Brauerei ist der einzige Leuchtturm in einem sonst doch eher bescheidenen Warenbestand. Ein Zugpferrd reicht aber nicht. Kurzum, dem Kaufhaus fehlt es insgesamt an Reiz und Attraktivität. Kaum vorstellbar, dass die Kunden gerade jetzt zur Vorweihnachtszeit scharenweise Reinklicken und bestellen. Zumindest nicht so, wie es erforderlich wäre, um auch nur ansatzweise in die Gewinnzonen klettern zu können. Warum in Gottes Namen kommt „Nahwerte“ noch immer nicht so wirklich aus dem Quark? Von wegen Rabatt-Schlacht! Stiefmütterlich fristet die Kirner Antwort auf Amazon ihr Dasein. Und so steht es auch heuer in der Zeitung geschrieben. Die hat den Mitgliedern zwischen den Zeilen folgende Botschaft ins Stammbuch geschrieben: „Macht mehr draus!“ Nur eben etwas moderater ausgedrückt, als der Blog aus Hochstetten-Dhaun das mitunter zu tun pflegt.

Ungepflegt, unbestückt, unattraktiv – passt nicht! Dabei steht das Gerippe. Ehrlich, die meisten wissen nicht welche Chancen sich bieten. Die Optionen werden bei weitem nicht ausgereizt. Vergleichbar mit der Anschaffung eines riesigen Lieferwagens, der pro Fahrt nur einen Korkenzieher transportiert. Überdimensioniert! Das Portal bietet alle Facetten für einen florierenden Handel. Theoretisch! Hätte, hätte, Fahrradkette! Steckt insgesamt zu wenig Herzblut seitens des Handels in dem Projekt? Schaut ganz danach aus. Aber ohne kann es nicht funktionieren. Sorry, aber das Portal kostet Geld. Daher sollte man zwingend an einer Weiterentwicklung arbeiten! Damit es noch etwas wird mit der Schnäppchen-Jagd, muss man eine gewaltige Schippe draufpacken. Die Wahrheit lautet: Bis auf die Brauerei und zwei, drei andere Ausreißer, ist „Nahwerte“ ein einziges Dilemma.

In eigener Sache: Gendern? Nein Danke!

Andere mögen es anders sehen, ab auf der Seite www.hochstetten-dhaun.info wird nicht gegendert. Weshalb: Es dient niemandem und behindert den Lesefluss. Herrje, gibt es viele Arten zu Gendern! Zu kompliziert! Mich überfordert die Sternchensetzerei. Die ist überhaupt keine Option. Ich schreibe wie immer. Frei von der Leber weg meine Gedanken auf die Tastatur hauen – passt! Ich bin ehrlich, mir gefällt diese Wortverhunzung mit dem Gender-Sternchen überhaupt nicht. Ich muss auch auf keinen Rücksicht nehmen und ich muss auch nicht dem Zeitgeist entsprechen. Die Doppelnennung ist in Teilen überflüssig und bläht Texte unnötig auf. Von daher, bleibt auf meiner Seite alles wie gehabt. Manche mögen das als altbacken empfinden, ich hingegen bin diesbezüglich mit mir im Reinen.  

Genehmigung liegt vor: Möge der Bau des Grünschnittplatzes in Oberhausen beginnen!

Feuer frei für den Grünschnittplatz? Schaut ganz danach aus! Derzeit wird auf dem Königshof in Oberhausen die Fläche für das neue Grünschnitt-Silo vorbereitet. Schaut ziemlich groß aus. Als die Ampel auf „Grün“ schaltete, begann die Familie Schäfer umgehend mit der Umsetzung eines Projektes, auf das die Menschen im Kirner Land sehnlichst warten. Das Hickhack, von wegen bleibt der Grünschnittplatz oder bleibt der nicht, hat ein Ende. Das komplette Kirner Land sowie der Betreiber haben nunmehr Planungssicherheit. Letzterer in Form der Genehmigung, die zuletzt schwarz auf weiß ins Haus flatterte. Seither wird gewerkelt. Die Fläche ist ausgemessen, abgesteckt, geschottert – kurzum vorbereitet. Wenn das Wetter mitspielt, sollen noch in diesem Jahr die Betonlaster vorfahren. Wenn die Bodenplatte erst einmal gegossen ist, kann es auch nicht mehr allzu lange dauern, bis hier der erste Grünschnitt an neuer Lagerstätte abgeladen werden kann. Ende gut alles gut? Schaut ganz danach aus. Der Grünschnittplatz ist jedenfalls auf Jahre hin save. Fehlt eigentlich nur noch ein Wertstoffhof im Kirner Land. Dann wäre doch alles perfekt! Weihnachten steht ja vor der Tür. Wenn nicht jetzt diesen frommen Wunsch formulieren, wann dann?

Erste Gewinner in Kürze: Blog-Vollpfosten stehen schon parat!

Das Jahr neigt sich mit schnellen Schritten dem Ende zu. Die nahende Adventszeit ist auch immer wieder die Zeitspanne, in der die Blog-Vollpfosten vergeben werden. Etliche neue Anwärter wurde bereits nominiert. Zusammen mit alten bekannten ergeben die einen ausgewogenen Mix zum Jahresausklang. Für die neuen Leser: Man stelle sich vor die „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere Taten und Leistungen an besondere Menschen. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Heiße Anwärter auf den begehrten Preis sind in diesem Jahr Thomas Jung, Hans Dirk Nies, Hans Helmut Döbell (Dauerpreisträger) oder Bettina Dickes. Bei Firmen, Institutionen oder Gremien hingegen sind noch keine Informationen durchgesickert. Wobei, der VG-Rat wird als ein heißer Kandidat gehandelt. Die Jury tagt in Kürze. Anfang Dezember werden die ersten Gewinner informiert werden.

Startet doch mal eine Initiative Mitfahrerbänke im Kirner Land?

In die Verbandsgemeinde Birkenfeld schauen heißt lernen? In der Nahezeitung von heute steht es schwarz auf weiß in der Titelzeile „ Von A nach B im Schildumdrehen: 46 Mitfahrerbänke in der VG Birkenfeld aufgestellt“! Respekt und Anerkennung für diese Einrichtung, die als weiterer Baustein hinsichtlich einer weiteren Optimierung der Mobilität in der gesamten Verbandsgemeinde beitragen soll. Jedem Dorf seine Mitfahrerbank – passt! Einheitlich gekennzeichnet, einheitliches Konzept – mehr geht nicht! Am Straßenrand aufgestellt sind diese richtig und wichtig. Erfahrungsgemäß sitzt niemand lange auf einer Mitfahrerbank. Die hat ihre Berechtigung. Initiiert wurde das Projekt Mitfahrerbänke von der Abteilung Wirtschaftsförderung der VG Birkenfeld. Hat es unter dem Dach der Verbandsgemeinde Kirner Land nicht auch so eine Ressort? Was der VG Birkenfeld recht ist, sollte der VG Kirner Land doch billig sein! Oder nicht?

Eine solche Initiative ließe sich doch ohne weiteres auch eins zu eins im kompletten Kirner Land verorten. In jeder Ortschaft, in jedem Stadt- oder Ortsteil eine dementsprechende Bank platzieren, kann doch nicht so schwer sein. Einfach mal einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten und bei den Kommunen um Mitwirkung werben. Ohne die geht es ja bekanntlich nicht. Ein einheitliches Projekt Mitfahrerbänke im Kirner Land hat doch Charme, gell? Der Blog hat einen solchen Vorschlag schon einmal für Hochstetten-Dhaun unterbreitet. Einfach mal machen! Konzept ausarbeiten, werben und notfalls Sponsoren suchen – so könnte es gehen. Wahr ist, es gibt viele kleine Initiativen mit großer Außenwirkung, die vergleichsweise wenig Geld kosten und eine ausgeschlafene Verbandsgemeinde problemlos anstoßen könnte. Wahr ist aber auch, dafür braucht es Einfallsreichtum, Kreativität und Engagement. Blöd, solche und ähnliche Eigenschaften sind an der mittleren Nahe Mangelware! Erkenne den Fehler?

Peinlich Projekt Sportplatzbrücke: Übernimmt jetzt ein anderes Ingenieur-Büro?

Unendliche Geschichte Sportplatzbrücke! Im vergangenen Sommer wollte Bürgermeister Hans Helmut Döbell groß Einweihung feiern. Fast schon großspurig versprach der ein großes Brückenfest noch vor Saisonbeginn. Knapp daneben ist auch vorbei. Jetzt mal Butter bei die Fische! Warum tut sich noch immer so rein gar nichts? Ist das Leistungsverzeichnis für die Sportplatzbrücke noch immer nicht vorzeigbar fertiggestellt? Zur Erinnerung: Problem war ja, dass das Kirner Ingenieur-Büro Sauer einfach nicht lieferte oder nicht liefern konnte. Warum? Wegen unterstellt massiver Bummelei bei der Erstellung des dringend notwendigen Leistungsverzeichnisses (LV), schiebt die Ortsgemeinde seit Monaten schon gehörigen Frust – dicker Hals XXL. Einer, der zu platzen droht! Und die kommunalen Verantwortlichen nahmen zuletzt auch kein Blatt mehr vor den Mund. Verständlich, die vollen Breitseiten auf die handelnden Ingenieure, denn die Unzufriedenheit muss sich ja irgendwie entladen. Letzter Stein des Anstoßes im Juli war der Eingang eines ersten Vorentwurfs. Der kam spät und enthielt zudem Fehler.

Die Berechnungen waren offensichtlich nicht vollumfänglich verwendbar – so lautete zumindest die Erkenntnis aus dem vorgelegten Zahlenwerk. Hat das Ingenieurbüro Sauer nachgebessert? Scheinbar nicht! Mutmaßlich soll das Büro jetzt sogar ganz raus sein. Es wird zwar nicht offen kommuniziert, aber augenscheinlich ist ein anderes Ingenieurs-Büro damit beauftragt worden, das unvollendete LV endlich in die Ausschreibung zu bringen. Wenn dem so wäre, käme das einer Blamage des Kirner Unternehmens gleich. Und auch die Ortsgemeinde nähme irgendwie Schaden. Schließlich hat die lange Geduld bewiesen. Zu lange? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Die Folge: Minimum das ganze letzte Jahr verstrich sowas von ungenutzt. Just die Zeitspanne, in der sich Material- und Handwerkerpreise extrem nach oben entwickelten. Fakt ist, und da beißt die Maus keinen Faden ab, in diesem Jahr läuft da wieder nix mehr. Schlimmer noch, die Baukosten dürften unbeirrt weiter in die Höhe schnellen. Brückenprojekt 2023? Maybe! Aber zu welchem Preis? Zur Erinnerung, veranschlagt waren 650 000 Euro. Dieses Preisschild wird kaum noch zu halten sein.

Pflegezustand Geologischer Lehrpfad: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

„Aufgehoben ist nicht aufgeschoben“. Diese Redensart drückt aus, was der Zungenbrecher Prokrastination meint. Was im Augenblick nicht erledigt werden kann, ist keineswegs vergessen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden wird. Konkret auf den Geologischen Lehrpfad, dem „touristischen Highlight“ des Dorfes übertragen, heißt das nichts anderes, als das der im nächsten Jahr seine dringend benötigte Aufpolierung erfährt. Turnvater Peter Jung und Co. haben es in diesem Jahr einfach nicht mehr geschafft, sich diesem von der Ortsgemeinde schon seit Jahrzehnten vernachlässigten Lehrpfad intensiv zu widmen. Die Konzeption steht ja felsenfest: Wegebeschilderung, Hinweistafeln, Ruheplätze – alles kommt eben erst 2023 auf den Prüfstand, wird erneuert, ausgewechselt oder ergänzt. So what!

Die notwendigen Bestellungen wurden länger schon schon in Auftrag gegeben. Und die neuen Schilder sind wohl auch eingetroffen. Die warten nur auf ihren Einbau. Es wird Tage brauchen, um dem Pfad zu altem Glanz zu verhelfen. Jung war der schlechte Zustand des touristischen Highlights schon seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge. Der Turnvater prangert allerdings nicht nur an, sondern packt an und wird gemeinsam mit anderen aktiv. Auf ein Neues in 2023 – passt! Wahr ist, der geologische Lehrpfad ist in seinem jetzigen Zustand ein Schandfleck? Wahr ist aber auch, der Zustand wird auf Sicht ein anderer sein, weil das stets sträflich ernachlässigte Baby der Ortsgemeinde von Freiwilligen wieder vorzeigbar aufgepäppelt werden wird.

Gruß aus der Brauerei: Spezialbiertag am kommenden Samstag!

Zeit, um den leichten Bieranzug wieder aus dem Kleiderschrank hervorzukramen, denn das Lebenselixier darf wieder strömen. Traditionsgemäß lädt die Kirner Privatbrauerei am Samstag, 26. November, zum Spezialbiertag ein. Die Vorfreude bei Bierfans dürfte riesig sein. Hoffentlich nicht zu riesig. Anstehen, wie im Sommer, braucht keiner. Das neue „Aroma-Pils“ innerhalb der Bierfamilie, noch dazu am Nabel der Kirner Braustätte, erstmals probieren zu dürfen – die Vorstellung hat was! Die Brauerei verspricht ein ganz besonderes Event mit allem Pipapo! Wie immer halt! Und die wird Wort halten! Wetten? Vor allem der Gedanke, dass man dann auch die anderen Biere aus der Rezeptschublade der Braumeister durch die Kehle herunterlaufen lassen darf, wirkt fast schon erregend. Verzapft und getrunken – passt!

Die Brauerei erwartet ein mittleres Bierbeben bei der Zusammenkunft am Tag vor dem ersten Advent. „1000 plus X,“ so schätzt der Blog. Die Bierfamilie lechzt regelrecht nach einem weiteren Treffen unter dem Schornstein. Da wollen doch alle mit von der Partie sein. Und die dürfen sich vor allem über stabile Preise freuen. Darauf ein Prosit! Hoch die Gläser und lasst es euch schmecken. Das ist zwar kein Aufruf zum Besäufnis, aber wenn schon Druckbetankung, dann doch bitteschön an der Urquelle. Ein Zelt sorgt für Behaglichkeit. Verhungern muss niemand. Die Brauerei verspricht das ganze Paket. Worauf also noch warten liebe Bierfreunde? Die Kirner Privatbrauerei lässt ein – da ist Dabeisein Pflicht. Zumal es auch bauliche Veränderungen unter dem Schornstein zu bestaunen gilt. Die Bauarbeiten im Hof sowie auf dem Parkplatz sind abgeschlossen.

Wohnanlage „Alte Schule“!

Der monströse Klotz schaut äußerlich zwar ziemlich fertig aus, aber bis hier die ersten Mieter einziehen, kann es noch ein Weilchen dauern. Vor Frühjahr wird der Wohnpark „Alte Schule“ in Hochstetten, mit seinen dann ja 32 Wohnungen, gewiss nicht bezugsfertig sein. Wird das Schulhausprojekt wirklich eins zu eins gemäß dem Siegerentwurf „Mehr Mitte bitte“ vorangetrieben? Zweifel werden laut! Derzeit wird der Außenputz aufgezogen. Die Estrichleger sind durch. Es geht Schlag auf Schlag. Ziemlich gewaltig kommt das dreistöckige Hauptgebäude daher. Das Vorderhaus ist eingeschossig, um den Blick auf- beziehungsweise vom eigentlichen Schulgebäude nicht zu versperren. So ganz wird das aber nicht gelingen. Insgesamt kommt das Projekt mit einem weiteren Haus hinter der Turnhalle und seitlich an der Einmündung Dhauner Straße monströs daher. Nicht unbedingt schön, geschweige denn harmonisch, aber dafür zweckmäßig. Dennoch, der Anblick erschlägt irgendwie. Dabei sollte die Komposition doch filigran punkten. Naja, was nicht ist kann ja womöglich mit etwas Grün drumherum noch werden. Aber wo? Die Zwischenräume werden bestimmt für Parkflächen benötigt. Irgendwo müssen die Fahrzeuge ja hin. Eine Tiefgarage steht nicht zur Verfügung. 

Ziel der Wettbewerbsreihe „Mehr Mitte bitte!“ war es, Lösungsansätze für die Aufwertung ländlicher Orts- und Stadtkerne aufzuzeigen und die regionale Baukultur zu fördern. Der Wettbewerb war dabei bewusst praxisorientiert und nachhaltig angelegt, damit nicht nur Planungen und Konzepte entwickelt, sondern die Sieger-Entwürfe auch umgesetzt werden, um einen Beitrag zur Aufwertung der jeweiligen Orte leisten. Stellt sich die Frage, wird in Hochstetten der Siegerentwurf eins zu eins umgesetzt? Eher nein. Und wenn ja, hätte dann nicht das Sieger-Architekturbüro das Projekt zwingend beauftragt werden müssen? So wie es in der Wettbewerbs-Ausschreibung als Bedingung formuliert war? Scheinbar bestehen keine Auflagen. Sei’s drum, die verantwortliche Sieger-Architektin wurde außen vor gelassen. Die wurde weder informiert, noch beratend mit ins Boot geholt. Wenigstens anstandshalber hätte man die ja auf dem Laufenden halten können. Schließlich ist es ja ihr Baby, dass hier hoch/großgezogen wird.

Kirre Helau! Möge die Büttenrede weitergehen…

Die Kirner Narre sin orientierungslos, ei da daus,
erstürme die am 11.11. doch glatt das falsche Haus.
Den Sturm des Kirner Rathauses, das Gesetz gibt es vor,
Schlüssel erobern, der Chef trägts stets mit Humor.
Doch die Kirner Jecken, die haben sich verfranzt,
schlagen bei der VG auf zum närrische Eiertanz.
Die Verwalter haben keinen Schlüssel, die verpeilten,
alle Jecken für die Katz ins falsche Rathaus eilten.
Schlüsselmann Emsi bleibt verschont vom Überfall,
ausgeblieben ist bei ihm der närrische Donnerhall.
Die Stadt ist eure närrische Heimat ihr Narren, 
peinlich, lasst euch spannen vor den falschen Karren.  
Doch Emsi bleibt cool, der macht kein Radau,
für fehlgeleitete Fastnachter kann der nix,
darauf ein dreifach Kirre, Helau! 

Nachgehakt: Schiebetor und Webcam am Skywalk

„Mein Gott, das dauert!“ – so hatte der Blog seine Einleitung hinsichtlich des noch immer nicht montierten Skywalk-Schiebetores am 30. August knallhart auf den Punkt gebracht. Frech, wie immer halt! Damals wusste der aber nicht, dass der Ortsbürgermeister noch gar keinen Auftrag an das auszuführende Unternehmen erteilte. Das kann logischerweise erst dann loslegen, wenn sie das „Go“ hat. Finde den Fehler? Jetzt, drei Monate später hat das noch immer rein gar nichts gehört. Bereits im März gab der Ortsgemeinderat grünes Licht für eine Maßnahme, die seinerzeit als zwingend notwendig erachtet worden ist. Acht Monate ist das jetzt her. Sachen gibt es.

Warum der Beschluss nicht in die Umsetzung geht, darüber kann man nur spekulieren. Die Firma würde ja gerne, darf aber nicht. Klingt nicht nur nach Posse, sondern ist auch eine! Ohnehin schweißt die nicht mehr zu den damaligen Bedingungen zusammen. Der Preis aus dem März, dürfte nicht mehr zu halten sein. Die Folge: Ein neues Angebot? Maybe? Die Auftragsbücher sind pickepackevoll, sodass der Firma der Auftrag aus Hochstetten-Dhaun ziemlich egal sein kann. Wird aus dem Projekt „Schiebetor 22“ nunmehr das Projekt „Schiebetor 23“? Schaut ganz danach aus. Wobei „2024“ ist sicherer. Bissel peinlich ist das ja schon. Gleiches gilt für die Webcam-Instalation am Skywalk. Auch die wurde im März beschlossen. Passiert ist bis dato nichts. Verstehen muss man das alles nicht, aber wie heißt es doch im Volksmund so treffend: Gut Ding will Weile haben.   

Wow, Kirner Weihnachtsbaum ist wie gemalt!

Ein schöner Weihnachtsbaum für Kirn! Weihnachtsbaum, oh schöner Weihnachtsbaum, was stehst du so stolz auf dem Kirner Marktplatz. Wirklich erhaben anzuschauen, das Prachtexemplar. Gerade im Wuchs, die Zweige gleichmäßig angeordnet und das Nadelkleid dicht– passt. Ein Baum, wie von Künstlerhand  gemalt eben. Dabei sind die Lichterketten noch gar nicht dran. Der Andreasmarkt und die anschließende Adventszeit können kommen. Wer immer die Tanne auswählte hat Geschmack bewiesen. Respekt!

Erstversuch himmelblauer Schlossherr und rosafarbenes Burgfräulein?

Oje, knapp daneben ist auch vorbei. Das Tor mit dem Abbild von Schlossherr und Schlossherrin war also doch schon eingebaut gewesen. Sorry, die Tatsache ging am Blog völlig vorbei. Den Umstand beweisen die fix zugespielten Aufnahmen von Unbekannt. Der Blog erspart sich an dieser Stelle jeden Kommentar. Bilder sagen mehr als Worte! Wobei, dem würde schon einiges einfallen. Nur so viel, der im Filmbeitrag geäußerte Wunsch „man wolle deutlich sichtbar in die Geschichte des Dhauner Schlosses eingehen“ wäre vollends gelungen. Wahrscheinlich anders, als ursprünglich beabsichtigt, aber immerhin. Der himmelblaue gewandete Ritter mit einem schützenden Namensschild ausgestattet und das rosafarbene Burgfräulein, das den Helden von der Seite aus anhimmelt – kitschiger und klischeeerfüllter wäre es nun wirklich nicht mehr gegangen. „Adel“ verpflichtet bekanntlich, aber dennoch ist es kaum vorstellbar, dass der neue Schlossherr sich in babyblauer oder himmelblauer Rüstung in einer jahrhundertealten Mauernische verewigt sehen will. Sein Titel: „Der blaue Sir LanzeLampe von und zu LED“? Nee, geht gar nicht. Vielleicht ist das auch die Erklärung dafür, dass das Abbild mittlerweile wieder verschollen ist. Maybe? Wird am Ende nachgebessert? Warten wir mal ab. Bescheidenheit ist eine Zier, holpert der Volksmund und rät auch der Blog. Wenn schon ein Bildnis sein muss, dann doch bitte demütiger und dezenter?

Das eiserne Tor mit Schlossherr und Schlossherrin noch immer nicht in der Mauerlücke eingebaut!

Mal kurz nachgehakt! Wir erinnern uns noch alle sehr gut an den Filmbeitrag in der SWR-Serie „Fahr mal hin“ über das Dhauner Schloss mit Schlossherr und Schlossherrin in den Hauptrollen. Ausgestrahlt wurde der im Februar diesen Jahres. Gedreht wurde schon im Sommer 2021. Schöne Geschichte, schöne Bilder. Boah, die hatten in der kurzen Sequenz ziemlich dick aufgetragen. Nach Blog-Geschmack hatte der Schlossherr ambitionierte Visionen in die Kamera formuliert. Der eigenen Jury war der Auftritt zur besten Sendezeit seinerzeit sogar eine kleine Ehrung wert. Der berief den Ritter in den Comic-Adelsstand. Seither darf der den ehrenvollen Titel „Sir LanzeLampe von und zu LED“ führen. Dafür musste die weder Drachen töten noch Jungfrauen retten! Schlossherr zu sein, reichte völlig aus. Absolut verdient, weil er dem geschichtsträchtigen Gemäuer zu neuem Glanz verhalf. Respekt dafür! Und Ritter „LanzeLampe“ ist bei weitem noch nicht am Ende. Nun, Adel verpflichtet! Der hat noch richtig, richtig viel vor.

Der „Neu-Schlossherr“ will rund um sein Märchenschloss touristische Highlights verortet sehen. Schlosstalsee, Sesselbahn oder Hängeseilbrücke – seine vor der Kamera geäußerten Zielsetzungen sind bahnbrechend. Von ihm dürfen wir noch Großes erwarten. Kommt also alles noch? Maybe? Im Beitrag eigentlich schon fertig zu sehen, war das eiserne Tor für die Schlossmauer. Müsste das schmiedeeiserne Teil mit dem Conterfey von ihm als Ritter und seiner Gattin als Burgfräulein nicht längst schon in der Mauerlücke verankert sein? Künstlerschmied Wolfgang Ax hatte das Tor doch schon für einen kurzen Kameraschwenk gezeigt. Das wartete doch nur noch auf den Einbau, oder?

Unter uns, dem Blog war das alles to much, viel zu überzogen und auch übertrieben kitschig dargestellt, aber „Blaublütler“ ticken halt anders. So what, wem es denn gefällt. Manche brauchen eben das Extravagante. Die Schlossallee läßt grüßen. Was ist denn nun mit dem Tor? Warum hängt es nicht? Warum können es Besucher nicht bestaunen? Vielleicht weiß ja jemand Bescheid, warum sich Ritter und Burgfräulein – wie im Film zu sehen in Eisen verewigt – noch immer nicht den Normalsterblichen zeigen? Gemäß Beitrag wollte man doch „deutlich sichtbar in die Geschichte des Dhauner Schlosses eingehen“. Nach mehr als einem Jahr sieht man allerdings noch immer nichts. Der Blog hält weiter ein waches Auge auf die leere Mauerlücke. Inwieweit auch auf den anderen Ankündigungen Taten folgen werden, wird man in den nächsten Jahren dann sehen. Das Kirner Land nimmt den Schlossherr beim Wort. Versprochen ist versprochen.

Von wegen in Kirn ist nichts los! Aber…

Gut gebrüllt Löwe! Wenn Bürgermeister Frank Ensminger sich genötigt fühlt seine Stadt gegen regelmäßig geäußerte Behauptungen „in Kirn sei nichts los“ wie ein Rudelführer zu verteidigen, dann müssen ihm solche und ähnliche Aussagen schon ziemlich lange auf den Zeiger gehen. Natürlich hat der Stadtchef gerade jetzt gute Konter-Argumente, weil sowohl am vergangenen, als auch kommenden Wochenende so einiges gebacken war oder ist. Konzerte, Kunstausstellung, Handball, Brauereifest, Andreas- sowie Weihnachtsmarkt – passt! Viel mehr geht nicht in einer Kleinstadt mit 8500 Einwohnern. Mal ehrlich, in Kirn ist doch das ganze Jahr irgendwie immer was gebacken. Natürlich geht mehr! Es geht immer mehr! Aber Behauptungen, wonach im Mittelzentrum so gar nichts steil gehe, entbehren jeder Grundlage. In die „Tote-Hose-Ecke“ gehört Kirn bei weitem nicht verortet. Veranstaltungen gab es immer und wird es immer geben. Und wie! Und das ab und an die Post abgeht, ist richtig und wichtig! Dennoch, haben Kritiker ja nicht ganz unrecht. Es läuft ja nicht immer so geballt und rund wie jetzt gerade. Alltag und Jahreskalender offenbaren naturgemäß auch Lücken.

Sind es vor allem nicht die alltäglichen Eindrücke, die so manchen zu Behauptungen „in Kirn sei nichts los“ auf den Plan rufen? Gerade jetzt, in der grauen Jahreszeit, wirkt die Innenstadt oftmals wie ausgestorben. Graue Maus im grauen Herbst? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Viele unübersehbare, ja fast schon dramatisch anmutende Leerstände, lassen die Atmosphäre bei einem Bummel schon arg trist erscheinen. Der Wochenmarkt ist schon seit Ewigkeiten nur noch ein Schatten seiner selbst und verdient seinen Namen daher längst nicht mehr. Überdies, ist auch die Zeit der Monatsmärkte längst vorbei. Man muss der Wahrheit ins Auge blicken. Angebot und Nachfrage nehmen immer mehr ab.

Hat die Eisdiele geschlossen, ist der Marktplatz nahezu verwaist. Auch im letzten Sommer spielte in Kirn eben nicht die Musik, wurde auf die beliebte Reihe erneut verzichtet. Abgesehen von Highlights und Veranstaltungen, was lockt die Menschen in die Innenstadt? In Kauflust Schlendern und Treiben lassen eher weniger. Außer einem Apothekenbesuch oder den Gang zum Optiker, bleibt da nicht mehr viel. Eingekauft wird in der Einkaufsmeile entlang der Kallenfelser Straße. Kirn ist überall. Anderswo hat es die gleichen Probleme in den Innenstädten. Was also tun? Kreativität und Impulse sind gefragt. Die Werbegemeinschaft „KLAR“, die ohnehin für die meisten Events verantwortlich zeichnet, ist mehr denn je gefragt. Wenn, dann kommen Geistesblitze aus der Ecke.

Von der Jobbeschreibung her betrachtet, sind die Wirtschafsförderer unter dem Dach der Verbandsgemeinde mehr am Zug. Belebung ist deren Spielwiese. Die sind die Experten. Im Idealfall, haben die Profis fertige Konzepte in der Schublade, um etwa dem Leerstand zu begegnen. Falls nicht, ist es an der Zeit welche auszuarbeiten. Höchste Eisenbahn! Hey, warum nicht einen Arbeitskreis „Leerstände“ oder generell „Stadtbelebung“ ins Leben rufen? Nochmals, in Kirn ist punktuell immer etwas los. Trotzdem, gilt es an verschiedenen Optimierungsstellschrauben zu drehen. Dass sich Innenstädte generell nicht mehr zu Hotspots entwickeln werden, ist so klar wie Kloßbrühe. Aber ein bisschen mehr geht immer, auch in Kirn.  

Das Wort zum Sonntag: Wie umgehen mit der heute beginnenden Weltmeisterschaft in Katar?

Stell Dir vor es ist WM und keiner guckt hin? Heute ist ein Feiertag für alle Fußball-Anhänger. Sollte der zumindest sein. Doch die Wahrheit liegt auf dem Platz. Echte Vorfreude, mit allem was dazugehört, geht anders. Das Eröffnungsspiel um 19 Uhr zwischen Katar und Ecuador dürfte kaum jemanden interessieren. Niemals zuvor war die allgemeine Stimmungslage derart getrübt. Kaum einer hat wirklich richtig, richtig Bock auf die WM. Die hat irgendwie keinen Wert! Der Blog schaut, wenn überhaupt, nur dosiert auf die Spiele. Der ist zwar Fußballanhänger durch und durch, erklärt seine Leidenschaft unter den Bedingungen im Wüstenstaat aber als missbraucht, verraten und verkauft. Es geht nur noch um Macht und Geld. Und alle machen mit, auch diejenigen Fernsehanstalten, die kurz vor dem Startschuss, schnell noch die schlimmen Verhältnisse in Katar anprangerten. Aufwachen, die waren schon immer so!

Man will versuchen Nachhaltigkeit nach Katar zu transportieren, heißt es aus offiziellen Mündern. Die reichen Wüstenmenschen lassen sich nicht läuten. Und die Erde ist eine Scheibe. Alle Verbände kritisieren, aber alle fahren hin. Wie passt das zusammen? Dem DFB wäre kein Zacken aus der Krone gefallen, wenn der frühzeitig abgewunken hätte. „In Katar spielen wir nicht“ – das wäre mal an Statement gewesen. Stattdessen immer nur Rumgeeiere. Klar, es geht um das liebe Geld. Da will der stärkste Verband nicht Draußen bleiben. Lieber scheinheilig und reich als konsequent und „arm“? So schaut’s aus! Der Blog blickt ab und an mal auf die Spiele, mehr aber auch nicht. Dem ist die WM einfach nicht wichtig. Der ist gedanklich weit entfernt und dem ist es daher völlig schnuppe wer am Ende der Skandal-Veranstaltung den Siegerpokal in die Höhe streckt. Spannender als das Ergebnis, ist eh das Verhalten der Fans. Wenn wirklich so viele Wort halten und die Spiele boykottieren, dürften die Quoten in den Keller rutschen. Schauen wir mal.     

Satirischer Wochenrückblick

Über unendliche Geschichte Öffentlicher Anzeiger, Wirtschaftsförderung und Leerstände, Dr. Wischmann und Hausärztemangel

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm! Zur Abwechslung mal wieder ein böser satirischer Wochenrückblick an einem verregneten Tag auf dem Blog www.hochstetten-Dhaun.info. Was war zuletzt so alles gebacken? Man, man, man, was hat der Öffentliche Anzeiger für einen kapitalen Bock geschossen, als der die (nicht) abgehackten Füße als barbarische Tat online stellte. Die Falschmeldung sorgte für bundesweites Aufsehen. Wer hat’s erfunden? Der Öffentliche Anzeiger! Dass, für eine seriöse Tageszeitung unwürdige Verhalten, könnte noch ein Nachspiel haben, weil das Blatt ins Visier der Fahnder geraten könnte? Die Ermittlungsbehörden erwägen gegen alle jene vorzugehen, die durch unwahre Beiträge zur verbalen Eskalation der Lage beitrugen. Mittendrin, statt nur dabei – sie ahnen es schon – der Öffentliche Anzeiger. Da mögen sich die Schreiber hinterher noch so sehr in Unschuld winden, sie haben die Hälse sowas von in der Schlinge. Keine Bange, zuziehen wird die keiner. Und ins Bollesje wird auch keiner der nervösen Falschmelder einrücken müssen. Bleibt zu hoffen, dass die Redaktion wenigstens ihre Lehren aus ihrer Macheten-Affäre ziehen wird. Und die hatte sie exklusiv! mehr

Kindergarten Hochstetten-Dhaun bekommt sein Dach!

Schaut ganz nach Richtfest aus! Derzeit wird das Gebälk aufgeschlagen. Wie die Aufnahmen zeigen, schaut der Dachstuhl ziemlich fertig aus. Lange genug hat es ja gedauert, bis die Handwerker endlich anrücken konnten. Unbestätigten Meldungen nach gab es erhebliche Lieferengpässe beim Holz. Heutzutage keine Seltenheit. Leider! Egal, das Holz ist nahezu vollumfänglich eingebaut. Im nächsten Schritt kann das Dach geschlossen werden. Ob man Richtfest hält? Ganz bestimmt! Zur Richtfest-Feier gehört immer ein traditioneller Richtspruch, mit dem um Segen für das Haus gebeten wird. Zum Schluss trinkt der Redner einen Schnaps auf das Wohl der Hausbauer – und wirft das Glas vom Dach. Ganz wichtig: Das Glas soll unbedingt kaputtgehen, denn nur das bringt Glück. Glück hatte die Ortsgemeinde nicht unbedingt bei der Wahl des Zeitpunktes. Ursprünglich sollte die Gesamtbaumaßnahme rund 940 000 Euro kosten. Fakt ist, die Summe wird bei weitem nicht ausreichen. Die Baupreise galoppieren nämlich täglich weiter davon. Unter 1,5 Millionen wird das Ganze nicht über die Bühne gehen! Vage Blog-Prognose, die sich sowohl auf Indizien, als auch jetzt schon bekannten Mehrkosten einzelner Gewerke stützt. Von daher, nicht sooo überbewerten. Nützt ja eh alles nichts, der Anbau muss schließlich fertiggestellt werden. Allerdings weckt die Preissteigerung am Kindergarten-Projekt böse Vorahnungen hinsichtlich der Sportplatzbrücke. Die sollte längst fertiggestellt sein. Es passiert aber nichts. Über den Sachstand später mehr.  

Baugebiet Scheiberling: Eine Straße frisst sich in die Natur!

Etwas Nachschlag zum kürzlichen hier erschienenen Artikel über das Baugebiet „Scheiberling“ in Hochstetten gefällig? Kein Problem! Der Blog muss ja quasi nur den Fuß vor die eigene Haustür setzen und schwups ist der mittendrin im Geschehen. Daher live und in Farbe eine kleine Bilderstrecke on top. So schaut sie also aus, die neue Trasse. Das Ausmaß, Straßenführung- und Breite lassen sich jetzt, nachdem der Mutterboden abgekratzt worden ist, gut erkennen. Links und rechts davon schmiegen sich später dann insgesamt 32 Bauplätze eng an den Ring. Der Anfang ist vollbracht. Bisher wurde lediglich an der Oberfläche gekratzt. Viel mehr wird in diesem Jahr gewiss nicht mehr passieren, aber neues Jahr neues Glück? Aber Hallo! Ein paar Monate dürfte es allerdings noch dauern bis die komplette Infrastruktur hergestellt sein dürfte. Der Blog rechnet nicht vor Herbst 2023 mit der Vollendung. Man denke nur an die immer auftretenden Unwägbarkeiten bei Kanalverlegungen. Überdies pflügen die „Schneider-Männer“ im nassen Geläuf herum. Wie jeder weiß, führt der Hang reichlich Wasser. Gummistiefel sind zu empfehlen.  

Tierheim: Der runde Tisch hat getagt!

Tierheim am Steinbruch, das war einmal!

Psssst, streng geheim? Zumindest soll es (noch) nicht jeder wissen, dass der groß angekündigte runde Tisch Tierheim bereits tagte. Dem Vernehmen nach, hat der Gipfel seine beabsichtigte Wirkung, zumindest intern, nicht verfehlt. Der einhellige Tenor hinter vorgehaltener Hand: Man sei sich näher kommen, man habe unnötige gegenseitige Schuldzuweisungen ausräumen können und last but not least Ziele konnten abgesteckt und formuliert werden – passt! Nach außen dringt nichts, aber Tierheim Verantwortliche und Politik-Vertreter sind im Dialog und im guten Miteinander. Zusammengefasst, befände man sich auf einem guten Weg. Doch wohin? Natürlich Richtung Loh. Das ehemalige Borussia-Heim nebst Gelände drumherum ist nach wie vor Wunschort Nummer eins. Ob das Tierheim allerdings dort platziert werden kann, dürfte von vielen Faktoren abhängen. Voraussetzungen müssen geprüft und Genehmigungen eingeholt werden. Blöd, so spontan und einfach, wie es sich der Blog immerzu wünscht und einfordert, geht das nicht. Dem Blog ist dieser zusammengefragte Sachstand analog einer inoffiziellen Indizienkette eine Meldung wert. Offizielle Meldung dazu, Fehlanzeige! Auch eine taffe Tageszeitung sollte sich längt wieder dem Thema Tierheim gewidmet haben. Doch taffe Tageszeitungen, konkret der Öffentliche Anzeiger, sind leider gerade aus. Der ist ohnehin nur noch ein Schatten seiner selbst. Zusammengefasst, flackert da ein Lichtlein am Ende des Tunnels. Kohle dürfte ohnehin nicht das Problem darstellen. Gibt es für das Loh grünes Licht und formieren sich genügend Betreuer, werden sich wie auf Knopfdruck Geldquellen auftun.

Realsatire Kreistag: Bobby-Car-Lenkerin Bettina Dickes hat sich mal wieder verheddert!  

James Bond fährt Austin Martin, Bettina Dickes, wie auf der Fastnachtsbühne zu sehen, Bobbycar. Wie fad und langweilig muss das Agentenleben an der Nahe daherkommen? Nicht ganz! Die Kreis-First-Lady, mit der Lizenz Böcke zu schießen, hat neulich mal wieder einen ihrer politischen Gegner voll ins Visier genommen. Wie in einem spannenden Agenten-Thriller wirft sie FDP-Fraktionschef Thomas Bursian illegale Ton-Aufnahmen während einer Kreistagssitzung vor. Dass nicht er selbst, sondern BI-Mitglied Michael Müller das Band laufen ließ – geschenkt. Bursian ist Initiator und in ihren Augen somit schuldig – basta. Er ist der Strippenzieher im Hintergrund, legt sich 007-Dickes fest. Aber warum? Warum sollte er einen Mitschnitt in Auftrag geben, noch dazu im öffentlichen Teil der Kreistagssitzung? In einer Zusammenkunft, in der Bänder ohnehin ganz offiziell mitlaufen. Gute Frage, nächste Frage. Weshalb beschäftigten sich Anwälte mit der Abhöraktion? Warum regelt man das nicht untereinander? Gibt es keine anderen Problemfelder unter dem Dach des Kreishauses, die es zu beackern gilt?

Bräuchte 007-Dickes nicht alle ihre Agenten-Power, damit der kränkelnde Busverkehr endlich gesundet? Nein, Nebenkriegsschauplätze müssen her. Statt sich mit persönlichen Eitelkeiten aufzuhalten, wäre es dienlicher den Landkreis insgesamt voran zu bringen. 007-Dickes hat sich verrannt oder will ablenken oder beides? Leider hat sie nicht die Größe sich für ihre unberechtigten Vorwürfe zu entschuldigen. Doch damit wäre alles erledigt. Fakt ist, Bursian ist raus. Der soll für etwas büßen und jetzt sogar bezahlen, was er nicht zu verantworten hat. Gehts noch? Leider verfügt 007-Dickes nicht über eine Souverän-Lizenz! Eine Agentin darf auch mal Fehler eingestehen. 1000 Euro dürften bisher für seinen Rechtsbeistand aufgelaufen sein. Eine Rechnung, die sie beziehungsweise der Kreis nicht bezahlen möchten. Wahrscheinlich muss der aber ran. Wie auch immer, das Gehabe mutet nach Kindergarten an, Vielleicht sollte die Kreis-First-Lady mit dem FDP-Mann einmal die Friedenspfeife bei ihr auf „Bullerbü“ rauchen. Der Friede von Bullerbü klingt doch gut. Dazu gehört auch Michael Müller eingeladen. Der BI-Streiter muss sich im falschen Film wähnen, weil der als Sündenbock herhalten muss. Für einen solchen runden Tisch fehlt es der Dame allerdings an Schneid! 

Mit „Super-Oli“ kommt der nächste Kreisbeigeordnete aus dem Westen angeflogen!

So fliegt der neue Erste Beigeordnete nach seiner Wahl an seinen Schreibtisch…

Zeit für eine Bewerber-Beurteilung: Die Plattform www.hochstetten-dhaun.info legt sich fest: „Super-Oli“ fliegt allen davon! Oliver Kohl aus Hennweiler hat das Rennen um den Posten des hauptamtlichen Ersten Kreisbeigeordneten so gut wie gewonnen. Warum? Nun, er ist der Kandidat mit den besten Voraussetzungen. An ihm kommen die Wähler aus dem Kreistag einfach nicht vorbei. Nicht, wenn Leistung und Befähigung als Maßstäbe angelegt werden. Bekanntlich ist das Gremium Herr des Auswahlverfahrens. Im Idealfall bestimmen die Mitglieder in geheimer Wahl unter allen Bewerbern den geeignetsten Kandidaten. Nur den gilt es zu identifizieren und final einzustellen. Und das ist nun einmal Super-Oli. Er verfügt über eine immense Verwendungsbreite auf dem Verwaltungssektor. Und die braucht es, um den Ansprüchen diese wichtigen Postens gerecht zu werden. Im Vergleich zu ihm, ist seine CDU-Konkurrentin Andrea Silvestri lediglich mit gefährlichem Halbwissen ausgestattet.

Ihr berufliches Potenzial reicht bei weitem nicht aus. Verwaltung hat sie nicht gelernt, geschweige denn studiert. Hart ausgedrückt, ihr Leistungsvermögen bewegt sich auf Prkatikantinnen- oder freundlich ausgedrückt Vorzimmerdame-Niveau und reicht eben nicht für eine Führungsposition. Oh je, Dickes und Silvestri regieren als beste Freundinnen Seite an Seite wie Krethi und Plethi den Landkreis – alleine diese Vorstellung ist gruselig. Die einäugige mit der Blinden – passt gar nicht! Ihr Parteifreund Markus Schlosser kann Super-Oli schon eher gefährlich werden. Er weiß nämlich wie Beigeordneter geht. Der Kerle kann was vorweisen. Schlosser oder Super-Oli, einer von beiden beerbt Hans Dirk Nies. Letzterer ist mit Abstand die peinlichste Figur bei dieser Wahl. Antreten, aber nicht gewählt werden wollen, geht gar nicht. Was geschieht mit ihm nach seiner Ablösung?

Hat irgendwer einmal diese Frage in den Raum geworfen? Nein! Den wird der Landkreis finanziell an der Backe behalten. So schaut’s aus! Alleine aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus gehört der in seinem Amt bestätigt. Unbedingt! Der ist da und der weiß wie es geht! Der soll sich durchbeißen oder von sich aus gehen! Alles reines Wunschdenken, mehr nicht! Zusammengefasst sind es zehn Bewerber. Kohl und Schlosser erreichen die Stichwahl, in der sich Kohl letztlich knapp durchsetzt. Hält jemand dagegen? Übrigens, alle anderen verknüpft der Blog mit dem olympischen Gedanken. Schmückendes Beiwerk – passt. Dabei sein ist schließlich alles. Die dürfen allesamt nur gucken, aber nicht anfassen.   

Vorher- und Nachher-Versprechen: Kein Naherholungsgebiet im Zuge des Hochwasserschutzes in Hochstädten!

Ein Kleinod für Spaziergänger und Erholungssuchende – so haben sich zumindest einige kritische Mitglieder des Ortsgemeinderates das Hochwasserschutzgebiet nach der Fertigstellung vorgestellt. Ein Irrglaube? Schaut ganz danach aus, denn der Landstrich zwischen Hochstädten und dem Sportplatz, scheint man vollumfänglich der Natur überlassen zu wollen – die Insel sowieso. Von wegen Gestaltung mit Bänken, Himmelsliegen, Liegewiesen, Spielgeräten, Wasserspielplatz und, und, und. Nichts von alledem wird etabliert werden. So lautet zumindest die Botschaft aus dem Hause SGD-Nord, in Person von Christian Ehses, dem „Gesicht“ der Baumaßnahme. Alle Fragen aus dem Rat heraus, konnte er zufriedenstellend beantworten. So stand es zumindest in der Zeitung. Nur welche? Darüber schwieg sich das Blatt aus. Was soll man davon halten? Beobachtern zufolge, gab es aber zumindest Irritationen, um nicht zu schreiben Einwände während der Diskussion. Die perlten allerdings am SGD-Mann ab. Der Ruf nach einer Verbesserung des Istzustandes stieß auf taube Ohren. Schließlich stünden hier und da ja Findlinge zum Draufsetzen zur Verfügung. Und überdies, könne man sich bisweilen an weidenden Schafen erfreuen. Aha! Typisches „Vorher-Nachher-Gefasel“? Der Blog fühlt sich mal wieder sowas von bestätigt. Der bezweifelte schon immer, dass die SGD-Nord parkähnliche Absichten verfolgte.

Bahnhalt: Neue Bilder von „Hochstetten 22“

„Hochstetten 22“ nimmt weiter Gestalt an! Der Bahnhof ist kaum noch wiederzuerkennen. Und es wird weiter an Optik und Komfort gearbeitet, was das Zeug hält. Noch immer beschallen die Zug-Warn-Sirenen das gesamte Dorf. Die Schreckmomente werden wohl auch noch bis März für Weckrufe sorgen, meinen die Bauarbeiter. Scheinbar läuft es wie geschnitten Brot. Gut so! Die Bahn gibt offenbar eine hohe Schlagzahl vor. Vor allem das Drumherum braucht noch Zeit. Wie auch der Pendler-Parkplatz, der zum Bahnsteig hin entstehen soll. Dort ist noch nicht viel passiert. Man darf jetzt schon auf das Ergebnis gespannt sein. Inwieweit ein überdachter Fahrradabstellplatz dort dort seinen Platz findet, bleibt abzuwarten. Heutzutage ist dieser Service allerdings ein absolutes Muss.  

Überall neue Bushaltestellen!

Nanu, überall neue Behelfsbushaltestellen in Hochstetten-Dhaun? Wozu? Wozu wurden die eingerichtet? Sollen da irgendwann einmal Busse halten? Wahrscheinlich, denn sonst ergäben die neuen Schilder ja überhaupt keinen Sinn. In Dhaun, auf dem Karlshof, am Friedhof Hochstetten, in der Binger-Landstraße – der Blog hat beim Vorbeifahren rein zufällig sechs gezählt. Vielleicht gibt es noch mehr dieser neuen Schilder mit Stand-Fuß und Fahrplanhalter.  Was die gekosten haben mögen? Wenn der Landkreis in allen Dörfern Zusatzhaltestellen auf diese Weise einrichtete, dürften die Schilder alleine schon ein kleines Vermögen gekostet haben. Der Kreis hat es ja! Nun wissen wir ja alle, der Start der neune Busgesellschaft KRN ist ein Desaster. Es klappt so gut wie gar nichts. Schlimm, das drunter und drüber wird bleiben. Zurück zu Hochstetten-Dhaun. Markieren die Haltestellenschilder zusätzliche Haltestellen? Gehen wir mal davon aus. Aber wozu braucht es am Friedhof einen Bushalt? Wie oft wird der dort halten? Sind zukünftig die Ortsteile mit extra Fahrplänen miteinander verbunden? Fragen über Fragen, aber (noch) keine Antworten. Vielleicht klärt die Ortsgemeinde irgendwann einmal über Sinn und Zweck auf. Vielleicht auf ihrer Internetseite? Denn dafür sind die da. Blöd, es existiert keine. Ersatzweise hebt der Blog Infos auf seine Seite. Nur die müssen auch kommen.

Sitzungsprotokolle: Die Verbandsgemeinde scheint um mehr Tempo bemüht!

Noch nicht perfekt, aber dennoch um Längen besser als zuletzt. Die Verbandsgemeinde Kirner Land, scheint sich offenbar etwas mehr Tempo bei der Veröffentlichung von Sitzungsprotokollen auferlegt zu haben. Nach zuletzt vier Monaten Reifezeit für ein popliges Protokoll, schaffte es die Verwaltung doch tatsächlich die letzte Sitzung nach rund vier Wochen abzubilden. Immerhin, eine Steigerung in XXL-Format. Nur Mut, es geht sogar noch etwas schneller. Rekordverdächtige drei Wochen sollten doch drin sein. Ambitioniert zwar für eine Verwaltung, aber durchaus machbar. Drei Monate Vorlaufzeit, sollten endgültig der Vergangenheit angehören. Peinlich war die Veröffentlichung vor allem auch deshalb, weil ausgerechnet zum Saisonende die Bedingungen für die Eröffnung abgedruckt wurden. Verkehrte Welt! Die Vorurteile der langsam arbeitenden Angestellten in einer Verwaltung sind wohl einige der geläufigsten Vorurteile gegenüber dem Öffentlichen Dienst. Ärgerlich, wenn man diese durch eigene Bummelei selbst noch bestätigt. Offenbar hat man aus dem Lapsus die richtigen Lehren gezogen. Aus drei mach ein Monat Bearbeitungszeit – Hut ab! Lob an dieser Stelle. Vielleicht hat ja auch jemand aus der Teppichbodenabteilung mal kräftig auf den Tisch gehauen. Mal was Grundsätzliches: In der Autosprache ausgedrückt, sind Verwaltungen von Haus aus keine Ferraris, vielmehr VW-Käfers. Das Ziel zwar vor Augen, aber die Fahrt stets langsam. Aber auch das Gaspedal des Käfers kann man mitunter einmal durchdrücken. Im Kirner Land geschieht das leider viel zu selten.     

Keine Auskunft vom Landesbetrieb Mobilität bezüglich Kostenexplosion Ortsumfahrung Hochstetten!

Wie erwartet liefen die Fragen ins Leere. Der Landesbetrieb gibt sich zugeknüpft. Zwar sendete die Behörde eine Lesebestätigung, aber das war es dann auch schon. Wer will schon auf unangenehme Fragen antworten? Dennoch, Wenn eine Baumaßnahme nahezu das doppelte kostet, wie im Vorfeld veranschlagt, muss man doch nach den Ursachen fragen. Wenn sonst keiner Interesse zeigt, dann umso dringlicher. 39 Millionen Euro hat die Umfahrung gekostet. 26 Millionen Euro waren vorgesehen. Der satte Aufschlag muss doch Gründe haben. Diesbezüglich rückt das Amt nicht raus mit der Sprache. Also will der Blog mal vogelwild spekulieren: Insgesamt sieben Jahre dauerte eine Maßnahme, die ursprünglich nach fünf Jahren hätte abgeschlossen sein sollen. Zwei volle Jahre Verlängerung kostet Geld. Viel Geld!

Der Ausreden-Werkzeugkasten des Landesbetriebes, wenn er denn ausgepackt werden würde, dürfte noch mehr Aspekte beinhalten. Gestiegene Energiekosten, gestiegene Personalkosten, gestiegene Materialkosten, unerwartete Herausforderungen. Natürlich enthält der nicht eigene Versäumnisse, Fehleinschätzungen, Planungs- oder Ausschreibungsfehler. Diese Tatsachen kommen hier und anderswo immer zu kurz. Beispiel Gabionen-Wände: Die Ausschreibung für die Doppelwände am Kreisel wurde einfach vergessen, wie die ausführende Firma auf Nachfrage bestätigte. Die Nachbeauftragung wurde richtig, richtig teuer. Gut für die ausführende Baufirma, schlecht für den Steuerzahler. Und solche Geschichten wiederholen sich bekanntlich. Extrem schade, dass der Landesbetrieb nicht mit offenen Karten spielt. Und extrem schade, dass der Politik solche Preisaufschläge sonst wo vorbeigehen. 13 Millionen Mehrkosten, was hätte man mit der Kohle nicht alles Gutes tun können.  

Die Wischmann-Mania!

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Beim Blog stand das Seiten-Zählwerk und in der ehemaligen Praxis Wischmann das Telefon nicht mehr still. Der Rückzug vom Rückzug wird vor allem von den ehemaligen Patienten freudestrahlend aufgenommen. Denn viele haben trotz intensiver Suche bis heute keinen neuen Hausarzt gefunden. Sie wittern ihre Chance auf gewohnte medizinische Betreuung. Kein Wunder, dass am heutigen Montag bei der Patientenaufnahme jeder der Erste sein wollte. Die Not ist groß. Und die wird noch größer werden. Wahr ist, die Rückkehr von Dr. Wischmann wird vielen Menschen Ängste und Sorgen nehmen. Nicht zuletzt deshalb, weil der täglich praktizieren möchte und dadurch Kapazitäten wird aufbauen können. Er hilft den gegenwärtigen Fachkräftemangel zu mildern. Der ist eklatant bei Ärzten und auch bei Medizinischen Fachangestellten. Wahr ist aber auch, Ärzte im Rentenalter sind nicht die Zukunft. Die politisch Verantwortlichen des Kirner Landes wären gut beraten, endlich mal aus dem Quark zu kommen. Nicht reden, machen! Andere Regionen sind mit Konzepten und Lockangeboten längst weiter.    

Baugebiet Scheiberling: Jetzt geht es los!

Der Scheiberling, unendliche Weiten! Wir schreiben den 14. November 2022. Über 10 Jahre Planungs- und Genehmigungszeit sind zu Ende. Ein im leichten Nebel rangierender Bagger hebt das Neubaugebiet auf eine nicht mehr für möglich gehaltene praktische Ebene. Löffel für Löffel trägt der nunmehr den Mutterboden ab und markiert Meter für Meter die spätere Straße. Noch in dieser Woche wollen die „Schneider-Männer“ ihr Containerdorf auf dem Wendeplatz am Ende der Alten Straße platzieren. Es ist der schiere Wahnsinn: Das Neubaugebiet „Im Scheiberling“ geht tatsächlich in die Umsetzung. Zeit für Ironie: Hochstetten war clever genug, um zu warten, bis die Baupreise ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht haben. Wer hat, der hat! Und nur was teuer ist, muss gut sein!

Die Fertigstellung aller Straßenarbeiten wird auf rund ein Jahr geschätzt. Wenn es gut läuft, können Bauherren im Herbst nächsten Jahres also mit einem Baubeginn rechnen. 32 Bauplätze, mit einer Größe von 700 Quadratmeter plus einer Ausgleichsfläche von 200 Quadratmetern, sollen in der zum Teil extremen Hanglage entstehen. 23 davon gehören der Gemeinde. Man wird der Kommune die Parzellen regelrecht aus den Händen reißen. Oder doch nicht? Momentan ist die Lage für Häuslebauer eher schwierig, um nicht zu schreiben beschissen. Steigende Zinsen, explodierende Preise, Materialknappheit sowie fehlende Planungssicherheit, haben in den letzten Monaten für einen massiven Einbruch auf dem Bausektor geführt. Tendenz, sich weiter verstärkend.

Turnverein Hochstetten – ein Verein der bewegt!

Wenn der Turnverein Hochstetten zu seinem Kinderturntag einlädt, dann verwandelt sich die Halle stets in eine Erlebnislandschaft. Eine, die Kinderaugen erstrahlen lässt. Am vergangenen Samstag war es wieder soweit: Für mehr als 5 Stunden waren nicht nur vereinszugehörige Kinder mit ihren Eltern, Großeltern, Verwandten dazu eingeladen, sondern alle Kids, die Lust an Bewegung haben. Die Zeiten in der Halle konnte jeder individuell für sich verplanen. Freies Austoben – passt! Der Zuspruch war überwältigend. Und wie! über den Tag hinweg kamen rund 200 Kinder mit Begleitung in die Halle und erlebten tolle Stunden. Wahnsinn, was für eine gewaltige Zahl. Der mächtige Zuspruch hätten die Betreuer vor Ort nicht für möglich gehalten. Der Turnverein ist eben hipp. Der geht neue Wege und betreut die Kids am Puls der Zeit! Mehr geht nun wirklich nicht.  

Klettern, Balancieren, Schaukeln und als highlight eine Air-Track-Anlage, die ganz besonders von den Kindern zum Hüpfen und Turnen belagert wurde, waren nur einige Herausforderungen, die es zu bewältigen galt. Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke und Würstchen vom Grill sorgten für das leibliche Wohl der Besucher. Logisch, wer kraxelt und turnt, muss zwischendurch die Akkus aufladen. Ein großes Dankeschön zollt der Turnverein den zahlreichen Helfern, ohne die solche besondere Tage nur schwerlich umzusetzen wäre. Aufbau, Kuchenspenden, Helfer beim Verkauf und am Grill, Hilfestellungen an den Geräten, Abbau und, und, und! Turnvater Peter Jung dankt auch den vielen Besuchern für ihre Neugier und ihr großes Vertrauen. Von ihm und seinem Betreuer-Team dürfen wir noch Großes erwarten auf der Indoor- und Outdoor-Sportbühne. Weiter berichtet der stolze Vorsitzende, dass man sich momentan nicht, wie viele andere Vereine, über fehlende Hilfe beklagen könne. Es läuft eben einfach alles rund in einem Verein der bewegt! Hochstetten vorn? Was den Turnverein angeht, auf alle Fälle!

Dr. Berno Wischmann praktiziert ab Januar wieder in seinen alten Räumlichkeiten!

Er ist wieder da! Dr. Berno Wischmann zieht den weißen Kittel wieder an. Hurra, ab Januar kommenden Jahres wird der an alter Wirkungsstätte wieder Patienten betreuen. Reduziert In Teilzeit und im Angestelltenverhältnis, wohlgemerkt. Egal wie und wie lange, jede Hilfe ist willkommen. Hauptsache Kirn hat wieder einen Arzt mehr im Stadtkern. Viele Patienten, die derzeit von keinem eigenen Hausarzt betreut werden, dürfte diese Nachricht besonders freuen. Welcome bag Dr. Wischmann! Respekt und Anerkennung für den Rücktritt vom Rücktritt! Nach dann exakt einem Jahr Ruhestand, kehrt ein überaus versierter und geachteter Internist an seinen angestammten Arbeitsplatz zurück. Seine Bereitschaft ist eine Segen für die Menschen des Kirner Landes, vor allem auch deshalb, weil sich nach ihrer Verabschiedung in die Ruhestandshängematte nichts, aber auch gar nichts getan hat. Von einer Ersatzlösung ist man genauso weit entfernt wie die Erde zum Mond. Logisch, dass Ärzte im fortgeschrittenen Alter nicht die Dauerlösung sein können. Übergangszeiten herzustellen ist aber auch schon eine Hilfe in XXL-Format. Zumindest so lange, bis die angekündigten und Gewehr bei Fuß stehenden Mediziner aus dem Werkzeugkasten von Bürgermeister Thomas Jung endlich ihren Dienst aufnehmen können. Dem Vernehmen nach, wollen die angestellt werden und warten daher nur auf das Go? Dafür braucht es allerdings ein Medizinisches Versorgungszentrum oder eine andere Praxis-Lösung. Aber das dauert! Wie immer halt! Bleibt zu hoffen, dass Dr. Wischmann wieder gefallen an seiner Tätigkeit findet, er Spitzen abdecken kann und er noch recht lange gesund und ausdauernd bleiben möge.     

Komm wir gehen zum Ortsgemeinderat!

Am kommenden Mittwoch, 16. November, ist wieder Elefantentreffen im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Ab 19 Uhr wird dann wieder die große Dorfpolitik vorangetrieben. Innerhalb zwei Wochen schon das zweite Mal. Ganz schönes Pensum! Gemäß prallvoller Tagesordnung, verspricht die Zusammenkunft erneut zu einer abendfüllenden und interessanten Angelegenheit zu werden. Eventuell wird sogar über ein Ereignis für die Geschichtsbücher abgestimmt? Möglich, denn mit der Planfeststellung gleich dreier Photovoltaik-Parks in der „Itzbach“ Richtung Oberhausen stehen wegweisende Entscheidungen pro Energiewende bevor. Hochstetten-Dhaun denkt nicht nur in erneuerbaren Energien, sondern geht bei der Etablierung vorneweg. Gut so! Formell beschließt der Rat die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Teilgebiet „Itzbach-In den weißen Äckern“ sowie die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange. Oder anders formuliert Hochstetten gibt den Startschuss für die Schaffung gleich dreier Solarparks. Hut ab!  Also worauf noch warten, liebe Bürger. Die kommende Sitzung wirft ihre Schatten voraus, da muss man doch hin.

Radweg: Rot ist nicht gleich rot?

Zweierlei rot? Die Radwegeanschlüsse auf die Durchgangsstraße innerhalb Hochstettens waren schon ziemlich leuchtend rot markiert. Scheinbar nicht leuchtend genug, denn eine Truppe Straßenbauer hat nochmals kräftig nachgelegt.  Wie steigert man rot? Rot, röter, am rötesten? Jedenfalls, leuchtender geht jetzt wirklich nicht mehr. War das alte rot zu blass? Entsprach die Signalwirkung nicht den Vorgaben? Maybe? Jedenfalls wurde alles auf Anfang gestellt und kräftig nachgepinselt, inklusive Fahrrad-Piktogramm. Fakt ist, die Farbe Rot erhöht die Aufmerksamkeit und macht Radfahren noch sicherer. Hopp dann!

Das Wort zum Sonntag

Der Öffentliche Dienst ist vielen Vorurteilen ausgesetzt. Auch die Angestellten der Verbandsgemeindeverwaltung Kirner Land sehen sich nicht selten Kritiken ausgesetzt. Mittendrin statt nur dabei, auch der Blog. Der schwingt nicht selten die verbale Keule. Sollte der nicht differenzierter auf die Arbeitsbedingungen schauen? Schließlich hat man den Öffentlichen Dienst ja generell zusammengespart und massiv Stellen reduziert. Wurde der Rotstift auch im Kirner Land angesetzt, sodass Zielstrebigkeit und Handlungsschnelligkeit auf allen Ebenen massiv darunter leiden? Wohl kaum! Im Gegenteil: Nach der Fusion von Stadt und Land, sind die Personalkosten massiv gestiegen. Rund zwei Millionen Euro jährlich mehr sind kein Pappenstiel. Tendenz, zunehmend! Und die gewaltige Summe ist ein deutlicher Fingerzeig dafür, dass Stellen nicht ab, sondern aufgebaut worden sind. Warum? War die Vorgabe nicht eine andere?

Sollten nicht zwei Verwaltungen miteinander verschmelzen, um eben Synergieeffekte zu schaffen. Von Personalabbau scheint man jedoch – in Kilometer ausgedrückt – so weit entfernt zu sein, wie die Erde zum Mond. Finde den Fehler? Also, an Personalengpässen kann es nicht liegen, wenn es mal wieder länger dauert und die Verwaltung nicht aus dem Quark kommt. Behäbigkeit und Zähigkeit müssen anderen Ursachen zu Grunde liegen. Apropos Personaltableau, warum erkundigen sich die Mitglieder des VG-Rates nicht nach dem Status quo? Ist es nicht deren Aufgabe, sich diesbezüglich auf dem Laufenden zu halten. Wetten, es weiß keiner um die Vorher/Nachher-Situation. Wie viele Angestellte hatte es vor der Zwangsehe und wie viele danach? Einfache Rechenaufgabe, oder nicht? Der Blog basiert seine Behauptung auf Rückschlüsse aus den gestiegenen Personalkosten. Der bekommt keinerlei Auskünfte, schon gar nicht zu solchen heiklen Themen. Aber der VG-Rat hätte die Möglichkeit der Sachstandsabfragung. Vielleicht hat ja mal jemand einen Geistesblitz und fordert Einsicht, bevor der oder die immer nur die Mehrkosten durchwinken.

Die Verzweiflung mus groß sein: KRN-Werbung jetzt sogar auf der Brötchentüte!

Wer mit KRN-Bussen unterwegs ist, der kann was erzählen. Nach alledem was man so in der Presse liest und was die Verantwortlichen zähneknirschend so einräumen, ist der Start des neuen Kommunalverkehrs ein einziges Desaster. Holprig, wie oftmals zitiert, ist da wohl noch sehr freundlich ausgedrückt. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Gut Ding will eben Weile haben! Guter Service auch? Ob die Anlaufschwierigkeiten jemals vollumfänglich ausgeräumt werden können? Der Blog hegt da so seine Zweifel. Mehr noch : Der legt sich fest: Die Angelegenheit wird immer Sorgenkind bleiben. Ein recht teures noch dazu. Da helfen auch keine frommen Werbesprüche auf der Bäckertüte. Ja, die KRN lässt Papiertüten mit dem Slogan „Mehr Netz, Mehr Takt, Mehr Bus, Mehr für Dich“ bedrucken und gibt diese über die Bäckereien in Umlauf. Ob die Tüte hilft, der jetzt schon angeschlagenen Buslinie zu einem besseren Image zu verhelfen? Wohl kaum! Den Bäckern hier und anderswo wird es egal sein. Denen dürfte die Lage Tüten, wahrscheinlich für umme, gelegen kommen. Die Kunden dürften sich kurz wundern und den Brötchen ist es eh egal. Ob Metzgereien auch vom Kreis beliefert wurden? Hat jemand eine Metzger-Tüte mit KRN-Aufdruck zu bieten? Obst vielleicht? Käse?

Bürgermeister-Nestbeschmutzer-Anschiss: Gut gebrüllt Löwe!

Achtung Wutpickel-Gefahr! Majestix hat sich mal wieder öffentlich geärgert. Und wie! Hans Helmut Döbell (HHD) neigt halt dazu, immer mal wieder einen raushauen zu müssen. Wer es braucht? Und er macht eben gerne Front gegen Meldungen in den öffentlichen Netzwerken. Dazu fällt ihm immer wieder das gleiche Wort ein: „Nestbeschmutzer“! Aber um was geht es genau? Nun, während der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung holte er zum Rundumschlag aus: Bürger seien in sozialen Netzwerken als Nestbeschmutzer unterwegs und fotografieren Dreckecken, Müll oder Missstände, anstatt sie zu beseitigen.“ Das ärgere ihn ungemein. Gottlob ist der Blog da raus. Ausnahmsweise! Der ist zwar Daueradressat für Angriffe aus dem Bürgermeisterbüro, hat aber in dieser Angelegenheit nicht den Hut auf. Der hat nicht Auslöser gedrückt, vielmehr das Ärgernis nur online gestellt und die passenden Zeilen darunter geschrieben. Und? Was ist das ist! Ohne die Hinweise einer Blog-Leserin, die noch dazu den Müll schon mehrfach aufsammelte und somit ihren vom Chef eingeforderten Teil dazu beitrug, um den Missstand zu beseitigen, hätte der von dem „Problem“ gar nichts mitbekommen. Ja, der weiß auch nicht alles. Jedenfalls hat der Löwe wieder mal gebrüllt! So sind sie halt die Alpha-Tiere oder Rudelführer. Auffällig, dieses besondere Exemplar wirkt im fortgeschrittenen Alter zunehmend dünnhäutiger. Wenn es der geschundenen Seele guttut seine Bürger abzuwatschn – so what!

Dumm gelaufen: Die Sache mit der Dorfbefragung!

Kleiner Rüffel von Dorfplanerin Nathalie Franzen. Zeit für eine Korrektur: Insgesamt sind 216 Bögen zurückgekommen, nicht wie vom Blog geschrieben, schwache 80. Die Statistik stand allerdings so in der Zeitung geschrieben. Und was in der steht stimmt immer. Also, fast immer. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel. „Die Zahl bezieht sich einzig und alleine auf eine getrennte Friedhofs-Erhebung innerhalb des vierseitigen Bogens, stellt Franzen gegenüber dem Blog richtig. Ja dann! Diese eine Friedhofs-Frage war eine unter vielen. Und die wurde eben nur 70 Mal beantwortet. Im Rest der 146 Rückläufer, wurde diese von den Bürgern einfach ausgespart. Und weil Franzen erst diese eine Frage auswertete, um das Ergebnis daraus bei einem weiteren Ortstermin kommunizieren zu können, tauchte ihre Zahl 70 oder 80 (Zeitung) auf, die dann auch abgedruckt wurde. Jetzt ist alles sonnenklar. Nochmals, 216 Bögen aus vermutlich 216 Haushalten kamen mehr oder weniger ausgefüllt zurück. Und diese Beteiligung ist allemal besser und wesentlich aussagekräftiger als schwache 80, wie der Blog unter der Woche noch schrieb. Kleines Missverständnis, das somit ausgeräumt ist. Passt! Jetzt warten wir alle gemeinsam auf baldige Gesamtegebnisse und danach rasche Umsetzungen.

Ärztliche Versorgung: Nach Rüdesheim blicken heißt lernen! Wieder einmal!

Nach Rüdesheim blicken heißt lernen! Wieder einmal! Die dortige Verbandsgemeinde stellt sich der Herausforderung einer flächendeckenden hausärztlichen Versorgung. Auf der eigenen Homepage heißt es unter dem Menü „Ärztliche Versorgung“ wörtlich: „Die Verbandsgemeinde Rüdesheim ist bestrebt, die Bemühungen der Ortsgemeinden und der Verwaltung nach besten Kräften zu unterstützen.“ Respekt, so etwas nennt man Weitblick, denn die Versorgung mit Medizinern betrachtet die Verbandsgemeinde als „noch“ gut. „Um allen Bevölkerungsschichten, gerade alten Menschen und solchen mit Behinderung, die wohnortnahe Erreichbarkeit eines Hausarztes und auch Hausbesuche zu ermöglichen, soll die Übernahme oder die Neuansiedlung einer Hausarztpraxis in der Verbandsgemeinde Rüdesheim finanziell gefördert werden. Mit dieser Fördervereinbarung soll grundsätzlich nur die hausärztliche Versorgung sichergestellt werden.“

In Zahlen ausgedrückt bekommt jeder Mediziner, der die Voraussetzungen erfüllt – etwa Übernahme einer Hausarztpraxis – 10.000 Euro Starthilfe. Der Festbetrag ist nicht gewaltig, aber ist besser als nix. Immerhin, in Rüdesheim hat man die Zeichen der Zeit erkannt. Übrigens, ein Untermenü „Ärztliche Versorgung“ sucht man auf der Homepage des „Kirner Landes“ vergeblich, und dies, obwohl die medizinische Versorgung an Mündung von Nahe und Hahnenbach als äußerst prekär einzustufen ist. Der Verbandsgemeinde fehlt es an Weitsicht und an einem strategischen Plan, um Ärzte in das Kirner Land zu locken. Es werden keine Fakten geschaffen. Programme existieren nicht, oder nur tief unten in der „Aussitzen-Ablage“. Rundherum in den Verbandsgemeinde schnürt man „Willkommens-Pakete“, während man in Kirn Däumchen dreht. Wie lange noch will man sich dem Thema verschließen?  

Neulich beobachtet: Bus-Schülertransport verkehrt!

Ob diese Art des Schülertransportes gesetzlichen Vorgaben entspricht? Der Blog hegt da so seine Zweifel. Was ist passiert? Es ist kurz vor 16 Uhr, als die Schulbusse aus Kirn und Simmertal nahezu gleichzeitig im Hellbergblick aufschlagen. Ganztagsschulende und ab nach Hause. Soweit so gut! Der Bus aus Simmertal hält am Kindergarten, und dies, obwohl dort keine Haltestelle ist. Der lässt die Schülerinnen und Schüler aussteigen, um danach an der Einmündung „Am Wäldchen“ eine 180-Grad-Wende hinzulegen. Dazu muss der auch rückwärts rangieren. Einweiser, Fehlanzeige. Wie steht es in den Vorgaben: „Der Fahrer darf nur rückwärts fahren oder zurücksetzen, wenn sichergestellt ist, dass Versicherte nicht gefährdet werden. Kann dies nicht sichergestellt werden, hat er sich durch einen Einweiser einweisen zu lassen.“

Kinder wuseln herum und der Bus fährt einfach rückwärts – geht gar nicht. Durch das Wendemanöver spart der sich die Schleife über die enge Alte Straße, wie es die Vorgabe sein dürfte. Wie überhaupt, die Bushaltestelle rund 500 Meter weiter platziert ist. Der Busfahrer geht ein persönliches Risiko ein, um Zeit zu sparen? Schaut ganz danach aus. Nahezu zeitgleich kommt der Bus aus Kirn. Der hält zwar an der Bushaltestelle, fährt dann aber auch nur kurz weiter, um im Kurvenbereich Hellbergblick/Alte Straße eine Kehrwende hinzulegen. Wieder ohne Einweiser und wieder ohne Not. Finde den Fehler? Denn auch der könnte/müsste die Schleife bis zur Hauptstraße zu Ende fahren. Ob beide Fahrverhalten den Vorgaben entsprechen? Ganz sicher nicht. Es kann doch nicht jeder fahren wie er will. Oder etwa doch?

Narrhallamarsch! Möge die Büttenrede beginnen…

Im Kirner Land herrscht Mischmasch, dass iss ja fatal,
doch bevor ich mich uffreg, is es mir lieber egal.
Drüber berichte, dass is dem Blog sei Devise,
mit spitzer Feder, derb, dreist und immer präzise.
Drum passt jetzt gut auf, was Zeite, was Zeite,
mir Landeier sind net immer zu beneide.
Was ist hier wichtig, was ein Thema von Dauer,
ihr könnt euch beruhige, ich lieg auf der Lauer.
Der Narrenspiegel, ich kanns euch berichte,
der beginnt mit der Ärztemangel-Geschichte.

Die Zunft überaltert, die Alte gehen nach und nach in Rente,
Patienten ohne Arzt, weil Politik den Trend verpennte.
Keine Ärzte, kein Konzept die Region ist am stöhne,
Politik und Verwaltung immer nur Durchhalteparole töne.
Heiße Luft, Absichtserklärungen, man nennt das rumgeeir,
Die Bürger sind Blabla leid, nicht immer nur die gleiche leier.
Drum schafft endlich Fakten, setzt den Ärzte-Zug unter Dampf,
Patienten wollen Sicherheit, aber keinen dauerhaften Krampf.
Der Notstand mit Maßnahmen begegnen ist gescheit,
andere Kommunen geben Ärzten Geld, sind längst soweit.

Euch allen trag ich gerne bis Aschermittwoch mit Humor,
das Protokoll des Kirner Landes auf dieser Seite hier vor.
Der heimliche Chef im Kirner Land früher und aktuell, 
ist der Erster Beigeordnete Hans Helmut Döbell.
Der gilt als Schwergewicht nicht nur auf der Waage,
für so manchen Bürger ist der eine regelrechte Plage.
das Wohl der Region vor Augen, stets mit Finesse,
allerdings nicht ohne seine eigenen Pfründe zu vergesse.
Arztpraxis, Industriegebiet und andere Landgeschäfte,
für sich und seine Familie stets im Sinn nur das Beste.
Alle sind wir gleich, aber manche sind eben gleicher,
nur mit Vetternwirtschaft und gut vernetzt wird man reicher. 
Der Tag wird kommen, möge HHD sein noch so unverfroren,
da fliegen ihm seine Geschäfte allesamt um die Ohren.

Tätä tätä tätä - Tusch und Narrhallamarsch...

Fragebogenaktion Dorferneuerung ächzt unter geringer Beteiligung!

Da hatte der Blog doch der Dorferneuerungs-Fragebogen der Planerin Nathalie Franzen doch glatt unter den Stapel des Altpapiers einsortiert. Versehentlich, wohlgemerkt. Dort sollte der eigentlich nicht hin. Aus den Augen aus dem Sinn? Genauso war es. Den Abgabetermin 9. Oktober hatte der Blog daher knapp verpasst. Aber knapp daneben, ist auch vorbei. Nun, auf eine Einzelmeinung mehr oder weniger wird es in der Umfrage nun auch nicht mehr ankommen. Von daher, dürfte das Projekt Dorfmoderation die Nichtabgabe verkraften. Blöd nur, dass die Mehrheit ebenso fahrlässig agierte. Null Bock auf Beteiligung? Tatsächlich schaut es danach aus. Offiziell wurden 80 Abgaben gezählt. Ziemlich wenig bei einer Einwohnerzahl von rund 1800. Eine gute Quote ist fürwahr anders. Zieht man all jene ab, die aus politischen oder gesellschaftlichen Motiven heraus verpflichtet sind mitzumachen, dann verbleiben nicht mehr viele Bögen neutraler Bürger im Abgabetopf. Repräsentativ dürfte die Auswertung jedenfalls nicht sein. Waren es zu viele Fragen, die sich auf drei Seiten verteilten? Hat der Bürger einfach keinen Bock auf Dorferneuerung? Will die Mehrheit seine Ruhe? Etliche werden gedacht haben „was soll ich da mitmachen, ändert sich eh nix“! Es wird ein guter Mix aus allem gewesen sein, weshalb die Beteiligung so unterirdisch war. Naja, vielleicht sind ja trotzdem ein paar recht gute Vorschläge dabei gewesen. Planerin Franzen wird die Umfrage-Ergebnisse sicherlich in den nächsten Wochen präsentieren.

Der Funkturm zu Hochstetten!

Wow, was für eine Höhe! Meter für Meter wächst das Eisenkonstrukt buchstäblich in den blauen Himmel hinein. Auf der Anhöhe des Geologischen Lehrpfades, etwa in Höhe der zweiten Schutzhütte, wird ein Funkmast im Lego-System aufgestapelt. Rund 50 Meter dürften es jetzt schon sein. Und die Spitze ist noch gar nicht mitgerechnet. Wie quirllige „Kletteräffchen“ wuseln Arbeiter in schwindelerregender Höhe, um die Einzelteile final zu verschrauben. Respekt! Der Blog wäre da raus. Der bleibt lieber mit beiden Beinen auf der Erde. Der Neubau einer Funkübertragungsstelle für den öffentlichen Mobilfunk schaut schon ziemlich fertig aus. Bauherr ist Vantage Towers aus Düsseldorf. Die bauen für Vodafone. Die Angabe ist ohne Gewähr. Wahrscheinlich wird diese Woche noch Vollzug gemeldet. Das Teil ist von weitem schon zu sehen und dürfte später seinen Zweck erfüllen. Schön ist zwar anders, aber schön ist die Ortsumfahrung ja auch nicht.

Hochstetten-Dhaun denkt seine Friedhöfe neu!

Die Dorferneuerung macht es möglich. Hochstetten-Dhaun denkt seine drei Friedhöfe neu. Wird irgendwie auch Zeit. Der Sinneswandel kommt fürwahr nicht überraschend und dürfte auch dem Zeitgeist geschuldet sein. Es braucht schließlich Alternativen zu den boomenden Friedwäldern in der Umgebung. Noch wird vage geplant und nur darüber geredet, aber scheinbar sollen „Memorial-Grabfelder“ unter dem Sammelbegriff Ruheforst/Friedwald/Waldfriedhof/Urnenbestattung zeitnah in der Friedhofssatzung verankert werden. Und was einmal geschrieben steht, das kommt auch. Wann, wird man dann sehen. Gute Idee, denn pompöse Protz-Reihengräber braucht keiner mehr und will auch keiner mehr. Die sind eh Relikte aus der Vergangenheit, als man noch meinte, viel Geld in die Gestaltung von Gräbern investieren zu müssen. Nur mal so nebenbei bemerkt, zu Lebzeiten wäre die Kohle besser angelegt gewesen. Alles hat seine Zeit und daher greifen nunmehr andere und unter dem Strich auch günstigere und pflegeleichtere Methoden einer würdigen letzten Ruhestätte. Und die können Grabfelder bilden.

Die Besonderheit solcher Grabfelder besteht darin, dass dieser „Memoriam-Garten“ in einem Grabfeld die verschiedenen Grabarten harmonisch miteinander verbindet und gärtnerisch als Gesamtanlage mit Ruhebänken gestaltet ist. Die einzelnen Gräber sind oberflächlich nicht voneinander getrennt ausgewiesen, die Pflanzungen gehen ineinander über und lediglich die jahreszeitliche Wechselpflanzung und die Grabmale bezieht sich auf das jeweilige Grab. Das Grabfeld in sich ist modelliert und durch verschiedene Höhenentwicklungen wie eine kleine Parkanlage gestaltet. Gesamtharmonie – passt! Dem Blog gefällt die neue Denke sowohl aus der Bürgerschaft, als auch dem Ortsgemeinderat heraus. Der ist gespannt auf die ersten Entwürfe. Der Öffentliche Anzeiger war so gut, das Bestattungsvorhaben erstmals vorzustellen. Dass der den Lesern einen Privatgarten-Schnappschuss als Aufnahme vom Hochstädtener Friedhof verkaufte – geschenkt. So ist das Blatt halt. Immer für einen Lapsus gut.

Die Gerüchteküche Ratskeller ist sowas von kalt!

Aus gegebenen Anlass mal eine kleine Lehrstunde mit dem Blog-Erklär-Bär zum Thema Gerüchte und die Folgen: Ein Gerücht ist eine unverbürgte Nachricht, die stets von allgemeinen Interesse ist, sich diffus verbreitet und deren Inhalt mehr oder weniger starken Veränderungen unterliegt. Das wichtigste Merkmal eines Gerüchts stellt die Ungesichertheit der weitergegebenen Information dar. Machen wir es konkret am Beispiel „Ratskeller“ Kirn: Die Gaststätte sieht sich regelmäßigen Gerüchten ausgesetzt, wonach die Betreiber die Kochschürze jetzt endgültig an den berühmten Nagel hängen würden. Neuerdings spricht man von innerhalb der nächsten Wochen oder mit Ablauf des Jahres. Das nervt die langjährigen Verantwortlichen. „An den regelmäßig auftauchenden Gerüchten einer Schließung ist nichts dran“, wehren die sich auf gezielte Nachfrage. Sie sind es leid, immer wieder auf das Thema angesprochen zu werden. Ein und für allemal, der Ratskeller bleibt. Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben. Gut so, denn die Qualität der Küche ist gleichbleibend und genügt seit je her höchsten Ansprüchen, wie der Blog aus eigenen Erfahrungen beurteilen kann. Ob die Gerüchteküche jetzt erkaltet? Schauen wir mal!  

Endlich: StVO-Pfeil auf Radfahrer-Verkehrsinsel aufgestellt!

Hier und da wird noch immer nachgesteuert. Gut so, denn im Zuge der Ortsumfahrung Hochstetten ist längst noch alles nicht so vollständig fertig, wie es von offiziellen Stellen immer wieder gerne dargestellt wird. Beispiel Beschilderung: Diesbezüglich herrscht noch gewaltig Luft nach oben. Innerorts hat man es nunmehr geschafft, einen StVO Pfeil auf die Radfahrer-Insel vor dem Kreisel zu montieren. Autofahrer aus dem Dorf kommend, können nunmehr aus weiter Entfernung erkennen, dass hier eine aufgebaute Querungshilfe herausragt. Das Verkehrszeichen hat durchaus seine Berechtigung, weil in der Vergangenheit nicht wenige Autofahrer mit den Rädern auf die Bordsteine der Insel gelangten. Gedankenlos oder aus Unachtsamkeit heraus, wohlgemerkt. Meist bleiben die Berührungen folgenlos, wie der Blog exemplarisch bei einem vorausfahrenden Fahrzeug schon beobachten durfte. Der Pfeil unterstützt die Früherkennung – passt! Richtung Simmertal hat es auch eine Insel. da kommt der Pfeil sicherlich noch. Tipp: Bezüglich Radfahrer-Beschilderung müsste man noch nachjustieren. Wie es jetzt ist, sollte es nicht bleiben.

Startet der Straßenbau Neubaugebiet „Scheiberling“ dieses Jahr noch?

Mein Gott das dauert! Die Ausschreibung für Erschließung- und Straßenbau, in einer Ausbaustufe mit 32 Bauplätzen, hat sich die Firma Scheider in Merxheim für 1,87 Millionen Euro gesichert (Entwässerung, Straßenbau, Trinkwasser, Rückhaltebecken). Darüber berichtete der Blog bereits im Juli. Seinerzeit hieß es, dass spätestens im Frühherbst die Bagger anrollen werden. Weit gefehlt. Wir schreiben November und passiert ist bis dato nichts. In Großbuchstaben NICHTS! Was ist da los? Warum verzögert sich die Maßnahme? Dem Vernehmen nach, ist der verantwortliche Bautrupp länger als erwartet mit der momentanen Baustelle in Monzingen beschäftigt. Konkret, nahm dort die Umsetzung des Regen-Rückhaltebeckens mehr Zeit in Anspruch, als ursprünglich geplant. Verflixt nochmal, immer diese Unwägbarkeiten. Jetzt befände man sich aber auf der Zielgeraden. Stimmt, sieht auf den ersten Blich auch alles schon ziemlich fertig aus. Will heißen, dass die Baustelle in Hochstetten doch noch in diesem Jahr eingerichtet werden kann? So lautet zumindest das Ziel. Ob das klappt? Schauen wir mal. Einrichten und vielleicht noch ein paar Erdbewegungen sollten da schon noch drin sein, heißt es aus Kreisen des Baustellentrupps. und der muss es ja wissen.   

Geht es wirklich 2022 noch los mit der Umsetzung eines Rundweges durch ein Feuchtgebiet, noch dazu steiler in Hanglage? Und wenn ja, können Bauherren 2023 loslegen? Daran hegt der Blog so seine Zweifel. Überdies, welcher Bauwillige möchten am Ring abgemalt sein? Zu erwartenden Mehrkosten durch zwingend notwendige Hangbefestigungsmaßnahmen braucht keiner. Einzelmeinung, nicht mehr und nicht weniger. Dass man schon seit 2010 einen Bebauungsplan aufstellte und seither nur noch rumeierte – geschenkt. Gut Ding will eben Weile haben. Die recht zähe Hängepartie dürften sowohl Ortsgemeinde, als auch Bauwillige abertausende Euros zusätzlich kosten. Ob alle diejenigen, die sich ihre Bauplätze bereits vor Jahren reservierten, bei der Stange bleiben, scheint fraglich. Etliche sind schon abgesprungen. Apropos, was werden die Parzellen später kosten? Wie hoch ist der Preis für einen Quadratmeter Grund? Die Frage ist noch immer nicht geklärt.

Und wie schaut es aus mit der Attraktivität? Eher unterirdisch, weil der Steilhang zwar schöne Panoramablicke über das Nahetal verspricht, allerdings auch Wasser führt. Will heißen, der Hang ist patschnass. Am auffälligsten im unteren Teil, unmittelbar nach der Kurve, dort wo die ersten Parzellen rechts und links der Straße beginnen. Selbst in heißen und trockenen Sommern, kann man in diesem Bereich stellenweise in sumpfähnlichen Passagen versinken. Optimisten werden gleich an Brunnen denken, Pessimisten an nasse Keller. Was das Grundwasser anrichten kann, davon wissen Hausbesitzer am Übergang hin zur Straße „Im Ameisacker“ zu berichten. Wegen Mauerfeuchtigkeit mussten die schon ihre Keller trockenlegen und Drainagen aufwendig erneuern.

Ärgernis: Jugendliche lassen Müll rumliegen!

Hochstetten-Dhaun meldet immer mehr Dreckecken an Treffpunkten für Jugendliche. Ob am Kindergarten, am Bahnhof oder außerhalb des Dorfes an der „Linde“ – überall lassen sich Überbleibsel von Treffen in Hecken oder auf dem Erdboden finden. Müll, Pizza-Kartons, Kippen, Flaschen, Papierschnipsel, Tücher und, und, und. Das war so, das ist so und wird wohl oder übel auch zukünftig immer so bleiben, wenn die Hochintelligenz unterwegs ist. Meist tritt die bei Dunkelheit in Erscheinung. Da mag sich die Evolution noch so sehr bemühen, die Doofen wollen einfach nicht aussterben. Von wegen „cool“! In den vergangenen Wochen und Monaten häufen sich in Hochstetten die Beschwerden über Müll-Szenarien. Die Menschen beklagen sich und rufen Bürgermeister, Ordnungsämter und Polizei zu besonderer Achtsamkeit auf. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten, werden die Angesprochenen gewiss alle Hebel in Bewegung setzen, um dem Ärgernis zu begegnen. Nur können die dem Problem-Klientel nicht rund um die Uhr auf den Füßen stehen. So lassen sich eben nur punktuell Erfolge erzielen. Die Aufnahmen oben wurden dem Blog mit der Bitte zugespielt, das Thema einmal auf die Plattform zu heben. Gerne doch!  

Weltmeister-Eis aus dem Kiesel-Automaten!

Zufallsfund beim Warten auf den Corona-Test: Eisweltmeister Gianni Toldo, von der Eisdiele „Venezia“, hat im Kiesel-Unterstand einen Automaten aufgestellt. Bargeldlos kann man dort verschiedene Eisvarianten aus der Eisküche des Meisters problemlos und unkompliziert ziehen. Größere, aber auch kleiner Portionen stehen ebenso im Angebot wie fertige Eisbecher – etwa Spaghetti-Eis in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Warum nicht? Wer Bock auf Eis hat, kann sich jetzt also rund um die Uhr am Automaten bedienen. So muss man auch in den Wintermonaten nicht auf sein weltmeisterliches Schleckvergnügen verzichten. Die Eisdiele befindet sich zwar im wohlverdienten Winterschlaf, ist über den Automaten irgendwie doch noch wach. Hellwach! Warum erwähnt der Blog das alles? Nun, der kleine aber feine Werbeaufruf gereicht ihm nicht zum Nachteil, weil der gewiss mit einer goldenen Zugangskarte, inklusive Code entlohnt wird. Alles für umme! Träumen muss schließlich erlaubt sein.   

Bin ich billig drangekommen: Ist Tanken in Hochstetten am günstigsten?

„Total“ verwandelte sich in „Access“! Innerhalb nur einer Woche erfuhr die Tankstelle in Hochstetten ein völlig neues Design. Nix gewaltiges, der Dachkonzern hat lediglich eine einladende „Billigmarke“ am Markt platziert. Die Verpackung ist anders, der Inhalt der Gleiche! Deutschlandweit, so auch an der Binger Landstraße. Das hat zur Folge, dass man den Kraftstoff an den Zapfsäulen gegenüber der Konkurrenz billiger anbieten kann. So meint es zumindest der freundliche Verkäufer hinter dem Tresen auf Blog-Nachfrage. Nicht brutal, sondern eher im Cent-Bereich, schiebt der sofort nach. Ob das stimmt? „Bin ich billig drangekommen“ – ist der Slogan zukünftig in Hochstetten Programm? Die Autofahrer dürfte die Botschaft freuen. Inwieweit die sich bestätigt, wird die Zukunft zeigen müssen. Die letzten Tage offerierte das Portal „Clever Tanken“ eher einen Gleichstand mit den billigsten Tankstellen aus Kirn und Umgebung. Im Umkreis von 20 Kilometern ist man gut dabei, kann mithalten. Wäre doch auch schon okay, wenn es dabei bliebe.  

Beigeordneten-Wahl im Landkreis Bad Kreuznach: Markus Schlosser kandidiert!  

Markus Schlosser wirft seinen Hut in den Ring. Der Beigeordnete der Stadt Bad Kreuznach hat seine Bewerbung abgegeben. Er kandidiert als Einzelbewerber, ohne Mandat der CDU. Komische Sache! Schlosser gegen „Super Oli“ – das Duell verspricht Spannung. Wobei, der momentane Amtsinhaber Hans Dirk Nies muss ja auch wieder wegen der Pensionsansprüche antreten. Wobei, insgeheim will der nicht gewählt werden. Was ist mit den Grünen? Kommt da noch was? Noch sind ja ein paar Tage Zeit, bis die Abgabefrist abläuft. Zünglein an der Waage sind womöglich die kleinen Parteien. Jetzt beginnt die Zeit der Gespräche. Nach „Super-Oli“ kann nunmehr auch Schlosser Gas geben, um für sich und seine Ziele zu werben. Hat die CDU auch noch einen eigenen Parteikandidaten zu bieten? Unterstützt die Schlosser? Nichts genaues weiß man nicht. Für das Kirner Land wäre die Wahl des SPD-Kandidaten sicherlich nicht nachteilig. Einen aus der Region in verantwortungsvoller Position zu wissen, dürfte für dem Westen nicht zum Nachteil gereichen. Abwarten und Tee trinken. Wer kann am meisten punkten? Kaum vorstellbar, dass die Kreistagsmitglieder, die überwiegend im Speckgürtel von Bad Kreuznach ihre Wurzeln haben, ein Landei tief aus dem Westen zum Ersten Kreistagsbeigeordneten wählen. Vorteil Schlosser? Schauen wir mal.

Schallende Ohrfeige für den Öffentlichen Anzeiger! Zeit dem Blatt den Spiegel vorzuhalten!

Wahre Größe geht anders. Statt in sich zu gehen und einen gravierenden Fehler in der Berichterstattung über das Messermassaker wenigstens einzuräumen, geht das Blatt nur in die Offensive. Wer hat denn die schrecklichen Szenarien mit den zwei abgehackten Füßen als erstes Medium auf seine Seite gehoben? Wer hat’s also erfunden? Richtig, der Öffentliche Anzeiger! Nur aufgrund dieses kurzen Zeitfensters, in der die Falschmeldung auf dem Online-Portal der Tageszeitung angeklickt werden konnte, wurde auch der harte Kern von Verschwörungsgesellen, wie etwa dieser „Reitschuster“, auf die Geschehnisse aufmerksam. Aufbauend auf die Ursprungszeilen konnte der in seinem Sinne die Legende weiterspinnen.

Der hat sich mittlerweile sogar entschuldigt. Aber nur halbherzig, weil er im nächsten Absatz die Polizei wegen Vertuschung unter Generalverdacht stellte. Der Öffentliche hingegen eiert nur rum. Finde den Fehler? Wie war das nochmal mit Ursache und Wirkung? Fakt ist, der Öffentliche alleine hat die Ursache für alles was an Hass und Hetze danach kam gesetzt. Der hat ins Klo gegriffen und voreilig unbestätigte Schlagzeilen produziert. Sich jetzt auf Augenzeugen zu stützen, die ja alles gesehen hätten, ist unseriös und noch dazu scheinheilig. Den Schuh muss man sich selbst anziehen. Wie überhaupt man in keiner Silbe innerhalb des Artikels unter der Überschrift „Schockierende Tat in Bad Kreuznach: 41-jährigem wurden die Füße abgetrennt“ Zeugen erwähnte.

Jeder Leser musste den Eindruck gewinnen, dass der Öffentliche Anzeiger sich von seriösen Quellen bediente. Hat der aber nicht getan. Was für ein Bock! Unterstellt, wegen der schnellen Klicks und dem Gefühl der Erstmeldung, hat man sich eben nicht bei den Ermittlungsbehörden rückversichert. Ein absolutes No-Go für eine Tageszeitung mit Format. Und das fiel den Redakteuren kurze Zeit später schon auf die Füße. Unverständlich, warum man seine Hände jetzt derart in Unschuld wäscht. Mehr noch: Im heutigen Kommentar prangert eben der „unruhestiftende“ Redakteur, Stefan Munzlinger, „Brüllaktionen und verworrene Verschwörungsspekulationen“ im Netz an, nimmt sich selbst aber völlig raus, wäscht seine Hände aber sowas von in Unschuld. Geht’s noch? Dass er selbst mitmischte, er den ersten Domino-Stein umwarf und alleine dadurch die Emotionen so hochkochten – geschenkt? So geht das nicht! Guter Journalismus geht anders.

Der Kerle ist zwar Profi, hatte aber einfach zu flinke Finger an der Tastatur. Dafür gehört er geohrfeigt. Kann passieren, darf aber in einem Fall der so bundesweite Aufmerksamkeit erfuhr nicht passieren. Der hat den Pfad der Rechtschaffenheit verlassen und dadurch erst die Steilvorlage mit seinem Bericht gegeben. War dieVerlockung zu groß? Die Hasstiraden und Diskussionen im Netz hatte er dann ja wohl eingepreist. Die komplette Redaktion dahinter sollte unbedingt in sich gehen und nacharbeiten sowie ihren moralischen Kompass nachschärfen. „Schauen wir in Ruhe hin“ – schreibt die. Hätte man das mal lieber getan. „Inszenierungen überlasse man anderen!“ „Wir wollen nicht voreilig urteilen!“ Hä? Der Öffentliche hat gegen alle seine im Kommentar geschilderten guten Grundsätze verstoßen und mimt jetzt das Unschuldslamm, zeigt mit den Fingern nur auf andere. Die Wahrheit liegt nun einmal auf dem Platz, Herr Munzlinger. Die fast schon eigene Heiligsprechung in ihrem Kommentar ist nur peinlich. Ehrlich, Ihre Zeitung braucht es nicht. Jedenfalls nicht so!

Müssen wir uns um Bettina Dickes sorgen?

Marktplatzsprechstunde mit Landrätin in Kirn und keiner geht hin? Nein, sie wird bestimmt literweise Kaffee ausgeschenkt haben an Menschen, die mit ihr in den Dialog treten wollten. Menscheln lassen – passt! Auffällig nur, ganz gegen ihre sonstigen Gewohnheiten hat Betti so gar keine bunten Bildchen vom bunten Treiben unter ihrem Sonnenschirm gepostet. Müssen wir uns um sie sorgen? Unwahrscheinlich, dass sie ihr Handy zu Hause auf „Bullerbü“ hat liegen lassen. War ihr nicht danach? Vielleicht war ihr Akku ja leer? Maybe? Aber warum hat niemand ausgeholfen und in ihrem Auftrag geknipst? Schon mysteriös das Ganze. Moment, sie wird ja wohl in Kirn gewesen sein? Ganz bestimmt? Zumindest hat man nichts gegenteiliges gehört. Von überall lädt die Kreis-First-Lady Selfies hoch, nur nicht aus Kirn? Seltsam, aber so ist es geschehen.

Nochmals zum Mitschreiben: Erstochen „Ja“, abgehackte Füße „Nein“!

Kritischer Journalismus geht fürwahr anders! In welcher Welt leben wir eigentlich, wenn eine Berichterstattung über Ereignisse mit derart dramatischen Auswirkungen sich nicht ausschließlich auf Fakten stützt. Krasses Beispiel ist das neuerliche Tötungsdelikt in Bad Kreuznach. Die Polizei bestätigte heute nochmals, dass dem 41-jährigen Opfer aus Bulgarien die Füße eben nicht abgehackt worden sind. FÜßE DRAN!  Muss die erst Live-Bilder von der heutigen Leichenschau veröffentlichen, damit alle Zweifler und Andersdenkende endlich Ruhe geben? Im Netz kursierten die wildesten Darstellungen, untermalt mit Aufnahmen, die allerdings nachweislich täuschen. Als ehemaliger Polizist und deswegen noch immer recht gut informierter und vernetzter Beobachter, weiß ich um die Glaubwürdigkeit sowie Seriosität der Pressemeldungen aus den Präsidien. Und ich weiß daher auch, dass keine Gliedmaßen abgehackt worden sind. Vertuschen geht gar nicht, weil die Wahrheit letztlich immer ans Licht kommt.

Vor allem dann, wenn so viele Menschen, etwa Rettungskräfte, Polizisten, Ärzte oder Schwestern, in den Einsatz eingebunden waren. Und die Polizei hat sich ja in einer Pressemitteilung nochmals selbst erklärt. Tatsache ist allerdings, dass der mutmaßliche Täter, der wohl mit dem Messer zugestochen hat, nicht in Haft gegangen ist. Der ist auf freiem Fuß ist. Er wurde zwar erkennungsdienstlich behandelt, aber danach nicht in Haft genommen. Dass offenbar keine Haftgründe vorlagen, lass ich an dieser Stelle mal unkommentiert. Offenbar ist es nicht klar, ob es sich nicht auch um Notwehr gehandelt haben könnte. Hätte der die Füße abgehackt, dann hätte jeder Richter die sofortige U-Haft angeordnet. Alleine der Fakt ist ein Beleg dafür, dass kein Fuß-Massaker im Blutrausch an einer auf dem Boden liegenden hilflosen Person stattgefunden hat.

Wahr ist, die Auseinandersetzung in Ablauf und Folge ist eine Tragödie. Ein Mensch kam ums Leben. Wahr ist aber auch, dass unseriöse Berichterstatter, allen voran das Portal www.reitschuster.de über diese Tat reißerisch aus der Hüfte berichteten. Der Autor fungiert somit als geistiger Brandstifter. Er und andere werfen der Polizei Lügentaktik vor. Starker Tobak! Was sind das für Zeiten, wenn man den Beamten so wenig Vertrauen entgegenbringt, sie nicht einmal zu den schrecklichen Bildern befragt. Reitschuster hat nicht zum Hörer gegriffen, sondern ganz bewusst seine eigenen Rückschlüsse gezogen. Unterstellt, hat der kein Interesse an der Wahrheit. Obwohl seine Äußerungen von offizieller Seite nochmals widerlegt worden sind und sich auch ein Augenzeuge bei ihm meldete – um ihm konkret in diesem Fall seine Falschmeldungen vorzuwerfen – wird der sich vermutlich nicht korrigieren. Und auch andere Restzweifler werden auf ihre Version einer bewussten Vertuschung beharren. Menschen, die Polizei und Presse in einen Topf werfen und methodisch der Lüge bezichtigen, gibt es bekanntlich zu Genüge.

Zugegeben, die Bilder zeigen tatsächlich den in einer Blutlache liegenden Mann und Rettungskräfte drumherum. Das Bild erweckt den Eindruck, dass an einem Bein der Fuß nicht mehr dran ist. Was mutmaßlich wie ein blutiger Beinstumpf aussieht ist aber keiner. Warum fragten der Öffentliche Anzeiger und auch das Reitschuster-Portal nicht vorher mal bei der Polizeiführung nach, bevor sie solche Horrorszenarien unter das Volk streuten, wohlwissend, dass der Aufschrei bei den Lesern immens sein wird. Barbarisches Füße abhacken war aber nicht! Solche Meldungen lassen sich hinterher immer schwer einfangen. Sie sind geeignet Stimmung zu erzeugen. Nochmals, das verstorbene Opfer hat noch beide Füße. Bilder können täuschen, vor allem dann, wenn die beim zoomen Unschärfe zeigen. Umso gebotener erscheint es, sich vorher rückzuversichern. Das ist leider nicht bei allen Medien der Fall gewesen.   

Ann-Cathrin Eberle wurde nicht zur Milchkönigin Rheinland-Pfalz-Saar gekrönt!

Eine Jury, bestehend aus den Akteuren der Milchwirtschaft, der Verbraucherzentrale, der Politik und der Presse hat sich entschieden: Kuhflüsterin Ann-Cathrin Eberle aus Hochstetten-Dhaun darf sich nicht Majestät nennen. Die 22-jährige, die mit den Kühen spricht, musste sich im Wettbewerb mit insgesamt fünf Kandidatinnen knapp geschlagen geben. Siegerin wurde Klara Scholtes(19) aus Deuselbach (Landkreis Bernkastel-Wittlich). Sie darf nunmehr die Milchwirtschaft repräsentieren und sie studiert ebenso wie Eberle an der TH Bingen Agrarwissenschaften. „Dabei sein ist alles“, nimmt Eberle den verpassten Titel sportlich. Für sie war der spannende Wettbewerb eine tolle Erfahrung. Beobachtern zufolge ist die Entscheidung der Jury schwer fallen: Alle Kandidatinnen wussten nämlich zu überzeugen. Alle kennen sich mit der Landwirtschaft und der Milchproduktion aus, mögen Kühe und stehen hinter der Milch. Siegerinnen waren sie alle. Aber nur eine darf sich die nunmehr Krone aufsetzen.

Das Wort zum Sonntag

Kommt der Bus oder kommt er nicht? Im Landkreis Bad Kreuznach hat es ja nun die Kommunalgesellschaft KRN. Mitte Oktober ist das neue Bus-Zeitalter angebrochen. Auch im Kirner Land. Und es hakt! In den öffentlichen Netzwerken summieren sich die abenteuerlichsten Geschichten. Es gibt scheinbar nichts was es an Pleiten, Pech und Pannen nicht gibt. Aller Anfang ist bekanntlich schwer. Dennoch, müsste der Busverkehr viel besser und vor allem zuverlässiger flutschen. Die Erfolgsformel ist doch ganz einfach: Man nehme einen Fahrplan und setze dementsprechend Busse ein. Jeder Busfahrer hat seine Linie. Und wenn ein Fahrer krank ist, dann springt ein Ersatzmann ein. Voraussetzung dafür sind Hardware und Software. Will heißen, genügend Busse stehen auf dem Hof und auch der Fahrer-Pool ist üppig besetzt. Und mit Fahrer meine ich ortskundige und deutschsprechende Menschen. Wahrscheinlich krankt es an allem, sodass Mangelverwaltung den Arbeitstag der Disponenten bestimmt. Guter Service geht anderes. Wenn Wartende allzu oft vergeblich an der Haltestelle stehen, dann kehren die der KRN frühzeitig den Rücken zu. Flickschusterei braucht keiner. Der Kreis bewegt sich auf einem schmalen Grat.  Die Neustrukturierung ist zwar gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht. Die verschlingt ein Heidengeld, dürfte sich allerdings nicht zu einer Erfolgsgeschichte entwickeln. Umso besser, wenn ich mich irre.    

Tötungsdelikt in Bad Kreuznach: Der Öffentliche Anzeiger sollte sich in Grund und Boden schämen.

Pfui, mehr Boulevard geht nicht. Sensationsjournalismus: Je spektakulärer das Ereignis, desto besser – passt nicht Wenn es zutreffen sollte, dass der Öffentliche Anzeiger barbarische Horrorszenarien mit abgetrennten Gliedmaßen lediglich aufgrund von weitergeleiteten Bildern in öffentlichen Netzwerken als seriöse Meldung in die Online-Berichterstattung transportierte, ohne sich vorher bei der Polizei über die Richtigkeit informiert zu haben, dann hat das Blatt jeglichen Ehrenkodex verloren. Damit erzeugt man zwar die schnellen Klicks, fungiert aber auch als Scharfmacher. In welcher Welt Leben wir eigentlich, in der sich eine Tageszeitung nicht an die Pressemitteilungen von Polizei und Staatsanwaltschaft hält und aus der Hüfte heraus vorprescht? Wasserstandmeldungen abzugeben, um sie nur wenig später wieder zurücknehmen zu müssen, braucht keiner. Die verantwortlichen Redakteure dort sollten unbedingt mal ihren moralischen Kompass nachjustieren. Der Aufschrei mit den abgetrennten Füßen ging viral. Das Schlimme daran, es stimmt nicht. Die Polizei hat das verneint. Dann ist das auch so. Warum lässt man nicht die Ermittlungsbehörden in Ruhe ihre Arbeit erledigen. Nein, abgetrennte Gliedmaßen müssen her. Hauptsache einen rausgehauen und Hauptsache Erster.

Komm wir gehen zum Ortsgemeinderat!

Am kommenden Mittwoch, 9. November, ist wieder Elefantentreffen im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Ab 19 Uhr wird dann wieder die große Dorfpolitik vorangetrieben. Gemäß prallvoller Tagesordnung, verspricht die Zusammenkunft zu einer abendfüllenden und interessanten Angelegenheit zu werden. Wobei, ganz so spannend ist die dann doch wieder nicht. In erster Linie geht es um den Fortwirtschaftsplan. Neben Dorferneuerungskonzept, Baustellen und Auftragsvergaben, stehen noch andere Eckpunkte auf der Tagesordnung. Mitteilungen und Anfragen sowie Einwohnerfragestunde runden den öffentlichen Teil ab. Nichtöffentlich wird augenscheinlich nicht getagt.

Aktuell wie nie! Leerstände in der Innenstadt werden wohl zunehmen!

Die sterbenden Herzen der Innenstädte. Aus gegebenen Anlass möchte der Blog nochmals an Leerstände in der Kirner Innenstadt erinnern. Heruntergebrochen von den großen auf die kleinen Kommunen, sind verlotterte Schaufenster mittlerweile an der Tagesordnung. Innenstädte veröden. Ein Phänomen, das fast alle trifft. Die Innenstädte müssen sich neu erfinden. Aber wie? Unlängst hat Mrs.Sporty seine Filiale im Steinweg geschlossen. Weiter oben wird schon seit Monaten ein Mieter für ein Ladenlokal gesucht. Neu, auch das Blumenhaus Paulussen steht seit kurzem wegen Standortverlagerung leer. Nachmieter gesucht, heißt es in einer Online-Anzeige. In Kürze geht auch die Metzgerei Lambert Kirn verloren. Keine Frage, der Leerstand ist unübersehbar. Tendenz, weiter zunehmend! Gerade in der Innenstadt wird nahezu jedes vierte Geschäft nicht mehr genutzt. Das trübt nicht nur das allgemeine Bild, sondern schränkt auch das breite Angebot für Stadtbesucher massiv ein. Kirn hat ein Problem. Da ist guter Rat teuer. Der Verweis auf Parallelen in anderen Städten ist da wenig hilfreich.

Unter dem Dach der Verbandsgemeinde ist das Ressort Wirtschaftsförderung angesiedelt. Was unternehmen die Experten dort, um die Innenstadt zu beleben. Gibt es Ideen, Formate, Konzepte? Es braucht Phantasie und Alleinstellungsmerkmale, um dem Missstand zu begegnen. Haben die Verwalter die Power, solche zu entwickeln? Wohl kaum! Zumindest hört und liest man nichts von Projekten aus den Amtsstuben heraus. Verwalter verwalten, aber mehr auch nicht. Zugegeben, man sieht sich sowohl im Sinne der Vermieter/Verkäufer, als auch den Interessierten in der Vermittler – beziehungsweise Unterstützer-Rolle. Überdies, man hebt leerstehende Objekte auf die Homepage der Verbandsgemeinde Kirner Land. Auf den ersten Blick schaut das nach einer echten Hilfestellung sowie kostenloser Werbung aus. Doch der Schein trügt! Insgeheim steht man ohnmächtig einem Trend gegenüber, der zunehmen wird.

Wahr ist, jede Hilfestellung bei der Vermittlung von Leerständen ist wünschenswert. Wahr ist aber auch, die Verbandsgemeinde müsste in diesem Verfahren als Impulsgeber und Initiator fungieren. Selbst aktiv werden, statt sich zuarbeiten lassen – so wird ein Schuh daraus. Notfalls müssen die Angestellten eben Klinken putzen, Kontakte herstellen sowie in eigener Regie Lösungen erarbeiten. Die VG müsste ein Leerstandskataster in eigener Regie nicht nur unterhalten, sondern auch aktuell halten und katalogisieren. Es braucht einen, besser mehrere Kümmerer! In den Amtsstuben müssten die Fäden zusammenlaufen, nicht umgekehrt. Scheut man etwa die Mehrarbeit? Nur mal eben sich durch einen Aufruf anbieten, ist dem Blog zu wenig. Neue Ideen sind gefragt. Hat das zuständige Dezernat diese zu bieten? Eher nicht! Dabei wären die eminent wichtig. Ferienprogramme in der Endlosschleife können doch nicht die Erfüllung für Wirtschaftsförderer sein. Die Innenstadt liegt nahezu brach, ebenso die Wochenmärkte. Es gibt viel zu tun. Packt es endlich an! Oder kann jemand helfen?

Tierheim Kirn: Wo steht der angepriesene runde Tisch und warum nimmt niemand daran Platz?

„Wenn man nicht mehr weiter weiß – gründet man ’nen Arbeitskreis“! Der Spruch sollte doch auch in der Tierheim-Angelegenheit Programm sein. Oder nicht? Also nicht der klassische Arbeitskreis, sondern abgewandelt der runde Tisch. Irgendwie ja vergleichbar, das Prozedere. Man spricht halt offen miteinander und sucht nach Auswegen. Als der „Tierheim-Skandal“ so richtig hochkochte, versprach VG-Bürgermeister Thomas Jung einen solchen ins Leben zu rufen. Seither sind ein paar Wochen ins Land gezogen, ohne das jemals einer daran Platz nahm. Zumindest hat man nichts von einem großen Palaver gehört. Butter bei die Fische, wo steht denn nun der runde Tisch? Und warum ist der verwaist? Findet man keinen gemeinsamen Termin, um in Gespräche eintauchen zu können? Erst vollmundig versprechen und dann kneifen – geht gar nicht. „Wir wollen nicht gegenseitige Schuldzuweisungen, sondern an Lösungen am runden Tisch arbeiten“, hieß am Beginn der Tierheim-Krise.

Wahrscheinlich zieht man die Strippen im Hintergrund, statt am angepriesenen runden Tisch. Finde den Fehler? Sei’s drum, wahrscheinlich besteht doch kein Redebedarf in großer Runde mit Vertretern aus Politik und Tierheim. Hauptsache es kommen Ergebnisse. Naiv gefragt, müsste da nicht der Öffentliche Anzeiger einmal nachfragen? Schließlich hat die ja auch den „runden Tisch“ mehrfach in Artikeln erwähnt. Einfach mal dranbleiben, notfalls die Politik nerven. Und wenn die Medienvertreter des Kirner Landes irgendwann einmal Zeit und Muße finden und doch noch zum Hörer greifen sollten, könnten die sich ja mal nach der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung am 26. Oktober erkundigen. Gab es aus der Sitzung heraus neue Erkenntnisse? Impulse? Ideen? Kurzum, geht es weiter? Es kommt nichts. Einfach nothing. Der Blog hatte mal in die Glaskugel geschaut und vogelwild spekuliert, das war es dann auch schon. Daher der Aufruf: Bitte mal Erkundigungen einholen und über den Sachstand seriös aufklären – passt. So funktioniert Pressearbeit. Kommt da noch etwas aus der Redaktion des Öffentlichen Anzeigers? Schauen wir mal!

Kostenexplosion bei Ortsumfahrung Hochstetten und keinen juckt es! Der Blog hat mal beim Landesbetrieb nachgefragt!

Die Ortsumfahrung Hochstetten kommt dem Bund deutlich teurer als ursprünglich geplant: Statt 20 Millionen Euro erhöhte sich die Bausumme auf 39 Millionen Euro. Warum? Warum laufen Großbauprojekte, konkret Hochstetten, aus dem Ruder? Komisch, diese Frage stellte keiner bei den  offiziellen Feierlichkeiten am 26. Oktober mit Tamtam und Getöse. Weil der Landesbetrieb nicht informierte und die Zeitung nicht nachfragte, blieb das Thema Geld unangetastet. War den Offiziellen sicherlich recht, dass auch andere nicht unangenehme Fragen stellten. Weder Parteien noch Amtsträger hatten Bock auf Informationen. Unfassbar, es juckt keinen! Warum auch die gute Laune verderben. Ist doch nur Geld. Viel Geld, ist man geneigt hinauszuschreien. Wenn eine Ortsumfahrung rund das Doppelte als ursprünglich veranschlagt verschlingt, dann müssen doch Ursachen genannt werden. Solche generellen Kostensteigerungen treiben die protestierenden Bürger anderswo sogar auf die Straße, die steuerfinanzierte Großprojekte so nicht mehr mittragen wollen, weil nicht nur Preise und Zeitplan nicht mehr eingehalten werden, sondern im schlimmsten Fall wie etwa Versäumnisse beim Bau, einer der Auslöser für das ganze Schlamassel sein könnten. Trifft das auf Hochstetten zu?

Detaillierte Erklärungen ist man den Steuerzahlern einfach schuldig. Der Blog hatte am 17. November 2015 einen Zeitungsbericht über den Spatenstich verfasst. Die ursprünglichen Eckdaten waren 20 Millionen Baukosten für das Straßenbauprojekt sowie eine Dauer von insgesamt vier Jahren. Aus vier Jahren wurden schließlich sieben Jahre und aus 20 Millionen Euro sage und schreibe 39 Millionen Euro. Der LBM hat nicht informiert, die Zeitung nicht nachgefragt – passt nicht! Während der gegenseitigen Lobhudelei trat dieser Aspekt völlig in den Hintergrund. Was soll’s, könnte man meinen. Stellvertretend für alle diejenigen, die es dennoch interessiert, hat der Blog mal eine Anfrage an den Landesbetrieb gestellt. Fragen darf man. Ob der Antworten bekommt ist fraglich. Unangenehme Fragen laufen meist ins Leere. Schauen wir mal. Die Mail ist jedenfalls raus.   

Er ist wieder da – Super Oli!

„Super-Oli“ verleiht Flügel! Die SPD schickt Oliver Kohl aus Hennweiler in das Rennen um den Posten des hauptamtlichen Ersten Kreisbeigeordneten. Die Kandidatur kommt fürwahr überraschend. Er soll also Dirk Nies beerben, der bekanntlich mit dem gleichen Parteibuch unter dem Arm kandieren möchte, ohne allerdings gewählt werden zu wollen. Was für eine Farce! Die SPD ist schon ein peinlicher Laden. Ob das zu entscheidende Kreis-Wahlgremium diese Posse durchgehen lässt? Maybe? Sei’s drum, „Super-Oli“ fliegt also wieder am politischen Himmel. Seine Superkräfte sind offenbar zurück. Dass er bei der Kirner-Land-Bürgermeisterwahl 2019 sang und klanglos im Sinkflug verharrte und brutal abstürzte – geschenkt. Nach der Schlappe gegen „Lucky-TJ“, ist er wieder aufgestanden und bei der erstbesten Gelegenheit schnellstmöglich nach Ingelheim geflogen. Nur weg! Vielleicht auch um zu vergessen? Möglich! Super-Oli ist dort jetzt sogar Büroleiter. Noch!

Jetzt soll der Held also ins Kreishaus weiterfliegen. Das Stehaufmännchen hat sich berappelt. Lohnt sich sicherlich für ihn im Falle einer Wahl. Frei nach dem Peter-Prinzip in der Besoldungstabelle hoch auf B 4 schnellen – passt! Die Not der Kreis-SPD muss wohl sehr groß sein. Nicht das „Super-Oli“ es nicht fachlich drauf hätte, aber wenn man im Osten einen Kandidaten aus dem tiefen Westen (Hennweiler) auf die Poleposition hievt, dann muss die personelle Verzweiflung schon beträchtlich sein. Egal, „Super-Oli“ ist wieder da. Er fliegt wieder zurück ins Rampenlicht. Nach der damaligen Wahlschlappe mit anschließender Schmollecke und danach Flucht aus Kirn nun also Vertreter der Landrätin? Neue Wahl, neues Glück? Schauen wir mal. Gelingt ihm der Coup, dürfte ihn das für die Blamage in seiner Heimat, von einem fachfremden und noch dazu parteilosen Newcomer vernichtend geschlagen worden zu sein, entschädigen. Mehr noch: Der Posten dürfte ihn versöhnlich stimmen. In der Hierarchie sowieso. Überdies, wird Lucky-TJ „nur“ nach B 2 besoldet. Wenigstens finanziell winkt ihm eine späte Genugtuung.     

Traditions-Metzgerei Lambert schließt Ende November Filiale in Kirn!

In wenigen Wochen schließt die Metzgerei Lambert!

Die Spatzen pfiffen es die Tage noch leise von den Dächern, doch jetzt ist es fix. Die Metzgerei Lambert schließt mit Ablauf des Monats November ihre Filiale in der Nahegasse. Auf Nachfrage bestätigte Gebäude-Eigentümerin Rafael Ceol die einseitige Kündigung des Mietvertrages durch die Familie Lambert. Sie bedauere diesen Schritt, schreibt sie, ohne jedoch die genauen Hintergründe zu erwähnen. Sei’s drum, es ist einfach nur Schade, denn die Eingangstür dürfte sich dann wohl für immer schließen. Kaum vorstellbar, dass sich für die Metzgerei eine Nachfolgelösung wird finden lassen. Wieder ein Leerstand mehr in der Innenstadt. Fakt ist, mit Lambert geht nun auch die letzte kleine familiengeführte Metzgerei dem Mittelzentrum verloren. Die Älteren werden sich gewiss noch erinnern, in Kirn gab es einmal nahezu an jeder Ecke eine Metzgerei. Und alle hatten ihr Auskommen. Ein solides Handwerk, das weit vor der Jahrtausendwende regelrecht boomte. Alleine im inneren Stadtkern herrschte bei Lambert, Glocke, Dalheimer und Saxler rege Betriebsamkeit. Kunden standen sich in Zweierreihen vor den jeweiligen Ladentheken die Füße platt und dahinter hatten die Verkäuferinnen alle Hände voll zu tun, um Wurst- und Fleisch zu portionieren. Lang, lang ist das her. Alles Nostalgie! Die Bilder von seinerzeit proppenvollen Ladengeschäften werden sich nicht mehr wiederholen.

Auf ein Kaffee mit der Landrätin!

Am kommenden Samstag ist es wieder soweit. Dann bittet Landrätin Bettina Dickes (CDU) zu einer Audienz auf den Kirner Marktplatz. Mal wieder. Ab 10 Uhr können Amtsträger, aber auch Normalsterbliche aus dem Westen bei ihr zum lockeren Smalltalk aufschlagen. Ob man ihren kleinen Stand zwischen dem munteren Markttreiben finden wird? Kleiner Scherz am Rande, denn wie jeder weiß, ist der Markt zu Kirn alles andere als ein Besuchermagnet. Die Kreis First-Lady wird also ausreichend Aufmerksamkeit erfahren. Gut so! Tagesaktuelle Themen gibt es Kirn ja zu Genüge. Und nicht bei jeder Angelegenheit den Westen betreffend gibt Dickes derzeit eine gute Figur ab, um es freundlich auszudrücken. Vielleicht schauen ausnahmsweise ja auch nicht immer nur die üblichen Verdächtigen bei ihr vorbei, wie es die bunten Bildchen danach im Regelfall immer unterstreichen.

Kirn ist für die Landrätin mehr und mehr ein heißes Pflaster. Seit der Gründung der Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ sowieso. Seither ist sie eine Getriebene. Die Mitglieder haben nämlich auch andere Schwerpunkte der medizinischen Versorgung im Blick. Man denke nur an die unendliche Geschichte MVZ und Rettungswachen. Als bei der letzten Marktplatzsprechstunde der SWR mit einem Kamerateam völlig überraschend aufschlug, fiel bei ihr die Kinnlade. Dass die BI am Samstag wieder für eine Überraschung sorgen wird, ist hingegen unwahrscheinlich. Bringt ja nichts! Warum sollte jemand, der jahrelang bewusst verzögerte, das Gaspedal plötzlich durchtreten wollen? Außerdem, haben da jetzt ja wohl die Kassen den Fuß drauf! Die übliche CDU-Taktik „Abwarten und Aussitzen“ hat sich für sie bewährt.

Der zupackende und pragmatische Bürgermeister aus Hochstetten-Dhaun!

Freigabe neben der Filet-Fläche des Bürgermeisters – passt. Ein Heimspiel!

Was für eine Lichtgestalt! Während der Freigabe der Ortsumfahrung Hochstetten sparte der Leiter des Landesbetriebs Mobilität in Bad Kreuznach Thomas Wagner nicht mit Lob. Vor allem hob der Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell  für seine „zupackende und pragmatische Art“ buchstäblich in den Himmel. Der habe viele Wege freigemacht und dicke Bretter gebohrt. Bla laber grütz! Wie immer halt, wenn man sich bei offiziellen Anlässen gegenseitig mit Lobhudelei überhäuft. Sei’s drum, klappern gehört nun einmal zum Handwerk und nach Abschluss von Maßnahmen sind warme Worte eben üblich. Nur was meinte Wagner mit zupackender und pragmatischer Art? Den Interpretationen sind diesbezüglich keinerlei Grenzen gesetzt. Zielte der Gute etwa auf den Grundstückserwerb, noch weit vor der Zeit, der Familie Döbell im jetzt neu entstandenen Industriegebiet ab?

In Sichtweite des Veranstaltungsortes gelegen, wäre diese Blog-Auslegung naheliegend. Er konnte quasi draufsehen, als er seine huldvolle Anerkennung dem Dorfchef gegenüber zum Ausdruck brachte. Macht irgendwie auch Sinn, denn Döbell hat die Filet-Fläche sofort an Land gezogen. „Zupackend“ eben! Keiner hätte das sonst dürfen. Wie sagt der Volksmund: Alle sind gleich, aber manche sind gleicher. „Pragmatisch“  hatte er noch vor dem Spatenstich den Deal eingefädelt. Zu einer Zeit, als noch gar nicht feststand, wie groß die Fläche später einmal sein würde? Unfassbar, dass der Ortsgemeinderat seinerzeit diesem Verkauf, für vermutlich kleines Geld, überhaupt zustimmte. Die Fläche dürfte mittlerweile eine Wertsteigerung um ein Vielfaches erfahren haben. So etwas nennt man dann wohl Jackpot für den Erwerber und Minusgeschäft für den Veräußerer.

Bezog sich die Äußerung des LBM-Leiters auf dieses Grundstücksgeschäft? Maybe? Wir werden es wohl niemals wirklich erfahren. Der Blog geht mal stark davon aus, dass Wagner ihn in seinen Äußerungen für diese Coup gratulieren wollte – so durch die Blume. Vielleicht hat er ja auch zeitgleich eine Geste in Richtung des Grundstückes unternommen. Einen Fingerzeig etwa. Wer weiß? Ausgeschlafen ist er ja, der Bürgermeister. Vor allem dann, und das wissen alle, wenn es um eigene Belange geht. Vielleicht meinte er aber auch die grundsätzliche Rolle eines Bürgermeisters bei solchen Bauprojekten. Pfiffige Amtsträger haben hier und anderswo nicht seltenen entscheidenden Anteil bei Planung und Umsetzung. Und pfiffig ist er ja auch, der 60-Prozent-Bürgermeister. Was denn nun? Möge sich jeder selbst ein Urteil bilden, was Wagner jetzt genau meinte, als er von einem zupackenden und pragmatischen Bürgermeister sprach.      

Kurzer Blick in die Tierheim-Glaskugel: Und der war vielversprechend!

Wie geht es weiter mit dem Tierheim? Geht es überhaupt weiter? Die Kündigung des Mietvertrags war gewiss ein Schock für alle Mitglieder der Tierschutzverein-Familie. Bis Ende Januar muss der Verein das Gelände räumen. Die Abwicklung ist im vollen Gange, worüber die Zeitung unter der Woche schon ausführlich berichtete. Viele Tiere sind schon anderweitig untergebracht worden. Aber geht das Tierheim wirklich für immer und ewig verloren? Auf der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung am 28. Oktober wurde ja intern gesprochen. Betimmt auch Tacheles. Bisher sind noch keine Informationen nach außen gedrungen. Ist ein solches Stillschweigen jetzt gut oder schlecht? Der Blog will mal vogelwild über den Status quo spekulieren. Der ist zwar von Haus aus eher skeptisch, glaubt aber irgendwie doch noch an eine Fortsetzung der Tierheim-Tradition in Kirn. In Köln würde man das als „Jeföhl“ bezeichnen.

Aus dem Verein heraus werden sich Menschen finden, die einen neuen Vorstand bilden. Kurzum, Tierfreunde werden das Erbe der Altgedienten weiterführen. Und es wird sich ein passendes Grundstück in Kirn finden. Ohne geht ja nicht. Wetten, das Tierheim goes Borussia-Sportheim. Es passt doch alles wie Arsch auf Eimer. Das steht leer, ist weit weg von jeder Wohnbebauung, noch dazu in Wald-Lage mit reichlich Platz drumherum. Besser geht absolut nicht. Tiere suchen und brauchen ein neues Zuhause und das heißt Loh. Und der Standort gehört zufällig noch der Stadt. Bingo! Zusammengefasst, beste Voraussetzungen ever.

Wenn jetzt alle Beteiligten an einem Strang ziehen, kann es doch noch was werden mit einem neuen Domizil. Steht das fest, geht es auch weiter. Geld wird keine Rolle spielen. Die Bürkle Stiftung wird die Schatulle öffnen und auch viele private Spender werden sich mehr oder weniger großzügig erweisen. Den Rest stemmen Stadt und Verbandsgemeinde aus dem eigenen Saft. Letztere hat schließlich einen kapitalen Bock geschossen bei der Kommunikation im Vorfeld. Die ist sowas von in der Pflicht. Und auch die Basalt AG wird sich einbringen. Gefühlt hat die schließlich ebenso was gutzumachen. Macht die gewiss auch! Nochmals, alles vogelwilde Spekulationen zwar, jedoch liegt der Blog mit seinen Prognosen meist richtig. In Sachen Tierheim auch? Schauen wir mal.

Ärztemangel-Bekämpfung: In den Kreis Birkenfeld blicken heißt lernen!

Ärztemangel herrscht in ganz Deutschland. Was nur dagegen tun? In den Kreis Birkenfeld schauen heißt lernen. Dort will man jetzt finanzielle Anreize für Mediziner setzen. Wie schreibt die Nahe-Zeitung: „Für ein besonderes Projekt soll im Haushalt 2023 eine Summe von 750.000 Euro eingeplant werden – das Geld soll für zehn Jahre reichen. Damit will der Landkreis Birkenfeld ein Förderprogramm für die Ansiedlung von Ärzten finanzieren.“ Das scheint jedoch nur noch Formsache zu sein. Der Plan lautet: Jeder Arzt, der sich neu im Kreis Birkenfeld ansiedelt, erhält für die Dauer von zehn Jahren jeweils 5000 Euro als Zuschuss. Im Nachbarkreis macht man sich halt so seine Gedanken. Es ist ein Versuch, flächendeckend einen akuten Ärztemangel zu verhindern. Mehr noch: Die Verbandsgemeinde Herrstein will sogar noch was draufpacken. Die will für ihren Bereich unbedingt neue Mediziner anzulocken. Und der Kreis Bad Kreuznach? Der schläft den Schlaf der „Gerechten“ munter weiter. Zugegeben, im Osten hat es genügend Mediziner. Aber der Westen ist betroffen. Ob Dickes und Co. für den Westen ein ähnliches Programm auflegen werden? Wohl kaum!

Aber auch die Verbandsgemeinde Kirner Land könnte mehr Herzblut investieren. Was dem Herrsteiner Bürgermeister recht ist, sollte „Lucky-TJ“ doch billig sein? Ist es aber nicht. Im Kirner Land fehlen ebenso Mediziner. Und die Zukunft sieht ziemlich düster aus, weil die verbliebene Riege schon in die Jahre gekommen ist. Allerdings sucht man an der mittleren Nahe ein Anreiz-Programm vergebens. Im Gegenteil: „Lucky-TJ“ hat irgendwann einmal sogar Lockangebote für Mediziner in einem Zeitungsinterview kategorisch ausgeschlossen. Naja, kann man so machen. Aber ist es auch klug sich derart festzulegen? Mal ehrlich, die seltene Spezies lässt sich dort nieder wo sie unterstützt wird. Und das geht nur über das Portemonnaie. Okay, Praxisräume für lau oder kleines Geld oder Bauplätze wären auch Optionen. Phantasie ist gefragt. Blöd, die ist in der Verbandsgemeinde gerade aus. Fakt ist, es braucht geschnürte Pakete. Die hat das Kirner Land aber nicht zu bieten. Leider! Finanzielle Zuwendungen, wie jetzt im Kreis Birkenfeld angedacht, hat man unter dem Dach der VG einfach nicht auf dem Schirm. Finde den Fehler?   

Alles schon mal dagewesen: Weihnachtsmarkt auf dem Schloss!

Bitte dick und fett im Kalender vormerken: An den Wochenenden 9.  bis 11. Dezember sowie 16. bis 18. Dezember, ist ein Weihnachtsmarkt auf dem Dhauner Schloss angedacht. Die Schlossherren suchen händeringend nach Ausstellern, die etwas Besonderes kreieren oder verkaufen. Wer sich angesprochen fühlt und überdies mitmachen möchte, darf sich gerne auf der Seite info@schlossdhaun.com bewerben. So steht es auf der Schloss-Facebook-Seite geschrieben! Warum nicht? Das Ambiente ist für vorweihnachtlichen Budenzauber wie geschaffen. 2005 war das letztmalig Kulisse für einen Weihnachtsmarkt. Der Blog kann sich noch gut an die Buden entlang der Schlossmauer erinnern. Leider war das Wetter seinerzeit mies und leider fand der Budenzauber im Jahr darauf schon keine Fortsetzung mehr. Jetzt, also 17 Jahre später, startet man einen weiteren Versuch. Schauen wir mal!  

Das Wort zum Sonntag

And the winner is Joe Weingarten. Der MdB hatte in der Öffentlichkeitsarbeit die Nase vorn. „Little Joe“ hatte am vergangenen Mittwoch die ersten bunten Bildchen von der offiziellen Freigabe der Ortsumfahrung Hochstetten auf Facebook hochgeladen. „Ein lange erwarteter Tag: der Festakt zur Eröffnung der B 41-Ortsumgehung in Hochstetten“! Es war ihm eine Ehre, schiebt er als letzten Satz seiner Schilderung hinterher. Schließlich durfte er in Vertretung eines verunfallten Staatsekretärs dessen Rede halten. Ausgerechnet Wolfgang Hey, „Vater der B 41“ und früherer Landrat des Kreises Birkenfeld, fuhr den Ehrengast kurzerhand um. Ersatzmann Weingarten musste ran? Er postete auch als erster. Landrätin Bettina Dickes kam mit ihrem Beitrag etwas verspätet um die Ecke. Zwar am gleichen Tag noch, aber um Stunden geschlagen. SPD vor CDU – passt! Der von Weingarten beschriebene lang erwartete Tag bezog sich wohl auf den Festakt, denn der Verkehr rollt stabil schon seit Monaten über die neue Trasse.

Das Dorf hat sich längst an die Verkehrsführung gewöhnt. An den Anblick auch? Manche sagen so, manche so. Die Zeit wird auch die optischen Wunden heilen. Schön ist jedenfalls anders, wie ein Autor dem Blog unter der Woche schrieb. Der entwickelt gerade ein Buch über die Naheregion und äußerte sich angesichts des Anblickes von Ortsumfahrung und Steinbruch, quasi in einer Achse, entsetzt. Ob die „Sünden“ in seinem Buch Erwähnung finden? Schauen wir mal. Dem Blog hat der ein Exemplar versprochen, weil der ihm Aufnahmen zur Verfügung stellte. Apropos Kosten. Offiziell wurden wohl 39 Millionen Euro ausgegeben. Geplant waren etwas mehr als 20 Millionen Euro. Warum liefen die Kosten so derart aus dem Ruder? Darüber steht im Zeitungsbericht keine Silbe. Und auch andere wichtige Informationen wurden ausgespart. Warum? Die feierliche Freigabe gehört im Nachhinein detailliert aufgeschlüsselt. Nächste Woche mehr dazu auf www.hochstetten-dhaun.info.   

Ärztemangel nachgehakt: Was hat sich seit der Aufgabe von Dr. Wischmann getan?

Eine Angelegenheit, die den Menschen unter den Nägeln brennt:  Mediziner mögen Städte, in abgelegenen Orten lassen sie sich allerdings ungern nieder, schon gar nicht als Selbständige. Die Ärzteblätter sind voll mit Annoncen, die Praxen quer Beet durch die Republik anbieten. Landesweit herrscht Mangel an Landärzten. Aktuell hat auch das Kirner Land einen „Notruf“ geschaltet. Der schrillt schon eine ganze Weile. Dr. Wischmann hat vor knapp einem Jahr seinen Kittel an den berühmten Nagel gehängt. Eine Nachfolgelösung ist noch immer nicht in Sicht. Dabei wäre eine nahtlose Fortführung dringend geboten, weil sich der mehr als stattliche Patientenstamm bei weitem nicht auf die umliegenden hausärztlichen Praxen verteilen hat lassen. Der Grund: In Kirn herrscht jetzt schon nahezu Aufnahmestopp und auch die Ärzte in der Verbandsgemeinde arbeiten am Limit. Keine Frage, Kirn ist unterversorgt! Viele Patienten stehen entweder ohne Hausarzt da oder müssen weite Wege in Kauf nehmen.

Diese Entwicklung kann nicht im Sinne der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), der Kommunalpolitik und erst recht nicht im Sinne der Patienten sein. Guter Rat, diesen Missstand zu beseitigen, ist also teuer. Wenn es so weiter geht, kennt die Bevölkerung im ländlichen Raum den netten Landarzt von nebenan nur noch aus dem Fernsehen. Das Problem ist nicht neu. Das kommt nicht urplötzlich wie Kai aus der Kiste gesprungen. Schon 2015 erkannten die politisch Verantwortlichen aus dem Kirner Land den Trend. Es wurde zwar intensiv drüber geschwätzt, aber das war es dann auch schon.

Kein Konzept, kein Maßnahmenkatalog, keine Strategie – passt nicht! Das politische Versagen hat sich in den Folgejahren fortgesetzt. Visionen gehen anders! Bis heute hat man keinen Plan B für die Ärzteversorgung in der Schublade. Dabei ist die Angelegenheit von enormer Tragweite. Angeblich hat man ja Ärzte an der Angel. Die wollen allerdings angestellt werden. Blöd, ein von der VG in Erwägung gezogenes Medizinisches Versorgungszentrum bleibt in Stadium einer Absichtserklärung stecken. Wie immer halt! Verwaltungen sind einfach zu strack und zu langsam unterwegs. Es braucht aber Visionen und Handlungsschnelligkeit. Unlängst beackerte auch der Öffentliche Anzeiger das Thema Hausärztemangel. Mal wieder! Neues aus dem Kirner Land gab es allerdings nicht zu vermelden. Wie auch! Im Westen nichts Neues!

Mist, Abgabetermin für Fragebogen Dorferneuerung verpasst!

Da hat der Blog doch der Dorferneuerungs-Fragebogen der Planerin Nathalie Franzen doch glatt unter den Stapel des Altpapiers einsortiert. Versehentlich, wohlgemerkt. Dort sollte der eigentlich nicht hin. Aus den Augen aus dem Sinn? Genauso war es. Den Abgabetermin 9. Oktober hat der Blog daher knapp verpasst. Aber knapp daneben, ist auch vorbei. Nun, auf eine Einzelmeinung mehr oder weniger wird es in der Umfrage nun auch nicht mehr ankommen. Von daher, dürfte das Projekt Dorfmoderation die Nichtabgabe verkraften. Blöd nur, wenn die Mehrheit ebenso fahrlässig agierte. Asche über mein Haupt. Boah, das waren aber auch viele Fragen, auf drei Seiten verteilt. Zu viele? Die einen sagen so, die anderen so.

Man darf auf die Auswertung des geballten Wissenschafts-Bogens gespannt sein. Unbedingt! Gemeinschaft, Zusammenhalt, Verbesserungsbedarf, Maßnahmen, Miteinander, Projekte, Patenschafte – alle Eckpfeiler eines guten dörflichen Zusammenlebens wurden abgefragt. Wie überall, manches läuft gut, manches eher schlecht und manches so eben gar nicht. Von daher, dürfte auch das Ergebnis ausgewogen daherkommen. Hochstetten-Dhaun ist fürwahr nicht das Paradies. Keine Frage, Luft nach oben herrscht immer. Der Blog hat die eine oder andere Frage (Homepage) selbst schon aufgeworfen? Das Rad muss ja auch nicht neu erfunden werden. Theorie und Praxis klaffen allerdings weit auseinander. Kaum vorstellbar, dass die Mehrheit der in den Raum gestellten Anregungen jetzt oder in Zukunft auch umgesetzt werden. Vieles wird Wunschdenken bleiben, auch was den Zusammenhalt betrifft. Da muss man sich ehrlich machen. In einem mit fünf Ortsteilen zerklüfteten Dorf ist das Zusammenzuwachsen nun einmal schwer. Das hat uns die Geschichte bereits gelehrt.   

Öffentliche Stellungnahme der Bürgerinitiative zu den neuesten Entwicklungen der Rettungswachen!

Für die rührige Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ steht die Schuldige offenbar fest. Hemmschuh in der Rettungswachen-Angelegenheit ist Landrätin Bettina Dickes (CDU). Das Ergebnis kommt fürwahr nicht überraschend. Dickes windet sich nämlich schon sein Jahren, wie die unlängst vom Blog niedergeschriebenen Chronologie einer unendlichen Geschichte beweist. Die BI schlägt in die gleiche Kerbe. Mehr noch: Die findet sogar drastischere Worte. Hier die Meldung im Wortlaut: mehr

Ortsumfahrung Hochstetten: Da hatte Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) noch einmal Dusel gehabt!

Es war wohl die Ironie des Schicksals: Ausgerechnet B41-Vater und Vordenker, Wolfgang Hey, fuhr bei der Freigabe der Ortsumfahrung den Ehrengast aus dem Verkehrsministerium „platt“, noch bevor der seine Rede halten konnte.  Gerade der der ehemalige Landrat und Streiter pro Ausbau der Nahe-Verkehrsader unterlief ein folgenschwerer Lapsus. Keine Frage, kann jedem mal passieren! Mit dem Wissen, dass die Folgen für den hohen Beamten glimpflich ausfielen, kann man über den Aussetzer schmunzeln. Man stelle sich vor, Bundesverkehrsminister Volker Wissing himself wäre in Hochstetten aufgeschlagen, um das symbolische Band zu durchtrennen, die Abendnachrichten hätten ein beherrschendes Thema rund um die Feier ausschlachten können. „Pensionierter Landrat verletzt Bundesverkehrsminister beim Rangieren“ – so oder so ähnlich hätten die Schlagzeilen wohl geklungen. War es Absicht? Unglückliche Umstände? Welche Motive stecken hinter dem Unfall?

Vor allem der Boulevard hätte sich auf das Geschehen gestürzt. So bleibt es bei einem unglücklichen Fahrmanöver, das aber so gar nicht in den Programmablauf passte. Schwamm drüber. Hoffentlich ist der Angefahrene nicht nachtragend. Wenn dem so wäre, könnte die Akte Martinstein wieder ganz nach unten rutschen. Jetzt ernsthaft, warum spricht keiner über Geld? Wenn eine Baumaßnahme nahezu das doppelte kostet, wie im Vorfeld veranschlagt, muss man doch nach den Ursachen fragen. Tut aber keiner. Schon gar nicht die Zeitung. Eigentlich wäre aber genau das deren Spielwiese. Die transportiert nur heile Welt und bunte Bildchen. 39 Millionen hat die Umfahrung gekostet. Etwas über 20 Millionen waren vorgesehen. Den satten Aufschlag scheint keinen zu jucken. Finde den Fehler. Der Blog wird der Sache nachgehen – nach dem Urlaub.

Der Blog erhielt persönlichen Brief von Gesundheitsminister Karl Lauterbach!

Ein persönliches Schreiben von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) flatterte unter der Wochen in meinen Briefkasten. „Sehr geehrter Herr Pfrengle, dass Sie selbst und wir alle gut durch den Winter kommen, ist mir ein besonderes Anliegen. Daher möchte ich Sie mit diesem Schreiben persönlich ansprechen“! Bei den Worten wird einem ganz warm ums Herz. Mein Gesundheitsminister ist besorgt um mich. Ein guter Mensch, der Karl. Nach einer ellenlangen Covid-Schulung kommt der Kerle dann zum Punkt. Er will, dass ich mich erneut impfen lasse. Schließlich gehöre ich ja in Kürze zur Risikogruppe ab 60 Jahren. Woher weiß der, dass ich in Kürze runde? Sei’s drum. Der Brief ist letztlich auch nur ein Standardschreiben ohne persönliche Note. Mein Freund Lauterbach ist mir am Ende gar nicht so freundschaftlich verbunden. Ich bin doch nur einer von vielen. Schade!

Verbandsgemeinde Kirner Land plakatiert Ehrenamtskarte!

Der Blick beim Vorbeifahren bleibt kleben: Ehrenamtskarte – großflächig hat die Verbandsgemeinde Kirner Land das Zeichen der Anerkennung und des Dankes an mindestens zwei Orten in der Stadt plakatieren lassen. „Neu im Kirner Land“ – lautet die Überschrift! Hat bestimmt eine Stange Geld gekostet, die Wände für diese Möglichkeit der Wertschätzung gestalten zu lassen. Warum hat man das überhaupt getan? Egal, jedenfalls soll mit der landesweiten Aktion ehrenamtliches und freiwilliges Engagement gewürdigt werden. Gut gemeint, aber nicht selten zu Ende gedacht. An Privilegien könnte nämlich wesentlich mehr gehen, als von Kommunen und Land eingeräumt. Vor allem das Kirner Land macht sich dahingehend einen schlanken Fuß. Hier und da ein paar Prozent bei Eintrittspreisen und Mitgliedschaften sind dem Blog etwas zu wenig an Vergünstigungen. Dürftig!

Blog-Lieblingsthema Feuerwehren: Gerade bei den Ehrenamtlichen ginge dahingehend wesentlich mehr. Die Verbandsgemeinde hat unzählige Möglichkeiten. Werden die genutzt? Wohl kaum! Warum nicht Dauerkarten für das Schwimmbad ausloben? Warum nicht generell Eintrittsgelder dort einkassieren, wo die Verbandsgemeinde Verantwortung trägt? Etwa beim Romantischen Gartenfest. „Für Feuerwehmitglieder frei“ – das wäre mal eine Ansage. Was spricht dagegen? Bei Veranstaltungen der Volkshochschule ginge sicher auch was. Ebenso bei der Kirner Kerb oder anderen Festlichkeiten. Nicht zu vergessen Kunst und Kultur! Der Phantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt. Nur die fehlt eben unter dem Dach der Verbandsgemeinde. Leider ein grundsätzliches Problem!

Chronologie einer skandalösen Bummelei! Der Kreis beabsichtigte schon 2016 die Kirner Rettungswache neu zu bauen! Passiert ist nichts!

Der Bericht in der AZ 2016 beweist die Untätigkeit des Kreises!

Dass die Kirner Rettungswache in Aufbau und Größe nicht mehr heutigen Ansprüchen genügt ist nicht neu. Seit Jahren schon, sind die unhaltbaren Zustände den politisch Verantwortlichen, allen voran Landrätin Bettina Dickes (CDU), bekannt. Schon Im Februar 2020 hatte unser aller „Betti“ einen Tag der Rettungswachen für sich reklamiert, um diesbezüglich Aufmerksamkeit zu erzeugen. Den Worten wollte sie umgehend Taten folgen lassen. Kam aber nix! Stattdessen sitzt sie die Angelegenheit aus. Entscheidung vertagt bis ins nächste Jahr. Wieder einmal! Was rauchen die in Bad Kreuznach immer nur für ein Zeugs. Finger weg von dem Kraut, welches derart die Sinne vernebelt. Die Rettungswache Kirn ist unbedingte Daseinsvorsorge. Ungeachtet einer dritten Wache im Soonwald, hätte die längst zeitgemäß aufgestellt gehört.

Zur Erinnerung: Seinerzeit postete unsere Kreis- First-Lady auf Facebook nette Schnappschüsse mit dem folgenden Wortlaut dazu aus Bad Sobernheim. „Heute ist mein Tag der Rettungswachen. Vieles hat sich im Arbeitsablauf einer Wache und auch in Bezug auf Anzahl und Größe der Fahrzeuge in den vergangenen Jahren geändert, und als Rettungsdienstbehörde stehen wir in der nächsten Zeit vor der Aufgabe, zu schauen, ob, wie und wo gebaut oder umgebaut werden muss. Es bleibt spannend“!  Und aus Kirn schreibt sie folgendes: „Nachdem wir in Bad Sobernheim zwar fehlende Fahrzeughallen, aber gute Personalräume erleben konnten, ist hier alles wirklich sehr beengt! Stimmt Frau Dickes. In Kirn ist alles sehr beengt, und das schon vor ihrem Besuch in 2020. Skandalös, daran hat sich bis heute nichts geändert. Bereits 2016 wollte man seitens des Kreises Abhilfe schaffen. Wahnsinn, sechs lange Jahre nur heiße Luft, Lippenbekenntnisse und Absichtserklärungen.  

Die Bestandsaufnahme des zuständigen Kreisfeuerwehrinspektors – der unter dem Dach des Kreises angesiedelt ist – fiel 2016 vernichtend aus: „Es gibt in Kirn zu wenig Räume, in denen sich die Rettungshelfer in Nacht- und Schichtdienst ausruhen können. Es fehle zudem an Lagerfläche und Umziehmöglichkeiten. Auch die sanitären Anlagen entsprechen nicht mehr heutigen Standards. Um- und Ausbau diene der Erweiterung und Modernisierung der Arbeits- und Sozialräume sowie der Fahrzeughalle, inklusive Toren, auch unter Berücksichtigung des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit. Zusammengefasst sah der Kreisfeuerwehrinspektor Handlungsbedarf und zwar dringend.

Mehr Personal, intensivere Nutzung, mehr administrative Arbeit, mehr Fahrzeuge – unter dem Strich brauche es mehr Platz, um einen geregelten Dauerbetrieb auch zukünftig passieren zu können“. DRK-Pressesprecher Philipp Köhler schlug seinerzeit in die gleiche Kerbe: „Wir brauchen insgesamt mehr Lagerkapazität, endlich eine sanitäre Trennung für Männer und Frauen, sowie ein extra Wachleiter-Büro“, so seine Bilanz in 2016. Nun haben wir Ende 2022, also knapp sechs Jahre sind vergangen. Vom DRK-Pressesprecher hört man so gar nichts. Müsste der nicht Druck ausüben? Tut er aber nicht. Warum nur! Die Landrätin wird es freuen.

Freigabe Ortsumfahrung Hochstetten aus einem etwas anderen Blickwinkel heraus betrachtet!

Morgen, Kinder, wird’s was geben. Morgen ist ein historischer Tag für Hochstetten-Dhaun und ein historischer Tag für Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell? Die Ortsumfahrung war insbesondere sein Baby. Ohne die Beharrlichkeit eines nervenden Wadenbeißers, würde das wahrscheinlich noch tief und unbeweglich im Geburtskanal feststecken. Da sei es ihm von Herzen gegönnt, dass er bei der offizielle Freigabe mit Tamtam und Getöse, morgen um 14 Uhr, an der Sportplatzbrücke in die allgemeine Lobhudelei mit einstimmen darf. Vielleicht darf er ja sogar im ersten Oldtimer die Speerspitze bei der Promi-Befahrung des 1,7 Kilometer langen Teilstück bilden. „Alles mir nach“ – passt! Vielleicht wird er während der Fahrt – mit eingeschalteten Warnblink-Licht und so – ja auch das eine oder andere Tränchen vor Rührung verdrücken. Bestimmt dröhnen über die Lautsprecherboxen passende Klassiker, wie „An Tagen wie diesen“ oder „Ein schöner Tag“? Ehre wem Ehre gebührt. Die Presse wird ihm in der morgigen Ausgabe sicherlich ein Denkmal setzen.

Wahr ist, ohne den rührigen Boss läge die Ortsumfahrung gewiss noch in weiter Ferne. Wahr ist aber auch, abgesehen von der Verkehrswende für (fast) alle, gehören er und seine Familie zu den absoluten Nutznießern der neuen Trasse. Und wie! Das Thema wird totgeschwiegen. Schließlich hat er sich noch lang vor dem ersten Spatenstich das Industrie-Sahne-Filet-Stück direkt an der neuen Einmündung „Hochstetten Mitte“ gesichert. Dass er das anderen Interessenten vor der Nase wegschnappte – geschenkt! Der frühe Vogel fängt den Wurm. Einen besonders dicken, wohlgemerkt. Er hat sich den Happen quasi selbst serviert. Der Blog würde das niemals behaupten geschweige denn aussprechen wollen, aber so ein Vorgehen nennt der Volksmund dann ja wohl einen klassischen Bürgermeister-Bonus. Und? Der soll sich mal nicht so haben, der Volksmund! Merke, eine kommunale Verwaltung, erstrecht die Spitze, muss nach rechtsstaatlichen Regeln handeln, immer! Selbst der Anschein unredlichen Verhaltens gilt es auszuschließen. Alles andere fördert Politikverdrossenheit.

Das Cleverle war gedanklich seiner Zeit eben weit voraus. So dürften sich bei ihm, neben den mutmaßlichen Tränen der Rührung, womöglich auch ein paar Freudentränen mischen. Vielleicht erwähnt er ja den Umstand in seinem Redebeitrag, der ja in Sichtweite seines Husarenstreichs zu hören sein wird. „Schaut hin ihr Gäste, das Filet-Stück trägt den Namen Döbell“. So oder so ähnlich könnte es doch aus seinem Munde klingen. Und die Menge schaut dann ehrfurchtsvoll und mit voller Hochachtung auf eine planierte und aufgeschüttete Weite im Hintergrund. Eine Fläche, die schon jetzt ein Vielfaches an Wert hinzugewonnen haben dürfte.

Zufällig konnte die im Zuge der Hochwasser-Baumaßnahmen noch baureif aufgefüllt und hergerichtet werden. Aufwertung, auf Staatskosten – besser und noch dazu legaler geht nicht? Wenn’s läuft, dann läuft’s! Sei’s drum, es geht doch nichts über ein gutes Geschäft und eine gute Rendite und last but not least, ein gut funktionierendes Netzwerk. Jetzt darf man gespannt sein, welchem Zweck das Gelände zugeführt werden wird. Seinerzeit wurde dem Ortsgemeinderat ja eine Art Maschinenhalle verkauft. Jetzt, wo der Verkehr nun auch offiziell rollt, dürfte die zweckgebundene Bebauung nur noch eine Frage der Zeit sein.    

Hammer! Entscheidung Rettungswache fällt erst 2023!

Es gibt Meldungen, die lassen einen nur noch fassungslos zurück. Dass die Rettungswachen-Angelegenheit nunmehr in das kommende Jahr vertagt wird, steht exemplarisch dafür Pate. Die steht für breites Politik-Versagen. Nochmals zum Mitschreiben: Im Sinne der Anklage in allen Punkten schuldig ist Landrätin Bettina Dickes (CDU)! Sie hat sich in der Rettungswachen-Angelegenheit verweigert, und das, seit vielen Jahren schon. Persönliche Entlastungsgründe kann sie keine geltend machen. Wie auch! Wider besseren Wissens, hat sie verzögert, gebummelt und ausgesessen. Und trotz anhaltender Kritik aus dem Westen, hält sie weiterhin an ihrem Kurs fest. Schuld sind natürlich die anderen. Wie immer halt! Den Schwarzen Peter haben jetzt die Krankenkassen zugeschoben bekommen. Tenor: „Sie würde ja gerne, aber ihr sind die Hände gebunden“! Die Arme! Bis eine Entscheidung fällt, ruht die Optimierung der medizinischen Versorgung. Und mit ihr das Medizinische Versorgungszentrum sowie das Kirner Krankenhaus? Maybe? Irgendwie hängt ja alles zusammen. Schließlich ist nicht auszuschließen, dass ein Neubau am Krankenhaus mit einer MVZ gekoppelt wird. Sinnvolle Denke? Warum nicht? Die BI „Rettet das Kirner Krankenhaus“ macht sich jedenfalls für eine solche Variante stark.

Man muss sich das mal vorstellen, seit Jahren schon steht das Thema Rettungswachen-Neubau beziehungsweise Ausbau in Kirn und Bad Sobernheim auf der Kreis-Agenda. Passiert ist nichts. In Großbuchstaben NICHTS! 2020 hatte sie schon grünes Licht für die Einrichtung einer dritten Rettungswache im Soonwald. Doch „Betti“ juckte das Okay des Landes wieder nicht die Bohne. Grob fahrlässig nennt man das wohl. Unverantwortlich und skandalös, wenn verantwortliche Politiker eine optimale Notfallversorgung – und um die es schließlich geht – wissentlich verhindern. „Frau Dickes, Ihre Rolle ist mittlerweile nur noch peinlich. Die nachvollziehbare Historie und Faktenlage entlarvt Sie als den Hemmschuh schlechthin. Aber sowas von!

Rückblick: Schon 2016 hatte der Kreis den Ausbau der Rettungswache Kirn angekündigt. Passiert ist nichts! Schon zu diesem Zeitpunkt hatte man kein Gesamtkonzept in der Schublade. 2020 kam das Go vom Land. Zwei Jahre tatenlos versemmelt. Statt zu bauen, gab der Kreis lieber ein Gutachten in Auftrag. Der Hammer, eine dritte Wache war gar nicht Gegenstand der externen Expertise. Hä? Schlimmer geht nimmer. Unterstellt, strebt Dickes das Optimum erst gar nicht an. Ihre Vorgehensweise der letzten Jahre belegen, dass sie eine dritte Wache niemals nicht auf der Agenda hatte. Wenn es um die Rettung von Menschenleben geht, darf es keine Kompromisse geben und schon gar kein Aussitzen. Punkt! Dickes und Co gelten als Paradebeispiel dafür, wie es nicht gehen sollte. So schaut’s aus! Schämt Euch! Wo sind bloß die Politiker mit Format und Anstand geblieben? Im Landkreis Bad Kreuznach gehören die definitiv zu einer aussterbenden Rasse.      

Das Wort zum Sonntag

Insgesamt sieben Artikel hat der Öffentliche Anzeiger mittlerweile dem Tierheim Kirn gewidmet. Auch der Blog kann diesbezüglich Schritt halten.Das Ganze entwickelt sich mittlerweile zu einer regelrechten Serie. Eine, die nach einem Happyend lechzt? Maybe! Fortsetzung folgt? Ganz bestimmt sogar! Blöd nur, die Politik-Drehbuchschreiber haben die Entwicklung verpennt. Die Suche nach einem neuen Standort taugt höchstens noch für zwei, drei Artikel. Dann ist auch das Thema durch. Wie soll auch ein neues Tierheim ausgestaltet werden, wenn das momentane Inventar gerade entsorgt wird? Will heißen, Katzenbäume und andere Gebrauchsgegenstände stehen schon abholbereit an der Straße. So etwas nennt man dann wohl finale Abwicklung. Falls auf den letzten Drücker wirklich ein neuer Standort gefunden werden sollte, dann muss dieser nicht nur aufgebaut und hergerichtet, sondern vermutlich auch mit neuem Inventar ausgestaltet werden. Schwierig! Was schwerer wiegt ist die Personalfrage. Das alte Team hat schon abgewunken. Das steht zukünftig nicht mehr zur Verfügung. Wer soll ein neues Tierheim leiten und betreuen? Fragen über Fragen!   

Die Landrätin offenbar in geheimer Mission im Tierheim unterwegs?

Tierheim, Tierheim und immer wieder Tierheim: Die fast schon unendliche Geschichte liefert derart viele Steilvorlagen, sodass der Blog auch nicht anders kann, als beständig nachzulegen. Was auffällt sind die Rollenverteilungen und Schuldzuweisungen. Wer wann was wie genau wusste? Dahingehend ist vieles nebulös. Keine Frage, der Schwarze Peter hält überwiegend VG-Bürgermeister Thomas Jung in Händen. Inwieweit Landrätin Bettina Dickes mit in diesem unredlichen Spiel ist, darüber herrschen unterschiedliche Ansichten. Jedenfalls hat es sich die in Unschuld waschende Kreis-First-Lady nicht nehmen lassen, das Tierheim am vergangenen Samstag zu besuchen. Darüber berichtete der Öffentliche Anzeiger in einem Halbsatz unter der Woche. Ganz gegen ihre Gewohnheiten, wurde ihr Auftritt so gar nicht öffentlich inszeniert. Sie postete auch keine bunten Selfies von sich, etwa mit Hunden oder Katzen an ihrer Schokoladenseiteseite, auf Facebook.

Sonst wird jeder Pups, jedes Essen und jede Begegnung von ihr fast schon zelebriert, doch beim neuerlichen Besuch des Tierheims hält sie die Füße still. War der Akku leer? Müssen wir uns am Ende um sie sorgen? Egal, offenbar bewusst und gewollt geräuschlos sowie heimlich lief ihre kurze Stippvisite ab. So geheim, dass sogar Stadtbürgermeister Frank Ensminger nichts davon wusste. Hä? Geht’s noch! Unser aller Landrätin besucht in Krisenzeiten das Kirner Tierheim und der Stadtchef wird nicht einmal über ihr Kommen informiert, geschweige denn eingeladen. Ihn mit einzubinden, gebührt alleine schon der Anstand. Was läuft da schief? Alle Beteiligten sollten unbedingt an ihrer Kommunikation untereinander arbeiten. Besser, sie rufen eine WhatsApp Gruppe „Tierheim“ ins Leben. Man kann doch nicht gebetsmühlenartig Zusammenhalt predigen und dann den Stadtbürgermeister außen vor lassen. Der erfuhr von der Zusammenkunft erst aus der Zeitung. Ebenso von dem unmoralischen Angebot aus Hochstetten-Dhaun. Finde den Fehler?     

Die Brücke muss weg! Sanierung der Nahebrücke nach Hochstädten dürfte nicht ausreichen.

Die Brücke muss weg!  Der Blog sagt den Abriss der maroden Nahebrücke hinüber nach Hochstädten voraus. Alles andere als eine nigelnagelneue Variante aus dem Boden zu stampfen, wäre eine Überraschung. Das alte Teil ist einfach fertig. Um das beurteilen zu können, muss man weiß Gott kein Experte sein. Unlängst fraßen sich Kernbohrer langsam durch den Brückenbelag, um Proben zu entnehmen. Durch den Asphalt, durch die Isolation, bist hinunter zum Beton – passt! Was wird die Auswertung ergeben? Mit Sicherheit werden keine kosmetischen Reparaturen reichen. Im Gegenteil: Unterhaltungsstau, wohin man nur schaut. Geländer, Gehweg, und auch Fahrbahn haben einfach nur fertig! Fakt ist, hier reicht keine Sanierung. Hier muss ein Neubau her. Und das schnell, denn der Kreis will lieber heute als morgen die Brücke herabstufen und dem Dorf zurückgeben. Dem Vernehmen nach, entwirft der Landesbetrieb schon eine neue Variante. Ob das Gerücht stimmt? Schauen wir mal. Spannend dürfte im Falle eines Falles die Verkehrsführung während der Bauzeit werden. Aber noch ist es ja nicht soweit.    

Am 26. Oktober erfolgt Freigabe der Ortsumfahrung Hochstetten!

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Und wie! Nach gut und gerne sechs Jahren Bauzeit, wird die Ortsumfahrung am kommenden Mittwoch, 26. Oktober, offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden. „Symbolische Verkehrsfreigabe der B41, Neubau der Umgehung Hochstetten-Dhaun (öffentlich)“ heißt es in der Überschrift. Endlich! Hat ja lange genug gedauert! Dass das fast schon historisch einzustufende Ereignis bereits 2021 hätte gefeiert werden sollen – geschenkt. Gut Ding braucht eben Weile! Hohe Beamte, das Who’s Who aus der Politik sowie ausgesuchte aus der Gesellschaft, treffen sich jetzt also um 14 Uhr an der Sportplatzbrücke, just an dem Ort, an dem 2014 bereits der Spatenstich mit Tamtam und Getöse erfolgte. Die Verbandsgemeinde hat 46 Einladungen an Politiker und Bürgermeister der Verbandsgemeinde verschickt. Die Liste ist fein säuberlich in Druckbuchstaben im Bürgerinformationssystem der VG-Internetseite abgebildet. Heute steht auch eine Einladung an die Bürger in der Tagespresse. Ziemlich spät. Interessierte sind eingeladen, heißt es dort lapidar. Hinweise auf Versorgung, Fehlanzeige. Egal, der Blog ist eh raus – Urlaub. Der wird das Ereignis jedoch nacharbeiten.

Zur kommunalen Gästeliste gesellen sich noch einige Vertreter des Landes und des Bundes. Gemäß des oben abgebildeten Programms, wird jedoch kein Minister an der Feier teilnehmen. Finde den Fehler? Hochstetten-Dhaun ist wohl nicht bedeutend genug. Neben dem üblichen erwartbaren Geschwafel, inklusiver gegenseitiger Lobhudelei, ist eine Oldtimerfahrt über die 1,7 Kilometer lange Trasse angedacht. Wer da wohl mitfährt? Ob man beim Finale auch eine umfassende Kostenaufstellung präsentiert? Ganz bestimmt sogar! Rund 26 Millionen Euro waren im Vorfeld veranschlagt worden. Haben die gereicht? Wohl kaum! Der Blog packt mal locker 10 Millionen Euro drauf. Der siedelt die Bausumme zwischen 35 und 40 Millionen Euro an. Schauen wir mal. Und schauen wir mal, welche üblichen Entschuldigungsgründe im Falle eines Falles aus dem Werkzeugkasten hervorgekramt werden. Sicherlich Corona. daneben Preissteigerungen, harte Winter oder Personalmangel. Ganz sicher nicht eigene Versäumnisse, Planungsfehler oder Fehleinschätzungen.

Hochstettener Tankstellenverwandlung: Aus „Total“ wird „Total-Access“!

Am Freitag kann hier wieder getankt werden!

Das Wichtigste vorneweg: Entwarnung, die Tankstelle bleibt im Dorf! Mehrfach geäußerte Befürchtungen, wonach die „Total Tankstelle“ in Hochstetten eventuell für immer dicht machen könnte, bestätigen sich nicht. Im Gegenteil: „Total“ verwandelt sich in „Total Access“! Der Dachkonzern bleibt erhalten. Recherchen im Internet zufolge, will der lediglich eine „Billigmarke“ am Markt platzieren. Jetzt auch in Hochstetten? Schaut ganz danach aus! Das hat zur Folge, dass sich das äußere Erscheinungsbild ändern muss. Daher die Baustelle! Neues Logo, neue Farben – passt! Die Ausrichtung und der Service bleiben nach Fertigstellung wie gewohnt erhalten. Den Kunden soll es recht sein, wenn sich durch die Verwandlung sogar ein paar Cent an den Zapfsäulen einsparen lassen. Der Arbeiter-Trupp will mit den baulichen Maßnahmen bis Freitag durch sein. Dann geht die Tankstelle aufgehübscht wieder an den Start.

Die Rettung kommt nicht aus dem Hause Döbell: Unseriöses Mietangebot an das Tierheim!

Heute schon Zeitung gelesen? Wenn gewiefte Unternehmer das große Geschäft wittern! Als exemplarische Raupe Nimmersatt hat sich der Eigentümer des ehemaligen Bowling-Centers, Massimo Döbell, in der gemeinsamen Standortsuche für ein neues Tierheim (Artikel: „Fieberhafte Suche nach einem neuen Domizil“) präsentiert. Das frühere Bowling-Center in Hochstetten-Dhaun wurde von ihm für eine Kaltmiete von 4000 Euro angeboten. „Nicht zu erwirtschaften“, erteilt das Tierheim dem Angebot eine klare Absage. Zu der ungeheuren Zahl, fällt dem Blog nur ein Wort ein: Unverschämtheit! Doch noch ein zweites: „Mietwucher“! Wie unersättlich muss der Gierschlund eines Menschen sein, wenn er aus der Notlage eines Tierheims heraus derart Kapital schlagen möchte? Alleine solche Fabel-Zahlen überhaupt in ein Angebot zu verpacken, ist an Schamlosigkeit nicht zu überbieten. Pfui! Gut, dass die Verantwortlichen seinem offenbar methodischen Geschäftsgebaren – Arztpraxismodell – eine Absage erteilten. Selbst die Hälfte an Miete wäre noch viel zu viel für den gewiss geeigneten Standort an der Nahe. So bleibt der Bürgermeister-Sohn aus Hochstetten-Dhaun halt Teil des Problems und wird nicht zum Teil der Lösung. Teil des Problems deshalb, weil er als Liegenschaftsverantwortlicher, unter dem Dach des Steinbruchs, für die Kündigung des Tierheim-Standortes zumindest Mitverantwortung zeichnet.

Preisaufschlag für den Öffentlichen Anzeiger!

Alles wird teurer, auch der Öffentliche Anzeiger. Der monatliche Bezugspreis erhöht sich um weitere zwei Euro. Man setzt auf das Verständnis der Leser und hofft auf deren Treue. Wahr ist, auch der Verlag muss gestiegene Preise, etwa für Papier, weitergeben. Wahr ist aber auch, das Vorspann-Gesülze von wegen 75-jähriger Geschichte sowie den tollen Leistungen der Redakteure und überhaupt, den vielen Recherchen, hätte sich die Chefredaktion getrost sparen können. Bla, laber, Grütz. Die Wahrheit liegt nämlich im Blatt selbst. So superklasse, wie der Koblenzer Chef die Zeitung in seiner langatmigen Erklärung beschreibt, ist die bei weitem nicht. Exemplarisch dafür steht der Kirner Teil Pate. Zur Erinnerung, aus zwei mach eine! Eine Seite wurde unlängst komplett gestrichen. Weg ist die! Die wenigen Informationen aus dem Kirner Land, wurden dann noch unter ferner liefen einsortiert. On top, will man jetzt quasi zum Dank für weniger Leistung mehr Kohle. Ist der Preissprung gerechtfertigt? Schließlich hat der Informationsfluss massiv gelitten. Naja, sind ja nur zwei mickrige Euro. Die fallen nicht auf. Oder doch? Ob die Abonnenten die bittere Pille schlucken werden? Bestimmt nicht alle! Irgendwie erinnert der Vorgang an Eisdielen. Dort werden die Bällchen nicht nur teurer, sondern auch kleiner.   

Radrouten: Herrliche Tour rund um den herbstlichen Hochwald!

Wer die Natur liebt, radelt hier genau richtig! Die Naturpark-Radroute bietet all das, was Naturfreunde so sehr schätzen: Weite, Wälder, Wiesen, Höhen, Tiefen – passt. Noch dazu phantastische Rundumblicke über den Hochwald. Der Rundweg misst knackige 90 Kilometer. Der ist der gespickt mit etlichen Ausblicken in die Ferne. Etliche Ortschaften werden durchradelt oder flankiert. Der Blog ist in Mörschied ein – und wieder ausgestiegen. Am Ende standen 88,9 Kilometer auf dem Tacho und fünf Stunden reine Fahrzeit auf der Uhr. mehr

Ann-Cathrin Eberle stellt sich der Wahl zur Milchkönigin Rheinland-Pfalz-Saar!

Kuhflüsterin Ann-Cathrin Eberle? Die Frau, die mit den Kühen spricht! Die 22-jährige Agrar-Studentin aus Hochstetten-Dhaun gilt als Kuh-Fachfrau! Sie hat ihre Ausbildung zur Landwirtin vor kurzem abgeschlossen und im Oktober das Studium der Agrarwirtschaft an der TH Bingen begonnen. Beim Reitsport und Urlauben auf dem Bauernhof entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Landwirtschaft und allem was dazu gehört. Auf den Betrieben, die sie bisher kennenlernen durfte, hat Ann-Cathrin früh angefangen Kühe zu füttern. „Kühe sind für sie etwas ganz besonderes! Der Weg zur Milch war geebnet: „Durch ein Praktikum in Kanada wurde es mir dann klar: Milchvieh, das ist es!“ Der Satz in ihrer Wettbewerbs-Bewerbung spiegelt die Power und die Überzeugung wider, den sie trotz ihrer jungen Jahre schon für die Milchtierhaltung entwickelt hat. Und die will sie während ihres Studiums noch vertiefen. Den Krönungs-Wettbewerb sieht sie sportlich: „Dabei sein ist alles“! Dennoch, die „Krone würde sie sich schon gerne aufsetzen wollen und der Milchwirtschaft ein Gesicht geben. Ihr Gesicht! Drücken wir alle ihr die Daumen, dass ihr Wunsch in Erfüllung gehen möge.

Eine Jury bestehend aus den Akteuren der Milchwirtschaft, der Verbraucherzentrale, der Politik und der Presse wird am 5. November 2022 in Saarlouis darüber befinden. Dabei ist jetzt schon klar, dass die Entscheidung schwer fallen wird: Alle fünf Kandidaten kennen sich mit der Landwirtschaft und der Milchproduktion aus, mögen Kühe und stehen hinter der Milch. Milag-Geschäftsführer André Nolden freut sich darüber, dass das Ehrenamt der Milchkönigin auch zukünftig gut besetzt sein wird: „Jede Einzelne unserer Kandidatinnen ist bestens geeignet als Milchkönigin. Es ist traurig, dass wir vier von ihnen wieder gehen lassen müssen, aber schön zu wissen, dass es auf hohem Niveau weitergeht. Ich bin froh, dass ich die Entscheidung nicht treffen muss“, heißt es in einer Pressemitteilung. Sollte sich Ann-Cathrin Eberle die Krone aufsetzen dürfen, dann wäre sie omnipräsent. Die gewählte Milchkönigin nimmt an vielfältigen Veranstaltungen in ganz Rheinland-Pfalz und dem Saarland teil: Tage der offenen Höfe, Bauernmärkte, Messen, Schulveranstaltungen, Neujahrsempfänge und Jubiläen, aber auch Social Media-Auftritte gehören zukünftig mit zu ihrem Alltag.

Top-Vorschlag für einen neuen Tierheim-Standort?

Wäre der hintere Teil nich perfekt für die Bedürfnisse des Tierheims? Fragen kostet nichts!

Die besten Ideen kommen dem Blog auf dem Fahrrad! Warum nicht das Tierheim in Hochstetten verorten, genauer formuliert am um im ehemaligen Bowling Center? Das Gelände – vor allem der hintere Teil – wäre nahezu ideal gelegen. Abseits vom Schuss, viel Grün- und viel Platz drumherum und on top die unmittelbare Nachbarschaft zur Nahe – passt! Gassi-Geher finden hier nahezu ideale Verhältnisse vor. Und das Beste daran, das Gelände wird vom Eigentümer Massimo Döbell sogar als Mietfläche im Internet beworben. Das Areal ist quasi zu haben! Hat der Kerle ein Herz für Tiere? Zufall, er ist auf jeden Fall Teil des Problems in der Tierheim-Geschichte, könnte zeitgleich aber auch Teil der Lösung werden. Warum? Nun, dem Vernehmen nach hat er in seiner Funktion als Liegenschaftsverwalter der NHB dem Tierheim eine Frist zum Auszug bis Ende Januar setzen müssen.

Just der Überbringer der schlechten Nachricht, hätte selbst eigene Flächen zum Verkauf oder zur Miete im Angebot. „Schlechte Nachrichten, gute Nachrichten“? Warum nicht? Sogar individuelle Neubauten sind auf dem Gelände erlaubt. Die Anzeige auf Immo Scout 24 passt jedenfalls wie Arsch auf Eimer. Die ist nahezu eins zu eins auf die Bedürfnisse des Tierheims zugeschnitten. Besser geht nicht! Daher will der Blog den öffentlichen Aufruf in der gestrigen Ausgabe des Öffentlichen Anzeigers zur Mithilfe bei der Standortsuche mit diesem Vorschlag beantworten. Wer weiß, vielleicht kommt man ja zusammen. Vielleicht hat man sich diesbezüglich aber auch schon ausgetauscht? Vielleicht kommt die große Fläche aber auch gar nicht erst in Frage, weil der Eigentümer andere Vorstellungen der Nutzung hat? Wer weiß? Die es verbockt haben, sollten jeden Strohhalm ergreifen und mal Kontakt aufnehmen.   

Satirischer Wochenrückblick

Über Cappuccino-Wucher, Tierheim-Skandal, Politiker-Gier, Ortsumfahrung-Einweihung, Öffentlicher Anzeiger…  

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm! Zur Abwechslung mal wieder der „satirische“ Wochenrückblick auf dem Blog www.hochstetten-Dhaun.info. Was war zuletzt alles so gebacken. Bekanntlich wird in Bäckereien gebacken. Nicht nur, denn die verticken auch Kaffee-Varianten in ihren Filialen. Boah, was war das für ein Aufreger unter der Woche, als der Blog Cappuccino-Preise im Kirner Land unter die Lupe nahm. Die Bäckerei Fickinger schoss mit seinem Preisaufschlag von 2,65 Euro auf sage und schreibe unanständige 4,80 Euro den Vogel ab. Damit ist die unangefochtener Spitzenreiter. Die Bäckerei spielt nunmehr in einer Liga mit Flughäfen oder Autobahnraststätten. Muss man sich ja nicht gönnen, die Plörre aus dem Vollautomaten, werden jetzt manche innerlich denken. Stimmt! Dennoch prangert der Blog die Willkür des Preisaufschlages an und unterstellt den Verantwortlichen gleichzeig keine betriebswirtschaftliche Maßstäbe in den Abwägungen angewand zu haben. Einfach mal aus der Hüfte geschossen satte 80 Prozent draufgehauen, frei nach dem Motto: „Trink oder lass es“, ist kein guter Service. Service und Kunde ist heutzutage eh ein Widerspruch in sich? Im „Cappuccino-Skandal“ auf jeden Fall! Hoffentlich finden sich so schnell keine Nachahmer. mehr

Zuwegung und Parkplatz vor der Sportplatzbrücke asphaltiert!

Fast so wie früher! Unter der Woche kam vor der Sportplatzbrücke Baumaschinen zum Einsatz, um Parkplatz und Zuwegung neu zu asphaltieren. Zur Erinnerung: Im Zuge der aufwendigen Hochwasserschutzmaßnahmen sowie damit einhergehend erforderlichen Verrohrungen, musste die beliebte Abstellfläche für Spaziergänger oder Besucher des Sportplatzes vorübergehend zurückgebaut werden. Jetzt wurde alles wieder final hergerichtet, inklusive Übergang zur Sportplatzbrücke. Die soll und muss ersetzt werden. Nur wann? Jedenfalls sind die Maßnahmen vor der morschen Holzkonstruktion abgeschlossen. Was jetzt noch entlang der Kanten noch fehlt ist der Feinschliff an den Übergängen zu den Grünflächen drumherum. Und die müssen zu guter Letzt noch final angelegt werden. Schließlich sollen die grünen Inseln inmitten der Straßen und Flächen später einmal gepflegt und ansehnlich daherkommen.  

Ursachenforschung: Überall melden Schwimmbäder Besucherrekorde, nur Kirn hinkt hinterher?

„Deutlich mehr Besucher in den beiden Freibädern“ – so lautet die heutige Titelzeile des Öffentlichen Anzeigers in der Rubrik „An Nahe und Glan“. Sowohl Bad Sobernheim (58 373 Nutzer) , als auch Meisenheim (32 000 Nutzer) melden Besucherrekorde. Die frohe Kunde einer insgesamt positiven Saison lassen wir mal so stehen, ohne uns mit weiteren Details zu den weiteren Details im Kleingedruckten aufzuhalten. Und was ist mit Kirn? Die VG-Werke haben sich diesbezüglich (noch) nicht vollumfassend geäußert. In einer Randnotiz nach 100 Tagen Badespaß am 27. August, wurden 26 841 Badegäste im Jahnbad gezählt – in 2006 waren es im gleichen Zeitraum noch 49 856. Hochgerechnet dürfte die Besucherzahl bis zum Saisonende, Anfang September, auf knapp 30 000 hochgeschnellt sein (ohne Gewähr). Zum Vergleich, Bad Sobernheim verbuchte nahezu das Doppelte.

Was stimmt nicht in Kirn, wenn Nachbarbäder Besucherrekorde vermelden, während Kirn im direkten Vergleich nahezu einen kompletten „Einbruch“ erlebt? Zahlen lügen nicht! Zugegeben, das Fazit ist etwas überdramatisiert dargestellt – zur besseren Verdeutlichung des Trends eben! Überdies, es braucht Wachmacher, bevor es im „Heile-Welt-Becken“ weiterhin so vor sich hin plätschert. Zur Erinnerung, der Sommer war lang und brechend heiß. Und dennoch boomte es nicht in Kirn? Warum? Diesbezüglich gilt es sich komplett zu hinterfragen. Das Paket Kirn gehört von A wie Abenteuerlust, über S wie Service, bis hin zu Z wie Zeitvertreib, auf den Prüfstand. Zwischenzeitlich Querelen und der Umgang damit hinsichtlich einer Bahnen-Einteilung des Schwimmerbeckens spaltete zwischenzeitlich sogar die Stammgäste-Comunity.

Neben offenbar generell abhandengekommenen Badevergnügen wird immer wieder auch der Kiosk als Ärgernis geschildert. Bisweilen geschlossen und insgesamt unzuverlässig, bedeuten unter dem Strich keine gute Werbung für Kirn. Keine Frage, Kirn genießt nicht unbedingt mehr den besten Ruf in der Region. Daher entscheiden sich viele Schwimmbadgänger gegen das kühle Nass in ihrer Nähe und fahren lieber ein paar Kilometer mehr in die Nachbarbäder. Die Entwicklung sollte den Verantwortlichen am Kreisel zu denken geben. Wenn man sich nicht abschaffen möchte, sollten alle zusammen an ihrem Image arbeiten.        

Still ruht der See in der kommunalpolitischen Landschaft!

Kommunalpolitisches Engagement ist eine Säule der Demokratie. In Stadt- und Gemeinderäten hier und anderswo werden Entscheidungen getroffen, die unmittelbare Auswirkungen auf Bürgerinnen und Bürger haben. Im Kirner Land setzen sich die Gremien aus Sozialdemokraten, Christdemokraten, Freien Wählern, Liberalen sowie Grünen zusammen. Jemand vergessen? Es mag sein, dass die Damen und Herren bei Sitzungen eine Diskussionskultur pflegen, aber außerhalb zeigen die so gar keine Haltung zu unter den Nägeln brennenden Themen auf kommunaler Ebene. Man hört absolut nichts zu kommunalpolitischen Zielen und Vorhaben aus den jeweiligen Parteizentralen. So, als ob man die Vertreter nach den Sitzungen wegsperren würde, um sie erst für die nächste Zusammenkunft wieder freizulassen. Für was stehen die Parteien im Kirner Land? Gute Frage, nächste Frage. Haben die überhaupt so etwas wie ein Programm, Ziele oder eigene Meinungen? Als interessierter Zeitgenosse, vermisst der Blog im Kirner Land all das, was Kommunalpolitik am Puls der Zeit konstruktiv und lebhaft erscheinen lässt.

Dabei gäbe es so viele Projekte zu beackern: Rettungswache, MVZ, Krankenhaus, Verwaltungsumbau, Tourismus, Energie, Tierheim, Steinbruch und, und, und. Für was stehen die einzelnen Parteien. Unterscheidungsmerkmale herausarbeiten – Fehlanzeige. Wie soll der Wähler wissen, für was seine Favoriten stehen, wenn die so gar nicht aktiv in Erscheinung treten. Exemplarisch dafür steht der neuerliche Tierheim-Skandal. Der parteilose VG-Bürgermeister „Lucky TJ“ war eingeweiht, bekam aber von den Steinbeißern einen Maulkorb verpasst: „Psssst, aber nichts den Tierheim-Verantwortlichen zuflüstern, weil die sich ja sonst in ihrer Existenz gefährdet fühlen könnten“. Und der gutglläubige Kerle hat sich auch noch folgsam an diese unanständige Forderung gehalten. Eine, die trotz Stillschweigeabkommen das sichere Aus für das Tierheim bedeutet. Steckt da etwa ein Deal dahinter? Keiner der Parteien fragt dahingehend nach!

Außer den Liberalen, scheinen die Umstände keinen der Etablierten aus den politischen Kasten ernsthaft zu interessieren. Niemand wirft die Frage auf: „Was ist da bitteschön schiefgelaufen und warum? Inwieweit spielte die Entscheidung der Stadt, sich gegen die Steinbrucherweiterung entschieden zu haben, eine Rolle? Handelt es sich um eine Retourkutsche? Warum die Agenten-Geheimniskrämerei? Wer hat wie intensiv nach Alternativen gesucht? Was ist da im Vorfeld an Gesprächen gelaufen und warum hat man die Tierheim-Verantwortlichen bis heute daran ausgespart? Weder SPD, noch CDU, Grüne oder Freie Wähler meldeten sich in dieser Provinz-Posse, noch dazu aufgeführt auf unterster Niveau-Ebene, bisher zu Wort. Finde den Fehler? Welche Rolle spielte die Landrätin? Erst war sie eingeweiht, dann wieder nicht? Was denn nun? Wenn die Basis-Säulen der Demokratie sich nicht um eine lückenlose Aufklärung kümmern und fordernd aktiv werden, dann gute Nacht? Ganz schwacher Auftritt! Wobei, ein Auftritt findet erst gar nicht statt. Zumindest nicht nach außen hin. Stattdessen das Schweigen im Walde.

Kein guter Tag für Mainz!

Vom Mainz-Spirit hat sich Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) heute verabschiedet. Ihn zieht es in die Landespolitik. Der beliebte Sozialdemokrat tritt die Nachfolge von Innenminister Roger Lewentz an. Keine Frage, der vielseitige Oberbürgermeister kann gewiss auch Landespolitik. Und er gilt als enger Vertrauter der Ministerpräsidentin. Einer, der auch das Land führen könnte, wenn die, die immer da ist, irgendwann doch abtreten sollte. Keine Frage, der Mainzer soll aufgebaut werden. In einer Videobotschaft hat er sich nun von seiner Stadt verabschiedet. Die braucht jetzt einen neuen Oberbürgermeister. Damit ist klar, dass die Mainzerinnen und Mainzer bis spätestens Mitte Januar 2023 an die Wahlurne gerufen werden. Angesichts dieser Tatsache stellt sich mir die Sinnfrage. Wahlen bedeuten immensen Aufwand und kosten dazu noch ein Heidengeld.

Dieser Personalgeschacher-Umstand interessierte offenbar nicht bei dieser Personalentscheidung. Hätte es aber sollen, denn schließlich geht es um Gelder, die unnötig verbrannt werden. Hunderttausende Euro werden die Steuerzahler für eine weit vorgezogene Mainzer Oberbürgermeisterwahl Latzen müssen. So ganz ohne Not! Ebling hat sich wählen lassen und 2019 eine Art Vertrag mit seiner Stadt Mainz unterzeichnet. Den hat er jetzt einseitig gebrochen. Treue geht anders. Hätte die Landes-SPD nicht einen andere interne Lösung finden können? Das Wildern kann der Partei noch auf die Füße fallen, nämlich dann, wenn die Nachfolgerin oder der Nachfolger am Ende ein anderes Parteibuch unter dem Arm trägt. Und das ist nicht ausgeschlossen. Der Meenzer Ebling hatte Strahlkraft und einen Stadtbonus. Er ist nun weg. Kein guter Tag für Mainz.  

Nichts wird es mit einem Gesundheitsminister von der Nahe!

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt! Es hätte alles so gut gepasst, aber manchmal zerplatzen Seifenblasen eben in Windeseile. Schade! Der Blog hatte Depeschen-Denis etwas voreilig die Ernennungsurkunde zum Gesundheitsminister überreicht. Natürlich spekulierte der vogelwild herum. Der kann nicht anders. Aber so ganz daneben lag der mit seinen Vermutungen nicht, gell? Schließlich hat der SWR in die gleiche Richtung gedacht. Sei’s drum, jetzt kommt halt der Ebling wie Kai aus der Kiste gesprungen. Der Mainzer Oberbürgermeister soll es also richten. Warum der sich das antun will, bleibt (noch) sein Geheimnis. Wegen der externen Lösung, nimmt das Minister-Karussell nicht an Fahrt auf. Depeschen-Denis bleibt daher Staatssekretär und Bote von Mainz. Neue Chance, neues Glück? Maybe? Vielleicht kommt das Karussell ja wieder in Schwung, nämlich dann, wenn auch der Druck auf Malu Dreyer zu groß wird? Man weiß ja nie.

Mainzer Flurfunk als Realsatire: Wird „SPD-Depeschen-Denis“ am Ende zum Gesundheitsminister befördert?

Depeschen-Denis Gesundheitsminister? Nichts schein unmöglich!

Die Gerüchteküche im fernen Mainz kocht scheinbar unter Volldampf. Wer wird Nachfolger von Innenminister Roger Lewentz? Man höre und staune, eine vom SWR ins Spiel gebrachte Möglichkeit wäre der momentane Gesundheitsminister Clemens Hoch. Sein Name kursiert offenbar im Mainzer Flurfunk. Der als erfahren geltende Minister könnte das wichtige Ministerium sofort übernehmen, heißt es. Begründung des SWR-Politikbeobachters: „Sein Staatsekretär, also unser aller treuer Parteisoldat Dr. Denis Alt, wäre als Nachrücker prädestiniert, der Übergang nahtlos. Bei dieser Einschätzung ist der Blog kurz auf der Couch zusammengezuckt. Wahnsinn, „Depeschen-Denis“ ist also im Lostopf für ein Ministeramt. Wird der Kerle, der nichts, aber auch gar nichts vorzuweisen hat sowie im Kirner Land bisher nur durch die Verteilung von Bescheiden wahrgenommen wurde, am Ende nochmals die Leiter nach dem Peter-Prinzip eine Stufe weiter nach oben klettern können?

Nicht ausgeschlossen, dass er heuer auf das Posten-Karussell als Staatssekretär einsteigt, um das selbige als Gesundheitsminister wieder zu verlassen? „Jetzt geht‘s los mit der wilden Fahrt“, oder: „Auf in die nächste Runde“– „Auf geht’s, neuer Ministerposten, hopp-hopp und rein da“,. Ernsthaft, wäre seine Beförderung förderlich für den Kirner Krankenhaus-Standort? Gut für die Rettungswachen-Angelegenheit? Förderlich für ein Medizinisches Versorgungszentrum? Maybe? Schaden kann es dem Kirner Land jedenfalls nicht, wenn der RLP-Gesundheitsminister aus der Region käme. Als Staatssekretär schlafen gehen und als Gesundheitsminister aufwachen? Alles scheint möglich zu sein in diesen verrückten Zeiten!  Der Blog hält es da lieber mit Bernhard Vogel:  „Gott schütze RheinlandPfalz„!

Bleibt Hochstetten-Dhaun auf Bauplätzen „Scheiberling“ sitzen? Baubranche erwartet massiven Einbruch bei Einfamilienhäusern.

Aus der Rubrik „gerade eben in den Nachrichten gehört! In Deutschland gehen die Bauvorhaben massiv zurück. Am Bau werden immer mehr Aufträge storniert oder gar nicht erst erteilt. Gestiegene Zinsen, Materialknappheit, Inflation- und Rohstoffpreise bremsen den Bauboom massiv ein. Kurzum, es herrscht Auftragsflaute. Einbrüche bis zu 80 Prozent meldenverschiedene Banken und Unternehmen. Keine guten Nachrichten! Gerade bei Einfamilienhäusern kommt die Nachfrage nahezu komplett zum Erliegen. Kein Wunder, welche Durchschnittsfamilie kann sich unter dem momentanen Gesamtgemengelage seinen Traum von den eigenen vier Wänden überhaupt noch leisten? Und gerade jetzt, werden in vielen Dörfern Baugebiete neu erschlossen, etwa in Monzingen und Nußbaum. Wie ist in den Orten die Nachfrage nach Baugrund einzuschätzen? Letztere Kommune meldete mal lange Wartelisten und Quswahlkriterien für 12 Parzellen. Zuletzt meldete die Kommune nur noch fünf Reservierungen. Von wegen „Losverfahren“. Das Dorf kann sich glücklich schätzen, wenn vereinzelt Bautätigkeit einsetzt.  

Blöder Zeitpunkt, gell! Exemplarisch für den Spruch „den richtigen Moment verpasst“ steht vor allem die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun Pate. Aber sowas von! Seit 2012 plant und forciert man das Neubaugebiet „Scheiberling“ Richtung Simmertal mit 32 Parzellen. Und tatsächlich, nach verschlafenen zehn Jahren, wird in Kürze tatsächlich mit der Erschließung begonnen. Zu spät für so manchen Geduldigen, der sich seine Fläche schon seit Jahren hier reserviert hat. Die Umstände sind gerade äußerst schlecht für knappe Budgets. Wer jetzt noch in den Startlöchern steht, um 2023 loslegen zu können, der muss entweder finanziell auf Rosen gebettet oder Besserverdienender sein. Man darf gespannt sein, inwieweit in extremer Hanglage sowie Feuchtgebieten die Häuser geballt in die Höhe schießen werden. Die Masse von Baukränen nebeneinander sind jedenfalls nicht mehr zu erwarten. Und man darf gespannt sein was die Bauplätze unter dem Strich kosten werden. Wird die Grenze von 100 Euro pro Quadratmeter gerissen? So ganz unwahrscheinlich ist das nicht. Warten wir es einfach ab!   

Unbedingt vormerken: Am 16. Oktober ist Wurscht-Wandertag in Simmertal!

Am kommenden Sonntag, 16. Oktober, ist es wieder soweit: Dann heißt es bei der 11. Wurstwanderung: „Wanderlust pur erleben“ rund ums herbstliche Kellenbachtal. Wanderer aus Simmertal und Umgebung – und natürlich auch alle Gäste von weiter weg – sind eingeladen, die Wanderschuhe zu schnüren. Wandern liegt nach wie vor voll im Trend, und so erhofft man sich aus den Reihen der organisierenden Freien Wählergemeinschaft einen regelrechten Menschenauflauf entlang der etwa 12 Kilometer langen Strecke rund um Simmertal bis hinauf nach Horbach und hinunter ins Kellenbachtal. Und das Beste daran: Startgeld wird nicht erhoben. Vor Corona waren mehr als 1000 Teilnehmer über Höhen und Tiefen mit von der Partie. Der Rundkurs kann in beide Richtungen gegangen werden. Der Einstieg ist flexibel. Parkplätze sind ausgeschildert. An insgesamt sechs Jause-Stationen können zwischen 11 und 17 Uhr regionale Wurstspezialitäten sowie kalte und warme Getränke genossen werden. Hausmacher und Wurstsuppe stehen bei der Simmertaler Wurstwanderung ebenso auf dem Speisekarte wie Weiß- oder Grillwürstchen, Wildwurst, Wurstspieße und vieles mehr. Das Anlaufen aller Stationen berechtigt zur Teilnahme an einer Verlosung. Abschluss ist an der „Campingplatz Haumühle“. Dort werden um 18 Uhr die Gewinner gezogen.  

Kostensteigerungen XXL: Cappuccino-Faktencheck beim Bäcker um die Ecke!

Es hat Wumms gemacht! Doppel-Wumms sogar! Nur eben in die falsche Richtung. Nicht unbedingt verbraucherfreundlich sind die neuerlichen Preiserhöhungen beim Bäcker um die Ecke. Konkret aufgefallen beim „Snack-Stopp“ in Hochstetten. Der Blog ist seit je her Stammkunde und darf daher mal einen Faktencheck wagen: Das Wichtigste vorneweg, was jetzt kommt ist kein Bäcker-Bashing. Die Zunft kämpft ums Überleben und muss natürlich die exorbitanten gestiegenen Unkosten – Mehl, Strom, Gas, Personal – so oder so an die Kunden vor der Theke weitergeben. Inwieweit wir Verbraucher die mitunter drastischen Aufschläge als (noch) gerechtfertigt empfinden sowie mittragen, darüber möge jeder für sich selbst befinden. Der Blog hat für sich entschieden. Der wird vor allem beim Cappuccino viel genauer hinschauen. Mehr noch: Der wird auf sein bevorzugtes Heißgetränk für zwischendurch verzichten. Nur mal so nebenbei bemerkt: Macht der auch exemplarisch am Bratwurststand schon eine ganze Weile. Kostet die Grillwurst im Weck 4 Euro, wie jetzt fast schon bei allen Veranstaltungen Standard, dann ist der ebenso raus!

Jetzt zu den Zahlen: Der kleine Cappuccino kostet sowohl in den Fickinger-Filialen in Hochstetten, als auch Kirn nunmehr 3 Euro, vormals 2,10 Euro. Für die große Tasse muss der Kunde jetzt sogar 4,80 Euro berappen. Mit Trinkgeld wären das für den Blog-Favorit jetzt unfassbare 5 Euro, umgerechnet 10 D-Mark! Wahnsinn, Flughafen-Dimensionen an der Nahe – passt nicht! Noch letzte Woche kostete die gleiche Tasse 2,65 Euro. Unter uns, wir reden hier von Bäckerei-Standards aus dem Vollautomaten. Happig, die Aufschläge bis zu 80 Prozent. Ist der Preissprung wirklich noch zu rechtfertigen? Die Frage gibt der Blog an dieser Stelle gerne mal weiter. Mit 2,50 Euro dagegen günstig, sind diese Varianten in den Eisdielen von Kirn und Bad Sobernheim zu haben – inklusive dem bedeutend hochwertigeren italienischen Genuss. Stimmt das Verhältnis noch, wenn bei der Kirner Bäckerei Friedrichs gleich um die Ecke, die ebenso große Tasse Cappuccino mit 2,70 Euro im direkten Bäckerei-Vergleich geradezu zum Schnäppchenpreis daherkommt? Warum der gravierende Unterschied bei nahezu gleicher Menge und in etwa gleicher Qualität?   

Schon lange keine Schnäppchen mehr, allerdings günstiger als anderswo, sind Backwaren aus dem Stammhaus in Martinstein. Die sind in der Summe moderat gestiegen – passt! Aber auch hier wurde in der Spitze erneut bis zu 40 Prozent bei belegten Brötchen, Kuchen, Brezeln und, und, und draufgesattelt. Mal ehrlich, wo soll das noch hinführen? Keine Frage, der Bäcker ist gezwungen ganz fest an der Preisschraube zu drehen. Doch nach fest kommt bekanntlich ab. Die Schmerzgrenze der Verbraucher ist zwar unterschiedlich ausgeprägt, aber bei allen endlich. Der Blog ist in der Cappuccino-Frage jetzt schon raus. Der geißelt sich selbst und übt vorerst Verzicht. Verzichten werden auch andere, weil der Preissprung in diesem Segment einfach zu gravierend ausfällt.  

Die Kirner Kreistags-Nachrückerin hätte bessere Interview-Fragen verdient gehabt!

Was stimmt da nicht? Am vergangenen Mittwoch hob der Öffentliche Anzeiger ein Interview mit Kreistagsnachrückerin Judith Schindler (SPD) ins Blatt. Statt sich ausgiebig mit ihren Absichten und Zielen auseinanderzusetzen, drehen sich alleine vier von fünf Fragen um die eigene Herkunft. Geht’s noch? Wie soll sich eine Nachwuchspolitikerin vom politisch geprägten Dröscher-Elternhaus emanzipieren können sowie jemals programmatisch auf eigenen Füßen stehen, wenn sie permanent auf die Tochter beziehungsweise die Enkelin ehemaliger Schwergewichte reduziert wird? Das Interview und die Erkenntnisse daraus stehen exemplarisch dafür Pate, wie es eben nicht hätte ablaufen dürfen. Setzen, sechs! Man, man, man! Für den schwachen Fragen-Pool sollte sich die Redakteurin in die Ecke stellen und schämen. Statt der SPD-Nachrückerin in punkto Absichten und und konkreten Vorhaben ausreichend Raum zu geben und ihr überdies ordentlich zu Themen der Zeit (Tierheim) auf den Zahn zu fühlen, vornehmlich Aushorchen in Wattebällchen-Format zu ihren persönlichen Verhältnissen sowie politischen Erbe. So wird sie sich niemals freistrampeln können. Ausquetschen zu brisanten Themen, und da gäbe es eine Fülle, Fehlanzeige. Aber genau das hätte es gebraucht, um sie als etablierte und eigenständige SPD-Vertreterin wahrnehmen zu können.

Sorry, „Heile-Welt-Home-Story“ ist weder angezeigt, noch wird es ihrem Streben auf politisch eigenen Füßen stehen zu wollen, gerecht. Überwiegend seichtes Smalltalk sowie allgemeines Blablabla, statt einem Beackern von Themenfeldern mit Tiefgang. „Sie setze sich für eine dritte Rettungswache ein“, ist die einzige herausgekitzelte Position. Aber selbst die findet nur in einem Halbsatz Erwähnung. Das wars! Kaum vorstellbar, dass das komplette Kirner Land in punkto Projekten und Vorhaben derart auf dem Trockenen sitzt. Man hat sie halt nur nicht danach gefragt. Finde den Fehler? Was bleibt am Ende bei den Lesern hängen? In erster Linie, dass Schindler Ämter- sowie Mandate irgendwie doch „vererbt“ worden sind. Es wäre allerdings unfair zu behaupten, dass sie nur zu einer kommunalen Größe aufstieg, weil sie den richtigen Vater und den Schatten des Großvaters an ihrer Seite wusste. Aber gerade der Eindruck verfestigt sich beim Lesen. Oder? Dass sie auch ohne Stammbuch Engagement und Begabung mit sich bringt, um erfolgreiche Kommunalpolitik voranzutreiben, wird sie stets unter Beweis stellen müssen. Freischwimmen, noch dazu mit ordentlich familiären Balast auf dem Rücken, ist allerdings nicht einfach. Nicht selten geht man sogar unter.

Post vom Blog, Lieber Herr Nies…

„Erst denken, dann reden!“ Diesen wohlgemeinten Rat möchte ich Ihnen mitgeben. Sie sind langjähriger Beamter in Führungsposition, können diese aber gesundheitlich nicht mehr ausüben. Die Folgen eines erlittenen Schlaganfalls lasten viel zu schwer, um weiterhin den stressigen Job eines Ersten Beigeordneten ausüben zu können. Warum lassen Sie sich nicht in den Ruhestand versetzen? Ja, das geht! Und ja, den bekommen Sie nach 37 Jahren Beamtendasein locker durch. Den Vorläufigen attestiert Ihnen jeder Amtsarzt. Hätte der vermutlich längst getan, wenn Sie den schon letztes Jahr angestrebt hätten. Die Tür wäre nicht zu. Die stünde für eine Rückkehr offen. Das Beamtenrecht ist flexibel. Geben Sie sich einen Ruck. Ihre Krankenakte rechtfertigt diesen Schritt. Sie müssen ihn nur gehen. Müssen andere auch tun. Und der tut auch nicht weh! Zugegeben, Sie müssen mit Einbußen im Geldbeutel zurechtkommen, aber „wirtschaftlicher Selbstmord“, wie Sie dem Redakteur des Öffentlichen, wie man liest noch dazu mit „gebrochener Stimme“, in den Block diktierten, wäre der Übergang keinesfalls. Wenn man Ihre Aussagen Glauben schenkt, könnte man meinen, Sie stünden ohne erneute Kandidatur vor einem finanziellen Desaster. Ich nenne das Jammern auf ganz hohem Niveau. Richtiger Existenzkampf geht anders. Ihre Sorgen möchte so mancher Beschäftigte gerne haben.

Rechnen wir den mal gemeinsam Ihren Ruhestand in einem Faktencheck grob durch: Sie sind 56 Jahre alt und in der Besoldungsgruppe B 4 einsortiert. Das sind roundabout 9063 Euro brutto Grundgehalt jeden Monat – ohne Zuschläge. Bei einer Versetzung in den Ruhestand – nach Erreichen der regulären Altersgrenze mit geschätzten 64 Jahren – wären das bei 71,75 Prozent der letzten beiden Jahre, also Stand jetzt noch 6400 Euro brutto. Bei vorzeitiger Pension bekämen Sie zusätzlich „schmerzliche“ 10,8 gedeckelte Prozent abgezogen. Summa-summarum stünden dann noch 5500 Euro brutto auf dem monatlichen Ruhegehaltszettel. Netto wären das dann Minimum 4500 Euro plus oder minus. Alles ohne Gewähr, versteht sich! Damit ließe es sich doch gut leben Herr Nies, oder etwa nicht? Entspannter Lebensabend – passt! Warum dieses unsägliche Theaterstück einer erneuten Kandidatur?

Mal unter uns, haben Sie diese Spielchen wirklich nötig? Sie wollen sich aufstellen lassen, aber nicht gewählt werden. Was soll die Scheinkandidatur? Und danach? Wenn Sie wie angestrebt, beim Wähler durchfallen, bekommen Sie dann Übergangsgeld in voller Höhe für das Herumsitzen auf der heimischen Couch? Alimentation auf Kosten der Steuerzahler ohne Aufgaben? Das mag jetzt hart klingen, aber Sie dürften aufgrund Ihres momentanen Gesundheitszustandes für einen anderen Dienstposten, wo auch immer der nach Ihrer Ansicht auch sein möge, kaum noch in Frage kommen. Für mich handeln Sie aus reinem Kalkül heraus, aber nicht von Not getrieben. Da mögen Sie noch sehr auf die Tränendrüse drücken, die Mär nimmt Ihnen keiner ab. Ihre Parteikollegen sowie auch die Menschen werden für Ihre Vorgehensweise kein Verständnis aufbringen. Kehren Sie in sich. Verlassen Sie den Landkreis, dem Sie vor allem nach Ihrer Wahlschlappe so viel zu verdanken haben, erhobenen Hauptes.

Das Wort zum Sonntag

Heute schon was vor an diesem goldenen Oktobertag? Im Angebot steht der Kunsthandwerker- und Bauernmarktes in Verbindung mit dem verkaufsoffenen Sonntag in Kirn. Die Vielfalt des Blog-Vorschlags steht Pate für einen ganz besonderen Charme in der Innenstadt. Also worauf noch warten, liebe Leute. Kirn lädt ein zu einem ganz besonderen Spektakel – und da muss man doch hin. Rückblick: Was war die vergangene Woche so gebacken. Nun, das Tierheim steht vor dem Aus, ebenso das Sportangebot für Frauen Mrs.Sporty. Letzteres schließt mit Ablauf des Monats. Das Tierheim hingegen hat noch eine Frist bis Ende Januar gesetzt bekommen. Keine Frage, gerade das Tierheim-Thema wird im Kirner Land noch lange diskutiert werden. Findet sich eine Alternative? Ich bin da eher pessimistisch unterwegs. Es reicht ja nicht einen neuen Standort zu finden. Vielmehr muss der im Idealfall ja auch betreut werden. Das momentane Tierheim-Team hat schon abgewunken. Das will nur noch abwickeln. Ob sich der Tierschutzverein aus dem eigenen Saft wird neu aufstellen können? So gut, dass ein Tierheim-Betreuung, wo auch immer man dafür auch ein neues Plätzchen finde mag, unterhalten werden könnte? Es braucht einen Wumms! Mehr noch: Einen Doppel-Wumms. Ideal, einen Dreifach-Wumms!   

Tierheim-Skandal: Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung!

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung – so lautet ein oft zitiertes Sprichwort. Die Redensart ist oft auch spöttisch gemeint: Jemand hat einen Fehler begangen und merkt es. VG-Bürgermeister Thomas Jung hat nicht nur einen Fehler begangen, vielmehr hat der einen richtigen Bock geschossen. Da war der Cowboy „Lucky TJ“ einmal schießwütig und dann diese Fahrkarte aus der Hüfte heraus. Das Tierheim auf Bitten der Steinbeißer über die bevorstehende Schließung im Unklaren zu lassen, ist aber auch ein unverzeihlicher Lapsus. Geradezu naiv zu glauben, dass ihm die Klüngelei nicht irgendwann auf die Füße fällt. Existenzängste lassen sich nun einmal aber nicht bekämpfen, indem man wichtige Informationen den Betroffenen vorenthält. Im Gegenteil! Soso, ein runder Tisch mit allen Beteiligten soll es nunmehr richten. Aber auch der hat Ecken und Kanten! Motto: „Statt gegenseitiger Schuldzuweisungen bald ein konstruktives Miteinander suchen“! Bla laber Grütz!

Aber wie? Das Angebot ist ein typischer Politikerreflex, um im Falle eines Falles hochgeschlagene Wogen zu glätten. Inwieweit das im Tierheim-Skandal noch gelingen kann, bleibt abzuwarten? Ob die Tierfreunde an diesem überhaupt noch Platz nehmen möchten? Schließlich hat man denen ohne Vorwarnung einen XXL-Tritt verpasst. Der Blog hegt da so seine Zweifel. Der Vertrauensverlust insgesamt wiegt schwer. Sehr schwer. Die Atmosphäre bei der Suche nach Lösungen, dürfte daher recht frostig werden. Dennoch, zum Wohl der Tiere muss dort eine Alternative gefunden werden. Apropos Aufarbeitung. Der Blog will die neuerlich Stellungnahme erst einmal sacken lassen und danach einzelne Positionen auf seine Art einsortieren. Die Fehlerkette werden gewiss auch andere bewerten wollen. Merke, Politik gewinnt an Glaubwürdigkeit, wenn sie Fehler eingesteht. Keinem Politiker fällt ein Zacken aus der Krone, wenn er sich einmal korrigieren muss. Jung hat Abbitte geleistet. Gut so. Ihn wird man allerdings nur von der Leine lassen, wenn er zeitnah Ergebnisse präsentieren wird können. Wünschen wir ihm zukünftig mehr Fortune. Der Wille alleine wird nicht reichen.

Energie sparen: Warum nicht jede zweite Laterne in der Kirner Innenstadt ausschalten?

Eine Energiesparmöglichkeit die auf der Hand liegt: Wenn man jede zweite Straßenlaterne vom Netz nimmt, führt das naturgemäß zu Stromeinsparungen. Um das behaupten zu können, muss man beileibe kein Energieberater sein. Gesunder Menschenverstand alleine genügt schon. Also, Zeit, den Stecker zu ziehen. Der Vorschlag des Blogs ist jetzt weiß Gott nicht mutig. Überall in Deutschland machen sich die Kommunen auf, um Energiesparkonzepte für den Herbst/Winter zu erstellen, auch Kirn sowie das Umland haben bestimmt einen mehr oder weniger üppigen internen „Krisenstab Energie“ eingerichtet. Ganz bestimmt sogar. Jedenfalls dürfte alles auf den Prüfstein kommen. Alles, außer Weihnachtsbeleuchtung. An der besinnlichen Zeit will Bürgermeister Frank Ensminger nicht rütteln. Recht hat er mit seinem Standpunkt. Ein wenig weihnachtlicher Flair ist gerade in der Innenstadt ein Muss. Was kein Muss ist, sind die vielen Straßenlaternen drumherum. Getrost könnte jede zweite dunkel bleiben. Derzeit sorgen die, in kurzen Abständen aufgestellt, fast schon für taghelle Verhältnisse. Da geht was in Sachen Einsparpotenzial, zumal in die alten Lampen teilweise noch energiefressende Glühbirnen geschraubt sind. Dahingehend könnte die Stadt bestimmt einiges einsparen. Wahrscheinlich ist die längst in der Prüfung. Und in den Dörfern? Auch da ließe sich an der Straßenbeleuchtung etwas regeln. Man müsste es mal versuchen.    

Neues aus dem Kirner Krankenhaus: Das ist jetzt Schwerpunkt für Handchirurgie.

Hört, hört, seit Jahren schon kämpft die Stiftung kreuznacher diakonie für eine auskömmliche Finanzierung des Krankenhauses in Kirn. Die neuerliche Pressemitteilung lässt sich richtig, richtig, gut an. Weiter heißt es sinngemäß in dem Papier, dass das Ministerium an einer Bestandsgarantie nicht rüttele, weil das unverzichtbar für die regionale Versorgung von Patienten sei, und dies, trotz angespannter Haushaltslage. Damit man einen Sicherstellungszuschlag für den Standort Kirn weiterhin mit den Krankenkassen verhandeln könne, schaffe die Stiftung kreuznacher diakonie die notwendigen Rahmenbedingungen. Im Klartext, man will den Klinikstandort in Kirn als eigenständiges Krankenhaus unter einer neuen IK-Nummer (Institutskennzeichen) betreiben.

„Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Patientenversorgung oder Arbeitsplätze“, betont Klinikleiter Manuel Seidel, „Unser Ziel ist es, das Versorgungsangebot aufrecht zu erhalten und eine gute medizinische Versorgung der Patienten sicherzustellen.“ Klingt doch recht vielversprechend, gell? Der Patient Krankenhaus wird zwar noch immer im künstlichen Koma gehalten, ist in seinem besorgniserregenden Zustand aber stabil. Und wenn jetzt noch das Land Rheinland-Pfalz, in Person von Gesundheitsminister Clemens Hoch, das gegebene Versprechen seiner Vorgängerin, Sabine Bätzing–Lichtenthäler, erneuert – wie von der BI Kirner Krankenhaus gewünscht – umso besser.

Und was gibt es sonst noch Neues? Nun, Kirn hat sich quasi von jetzt auf gleich auf handchirurgische Eingriffe spezialisiert. Ja, richtig gelesen. Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, werden seit diesem Jahr bereits spezielle Operationen in Kirn angeboten und durchgeführt. Von dem Spektrum hatte der Blog noch so gar nichts gehört. Heißt das nun, dass man mit schweren Handverletzungen, etwa komplizierten Brüchen, abgetrennten Fingern oder schweren Quetschungen in Kirn aufschlagen kann? Maybe? Vielleicht klärt der Träger ja mal über das neue Standbein „Hand“ auf? Werbung und Aufklärung sind wichtig. Man muss mit den Pfunden wuchern, die man hat. Ebenfalls betont Klinikleiter Seidel, dass der Träger einen Oberarzt als Nachfolger von Herrn Dr. Brunk gewinnen konnte, der zukünftig die Bereiche Orthopädie, Unfall- und Viszeralchirurgie abdecken wird. Einschränkend fügt er zu guter Letzt hinzu: „Trotz dieser Maßnahmen ist die wirtschaftliche Sicherung des Kirner Krankenhaus eine große Herausforderung für den Träger.“ Und? Einfach kann schließlich jeder. Von daher nicht jammern, sondern sich den Herausforderungen stellen.

Seltsame Steinbruch-Pressemitteilung zum Tierheim: Welche regionalen und lokalen Politiker waren eingeweiht?

Causa Tierheim: Es wird immer nebulöser! Jetzt hat sich der gescholtene Steinbruchbetreiber in einer Pressemitteilung zu Wort gemeldet und alle Vorwürfe zurückgewiesen. Darin heißt es konkret, dass man vor eineinhalb Jahren schon die regionale Politik über die anstehenden Veränderungen der Flächennutzung und den Folgen für das Tierheim hingewiesen habe. Wer ist bitteschön regionale Politik? Geht es auch konkreter? Weiter heißt es wörtlich: „Seitdem suchten wir gemeinsam mit der lokalen Politik nach einem Folgestandort für den Verein – bisher leider vergeblich“. Wieder brandmarkt man pauschal, dieses Mal die lokale Politik. Schwammig und unpräzise, das Ganze. Warum nennt man nicht Ross und Reiter beim Namen? Wollen die Steinbruch-Verantwortlichen am Ende Mistrauen und Zwietracht unter den Volksvertretern säen, aus welchen Gründen auch immer? Definiere „regional“ und definiere „lokal“? Untergliedert das Unternehmen in Vertreter aus Stadt und Land?

Diese Vermutung liegt zwar nahe, aber nichts genaues weiß man eben nicht. Dass sich diese angesprochene Gilde sowohl aus Kirn, als auch dem Umland mehrheitlich unwissend gibt – geschenkt. Vielleicht hat die einfach nicht richtig hingehört. Der Pressemitteilung nach, hat der Steinbruch frühzeitig und umfassend jeden Politiker mit ins Boot genommen. Mehr noch: Man habe sogar gemeinsam nach Alternativen gesucht, und dies, schon seit mehr als eineinhalb Jahren. Fündig sei man hingegen (noch) nicht geworden. Hey, müssten sich daran nicht die lokalen und regionalen Vertreter erinnern? Tun sie aber nicht. Hätte das geheimnisvolle lokale Team „wir-alle-suchen- gemeinsam-eine-neue-Alternative-für ein-neues-Tierheim“ beim Tierschutzverein und gleichzeitigem Betreiber, um Rat fragen sollen? UNBEDINGT! An dieser Unkenntnis dürften die Tierfreunde noch lange zu knabbern haben. Es ist wie immer, diejenigen, die es betrifft, erfahren es zuletzt. Eine Schande ist das. Die Posse gehört aufgearbeitet. Aber sowas von.

Aber am Ende wird gewiss alles gut. „In Anerkennung der wichtigen Arbeit des Tierschutzvereins haben wir weiterhin unsere volle Unterstützung im Rahmen unserer Möglichkeiten bei der Suche nach einem neuen Jahr zugesichert“, heißt es am Ende versöhnlich. Eine typische Höflichkeits-Floskel, mehr nicht. Eineinhalb Jahre schon hat man mit der lokalen Politik gesucht und bisher nichts gefunden. Was bitteschön lässt die Steinbruchbetreiber hoffen, dass bis Januar die Idealfläche doch noch wie Kai aus der Kiste gesprungen kommt. Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.   

Mrs.Sporty: Richtigstellung!

Am Donnerstag stand das offizielle letzte Statement der Kirner Mrs.Sporty-Betreiberin in der Tageszeitung: „Das Geschäft hat die Pandemie an dem Standort nicht überlebt“ diktiert sie dem Blatt kurz und knapp in den Block. Schweren Herzens habe man aufgeben müssen. Andere Faktoren spielen dann ja offenbar keine Rolle. Asche über das Haupt des Blogs. Hatte der doch noch über andere mögliche Ursachen, mehr so in Richtung Service und Kunde, spekuliert. Trifft aber alles nicht zu, wie wir alle ja jetzt aus erster Hand erfahren haben. Gut, dann wäre das jetzt ja geklärt. Nur doof halt, das Sportangebot für Frauen ist ein für alle Mal weg und kommt wahrscheinlich auch nicht wieder. Wobei, das Betätigungsfeld liegt jetzt Brach. Eine Chance für mutige Existenzgründerinnen? Maybe? Vielleicht findet sich ja eine Person, die ein Studio mit gleicher Ausrichtung ins Leben ruft? Eines, das wieder mit Leidenschaft geführt wird und das an alte Hochzeiten anküpfen kann? Bedarf für ein Sportangebot von Frauen für Frauen ist jedenfalls vorhanden. Woher der Blog von dem Interesse weiß? Nun, den erreichten einige Zuschriften, die sich eine neue Initiative in diese Richtung wünschen. Und Wünsche gehen manchmal sogar in Erfüllung.      

Tierheim nachgehakt: Es ist Zeit für eine umfassende Bürgermeister-Erklärung im Mitteilungsblatt!  

Auf den Punkt gebracht! Wow, da hat Zeitungsleser Hans Peter Herrmann aus Kirn einen Leserbrief ganz nach dem Geschmack des Blogs verfasst. Volltreffer! Keine Frage, die Schließung des Tierheims erhitzt nach wie vor die Gemüter. Und das wird auch noch eine Weile so bleiben, weil Tierwohl die Menschen extrem berührt sowie auch mobilisiert. Nur in einem irrt der Gute: Stadtbürgermeister Frank Ensminger wusste im Vorfeld so gar nichts von den Absichten der Basalt AG. Die Klarstellung muss an dieser Stelle sein! Ihn hatten die Blutsbrüder und -schwestern, Landrätin Bettina Dickes und VG-Bürgermeister Thomas Jung, ebenso nicht eingeweiht, wie auch alle Tierheim-Verantwortlichen. Warum nur? Schwer wiegt auch die Kommunikationspanne in XXL-Format gegenüber dem eigenen Verbandsgemeinderat. Links liegen lassen, nennt man das dann wohl. Gelebte Transparenz geht anders. Erste Giftpfeile in Richtung Jung und Dickes, wegen einst transportierten bunten Tierheim-Facebook-Bildchen und so, wurden aus Hennweiler schon abgefeuert. Der Ortschef dort ist bekannt dafür nicht lange um den heißen Brei herumzureden.

Welche Lehren wird das Gremium aus dieser Kommunikations-Klatsche ziehen? Ein Lapsus, der nicht zu entschuldigen ist. Oder war es am Ende sogar Kalkül? Vielleicht wollten Dickes und Jung gar nicht über die Unternehmens-Absichten informieren? Oder durften sie nicht, weil man den beiden vor eineinhalb Jahren einen Maulkorb verpasste? Etwa in Hinblick auf die Kaufabsichten im Dhauner Wald und so? Denkbar ist alles! Die Spekulationen schießen nur noch wild ins Kraut. Fragen über Fragen, die beantwortet werden wollen. Vielleicht klärt Jung ja mal umfassend auf. Das Mitteilungsblatt wäre für ihn ein geeignetes Organ, um die Hosen herunter zu lassen. Die Bürger haben ein Recht auf Antworten. Seinem Nimbus, als ehrlichen, anpackenden und mitnehmenden Macher entspricht ein solches Verhalten jedenfalls nicht. Und dieser droht ihm gerade abhanden zu kommen. Nur eine baldige Ersatzlösung wird ihn noch vor einem nachhaltigen Image-Schaden bewahren können.  

Was hat den Cowboy „Lucky TJ“ da nur geritten? Nach knapp drei Jahren Amtszeit, lässt sich der Bock auch nicht mehr unter der Rubrik Anfängerfehler einsortieren. Es mutet nach Provinzposse an. Eine, die zu Lasten der Tiere geht. Der Dampf auf dem Kessel wird vorerst bleiben. Mehr noch: Der wird sich noch weiter aufbauen. Sich erst so vor den Karren spannen lassen, um jetzt, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, den Bedröppelten Helfer in der Not zu geben, ist nur peinlich. Angesichts der momentanen Sachlage ist ein solches Selbstschutz-Verhalten sogar als heuchlerisch einzustufen. Nicht zu vergessen die Stilfrage. Den sucht man in dieser Angelegenheit vergebens. Gesucht wird ein Heilsbringer, der den Karren aus dem Dreck zieht. Gibt es den?

Warum nicht eine Mitfahrerbank platzieren und als solche markieren?

Daumen hoch für eine Mitfahrerbank? Der Blog fände so ein Angebot jedenfalls gar nicht so übel. Die beruhen auf dem Prinzip: teilen und einander helfen. Auffallende Farbe in Kombination mit strategisch gutem Platz – passt! Wie wäre es an der Bushaltestelle in Hochstetten? Oder an ähnlichen guten Standorten in den Ortsteilen? Schild obendrüber und schon weiß jeder vorbeifahrende Autofahrer sofort Bescheid. Hier will jemand nach Kirn oder sonst wohin. Potenzielle Mitfahrer sollten ihre Fahrziele mit Klappschildern kenntlich machen können. Klingt doch gar nicht schlecht, oder? Andere Ortsgemeinden haben längst solche Bänke aufgestellt. Vielleicht hat die Dorfmoderatorin Nathalie Franzen ja auch schon in diese Richtung gedacht. Die hat ja jetzt einen Fragebogen an alle Haushalte verteilen lassen. Den wird der Blog in den nächsten Tagen ausgiebig vorstellen und bewerten.  

Dem Steinweg bricht eine feste Größe weg: Mrs.Sporty in Kirn gibt auf!

Wieder ein Leerstand mehr im Steinweg. Der Mrs.Sporty Club Kirn schließt zum  31. Oktober 2022. Die letzte Mail an alle kommt für die wenigen verbliebenen Sportlerinnen bei weitem nicht überraschend. Seit der Pandemie, geht dem Club mehr und mehr die Puste aus. Mitunter auch hausgemacht? Maybe? Zumindest berichten viele Ehemalige von einem nachlassendem Angebot. Offenbar nahm nach dem seinerzeit recht überraschenden Eigentümerwechsel die Abwärtsspirale so richtig Fahrt auf. Vermutliche Gründe? Neben Corona sicherlich auch Betreuungs-Fehler? Schade, es wäre so viel mehr drin gewesen. Während die Betreuung scheinbar zunehmend nachließ, entwickelte sich der Mitgliedsbeitrag unvermittelt weiter nach oben. Irgendwann war der Bogen dann wohl überspannt. Die Folge: Die Sportlerinnen verließen nicht nur sporadisch, sondern in Scharen einen Club, der in Hochzeiten regelrecht boomte. Und wie!

Aus und vorbei, Mrs.Sporty ist Geschichte! Und die wiederholt sich nicht mehr. Jedenfalls nicht mehr mit Beata Barth, der, wie sie schreibt, das Herz blutet. Der Club war schließlich ihr Baby. Sei’s drum, „Frau“ fühlte sich in der Mrs.Sporty-Familie einfach nicht mehr gut genug aufgehoben. Vielleicht hat sich auch das Konzept überlebt, die Zeiten geändert? Wer weiß? Dass nunmehr die Reißleine gezogen wurde, war augenscheinlich nicht mehr zu vermeiden gewesen und daher, alleine aus rein betriebswirtschaftlichen Erwägungen heraus betrachtet, nur logisch sowie konsequent. Die Gemengelage stand wohl schon länger auf Abschied. Aufwand und Ertrag dürften einfach nicht mehr in einem ausgewogenen Verhältnis gestanden haben. Schade für alle treuen Mädels, die im Mrs.Sporty Club sportlich unterwegs waren. Wie sagt doch der Volksmund; Geht eine Tür zu, geht eine neue auf. Anderswo vielleicht, aber bestimmt nicht mehr im Steinweg.

Es tut sich so gar nichts im schiefen Kreisel!

Es tut sich so gar nichts im Kreisel. Seit Wochen und Monaten das gleiche Bild von Leere! Wann legen die Paten los? Wann gestalten sie das Innere so, dass es als schönes und würdiges Eingangsportal taugt? Für die Bepflanzung wäre gerade jetzt die richtige Zeit. Oder soll der am Ende gar nicht bepflanzt werden, sondern als reine Steinlandschaft modelliert werden? Wer weiß? Noch hat man nichts gehört davon, wie der später einmal aussehen soll. Fakt ist, die Steinbeißer lassen sich mit der Kreiselrealisierung enorm viel Zeit. Vielleicht legen die ja im goldenen Oktober so richtig los.   

Eigeninitiative: Rastplatz „Am Wädchen“ hat was!

Klein aber fein. So oder so ähnlich lässt sich der Rastplatz am Ende des steilen Fußweges hinauf zur Straße „Am Wäldchen“ in Hochstetten wohl am ehesten charakterisieren. Aus Eigeninitiative heraus, haben Anwohner die bis dato den finalen und demzufolge anstrengenden Treppenaufgang barrierefrei und rollstuhlgerecht hergestellt. Dadurch wurde auch Platz für eine Ruhebank geschaffen. Die hatte die Ortsgemeinde aus irgendeiner Ecke hervorgekramt. Mit passendem Schild im Hintergrund, setzt die nicht nur optisch einen besonderen Akzent, sondern ist auch gefragte Sitzgelegenheit. Andere mögen es anders bewerten, aber dem Blog gefällt sowohl Initiative, als auch Ergebnis.

Kirner Tierheim: Suchen Tiere Knall auf Fall ein neues Zuhause, weil der Verwaltungschef die Entwicklung verpennte?

Man ist entweder Teil der Lösung, oder Teil des Problems. Ist Bürgermeister Thomas Jung sowohl das eine, als auch das andere? Nun, er war derjenige, der vor eineinhalb Jahren aus erster Hand schon Kenntnis von einer mittelfristigen bevorstehenden Auflösung des Tierheim-Pachtvertrages erfuhr. Sein Wissen hat er jedoch für sich behalten. Warum? Diese Frage müsste man dem Kerle mal unter die Nase reiben. Vielleicht äußert er sich diesbezüglich ja auch mal aus eigenem Antrieb heraus. Hat er die Tragweite seinerzeit falsch eingeschätzt? Geriet der Hinweis in Vergessenheit? Fehler können passieren, nur sollte man dann auch zu diesen stehen. Jetzt ist das Kind Knall auf Fall in den Brunnen gefallen und „Lucky TJ“ fällt, wie alle anderen auch, aus allen Wolken. Wie bitteschön passt das zusammen? „Auch für die VG-Verwaltung sei der Räumungstermin überraschend gekommen“, ließ sich „TJ“ in der Zeitung zitieren. Für die Verwaltung mag das stimmen, aber doch nicht für ihn persönlich. Klingt irgendwie unaufrichtig. Schließlich hatten die Steinbruch-Verantwortlichen ihn und seine Seelenverwandte, Landrätin Bettina Dickes, rechtzeitig und unmissverständlich über ihre Baupläne eingeweiht.

Lediglich das genaue Datum stand noch aus. Alleine der pure Anschein, der leiseste Verdacht, hätten allerdings ausgereicht, um Alarm zu schlagen. Der kam aber nicht. Finde den Fehler? Stattdessen ein unangebrachtes Aussitzen, aus welchen Gründen auch immer. Eine Vorgehensweise, die ihm jetzt um die Ohren fliegt. Die Suche nach Schuldigen hat eingesetzt. Wahr ist, die Basalt AG beansprucht das Gebiet zurecht für sich. Kein Veto, kein Vorwurf! Wahr ist aber auch, das Unternehmen hatte rechtzeitig über seine Pläne informiert. Dass die sich nicht direkt an das Tierheim wanden, sondern das Gespräch mit den politischen Entscheidungsträgern suchten – geschenkt. Für deren Tiefschlaf kann man die Vermieter nun wirklich nicht in Geißelhaft nehmen.  

Hätte „TJ“ seinerzeit schon damit begonnen, natürlich gemeinsam mit dem Tierheim, nach Alternativen zu suchen, dann stünde man jetzt nicht vor einem Scherbenhaufen. Vor allem hätte man mehr Vorlaufzeit gewonnen. Man darf gespannt sein, inwieweit er das Problem auf den letzten Metern gewuppt bekommt. Wenn er das schafft, dann wäre er urplötzlich nicht mehr Teil des Problems, sondern Teil der Lösung. So ist das Leben, entweder man ist Depp oder Heilsbringer? Welcher Status bleibt kleben? Schauen wir mal. Nachbetrachtend, dürfte im Vorfeld vieles in der Kommunikation nach außen hin schief gelaufen sein. Die Leidtragenden sind in erster Linie alle Tiere. Die verlieren ihr zu Hause. Ob die innerhalb des Kirner Landes umziehen können, bleibt abzuwarten. „Tiere suchen ein Zuhause“ – das Motto einer WDR-Sendung ist jetzt Programm. Die Einrichtung ist stets ausgebucht und gilt alleine deshalb schon als unverzichtbar für Stadt und Land. Der Aufschrei im Internet war und ist dementsprechend groß. Man darf gespannt sein, inwieweit die Aufrufe nach Ideen fruchten.   

Stiftskirche St. Johannisberg: Gottlob springt der Förderverein ein!

Fördervereine unterstützen finanziell und springen immer dann ein, wenn tatkräftige Hilfe benötigt wird. Die evangelische Kirchengemeinde kann sich glücklich schätzen einen rührigen Förderverein an ihrer Seite zu wissen. Einen, so stand es unlängst in der Zeitung, der zur Unterhaltung der Stiftskirche St. Johannisberg schon 140 000 Euro überwiesen hat. Respekt und weiter so!  Ohne das Engagement der Mitglieder und ohne das Guthaben auf dem Vereinskonto, wäre so manche Renovierung und so manche Anschaffung nicht möglich gewesen. Hut ab, vor einer Leistung, die man gar nicht hoch genug wertschätzen kann. Offenbar hat sich der Förderverein nunmehr das Projekt Austausch Kirchen-Heizung vorgenommen. Grundsätzlich ist es Ziel von Fördervereinen, zu helfen. Der rührige Förderverein Stiftskirche ist immer dann da, wenn persönliche oder finanzielle Unterstützung gefragt ist. Denn nicht alles was rund um die Stiftskirche benötigt wird, ist auch immer durch den meist knapp bemessenen Etat der Kirchengemeinde finanzierbar.

Das Wort zum Sonntag handelt vom Öffentlichen Anzeiger

„Ein Landkreis, eine Zeitung“ – so sieht der Öffentliche Anzeiger also seine Zukunft. Der Verlag geht neue Wege und bildet ab dem 1. Oktober geballte Informationen aus allen Regionen auf insgesamt acht Seiten ab. Darin einsortiert, auch das Kirner Land mit „seinen starken Themen“ auf Seite sechs. Mehr noch: „Auch Lesenswertes aus der Nachbarschaft im Kreis Birkenfeld veröffentlichen wir hier“, so die Ankündigung. Nicht erwähnt wurde natürlich Werbung, die regelmäßig Platz abzwackt. Wie immer, ist hinterher alles besser, und dies, mit weniger Raum und Aufwand. Wie soll das gehen? Ein Goethe-Zitat bringt es auf den Punkt: „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“. Es bleibt bei einer mickrigen Seite für die komplette Verbandsgemeinde, noch dazu ohne eigenen Mantel, sondern einsortiert. Punkt!

Da beißt die Maus keinen Faden ab, Aktualität sowie Vielfalt werden weiterhin auf der Strecke bleiben. Während der Kirner Teil mehr und mehr zu einer Light-Ausgabe verkommt, steigen die Abokosten. Ein Missverhältnis? Die nächste Erhöhung dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Die Leser werden die Umstrukturierung hinnehmen müssen. Die Alternative wäre nur eine Kündigung. Wer weiß, vielleicht findet die neue Ausrichtung ja auch Anklang? Wenn schon im Westen nichts neues, dann vielleicht im Osten? Was dort passiert bekommt man ja jetzt als Zugabe frei Haus. Nur, wer will das wissen? Die Kirner Leserschaft wäre über mehr Informationen vor der eigenen Haustür dankbarer. Die wird es aber im großen Umfang nicht mehr geben. Wahr ist, das Kirner Land wird nur noch mangelhaft abgebildet. Wahr ist aber auch, und das ist die gute Nachricht, noch weniger geht nicht mehr.        

Rund 60 000 Euro in Kita-Spielplatz Hochstetten investiert? Gut angelegtes Geld!

Sieht so ein idealer Tummelplatz für Kindergarten-Kids aus? Aus Erwachsenen-Augen betrachtet auf die Frage ein klares „JA“! In Kürze werden die „Zwergentreff-Kids“ wohl ihren neuen Spielplatz erstürmen dürfen. Und wie! Die Gemeindearbeiter sind gerade damit beschäftigt die Wege mit wasserdurchlässigem Material aus dem Steinbruch zu befestigen. Parallel dazu verteilen die Jungs im Akkord etliche Kubikmeter Hackschnitzel unter den Spielgeräten. Bis zu 50 Zentimeter dick wird der biologische Fallschutz. In Kürze stehen den Kindern hier ein großes Klettergerüst mit Rutschen und Hängebrücke, Schaukel, ein Kletter- und Balancier-Parcours sowie Turnstangen und Karussell zur Verfügung.

 Zudem sind Freispielen und Erlebnis in dem neu eingezäunten Feld neben der Tagesstätte angesagt. Herbstliche Töne in grün und gelb sind die bestimmenden Farben an den Spielgeräten. Alles ist neu und wirkt dementsprechend einladend. Der Übergang vom Kita-Gebäude hinüber zum Spielplatz ist mit zwei aufklappbaren Torflügeln gesichert. Eingerastet sorgen die tagsüber für Sicherheit. Klug durchdacht das Ganze. Einer hurtigen Freigabe dürfte kaum noch was entgegenstehen. Oder wartet man ab, bis auch der Kita-Anbau fertiggestellt ist? Der Rohbau steht schon ein paar Wochen. Das Dach lässt noch auf sich warten. Dem Vernehmen nach ist kein Holz für das Gebälk lieferbar. Die Gewerke für den Innenausbau sind weitgehend vergeben.

Eigenbedarf Basalt AG: Geht das Tierheim auch wegen Politikerzauderei für Kirn verloren?

Diese Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Das Tierheim Kirn muss seinen Standort neben dem Steinbruch aufgeben. Der Blog dachte sofort an Retourkutsche für den entgangenen Dhauner Wald, hat den Gedanken aber sogleich wieder verworfen. Die Basalt AG beansprucht den Platz wegen Bautätigkeiten für sich und hat daher den laufenden Duldungsnutzungsvertrag zum 31. Januar 2023 gekündigt. Alles korrekt! Aus Unternehmersicht, eine schlüssige und nachvollziehbare Entscheidung. Nach jahrzehntelangem Fortbestand, geht dem Mittelzentrum das Tierheim verloren. Kaum vorstellbar, dass die Einrichtung an anderer Stelle einen Neustart wird hinlegen können. Zumal, die momentanen Verantwortlichen schon signalisiert haben, sich nunmehr zurückziehen zu wollen. Sie werden noch abwickeln, aber mehr auch nicht. Der Blog wagt eine Prognose: Das Tierheim-Buch wird ein für alle Mal zugeklappt werden. Keine Frage, dass für alle Mitarbeitenden von jetzt auf gleich eine Welt zusammenbricht. Schließlich steckt in dem Projekt viel Herzblut drin. Verständlich, dass die mit ihrem Schicksal hadern, ohne jedoch einen Groll gegenüber der Basalt AG zu hegen. Sie wussten ja, dass das Projekt am Steinbruch endlich war.

Sauer dürften die dennoch sein. Warum? Die Informationspolitik im Vorfeld  ist das Übel. Man mag es kaum glauben, aber VG-Bürgermeister Thomas Jung sowie Landrätin Bettina Dickes waren frühzeitig eingeweiht. Gemäß Zeitung, hatten die schon vor eineinhalb Jahren von den Basalt-Absichten erfahren. Wie konnte der Räumungstermin dann überraschend kommen? Finde den Fehler? Wenngleich seinerzeit vage Absichten ausgesprochen wurden, hätte Jung das Tierheim umgehend warnen müssen! Alleine schon aus eigenen Interessen heraus, weil das Ordnungsamt ja zuständig ist für Fundtiere. Wohin jetzt mit denen? Stattdessen behielten beide ihr Vorabwissen offenbar für sich. Dabei hätte ein kurzer Anruf schon genügt: „Passt auf, die Basalt AG setzt Euch über Kurz oder Lang vor die Tür. Die braucht den Platz. Lasst uns zusammen Möglichkeiten ausloten, damit das Tierheim an anderer Stelle untergebracht werden kann. Damit wäre uns allen geholfen“ – so oder so ähnlich hätte man sich eine verantwortungsvolle Reaktion auf die Basalt-Ankündigung gewünscht. Politisch weitsichtiges Handeln geht anders. Der Anruf blieb aus. Keine Hinweise, keine Alternativsuche. So weit, so schlecht.

Wertvolle Zeit ist verstrichen, in der man einen Plan B hätte aufstellen können. Eine rechtzeitige öffentliche Hilfe-Mobilmachung pro Tierheim, hätte das Aus verhindern können. Wahnsinn! Der Fakt lässt sich auch nicht mehr gerade rücken. Der Lapsus bleibt kleben. Jung räumt ein Gespräch mit dem Gegenstand der Räumungsankündigung ein: „Von einem Termin in 2023 sei er aber nicht ausgegangen, er habe eher an 2025 gedacht“, äußert er gegenüber der Zeitung.“ Hä? Falsch und dann auch nicht bis zu Ende denken ist die denkbar schlechteste Kombi. Hätte er das nämlich getan, wäre das Kirner Tierheim möglicherweise zu retten gewesen. Jetzt hat das keine realistische Chance mehr. Oder vielleicht doch? Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Kein Wunder, dass die Tierheim-Verantwortlichen angesichts der neuesten Meldungen angefressen sind. Zumindest lässt sich ihr Gemütszustand zwischen den Zeilen deutlich herauslesen.  

Grünanlagen St. Johannisberg: Alles neu macht die Dorferneuerung!

Das Dorferneuerungsprogramm macht es möglich. Die Grünflächen am Ortseingang St. Johannisberg werden komplett neu angelegt. Laubbäume, Stauden – das volle Programm. Pflegeleicht soll es werden. Wird schwierig werden, denn schöne Beete benötigen nun einmal Aufmerksamkeit. Dennoch, das Gesicht am Ortseingang links und rechts der Straße, gegenüber und neben der Bushaltestelle, wird freundlicher und wahrscheinlich auch bunter werden. Nach der Pflanz-Maßnahme dürfte die neue Visitenkarte den Bereich massiv aufwerten. Wann die Aktion startet ist offen. Der Plan ist jedenfalls ausgearbeitet.

Ein etwas unglücklicher erster Auftritt des VG-Klimaschutzmanagers!

Hallo, hier bin ich! Über das Schaufenster Öffentlicher Anzeiger hat sich mit Thomas Stelzig nunmehr der Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Kirner Land der Öffentlichkeit vorgestellt. Wünschen wir dem jungen studierten Umwelt- und Betriebswissenschaftler einen guten Start sowie eine glückliche Hand bei der Umsetzung seiner Vorhaben. Möge er was bewegen können und vor allem dürfen. Apropos Start: Dass sich seine ersten Statements etwas unglücklich lesen – geschenkt. Dass sich Thermometer bestens eignen, um Temperaturen in Räumen messen und überwachen zu können, dafür hätte es nun wirklich nicht den Rat eines Experten gebraucht. Kein Wunder, dass ein ganz fixer Zeitungsleser, noch dazu in der Lokalpolitik engagierter, den Artikel in Teilen sogleich augenzwinkernd auf die Schippe nahm. Nix Schlimmes. Im Gegenteil: Eher was zum Schmunzeln. Ohnehin, für einen ausgewiesenen Fastnachter war der Artikel eine Steilvorlage, die der verwerten musste! Nach den ersten Kommentaren ist der allerdings spurlos verschwunden. Nicht mehr zu finden die Zeilen, sozusagen wie von Geisterhand weggezaubert. Auf Geheiß gelöscht? Wurde der Verfasser drum gebeten? Wunsch von Oben herab? Maybe! Sei’s drum, von dem jungen Mann mit gewiss Master-Abschluss dürfen wir sicherlich mehr erwarten, als Thermometer-Physik gemäß Lehrplan der 5. Klasse. Auf seine angekündigte Bestandaufnahme quer Beet sowie seine Verbesserungsvorschläge, ist der Blog jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen.

Post vom Blog an Frau Julia Klöckner

Liebe Frau Klöckner, vorgestern waren Sie zu Gast bei bei phoenix „Unter den Linden“, um sich einen Tag später bei Maischberger mit Katrin Göring-Eckardt zu duellieren. Beim Kaffeetisch am heutigen Morgen waren Sie beim Hintergrundgedudel sogar Mittelpunkt und Teil der Lösung zugleich beim beliebten Filmrätsel-Spiel auf SWR3. „Die Klöckner von Notre-Dame“, hieß der abgewandelte Titel. Nach wie vor sind Sie omnipräsent in den Medien. Sie sind eine gefragte Gesprächspartnerin in Talk-Runden. Und Sie verkaufen sich und die CDU stets teuer. Gegen die Grünen-Politikerin gewannen sie klar nach Punkten. Warum? Während die noch echte Kerzen am Weihnachtsbaum anzündet, greifen Sie bereits auf moderne Lichterketten zurück. Des kleinen Hundes wegen, schoben Sie entschuldigend hinterher. Ist das so? Gut, dass wir das jetzt wissen. Wahr ist, Sie und Ihre theologische Artverwandte haben viel geschwätzt und sich in gegenseitigen Vorwürfen aufgerieben. Wahr ist aber auch, für die Menschen draußen sind solche zähen Dialoge nur wenig hilfreich. Mehr noch: Die können solches Gebabbel nicht mehr ertragen. Die wollen endlich Taten im Geldbeutel spüren und keine Schuldzuweisungen in der Endlosschleife präsentiert bekommen. Wann begreift Politik das endlich?

Es war für Sie auch einfach auf Attacke zu setzen, weil die zögerliche und zaudernde Regierung in der Krise so gar nichts auf die Kette bekommt. Da hat man es als Opposition leicht, aus der schützenden Deckung heraus Giftpfeile abzufeuern. Merke, unter den Blinden ist der Einäugige König oder in diesem Fall Königin. Zeitweise haben Sie sich sogar in Rage geredet. Und immer, wenn Sie das tun, schlägt Ihr Hunsrücker Platt gnadenlos durch. Dann wird aus „nicht“ schnell mal „net“. Macht ja nix. Frau kann sich ja nicht immer unter Kontrolle haben. Überdies, Dialekt lässt einen irgendwie immer sympathisch erscheinen. Deutschlandweit wussten die Zuschauer eh was Sie ausdrücken wollten. Selbst unser Kirner Land war argumentativ bei der Maischberger-Talkrunde vertreten, als Sie von den Problemen der Bäcker sprachen. Konkret, können Sie damit ja nur die Bäckerei Fickinger mit Stammsitz in Martinstein gemeint haben. Die hatten Sie ja unlängst noch besucht. Bleibt die alles entscheidende Frage, wäre unter CDU-Führung alles besser? Könnten die Bäcker dann sorgenfreier backen? Manche sagen so und manche so. Wie in den Polit-Shows vorgelebt!   

VG Kirner Land: „Stell Dir vor, es ist Betriebsausflug, und keiner geht hin“!

Alle Jahre wieder! Letzte Woche Freitag hatte die Verbandsgemeinde Kirner Land zum Betriebsausflug ins Freilichtmuseum mit anschließender Planwagenfahrt und Weinprobe eingeladen. Und? Für manche sind solche Zusammenkünfte lästige Pflicht­ver­an­staltungen, andere freuen sich wie Bolle darauf: Es kommt auf die Perspektive an. Wenn es um den Betriebs­ausflug geht, gehen die Meinungen, auch und vor allem in der Öffentlichkeit, meist ausein­ander. Sie wissen schon, wegen Lahmlegen der Verwaltung für einen Tag und so. Wahr ist, Betriebsausflüge zählen zur Arbeitszeit. Geschenkte Stunden also. Wahr ist aber auch, und da sprechen die Zahlen für sich, von 200 Mitarbeitenden unter dem Dach der gesamten Kirner Verwaltung, samt Anhängsel aus den Filialen, waren letztendlich nur schwache 50 Personen mit von der Partie. Das ist gerade einmal ein Viertel der Belegschaft. Ein Desaster! Finde den Fehler? Was stimmt atmosphärisch nicht in der Kirner Verwaltung, wenn derart viele Mitarbeiter lieber Urlaub nehmen oder einsam arbeiten gehen, statt auf Arbeitgeberkosten einen lockeren Ausflug in die Umgebung zu buchen? Die Stimmung untereinander scheint fürwahr nicht überschwänglich zu sein. Keine Selfies von unterwegs, nix! Keine Bilder danach oder Erwähnung auf der VG-Internetseite.

Grundsätzlich gilt, fällt der Ausflug in die Arbeitszeit, kann der Chef grundsätzlich anordnen, dass alle Mitar­beiter teilnehmen. Natürlich besteht dennoch keine strikte Teilnah­me­pflicht für jede Art von Betriebs­ausflug. Die wenigen Fernbleiben-Hintertürchen wurden offenbar reichlich genutzt. Dabei ist die Veranstaltung durchaus sinnvoll und nachvollziehbar weil sie das soziale Netzwerk und das Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt. Nach der Zwangs-Fusion, sicherlich nicht die schlechteste Maßnahme. Und aus Sicht von Bürgermeistern hier und anderswo, sind solche Tage zudem ein Dankeschön an die Belegschaft. Ist die Kirner Belegschaft eine undankbare Belegschaft? Angesichts der miesen Teilnehmerquote ist die Frage durchaus berechtigt. „Lucky TJ“ wird sich sicherlich so seine Gedanken machen, sich selbst Hinterfragen und auf Ursachensuche gehen. Muss der auch! Er hat ein Angebot unterbreitet, das man nicht ablehnen kann und dann die Watsch’n! Sollte sich auch zukünftig stets nur ein harter Kern an einem geschenkten Vergügen beteiligen wollen, dann ist ein Festhalten an einer guten alten Tradition zumindest bedenkenswert.    

Wenn man dann noch bedenkt, dass rein betriebswirtschaftlich gerechnet, die Kosten für solche Touren stets durch die Decke gehen – auweia. Laut gedacht, die Verwaltung schenkt jedem Mitarbeitenden einen Tag. Legt man den untere Mittelwert zugrunde, dann dürfte sich die Verwaltung das Vergnügen rund 140 Euro pro Person (7 Stunden) kosten lassen. Mal 200 wären das satte 28 000 Euro – eher mehr. Theoretisch natürlich. Bei 50 Teilnehmern waren das immerhin noch 7000 Euro. Alles ohne Gewähr natürlich. Ein hübsches Sümmchen, welches natürlich nur sinnbildlich aufschlägt. Im Arbeitsalltag einer Verwaltung gehen die Kosten natürlich unter.  

Neue Regierungsoffensive: Es kann ganz schnell duster werden für das Kirner Krankenhaus!

Unser alle „Leck mich fett ich bin vom Fach, Karl Lauterbach, hat mal wieder einen rausgehauen. Und die neue Depesche vom Gesundheitsminister himself kann dem Kirner Krankenhaus richtig, richtig wehtun. Warum? Nun, seine Regierungskommission bringt Lauterbach zur Ambulantisierung der Krankenhäuser. Will heißen, ab Januar 2023 sollen Kliniken alle vollstationären Behandlungen als Tagesbehandlungen erbringen dürfen, abgezogen werden lediglich die Übernachtungskosten. Darin sieht der Minister großes Einsparpotenzial bei Personal und Kosten. Dass der noch vor Kurzem ganz anders argumentierte – geschenkt. Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Im Klartext bedeutet das die elegante Streichung von Zuschüssen für Krankenhäuser. Man will quasi durch die Hintertür kleine und vor allem unrentable Häuser ausbluten lassen.

Kirn ist klein und Kirn ist unrentabel. Und wie wir alle wissen, favorisiert die Diakonie für den Standort schon immer eine rein ambulante Lösung. Die momentane Gemengelage könnte also das endgültige Aus für das Akutkrankenhaus im Mittelzentrum bedeuten. Und so wird es kommen. Die Prognose wagt der Blog. Die politische Richtlinie ist vermutlich der letzte Tropfen, der das Krankenhaus-Fass zum Überlaufen bringt. Wer glaubt, dass sich das Kirner Krankenhaus in eine ambulante Anlaufstation unter dem Dach der Diakonie umwidmen lässt, der glaubt auch daran, dass die Erde eine Scheibe ist. Das Ganze ist an Dummheit oder besser an Dreistigkeit und dazu noch an betriebswirtschaftlichem Schwachsinn nicht mehr zu überbieten, bewerten Kritiker! Die Kirner BI dürfte alarmiert sein. Die ist gut vernetzt und weiß was zu tun ist. Ob die Kommunalpolitik auch auf die neuesten Meldungen zu reagieren weiß? Schauen wir mal.

Schilderrätsel: was bin ich?

Was bin ich? Ich war mal ein Verkehrsschild mit klarer Botschaft. Nur welche? Jetzt bin ich völlig ausgebleicht, nur noch weiß! Meinem Auftrag kann ich schon lange nicht mehr nachkommen. Vermutlich hatte ich mal was mit der Parkbucht vor mir zu tun. Aber was? War ich blau oder rot? Ich weiß es nicht mehr. Wer kann mir helfen, wer mir zu einem neuen Anstrich verhelfen. Gerne dürft ihr mich auch entsorgen und auf dem Friedhof der ausgebleichten Verkehrsschilder zur letzten Ruhe betten. In diesem Zustand bin ich doch keine Hilfe mehr. Im Gegenteil: Manche machen sich nur noch lustig über mich. Wer erlöst mich von dem Bleichschild-Dasein? Übrigens, ich stehe neben der Bushaltestelle in Hochstetten.

Zu teuer: Absage beliebte Kirner Wies’n 2022! Comeback 2023?

Aus und vorbei! die Kirner Wiesn findet 2022 nicht statt. Schade! Den Veranstaltern war das finanzielle Risiko in Corona- sowie Inflationszeiten einfach viel zu groß. Selbst eine angedachte „Light-Version“ war nicht drin. Nachvollziehbar, denn die allgemeinen Kosten laufen derzeit gerade aus dem Ruder. Musikprogramme, Zeltmiete, Getränkepreise, Sicherheitsdienste, um nur einige Beispiele zu nennen, wären mit den vorab schon angekündigten satten Aufschlägen nicht zu stemmen gewesen. Ganz zu schweigen von den Personalkosten. Auch die hätten sich massiv erhöht. Überhaupt, erst einmal welches bekommen. Helfer sind rar. Nicht zu vergessen, Corona-Risiken, Kriegsfolgen sowie organisatorische Wirren. In nicht enden wollenden verrückten Zeiten, ist jedes Argument für sich genommen ein No-Go. Wahr ist, die Gemengelage verhinderte auch in 2022 eine unbeschwerte Wies’n Zeit. Mehr noch: Ohne das Ziehen der Reißleine, wäre man Gefahr gelaufen, dass sich das beliebte Event sogar als Albtraum entpuppt hätte. Dann würde es vermutlich für immer aus dem Veranstaltungskalender verschwinden. So besteht noch Hoffnung. Mitorganisator Andy Heck hat es zwar versucht, aber seine Bemühungen rechtzeitig abgebrochen. Gut so, denn ein Fiasko braucht niemand.

Während anderswo also Oktoberfeste, mehr oder weniger erfolgreich gefeiert werden, schaut man in Kirn 2022 bedröppelt in die Röhre. Und! Gibt weitaus Schlimmeres! Pure Vernunft hat über Risiko gesiegt – passt! Man muss der Wahrheit ins Auge blicken, Dirndl und Lederhosen müssen auch heuer wieder im Kleiderschrank hängen bleiben. Der momentane Trennungsschmerz mag für die Oktoberfest-Community sicherlich schwerwiegen. Und auch die Kirner Brauerei dürfte unter dem erneuten Verzicht leiden, war das Fest doch stets ein Garant für gute Bierabsätze. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Neuer Versuch in 2023? Wir wollen es auf jeden Fall versuchen“, kündigt Heck an. Er hat den Hut auf. Wirft er ihn auch in den Ring? Im Frühjahr will er die Situation neu bewerten. Und dann schauen wir mal was kommt und ob wieder gesungen wird: „In Kirn da steht ein Hofbräuhaus: Eins, zwei, g’suffa. Da läuft so manches Fässchen aus: Eins, zwei, g’suffa“

Die krisengeschüttelte kreuznacher diakonie!

Quo-Vadis kreuznacher diakonie. Der Riese wankt beachtlich. Unlängst erst das Aus für die Mobile-Reha und nun muss der größte Arbeitgeber des Landkreises auch noch die Reißleine in Saarbrücken ziehen. „Aufgrund von andauernd hohen Verlusten und der fehlenden Perspektive beabsichtigt die Stiftung kreuznacher diakonie das Evangelische Stadtkrankenhaus Saarbrücken (EVK) in den nächsten sechs Monaten zu schließen“, heißt es unter der Woche  in einer Pressemitteilung. Einen entsprechenden Beschluss haben sowohl das Kuratorium, als auch der Vorstand der Stiftung gefasst. Aber wehe, wehe, wehe! Wenn ich, auf das Ende sehe! Lassen Max und Moritz auch in Kirn grüßen? Wie jeder weiß, ist der Fortbestand des Kirner Krankenhauses als Akutbehandlungsstätte nicht in Stein gemeißelt.

Allen Bekundungen zum Trotz, mangelt es noch immer an Konzept und tragfähigen Lösungen. Die Einrichtung darf man getrost als Anhängsel von Bad Kreuznach charakterisieren. Droht Kirn irgendwann das gleiche Schicksal wie Saarbrücken? Noch hat man keine beruhigenden Töne aus der Vorstandszentrale vernommen. Wahrscheinlich ist Kirn eher save. Aber wie lange noch? Der Blog bleibt skeptisch. Warum? Nun, die Kirner Einrichtung wird seit Jahren schon im unbefriedigenden Stadium von reinen Absichtserklärungen gefangen gehalten. Aber wer will schon in einem Schwebezustand-Klammergriff XXL verharren! Mitentscheidend dürften zukünftige Personalentscheidungen sein. Man darf schon jetzt auf die Nachbesetzung von Dr. med. Bernd Brunk, dem Leitenden Oberarzt allgemeiner Orthopädie und Sektion Unfallchirurgie, gespannt sein. Wer führt nach seinem Ruhestandeintritt das Skalpell?

Das verspätete Wort zum Sonntag

Was für ein Sonntag. Extremcouching, das exzessive lang anhaltende Nichtstun, lebe ich schon seit dem frühen Morgen aus. Die gepflegte Langeweile bei herbstlichen Dauerregen – passt! Was gibt es Schöneres, als die Seele mal bei einem Filmchen baumeln zu lassen. Müßiggang in XXL-Format hat auch mal was. Der Schrittzähler dürfte an diesem Tag die 1000er-Marke kaum übersteigen. Tendenziell sieht es eher nach weit darunter aus. Schlechtes Gewissen, Fehlanzeige. Solche Tage müssen auch mal sein. Unbedingt! Muss ja keiner wissen. Entspannung pur zwischen Mittagessen und Kaffeetrinken – was will Mann mehr. Dazwischen ein paar Seiten im Buch und ein wenig Augenpflege. Wenn draußen graue Töne dominieren, Regen niederfällt und die Temperaturen wenig sommerlich daherkommen, dann ist Extremcouching doch eine schöne alternative. Wenn nicht sogar die Alternative. Noch dazu, wenn ein knisterndes Feuerchen im Kaminofen den Raum mit molliger Wärme erfüllt. So wie der Tag angefangen hat, geht er auch zu Ende. Nichtstun in Vollendung. Ist das Leben nicht schön?  

Terminhinweis: Kunsthandwerker & Bauernmarkt am 9. Oktober in Kirn!

Die Vielfalt des Angebots steht Pate für den besonderen Charme des Kunsthandwerker- und Bauernmarktes in Verbindung mit dem verkaufsoffenen Sonntag in Kirn. Am Sonntag, 9. Oktober ist es wieder soweit. Bodenständige, gewerbliche Handwerkskunst, Hobbykünstler, fahrende Klamottenhändler, dazu zahlreichen Essens- und Getränkestände – der Mix kommt an. Kirn on Herbstfire? Und wie! Noch dazu meinte es der Wettergott in der Historie durchweg sehr gut mit einer Veranstaltung, die seit je her Maßstäbe setzt. Herbstsonne satt am Markttag, das ist fast schon Programm. „Die Mischung macht’s eben“, sagen die Stammgäste. Und die kommen stets von überall her. Das Angebotsspektrum kann sich sehen lassen. Geschäfte locken mit Angeboten, fahrende Händler mit Waren, Gastronomie mit Spezialitäten, das heimische Handwerk stellt aus – mehr braucht es nicht für einen Sonntagsbummel durch die Kirner Innenstadt. Kurzum, der Kunsthandwerker und Bauernmarkt, in Verbindung mit dem verkaufsoffenen Sonntag und der Gewerbeschau, ist einen Sonntagsausflug wert. Worauf also noch warten liebe Leute, die Stadt Kirn lädt ein. Da muss Mann oder Frau doch hin.

Das Kirner Land wird einer gemeinsamen Feuerwehrzentrale mit der VG Nahe-Glan nicht zustimmen!

Flapsig formuliert: Bad Sobernheim plant und stellt mit Monzingen den Standort und das Kirner Land soll Abnicken und zahlen. Netter Versuch! So wird das bestimmt nichts werden mit einem gemeinsamen Feuerwehrtechnischen Dienstleistungszentrum (DLZ) im Westkreis. Nahe-Glan VG-Bürgermeister Uwe Engelmann hat unter der Woche eine Machbarkeitsstudie in der Zeitung vorgestellt. Besser, er hätte zuerst mit seinem Kirner Kollegen „Lucky TJ“ das Gespräch gesucht. Die Vollkonfrontierung über die Presse versprüht einen Hauch von der Methode „vollendete Tatsachen“. Sei’s drum: Der  Dem Blog fällt dazu eh nur ein Wort ein: Mumpitz! Engelmann spricht von einem gewissen Charme. Aus seiner Sicht verständlich. Für das Kirner Land brächte ein gemeinsames Projekt allerdings nur Nachteile.

Hauptkritikpunkt: Zu weite Wege! Der zeitliche Aufwand wäre immens. Warum nicht in beiden Verbandsgemeinden getrennte Standorte andenken? Die Kirner haben ein solches Vorhaben ja schon formuliert. Kurze Wege von den Dörfern aus – passt! Der Blog kann sich nicht vorstellen, dass die Feuerwehren des Kirner Landes angesichts des nunmehr vorgestellten Monzingen-Modell (MM) in Jubelstürmen ausbrechen werden. Im Gegenteil! Die Wehrführer werden ihr Veto einlegen. Und wenn die Aktiven nicht mitziehen, dann dürften auch die politischen Verantwortlichen Bad Sobernheim eine Absage erteilen. Oder doch nicht? Anstandshalber wird man den Vorschlag analysieren und die Vor- und Nachteile abwägen. Das macht man so bevor man absagt. Nochmals, der Blog hält die Entfernungen für ein No-Go. Daher hält der getrennte Standorte für eher wahrscheinlich. Blog-Prognose: Die eigene Zentrale für das Kirner Land wird sich durchsetzen. Netter Versuch Herr Engelmann! Mit oder ohne Kirn? Ohne!

Kann Hochstetten-Dhaun auf ein Starkregenkonzept zurückgreifen?

Schutz von Überflutungen ist mehr denn je ein wichtiges Thema. Man muss heuer nur zum Conratherhof blicken, wo Gewitter für Sturzbäche und Überflutungen sorgte. Das Wasser flutete den Löschweiher und strömte ungebremst Richtung Weiler. Warum? Warum haben Starkregenereignisse hier und anderswo so massive Auswirkungen. Ist die zunehmende Versiegelung die Ursache, trocken und festgefahrene Böden oder liegt es an den Wassermengen? Wobei, unwetterartige Regenfälle gab es schon immer. Den Ursachen sollte man unbedingt auf den Grund gehen. Tut man ja mittlerweile auch.  Wie schaut die Situation in Hochstetten-Dhaun aus? Was wäre wenn? Was wäre, wenn über der Ortschaft der Himmel seine Schleusen derart öffnen, wenn 50 bis 150 Liter auf den Quadratmeter in kürzester Zeit herabregnen würden? Schwer zu analysieren. Das neue Neubaugebiet „Scheiberling“ birgt so ein Potenzial. Schon jetzt fließt das Wasser unkontrolliert in die Straße „Im Weilborn“. Der Kanal dort ist überlastet. Und das ist nur ein Beispiel! Hat die Ortsgemeinde ein Unwetterkonzept in der Schublade? Weiß die um die Schwachstellen in den einzelnen Ortsteilen? Fakt ist, die gibt es? Überall wo Straßen und Wege von den Hängen hinab in die Ortschaften hineinreichen, können sich die in Nullkommanix in reißende Flüsse verwandeln.

Die Kanalisation hätte bei solchen Wassermengen keine Chance. Wasser sucht sich bekanntlich seinen Weg und sammelt sich an den tiefsten Stellen. Die Feuerwehr weiß um mögliche Überflutungsflächen in den Ortslagen, welche Häuser besonders gefährdet sind. Bleibt die Frage, wissen das auch die Eigentümer? Gewissheit könnten sogenannte Fließpfadkarten, die die Wege zeigen, die das Wasser bei Starkregen nehmen kann, bringen. Verfügt die Ortsgemeinde über solches Kartenmaterial? Wahrscheinlich nicht! Wahr ist, bei apokalyptischen Wassermengen helfen keine noch so gut durchdachten Maßnahmen seitens einer aufmerksamen Ortsgemeinde. Voraussetzung, die hat überhaupt eine vage Vorstellung von möglichen Schwachstellen. Hat Hochstetten-Dhaun mal bei Experten hinsichtlich möglicher Gefahrenstellen nachgefragt? Wohl eher nicht. War bisher ja auch kein Thema. Daher sollte man dringend nachjustieren und die Situation extern neu bewerten lassen. Gut angelegtes Geld, möchte man meinen. Das heißt, man müsste zwingend analysieren, welche Risiken es gibt und wo das abfließende Wasser entlang laufen könnte. Wahr ist aber auch, jeder kann private Maßnahmen ergreifen, um sein Hab und Gut wenigstens etwas zu schützen. Es ist nicht immer nur die Nahe, die über die Ufer tritt.

Alles eine Frage der Wahrnehmung: Ausgemachte Gefahrenstelle Altestraße ist nicht wirklich eine!

Das Wichtigste vorneweg. Der Blog sieht kein größeres Gefahren- und Konfliktpotenzial entlang der Altestraße. Ab und an ruckelt es zwar im Begegnungsverkehr, aber wenn sich alle an geltende Regeln und Vorschriften halten, dann kann das mit etwas gutem Willen und gegenseitiger Rücksichtnahme entspannt ablaufen. Um was geht es? Stichwort Verkehrsbelastung! Nun, alles unterliegt dem Prinzip Ursache und Wirkung – auch und vor allem das weite Spielfeld ruhender sowie fließender Verkehr. Konkret, wenn durch die Erschließung von immer mehr Baugebieten die Verkehrsbelastung  in einer engen Dorfstraße immer mehr zunimmt, dann steht die in einem kausalen Zusammenhang. Klingt logisch, ist logisch! Die Ursache sind mehr Häuser und mehr Menschen. Die Wirkung, mehr Autos und mehr Verkehr in einer Dorfstraße, die dafür nicht ausgelegt ist. Und wenn es sich extrem ballt, entstehen mitunter knifflige Gefahren-Szenarien. Der Blog ist zwar Vielfahrer, hat selbst noch keine erleben müssen. Meist träten die im Bereich der langgezogenen Kurve, beginnend bei Hausnummer 15, auf. Weil dort Anlieger ihre Autos mehrfach abstellen, hake es ab und an im Begegnungsverkehr.

„Man müsse nicht selten voll in die Eisen“, so die Schilderung von einem Ratsmitglied. Das man das Bremspedal in einer Tempo 30-Zone in keinem Szenario durchdrücken muss, wenn sich alle an die erlaubte Geschwindigkeit halten – geschenkt. Überhaupt, man muss seine Fahrweise auch immer den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell will das Ordnungsamt auf den Plan rufen, im Umkehrschluss also Knöllchen verteilen lassen. Ob der Schuss aus der Hüfte heraus die Lösung ist, möge jeder für sich selbst entscheiden. Die Männer mit dem Knollenblock brauchen nämlich Tatbestände. Wann ist eine Kurve eigentlich „scharf“? Und wo fängt der Kurvenbereich an und wo hört er auf?

Bis wohin und ab welcher Stelle darf man halten? Fragen über Fragen, die in dieser eher leichten Biegung Einzelfallentscheidungen obliegen. Die Rechtsprechung ist eben nur bei 180-Grad-Kurven eindeutig. Aber auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel. Will die Ortsgemeinde Klarheit schaffen, muss sie Verbotsschilder aufstellen oder Parkbuchten aufpinseln. Derzeit lassen sich nur punktgenaue Verwarnungen aussprechen, wenn die Fahrzeuge teils auf dem Gehweg stehen. Und das tun die meisten. Ansonsten wird es schwierig den Haltern beizukommen, weil ja grundsätzlich auf der Straße geparkt werden darf. Überhaupt, auf der Straße geparkte Fahrzeuge sind so etwas wie natürliche Verkehrsberuhigungsmaßnahmen. Verflixt ist das alles kompliziert.

Fakt ist, der „Kurvenbereich lässt sich aus Blog-Ansicht nur über klare Regelungen „entschärfen“. Und die muss man wollen und in die Wege leiten. Wahr ist, die Mutter allen Übels ist und bleibt der beständig zunehmende Verkehr durch immer neue Baugebiete. Dass es sich deshalb an Engstellen mitunter staut, ist, wenn überhaupt, lediglich ein Symptom und Folge einer insgesamt stärkeren Frequentierung. Und die steigert sich mit jedem neuen Eigenheim. Klar, mehr Häuser, mehr Autos! Kleiner, aber feiner Unterschied, der allerdings nochmals aufgedröselt gehört. Wahr ist aber auch, die Ortsgemeinde wusste um diese Entwicklung. Dem Streben nach weiteren Baugebieten wurden alle negativen Folgen untergeordnet.  

Statt das Kirner Krankenhaus zu retten, verteilt SPD Depeschen-Denis lieber Schecks!

Er ist wieder da! Depeschen-Denis ist für alle gut sichtbar zurück auf der öffentlichen Bühne. Nicht bei seiner Kernkompetenz, nämlich der Rettung des maroden Gesundheitssystem im Kirner Land ist der Kerle aktiv, vielmehr als einsamer Bote des Landes. Natürlich hatte der wieder einen Scheck in seiner Umhängetasche verstaut. Und was für einen. 980 000 Euro für die Sanierung des Gemeindehauses in Heimweiler sind kein Pappenstiel. Den hätte man auch schicken können. Besser, eine Überweisung. Aber nein, Depeschen-Denis braucht die Bühne. Wieder einmal! Es muss für ihn ein wonniges Glücksgefühl sein, hin und wieder in die Rolle des Landes-Geldboten schlüpfen zu dürfen. Startete Heimweiler jetzt seine „Herbst-Scheck-Tour“? Maybe! Und mittendrin, statt nur dabei, die Zeitung mit einem riesigen Riemen der Würdigung. Wenn Denis ruft, springt die. Dass der Bote des Landes sich lieber mal um das Kirner Krankenhaus und andere Baustellen auf dem Gesundheitssektor kümmern sollte – geschenkt. Dazu kommt nichts! In Großbuchstaben NICHTS! Keine Silbe, keine Unterstützung – passt nicht! Der Kerle verteilt halt lieber Money an Kommunen und Institutionen, statt etwa das „ZUG-Projekt“ aufs Gleis setzen, bei der Hausärzteversorgung zu unterstützen oder bei der Rettungswachen-Angelegenheit Flagge zu zeigen. Sein Wahlkreis, seine Pflicht!  Scheckübergaben sind bequemer für das „große Alpha-Tier“ aus dem Gesundheitsministerium. Die Empfänger sind immer gut gelaunt und Bedanken sich überdies immer so artig.

Merke, ausgiebig gebauchpinselt zu werden, genießen Politiknasen hier und anderswo gerne und oft. Von der Kirner Bürgerinitiative hingegen, bekommt der Arme ja immer nur Feuer. Es ist aber auch unfair, wenn die ihm ständig mit Forderungen in den Ohren liegen. Wer will auch schon gerne an seine Aufgaben und Pflichten erinnert werden. Das ist nur gemein. Kein Wunder also, dass „Depeschen-Denis“, um seine Geburtsstätte einen großen Bogen macht. In offizieller Mission hat er die Einrichtung bis heute nicht besucht. Wie auch, wenn alle nur immer was von ihm wollen. Macht doch keinen Spaß für einen, der treu nach dem Peter-Prinzip die Karriereleiter erklommen hat. Stufe für Stufe! So einer will gehuldigt, aber nicht gegängelt oder gar getadelt werden. Schon gar nicht, will der ran an sein eigentliches Kerngeschäft oder Aufgaben erledigen. Dass die BI-Mitglieder das nicht begreifen wollen. Schlimm!

Bauprojekte in Hochstetten: Beispiel Baugebiet „Scheiberling“!

Wenn’s läuft, dann läuft’s! Titelzeile in der Zeitung am vergangenen Dienstag: „Bagger sind bereit für Baugebiet Scheiberling“! Wow! Nach zehn Jahren Planungszeit kommt das jetzt nicht wirklich überraschend wie Kai aus der Kiste gesprungen. Botschaft: In Hochstetten sind also weitere Bauvorhaben im Fluss. 32 Bauplätze mit einer Größe von 700 Quadratmeter plus einer Ausgleichsfläche von 200 Quadratmetern sollen in der zum Teil extremen Hanglage entstehen. 23 davon gehören der Gemeinde. Man wird der Kommune die Parzellen regelrecht aus den Händen reißen. Oder doch nicht? Momentan ist die Lage für Häuslebauer eher schwierig, um nicht zu schreiben beschissen. Steigende Zinsen, explodierende Preise, Materialknappheit sowie fehlende Planungssicherheit, haben in den letzten Monaten für einen massiven Einbruch auf dem Bausektor geführt. Tendenz, sich weiter verstärkend.

Kaum vorstellbar, dass unter diesen Umständen ab dem nächsten Jahr die Eigenheime „Im Scheiberling“ geballt in die Höhe schnellen werden. Der Preis für den Quadratmeter Grund und Boden dürfte sich knapp unter der 100-Euro-Marke bewegen. Bei 2 Millionen Euro Erschließungskosten dürften die kaum billiger zu haben sein. Macht roundabout 70 000 Euro pro Bauplatz. Überdies, ein ansprechendes klein Häuschen ist heutzutage unter einer halber Million Euro kaum mehr umzusetzen. Zwingend notwendige Anlegung- und Befestigung in Hanglage verschlingen zudem Unsummen. Dazu müssen zukünftige Bauherren mit Nässe in diesem bekanntlich Feuchtgebiet rechnen. Zusammengefasst, dürfte da ganz schön was an Aufgaben und Kosten zusammenkommen. Ferner, so reizvoll ist die Lage auch wieder nicht. Alles aber Geschmackssache! Sei’s drum, der Blog würde da nicht zuschlagen wollen. Never ever! Aber der gehört auch nicht zum angesprochenen Klientel.

Hochstetten-Dhaun: Das Dorf ist gefangen in der medialen Steinzeit!

Wie jeder weiß unterhält Hochstetten-Dhaun noch immer keine eigene Homepage. Scheinbar ist das Internet für die hier Verantwortlichen noch immer so etwas wie Neuland, und dies, obwohl man die Domäne www.hochstetten-dhaun.de vor etwa zwei Jahren von einer Privatperson für relativ kleines Geld erwerben konnte. Bürgermeister und Co scheinen solche Visitenkarten im Netz lästig zu sein. Das kommt davon, wenn man in der Zeit stehen geblieben ist. Der Blog hatte schon mehrfach den Missstand angeprangert. Passiert ist bis dato noch immer nichts. An was hängt es? Weshalb bekommt man den zwingend notwendigen Internetauftritt nicht scharf geschaltet? Es kann doch nicht so schwer sein ein paar Seiten über das Dorf einzurichten. Der Blog schaut zwar regelmäßig nach, aber noch immer ist die Plattform im Netz unsichtbar.

Will heißen, die ist bisher (noch) nicht bestückt worden. Zumindest nicht extern! Dabei hatte man extra einen medialen Ausschuss ins Leben gerufen, der sich um diese Angelegenheit kümmern sollte. Jahre ist das nunmehr her. Gibt es den noch? Brauchen die am Ende Unterstützung? Hochstetten-Dhaun hat so viel zu bieten, was nach außen transportiert gehört. Ganz zu schweigen von Anlaufadressen und Erreichbarkeiten. Der Blog kommt sich schon vor wie das Vorzimmer des Bürgermeisters. Ständig wird der angerufen und mit Fragen zur Ortsgemeinde gelöchert. Gerade eben noch klingelte das Grundbuchamt auf der Suche nach dem Bürgermeisterbüro durch. Muss doch nicht sein. Andere Dörfer sind dahingehend längst weiter. Beispiel Merxheim: Die Kommune hat eine neue Homepage in Auftrag gegeben. Steht heute in der Zeitung! Für kleines Geld wohlgemerkt. Leistung kostet nun einmal Geld. Gut angelegtes Geld! An was hängt es Hochstetten-Dhaun? Der Blog kann beraten. Der bietet seine Unterstützung an. Kurze Nachricht genügt und der baut eine Seite für das Dorf zusammen! Ganz umsonst!

Derzeit schaut es nicht nach Naherholungsgebiet aus am Naheufer in Hochstädten!

Ein Kleinod für Spaziergänger und Erholungssuchende – so haben sich Mitglieder des Ortsgemeinderates das Hochwasserschutzgebiet nach der Fertigstellung vorgestellt. Ein Irrglaube? Schaut ganz danach aus, denn der Landstrich zwischen Hochstädten und dem Sportplatz scheint man der Natur überlassen zu wollen – die Insel sowieso. Gestaltung mit Bänken, Himmelsliegen, Liegewiesen, Spielgeräten, Wasserspielplatz und, und, und – Fehlanzeige! Die Frage nach eben einer parkähnlichen Anlegung wurde aus dem Ortsgemeinderat heraus an Bürgermeister Hans Helmut Döbell gestellt. Der gab sich etwas schmallippig zu dem Thema und verwies auf die sachliche Zuständigkeit der ausführenden Behörde. Kann man sich nicht darauf verlassen, das das, was vor der Maßnahme Hochwasserschutz gesagt wird, auch wirklich nach der Maßnahme gilt? Sinngemäß wurde die Frage in den Raum geworfen. Döbell versprach diesbezüglich nachzuhaken. Der Blog bezweifelt, dass die SGD-Nord diesbezüglich nachbessert. Wenn, dann müsste die Ortsgemeinde in Eigenregie den Bereich aufwerten. Stellt sich die Frage ob die will oder ob die überhaupt darf? Warten wir mal die Antwort aus Koblenz ab. Derzeit kommt der Bereich jedenfalls nicht unbedingt einladend daher. Durchspazieren „ja“, verweilen „nein“.

Bahnhalt Hochstetten: Beide Bahnsteige fast fertig?

„Hochstetten 22“ biegt auf die Zielgerade ein! Der Bahnhof ist derzeit komplett für den Zugverkehr gesperrt, ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Und es wird gearbeitet, was das Zeug hält. Nahezu rund um die Uhr beschallen die Zug-Warn-Sirenen das Dorf. Und es zeigen sich Fortschritte. Der Unterbau der Bahnsteige ist fertig. Momentan sind etliche Trupps damit beschäftig zu verdichten, um danach final Pflastersteine verlegen zu können. Scheinbar läuft es wie geschnitten Brot. Man kommt offenbar gut voran. Kein Wunder, bei 20 und mehr Arbeitskräften. Liegen die Arbeiten im Zeitplan? Schaut ganz danach aus. Wenn die Bahnsteige vollumfänglich befestigt sind, können wieder Züge halten. Ob das bis Ende des Monats gelingt? Maybe!

Realsatire-Oktoberfest Lach und Sachgeschichten!

Schwupps, da war er weg! Der Blog war nur eine kurze Oktoberfestwerbeplattform! Kaum hatte der den Veranstaltungshinweis eingestellt, schon musste der ihn wieder einmotten. Um was geht es? Nun, ein Festwirt, nennen wir ihn „MD“ plant ein privates Oktoberfest im ehemaligen Bowling Center. Warum nicht? Seinen Werbe-Flyer mit Eintritt und allen Erklärungen über die „Schatzi Alm“, schickt der Kerle als Anhang-Datei nur an ausgesuchte Freunde und Bekannte. Dass der über Umwege auch beim Blog aufpoppte – geschenkt. Der verstand sich sogleich als hilfsbereiter Multiplikator beziehungsweise Werbeorgan, wurde aber vom Veranstalter himself, reflexartig sowie unter Androhung von rechtlichen Schritten – wegen privatem Charakter und so – zurückgepfiffen. Grrrrr, Da will aber einer nicht nur spielen. Der Blog scheut zwar keinen Konflikt, hat aber keinen Bock auf Rechtstreit. Jedenfalls nicht wegen Weißwurstäquator-Gedöns.

Daher nahm der den Beitrag, wie geheißen, sogleich brav von der Seite. Wenn‘s der Veranstaltung dienlich ist – so what! Überdies, der will ja auch nicht in die Rolle eines Spielverderbers schlüpfen. Nicht dass die „Oktoberfest-Party des Jahres“, so das vollmundige Versprechen, noch auf den letzten Drücker platzt. Ein solches Schunkel-Schnäppchen für nur 33,33 Euro (Pay-Pal) Unkostenbeitrag, bekommen Freunde und Bekannte schließlich nicht alle Tage geboten. Die Teilnehmerzahl ist augenscheinlich begrenzt. Merke, ab einer Größenordnung von 100 Teilnehmern dürfte es schwierig werden, Gericht, Finanzamt und Gema, noch zu erklären, dass es sich um eine rein private Veranstaltung handelt. Doch wo kein Kläger, da auch kein Richter. Der Blog ist vorerst raus. Den geht das Ganze ja auch nichts an. Der wollte nur helfen.

Romantisches Gartenfest nachgehakt: Wann klärt die Verbandsgemeinde über die Bilanz auf?

Wie jeder weiß, ist das Romantische Gartenfest im Dhauner Schlossgarten das wohl reizvollste Picknick unter freiem Himmel. Auch in diesem Frühjahr strömten die Gästen in Scharen herbei, und dies, obwohl Ausstellung und Programm lediglich eine Light-Version offenbarten. Egal, die Region hat stets richtig, richtig Bock auf Gartenfest und das ist auch gut so. Aber wie steht es mit den Bilanzen. Müsste die veranstaltende Verbandsgemeinde nicht längst alle Zahlen auf den Tisch gelegt haben, um sich den Menschen zu erklären. Schließlich handelt es sich um Fest-Einnahmen, die im Haushalt unter Sondereinkommen verbucht werden müssten. Oder nicht? Was steht auf der Haben-Seite? Was ist mit dem Gewinn passiert? Die Verbandsgemeinde hüllt sich in Schweigen. Wie immer halt! Fragt ja auch keiner nach. Oder vielleicht doch? Mal schauen, inwieweit sich Mitglieder des Verbandsgemeinderates irgendwann mal trauen, nach der Bilanzen zu fragen.

Der Blog hat da seine ganz eigene Meinung. Gewinn oder Verlust gehören ins Schaufenster gestellt! Wie in den letzten Jahren auch, will man das Thema aber nicht in der Öffentlichkeit verortet wissen. Warum? Ist die praktizierte doppelte Kalkulation, aus Eintritt und Standgebühren, zielgerichtet und bewusst auf ein Maximum an Ertrag ausgelegt? Will man sich dazu nicht äußern? Mehr noch: Widerspricht das unterstellt gewinnorientiert Denken und Handeln nicht einer immer wieder gerne gepriesenen Bürgerfreundlichkeit? Subjektiv empfunden, schwimmt in der praktizierten Außendarstellung das Streben nach dem schnellen und einfachen Euro durch Erhebung von Eintritt und Standgeld mit? Drängt sich die Frage auf, braucht man in den Amtsstuben ein zusätzliches „Sonder-Budget“ oder anders formuliert loses „Spielgeld“? Und wenn ja, für was. Diesbezüglich wird der Steuerzahler Jahr für Jahr im Unklaren gelassen. Man hüllt sich stets in Schweigen über die Zweckbestimmung.

Wo fließt der Gewinn hin? Eine Antwort darauf gibt es (noch) nicht – zumindest nicht öffentlich. Gelebte Transparenz geht fürwahr anders. Ist eine Aufklärung zu viel verlangt? Wie denken die Menschen darüber? Die Kommentar-Funktion ist geschaltet. Nochmals, der Blog liebt das Fest im Schlossgarten, prangert aber die maximal gewinnorientierte Strategie des Veranstalters an. Nur mal so nebenbei bemerkt, die Verbandsgemeinde ist nicht mit einem zwangsweise gewinnorientierten Veranstalter zu vergleichen, der Personal bezahlen muss. Die Kritik wird wahrscheinlich nichts ändern an der Denke in den Amtsstuben, aber der Standpunkt soll zumindest ein wenig aufklären.

Neuer Spielplatz für Kita „Zwergentreff“ nahezu fertig!

In Kürze werden die „Zwergentreff-Kids“ wohl ihren neuen Spielplatz erobern dürfen. Den Kindern stehen dort ein großes Klettergerüst mit Rutschen und Hängebrücke, Schaukel, ein Kletter- und Balancier-Parcours sowie Turnstangen zur Verfügung. Zudem sind Freispielen und Erlebnis in dem neu eingezäunten Feld neben der Tagesstätte angesagt. Herbstliche Töne in grün und gelb sind die bestimmenden Farben an den Spielgeräten. Die verbauten Materialien wurden offenbar sorgfältig ausgewählt. Alles ist neu und wirkt dementsprechend einladend. Der Blog hat mal über den Zaun geschaut und zudem gesehen, dass ein riesiger Haufen Hackschnitzel auf den Einbau wartet. Offenbar dient der „Mount Hackschnitzel“ als Untergrund. Ohne Gewähr! Ist der flächendeckend eingebaut, dann dürfte einer hurtigen Freigabe kaum noch was entgegenstehen. Oder wartet man ab, bis auch der Kita-Anbau fertiggestellt ist? Der Rohbau steht schon ein paar Wochen. Das Dach lässt noch auf sich warten. Die Gewerke für den Innenausbau sind weitgehend vergeben. Wenn’s läuft, dann läuft’s.

Ungleichbehandlung: Wehrführer in der VG Bad Kreuznach finanziell bessergestellt als Kollegen in der VG Kirner Land?

In der Tageszeitung stehen die Tarife dick und fett abgedruckt. Und die haben es fürwahr in sich. Aber sowas von! Gemäß neuen Landesvorgaben bekommen Wehrführer in den Gemeinden der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach zukünftig einheitlich monatlich 120 Euro Aufwandsentschädigung überwiesen, was eine Verbesserung gegenüber dem momentanen Istzustand zwischen 14 und 21 Euro bedeutet. Auch die stellvertretenden Wehrführer werden mit künftig 60 Euro gegenüber zuvor 44 bis 53 Euro bessergestellt. Von solchen Tarifen können die Wehrführer im Kirner Land nur träumen. Dort zeigt man sich bei weitem nicht so spendabel. Nichts genaues weiß man zwar nicht, aber an die Bad Kreuznacher Tarife reicht die AWE bei weitem nicht ran. Im Gegenteil: Dem Vernehmen nach bewegt sich Kirn am alleruntersten Minimum, welches gesetzlich bei 39,41 Euro beginnt. Finde den Fehler? Stellvertreter bekommen gleich gar nichts. In Großbuchstaben NICHTS! Inwieweit Jugendwarte eine Vergütung erhalten, ist dem Blog nicht bekannt. Krass, diese Unterschiede innerhalb des Landkreises.

Warum lässt die finanzielle Wertschätzung tief im Westen derart nach? Warum zeigt sich die Verbandsgemeinde Kirner Land gegenüber ihren Führungskräften so knickrig? Flapsig ausgedrückt, wenn doppelt und dreifach so viel Kohle für die Kameraden in der VG-Bad Kreuznach rüberwächst, läuft dann in der Wertschätzung nicht gewaltig was schief? Diesbezüglich sollten Verwaltung und Politik unbedingt nachsteuern, um nicht für Unmut zu sorgen. Die Aktiven der Kirner-Land-Wehren lesen auch Zeitung. Und die können rechnen.  Wird ihr unermüdliche Einsatz genügend gewürdigt? Der Blog behauptet NEIN! Es reicht eben nicht, sie im Falle eines Falles immer wieder als Helden des Alltags zu betiteln, aber dann war’s das auch schon wieder. Aufwand und Gefahren sind überall gleich ausgeprägt. Dann sollte die AWE auch überall gleich sein. Die Ungleichbehandlung muss aufhören. Aufwachen Kirner Land!  

Das Wort zum Sonntag: Wenn Bürgermeister mit zweierlei Maß messen!

Wenn Menschen mit zweierlei Maß messen, fehlt ihnen schlichtweg die Objektivität. Beispiel gefällig: Als die „Problematik“ Begegnungsverkehr an Engstellen in der Altestraße während der jüngsten Ratssitzung erörtert wurde, mahnte Hans Helmut Döbell an, dass jeder Hauseigentümer selbst Sorge dafür tragen müsse, ausreichend eigene Parkflächen vorzuhalten. Dann müssten Hauseigentümer ihre Fahrzeuge auch nicht auf der Straße abstellen, gab das Dorfoberhaupt den Oberlehrer. Gut gebrüllt Löwe! Merke, fordere niemals von anderen Parkflächen ein, die du selbst nicht bereit bist zur Verfügung zu stellen. Ist nicht die Ortsgemeinde mit der Schaffung zusätzlicher Parkflächen „Im Steingrund“ in Ersatzvorname getreten, weil der Arztpraxis diesbezüglich Kapazitäten fehlen? Und wem gehört das Gebäude? Na?

Richtig, seinem Vermieter-Sohnemann. Hätte der nicht auf seinem Grundstück ausreichend Patienten-Parkplätze schaffen müssen? Platz genug wäre durchaus vorhanden. Von wegen Vermieter-Pflichten und so. Aber warum sollte der selbst aktiv werden, wenn Daddy alles regelt und die Ortsgemeinde einspringt. Dicke Lippe riskieren, um andere wegen fehlender Plätze am eigenen Haus lautstark zu tadeln, aber sich selbst zurücknehmen – das hat man gerne. Motto: Alles sind gleich, nur manche sind eben gleicher. Apropos Parkflächen auf dem eigenen Grundstück. Wie gestaltet sich die Thematik in der alten Schule? Dort entstehen gerade 30 Wohnungen. Schafft man für minimum 40 bis 50 Fahrzeuge Abstellflächen auf dem eigenen Gelände? Schwierig! Ob der Bürgermeister auch die Verbalkeule schwingt, wenn rund um das Areal vogelwild geparkt wird? Genau das steht nämlich zu befürchten.

Biker-Park am Sportplatz kommt!

Biken in einem Bikepark hat ungefähr genauso viel mit herkömmlichem Radfahren zu tun, wie Formel 1 Boliden mit Pferdefuhrwerken. In den jeweiligen Parcours wird geklotzt, nicht gekleckert! Diese beinhalten Rampen und Hügel für verschiedenste Ansprüche. Gehört Extrem-Parcours-Biken und Hochstetten-Dhaun zukünftig zusammen? So schaut’s aus! Neben dem Sportplatz haben sich schon jetzt verschieden große Grundhügel aufgetürmt. Rohlinge sozusagen. Die müssen jetzt modelliert werden. Und das erledigt eine Fachfirma. Der Ortsgemeinderat hat den Auftrag in einem Volumen von 14 500 Euro an die Firma Joscha Forstreuter mit Sitz in Wahlenau vergeben. Wann die loslegen wird, scheint bist dato völlig offen. Die Profis stellen eine Planung her und sorgen schließlich dafür, dass der Park allen Sicherheitsanforderungen entspricht. Vor der Freigabe muss der abgenommen werden.

Lieblingsthema Internetauftritt: Die Stadtseite ist alles andere nur nicht attraktiv!

Kirn, der Alltag und die Epidemie: Eine Kleinstadt in den Zeiten von Corona! So überschrieb der SWR einst seine wöchentliche Serie. Viele Rheinland-Pfälzer, aber auch Menschen aus ganz Deutschland, dürften die Kirner gegoogelt haben, denn Sympathie weckt Neugier. Wo liegt Kirn überhaupt? Was gibt es hier zu entdecken? Kurzum, was ist an Nahe und Hahnenbach so alles gebacken? Fahr ich da vielleicht mal hin? Fragen wir doch das Internet? Eben mal schnell Kirn in der Suchmaske eingeben und dann bissel auf den passenden Seiten stöbern! Wer so vorgeht, wird schnell enttäuscht! Die Stadt glänzt nicht gerade mit einem anspruchsvollen Auftritt. Im Gegenteil! Die Stadt-Internetseite kommt ungepflegt und inaktuell daher. Die taugt nicht als Visitenkarte. Wer es nicht glauben möge, dem sei zum Selbstversuch geraten. www.kirn.de eingeben und stöbern. Unter aktuell auf der Startseite findet sich ein Krammarkt-Hinweis vom 6. Juni. Noch Fragen?

Der Auftritt wirkt halbgar. Bei weitem wird nicht die Bandbreite einer an sich lebendigen Kleinstadt abgebildet. Fakt ist: Kirn präsentiert sich online nicht gut, um nicht zu schreiben grottenschlecht! Merke, ein Besucher entscheidet innerhalb von fünf Sekunden, ob eine Internetseite für ihn relevant ist oder nicht. Webseiten sind heutzutage mehr als ein optionales Beiwerk auch und insbesondere Städte. Merke, über das Internet sind die weltweit und 24 Stunden täglich abrufbar, wodurch Informationen ruckzuck auf den Bildschirmen aufpoppen. Besonders für den ersten Kontakt mit potenziellen Besuchern ist diese digitale Visitenkarte extrem wichtig.

Für ein negatives Beispiel einer inaktuellen Internetseite steht Kirn Pate. Warum gibt man sich nur den unwürdigen Pflegezustand? Durch puren Zufall hat der Blog die Seite angeklickt. Seit Ewigkeiten mal wieder. Besser keine Internetseite schalten, als einem derart ungepflegten und in Form und Optik längst nicht mehr zeitgemäßen Auftritt hinlegen. Die ist unübersichtlich, unstrukturiert, hat weder klare Farbgebung noch Hierarchien. Vielfalt geht anders. Auch zeitgemäß geht anders. Nur mal so nebenbei erwähnt, die Website einer Stadt ist ein digitales Schaufenster, ein virtueller Haupteingang, ähnlich dem eines Stadtschildes. Zusammengefasst, der Internetauftritt ist ausbaufähig.     

Wiederkehrende Ausbaubeiträge nun auch Thema in Hochstetten-Dhaun!

Wiederkehrende Straßenausbaubeiträge – das lästige Thema wurde während der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung kurz in den Fokus gerückt. Wobei, es war mehr eine Information. Wohl oder übel müsse man sich mit diesem Thema nunmehr intensiv auseinandersetzen. Das klingt nach heißem Herbst. Straßenausbaubeiträge, was ist das? Das mögen sich jetzt viele Einwohner von Hochstetten-Dhaun fragen. Hier wurden Grundstückseigentümer für die Entrichtung von Eigenanteilen schon seit vier Jahrzehnten nicht mehr zur Kasse gebeten. Anstehende Maßnahmen konnten bisher immer über Instandsetzungsmaßnahmen abgewickelt werden. Gefühlt genießt der Ort dahingehend ein Alleinstellungsmerkmal. Das Paradies währt allerdings nicht ewiglich. Spätestens dann, wenn weitaus umfangreichere Sanierungsmaßnahmen anstehen und Instandsetzungskriterien nicht mehr greifen, dann müssen die Bewohner ihre eigene Schatulle öffnen. Wann und in welchem Umfang das sein wird, darüber wird man zäh verhandeln müssen. Fakt ist, das Dorf wird in Abschnitte unterteilt. Alleine wegen den Ortsteilen bietet sich eine solche Vorgehensweise an. Fakt ist auch, es werden einige Gesprächsrunden abgehalten werden müssen, bevor man in einer Bürgerversammlung das Konzept wird vorstellen können.

Gefährliche Radwegeführung durch Hochstetten? Den ersten Radfahrer hat man offenbar schon „umgenietet“!

Besteht potenzielle Gefahr für Radfahrer in Hochstetten? Mit diesem Thema beschäftigte sich der Ortsgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell bezeichnete die neue Trasse durch Hochstetten, auf der jetzt ja herabgestuften Dorfstraße, als „irritierend“, fügte aber sogleich hinzu, dass die Ortsgemeinde keinen Einfluss auf die Entscheidung habe. Die beiden Wechsel vom Radweg auf die Straße sind nicht frei von Gefahren, zumal die auch mit Querungen verbunden sind, monieren einzelne Ratsmitglieder. „Ein Radfahrer hat schon auf dem Boden gelegen. Den hat man am Kreisel umgenietet“, wusste Ratsmitglied Jörg Menzler zu berichten. Woraufhin Döbell sofort konterte und die Radfahrer für ihr stets undiszipliniertes Verhalten unter Generalverdacht stellte. Döbell: „Du musst mo gugge wie die Radfahrer fahre“! Seine Schlussfolgerung, aus der reinen Autofahrersicht heraus, interpretiert: Selbst schuld! Damit war das Thema durch, ohne die Problematik auch nur im Ansatz erörtert zu haben. Immer die Radfahrer!

Ohne Worte! Wenngleich über Einzelheiten und Folgen bei diesem ersten Unfallgeschehen nicht aufgeklärt wurde, lässt alleine der Konflikt zwischen Auto und Radfahrer aufhorchen. Waren Berührung und Sturz danach ein Ausrutscher oder der Beginn eines Problems? Man wird sehen. Fakt ist, kaum ist die Verkehrsführung rot auf die Fahrbahn aufgepinselt worden und schon hat es gekracht. Reicht die Farbe nicht aus? Einige Ratsmitglieder sehen in Verkehrsführung- und Beschilderung jedenfalls noch Luft nach oben. Ein Gefahrenherd sei zudem die Rampe hinunter nach Hochstetten. Von Simmertal kommend, werde nicht selten ins Dorf hinein geheizt, was wiederum dort querende Radfahrer und auch Fußgänger gefährde. Zusammengefasst, scheint die Verlegung zurück auf die Straße die Biker so gar nicht zu schützen. Im Gegenteil! Dass die nicht auf dem einstigen sicheren Radweg weiterfahren dürfen – geschenkt. Es fehlt nach neuester DIN-Norm eben an Breite. Und Vorschrift ist Vorschrift!

Vor allem am Dorfeingang, aus Richtung Simmertal, sei der zu eng. Häh? Offenbar fehlen auf wenigen Metern lediglich 15 Zentimeter, die man laienhaft betrachtet, ohne Weiteres von der Straße hätte abknapsen können. Scheinbar fehlte es dafür am unbedingten Willen. Finde den Fehler? Lieber lässt man die Radfahrer an beiden Dorfeingängen risikohaft kreuzen, statt auf der Ursprungstrasse gefahrlos weiter fahren zu lassen. Übrigens, die blauen Radfahrschilder markieren noch die langjährige Trasse. Noch bewegt man sich also erlaubt auf einem kombinierten Geh- und Radweg. Vereinzelt wird der auch noch in voller Länge genutzt, auch vom Blog. Mal schauen, wann der nächste Radfahrer vor- oder hinter dem Kreisel oder wo auch immer auf der Strecke „umgenietet“ wird und wann es den ersten am anderen Ortseingang erwischt, wenn die Autofahrer mit Schwi-schwa-Schwung die Rampe hinunterrauschen. Inwieweit in Sachen Radweg noch nachgebessert wird, entscheidet der Landesbetrieb. Auf die Behörde trifft auch das Sprichwort zu: „Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand“!

Am Skywalk und an der Stiftskirche gehen die Lichter aus!

Skywalk und Stiftskirche sollen nicht mehr die ganze Nacht beleuchtet werden. Zukünftig gehen dort ab 22 Uhr die Lichter aus. Die Ortsgemeinde beabsichtigt Energie einzusparen. Logisch, alle müssen sparen, so auch eine von Haus aus eher finanziell gut aufgestellte Ortsgemeinde. Man will ja schließlich Vorbild sein. Weitere Maßnahmen schließt Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell nicht aus. So stellte er in der gestrigen Ortsgemeinderatssitzung auch die Duschfrage in der Turnhalle zur Diskussion. Ist es nicht zu teuer, wenn die Heizung fortwährend brummt, um warmes Wasser zu jeder Tages und Nachtzeit aus den Duschköpfen strömen lassen zu können? Darüber wird gewiss noch zu reden sein. Stichwort Straßenbeleuchtung: Dass das ganze Dorf dunkel wird, hält der Bürgermeister für keine gute Idee. Wegen möglichen Gefahren-Szenarien plädiert er für einen Weiterbetrieb in jetziger Taktung. Seltsam, die Ratsmitglieder hatten zu diesem wichtigen Thema so gar keine Beiträge auf dem Zettel, geschweige denn eigene Meinungen vorzubringen. Hinsichtlich Energieeinsparpotenzialen kamen aus dem Gremium keine Ideen. So bleibt es wohl bei der Nachtabschaltung von Stiftskirche und Skywalk. Was die Maßnahme unter dem Strich an Kilowattstunden einsparen wird? Diesbezüglich hielt sich Döbell bedeckt. Ließe sich bestimmt leicht ausrechnen. Man müsste es nur mal tun.  

Entsteht die Kirner Rettungswache neben der Feuerwehr?

Soviel ist sicher, Kirn behält seine Rettungswache! Und das ist gut so. Alles andere wäre auch nicht vermittelbar gewesen. Nur wo? Neuerlichen Äußerungen der Kreis-First-Lady im Öffentlichen Anzeiger zufolge, will die eine neue Wache neben den Kirner Feuerwehr verortet sehen. Zumindest könne sie sich diesen Standort gut vorstellen. Warum nicht, denn die Ausfallstraßen führen in alle Richtungen. Und außerdem, eine Rettungswache muss nicht zwangsläufig am Krankenhaus angesiedelt sein. Die einst favorisierte Zwei-Wachen-Lösung, mit neuen Standorten in Hochstetten-Dhaun und Waldböckelheim, ist endgültig vom Tisch. Die dritte Rettungswache im Soonwald soll kommen und Kirn sowie Bad Sobernheim mit Neubauten gestärkt werden – passt! Nur wann? Nach wie vor sind es nur Absichtserklärungen, die aus dem Kreishaus kommen. Aber immerhin ging dort jemand ein Licht auf. Man sei in der Abstimmung mit den Kassen. Die seien wichtige Kostenträger, heißt es.

Blöd, die Gespräche ziehen sich hin. Mein Gott, das dauert! Leidtragende sind alle zukünftigen Notfallpatienten, denen im Falle eines Falles nicht rasch genug geholfen werden kann, weil Politik und Kassen die Neustrukturierung schon viel zu lange verzögern. Grob fahrlässig wohlgemerkt. Der Kreis hätte das Rettungskonzept vor Jahren schon mit einem Rettungs-Dreieck neu aufstellen können. Der hatte ganz alleine den Hut auf. Die Mär, das fehlende Okay vom Land ständig wiederzukäuen, ist nur noch peinlich. Das Land stand nie auf der Bremse. Im Gegenteil! Schlimm, Dickes und Co haben den Prozess über Jahre hinweg einfach ausgesessen und dem Land den Schwarzen Peter zugeschoben. Dazu fällt dem Blog nur ein einziges Wort ein: Beschämendl! Sei’s drum, den Blick gilt es nunmehr nach vorne zu richten. Die Landrätin ist ja jetzt auf Linie und urplötzlich eine bekennende Anhängerin der Drei-Wachen-Lösung mit allen Konsequenzen. War sie wahrscheinlich schon immer. Sie konnte es halt nicht so zeigen. Wow, die ist ja jetzt eine von uns! Nun kommt aber mal aus dem Quark und schafft Fakten. Notfalls ohne die Zustimmung der Kassen. Schließlich geht es um Menschenleben.    

Hochstetten-Dhaun startet Solar-Offensive an gleich drei Standorten!

Hochstetten-Dhaun vorn? Und wie! Was die erneuerbaren Energien angeht „absolut“. Während andere Kommunen noch zögern, schafft der Ortsgemeinderat Fakten. Hier hat man die Notwendigkeit erkannt. Nahezu einstimmig beschloss das Gremium in seiner heutigen Sitzung die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Teilgebiet „Itzbach- In den weißen Äckern! Den Zuschlag für den Planungsauftrag ging an ein Fachingenieur-Büro. Bravo, der Startknopf ist gedrückt. Bleibt zu hoffen, dass die nächsten Rädchen nunmehr schnell ineinandergreifen, damit 2023 mit der Umsetzung begonnen werden kann. Ambitioniert zwar, aber für lange Bürokratiewege bleibt gerade jetzt so gar keine Zeit.

Warum? Nun, Sonnenenergie wird in der momentanen prekären Energie-Krise mehr denn je benötigt. Das Gesamtvolumen umfasst 33 Hektar Kollektor-Fläche. Die verteilen sich auf insgesamt drei getrennte Solar-Parks, überdies mit drei verschiedenen Projektierern. Die größte Fläche misst 16 Hektar und ist im Alleinbesitz. Die führt vom „Nickel-Hof“ hinunter in die Itzbach. Rund 8,6 Hektar misst der Hang vor Oberhausen, schräg hinunter nach Kirn (Waldeck). Es handelt sich um ein Mischgebiet, weil sich die Gesamtfläche mehrere Eigentümer teilen – darunter auch die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun. Die letzte Fläche von 7,7 Hektar, gehört zum „Itzbacher Hof“ zwischen Karlshof und Oberhausen und verläuft an beiden Seiten des gleichnamigen Baches entlang bis hinunter zum Gesellenplatz.

Alle drei Flächen eint die gute Lage sowie die Uneinsehbarkeit. Passt! Keiner sieht die Kollektoren. Bleibt zu hoffen, das das Genehmigungsverfahren schnell abgewickelt werden kann. Pro Hektar und Jahr erzeugt eine Photovoltaik Freilandanlage 400.000 bis 500.000 Kilowattstunden Strom. Zusammengefasst sind das rund 15 Millionen Kilowattstunden Strom. Gemäß Tabellen reicht das für etwa 6000 4-Personen-Haushalte. Der Blog weiß nicht wie viele Haushalte das Kirner Land zählt, wagt aber die Behauptung, dass das Itzbach-Volumen nahezu für alle ausreichen könnte. Und die Itzbach ist erst der Anfang. Weitere werden folgen. Eben erst später. Überhaupt, die drei Solar-Parks, wenn sie denn in Gänze so kommen sollten, spülen sehr viel Geld in die Kasse der Ortsgemeinde. Abgesehen davon, dass die selbst Pachteinnahmen generiert, verdient die an jeder Kilowattstunde mit.

Streiche Bankfiliale und setze Versicherungsbüro?

Neben dem Laden zieht in Kürze ein Versicherungsbüro ein!

Streiche Bankfiliale und setze Versicherungsbüro oder Heimarbeitsplatz! Viele Jahre unterhielt die Sparkasse Rhein-Nahe eine kleine aber feine Filiale neben dem damals noch Nachbarschaftsladen in Hochstetten. Irgendwann, in grauer Vorzeit, war Schluss. Den Mann am Schalter ersetzte danach ein Geldautomat. Aber auch der Kasten ist längst Geschichte. Soweit so schlecht! Der gefühlt ewige Leerstand findet nunmehr ein Ende. Die Gemeindearbeiter sind gerade damit beschäftigt, den ehemaligen Schalterraum für eine Nachfolgenutzung auszuräumen. Darin sieht es noch immer so aus, als ob der Bankmitarbeiter gerade in Mittagspause verweile. Möbel, Inventar, Papiere, Locher, Tacker, Kugelschreiber, Kaffee-Dose – vieles liegt noch herum. Alles muss raus, doch die Möbel bleiben. Ein frischer Anstrich noch und schon kann Eike Füllman hier seine Büroarbeit aufnehmen.

Nahebrücke: Es läuft die Bohrprüfung!

Die Szenerie ist für die Arbeiter die reine Routine. Der Kernbohrer frisst sich langsam in den Brückenbelag. Durch den Asphalt, durch die Isolation, bist hinunter zum Beton. Was wird die Auswertung ergeben? Ist die Nahe-Brücke hinüber nach Hochstädten noch in einem guten Zustand? Die laienhafte Sichtprüfung lässt diesbezüglich Zweifel aufkommen. Unterhaltungsstau, wohin man nur schaut. Geländer, Gehweg, und auch Fahrbahn vermitteln nicht den besten Eindruck. Fakt ist, hier muss unbedingt saniert werden. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Die heutigen Bohrungen einer Prüffirma werden den Verdacht sicherlich bestätigen. Alles andere würde an ein Wunder grenzen. Der Kreis ist diesbezüglich in der Pflicht. Blöd, der will die Brücke herabstufen und dann an die Ortsgemeinde zurückgeben. Und ausgerechnet in der Phase stehen Sanierungsarbeiten an. Man wird gewiss einen gemeinsamen Weg finden. Blog-Vorschlag: Erst komplett sanieren, dann übergeben – so wird ein Schuh draus. Und mit Sanierung ist nicht nur der Fahrbahnbelag gemeint. Komplett heißt alles: Drüber, drunter und an der Seite – eben einfach alles!  Man darf auf die Ergebnisse des Gutachtens gespannt sein.      

Kirner Bierkrise? Biermischgetränke stehen auf der Kippe. Preissteigerung von bis zu 3 Euro pro Kiste und 20 Cent pro Glas möglich!

Malz, Hopfen, Wasser, Hefe – das sind die einzigen Zutaten, die zur Herstellung deutscher Biere verwendet werden dürfen. Grundlage dafür ist das Reinheitsgebot vom 23. April 1516. Heutzutage braucht es auch CO2. Ohne die Gasunterstützung, keine Abfüllung in die Flaschen. Und wenn nicht abgefüllt werden kann, bleiben die Flaschen leer. Und leere Flaschen kauft keiner im Supermarkt. Warum auch? Blöd, CO2 ist gerade nicht verfügbar. Es herrscht Lieferstopp. Etliche Brauereien im Bundesgebiet mussten deswegen schon ihre Produktion einstellen. Kirn nicht, denn unter dem Schornstein hat man vorgesorgt. Hier verfügt man über eine CO2-Rückgewinnungsanlage. Vorteil, dadurch ist die Verfüllung von Stubbis, Langholz und Fässern gesichert. Nachteil, alle alkoholfreien Biere- und Biermischgetränke drohen auf der Strecke zu bleiben. mehr

In der Verbandsgemeinde Nahe-Glan ticken die Uhren anders!

Der Beitrag über die Verbandsgemeinde-Bummelei hinsichtlich Protokollführung, Versendung und Veröffentlichung im Schneckentempo hat ziemlich weite Kreise gezogen. Sie erinnern sich sicher noch an den Lapsus Start-Bedingungen für das Kirner Freibad sage und schreibe erst zwei Tage vor Saisonende ins Mitteilungsblatt gehoben zu haben. Ein Verwaltungsangestellter der Verbandsgemeinde Nahe-Glan hat den Beitrag gelesen und seine Ansicht per Mail mitgeteilt. Unter dem Dach der dortigen Verwaltung müssen Protokolle innerhalb von 14 Tagen nicht nur geschrieben, sondern auch an die Ratsmitglieder versendet sein. Gravierende Fristverstöße, wie sie im Kirner Land scheinbar üblich seien, wären ein No-Go. Mehr noch: Die hätten zur Folge, dass die Führungsetage den Protokollern aufs Dach steigen würde. Diesbezüglich gebe es klare Zeitvorgaben und Richtlinien, und dies, ohne Wenn und Aber. Ausreden, von wegen Personalmangel oder Zeitnot, werden nicht gelten gelassen. Nun, ein Protokoll innerhalb weniger Tage zu verfassen ist ja auch kein Hexenwerk. Vorteil: es gehen keine Details verloren, wenn die Gedanken noch frisch sind. Wenn im Einzugsgebiet Nahe-Glan solche gravierenden, ja fast schon peinlichen Versäumnisse, auch noch abgedruckt würden, dann wäre Polen offen. Es geht also. Was Bad Sobernheim recht ist, sollte Kirn doch billig sein.    

Komm wir gehen zum Ortsgemeinderat!

Am kommenden Mittwoch, 14. September, ist wieder Elefantentreffen im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Ab 19 Uhr wird dann wieder die große Dorfpolitik vorangetrieben. Gemäß prallvoller Tagesordnung, verspricht die Zusammenkunft zu einer abendfüllenden und interessanten Angelegenheit zu werden. Eventuell wird sogar über ein Ereignis für die Geschichtsbücher abgestimmt? Möglich, denn mit der Planfeststellung gleich dreier Photovoltaik-Parks in der „Itzbach“ Richtung Oberhausen stehen wegweisende Entscheidungen pro Energiewende bevor. Hochstetten-Dhaun denkt nicht nur in erneuerbaren Energien, sondern geht bei der Etablierung vorneweg. Gut so! Also worauf noch warten, liebe Bürger. Die kommende Sitzung wirft ihre Schatten voraus, da muss Bürger doch hin. Neben Dorferneuerungskonzept, Baustellen und Auftragsvergaben, stehen noch andere Eckpunkte auf der Tagesordnung. Mitteilungen und Anfragen runden den öffentlichen Teil ab. Was danach kommt, ist nicht für jedermanns Ohren bestimmt. Pssst, streng geheim! Vielleicht sickert ja was durch. Schauen wir mal!

Das Rätsel ist gelöst: Es kommt ein Funkmast!

Das Rätsel ist gelöst! Und der Blog lag gut mit seiner Vermutung. Auf der Anhöhe des Geologischen Lehrpfades, etwa in Höhe der zweiten Schutzhütte, wird ein Funkmast platziert. Das Leserfoto liefert den Beweis. Auf der Genehmigung steht: Neubau einer Funkübertragungsstelle für den öffentlichen Mobilfunk! Will heißen Funkmast! Mal schauen, wie weit der einmal in den Himmel ragen wird. Hoffentlich nicht zu hoch, denn solche Masten sind nicht gerade das was man als Hingucker bezeichnet. Alles scheint vorbereitet zu sein. Der Schaltkasten steht schon. Es kann nicht mehr lange dauern, bis vom Geologischen Lehrpfad aus Signale gesendet werden.

Der Sportplatz ist kein Hundeklo!

Ein stinkendes Problem in Hochstetten: Kackende Hunde auf dem Sportplatz braucht keiner und will keiner. Ihren Frauchen und Herrchen gehört die rote Karte für grobes Foulspiel erteilt. Sind sie es doch, die Hinterlassenschaften einfach liegenlassen. Nicht allen, aber viel zu vielen ist es sowas von egal, wenn ihre Vierbeiner dicke Haufen auf dem Rasen scheißen. Ihre Denke: „Sieht ja keiner und nach mir die Sintflut!“ Fußballer sind im Regelfall hart im Nehmen, aber mit Hundehaufen in Berührung zu kommen, ist auch für die härtesten Kicker einfach nur eklig. Leider Gottes kein Einzelfall in good old Germany. Überall wird Beschwerde geführt, weil Hundebesitzer sich einfach nicht an Regeln und Vorschriften halten wollen, von gutem Benehmen ganz zu schweigen. Appelle nützen da nur wenig, weil die nicht ins Bewusstsein der Ignoranten durchdringen.

Man neigt regelrecht dazu, alle über einen Kamm zu scheren, was natürlich ungerecht ist. Die schwarzen Schafe erweisen ihrer Zunft somit einen Bärendient. Oftmals ist es eine Frage von Intelligenz und Erziehung, wenn Hundehaufen einfach liegengelassen werden. Es ist eine Tatsache, dass es einige Hundebesitzer gibt, die der Pflicht, den Hundekot zu beseitigen, nicht nachkommen. Der Satz „das tut man nicht“ – ist, was Hundehaufen angeht, nicht jedem präsent. Schade zwar, aber nicht zu ändern. Diesbezüglich wird sich nie was ändern. Wetten? Wahr ist, die meisten Hundebesitzer haben Kotbeutel nicht nur zur Deko dabei, wenn sie mit Fiffi und Co Gassi gehen. Die wissen was sich gehört. Wahr ist aber auch, die Zahl der unbelehrbaren Hohlköpfe hält sich mit denen der Pflichtbewussten die Waage. Leider! Da helfen auch keine aufgestellten Sammelbehälter oder Beutel am Wegesrand. Die wollen ihr Verhalten nicht ändern. Im Gegenteil! In ihrer Welt zahlen sie schließlich Hundesteuer. Da muss man sich nicht bücken und aufsammeln, weil das andere ja ersatzweise für sie tun. Finde den Fehler? Keine Frage, es wird ein ewiger Konflikt ohne Aussicht auf Besserung bleiben, auch für die Fußballer der Spvgg Hochstetten.    

Rätselstunde: Funkmast oder was?

Zeit für eine kleine Rätselrunde: Schaut alle auf das Bild und dann fragt euch: was kommt hier hin? Der Blog hat da so eine Vermutung. Der überlegt mal laut. Ein Plateau auf der Anhöhe des Geologischen Lehrpfades, etwa in Höhe der zweiten Schutzhütte, vier Fundamente mit herausragenden Eisen sowie ein Elektro- oder Schaltkasten nebenan – folgerichtig wäre ein Funkmast von Telekom, Vodafone oder von wem auch immer. Stimmt‘s oder habe ich recht? Ein Windrad scheidet aus. Zu klein! Und außerdem hätte man von so einem Projekt gehört. Es läuft alles auf einen Funkmast hinaus. Wenn es jemand sicher weiß dann her mit der Info.  

Kann die neue Tourismusbroschüre „Entdecken Sie das Kirner Land“ Lust auf die Region wecken? Ja, sie kann!

Ist die neue Tourismusbroschüre des Kirner Landes der ganz große Wurf? Kann die Impulsgeber für die unsere Region? Kann die einen nachhaltigen Boom entwickeln? Kurzum, macht die 27-seitige Hochglanz-Tourismusfibel richtig, richtig Bock auf einen Tripp ins Kirner Land? Schauen wir mal. Ein erstes flüchtiges Durchblättern erzeugt Neugier. Wäre das nicht der Fall, dann flöge die Broschüre in die nächste Ecke oder gleich ganz in die Altpapiertonne. Gut strukturiert, kommen nach und nach alle Pfunde zum Zuge, die das Kirner Land so zu bieten hat. Gut so, nicht kleckern, sondern klotzen. Wandern, Radfahren, Klettern – passt! Dazu Sehenswürdigkeiten, Freizeiteinrichtungen, Burgen und Schlösser. Brauerei und Whiskymuseum runden ein kompaktes Bild ab. Nett gestaltet! Dem Blog gefällt jedenfalls das „Gesamtkunstwerk“.

Wobei, wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. Was fehlt? Beispielsweise die Teufelshütte, eingepackt in eine Wandertour. Daneben kommen die Stadt Kirn im Allgemeinen und der Marktplatz im Besonderen etwas zu kurz. Ein freundliches Foto vom Marktplatz hätte dem Blog schon gereicht. Alleine schon wegen der Gastronomie. Die Hinweise auf die Webseiten von Schloss Dhaun und auch die auf das Romantische Gartenfest sind zwar gut und schön, führen aber auf inaktuelle und veraltete Meldungen und Ansichten. Beim Stöbern darauf werden Reisewillige nur abgeschreckt. Dass manche Radfahr-Schnappschüsse nicht unbedingt im Kirner Land geschossen wurden – geschenkt. Merkt ja keiner. Zugegeben, das sind Kleinigkeiten, aber oftmals geben die den Ausschlag bei der Buchung. Papier ist geduldig. Nachteil: Gedrucktes veraltet recht schnell. Hält die Verbandsgemeinde eine App oder eine Medienausgabe bereit, die ohne größeren Aufwand aktualisiert werden kann? Ganz bestimmt.

Zusammengefasst spiegelt die Broschüre unseren Landstrich gut ab. Mehr an Attraktionen ist nicht. Reicht aber, um Wochenend- und Tagesgäste anzulocken. Große Urlaube dürften ohnehin eher außen vor sein. Wie schaut es mit vorab geschnürten Paketen aus? Für Gruppen und Familien? Diesbezüglich sollten die Touristiker mal ansetzen. Da könnte mehr gehen. Viel mehr! Bleibt die Frage, was kostet die Broschüre? Wie hoch sind die Herstellungskosten? Wahrscheinlich muss die VG einen satten fünfstelligen Betrag überweisen. Viel Geld! Ist es gut angelegtes Geld? Mit entsprechendem Computer Programm und etwas Geschick sowie Phantasie, hätte man die gut und gerne auch in eigenen Regie zusammenbauen können? Ein Gymnasium-Leistungskurs hätte die Broschüre ebenso hinbekommen. Und der Blog hätte sich das Format auch zugetraut. Für weitaus weniger Geld wohlgemerkt. Und was der hinbekommt, schaffen doch die Touristiker allemal. Vielleicht das nächste Mal? 

Das Wort zum Sonntag

GZSZ – Gute Zeiten, schlechte Zeiten! Wie geht es nur weiter. Schaut man heuer sich auf allen Ebenen um, dann überwiegen gerade die schlechten Zeiten. Und wie! Alleine beim Blick auf die Energiekosten kann einem angst und bange werden. Existenzbedrohend ist das, was bei vielen an Wahnsinns-Vorauszahlungen ins Haus flattert. Durchweg schlechte Zeiten meldet auch der Gesundheitssektor. Es geht so gar nichts voran. Traurig, „im Kirner Land nix Neues“ auch und vor allem bei MVZ, Rettungswache oder Krankenhaus. Gerade in Sachen Krankenhaus verheißt die neuerliche bundesweite Entwicklung nichts Gutes. Plant „leck mich fett ich bin vom Fach“, Gesundheitsminister Karl Lauterbach, ein organisiertes Kliniksterben? Letzten Äußerungen nach, schaut es ganz danach aus! Kleinere Anstalten, und dazu gehört auch Kirn, verfügen über keine Abwehrkräfte und sterben daher besonders schnell. Trotz allen anderslautenden Lippenbekenntnissen aus Mainz oder Bad Kreuznach, der Blog will und kann dem Braten nicht trauen. Traurig aber wahr, Kirn ist bei weitem nicht über dem Berg. Im Gegenteil: Kirn verharrt jetzt schon Jahre auf der eigenen Intensivstation und wird noch immer künstlich beatmet. Stabile Lebensgefahr braucht keiner! Der Zustand ist besorgniserregend!

Noch immer kein Termin in Sicht für die offizielle Freigabe der Ortsumfahrung Hochstetten!

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus? Nicht unbedingt! Eigentlich sollte die Feier zur Freigabe der nigelnageneuen Ortsumfahrung Hochstetten längst Geschichte sein. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Der angedachte 3. August platzte. Seither scheint man im Stadium der gemeinsamen Terminfindung festzustecken. Die Tatsache deutet auf einen großen Auflauf an Politprominenz hin. Vielleicht will ja sogar Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) himself aufschlagen, um das symbolische Band zu durchtrennen? Zumindest Landesvertreter dürften sich diese Feier nicht nehmen lassen. Allen voran Verkehrsministerin Daniela Schmitt (FDP). Nicht zu vergessen die vielen Kommunalen aus der Region. Zusammengefasst, wird der gebuchte Caterer ziemlich viele Häppchen vorbereiten müssen. Oder wird „nur“ gegrillt! Deftig und herzhaft, wie es sich auf dem Land gehört? Nichts genaues weiß man nicht, aber vieles deutet auf ein Feuerchen mit einem pickepackevollen Schaukel-Rost darüber hin. Hunsrücker „Stücker“ kommen immer gut. Zurück zur Terminfindung: Merke, wenn auf viele Gäste Rücksicht genommen werden muss, dann ist es von Haus aus schwer ein gemeinsames Zeitfenster zu finden. So ist das nun einmal. Dem Vernehmen nach, ist das der Hauptgrund für die massive Verspätung. Es hakt einfach am Tag, an dem alle können! Auch ein Blaskapelle? Schauen wir mal! Wenn es noch länger dauert, dann kommt auch Glühwein auf dem offenen Feuer, für die dann ja frierenden Gäste, gut.

Unendliche Geschichte Sportplatzbrücke!

Ist das Leistungsverzeichnis für die Sportplatzbrücke mittlerweile fertiggestellt und im Postausgang? Hat das Kirner Ingenieur-Büro Sauer mittlerweile vollumfänglich geliefert? Wegen unterstellt massiver Bummelei bei der Erstellung des dringend notwendigen Leistungsverzeichnisses (LV), schiebt die Ortsgemeinde seit Monaten schon gehörigen Frust. Tendenz, steigend! Und die kommunalen Verantwortlichen nehmen kein Blatt vor den Mund. Verständlich, die vollen Breitseiten auf die Ingenieure, denn die Unzufriedenheit muss sich ja irgendwie entladen. Letzter Stein des Anstoßes im Juli war der Eingang eines ersten Vorentwurfs. Der enthielt jedoch handwerkliche Fehler. Die Berechnungen sind offensichtlich nicht vollumfänglich verwendbar – so lautete zumidist die Erkenntnis. Die Ratssitzung liegt mittlerweile sieben Wochen zurück. Zeit genug, um nachzubessern. Hat das Ingenieurbüro Sauer nachgebessert? Wenn das an seinem Ruf interessiert ist, gewiss. Gehört hat man jedoch (noch) nichts. Man darf schon jetzt auf die nächste Zusammenkunft der Elefantenrunde am 14. September gespannt sein. Fakt ist, und da beißt die Maus keinen Faden ab, in diesem Jahr läuft da wieder nix mehr. Schlimm, die Baukosten dürften unbeirrt weiter in die Höhe schnellen. Brückenprojekt 2023? Maybe! Aber zu welchem Preis? Zur Erinnerung, veranschlagt waren 650 000 Euro. Das Preisschild wird kaum noch zu halten sein.

Gaspreisentwicklung: Haben die Höchstpreise Auswirkungen auf das Kirner Gesellschaftshaus?

Licht aus, Temperatur runter: Die täglichen Meldungen verheißen nichts Gutes. Viele private Haushalte werden sich für den kommenden Winter einen Sparzwang verordnen müssen. Jeder tut eben was er kann. Wie rüstet sich die Verbandsgemeinde Kirner Land gegen die durch den russischen Angriffskrieg mit verursachte Energiekrise? Was haben die umliegenden Ortsgemeinden, was die Stadt Kirn für Möglichkeiten den Gürtel enger zu schnallen? Hat die Verbandsgemeinde einen Notfallplan in der Schublade? Hat die eine Task-Force zusammengestellt? Eine Truppe, die Sparmöglichkeiten für alle auslotet? Es ist höchste Eisenbahn. Die Preise steigen und die Sorge, das Öl und vor allem Gas könnte im Winter knapp und überteuer werden, ist groß. Viele Kommunen haben diesbezüglich schon Spar-Pakete geschnürt. Auch die Verbandsgemeinde? Gehört hat man jedenfalls (noch) nichts. Der nächste Winter kommt bestimmt. Daher ist rechtzeitige Vorsorge dringend geboten. Was wäre behördlicherseits möglich?

Nun, in der kommenden Heizperiode könnte man die Temperaturen in den Verwaltungsgebäuden – aber auch in den Sport- und Mehrzweckhallen – absenken. Um weitere Energie-Sparpotenziale zu erschließen, wäre es dienlich, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung in der Heizperiode verstärkt ins Homeoffice zu schicken. Damit würde eine Reduzierung der Betriebszeiten in öffentlichen Gebäuden einhergehen. Die werden mit Gas geheizt. Was könnte noch helfen? Alle Kommunen könnten bei der Straßenbeleuchtung sparen. Kein warmes Wasser mehr in den öffentlichen Gebäuden und, und, und. Hat die Verbandsgemeinde ein Maßnahmenpaket geschnürt? Existiert eine To-do-Liste? Gab es schon einen internen „Energiegipfel“. Wohl kaum! gehört hat man jedenfalls nichts davon! Wird Zeit, dass man mal Milch gibt.

Frage: Was ist mit den großen Gebäuden, etwa dem Gesellschaftshaus in Kirn? Das wird mit Gas geheizt. Kann oder besser will die Stadt die kommende Heizperiode durchstehen. Alternative – dicht machen? Diesbezüglich darf und wird es keine Denkverbote geben. Bürgermeister Frank Ensminger setzt alles auf den Prüfstand. Der it mittendrin im Thema. Tür zu wäre nur folgerichtig und konsequent, wenn zu erwarten wäre, dass die Heizpreise durch die Decke gehen könnten. Und der Heizpreis lässt sich leicht hochrechnen. Das ist einfache Mathematik.

Eine weiter so scheint jedenfalls ausgeschlossen zu sein. Anderswo ist man gedanklich sowie kommunikativ viel weiter. Wahrscheinlich will man sich in der VG noch sammeln, um sich dann zeitnah dem Thema zu widmen. „Zeitnah“, ohnehin das Zauberwort oder so etwas wie die verbale Allzweckwaffe in der Kirner Verwaltung schlechthin. Dabei wäre Eile dringend geboten.   

Stadtfilm: Was Meisenheim recht ist, sollte Kirn billig sein!

Nach Meisenheim blicken heißt lernen? Maybe! Über die Perle am Glan geht gerade ein Image-Streifen im Internet steil. Dem Regisseur ist es gelungen das schmucke Städtchen mit all seinen Facetten zauberhaft in Szene zu setzen. Hut ab, die vier Minuten schönster Sequenzen, noch dazu untermalt mit passender klassischer Musik, wecken Lust auf einen Besuch. Viel mehr Werbung geht nicht. Und das Filmchen war nicht einmal teuer, wie Stadtbürgermeister, Gerhard Heil, auf Nachfrage bestätigte. Die Dokumentation kommt an. Mehr noch: Der Blog könnte sich sehr gut eine ähnliche Variante über Kirn vorstellen. Sehenswürdigkeiten gibt es auch im Mittelzentrum zu Genüge. Nicht zu vergessen die infrastrukturellen Pfunde – etwa Schwimmbad, Brauerei, Kyrburg und, und, und. Dass Kirn Filme machen kann, hat der Weihnachtsfilm während der Corona-Hochzeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Seinerzeit führte die VHS Regie. Die Filmemacher dort können sicher auch Werbefilm. Wo ein Wille ist, ist auch eine Kamera. Das fertige Produkt müsste man dann nur noch online stellen und auf der Kirner Stadtseite hochladen. Bekanntlich hat sich die VG ja auch einen Image-Film auf die Fahnen geschrieben. Mit echten Profis und so. Frischer Schwung, Thomas Jung, hatte den bereits in sein Wahlprogramm aufgenommen. Lang, lang ist es her. Bisher ist das Vorhaben eher in der Kategorie Science-Fiction anzusiedeln. Es tut sich nichts. Warum nicht vorpreschen? Kann Kirn Stadtfilm? Warum nicht! Dem Blog würde es gefallen.    

Das Bäckerhandwerk steht am Scheideweg!

„Neulich beim Bäcker…“ – Finanzminister Christian Lindner (FDP) hat ja immer ein besonderes Ohr an den Menschen, wenn er in der Backstube um die Ecke seine Backwaren einkauft. Und dann verpackt er seine Theken-Erfahrungen stets in seinen Reden, um den Bogen zu den Sorgen und Nöten der einfachen Bevölkerung zu spannen. Seine Bäckerei-Vergleiche sind nicht nur legendär, sondern haben auch Methode. Jetzt kann es für den Herr der Finanzen allerdings eng werden, denn immer mehr Bäcker müssen aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben. Nicht auszudenken, wenn Lindner keinen Bäcker mehr in seiner Nähe fände? Nicht von der Hand zu weisen, weil die Handwerker wegen Energiekosten sowie Personalknappheit die Öffnungszeiten reduzieren oder gleich ganz dicht machen müssen. Keine Insolvenz, nur mal eben Pause!

Die sind ja nicht gleich pleite, wenn die Verluste überwiegen, wie wir ja jetzt alle lernen durften. Sie haben nur kein Geld mehr. Wo geht Lindner im schlimmsten Fall der Fälle hin? Zum Metzger? Zum Gemüsehändler? Blöd, auch die knapsen am Existenzminimum. Schwierig! Angenommen der smarte Christian würde das Kirner Land seine Heimat nennen, sagen wir an der Nahe rund um Simmertal. Der müsste dann zum Bäcker nach Martinstein oder Hochstetten pilgern. In Hochstetten öffnet die Filiale nur noch morgens. Beim Jost-Pavillon am Bahnhof ist ebenso, und das ist neu, um 12 Uhr Schluss. Von wegen Service bis in die Abendstunden hinein. Merke, verkürzte Öffnungszeiten sind nicht selten sogar die Vorboten von endgültigen Geschäftsaufgaben. Und das Naheland ist überall. Egal wie, das Bäckerhandwerk steht am bitteren Scheideweg. Es steht zu befürchten, dass die Discounter den kleinen Betrieben endgültig das Wasser abgraben. Der Satz „neulich beim Bäcker…“ wird man früher oder später wohl auf dem Friedhof der ausgestorbenen Redensarten begraben müssen.  

Schienenersatzverkehr ausbaufähig: Ärgernis für Vlexx-Pendler!

Vlexx erklärt die Welt. Ihre  Welt. Darin geht es um den Schienenersatzverkehr zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn. Wir wissen ja alle, dass wegen Sanierung der Bahnhalt Hochstetten / Nahe bis auf Weiteres gesperrt ist und Züge dort nicht halten können. Berufspendler sind ganz schön gekniffen, weil, ja weil der Ersatzverkehr so gar nicht funktionieren will. Aus der Sicht Betroffener, bleibt der ein großes Mysterium! Eine Wundertüte sozusagen? Stellvertretend steht Kai Engbarth. Der Pendler stellt sich jeden Tag neuen Herausforderungen. Der könnte ein Buch schreiben. In der Einleitung müsste dann stehen: Der Schienenersatzverkehr wird von einem Taxiservice organisiert und durchgeführt. Blöderweise weiß das keiner! Entsprechende Hinweise, Fehlanzeige. Guter Service geht anders. Wobei, Service und Vlexx, ist seit je her ein Widerspruch in sich. Und hat man dann mal ein Taxi erwischt, ist der Fahrer von einer fast schon unerträglichen Freundlichkeit beseelt. So schreibt es Pendler Engbarth humorvoll dem Blog ins Stammbuch. Da kommt Tag für Tag Freude auf. Engbarth beschwert sich weiter: „Die Informationen der Vlexx Website sind unzureichend!“ Der Blog möge doch den Umstand bitte mal verbreiten. Aber gerne doch! Wohl dem, der nicht auf den Schienenersatzverkehr angewiesen ist.

Versuchsballon: Dämmerschoppen bei der Spvgg Hochstetten!

Der Blog versteht sich gerne auch als Werbeplattform für dörfliche Neuigkeiten. Und der angedachte wöchentliche „Freitags-Dämmerschoppen“ der Spvgg Hochstetten ist eine Neuigkeit. Der verdient es auf dieser etwas anderen Plattform in den Fokus gerückt zu werden. Warum? Nun, Geistesblitze gilt es zu unterstützen. Und überhaupt, mit der Internetseite erreicht man schließlich (fast) jeden. Die Mitglieder der Fußballfamilie wollen das Vakuum in der dörflichen Kneipenlandschaft schließen. Hipp, hipp, hurra! Vorab, eine kleine, aber feine Korrektur der Vollständigkeit halber! Es stimmt nämlich nicht so ganz, dass mit dem Landhaus St. Johannisberg und dem Wappensaal, so die Initiatoren aus dem Clubheim, nur zwei mickrige Anlaufstellen für ein gepflegtes Bierchen unter der Woche zur Verfügung stünden. Aller guten Dinge sind in dieser Angelegenheit drei. Aber geschenkt, dass das „Döner-Angebot“, eine tagtäglich ausgiebig genutzte Einkehrmöglichkeit, noch dazu in bester Lage, im Artikel keine Erwähnung fand. Wobei, der Imbiss mit Außen-Terrasse, kann auf eine treue Feierabendbierchen-Fangemeinde bauen. Die ist demnach versorgt.

Egal, der Weg zum Sportplatz soll sich zukünftig also auch abseits des Fußballgeschehens auszahlen und vor allem positiv auf die Dorfgemeinschaft auswirken. Warum nicht! Kann man mit diesem Angebot an die guten alten Zeiten anknüpfen, als an den Tischen des Sportlerheims regelmäßig Skat gedroschen wurde und nach dem Trainingsbetrieb bis in die Nacht hinein an der Theke die Post abging? Schauen wir mal! Der Blog hat diesbezüglich so seine Zweifel, aber ein Versuch ist der Vorstoß allemal wert. Wünschenswert wäre, wenn man mit dem Dämmerschoppen-Angebot auch diejenigen auf den Sportplatz locken könnte, die nicht unbedingt zum Kreis der „üblichen Verdächtigen“ gehören. Menschen, die von Haus aus eher zurückhaltend auf Kneipentreffen reagieren. Ob das gelingt? Man wird sehen!

Neues Lokal in Kirn: Startschuss für „Burger Bro’s“: ist heute um 12 Uhr mittags!

Lust auf Burger! Kein Problem! Die neue Anlaufstelle „Burger Bro’s“ im ehemaligen Café Schläger startet heute um 12 Uhr. Das junge Team hat sich auf einen Ansturm von Gästen vorbereitet und noch dazu ein attraktives Lockangebot rausgehauen. Die ersten 100 Burger, die über die nigelnagelneue Theke gehen, kosten lediglich 1 Euro. Mehr Schnäppchen nicht! Die Macher versprechen Burger vom Allerfeinsten. Müssen die auch, denn die Konkurrenz ist groß. Statt Schwarzwälder Kirschtorte jetzt also Burger. Warum nicht? Das Ladenlokal ist komplett neu gestaltet worden. Alles kam raus, was auch nur im Entferntesten an das ehemalige Café erinnert. Frisch, jung und hipp – passt! Jetzt gilt es den vollmundigen Versprechen des Betreibers aus Mainz auch Taten folgen zu lassen. Der Blog wird sich über kurz oder lang mal einen Burger genehmigen. Der liebt die Dinger. Und der kennt sich aus. Also, worauf noch warten liebe Kirner: Der Burger-Laden legt in diesen Minuten los. Da muss man doch hin!Und ob! Schlag 12 Uhr bildete sich schon eine lange Schlange.

Kostenfalle Nahebrücke: Wird die in Kürze vom Kreis heragbestuft zu einer Dorfbrücke?

Unterhaltungsstau, wohin man nur schaut!

„Über sieben Brücken musst Du gehen…“ – Eine Textzeile, die so gut wie jeder kennt, die eine hohe Symbolik in sich trägt. In Hochstetten-Dhaun ist die allerdings eine andere. Dort hat es gleich drei mehr oder weniger wichtige Brücken, die allerdings einem kräftigen Unterhaltungsstau unterliegen. Das Projekt Sportplatzbrücke stottert zwar, läuft aber. Sorgenkinder sind vor allem Bahn- und Nahebrücke. Beide sind marode sowie in der Oberflächenbeschaffenheit äußerst makelbehaftet. Ganz zu schweigen von der Optik. Fazit: Beide Brücken eint ihr grauseliger Zustand. Nun hat die Ortsgemeinde ein Problem. Die Nahebrücke soll in die Zuständigkeit der Ortsgemeinde fallen. Derzeit hat der Kreis den Hut auf. Und das ist auch gut so. Der ist in der Verantwortung. Blöd nur, der möchte eine Rückübertragung auf die Ortsgemeinde unbedingt forcieren. Erst Sanieren, dann Schenken – so wird ein Schuh draus. Auf einen schnellen Deal sollte sich die Ortsgemeinde keinesfalls einlassen. Die Kostenfalle braucht nämlich keiner! Ob man sich einigt? Schauen wir mal. In dieser Angelegenheit haben wohl schon erste Spitzen-Gespräche stattgefunden. Kam man sich näher? Nix genaues weiß man nicht! Beste Chancen auf eine baldige Sanierung hat noch die stark beanspruchte Bahnbrücke. Im Nachgang der Maßnahmen Ortsumfahrung, scheint eine Instandsetzung – zumindest des Fahrbahnbelages – nicht ausgeschlossen zu sein.

Glasfaser-Info-Veranstaltung in Hochstetten: Westnetz unterbreitet ein Angebot, dass man nicht ablehnen kann!

Der Blog muss nicht lange überlegen. Der ist mit von der Partie, wenn E.ON das schnelle Internet in der Ortgemeinde verlegt. Anfang nächsten Jahres will man loslegen. Die Informationsveranstaltung im Bürgerhaus „Haus Horbach“, vor knapp 100 Bewohnern, hat letzte Zweifel ausgeräumt. Wobei, die waren insgesamt auch nur dürftig ausgeprägt. Die galten mehr den Baumaßnahmen. Westnetz beruhigt: Man greife nur auf regionale Bauunternehmen zurück und garantiere somit nicht nur einen reibungslosen Verlauf, sondern auch eine fachgerechte Ausführung – passt! Keine Rumänen und keine Bulgaren, die anderswo – Kreis Birkenfeld – für Murks stehen, werden in Hochstetten aufschlagen. Die Rahmenbedingungen stimmen also.

Auch die Zeitschiene? Westnetz plant mit sechs Monaten Bauzeit bis zur Freischaltung. Wow, nur sechs Monate für die komplette Versorgung in den Ortsteilen klingt ambitioniert. Zwei, drei Monate länger, wäre ja auch noch top? „Nein, das bekommen wir hin, weil wir die Kapazitäten haben, erläutert die Dame von Westnetz.“ Chapeau! Juhu, der Blog wird schon im Herbst 2023 auf der schnellen Internetwelle reiten. Und auch das Angebot ist nicht von schlechten Eltern. Hausanschluss für umme, wenn man sich für einen Wechsel zu E.ON bis zum 30. November entschließt. Das Unternehmen regelt alle Vertragsangelegenheiten mit dem alten Anbieter – was will man mehr. Wer da nicht mitmacht, dem ist nicht mehr zu helfen. Gut, man muss sich vertraglich an das Unternehmen binden. Jedoch sind die Bedingungen akzeptabel. Zusammengefasst, das Projekt Glasfaserausbau hat keinen Haken. Zumindest findet der Blog keinen.  

Nähere Infos unter eon.highspeed.com/hochstetten-dhaun sowie persönlichem Beratungstermin unter 06751/8552980.

Gewitter: Elf Liter Niederschlag in der Nacht!

Es gibt nichts Schöneres, als vom kuscheligen Bett aus Starkregen auf dem Dach wahrzunehmen. Wenn Regen auf das Dach prasselt, wirkt das fast schon beruhigend. Ein kleines, aber feines Gewitter bescherte Hochstetten in den frühen Morgenstunden elf Liter Niederschlag. Kurz, aber knackig! Immerhin! Man freut sich ja mittlerweile über jeden Tropfen. Zusammengefasst, notierte der Blog für den noch jungen September bereits 23 Liter Regen auf dem Kalender. Das ist schon mehr als das doppelte gegenüber dem kompletten August. Weiter so! Vielleicht sind ja heute noch einige Schauer und Gewitter unterwegs. Es braucht noch viele weitere Niederschlagsmengen, um der massiven Trockenheit entgegenzuwirken. Für die Regenfässer hat die Menge gereicht. Die sind wieder voll.

Hoffentlich geht das gut mit dem schnellen Glasfaserausbau in Hochstetten! Heute Bürgerversammlung!

Der Blog hat schon sein Startset!

Der Blog wird mit von der Partie sein, wenn der Startknopf für das schnelle Glasfasernetz in Hochstetten-Dhaun gedrückt wird. Ehrlich, der Deal von E.ON ist alternativlos. Das Unternehmen hat den Hut auf bei der Highspeed-Umsetzung. Und das sorgt auch für die Hausanschlüsse. Unentgeltlich, wohlgemerkt! Dass man sich vertraglich binden muss – geschenkt. Wie viele andere auch, wird der Blog eben wechseln müssen. Und? Die Formalitäten werden alle von E.ON erledigt. Man muss nur unterschreiben, heißt es in der Werbebroschüre. Dann dürfen wir alle mal gespannt, inwieweit den vollmundigen Versprechen auch Taten folgen und Bauarbeiten sowie Freischaltung reibungslos über die Bühne gehen. Wer mehr erfahren will, dem sei der Infoabend heute im Bürgerhaus „Haus „Horbach, 19 Uhr, ans Herz gelegt. Unter Meldungen auf der VG-Internetseite findet man keine Infos. Finde den Fehler?

Hinsichtlich Umsetzung werden mitunter regelrechte Horrormeldungen verbreitet. Beispiel aus dem Kreis Birkenfeld. Wie die Nahe Zeitung unter der Woche berichtete, spielen sich dort regelrechten Dramen in den Dörfern ab. Baustellen-Dramen im XXL-Format braucht allerdings keiner so wirklich. Baustellen, an denen über Monate nichts geschieht, blockierte Hauseinfahrten, Murks, versprochene Internetanschlüsse, die nicht rechtzeitig fertig werden und, und, und. Es läuft vieles schief in den Ortschaften. Viele halten das Projekt sogar für eine unendliche Geschichte. Hoffnungsvoll klingt anders. Die Ortsgemeinde, allen voran Bürgermeister Hans Helmut Döbell, wird auf der Hut sein müssen, wenn die Subunternehmen von den Subunternehmen aus Bulgarien oder Rumänien aufschlagen, um in Hochstetten die Leitungen zu verlegen. Sprachbarrieren sind vorprogrammiert. Und die Qualität der Ausführung lässt meist zu wünschen übrig, wie Betroffene aus dem Kreis Birkenfeld dem Redakteur in den Block diktierten. Muss nicht sein, kann aber sein.

Zusammengefasst, verheißt das Projekt rein baulich geurteilt nichts Gutes. Vielleicht läuft in Hochstetten-Dhaun aber auch alles rund. Jedenfalls sollte die Ortsgemeinde sich wappnen, um nicht auf die Schnauze zu fallen. Schnelles Internet ist nur dann gut und schön sowie erstrebenswert, wenn auch die Umsetzung seriös und zuverlässig über die Bühne geht. Das sollte man sich von E.ON garantieren lassen.

Keine Bahnen gespannt: Absolutes Chaos und wildes durcheinander beim Kirner Hundeschwimmen!

Das ging ja völlig in die Hose! Laut Aussage seines Frauchens konnte der irische Wasserspaniel und Leistungsschwimmer Bello, sein Pensum am Abschlusstag des Kirner Freibandes bei weitem nicht erfüllen. Herrchen und Hund zeigten sich not amused über die Zustände im Becken. Der Grund: Es waren keine Bahnketten gespannt, sodass dem leistungsorientierten Vierbeiner, den eine nahezu wasserundurchlässiger Unterwolle gegen Kälte schützt, stets bloß herumtollende und vom Beckenrand springende Artgenossen in die Quere kamen. Es herrschte ein wildes Durcheinander. Alle waren total aufgeregt und aufgedreht – wie bei einem Hundegeburtstag. Disziplin und Ordnung, Fehlanzeige! Ab und zu gab es sogar üble Raufereien oder Beißereien. Anwesende Tierärzte sowie Hundeflüsterer mussten allerdings nicht eingreifen. Wie dem meisterschaftserfahrenen austrainierten Hunde-Leistungsschwimmer der Kaderschmiede Hunsrück, erging es auch einem Labrador-Rüden sowie einer Golden Retriever-Dame. Nicht zu vergessen die beiden Spanischen und Portugiesischen Wasserhunde, die wegen den zu erwartenden Bahnen extra aus dem Ausland anreisten. „Wenn nicht in Kirn, wo dann?“

„Die wollen doch schwimmen und nicht nur immerzu spielen“, erklären ihre Herrchen am Beckenrand. Sei’s drum, Bello hatte es frühzeitig satt. Nach für ihn nur enttäuschenden 100 Metern Hundekraul, noch dazu in einer grottenschlechten Zeit, ließ er sich von seinem zweibeinigen Freund außerhalb des Wassers streicheln: Jaa, ein ganz Feiner bist du. Ja.“ Schnell spaltete sich die Hundeschwimmer-Community am Abschlusstag in zwei Lager. Und das alles nur weil die Bademeister die Bahnketten nicht spannten. Aber gut, die sind wahrscheinlich nicht vertraut mit Hunden und ihren Bedürfnissen auf einen geregelten Schwimmbetrieb. Dabei gilt doch die Baderegel Nummer eins: Was den Zweibeinern recht ist, ist den Vierbeinern billig. Die Hundeschwimmer-Profis, gut zu erkennen an ihren einheitlichen Blümchenbadekappen, wurden nach kurzer aber intensiver Wasserwitterungsaufnahme wieder an die Leine genommen und mit Leckerlis für entgangene Freuden entschädigt. Da wollten die mal gesittet ihre Bahnen ziehen und dann so ein Tollhaus-Becken. Pfui! „Komm, Bello, das wilde Durcheinander müssen wir uns nicht geben“! Manche Bademeister können einfach nicht mit Hunden, schimpft Herrchen beim Gehen. Wegen solchen Menschen verkommt Hundeschwimmen nur noch zu einem reinen Vergnügen. Recht hat er!

Geht es jetzt los? Schwerer Mulcher markierte den Straßenverlauf im Neubaugebiet „Scheiberling“!

Das Baugebiet „Im Scheiberling“ Richtung Simmertal in Hochstetten will keiner und braucht keiner. Zumindest, wenn es nach der Mehrheit der Ortsbewohner geht, könnte man das Projekt getrost in die Tonne kloppen. Dennoch, in Kürze wird es wohl losgehen. Wen jucken schon Protestnoten, wenn es politisch gewollt ist? Die Tage hat ein Raupen-Mulcher schon einmal eine Schneise in die Landschaft gefressen. Die spätere Straße lässt sich somit prima erkennen. Die Ringstraße mit Versorgungsleitungen anzubinden, ist aufwendig. Die Abwasserrohre aus dem Hause SIMONA warten wohl schon am Lager auf ihren Einbau. Nebenbei bemerkt, aufwendig bedeutet in der Regel teuer. Nutzen und Ertrag stehen hier in einem krassen Missverhältnis, ganz zu schweigen von damit einhergehenden weiteren Versiegelungen. Es braucht eine „Druckleitung mit Hebeanlage, um den Kanal an den „Ameisacker“ überhaupt anbinden zu können. Das wird ebenso teuer! In einer Hanglage überhaupt eine Hebeanlage installieren zu müssen, hat schon etwas von einem baulichen Offenbarungseid.

Das Oberflächenwasser lässt sich schon gar nicht an das Kanalnetz anschließen. Es braucht ein Auffangbecken mit Ableitung Richtung Simmertal. Wieder teuer! Etwas problematisch dürfte die Topografie daherkommen. Die Stichstraße anzulegen ist zwar Routine, aber zeitaufwendig. Wieder teuer! Apropos Straße. Das Teilstück zwischen Altestraße und dem ersten Bauplatz misst rund 350 Meter. Verlorene Meter, weil keine Bebauung links und rechts möglich ist. Eine Umlegung auf Anlieger dürfte nicht vollumfänglich möglich sein. Wieder teuer! Die Baupreise gehen derzeit durch die Decke. Wieder teuer! Teuer, teuer, teuer, teuer! Zusammengenommen wird das Neubaugebiet in der Erschließung finanziell völlig aus dem Ruder laufen. Das Schneider-Angebot von 1,8 Millionen Euro ist fürwahr kein Pappenstiel. Bei den derzeitigen Preissprüngen, sind 2 Millionen Euro aber eher wahrscheinlich. Diesbezüglich legt sich der Blog mal weit aus dem Fenster.

Das Wort zum Sonntag

Nach Hennweiler blicken heißt lernen? Auf alle Fälle! Vieles läuft da oben richtig, richtig gut. Das quirlige Dorf hat es tatsächlich geschafft, einen Nachbarschaftsladen auf Basis eines Vereins erfolgreich im Dorfgefüge zu etablieren. Und das seit etlichen Jahren schon. Mehr noch: Die Gemeinschaft hat sich jetzt sogar mit einem schmucken Neubau belohnt. Bravo und Glückwunsch an alle Beteiligten. Wenn alle an einem Strang ziehen, kann unter dem Strich nur was Gutes herauskommen. Übrigens, in Hochstetten-Dhaun hatte es auch einmal einen Nachbarschaftsladen. Lang, lang ist es her mit einem seinerzeit ebenso Leuchtturmprojekt, welches sich allerdings recht fix überlebte. Man gab das Projekt auf, auch und vor allem aus wirtschaftlichen Gründen. Seither gaben sich die Pächter mehr oder weniger erfolgreich die Klinke in die Hand. Seit ein paar Jahren hat sich die Martinsteiner Bäckerei Fickinger hier einen Standort aufgebaut. Die Ortsumfahrung beschert der Zweigstelle nunmehr empfindliche Einbußen, sodass der „Laden“ nur noch am Vormittag öffnet. Personell wurde auch schon massiv heruntergefahren. Unter der Woche müssen die Mädels alleine den Geschäftsbetrieb wuppen. Bleibt zu hoffen, dass sich der Pächter im Hinterstübchen nicht mit Abschiedsgedanken trägt. Das wäre dann der Supergau für Hochstetten-Dhaun und seine Bewohner.     

Kein Sperrbezirk und kein Sextourismus in Simmertal erwünscht! Alternative Hochstetten?

Einmalig — Anders

Tabledance, nein danke: Es lebe die Sexualmoral! Schlechte Nachrichten also für alle Rotlichtmilieu-Fans! Die Ortsgemeinde Simmertal hat sich in einer Dringlichkeitssitzung gegen die Ansiedlung einer Meile der Sünde vor der Ortschaft ausgesprochen. Haben die politischen Entscheider verantwortungsbewusst gehandelt, weil sie keinen Sperrbezirk erlauben? Die einen sagen so, die anderen so. Den Anhängern des künstlerisch gewiss hochanspruchsvollen Tanzes hat man mit dem Veto sicherlich einen Bärendienst erwiesen. Die müssen weiterhin weite Weg für ihr gewiss rein sportlich ambitioniertes Ästhetik-Vergnügen auf sich nehmen. Dumm gelaufen, das Gute war so nah und ist nun doch wieder so fern! Verreck, jetzt wollte sich einmal die hohe Stangen-Kunst im Kirner Land ansiedeln und dann das. Gemein, das älteste Gewerbe der Welt muss für die schönste Nebensache der Welt draußen bleiben, weil sich prüde Politiker gegen Verstöße von konservativen Sekundärtugenden stemmen? Man stelle sich nur vor, zusammen mit der Martinsteiner „Haus-Nummer-8-Open-Variante“, hätte man dann von einer regelrechten „Erotik-Meile“, mit allen dazugehörigen „schmutzigen“ Facetten – analog der Platzhirsche im Rhein-Main-Gebiet – profitieren können. Die Gewerbesteuereinnahmen wären nur so gesprudelt!

Schluss, aus, vorbei! Chance vertan? Gibt aber immer Schlimmeres! Brave Ratsmitglieder haben gegen den geplanten Tanzclub gestimmt, um nicht das böse Wort Puff zu schreiben. Für manche gut, für manche leider! Hurra, es lebe das gesittete ländliche Bürgertum. Der Rat hat entschlossen reagiert und einem Erotikbetrieb das Baugesuch verweigert. Dabei wurden in  grauer Vorzeit in solchen und ähnlichen Etablissements mitunter „fruchtbare“ Politik-Geschichte geschrieben. Erfahrungsgemäß reifen in entspannter, lockerer und gelöster Atmosphäre die besten kommunalen Männer-Entscheidungen, natürlich alle nur selbstlos im Auftrag und zum Wohle der Bürger. Auf Spesenkosten wohlgemerkt. Hätte, hätte Fahrradkette. Wahrscheinlich besser so! Mehr noch: Man will jetzt sogar präventiv ein generelles Rotlichtverbot für Simmertal erlassen. Kein erotisches Gewerbe jetzt und in Zukunft – passt! Freunde der Puff-Szene, ihr müsst jetzt tapfer sein und euch weiter in Geduld üben!

Nur mal so nebenbei bemerkt, sozusagen als kleiner Tipp für den Tabledance-Investor: Im neuen Industriegebiet in Hochstetten sind noch Flächen im ehemaligen Bowling-Center frei. Dort, wo man einst eine ruhige Kugel schieben konnte, ließe sich doch prima eine schnelle Nummer… – ach lassen wir lieber die Anzüglichkeiten an dieser Stelle. Der Eigentümer bietet jedenfalls Gewerbeflächen an wie Sauerbier. Da hat es Platz im Überfluss und da ist „Mann“ geschützt von neugierigen Blicken. Vielleicht geht da ja was mit dem ältesten Gewerbe? Ist Hochstetten offen für Tabledance? Vorteil, da hat der Ortsbürgermeister seine Finger im Spiel und wenn der ein Geschäft nur wittert, dann könnte das, anders wie im „spießigen“ Simmertal, mit der künstlerischen Grazie an den Stangen flutschen.

Ist der Radweg im „Tunnel“ zu schmal?

Birgt der Radweg hinter dem Lattenzaun ein erhöhtes Unfallrisiko? Konkret in einer etwas unübersichtlichen Passage, in Höhe der Gabionen-Wand in einer langgezogenen Kurve, in Richtung Kirn? Eine besorgte Einwohnerin meldete sich diesbezüglich während der letzten Ortsgemeinderatssitzung zu Wort. Sie habe im Begegnungsverkehr negative Erfahrungen mit einer flotten Radfahrergruppe sammeln müssen. In der, aus ihrer Wahrnehmung recht unübersichtlichen Engstelle, gestalte sich ein sicheres Fahren, auch und gerade bei Gegenverkehr, schwierig. Sie bat die Ortsgemeinde, diesen Umstand zu überprüfen. Man werde ihre Beobachtung an den zuständigen Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Bad Kreuznach weitergeben, versprach Bürgermeister Hans Helmut Döbell. Der Blog hat sich die Situation einmal angeschaut. Der ist schon öfters diese Strecke entlanggeradelt, und dies, stets ohne Probleme.

Fürwahr, der Radweg wirkt in diesem Bereich, zwischen Hangbefestigung und Schallschutzwand, erdrückend. Die subjektive optische Wahrnehmung lässt den Radweg in dieser „Schlucht“schmäler erscheinen, was der objektiv aber nicht ist. Wenn alle Radfahrer sich an das Rechtsfahrgebot halten, dann lässt dieser sich selbst im Begegnungsverkehr, mit einem oder mehreren Radlern, gefahrlos benutzen. Über allem schwebt der generelle Grundsatz der gegenseitigen Rücksichtnahme und einer Anpassung von Geschwindigkeit und Fahrverhalten im fließenden Verkehr – gerade entlang unübersichtlicher Stellen. Aus Sicht des Blogs besteht hier kein baulicher Handlungsbedarf. Um sicher zu gehen, könnte man auf eine „Eng- oder Gefahrenstelle“ mit entsprechenden Schildern rechtzeitig hinweisen. Eine Warnung kann ja nicht schaden. Das kostet nicht viel und lässt sich ohne großen Aufwand umsetzen.       

Bummel-Verbandsgemeinde! Niederschrift erst 4 Monate später im Mitteilungsblatt!

Wie himmelschreiend ist das denn? In der gleichen Woche, in der das Kirner Freibad die Badesaison nach einem Jahrhundertsommer beendet, kommt die Verbandsgemeinde mit dem Protokoll der VG-Ratssitzung vom 3. Mai um die Ecke. Unfassbare vier Monate hat man gebraucht, um die Tagesordnungspunkte im Mitteilungsblatt abzubilden. Ohne Worte! Kurios, einer der vielen Sachthemen seinerzeit war die Festlegung von etlichen Rahmenbedingungen für den kompletten Sommer-Badebetrieb. Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Mehrfachkarten, Corona-Regeln und, und, und – passt! Ganze drei Tage vor der Schließung am Sonntag erreichen die Saison-Infos nunmehr die potenziellen Badegäste über die eigene Präsentationsplattform schlechthin. Die Saison-Bedingungen werden bekanntgegeben, wenn das Schwimmbad schließt, das nennt man dann ja wohl Treppenwitz des Jahres.

Spät ist besser als nie? Naja, der Spruch greift auch nicht immer. Warum erst jetzt? Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man lauthals über die längst überfällige Niederschrift oder Botschaft lachen. Die Verwaltung, inklusive der politisch Verantwortlichen, sollten sich für diese Bummelei in XXL-Format in die Ecke stellen und schämen. Aber sowas von! Ein Sitzungsprotokoll niederzuschreiben ist ein Klacks. Das schaffen pfiffige Praktikanten innerhalb von einer Stunde, hochdotierte Verwalter in 30 Minuten. Die Verbandsgemeinde sollte unbedingt ihren eigenen Zeitkompass nachjustieren. Was Protokolle angeht, ist die bekanntlich ja Wiederholungstäter. Müssen diesbezüglich nicht Fristen eingehalten werden? Ein Fall für den Fakten-Check. Ehrlich, wenn man so einfache Formalien nicht zeitnah auf die Reihe bekommt, wie will man dann bitteschön die großen Themen, etwa Ärztehaus, wuppen? Dem Blog fehlt da jegliche Phantasie. Zwei, drei Wochen okay, aber gleich vier Monate Zeitspanne zwischen Sitzung und Veröffentlichung gehen gar nicht. In diesem Monat ist noch eine VG-Ratssitzung terminiert. Die Niederschrift kommt dann vielleicht am „Dicke Donnerstag“ 2023 ins Blatt. Helau!  

Kamera nachgehakt: Noch immer keine Live-Bilder vom Skywalk!

Am 20. Januar 2015 wurde der Nahe-Skywalk in Hochstetten-Dhaun mit viel Tamtam und politischen Ehrengästen, darunter auch die damalige grüne Wirtschaftsministerin Eveline Lemke, eröffnet. Man kann ruhigen Gewissens attestieren, dass der sich zu einem kleinen aber feinen „Tourismus-Magneten“ entwickelt hat. Keine Frage, der Skywalk hat den Wildgrafen-Wanderweg massiv aufgewertet. Im Überschwang der Euphorie, versprachen die politisch Verantwortlichen bei der Eröffnungsfeier den Hotspot mit einer Webcam nochmals aufzuwerten. Eine, die den Schwenk rechts und links ins Nahetal rund um die Uhr unternimmt. Nach sieben Jahren dann das plötzliche Go im März diesen Jahres. Der Ortgemeinderat billigte also vor einem halben Jahr die Anschaffung in Höhe von rund 3500 Euro. Doch der Livestream vom Nahetal lässt noch immer auf sich warten. Woran hängt es? Wurde wiederum kein Auftrag erteilt? Analog der Posse Skywalk-Tor? Maybe! User müssen sich offensichtlich noch in Geduld üben bis ie vom heimischen PC aus den Blick ins Nahetal schweifen lassen können.

Am kommenden Sonntag ist letzter Badetag im Kirner Freibad!

Nach einem Top-Sommer endet am kommenden Sonntag, 4. September, die Saison im Kirner Freibad, und dies, obwohl der Langzeit-Wetterbericht weiterhin angenehmes Badewetter verspricht. Allerdings dürfte die große Hitze vorbei sein. Und einmal muss ja auch Schluss sein. Die Entscheidung ist schlüssig und nachvollziehbar. Der Drops ist weitgehend gelutscht. Alles was der September noch an angenehmen Badetagen bereithält, rechtfertigt keinen Weiterbetrieb, schon gar nicht in diesen Zeiten. Energiesparen ist angezeigt. Von daher, ist der Beschluss richtig und wichtig. Nach dem letzten Badetag, sollten die Verantwortlichen die Besucherstatistik auswerten und mit denen anderer Bäder in der Region vergleichen. Man muss ja schließlich wissen wo man steht und wie man ankommt. Übrigens, ein Hundeschwimmen am Tag danach beendet die Saison dann endgültig. Montag ist Vierbeiner-Tag! Hasso, Bello und Co. dürfen sich freuen.

Tschau Tankrabatt: Der Spritpreis-Wahnsinn an der Tankstelle wird fortgesetzt!

Nach dem Tankrabatt ist vor dem Preissprung? So schauts zumindest auf den ersten Blick aus. Wobei, der Blog hatte insgeheim mit einem deutlicheren Aufschlag am heutigen 1. September gerechnet. Mal ehrlich, gefühlt kam vom dreimonatigen Rabatt wenig bis gar nichts an, weil die Konzerne die Puffer in die eigene Tasche wirtschafteten? Maybe? Hier mal eine flotte Benzinpreisentwicklung in einem zweimonatigen Zeitraffer von der Total-Tankstelle in Hochstetten dargestellt! Wie schon befürchtet, haben die Mineralkonzerne über Nacht kräftig an der Preisschraube gedreht. Adieu „billiger Kraftstoff“, willkommen teures Vergnügen. Wobei, Vergnügen ist in diesem Fall nicht unbedingt ernsthaft zu verstehen. Der Weg zur Tankstelle ist schon seit längerer Zeit nur noch mit Bauchkrämpfen verbunden. Was sind da schon 14 Cent mehr für Diesel oder satte 24 Cent mehr für Super? „Peanuts“! Tanken ist heutzutage fast schon der pure Luxus. Wohl dem, der nicht regelmäßig auf seinen Wagen angewiesen ist. Wo soll die Preisspirale noch hinführen? Naja, der gemeine Deutsche gilt ja als besonders leidensfähig. Bis der so richtig aufbegehrt, kann es noch ein Weilchen dauern. Unter drei Euro muckt da keiner so wirklich auf. Jedenfalls hat sich Kraftstoff von gestern auf heute „angepasst“. Wahnsinn! Wie überhaupt alle Preise gerade durch die Decke gehen. Wo soll das noch hinführen? Naja, dafür bekommen Arbeitnehmer ja auch 300 Euro Einmalzahlung überwiesen.

Blog-Serie: Bestands-Radrouten checken und neue vorstellen. Auftakt mit Panoramatour.

Wer viel Gegend liebt, radelt hier genau richtig! Die Radroute „Panoramatour auf dem Sonnenplateau“ bietet nämlich all das, was Naturfreunde so sehr schätzen: Weite, Wälder, Wiesen, Höhen, Tiefen – passt. Noch dazu phantastische Rundumblicke über den Hunsrück. Was will Radler mehr? Der Rundweg misst gerade mal knapp 40 Kilometer, aber dennoch ist der gespickt mit etlichen Ausblicken in die Ferne. Viel Sonne, wenig Schatten! Der Satz ist Programm. Wie der Titel schon verrät, führen die meisten Kilometer über das freie, jetzt nur noch dürre, Feld. Einige Ortschaften werden durchradelt oder flankiert. Der Blog ist in Griebelschied ein – und wieder ausgestiegen. Am Ende standen 39 Kilometer auf dem Tacho und knapp zwei Stunden reine Fahrzeit auf der Uhr. mehr

Verzögerung Skywalk-Absicherung geklärt: Ohne Auftrag kein Schiebetor!

„Mein Gott, das dauert!“ – so hatte der Blog seine Einleitung hinsichtlich des noch immer nicht montierten Skywalk-Schiebetores gestern knallhart auf den Punkt gebracht. Frech, wie immer halt! Da wusste der aber noch nicht, dass die Ortsgemeinde noch gar keinen Auftrag an das auszuführende Unternehmen erteilte. Nach dem abgegebenen Angebot steht das zwar Gewehr bei Fuß, kann aber logischerweise erst dann loslegen, wenn sie das „Go“ hat. Finde den Fehler? Dem Vernehmen nach, wartet das bisher vergeblich auf die Freigabe aus Hochstetten-Dhaun. Ehrlich, wie hätte man denn auch auf den Lapsus kommen können. Schließlich gab der Ortsgemeinderat bereits im März grünes Licht für eine Maßnahme, die seinerzeit als zwingend notwendig erachtet worden ist. Sechs Monate ist das jetzt her.

Sachen gibt es. Von wegen Auftragsflut, Eisen- oder Personalmangel, wie der Blog etwas naiv vermutete. Ohne Auftrag, kein Tor – so einfach ist das. Sorry, wenn der Blog in seinem Erstbericht den Eindruck erweckt haben sollte, dass die Metallbaufirma für die Bummelei Verantwortung zeichnet. Die ist außen vor. Und selbst wenn der Bestellzettel jetzt sofort eintrudeln sollte, wird es in diesem Jahr wohl nichts mehr werden mit der Umsetzung. Die Auftragsbücher sind nämlich pickepackevoll. Wird aus dem Projekt „Schiebetor 22“ nunmehr das Projekt „Schiebetor 23“? Schaut ganz danach aus. Verstehen muss man das nicht, aber wie heißt es doch im Volksmund so treffend: Gut Ding will Weile haben.   

Huch, da ist ja eine Trockenmauer!

Was Jahrzehnte brauchte um zuzuwuchern, wurde heuer in Nullkommanix freigelegt! Die Trockenmauer entlang des Geologischen Lehrpfades in Höhe der Wellness-Liege ist als solche wieder zu erkennen. In grauer Vorzeit wurde die einmal fein säuberlich aufgesetzt. Über die Beweggründe lässt sich nur spekulieren. Vielleicht wissen die ganz Alten ja mehr darüber. Jedenfalls ist die Mauer noch in einem sehr guten Zustand. Und die kann sich optisch durchaus sehen lassen. Tagfüllend waren die Feuerwehrkameraden im Einsatz, um diese von Wildwuchs zu befreien. Etliche Wagenladungen stapelten sich nach schweißtreibender Arbeit in die Höhe. Irgendwie sieht der Abschnitt jetzt richtig aufgeräumt aus. Feuerwehr sei Dank! Gute Arbeit!

Prognose Wassermangel Hat die Verbandsgemeinde Kirner Land eine Wasserstrategie in der Schublade?

Es ist fünf vor zwölf! Wasser im Überfluss, das war einmal? Fakt ist, wir müssen mit unserem kostbaren Gut sparsamer umgehen. Wann wird’s mal wieder richtig regnen? Mal ehrlich, wer kann sich noch an – richtige Regentage am Stück erinnern. Sonne satt, aber keine Niederschläge – das ist Klimawandel. Und der wird sich massiv verschärfen. Stark herabsinkende Grundwasserpegel sind schon jetzt ein Problem. Viele Kommunen ächzen schon jetzt unter akutem Wassermangel. Beispiel Hunsrück. Fehlende Niederschläge, hohe Temperaturen, lange Trockenperioden sowie ein erhöhter Wasserbedarf haben die VG Simmern-Rheinböllen vor Wochen schon dazu bewogen, die Trinkwasserversorgung zwecks Allgemeinverfügung zu beschränken. mehr

Skywalk nachgehakt: Warum tut sich nichts beim Schiebetor-Projekt?

Mein Gott, das dauert! Vor rund einem halben Jahr hat die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun die Fertigung eines Eingangstores für den Skywalk in Auftrag gegeben. Bisher ist von der Konstruktion nichts zu sehen. Dabei ließe sich die gewiss in kürzester Zeit zusammenschweißen, verzinken und montieren. Kein Tor bedeutet weiterhin rund um die Uhr freier Zugang auf den Balkon. Und genau das wollte man doch unbedingt verhindern. Aus guten Gründen wohlgemerkt. Der Rat machte seinerzeit auf dringlich und dann das. An wem hängt es? Über die Ursache kann man nur spekulieren. Ist das Eisen knapp? Hängt es am Personal? Muss sich die Ortsgemeinde einfach nur hinten anstellen? Maybe? Fakt ist, der Nahe-Balkon ist regionaltouristischer Traum- und leider auch Endziel für Selbstmordwillige. Den will man ja gerade deshalb mit einem Tor entschärfen, letztlich auch um Leben zu retten. Umso schlimmer, dass die Umsetzung nicht aus dem Quark kommt. Merke, will jemand aus einem reinen Impuls heraus vom hippen Nahebalkon springen, und der ist durch ein Tor versperrt, dann geht er nicht zu einer anderen Anhöhe, sondern nach Hause. Der plötzliche Drang, sich töten zu wollen, ist möglicherweise vorüber, bevor er sich ein anderes Ziel gesucht hat. Den Zugang, vor allem zur Nachtzeit, zumindest erschweren – passt! Unverständlich daher, warum die Umsetzung so lange dauert.

Die beliebte Reihe In Kirn spielt die Musik wird mit einem musikalischen Paukenschlag am 17. September fortgesetzt!

Diesen Termin bitte mal dick und fett am Kalender markieren! Am Samstag, 17. September, wird die Musikreihe „In Kirn spielt die Musik“ fortgesetzt. Wurde aber auch langsam Zeit! Nach mehrjähriger Pause, hat die Gemeinschaft der Kirner Marktplatzwirte mit den „Arzthosen“ eine Rockband an Land gezogen, die sich auf Vollgas versteht. Der Marktplatz wird beben, wenn die Formation ab 20 Uhr ihren Vorschlusslorbeeren auch nur annähernd gerecht werden sollte. Ihr Band-Name ist Programm: „Die Arzthosen“ lehnen sich an die Musik der Toten Hosen und der Ärzte an. Der Mix verspricht Mitsing- sowie Mitgröl-Garantie! Das Programm inklusive Vorgruppe steht. Wenn jetzt noch das Wetter mitspielen sollte, dürfte dem Musikerlebnis nichts, aber auch gar nichts mehr im Wege stehen. Ab 17 Uhr gehört die Bühne der Formation LICKING LIZZARDS. „Wir freuen uns auf einen geilen Abend mit den ARTZHOSEN in Kirn, kommt alle vorbei und lasst uns Kirn mal zeigen wie der Rock´n Roll funktioniert“ – schreibt die Band auf ihrer Facebook-Seite. Hopp dann!

Die Menschen strömen in Scharen auf den Marktplatz, die Stimmung zwischen Bühne und den einzelnen Gaststätten ist ausgelassen fröhlich, die Rockband „Arzthosen“ präsentiert sich in absoluter Höchstform, die Zapfhähne stehen kaum still und zu Guter Letzt sind die Essenstände durchweg dicht belagert. Ungefähr so wünschen sich die Markplatzwirte den Verlauf der Traditionsveranstaltung „In Kirn spielt die Musik“ unter freiem Himmel und genauso wird es auch eintreffen. Wetten? Entgegen der Historie, findet die beliebte Veranstaltung erstmals an einem Samstag statt. Das hat organisatorische Gründe. Die Wirte haben sich für das leibliche Wohl allerhand ausgedacht. Worüber sich die Gäste im Einzelnen freuen dürfen, darüber später mehr. Erstmal wichtig, die Veranstaltung darf nach Corona-Pause wieder stattfinden. Im nächsten Jahr gerne wieder mehr davon.

Irgendwie Lesertäuschung? Der Öffentliche Anzeiger ist nur noch peinlich!

Kleiner Blog-Seitenhieb am Wochenstart. Da taucht doch tatsächlich auf der Kirner Zeitungsseite groß und breit die Nachberichterstattung vom Dorffest in Berschweiler bei Kirn auf. Dass der Ort ins Einzugsgebiet Herrstein fällt und mit dem Kirner Lokalteil, alleine von der Gebietszuweisung her geurteilt, nur wenig verbindet – geschenkt. Auffällig ist die Tatsache, dass die Veranstaltung bereits eine Woche zuvor stattfand. Merke, olle Kamellen aufwärmen, statt aktuelle Themen ins Blatt zu heben, gehen gar nicht. Da agiert ja der Wochenspiegel näher am Puls der Zeit als eine Tageszeitung, die, und da beißt die Maus keinen Faden ab, ihrem ureigensten Auftrag schon länger nicht mehr vollumfänglich nachkommt. Warum das so ist, darüber kann man nur spekulieren. Am Berichterstatter lag es sicherlich nicht. Der hatte gewiss am nächsten Tag seinen Bericht schon gemailt. In der Redaktion sitzen die Verzögerer, um nicht zu schreiben Schnarcher. Vielleicht fragen die Kommunalen mal beim Verlag nach, wohin insgesamt die Reise führt. Fakt ist, der Bericht liest sich so, als hätte man gerade erst das letzte Bierchen verzapft. Blendwerk geschickt verpackt? Schaut ganz danach aus! „Mit den Lesern können wir das machen. Die merken die Schummelei nicht.“ Ist so die Denke? Wenn ja, dann gute Nacht!

Baustelle Bahnhalt Hochstetten: Späte Informationen für Anliegende!

„Besser spät als als nie!“ Drei Wochen Dauerstress für das Trommelfell sind bereits rum, aber erst jetzt erreichen betroffene Anlieger Postwurfsendungen mit detaillierten Informationen zur Baustelle Bahnhalt Hochstetten. Muss man nicht verstehen, oder? Warum erst jetzt? Warum wurden nicht schon vor dem offiziellen Spatenstich bei Kaltgetränken, Schnittchen und Häppchen, die Aufklärungsblätter an die auserwählten Haushalte verteilt? Besser, man hätte noch eine Bahnkarte als Entschädigung für fortwährende Lärmbelästigungen dazugelegt. Doch das Gespür sucht man in den Bahn-Chefetagen vergebens. Drei Wochen Verspätung passt zur Bahn wie Arsch auf Eimer. Von daher, bewegt sich die Informationspolitik durchaus noch im Toleranzbereich.

Was steht auf dem Zettel? Nun, man führt weiterhin Schallmessungen durch. Und ein Fahrplan kommender To-do-Etappen ist auch noch abgebildet. Die allgemeine Bekanntmachung sorgt zwar nicht für eine Lärm-Reduzierung, versprechen aber erfahrungsgemäß eine beruhigende Wirkung auf Leidtragende. Kennt man ja! Botschaft: „Schaut, wir messen und überwachen, damit ihr Anlieger nicht zu sehr belastet werdet!“ Fakt ist, wenn rund um die Uhr geackert und geklopft wird, noch dazu unterstützt von schweren Maschinen, geht das nicht leise über die Bühne. Da helfen auch keine Messungen. Die können nur als Grundlage für vereinzelte Forderungen hinsichtlich Hotelaufenthalten dienen. Der Blog hat mal beim Lärmschutz-Beauftragten der Bahn nachgefragt. Eine Antwort steht noch aus.

Das Wort zum Sonntag!

Sie sind ein eingespieltes Team, Landrätin Bettina Dickes und ihr Bürgerbeauftragter Harald Skär. Regelmäßig schlagen sie auf den Marktplätzen ihres Reiches auf, um mit den Bürgern in Kontakt zu treten. Basisarbeit – passt! Stets im Kofferraum mit dabei sind Sonnenschirm und Stehtisch. Und natürlich das Handy, nicht zuletzt auch deshalb, um Schnappschüsse sofort ins Netz stellen zu können. Was allerdings auffällt, stets treten Bürgermeister oder andere offizielle Persönlichkeiten vor die Linse. Wie viel Bürgersprechstunde steckt eigentlich in solchen Treffen, wenn die kaum abgebildet werden? Die sucht man auf den Schnappschüssen, wie jetzt gerade in Meisenheim, vergebens. Was überdies fehlt sind Informationen. Was haben die Menschen auf dem Herzen, die zu Ihnen an den Stehtisch treten? Schauen überhaupt Menschen vorbei? Kurzum , der Blog vermisst eine Nachberichterstattung. So bissel was zu den Themenkomplexen könnten Sie doch preisgeben, Frau Dickes. Persönliches können Sie ja ausklammern. Marktplatzsprechstunde sollte doch mehr sein als Small-Talk mit dem jeweiligen Bürgermeister und Eiswaffeln von der Eisdiele nebenan, oder?

Kirner Schwimmbad: Nach der Saison gilt es in Klausur zu gehen!

Gestern eine Art Saisonbilanz in der Zeitung und heute schon wieder? Da will der Blog mal bissel mitmischen. Was wollen uns die VG-Werke mit zwei Artikeln, die im Prinzip die gleichen Botschaften verbreiten, sagen? Nun, die wollen sich offenbar umfassend erklären. Maximale Transparenz herstellen – passt! Warum man wann und wie die Temperaturen herunterregelt und die Spaßstrudel drosselt ist aber doch klar wie Kloßbrühe. Alles wird teurer, auch und vor allem die Energiekosten. Diese Erkenntnis dürfte sich mittlerweile bis in den letzten Winkel der Republik herumgesprochen haben. Nix Neues also. Sparen ist das Gebot der Stunde. Haken dran! mehr

Das Kirner Land wieder einmal ohne erwähnenswerte Niederschlagsmenge! Der August war mit 13 Litern viel zu trocken!

Erst wurde es stockdunkel und dann schüttete es aus allen Rohren! Weit gefehlt! Der Wetterberg kreißte und gebar eine Maus. Der Regenmesser kratzt am heutigen Morgen gerade mal an der 5-Liter-Marke. Viel zu wenig. Der Himmel hat in den letzten Stunden nicht gerade seine Schleusen geöffnet. Donner und Blitze „ja“, viel Niederschlag „nein“. Bekanntlich ist es ja insgesamt viel trocken, auch und gerade in unserer Region. Man muss sich nur Wälder, Wiesen und Flüsse anschauen. Im August markierte der Blog gerade mal 13 Liter Niederschlag am Kalender. Die Gesamtmenge reicht nicht einmal aus, um ein Regenfass ordentlich zu füllen. Man kann sich gar nicht mehr an richtige Regentage erinnern. An Landregen über Stunden und Tage im XXL-Format. Den bräuchte die Natur aber dringend. Und wie es ausschaut, war es das auch wieder mit den kurzfristigen Regen-Wahrscheinlichkeiten. Die Langzeitprognose in den September hinein, versprechen ein gleichbleibendes Hoch ohne Regen. Und wenn der fallen sollte, dann überall anders, nur nicht bei uns.  

Nachgehakt: Wer bitteschön stöbert noch im Kirner Online-Kaufhaus Nahwerte?

Was gibt es im Kirner Online-Kaufhaus „Nahwerte“ so Neues? Kurze Antwort: Nichts! Die Plattform ist alles andere nur nicht kundenfreundlich in Szene gesetzt. Warum? Es fehlt nach wie vor am hierfür notwendigen Angebot, von Schnäppchen ganz zu schweigen. Die Plattform schläft weiterhin tief und fest den Schlaf der Gerechten. Katjas Deko und die Brauerei sind so etwas wie die Leuchttürme in einem sonst doch eher zurückhaltenden Warenbes