Nachgehalt: Sternsinger gesucht in Kirn!

Die Sternsinger kommen! Rund um den Jahreswechsel waren überall in Deutschland Kinder in den Gewändern der Heiligen Drei Könige unterwegs, brachten ihren traditionellen Segen und sammeln für Not leidende Gleichaltrige in aller Welt. Auch im Kirner Land pilgerten die Sternsinger mehr oder weniger von Haus zu Haus. Eine entsprechende Statistik hatte der Blog in seiner Rubrik „Das Wort zum Sonntag“ bereits abgebildet. Dem fiel das schwache Ergebnis für Kirn auf. Läppische 591 Euro für ein Stadt mit 8500 Einwohnern? Wie in einem Kommentar einer Leserin zu lesen war, klopften Sternsinger nur an den Türen der älteren Menschen in den Altenheimen. Trotz Flyer-Offensive, konnten offenbar keine Familien für das Stadtgebiet gefunden werden. Die Folge: Keine Sternsinger, keine Sammlung. Schläft die Tradition im Mittelzentrum ein? Gut möglich. Man liest es ja auch immer wieder, selbst in noch immer überdurchschnittlich christlichen ländlichen Gegenden finden sich kaum noch Kinder für die Sternsinger-Aktionen. Der Fakt hängt sicherlich auch damit zusammen, dass sich immer mehr junge Familien, auch und vor allem von der katholischen Kirche abwenden.

Im vergangenen Jahr kehrten so viele Menschen wie noch nie der Kirche den Rücken. 2022 wird für die katholische und die evangelische Kirche wohl noch desaströser ausfallen als die Jahre zuvor. Und das hat natürlich immer mehr Auswirkungen auf kirchliche Initiativen – siehe Sternsinger-Aktion. Dieser Trend wird schwer umzukehren ein. Der direkte Bezug zu einer mangelhaften Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in der Kirche sind unübersehbar. Aber auch die jüngsten Neustrukturierungen in der Fläche, stellen Pfarreien hier und anderswo vor harte Proben. Es regiert der Rotstift! Der Austrittstrend ist offenbar nicht nur ein großstädtisches Phänomen. Auch Kirn bleibt hiervon nicht verschont. Die Katholische Kirche gilt für viele als nicht reformierbares Auslaufmodell. Von daher wundert es nicht, dass Sternsinger gar nicht oder nur noch eingeschränkt unterwegs sind. Es fehlen einfach die jungen Familien. Und Kirn ist überall!  

Deutschlandweit fehlen Mietwohnungen? Nein, in Hochstetten hat es reichlich!

Wohnprojekt ohne Fahrzeuge im Innenhof gemäß Siegerentwurf. Umgesetzt wird eine Variante mit Durchgangsstraße und Parkplätzen. Nicht gemütlich, aber zweckmäßig.

In Deutschland werden 2023 laut einer Studie mehr als 700.000 Wohnungen fehlen – besonders Sozialwohnungen und günstige Wohnungen. Überall in Deutschland herrscht Wohnungsdefizit? Nein,inHochstetten-Dhaun beispielsweise hat es genügend Wohneinheiten. In Kürze werden ja die 32 Wohnungen im alten Schulgebäude und davor bezugsfertig sein. Die Baumaßnahmen sehen schon ziemlich final aus. Und auch der Blick durch die Fenster in den Untergeschossen lässt auf baldige Vermietung schließen. Die Bäder sind fertig, Wände verputzt, Böden gelegt sowie Türen gesetzt. Zeitgleich werden im Außenbereich Wege und Plätze hergerichtet. Auch Parkplätze? Ganz bestimmt. Irgendwo müssen die Autos der Mieter ja hin.

Dass gemäß Ursprungsplanung zwischen den Gebäuden rein parkähnliche Anlagen, ohne störende Fahrzeuge, angedacht waren – geschenkt. Die Siegerarchitektin aus München kam ja nicht zum Zuge. Die wurde außen vor gelassen. Der Investor wirft im Frühjahr also 32 unterschiedlich große Wohneinheiten auf den Markt. Der Piks dürfte lange nachhalten. Herbei ihr Mieter! Eine 80 Quadratmeter Wohnungs-Variante, wird auch schon auf eBay-Kleinanzeigen beworben. 720 Euro Kaltmiete plus 30 Euro Fahrzeugstellplatz müssen Interessenten für einen Erstbezug auf den Tisch legen. Das sind exakt 9 Euro pro Quadratmeter. Schlägt man die Nebenkosten drauf, dürften 1000 Euro pro Monat für eben diese beworbenen Wohnungen wohl nicht ausreichen. Ziemlich viel Kohle! Der Mietspiegel für Hochstetten-Dhaun liegt zwar weit unterhalb der 9-Euro-Marke, aber dafür handelt es sich ja schließlich um barrierefreien Erstbezug. Dennoch, die Wohnungen werden nicht zum Schnäppchenpreis zu haben sein. Man darf gespannt sein, inwieweit Mieter beim Investor Schlange stehen werden.   

Wie hoch ist eigentlich der Bodenpreis für die Tankstellen-Fläche?

Hier bauen wir für Sie eine Tankstelle! Wird der Slogan irgendwann Programm?

Reden wir doch mal über Geld! Wie nunmehr offiziell bestätigt, will die Scherer-Gruppe in eine Tankstelle an der Ausfahrt Hochstetten „Mitte“ investieren. Die soll auf einer Gemeindefläche entstehen. Bevor der Investor die Bagger anrollen lassen kann, wird der diese „Dreieck“ in bester Lage also erwerben müssen. Hat man den Kauf mit der Unterzeichnung des Vorvertrages bereits abgewickelt? Und wenn ja, zu welchen Konditionen? Aus dem Zeitungsbericht lässt sich eine Übertragung jedenfalls nicht entnehmen, geschweige denn werden Vertrags-Details erwähnt oder Quadratmeterpreise genannt. Wobei, der Investor wird schon wissen, was er jetzt oder später an Kohle auf den Tisch legen wird müssen. Kurzum, der Preis für den Quadratmeter dürfte kommuniziert worden sein. Blicken wir daher kurz zurück ins Jahr 2017. Gleich zu Beginn durfte der „Bürgermeister-Bruder“ die Sahne-Filet-Fläche gleich gegenüber erwerben.

Gemäß Auszügen aus dem nichtöffentlichem Rats-Protokoll aus dieser Zeit, musste der damals läppische 14 Euro und ein paar zerquetschte für den Quadratmeter auf den Tisch legen. Bei veranschlagten rund 5500 Quadratmetern, waren das dann in der Summe zwischen 80 000 und 85 000 Euro. Angesichts der Lage ein mehr als lukratives Schnäppchen in XXL-Format, zumal die baureife Verfüllung und Verdichtung sowohl bei ihm als Privatperson, als auch der Gemeindefläche auf der anderen Straßenseite über die Hochwasserschutzmaßnahmen kostenneutral abgewickelt werden konnten – Wertsteigerung inklusive. Schätzungen von Experten zufolge, wären diese aufwendigen Maßnahmen, hüben wie drüben, sonst mit Hunderttausenden Euros aufgeschlagen. Wenn’s läuft, dann läuft’s! Wird im Falle eines Falles der „Scherer-Gruppe“ auch zwischen 14 und 15 Euro in Rechnung gestellt für den Grund und Boden, wie einst der „Döbell-Gruppe“? Motto: Gleiches Recht für alle? Wäre doch nur fair. Bestimmt! Der Investor hätte sonst ja auch allen Grund zur Beschwerde. Sattelt die Ortsgemeinde am Ende was obendrauf? Wenn ja, müsste die sich mehr denn je hinterfragen und eventuell sogar zugeben müssen, mit dem vorzeitigen Verkauf der eigentlichen „Filet-Fläche“ in 2017 sich selbst finanziell geschadet zu haben, und zwar nicht zu knapp.

Das Wort zum Sonntag: Sternsinger unterwegs!

Die Sternsinger kommen! Rund um den Jahreswechsel waren überall in Deutschland Kinder in den Gewändern der Heiligen Drei Könige unterwegs, brachten ihren traditionellen Segen und sammeln für Not leidende Gleichaltrige in aller Welt. Auch im Kirner Land pilgerten die Sternsinger von Haus zu Haus. Eine entsprechende Statistik wurde heuer in der Tageszeitung veröffentlicht. Mehr als 100 Kinder und Jugendliche sammelten knapp 11 000 Euro für die gute Sache. Glückwunsch! Auffällig, nicht alle Ortschaften werden in der Statistik aufgeführt – etwa Simmertal und Hochstetten nicht. Große Ortsgemeinden, in denen traditionell doch immer Trupps unterwegs waren. Ebenfalls ins Auges sticht die eher zurückhaltende Spendenbereitschaft der Kirner.

Magere 591 Euro kamen im Mittelzentrum zusammen. Hennweiler als Spitzenreiter hingegen kommt auf 2592 Euro. Dorf schlägt Stadt um Längen? Wie kann das sein? Selbst im Ortsteil Kirn-Sulzbach war die Spendendose mit 1352 Euro prallvoll. Sind die Kirner knickrig? Eher nicht. Vermutlich waren die Sternsinger nicht in der ganzen Stadt unterwegs, um letztlich auch den Haussegen für das ganze Jahr zu erteilen. Es mutet danach an, dass Sternsinger nicht mehr in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, um die komplette Stadt sowie alle Ortsgemeinden drumherum zu bedienen. Man liest es ja immer wieder, selbst in noch immer überdurchschnittlich christlichen ländlichen Gegenden finden sich kaum noch Kinder für die Sternsinger-Aktionen. Gehen der Aktion langsam die Sänger aus? Es steht zu befürchten.

Chance vertan! Kirn hat sich nicht um Landes-Fördergelder beworben!

Hat Kirn sich auch um eine Landes-Förderung aus dem Topf Innenstad-Impulse beworben? Hat das zuständige Ressort Wirtschaftsförderung & Tourismus entsprechende Anträge gestellt? Diese beiden Fragen hat der Blog gestellt, als bekannt wurde, dass Bad Sobernheim eine Förderung in Höhe von 160 000 Euro erfährt. Geschenktes Geld ist gutes Geld! Über die Summe kann die Felkestadt mehr oder weniger frei verfügen. Die will das Geld für eine Reihe mit unterschiedlichen Veranstaltungen sowie ein begleitendes Kunst- und Kulturprogramm einsetzen. Ein Geistesblitz, der sich auszahlt. Zur Erinnerung, das Land Rheinland Pfalz hat das Programm aufgelegt, um dem Strukturwandel in den Innenstädten zu beleben, auch und vor allem nach der Pandemie. Dazu gehören auch Leerstände. Und die gibt es auch in Kirn. Und in Kirn hat es auch Aktionen, Kultur sowie Veranstaltungen.Darf die Lederstadt auch in den Fördertopf greifen? Nein, darf sie nicht. Finde den Fehler? Die bekommt eben keine stattliche Summe vom Land für zweckgebundene Aktionen und Projekte überwiesen. Warum man die Quelle nicht anzapfte, darüber lässt sich nur spekulieren. Hatte man seitens des Ressorts Wirtschaftsförderung die Landesmittel nicht auf dem Schirm? Die Stadt muss jetzt darunter leiden. Unverschuldet, wohlgemerkt. Es ist weder Aufgabe von Ehrenamtlichen Fördermöglichkeiten zu erkennen, noch sich durch Antragsfluten zu wälzen.

Leute, wie konntet Ihr Euch nur diese Kohle durch die Lappen gehen lassen? Für den Blog grenzt dieses Versäumnis schon an grobe Fahrlässigkeit. Ob man den Lapsus intern aufarbeitet? Wohl kaum! Die Antragsfrist endete am 15. Juli 2022. Wollte man am Ende etwa gar kein geschenktes Geld für Belebungsmaßnahmen? Etwa nutzbar für neue Veranstaltungsreihen oder andere Initiativen. Mit der Kohle hätte sich jedenfalls einiges anstoßen lassen, auch bei Kultur, Kunst und Sport. Hätte, hätte Fahrradkette! Aus und vorbei. Dabei wäre das Ausfüllen der Anträge durchaus zu bewältigen gewesen. Der Blog hat sich die Formulare auf der ADD-Seite einmal angeschaut. Verwaltungsmenschen hätte das Ausfüllen vor keine größeren Herausforderungen gestellt. Easy Peasy! Selbst der Blog hätte das gewuppt bekommen. Und was der kann, können richtige Profis erst recht. Übrigens, Idar-Oberstein und Bad Kreuznach dürfen sich ebenso über Überweisungen aus Mainz freuen. Zusammengefasst, die Verwaltung Kirner Land hat es versaut. Hart aber fair in der Analyse. Die Geldquelle sprudelt nahezu für alle vergleichbaren Mittelzentren des Landes, nur eben nicht für Kirn. Chance vertan.

Kommt der Bus oder kommt er nicht: Lotterie beim Schülertransport in Hochstetten!

Die Bushaltestelle Hellbergblick wird derzeit nicht angefahren!

Wer mit KRN-Bussen unterwegs ist, der kann was erzählen, auch und vor allem Kinder. Der Start des neuen Kommunalverkehrs (KRN) war eine einzige hausgemachte Katastrophe. Gemäß Erstbilanz nach drei Monaten läuft es jetzt nahezu wie geschmiert. Das Desaster sei überwunden, heißt es aus dem Kreishaus. So, so! Im Gegensatz zum allgemeinen Trend, werden in Hochstetten-Dhaun zunehmend Beschwerden von jungen Grundschul-Müttern laut. Tenor: Willkür! Busse fahren, wenn überhaupt, die ausgewiesenen Haltestellen mehr oder weniger eigenmächtig an. Man könne sich so gar nicht darauf verlassen, dass diese gemäß Fahrplan und Routenführung überhaupt bedient würden. Kommt der Bus oder kommt der nicht? Ein unhaltbarer Zustand? Schaut ganz danach aus. Wenn Bushaltestellen nach Lust und Liebe angefahren werden, dann hat das mit Zuverlässigkeit wenig gemein. Bushaltestelle einz, zwei oder drei – wo hält der Bus? Das Prozedere erinnert an die Sendung „Geh aufs Ganze“! An irgendeiner Haltestelle lauert immer der Zonk, will heißen, warten Kinder vergebens.

Dabei ist es doch so einfach Bushaltestellen gemäß Fahrplan anzufahren. Der Halt im Hellbergblick wird derzeit gar nicht bedient. An Schneetagen mag das noch nachvollziehbar sein, aber ansonsten sollte man sich auf die Haltezeiten dort verlassen können. Zu allem Fahrplan-Chaos, gesellt sich dann noch eine oft zu beobachtende Fahrer-Eigenmächtigkeit. Die lassen Kinder nicht selten abseits von offiziellen Haltestellen aussteigen, an Orten, wo die ihrer Ansicht nach im Anschluss offenbar gut Wenden können. Der Blog hat solche Manöver schon einige Male beobachtet. Nicht im Sinne des Erfinders, zumal ein Rangieren stets mit Gefahren einhergeht. Herumtobende Kinder sind ja meist noch in der Nähe. Abseits von Haltestellen die Türen zu öffnen ist ohnehin ein No Go!  Zusammengefasst, es herrscht noch gewaltig Luft nach oben bei der KRN in Hochstetten-Dhaun. Aber der Kreis arbeitet ja an einer Optimierung. Auch Hochstetten-Dhaun? Dem Vernehmen nach soll in der nächsten Woche das Problem mit dem Bürgermeister erörtert werden. Ob es danach besser klappt? Schauen wir mal.  

Anzeige erstattet? Sitzen im Ortsgemeinderat Hochstetten-Dhaun Geheimnisverräter?

 „Wanted Maulwurf“! Bürgermeister Hans Helmut Döbell (HHD) ist es offenbar Leid mit geheimen Informationen aus nichtöffentlichen Sitzungen in den Netzwerken konfrontiert zu werden. HHD, wie er allgemeinhin genannt wird, verschärft nicht nur intern Ton sowie Gangart, vielmehr erstattete er Anzeige bei der Polizei. Vermutlich gegen Unbekannt! Mit der Maßnahme konfrontierte er den Rat im öffentlichen Teil der jüngsten Sitzung. Übersetzt, der Chef setzt seinen kompletten Ortsgemeinderat unter Generalverdacht. Starker Tobak! Sich selbst auch? Wohl kaum! Was steckt dahinter? Wird er von Hilflosigkeit getrieben? Will er Stärke zeigen, ein Zeichen setzen? Einschüchtern? Jedenfalls hat er einen rausgehauen und über die Polizei nunmehr die STA mit ins Boot genommen. Dass die nicht unbedingt der richtige Adressat ist – geschenkt! Unter Umständen werden die Ratsmitglieder sogar als Beschuldigte geführt? Die Anzeige dürfte ins Leere laufen. Oder gibt es etwa einen konkreten Anfangsverdacht?

Mysteriös das Ganze. Hat Hochstetten seine eigene kleine Watergate-Affäre? Maybe? Wer plaudert Interna aus? Wer verstößt gegen die üblichen Gepflogenheiten, informellen Verhaltensregeln und traditionellen Umgangsformen? Das Misstrauen untereinander dürfte mit einem Aktenzeichen auf den Schultern nicht weniger werden. Merke, Bürgermeister drohen hier und anderswo gerne mit Anzeigen und Ordnungsgeldern, um Gremiumsmitglieder einzuschüchtern. Wie der konkrete Fall zeigt, werden Drohungen bisweilen auch mal umgesetzt. Souverän geht anders. Ist die Anzeige als Verzweiflungstat eines Bürgermeisters zu werten, der intern an Vertrauen eingebüßt hat und als nicht unumstritten angesehen wird? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten.

Hey, schon mal drangedacht, dass geheime Informationen mitunter auch über andere Kanäle an die Öffentlichkeit dringen? Über Umwege? Wahrscheinlich nicht! Nein, unter den Ratsmitgliedern muss es eine oder mehrere Plaudertaschen geben. Kaum anders lässt sich eine pauschale Verurteilung interpretieren, die Seltenheitswert in der kommunalen Landschaft genießen dürfte. Ein Rundumschlag, der sich sicherlich schnell herumsprechen wird. Wie werden die Ermittler jetzt vorgehen? Wird jedes Ratsmitglied einbestellt und vernommen? Werden Telefone abgehört, Handys einkassiert und ausgewertet? Wird man Undercover recherchieren? Ernsthaft, welchen Aufwand ist man bereit zu betreiben, um den oder die Schuldigen zu überführen? Die nächsten Wochen und Monate dürften spannend werden. Bleibt die abschließende Gretchen-Frage, welche Geheimnisse wurden überhaupt ausgeplaudert? Vermutlich dürfte es in erster Linie um die neuerliche Tankstellen-Initiative, die nach der Pressemitteilung ja jetzt nicht mehr geheim ist, gehen. Und?

Nur mal so nebenbei bemerkt, mehr Öffentlichkeit und Transparenz könnten generell helfen, damit solche Hochstetten-Affären gar nicht erst aufkommen können. Das Recht auf Information und Transparenz in Bezug auf staatliches oder kommunales Handeln sichert unter anderem die Kontrollfunktion der Bürger und soll auch Korruption und „Vetternwirtschaft“ im öffentlichen Sektor weitgehend einschränken. Zur Erinnerung, gemäß Steuerzahlerbund hatten wir ja schon gelebte Vetternwirtschaft im Dorf. Darüber hinaus sind transparente Strukturen auch Eckpfeiler der Demokratie und Grundlage und Voraussetzung für kommunalpolitische Meinungsbildung und Mitwirkung. In den Verwaltungswissenschaften wird Transparenz von Politik und Verwaltung schon lange als eine Bringschuld angesehen.

Der Kokolores macht in Hochstetten-Dhaun Pause!

Narrhallamarsch und Tusch! Ab in die Bütt? In Hochstetten-Dhaun hat der Kokolores Pause. Sport- und Turnverein knüpfen nicht an die erste gemeinsame Dorf-Kappensitzung an. Schade, denn auf die Premiere in 2019 hätte man gut aufbauen können. Wieso, weshalb, warum heuer es nicht zu einer Neuauflage kommt, ist nicht überliefert. Mangelt es an Mitwirkenden? Maybe? Fastnachtsthemen sind als Gründe jedenfalls auszuschließen. Hochstetten-Dhaun garantiert einen unerschöpflichen Pool für pointierte Büttenreden und närrische Lieder. Spaßfaktor wäre garantiert. Schade, keine Fastnacht keine Seitenhiebe aus der Bütt heraus. Vielleicht nächstes Jahr wieder? Schauen wir mal.  

Hochstetten hat eine Tankstelle, Hochstetten braucht keine zweite Tankstelle?

Standort neue Tankstelle!

Die Katze ist aus dem Sack! Hat ja aber auch lange genug gedauert! Die Scherer Gruppe investiert an der Abfahrt Hochstetten „Mitte“ in eine Tankstelle – offenbar in Kombination mit einer Nahversorgung. Die ersten Vorverträge sind unterzeichnet, die Pressemitteilung raus. Dass Hochstetten bereits über eine Tankstelle im Dorf verfügt, hat allem Anschein nach in den Überlegungen der Entscheider überhaupt keine Rolle gespielt. Dass man dem neuen Pächter das Wasser abgräbt – geschenkt. Dass man es aber nicht für notwendig erachtete, diesen vorab über die Pläne der Ortsgemeinde zu informieren, mutet schon ungebührlich an. Schließlich hat der erst im Juli 2022 die Tankstelle im Dorf übernommen. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings längst klar, dass die Ortsgemeinde Verhandlungen mit dem Investor forciert. Fair geht anders. Sei‘s drum, Geschäft ist Geschäft.

Die Tankstelle wird nicht auf der „Bürgermeister-Bruder-Fläche“ verortet, wie der Blog vermutete. Die wird schräg gegenüber auf dem „Dreieck“ aus dem verdichteten Boden gestampft. Die Fläche gehört der Ortsgemeinde. Die ist zwar kleiner, aber ebenso geeignet für die Anfahrt. Profitieren werden allerdings nur Autofahrer aus Richtung Idar-Oberstein kommend, weil die über die Ausfahrt direkt vorfahren können. Fahrzeuge aus Richtung Bad Kreuznach, müssten im Bedarfsfall einen Umweg durch das halbe Dorf sowie das Industriegebiet nehmen. Macht keiner für einen kurzen Tankstopp, zumal dann die Tanke im Dorf ja auch näher wäre. Ob das Projekt wirklich so attraktiv ist? Vermutlich, denn die Investoren sind ausgeschlafene Geschäftsleute. Die wissen was sie tun.

Überdies, die werden die Fläche gewiss günstig geschossen haben. So günstig wie der Bürgermeister-Bruder vor Jahren das Filet-Stück? Maybe? Wobei, von einem Verkauf steht in der Zeitungsausgabe keine Silbe. Muss aber so sein. Wurde die am Ende nur geblockt? Reserviert mit dem Ziel des Erwerbs? Sei’s drum, der Blog will heuer mal in diese Richtung spekulieren und in Kürze ein paar Zahlen präsentieren. In den nächsten Schritten will man die Wirtschaftlichkeit des Projekts und ein passendes Betreibermodell prüfen, heißt es. Hopp dann! Die werden wissen was zu tun ist und die werden wissen wie man Kunden anlockt. Kunden, die dann wohl der kleinen Tanke im Dorf verloren gehen? Kann die eine starke Konkurrenz verkraften? Abwarten!  

Tankstellen-Bestätigung lässt auf sich warten?

Kommt die Tankstelle an die Ortsumfahrung Hochstetten? Und wenn ja, welchen zusätzlichen Service dürfen Autofahrer erwarten? Liegt der Schwerpunkt auf E-Ladesäulen, Waschgelegenheiten, Bistro- oder Discounter-Angebot. Spekuliert wird ja über eine „To Go“ Variante, etwa mit REWE? Wir warten auf die von Jörg Scherer angekündigte Pressemitteilung!Ich kann Ihnen aber an dieser Stelle mitteilen, das es zu dem Thema in dieser Woche eine Pressemitteilung geben wird“, antwortete ein augenscheinlich leicht verstimmter Investor dem Blog am 18. Januar. Verständlich, denn schließlich wurde der ja mit einer Angelegenheit konfrontiert, die eigentlich der Geheimhaltung unterlag. Wörtlich heißt es in seiner Mail weiter: „Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich mich (im Gegensatz zu offensichtlich mindestens einem Gemeinderatsmitglied, die eine Eidesformel ablegen) an nichtöffentliche Vereinbarungen halte“. Nun, die Woche verging zwar flugs ins Land, aber die Depesche an die Zeitung ist ausgeblieben. Und diese Woche ist ja auch bald rum, gell? Warten wir eben weiter auf‘s Tankstellen-Christkind oder ein Dementi? Wann lässt man die Katze aus dem Sack? Oder gibt es am Ende keine? Nun, gut Ding will eben Weile haben. Das Thema eignet sich doch prima für ein weiteres Verslein der Fortsetzungs-Büttenrede.  

Sportplatzbrücke 2.0: Die Logik mit einem neuen Planer will so gar nicht einleuchten!

Der Blog hatte ja schon mehrfach über die unendliche Geschichte Sportplatzbrücke berichtet, zuletzt sogar den bis vor kurzem noch verantwortlichen Ingenieur Daniel Sauer zu Wort kommen lassen. Ihn hatte die Ortsgemeinde unlängst abgesägt, und dies, obwohl er eigenen Angaben zufolge Ende des vergangenen Jahres das Leistungsverzeichnis auf dem Silbertablett hätte servieren können. Spät zwar, aber immerhin. Doch der Ortsgemeinde riss der Geduldfaden. Zur Unzeit? Die einen sagen so, die anderen so. Die Folge: Sauer ist raus. Er hätte gerne geliefert, darf es aber nun nicht mehr. Der Profi am Reißbrett wurde mit einer Summe im unteren fünfstelligen Bereich abgefunden. Wie heißt es doch immer so treffend: „Man hat sich geeinigt“! Zurecht, denn der hat ja schließlich auch Leistung erbracht. Deckel drauf und fertig! Das Geld ist allerdings futsch.

Streiche Sauer und setze Verheyen. So steht es jetzt in der Zeitung. Kann es das Großplanungsbüro aus Bad Kreuznach besser und vor allem schneller? Bis Mai will das nunmehr das heiß ersehnte Leistungsverzeichnis liefern, damit danach ausgeschrieben werden kann. Zur Erinnerung, Sauer wollte das Papier vor Weihnachten der Ortsgemeinde übergeben. Er durfte allerdings nicht mehr. Hä? Wo bitteschön ist der Mehrwert? Hätte Sauer Wort gehalten, könnte die Ausschreibung längst raus sein. Sauer war bereits auf der Zielgeraden, als man ihn final abgrätschte, sein Nachfolger hingegen nimmt erst jetzt die Startposition ein.

„Um eine weitere Verzögerung zu vermeiden, wurde der Auftrag neu vergeben“, heißt es aus dem Bürgermeisterbüro. In diesem Satz schwingt Frust mit. Dass jetzt wieder 6 Monate mehr Zeit ins Land verstreichen, scheint keine Rolle zu spielen. Die jetzigen Planer dürften zudem ein hübschen Sümmchen mehr verschlingen, als das Kirner Büro. Übrigens, unter welcher Rubrik verbucht die Ortsgemeinde eigentlich diese Rechnung ins absolut Leere? Unter Lehrgeld? Unter Aufwandsentschädigung? Egal, futsch ist futsch. Laut gedacht, für die Kohle hätte die Ortsgemeinde einige Spielgeräte für die Kita anschaffen können. Ist der Wechsel wirklich klug? Schauen wir mal. Gegenüber der Presse prognostiziert Döbell eine Teilfertigstellung der Brücke noch in diesem Jahr. Der hatte ja auch schon für den Sommer 2022 ein Einweihungsfest versprochen. Der Blog hält mutig dagegen. Das wird auch in 2023 nix werden. Derweil galoppieren die Baupreise munter weiter: „1 Million plus X, drunter wird das nix“.     

Erfahrung Grundsteuererklärung: Durchgewühlt und bereits mit 40 Prozent Mehrkosten veranschlagt!

Das Ergebnis war vorhersehbar! Natürlich erhöhen sich die Abschläge für die Grundsteuer. Der Blog war früh dran. Der hat sich unmittelbar nach der Online-Freischaltung durch die elektronische Grundsteuererklärung durchgepflügt. Unangenehmes erledigt man am besten sofort. Und der hat auch seinen neuen Bescheid längst abgeheftet. Pro Quartal werden derzeit 50 Euro abgebucht. Ab dem 1. Januar 2025 ziehen die zuständigen Behördent dann 70 Euro ein. Summa summarum sind das 20 Euro mehr pro Quartal – pro Jahr also 80 Euro. Auf das klein Blog-Eigenheim werden somit 40 Prozent draufgesattelt. Nicht gerade wenig. Wenn sich meine Veranschlagung wie ein roter Faden durch die Republik zieht, dann dürften alle Städte und Gemeinden ganz schön Reibach erzielen. Naja, bis 2025 ist ja noch ein Weilchen hin. Allerdings endet die Anmeldefrist Ende des Monats. Also liebe Leute, wenn ihr die elektronische Grundsteuererklärung noch immer vor euch herschiebt wie einen Besuch beim Zahnarzt, dann solltet ihr in die Pötte kommen. Hilft ja nix. Und rechnet nicht damit, dass es günstiger wird. Das Gegenteil wird der Fall sein.  

Ortsumfahrung Hochstetten: Hört das mit den Verkehrsbeeinträchtigungen denn nie auf?

Gewerkelt wird ein Jahr nach der Freigabe der Ortsumfahrung noch immer!

Zur Abwechslung mal wieder ein Beitrag aus der Rubrik Leserärgernisse: Der Blog erhielt eine Zuschrift mit der Bitte das Thema Dauerbaustellen rund um Hochstetten aufzugreifen. Aber gerne doch! Mitunter verwundert es schon, dass selbst ein Jahr nach der Freigabe noch immer tagsüber ständig Kurzzeit-Ampeln auf und neben der neuen Ortsumfahrung geschaltet sind. „Werden die denn hier niemals fertig“, so lautet die klare Frage des Beschwerdeführers. Doch, sie werden! Etwa in zwei Wochen sei der Drops gelutscht, erklärt ein Arbeiter, den der Blog zufällig beim Bäcker traf. Wirklich? Sein „Schutzplanken-Trupp“ habe nur noch Restarbeiten am Kreisel durchzuführen. Dass man die Arbeiten auch schon viel früher im Zuge der Bauarbeiten hätte durchführen können – geschenkt. Am Kreisel seien allerdings Kernbohrungen in den Beton hinein erforderlich, um die Pfosten für die Schutzplanken verankern zu können. Das werde wohl noch ein Weilchen dauern, sagt einer, der weitere Verkehrsbeeinträchtigungen für die kommenden Tage nicht vollumfänglich ausschließen kann. Wenn rund um den Kreisel allerdings alles erledigt sei, dann wäre endgültig Schicht im Schacht. „Hochstetten bye, bye“, heißt das dann wohl übersetzt. Seine Karawane ziehe dann wieder weiter. War es das dann mit Baustelle Ortsumfahrung? Schauen wir mal.

Schaut gut aus für das Tierheim auf der Nägelspitz!

Ein Heim ffür Tiere neben dem VfR-Gelände? Maybe?

Neues Jahr, neuer Standort für das Tierheim? Wie schaut es mit einem Tierheim 2.0 im und am ehemaligen Borussia-Heim aus? Schenkt man sowohl dem Flurfunk, als auch der morgigen Meldung in der Zeitung glauben, dann kann es was werden mit dieser Lösung. Zumindest läuft alles auf den Standort unterhalb des Lohs, in der Gemarkung „Im Nägelspitz“, hinaus. Wetten, das Tierheim goes Borussia-Sportheim. Es passt doch auch alles wie Arsch auf Eimer. Das Gebäude steht leer, ist weit weg von jeder Wohnbebauung, noch dazu in Wald-Lage, mit reichlich Grün sowie Platz drumherum. Besser geht absolut nicht. Noch dazu lässt sich das Gelände gut aus zwei Richtungen erreichen. Tiere suchen und brauchen ein neues Zuhause und das Pendel neigt sich gegen Loh. Und das Gelände ist rein zufällig noch im Eigentum der Stadt. Bingo! Zusammengefasst, beste infrastrukturelle Voraussetzungen ever, noch dazu mit idealen Gassi-Wegen. Ende gut alles gut? Nicht zu früh freuen, denn noch ist es nicht soweit. Die Fortsetzung der Kirner Tierheim-Tradition hängt nämlich noch von weiteren Faktoren ab. Guter Wille alleine reicht nicht.  Schließlich muss der gesamte bürokratische Apparat das Projekt durchwinken. Und das Monster ist aufgebläht und unberechenbar. Wenn das Okay allerdings kommen sollte und danach alle hiesigen Beteiligten an einem Strang ziehen, kann es ganz schnell was werden mit einem neuen Domizil. Geld wird gewiss keine Rolle spielen. Die Bürkle Stiftung wird die Schatulle öffnen und auch viele private Spender werden sich mehr oder weniger offen oder anonym als großzügige Spender erweisen. Den Rest werden Stadt und Verbandsgemeinde aus dem eigenen Saft stemmen. Letztere hat es besseren Wissens schließlich schleifen lassen. Die hat was gutzumachen.

Bäckerladen in Hochstetten war Zielscheibe von Einbrechern!

Nachts kommen die Einbrecher! Dunkelheit ist die Freundin diebischen Vergnügens. Ob die lichtscheue Spezies in den „Snack-Stopp“ in Hochstetten von Vergnügen getrieben wurde, darf angesichts des Ertrages zumindest bezweifelt werden. Der Reihe nach: In der vergangenen Woche verschaffte sich der unbekannte Täter oder die unbekannte Täterin Zugang in das Innere des „Lädchens“. Dafür war nicht einmal Brachialgewalt notwendig. Im Gegenteil: Das Fensterelement in der Küche ließ sich in der Nacht auf Mittwoch offenbar öffnen, ohne Schaden verursachen zu müssen. Solider Einbruchschutz geht anders! Dass man die Einstiegsmöglichkeiten effektiver sichern müsste –  geschenkt. Im Geschäft selbst erbeutete der oder die UT lediglich Kleinigkeiten, wie Süßigkeiten oder Dosenwurst.

Das Diebesgut ist kaum der Rede wert. Nichts dramatisches also, aber dennoch sind es Einbrüche wie diese, die nachhaltig Wirkung zeigen. Das Personal ist jedenfalls alarmiert, verängstigt und beunruhigt. Müssen die Damen doch in aller Frühe täglich ihren Dienst antreten, noch dazu alleine. Da kann schon einmal das Kopfkino einsetzen. Was, wenn der Täter noch im Geschäft gewesen wäre? War er aber nicht. Dennoch, die Weichen stehen auf Vorsicht. Die Weisheit Glück in Unglück bewahrheitete sich am Tatort durch die Tatsache, dass das Ladengeschäft nicht verwüstet worden ist. Kleiner Trost, dem Personal sind aufwendige Aufräumungsarbeiten erspart geblieben.    

Warum nicht in Kirn? Depeschen-Denis steht der SPD in Worms Rede und Antwort zum Thema Ärztemangel!

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah! Staatssekretär Denis Alt informiert über Maßnahmen und Möglichkeiten des Landes bei der ärztlichen Versorgung bei der SPD-Basis in Worms. Hört, hört, im Wonnegau hat es die gleichen Probleme wie im Kirner Land. Wie lassen sich die Möglichkeiten zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung in Worms und Umgebung ausschöpfen? Das war die Fragestellung des Vortrages. Gemäß Pressebericht des Nibelungen Kuriers, wurde das Thema von Anfang bis Ende durchgekaut. Hey, kauen kann man auch im Kirner Land. Auch dort hat es eine SPD. Warum laden Stadt- und Gemeindeverband nicht zu einem solchen Informationsabend ein? Bei uns ist die Not in Sachen medizinischer Versorgung weitaus dramatischer. Wieso schlägt „Depeschen-Denis“ nicht einmal im Gesellschaftshaus auf, um über die Ärztesituation innerhalb seines Wahlkreises zu informieren. Frei von der Leber weg. Wenn es denn sein muss, kann er ja nebenbei noch ein paar Schecks überbringen. Wenn er schon einmal da ist. Vorher oder nachher – passt. Hauptsache er nimmt sich einer Thematik an, die vielen Menschen unter den Nägeln brennt. Höchste Eisenbahn, dass die Kirner-Land-Basis ein „Wir-haben-es-verstanden-Signal“ in die Region hinein sendet. Wenn man schon ein Schwergewicht im Gesundheitsministerium hocken hat, dann kann man den doch auch für eine solche Veranstaltung verpflichten, gell? Und seine Anregungen und Ergebnisse aus der Diskussion und Information könnten auch Eingang in die Arbeit der SPD Kirner Land finden. Es gibt viel zu tun SPD, pack ma’s!

Cowboy „Lucky-TJ“: Zeit für einen heißen Ritt!

Zeit für die übliche Jahresbilanz? Natürlich! Wobei, die neue Schlussrechnung gleicht der alten aus 2021 nahezu aufs Haar! Es entwickelt sich irgendwie so gar nichts! In Großbuchstaben NICHTS! Alles wirkt irgendwie narkotisch! Kein Tempo beim Verwaltungsumbau! Kein Tempo bei der Rettungswache! Kein Tempo beim Ärztemangel! Kein Tempo in der Krankenhaus-Angelegenheit! Kein Tempo beim Tourismus! Kein Tempo bei Radwegen, Imagefilm und Umstrukturierungen. Kein Tempo bei notwendigen Bauvorhaben! Kein Tempo bei der Wirtschaft! Kein Tempo bei erneuerbaren Energien (Solar-Parks) bei den Werken. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Vorallem bei den großen Themen mit Substanz, plätschert alles nur vor sich hin. „Hopp, hopp, hopp – „TJ“ lauf Galopp“, ist man geneigt ihm ins Zwischenzeugnis zu schreiben. Aber halt! Es ist ja nicht alles von Übel. Bei Betreuung und Unterbringung von Flüchtlingen setzen er und seine Mitarbeiter durchaus Maßstäbe. Und auch bei Schulen und allem was dazugehört, müssen sich „TJ“ und Co nicht verstecken. Dennoch, das vergangene Jahr war geprägt von Absichtserklärungen, Floskeln und Durchhalteparolen. Viel Palaver wenig Taten! Auf Cowboy, heuer geht mehr. Viel mehr! Pack es an! Dann lässt es auch entspannter in die Morgensonne reiten und dabei trällern: „I’m a poor lonesome cowboy, I’m a long way from home….

Uffpasse! Feuerwehr sammelt heute ausgediente Weihnachtsbäume ein!

Aufgepasst, „Tannenbaum-Weitwurf“, direkt auf den Anhänger der Freiwilligen Feuerwehr? Heute ist es wieder soweit: Im Laufe des Tages holen die Kameraden die ausgedienten Symbole der Weihnacht in allen Ortsteilen ab. Hört auf die Schelle!!! Nicht vergessen, die Spardose der Helfer bietet nicht nur Platz für Münzgeld, sondern auch für Scheinchen. Also, Spendierhosen anziehen, für einen Service, der mittlerweile zur Tradition geworden ist. Unterstützt eure Feuerwehr. Jeder Cent ist hier gut angelegt.

Lob für Grundschul-Initiativen!

Ja, der Blog aus Hochstetten kann auch loben. Nach allem was man so liest, sind die Grundschulen des Kirner Landes gut aufgestellt. Zuletzt hatte die Verbandsgemeinde diese öffentlichkeitswirksam mit digitalen Tafeln ausgestattet. Das zuständige Ressort macht seine Hausaufgaben mit Sternchen, Fleißkärtchen und allem Pipapo, um es in der Schulsprache auszudrücken. An Klassenprimus Sven Schäfer und seiner Abteilung dürfen sich andere gerne ein Beispiel nehmen. Beim ihm darf es gerne auch mal ein Sonderlob sein, und das nicht zu knapp. Alle Achtung was die VG in Sachen Ausstattung von Schulen so alles am Start hat. Tafeln, Stühle, Belüftung und, und, und. Wenn von irgendwoher Zuschüsse auf dem Markt sind, Kirn hebt scheinbar die Hände und schnipselt mit den Fingern. Gut so.

Warum sind andere Abteilungen unter dem Dach der VG nur immer so zögerlich unterwegs? Kinder sind unsere Zukunft. Und gerade in Grundschulen werden nicht selten die Weichen für das spätere Leben gestellt. Gleiches gilt für die Kindergärten. Auch auf der Spielwiese weiß die VG zu gefallen. Weiter so! Das gilt auch für Sven Schäfer. Der genießt innerhalb der Verwaltung sowie im politischen Umfeld einen richtig, richtig guten Ruf. Der hat es drauf, bekommt der Blog immer wieder zu hören. Er ist einer, der gewiss auch anderswo zu gefallen weiß. Und gute Leute die voran gehen und mitdenken sind mehr denn je gefragt. Je nach persönlichen Laufbahnvoraussetzungen, stehen dem Kerle auch andere Türen in anderen Verwaltungen offen. Hoffentlich dringt sein Ruf nicht bis nach Ingelheim. Die brauchen dort ja jetzt einen neuen Büroleiter. „Super-Oli“ hat sich ja umorientiert. Sein Stuhl wird daher frei. Daher uffpasse, damit am Ende nicht noch ein guter Mann die VG verlässt.  

Pressemitteilung der Scherer Gruppe angekündigt: Eine Tankstelle Hochstetten „Mitte“ könnte das Aus für die Traditions-Tankstelle im Dorf bedeuten!  

Verbrauchermarkt oder Tankstelle? Mit Blick auf die verkehrsgünstige Abfahrt Hochstetten „Mitte“ stellte der Blog die Entweder-oder-Frage kurz vor Weihnachten. Allem Anschein nach, stellt die sich so nicht mehr. Sowohl als auch, scheint die richtige Antwort zu sein. Zumindest forciert die Ortsgemeinde mit Hochdruck diese Lösung. Als Investor wird die Scherer Gruppe gehandelt. Die betreibt ja schon Tankstellen in Simmern und Kastellaun. Aber hey, nicht weitersagen. Ist alles noch streng geheim! Von dem Investitionsprojekt darf eigentlich niemand was wissen. Eigentlich! Aber irgendwann wird die Bombe gewiss platzen. Der Blog hat sich sofort schriftlich um eine Stellungnahme bei der Scherer-Gruppe bemüht. Und die Anfrage lief nicht ins Leere. Im Gegenteil: Das Unternehmen hat für diese Woche eine Pressemitteilung angekündigt. Man darf gespannt sein.

Fakt ist, die Ortsgemeinde träumt den Traum von einer modernen Tankstelle, mit allem was heutzutage an Schnickschnack dazugehört. Wetten, die wird auch kommen. Dass es bereits eine Tankstelle im Dorf hat – geschenkt. Wahr ist, als der Verantwortliche die Total-Tankstelle im Dorf übernahm und modernisierte, hatte die Ortsgemeinde schon die Weichen für die „To go“ Variante im Industriegebiet gestellt. Wahr ist aber auch, ihn hatte man wohl nicht über die Absicht informiert. Normalerweise sagt man ja Konkurrenz belebt das Geschäft, aber in diesem Fall sind Zweifel angebracht. Übrigens, 2023 sollen bundesweit bis zu 1000 Aral-Vertriebsformate in der „To go Variante“ bundesweit eröffnet werden. Auch in Hochstetten? Schaut ganz danach aus. Doch Vorsicht, nix genaues weiß man eben nicht.

Ingenieur Daniel Sauer hätte die Sportplatzbrücke gerne zu Ende geplant!

„Es hat einfach nicht zusammengepasst“, bringt Daniel Sauer seine Erfahrung mit der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun aus seiner Wahrnehmung auf den Punkt. Dass die jetzt die Zusammenarbeit mit seinem Ingenieur-Büro aufkündigte, um das Projekt Erstellung eines Leistungsverzeichnisses für die Sportplatzbrücke neu auszuschreiben, nimmt der Unternehmer gelassen. „Wir haben uns über meine bisher erbrachten Leistungen finanziell geeinigt“, sagt einer, der die Brücke gerne zu Ende geplant hätte. Zwei, drei Monate hätte er noch gebraucht, sagt er. Auf jedem Fall hätte die Ortsgemeinde die Sanierung noch 2022 in die Ausschreibung bringen können. „Das hätte ich geschafft“, erklärt Sauer. Hätte, hätte, Fahrradkette. Die Ortsgemeinde wollte den Schlussstrich und den Neuanfang mit einem anderen Ingenieurbüro.

Die Folge: Zeitlich wirft das die Ortsgemeinde noch weiter zurück. Zum einen muss sich ein anderes Ingenieurbüro finden und zum anderen wird dieses dann von der Pike auf neu planen müssen. Und das braucht Zeit und kostet zusätzliches Geld. War es daher klug die Zusammenarbeit mit Sauer just zu diesem Zeitpunkt aufzukündigen? Wohl kaum, Besser, man hätte das Projekt gemeinsam durchgezogen, und dies, trotz aller Schwierigkeiten im Umgang miteinander. Doch die Ortsgemeinde zog die Reißleine. Merke, Wut und Frust sind nicht selten schlechte Berater. Die wollte nicht mehr. Die verweist auf nicht eingehaltene Fristen und einer damit einhergehenden Hängepartie. Sauer hält der Auftraggeber- Argumentation entgegen: „Uns haben mitunter schriftliche Zusagen nicht erreicht, um weiterarbeiten zu können“.

Alles Fachchinesisch? Klingt jedenfalls kompliziert! Wie immer, dürfte die Wahrheit in der Mitte liegen. Hüben wie drüben wurden offenbar Fehler gemacht. Fakt scheint, im Umgang miteinander und in der Kommunikation hat es wohl gehakt. So in etwa schildert auch Sauer die unbefriedigende Situation. Die Folge: Man hat sich einvernehmlich getrennt. Finanziell hat man sich auf einen Kompromiss geeinigt, der gemäß Honorar-Gebührenordnung im niedrigen fünfstelligen Bereich angesiedelt sein dürfte. Das Geld ist für die Ortsgemeinde futsch! Sauer hegt keinen Groll. Er bedauert die Entscheidung der Ortsgemeinde, mit ihm das Projekt Sportplatzbrücke nicht mehr umsetzen zu wollen.

Jetzt sind eben andere am Zug. Man darf gespannt sein inwieweit ein neues Ingenieursbüro das Erstellen eines Leistungsverzeichnisses in kürzester Zeit wird umsetzen können. Erst in den nächsten Schritten folgen Ausschreibung und Umsetzung. Ob das in 2023 gelingt? Schauen wir mal. Zusammenfassend dürfte sich die Ortsgemeinde selbst einen Bärendienst erwiesen haben? Oder nicht? Verflixt, klingt das alles kompliziert. Der Blog lehnt sich mal weit aus dem Fenster. Auch in diesem Jahr wird kein Brückenfest anlässlich der Einweihung gefeiert werden können. Wenn überhaupt, dann warm eingepackt mit Glühwein, statt in kurzen Hosen mit Bier.

Prüfung für den Hochwasserschutz geht anders!

Warum die ständige Übertreibung? Geht es nicht eine Spur kleiner? Der Aufmacher im Öffentlichen Anzeiger (Nahe nimmt in Hochstetten-Dhaun Ausgleichfläche komplett ein: Hochwasserschutz besteht erste Prüfung) ist völlig an den Haaren herbeigezogen. Die Schlagzeile geht an der Wirklichkeit vorbei. Aber sowas von. Ganz so dramatisch, wie die Situation geschildert wird, ist die bei weitem nicht. Von wegen komplett! Die Nahe hat sich nicht einmal auf die Hälfte der Ausgleichsfläche ausgedehnt. Beleg dafür ist ja auch die Aufnahme unter der Überschrift. Da ist noch reichlich Platz zu sehen! Ganz viel Platz sogar!

Das Bild täuscht, weil ja die Nahe an dieser Stelle mit einem Seitenarm versehen ist. Die Insel in der Mitte ist überspült, mehr aber auch nicht. Dadurch wirkt die Nahe automatisch etwas breiter an dieser Stelle. Und? Von wegen Test für den Hochwasserschutz. Weiter heißt es im Text: „In Hochstetten-Dhaun pilgerten viele interessierte Bürger an den neu errichteten Hochwasserschutz, um diesen bei der „Premiere“ zu betrachten. Was für eine Premiere? Immer schön bei den Fakten bleiben, möchte man den Zeitungsmachern ins Stammbuch schreiben. Wieder einmal! Nicht einmal der Damm in Richtung des Industriegebietes bekam nasse Füße, geschweige denn schwappte das Wasser auf den Schotterweg, der hin zum Sportplatz führt. Kurzum, von einer Bewährungsprobe kann so gar keine Rede sein. Alles Wasser fließt im grünen Bereich. Die Nahe hat sein Bett kaum merklich verlassen. Immer schön die Kirche im Dorf lassen.

Die Quadratur des Kreises: Ohne Level 1 n kein Kirner Krankenhaus und ohne CT kein Level 1 n!

Wahnsinn, der Beitrag über den fehlenden Computertomografen (CT) stieß auf reges Interesse. Das Kirner Krankenhaus wäre ein stückweit sicherer, wenn die „Röhre“ mit Ende des Um- und Anbaus vor Jahren schon etabliert worden wäre. Das hatte der Träger ursprünglich wohl auch beabsichtigt, erinnert sich ein Insider. In der Absichtserklärung verharrt man heute noch. Jedenfalls sind die Räumlichkeiten für das Diagnosegerät vorhanden. Die wurden extra hierfür in Reichweite der Notaufnahme geschaffen und stehen, wen wunderts, leer. Rumpelkammer? Maybe? Also, worauf noch warten? Schafft so ein Ding an und setzt es in der medizinischen Versorgung ein. Sowieso ein unbedingtes Muss, strebt man den Level 1 n an. Ohne diesen Status, geht Kirn baden! Dann war es das mit Krankenhaus im klassischen Sinne. Der Zug ist noch nicht abgefahren, und dies, obwohl es wie überall am notwendigen Fachpersonal fehlt. Der Arbeitsmarkt ist leergefegt. Dass die Diakonie als Arbeitgeber recht unattraktiv daherkommt – geschenkt. Dann muss das Haus eben an seinem Ruf und den ausgelobten Arbeitsbedingungen feilen. Nur Mut, das geht. „Ein CT ist immer mal wieder geplant gewesen“, sagt einer, der sich im Umfeld des Kirner Krankenhauses bestens auskennt. Nun, diesbezügliche Gerüchte machten in der Vergangenheit immer mal wieder die Runde.

Und wo ist der Raum der CT-Wünsche? Hinter der Notaufnahme, zum Wirtschaftshof hin, heißt es. Es gibt hier einen direkten Zugang von dort in den vorgesehenen CT-Bereich. Optimal angeordnet – passt. Blöd, es ist kein CT da. „Mein rechter, rechter Platz ist frei, da wünsch ich mir ein CT herbei“! Nur mal so als Einwurf, müsste das Land Rheinland-Pfalz nicht mehr Druck auf den Träger ausüben? Schließlich flossen aus Mainz erheblichen Summen für die Sanierung. Und das zahlte auch für die Vorhaltung von CT-Räumen. Wenn Geld überwiesen wurde für die Hardware CT, aber die Software CT lässt noch immer auf sich warten, müsste das Land dann nicht die Kohle zurückfordern oder zumindest Druck ausüben? Wahrscheinlich hakt Mainz diesbezüglich nicht mehr nach. Oder doch? Fakt ist, die notwendigen Rahmenbedingungen für ein CT in Kirn sind einst geschaffen worden. Von daher gesehen, füllt endlich einen Bestellzettel aus. Bei der Parkplatz-Posse ging ja auch alles sehr schnell. Und da hat die Diakonie ohne Not Unsummen verbrannt. Geld, das auch gut und gerne in ein CT hätte investiert werden können. Finde den Fehler?

Lieber „Lucky TJ“, wenn schon Zeitungsschelte dann doch bitte ans Koblenzer Mutterhaus adressieren!

„Wie der professionelle Lokaljournalismus sich selbst zerlegt, dafür steht der Öffentliche Anzeiger nahezu täglich Pate. So beschrieb der Blog den Zustand des Öffentlichen Anzeigers, speziell den Kirner Lokalteil, vor Monaten schon als unterirdisch. Eine Momentaufnahme? Wohl kaum! Wo führt der Weg der Lokalzeitung hin? Angesichts immer dünner werdenden Ausgaben, scheint die Fragestellung mehr als berechtigt zu sein. Die Abwärtsspirale lässt sich nicht mehr wegdiskutieren. Will heißen, mehr als drei Artikel pro Tag werden nicht mehr abgebildet. Manchmal sogar nur mickrige zwei, wenn die Bildformate übergroßen Raum einnehmen. Fakt ist, die Ausgaben fallen bei den Lesern durch. Aber sowas von! Man muss sich nur umhören.

Und die Ausgaben fallen mittlerweile auch bei den Kommunalen durch. Wie anders ist es zu erklären, dass Vorturner „Lucky-TJ“ beim Neujahrsempfang die Lokalfuzzis sogar öffentlich rüffelte. Sinngemäß äußert unser aller Bürgermeister seine Unzufriedenheit über den Istzustand. Seit kein gebietsbearbeitender Redakteur an Bord sei, sprich Armin Seibert, lasse die Berichterstattung zu wünschen übrig. Dass seine Aussage aus der Hüfte nur halbrichtig ist – geschenkt. Der Verlag billigt eben nur eine einzige Seite. Da kann als Redakteur kommen wer will, es fehlt einfach der Platz. Und den hat man unwiderruflich gestrichen.

Lieber Lucky-TJ“, es ist ja richtig und wichtig, dass der Häuptling des Kirner Landes sich beschwert. Dass die Berichterstattung zu wünschen übrig lässt, liegt ohne Zweifel auf der Hand. Allerdings gehörte Deine Schelte nicht beim Neujahrsempfang verortet. Fahr bitte nach Koblenz und schlag im Verlag auf. Zeig denen mal wie schnell ein Cowboy böse werden kann, wenn man seine Prärie am langen Arm verhungern lässt. Mach Stimmung, schare die Leserschaft hinter Dich und trete auf wie ein Held des „Wilden Westens“! Vielleicht klappt es dann mit mehr Infos über das Kirner Land. Falls nicht, was zu erwarten ist, schaffe Alternativen. Stoß was an! Es gibt Möglichkeiten, ein eigenes Schaufenster zu kreieren. Eines, das auch Vereinen, Kirchen, Schulen oder Institutionen wieder mehr Aufmerksamkeit schenkt. Zeig den Zeitungsmachern wo der Hammer hängt. Dem kleinen Redakteur beim Neujahrsempfang einen mitzugeben, war weder sinnvoll, noch zielführend. Du musst schon die Chefetage aufmischen.  

Wenn der Bürgermeister „die Hosen runterlässt“: Komm wir gehen zum Ortsgemeinderat!

Am kommenden Mittwoch, 18. Januar, ist wieder Elefantentreffen im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Ab 19 Uhr wird dann wieder die große Dorfpolitik vorangetrieben. Erstmals in 2023 – passt!  Das Pensum ist überschaubar! Die Tagesordnung verspricht sich nicht unbedingt zu einer abendfüllenden und interessanten Angelegenheit zu entwickeln. Zum Dauerthema im laufenden Jahr, dürfte sich erneut die Sportplatzbrücke eignen. Die wird ebenso beackert werden, wie andere laufende Baustellen im Dorf. Übrigens, der Blog hat Ingenieur Daniel Sauer um eine Erklärung zu seiner Ausbootung gebeten. Seine Sicht auf die Dinge gestaltet sich etwas anders, als die der Ortsgemeinde.

Mehr dazu am Tag der Ratssitzung auf dieser Plattform. Spannend, Bürgermeister Hans Helmut Döbell lässt die „Hosen runter“. Keine Bange, nur sinnbildlich! Er ist verpflichtet Nebentätigkeiten und Ehrenämter öffentlich zu machen. Ein, zwei Minuten wird er sicherlich brauchen, um die Liste abzuarbeiten. Der kann ja schnell lesen. Was ist sonst noch so gebacken? Neuwahl von Ausschussmitgliedern sowie last but not least die Einwohnerfragestunde. Also worauf noch warten, liebe Bürger. Die kommende Sitzung wirft ihre Schatten voraus, da muss man doch hin. der Blog ist leider verhindert – Urlaub. Der wird allerdings nachberichten.

Gesucht wird ein Computertomograf (CT) für das Kirner Krankenhaus!

Wenn sich das Kirner Krankenhaus eine reelle Chance bewahren möchte als Akutkrankenhaus auf Dauer bleiben zu können, dann muss das Haus am Rande der Stadt einige Vorrausetzungen erfüllen. Neben der Besetzung rund um die Uhr 24/7 und einer spezialisierten Abteilung (dies dürfte kein Problem sein) auch einen Computertomografen (CT). Hat jemand zufällig so ein ausrangiertes Teil im Keller rumstehen? Spaß beiseite, ein CT braucht es unbedingt, damit das Betreiben einer Notaufnahme  auf Stufe 1n (Basisnotfallversorgung) gewährleistet werden kann. Ob Untersuchungen der Lunge, des Bauchraums oder des Kopfes – eine Computertomographie liefert schnell und präzise wichtige Informationen über Veränderungen oder Verletzungen im Körper: Innerhalb weniger Minuten werden mithilfe von Röntgenstrahlen und Computern detaillierte Bilder von Organen und anderen Körperbestandteilen erstellt.

Als eines der wichtigsten bildgebenden Verfahren ist die CT trotz Strahlenbelastung für die moderne Diagnostik unentbehrlich geworden. Die Vorgabe von „Leck mich fett ich bin von Fach, mein Name ist Karl Lauterbach“ ist eindeutig. Kirn hat kein CT. Kirn braucht ein CT! Unbedingt! Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Keine Frage, verantwortlich für die Ausstattung ist der Träger, also die Diakonie. Die Technik kostet Geld. Zwischen 300.000 und 1 000.000 Euro muss man für ein CT auf den Tisch legen. Wird der Träger eine solche Anschaffung befürworten? Muss der aber, wenn Kirn in die von der BI angestrebte Einstufung „1n“ eingruppiert werden soll. Und davon gehen wir ja alle aus. Auch VG-Bürgermeister Thomas Jung: „Wir müssen es schaffen, dass es unser Kirner Krankenhaus in die Gruppierung ‚1n‘ schafft“, lässt er beim Neujahrsempfang wissen. Hopp dann, Ärmel hochkrempeln und Einfluss üben! Mehr noch: Die muss auch geeignetes Personal abstellen Räumlichkeiten sollten ja eigentlich vorhanden sein.

Diagnosen müssen schließlich ausgewertet werden. Stellt sich schon jetzt die Frage: Wäre die Diakonie im Falle eines Falles bereit zu einer solchen Investition? Zugegeben, die Frage ist nachrangig, aber stellen darf man die trotzdem. Nur an der Kohle dürfte es nicht scheitern. Schließlich hat die Diakonie vor Jahren schon ähnlich viel Geld in die Hand genommen, um ein Parkplatz-Bezahlsystem zu schaffen, welches bis heute nicht am Start ist. Rausgeworfenen Geld in XXL-Format. Wenn man seinerzeit die Kohle in ein CT investiert hätte, hätte sich die Frage nach dem sein oder nicht sein vielleicht gar nicht erst gestellt.

Rätselhafter Polizeieinsatz in Kirn!

„Rätselhafter Streit in Kirn: was ist am Freitagabend auf dem Kirner Marktplatz passiert“! Der Öffentliche Anzeiger stellte diese Frage in einer Titelzeile der Online-Ausgabe am gestrigen Samstag. Dazu ein Schnappschuss mit Einsatzfahrzeugen von Polizei und Rettungsdiensten rund um den Brunnen. Alleine mit einer solchen Headline lässt sich schon Aufmerksamkeit erzielen. Voreilig, wohlgemerkt! Viele Klicks für’s Haus – passt! Vermutet wird ein gewaltsames Aufeinandertreffen mehrerer Personen. Die Polizei hüllt sich in Stillschweigen, will offenbar über laufende Ermittlungen zu diesem frühen Zeitpunkt nichts weiter sagen.

Damit gibt sich die Zeitung allerdings nicht zufrieden. Sollte die aber! Im Gegenteil: Die ist ungeduldig, will nicht auf Fakten warten und holt sich daher Informationen anderswo her. Zeugen berichten von Messern, die zum Einsatz gekommen seien. Hört, hört! Bestätigt sei das aber nicht. Folge: Man fischt mal wieder völlig im Trüben. Das Blatt haut eine Meldung ohne Handlung und ohne Substanz raus, härter, ohne Sinn und Verstand. Hauptsache spektakulär, mit viel Blaulicht und Bohai. Das Bild ist ja da. Fest steht nur, es war was. Das war es dann aber auch schon. In der Berichterstattung fehlten eigentlich nur noch die abgehakten Füße, analog der Geschehnisse von Bad Kreuznach. Auch damals berief sich die Tageszeitung auf Zeugenaussagen. Die Folgen sind bekannt.

Seinerzeit beging man einen Tabubruch. Viel gelernt hat die Redaktion offenbar nicht aus diesem Lapsus. Kamen in Kirn wirklich Messer zum Einsatz? Ob das wirklich so ist, weiß man natürlich nicht wirklich. Vielleicht hatte jemand ein kleines Taschenmesser in der Hosentasche? Maybe? Erklärende Pressemeldung der Ermittler diesbezüglich – Fehlanzeige. Die Redaktion nimmt natürlich Verletzte an, weil Rettungskräfte auch vor Ort waren. Die Logik hat der Öffentliche Anzeiger allerdings exklusiv. Merke, oftmals werden Sanitäter rein präventiv zu Einsätzen hinzugezogen. Warum stochert eine seriöse Tageszeitung derart im Nebel herum und scheut auch nicht davor zurück, zwischen Zeilen Schreckens-Szenarien im Boulevard-Stil zu verbreiten?

Die Antwort ist ganz einfach, der Effekthascherei wegen. Hauptsache schnell was rausgehauen. Wären die mal bei allen Artikeln so fix unterwegs! Bei der Tagesaktualität hechelt man meist der Musik weit hinterher. Offenbar ist es heutzutage nicht mehr angezeigt, den finalen Polizeibericht abzuwarten und dann erst über den Kirner Vorfall, gemäß bestätigter Faktenlage, zu berichten. Hätte doch gereicht, oder nicht? Bei Polizeiangelegenheiten sollte man sensibler vorgehen. Unbedingt! Diese Entwicklung ist zwar jammerschade, wohl aber nicht mehr aufzuhalten. Ein gewisser Personenkreis lechzt nämlich nach Messerstecherei-Ereignissen mit Verletzten und allem was dazu gehört. Das regt die Phantasie an. Kommentare gab es ja auch schon, und dies, obwohl nix feststeht. Für die Schreiber bastelt man halt einen halbgaren Bericht aus heißer Luft, damit spekuliert werden kann.

Das Wort zum Sonntag

Nanu, was war denn das los? Der befürchtete Mega-Selfie-Alarm beim Neujahrsempfang des Kirner Landes ist doch weitgehend ausgeblieben. Logisch, Bettina Dickes war die Schnellste beim Hochladen bunter Schnappschüsse vom Veranstaltungsort in Oberhausen. Mit Fotobox Verkleidung oder ohne, Betty lächelt immer. Und das ist offenbar ansteckend. Natürlich scharte sie die üblichen verdächtigen um sich. Wer von dem erlesenen Kreis nicht bei drei auf den Bäumen ist, wird vor die Linse gezerrt. Auf Augenhöhe, was Schnelligkeit angeht, war auch Joe Weingarten. Auch er postete seine Bildchen ruckzuck auf Facebook. Spaßbilder hatte der aber nicht zu bieten. Eher die typischen Aufnahmen, wie sie auch später in der Zeitung zu sehen sein werden. Und wer postete sonst noch so? Niemand! Der Umstand überrascht dann doch. Klöckner war nicht da, sodass ihr Beitrag fehlte. Die hiesigen Kommunalen hielten sich zurück. Und auch andere hochrangig geladene Gäste hatten offenbar keinen Bock auf Selfies oder sonstige Schnappschüsse. Angenehm so. Je weniger Inszenierungen, umso besser. Weniger ist bekanntlich mehr.  

Baustelle ist zwar erledigt, aber die Umleitung bleibt!

Ortsumfahrung nachgearbeitet: Unter der Woche wurde noch ein Abschnitt ausgangs Hochstetten in Richtung Simmertal unterhalb der Brücke mit Schutzblanken versehen. Logisch, dafür wurde der Abschnitt für den Verkehr gesperrt. Ein Auffahren auf die B 41 war auf der Fahrspur nicht möglich. Eine Umleitung wurde über das Industriegebiet ausgeschildert, eine Sperrung kurz vor der Baustelle platziert. Soweit so gut. Die Schutzplanke ist jetzt dran, die Fahrbahn frei und die Sperrschilder verschwunden. An sich freie Fahrt! Allerdings hat man vergessen die Umleitung aufzuheben. Ob das über das Wochenende geschieht. Keine große Geschichte, aber dennoch ein kleines Ärgernis. Übrigens, nicht das erste Mal.

MdB Joe Weingarten: SPD-Politiker prangert Versäumnisse innerhalb der Kirner Land Verwaltung an!

Autsch, das tut weh. Da hat doch MdB Joe Weingarten (SPD) VG-Bürgermeister Thomas Jung regelrecht abgewatscht. In seinem schnellen Post vom Neujahrsempfang der Verbandsgemeinde Kirner Land wirft er ihm indirekt sogar Führungsversagen vor. Nett verpackt durch die Blume oder zwischen den Zeilen zwar, wie man immer so schön zu tun pflegt, aber die Botschaft klingt dennoch unmissverständlich: „Ich habe gute Ansätze gehört, viel Bereitschaft zur Zusammenarbeit, aber auch, vor allem aus dem Umfeld der Verbandsgemeindeverwaltung, manche kritische Stimme zum Stand der dortigen Arbeit. Da gibt’s noch einiges zu tun! Klare Worte von dem Politiker-Profis, wie man es von ihm kennt. Schönreden ist eh nicht sein Ding! Nie gewesen! Im Gegenteil: In seinen Zeilen schwingen Vorwürfe mit! Zeit, das sich was dreht? Maybe?

Offenbar hat er am Rande der Veranstaltung etliche Gespräche mit Bürgermeistern, Politikern oder wem auch immer geführt, die in diese Unzufriedenheit-Richtung abzielten und die ihn letztlich zu diesem kritischen Kommentar veranlassten. Okay, dass unter dem Dach der VG sowie innerhalb des VG-Rates immer mal wieder Klagen über fehlende Transparenz und abgehenden Führungsstil laut werden, ist allgemeinhin bekannt. Dass ein Bundestagsabgeordneter die jetzt aber so klar formuliert ist hingegen Neu. Nimmt der große „Little Joe“  den kleinen „Lucky-TJ“ jetzt an die Hand und zeigt ihm wie es geht? Wenn er schon Missstände beklagt, dann sollte er auch seinen persönlichen Beitrag dazu leisten, um diese zu beseitigen, gell? Ein für alle Mal, das wäre doch ein Quantensprung in der Kirner-Land-Politik. In ein paar Nachhilfestunden für den Schüler Jung – passt! Wahrscheinlich wird es eher so kommen, dass seine Analyse vom Neujahrsempfang ganz schnell wieder verpufft und alles bewegt sich im alten Trott weiter. Warten wir die Entwicklung einfach mal ab.

Mini-Hochwasser: Nahe verlässt sein Bett und überspielt das Eiland vor Hochstädten!

Boah, das hat ja im Januar aus allen Rohren geschüttet. Der Regenmesser kratzt schon an der 35-Liter-Marke. Fürwahr, der Himmel hat seine Schleusen geöffnet. Die Nahe führt reichlich Wasser. Die braune Dreckbrühe reichen schon nahezu an die neu aufgeschütteten Dämme heran. Und die halten! Natürlich! Wäre ja auch ein Ding, wenn die bei bissel nassen „Füßen“ schon erste Schwächen offenbaren würden. Ziemlich starke Strömung gerade. Und die neue Insel „Isle of Ebsch“ ist auch schon überspült. Dennoch, der „Kurpark“ bietet noch reichlich Ressourcen. Da kann es noch eine Weile schütten bis der vollkommen unter Wasser steht. Übrigens die Sachbeschädigungen durch Quad-Spuren, wie im Mitteilungsblatt geschildert, konnte der Blog in diesem Ausmaß nicht feststellen. Abseits des geschotterten Weges hat es zwar vereinzelte Spuren im unbefestigten jetzigen Matsch-Gelände, aber so what. Die fallen kaum auf. Der kommende Wildwuchs wird die verdecken. Hier wurde doch kein englischer Kurpark-Rasen angelegt, gell? Daraus jetzt ein Schadenbild zu konstruieren, dazu braucht es schon Phantasie.

Neues Jahr und die Dorfpolitik geht gleich in die Vollen!

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Heute, 11 Uhr, große Zusammenkunft des Bauausschusses, Dorfentwicklungsausschusses sowie des Ortsgemeinderates auf dem Dhauner Friedhof. Volle Kapelle also! Einziger Tagesordnungspunkt ist die Besprechung Dorferneuerungskonzept. Das Projekt befasst sich ja auch mit Friedhöfen. Von daher, dürfte die letzte Ruhestätte des Ortsteils ganz besonders im Fokus stehen. Dahingehend können sich alle Mitglieder aber auch so richtig austoben. Unterhaltungsstau, wohin man nur schaut, von Barrierefreiheit ganz zu schweigen. Sicherlich wird es auch um alternative Grabformen gehen. Apropos Dorferneuerungskonzept. Das Projekt dürfte ohnehin das bestimmende Dorfthema in 2023 sein.

Auf der Agenda steht: „Pflanzen bis der Arzt kommt“! Etliche Bepflanzungs-Projekte sollen schließlich in Eigeninitiative umgesetzt werden, vorausgesetzt die Landeszuschüsse werden rechtzeitig überwiesen. Vielleicht zieht die Karawane ja heute auch weiter. Auf dem Weg zum Friedhof Hochstädten wäre ein Halt am Bahnhof, genauer, am gerade entstehende Park & Ride Parkplatz, lohnenswert. Wäre mal interessant zu erfahren, inwieweit die internen Bauexperten das Bauprojekt in dieser Zwei-Etagen-Form gutheißen. Externe Fachleute aus dem Dorf schütteln nur den Kopf über sieben Parkplätze mit sich anschließendem Alibi-Wendeplatz und meterlangen Geländern, die ein Vermögen kosten dürften. Lässt hier Schilda grüßen? Maybe?

Was gut war kommt wieder: Simmertaler Kultkneipe „An Walde“ am Start!

Blick über den Berg nach Simmertal. Dort wird die Geschichte der Kultkneipe „An Walde“ fortgesetzt. Und wie! Schon kurz nach der Wiederbelebung an Weihnachten hat sich das Angebot bereits als Glücksfall für das Dorf erwiesen. Wobei, der Geist der Kultkneipe war ja nie ganz weg. Der hat sich nur 12 Jahre nicht hervorgetraut. Merke, eine Kneipe ist ein Raum mit Tresen und ein paar Tischen. Außerdem gibt es da einen Wirt oder eine Wirtin, die den Laden schmeißen. In Kneipen gingen schon immer Menschen, um sich von der Welt und ihrem Gewusel für eine Weile zu verabschieden – eine uralte Tradition, der in Simmertal jetzt wieder gefrönt werden kann. Glückwunsch zu dieser neuen Errungenschaft.

Zur Erinnerung, für Bewohner und auch Auswärtige war die Kneipe seit je her der beste Meeting-Point, noch dazu mit dem lässigsten Charme schlechthin. Warum? Nun, weil man in den Räumlichkeiten noch den typischen Kneipen-Geruch einatmen kann. Dazu gehört allerdings kein Zigaretten-Qualm. Die Kippe zum Bierchen ist verboten. Apropos Bierchen. Das wird nur als Flaschen über die Theke gereicht. Wie früher halt! Der typische „Walde-Flair“ hat Neu-Kneipier Olaf Hess komplett erhalten. Einfach, aber gut – passt! Die Philosophie ist die Gleiche wie in den erfolgreichen Jahren aus der Vergangenheit, als das geflügelte Wort bei Menschen aller Generationen noch hieß: „Wir treffen uns bei Walde zum Bier“!

Und die Zusammenkünfte waren stets Programm und die sind es jetzt wieder. Was gut und legendär war vergeht niemals so ganz! Hess ist jedenfalls äußerst zufrieden mit dem bisherigen Zuspruch. Er hat den Schalter umgelegt und flugs kamen wieder Gäste jeden Alters aus allen Ecken herbeigeströmt. So, als ob die Kneipe nie weg gewesen wäre. Freitags und samstags öffnet der Hobby-Wirt die Pforten, um den Menschen eine Anlaufstelle zu bieten. Kein Schnickschnack mit Essen oder sonstigem Firlefanz, vielmehr klassische Kneipen-Atmosphäre mit Plausch und sonstigem familiären Tam-Tam. Hess bietet eine lang vermisste Plattform, um sich auszutauschen. Und die boomt!

Wer in die Atmosphäre eintaucht, will auch nichts anderes. Ab und an will Hess Bierknacker anbieten. Im Dauerprogramm sind Chips. Wer erinnert sich nicht noch gerne an die kleinen Tütchen beim Wirt um die Ecke. Lang, lang ist das her. Ta-ta, an „An Walde“  sind die plötzlich wieder gefragt. Wie auch der Kicker bereitsteht. Ebenso eine Dart-Scheibe sowie auch ein Fernseher, etwa für frei empfängliche Sport-Events – derzeit Handball-WM. Drei Räume stehen zur Verfügung. Ein bisschen Farbe und schon hat das meiste gepasst, sagt einer, der sich mit der Kneipe seinen persönlichen Traum erfüllte. Der Versuchsballon ist in die Höhe geschnellt. Geöffnet, um zu bleiben? Bisher schaut alles danach aus. Die Variante ist einzigartig im Kirner Land. Kein Wunder, dass auch viele Auswärtige zu den Öffnungszeiten den Weg nach Simmertal finden. Auch heute? Logisch, it’s Handball-WM-Time!

Heute Selfie-Alarm beim Neujahrsempfang VG Kirner Land: Wer postet die schnellsten Schnappschüsse!  

Wer hat beim heutigen Politiker-Selfie-Wahn die Nase vorn? Wer stellt die ersten Schnappschüsse vom Neujahrsempfang der Verbandsgemeinde Kirner Land online? Der Blog vermutet Landrätin Bettina Dickes ganz weit vorne. Die hat diesbezüglich aber auch einen Ruf zu verlieren. Andere haben ebenso Außenseiterchancen. Allen voran Joe Weingarten und Julia Klöckner, wenn beide denn da sein sollten. Das sind die Profis! Die hiesigen Kommunalen haben lediglich Außenseiterchancen. Die lassen es meist ruhiger angehen. Wobei, „Lucky-TJ“ hat aufgeholt. Ist er für eine Überraschung gut? Und auch „Super-Oli“ ist wieder da. Der kann auch Selfis. Internet-Recherchen zufolge sollen Wissenschaftler dieser neuen Art von „Geistesstörung“ sogar einen eigenen Namen gegeben haben: Selfitis! Besonders Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl sollen übermäßig viele Selfies auf sozialen Netzwerken posten und sich dadurch ermächtigt und selbstbewusster fühlen. Der Blog hingegen diagnostiziert als Befund: Show! Boah, die „wir-haben-uns-alle-lieb-Aufnahmen“ sind aber auch größtenteils peinlich inszeniert. Warum in drei Teufels Namen müssen sich die immer gleichen Kommunalen am Jahresanfang immer gemeinsam geil finden, um danach für den Rest des Jahres schnell wieder in der Versenkung zu verschwinden? Und wer will die Bilder sehen? Wenn Politiker sich mit Sektchen und Bierchen beim Prösterchen Arm und Arm ablichten lassen, weckt das bei vielen Menschen bisweilen sogar Fremdschämcharakter.

Unter uns, welche Botschaft will man mit den immer gleichen Aufnahmen hier und anderswo aussenden? „2023, packen wir es an“? Wenn ja, dann macht es endlich auch einmal. Meistens plätschert danach weiter alles vor sich hin und eh man sich versieht ist das Jahr auch schon wieder vorbei. Und wieder nix auf die Kette gebracht? Gesetz der Serie „Ja“. Sei’s drum, am heutigen Abend gilt es für alle schriftlich Eingeladenen den leichten Bieranzug aus dem Schrank hervorzukramen. Fassbier bis zum Abwinken in großer Runde und das alles für umme – passt. Warum nicht? Einschwören muss auch mal sein! Man kann davon ausgehen, dass die meisten Besucher mit dem Bus anreisen werden. Die KRN machts möglich. Und außerdem will man ja Vorbild leben. Übrigens, man hat läuten gehört, wonach „Glühwein-Betty“ und „Waffel-TJ“ wieder ihren persönlichen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung beitragen wollen. Zwischendurch eine Waffel kommt immer gut. Hinsichtlich Glühwein-Nachfrage, sind allerdings Zweifel berechtigt, weil, zu warm und zu weihnachtlich! Inhaltlich wird der Neujahrsempfang nicht viel zu bieten haben. TJ ist nicht unbedingt für Einschwörung, flammende Ankündigungen, geschweige denn für das Schaffen von Fakten bekannt. Und rückblickend gibt es kaum etwas zu erzählen. Warum? Es war nix! Aber warten wir es einfach ab. Der Blog ist zwar nicht eingeladen, wird aber trotzdem die eine oder andere Zeile aus der Distanz über die Zusammenkunft verlieren. Und der wird die Selfie-Preisträger küren. Zeitnah, wie „Lucky TJ“ immer so schön zu sagen pflegt.

Gut gebrüllt Joe Weingarten! Post vom Blog!

2021 setzte sich Little-Joe gegen Calamity Julie durch!

Was fällt auf beim heutigen Blick in den Wochenspiegel? Richtig, Joe Weingarten hat wieder einen rausgehauen! Recht hat er ja! Lieber „Little Joe“, wie viele Ihrer Kollegen haben Sie nach den Silvesterkrawallen Haftstrafen gefordert. Aber Brüllen alleine reicht nicht! Boah, die Verläufe in Berlin und anderswo waren aber auch von Übergriffen gegen Polizei, Rettungskräften und Feuerwehren geprägt. Apokalyptische Zustände braucht es nicht in Deutschland! Zwischenzeitlich hatte der Staat die Kontrolle sogar verloren. Nun gehören Sie ja zu der Sorte Politiker die stets Tacheles reden. Gut so! Ich denke nur an die „Gesindel-Debatte“. So bezeichneten Sie 2017 Geflüchtete als „Gesindel“. Der rassistische Äußerung ging seinerzeit sogar Ihrem SPD-Kreisverband Bad Kreuznach zu weit – er distanzierte sich schnurstracks von Ihnen und erklärte, dieser habe „keine politische Zukunft“ im Wahlkreis. Was daraus wurde sehen wir ja jetzt. Alle haben Sie wieder lieb und Sie zahlen es Ihnen mit einem soliden politischen Fußabdruck zurück. Und Sie haben sich nicht verbiegen lassen und tragen Ihr Herz weiterhin auf der Zunge.

Mit Ihren Analysen und Forderungen treffen Sie meist ins Schwarze. Dafür werden Sie in Ihrem Wahlkreis geschätzt. Jetzt haben Sie die Silvester-Krawalle verurteilt und harte Strafen gefordert. „Hey, Little-Joe, dann sorg halt auch dafür, dass diese ausgesprochen werden“, bin ich geneigt entgegenzuhalten. „Calamity Julie“ “ wird Dich in dieser Sache gewiss unterstützen. Überdies, der Wahlkreis steht hinter Euch. Ändert was! Nicht nur reden und pressewirksam fordern, sondern handeln. Stattet endlich Gerichte, Staatsanwaltschaften und Polizei personell so aus, dass die im Zusammenspiel schnell und effektiv solchen Missständen begegnen können. Drakonische Strafen nicht in ferner Zukunft, vielmehr sofort aussprechen – passt. Davon ist der Staat allerdings so weit entfernt wie die Erde zum Mond. Das Krawall-Migranten-Klientel lacht sich ins Fäustchen, weil die doch überwiegend straffrei ausgehen. Haftstrafen, Pustekuchen! Ja dann, unbehelligt auf ein nächstes Mal am 1. Mai oder bei anderen Treffen! Von der Hinterbank etwas zu fordern kann jeder. Tun Sie was. Sie sitzen im Bundestag. Ihre Partei führt die Regierung. Die Polizei muss schon seit Jahren die Unfähigkeit der Politik an vorderster Front mit körperlichen Folgen ausbaden. Ich habe solche Spielchen lange genug selbst ertragen müssen. Jetzt trifft es zusätzlich Rettungskräfte und Feuerwehr. Wer folgt als nächstes? Es ist Zeit das Problem beim Namen zu nennen und endlich anzupacken.  

Seltsam-CDU!

Was ist denn CDU-Fraktionschef Markus Lüttger für ein Vogel? Diktiert der nach der Wahlniederlage seiner Kandidatin Andrea Silvestri doch tatsächlich dem Öffentlichen Anzeiger folgenden Satz in den Block: „ Man habe lange Zeit einen Top-Kandidaten gehabt, der nicht Andrea Silvestri geheißen habe, der dann aber abgesagt habe. Einen Namen nenne ich aber nicht“. Autsch, das tut weh. Da hat der Kerle doch öffentlich seine Kandidatin abgewatscht. Gemäß dem Motto auf den am Boden liegenden auch noch draufzutreten ist so gar nicht gentlemanlike. Eine solche Aussage gehört sich einfach nicht. Die ist ja beklagenswerter wie das Krethi und Plethi-Bashing vom Blog. Was soll die arme Frau Silvestri nur denken. Faktisch hat man ihr den Lückenfüller-Status bescheinigt. Noch dazu nach der Wahl, unmittelbar nach der letzten Auszählung über die Presse. Pfui Herr Lüttger. Das tut man nicht. Schon gar nicht unter Parteifreunden.

Seine Analyse, noch dazu aus der Hüfte heraus, hätte er sich getrost sparen können. Erst denken, dann sprechen! Das soll nicht heißen, dass Silvestri die richtige für diesen Job gewesen wäre. Im Gegenteil: War sie eben nicht, weil, keine Kompetenz. Sie hat so gar nicht dem Anforderungsprofil genügt und wäre nur über Parteibuch und Freundinnen-Status in das Amt gelangt. Das war aber selbst CDU-Vertretern to much. Mal ehrlich, ohne Expertise wäre das ein Himmelskommando gewesen. Genauso gut hätte sie sich auf den Chefarztposten in einem Herztransplantationszentrum, irgendwo in der Republik, bewerben können. Auch dort wäre sie die falsche Frau am falschen Platz gewesen. Schuster bleib bei deinen Leisten, möchte man ihr ins Stammbuch schreiben. Sie hat sich ja achtbar geschlagen. Gibt Schlimmeres. Beste Freundinnen werden sie und Bettina Dickes sicherlich bleiben. Und das ist es was zählt.

Das ist bitter: Ratskeller schließt Ende April!  

Eine letzte Unbekannte war ja noch vorhanden, aber jetzt ist es fix. Wie der Öffentliche Anzeiger in seiner morgigen Ausgabe final bestätigt, endet mit Ablauf April die Ära Ratskeller. Zumindest vorläufig. Und zwar so lange, bis die Stadt eine Nachfolgelösung gefunden hat. Und die kann jetzt auf die Suche gehen. Das Unterfangen wird schwer genug werden. Der Blog prognostiziert einen längeren Leerstand. Der hatte schon letzte Woche den Rückzug angekündigt. In den heutigen Zeiten ist es schwer mit Gastronomie Geld zu verdienen. Und mögliche Pächter stehen nicht gerade Schlange. Wieder ein Leerstand mehr in der Stadt? Schauen wir mal. Vielleicht fühlt sich ja auch schon ein Gastronom angesprochen? Die Stadt ohne Ratskeller schmerzt doch arg. Der Chef verstand sich stets auf das Kochen. Gleichbleibende hohe Qualität – passt! Damit ist bald Schluss. Keine Frage, das Speiseangebot wird fehlen.   

Überall lebe Oliver Kohl hoch, nur nicht auf den eigenen SPD-Internetseiten!

Da fährt die SPD im Landkreis Bad Kreuznach endlich mal wieder einen Prestigesieg ein und dann das. Auf keiner SPD-Internetplattform, sei es im Landkreis, in Bad Kreuznach selbst oder im Kirner Land, findet der fulminante Erfolg von Oliver Kohl auch nur im Entferntesten Erwähnung. Dass er nunmehr auf dem Stuhl des Ersten Kreis-Beigeordneten Platz nehmen darf, scheinen die Genossen keinerlei Bedeutung zuzumessen. Wie anders ist die Leere unter den Menüs „Aktuell“ zu erklären. Finde den Fehler? Mehr noch: Weder seine Nominierung, noch seine Vorstellung und den Wahlkampf auf dem Weg hin ins Kreishaus selbst, wurde im SPD-Schaufenster thematisiert. Als ob es Kohl und die Wahl überhaupt nicht gegeben hätte. Wie peinlich ist das denn? Fakt ist, die SPD pflegt ihre Internetseiten nur schlampig. Aktualität, Fehlanzeige. Müssten dort nicht bunte Bildchen vom strahlenden Sieger beim Händeschütteln zu sehen sein? Und die in Hülle und Fülle. Dazu ein paar Zeilen von Kohl selbst – passt! Doch weit gefehlt. Stattdessen, alter Nachrichtenmüll, der weg kann.

Aber damit dürfte ja jetzt bald Schluss sein. In einem ersten Statement hat Kohl ja versprochen, sich um Digitales kümmern zu wollen. Prima! Dann kann er ja gleich vor der eigenen Haustür anfangen zu kehren und sämtliche SPD-Kreis-Auftritte aufpeppen. Und auch die SPD-Kirner Land Seite fühlt sich so gar nicht nicht angesprochen vom Wahlerfolg ihres Mitgliedes. Boah, die ist aber auch inhaltsleer. Da steht so rein gar nix drauf! Die gehört aufgebessert oder abgeschaltet. Ganz zu schweigen von der Kirner Seite des Stadtverbandes. Dort wird unter dem Menü „Aktuell“ noch der Aufruf Nies zu wählen aus 2017 gelistet. Ohne Worte! Viel Arbeit für Kohl!

Auch kam bisher kein Glückwunsch aus der VG-Zentrale in Richtung des Jungen aus Hennweiler. Immerhin begleitet der jetzt ein verdammt wichtiges Amt. Kohl hat jetzt Einfluss, der auch ins Kirner Land hineinstrahlen könnte. Abgesehen davon, alleine der Anstand gebührt schon eine offizielle Gratulation auf der Kirner Land Seite. Fehlt es diesbezüglich an Gespür? Nun, für Einfallsreichtum sowie umfangreiche Pflege sind die Administratoren ja auch nicht bekannt. Beispiel dafür ist das noch immer Weihnachtsbild auf der Startseite vom Dhauner Schloss. Nur mal so als gut gemeinter Hinweis, wir schreiben den 11. Januar.

Droht das Projekt schnelles Internet in Hochstetten zu scheitern?

Aus der Rubrik „schon gehört“! Steht das schnelle Internet in Hochstetten auf der Kippe? Nicht von der Hand zu weisen, denn gemäß den Angaben eines auskunftsfreudigen Eon-Mitarbeiters, reichen die bisher abgeschlossenen Verträge mit Interessenten noch nicht aus für den ultimativen Startschuss. Will heißen, die notwendige 40-Prozent-Quote wurde noch nicht überschritten. Zumindest müsse das Dorf an dieser kratzen, damit die Bagger anrollen. Daher sei er jetzt im Ort auf Werbetour. Auf neudeutsch heißt das nichts anderes als Klinken putzen bei denen, die noch keine Verträge abgeschlossen haben. Erste Indizien deuteten schon auf eine schleppende Vermarktung hin. Die Anmeldefrist hat man ja schon verlängert. Und der folgt jetzt die persönliche Ansprache. Wobei, hatten die Westnetz oder Eon-Verantwortlichen, oder wer auch immer auf dem Podium saß, nicht eine Umsetzung Anfang des Jahres, also jetzt, versprochen?

Auch bei nur wenigen Abnehmern werden wir das schnelle Netz verlegen, hieß es bei der Infoveranstaltung Anfang September noch im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Diese mutige Aussage hallt beim Blog noch nach. Die steht allerdings im krassen Gegensatz zu den Angaben des Eon-Mitarbeiters. Daraufhin angesprochen, lächelte der nur mitfühlend. Interpretierte Botschaft: „Was glaubt ihr denn, wie das bei Eon so läuft“. Das hat er natürlich nicht gesagt, aber vermutlich gedacht. Wahrscheinlich hat der Kerle recht. Ansonsten müsste der nicht wie ein Vertreter durch das Dorf tingeln. Hat man uns seinerzeit verkohlt mit der vollmundigen Aussage: „Es braucht keine Mindestteilnehmerzahl“? Was denn jetzt, Quote oder nicht? Vielleicht hat man sich ja bei der Kommunikation geirrt. Oder der Eon-Mitarbeiter ist fehlinformiert? Wobei? Ach, lassen wir das. Drücken wir ihm lieber die Daumen, dass er bei der Abarbeitung seiner Liste die 40-Prozent-Hürde irgendwann nehmen kann. Sonst wird es vielleicht nix werden mit dem Surfen auf der schnellen Welle.   

Der Landkreis kann durchatmen: Nix ist es geworden mit dem „Kreis-Zweimädelhaus“!

Nix ist es geworden mit dem Projekt „Zweimädelhaus“ der Busenfreundinnen Bettina Dickes und Andrea Silvestri in Bad Kreuznach. Krethi und Plethi wollten die Kreistagsmitglieder dann doch nicht als eine rein weibliche Führungsspitze. Kluge Entscheidung! „Super-Oli“ grätschte elegant dazwischen. Der verfügt nicht nur über „Super-Kräfte“, sondern auch über „Super-Wissen“, auch und vor allem auf der Verwaltungsspielwiese. Die CDU hat es versaut. Der Erste Kreis-Beigeordnete kommt also erneut aus der „SPD-Talentschmiede“. Und der Kerle wird anwesend sein und Verantwortung übernehmen. Dickes darf sich freuen. Sie hat jetzt einen Stellvertreter, der diesen Namen verdient. Doch was wird aus seinem Parteifreund und Vorgänger? Hans-Dirk Nies trat ja auch zur Wahl an, allerdings nur, um nicht gewählt zu werden. Sachen gibt es. Und der dürfte sich diebisch gefreut haben, dass ihn keiner vorschlug. Hat er persönlich alles richtig gemacht, um finanziell das Optimum für sich herausholen zu können? So schaut’s aus. Jedenfalls hat er zum Ende seiner Amtszeit hin Engagement und Kreativität bewiesen. Ging ja auch um ihn, gell?

Was wird jetzt aus dem (noch) Amtsinhaber? Seltsam, aber diese Frage scheint keinen wirklich zu jucken. Gut möglich, dass der, der nie da war, weiterhin auf der Personal- und Lohnliste des Kreises ganz weit oben geführt werden wird. Theoretisch endet ja sein Amtszeit im April. Ist danach Schluss mit Landkreis? Wird der weitergeführt werden, und dies, in Abwesenheit und weil man keinen Posten für ihn findet? Hängepartie in XXL-Format wäre für Nies optimal, weil, die Kohle fließt ja üppig weiter. Hat er eine Anschlussverwendung, die seinem Gehalts- und Leistungsniveau entspricht? Zeit genug, um Vorzufühlen oder Bewerbungen auf den Weg zu schicken, hatte er ja. Wird er weiter vergütet, allerdings in Abwesenheit? Der Beamtenstatus hält so manches Hintertürchen parat.

Und der ist verdammt zäh. So kann es durchaus möglich sein, dass der hochbezahlte Geist des Nies noch monatelang im Kreishaus herumschwirren wird. Eine fehlende Gegenleistung spielt in solchen Prozessen keine Rolle. Vielleicht trägt er sich aber auch mit dem vorzeitigen Ruhestands-Gedanken? Aber auch das Prozedere braucht Zeit. Viel Zeit! Macht ja nix, das Gehalt kommt pünktlich zum jeden Ersten. Und das ist höher als Pension. Fragen über Fragen, die nach Antworten regelrecht schreien. Die wird allerdings keiner stellen. Eigentlich wäre das mal eine Rechercheaufgabe für findige Journalisten. Eigentlich? Merke, Nies ist in Sachen eigener Person bei weitem nicht blauäugig unterwegs. Im Gegenteil: Der handelt mit Kalkül und mit Konzept. Wie lange liegt er dem Kreis noch auf der Tasche?     

Neues Jahr, alte Sorgen mit der Sportplatzbrücke: Reden wir nochmals über Geld!

Zeit, um den Rechenschieber nochmals zu bemühen. Kurzum, reden wir mal über Geld: Bei der Vorstellung der Brücken-Planvarianten im Juni 2021 war alles noch eitel Sonnenschein. Die Skizzen an der Wand, der Beschluss gefasst – passt? In etwa 650 000 Euro hatte man für die Sanierung der Sportplatzbrücke veranschlagt! Für die rein zweckmäßige Spar-Variante im Discounter-Format, war das seinerzeit schon eine Stange Geld. Den sicheren Zuschuss aus dem I-Stock von 240 000 Euro abgezogen, wären seinerzeit an der Ortsgemeinde 410 000 Euro hängen geblieben. So war der Plan. Jetzt haben wir Januar 2023 und die Welt hat sich radikal verändert. Multiple Krisen, Kriege und Inflation haben für Materialknappheit, Handwerkermangel sowie weggaloppierende Bausummen gesorgt. Will heißen, das Brückenprojekt dürfte mittlerweile gut das doppelte an dem verschlingen, was ursprünglich geplant war. Grob geschätzt, unter einer Million Euro, dürfte die Querung nicht mehr zu haben sein. Wer hält dagegen? Man muss kein Prophet sein, um diese Preisexplosion vorhersagen zu können.

Die Ortsgemeinde will die Brücke unbedingt, anscheinend sogar um jeden Preis? Wie aus dem Rat zuletzt kommuniziert wurde, ist nicht mehr unbedingt das Preisschild alleine, sondern Schnelligkeit, entscheidend für eine Umsetzung, mit wem auch immer. Die Botschaft: „Was soll’s, 50 000 Euro mehr oder weniger sind fürwahr nicht mehr ausschlaggebend“. Hauptsache in 2023 wird gebaut. Respekt! Wer hat der hat! Davon abgesehen, etliche Euronen dürften mittlerweile die bisherigen Planungen verschlungen haben. Die werden jetzt offenbar in die Tonne gekloppt. Alles auf Anfang, heißt die neuerliche Devise.

Über Zahlungen an das bisherige Planungsbüro schweigt sich der Ortsgemeinderat allerdings aus. Butter bei die Fische, wie viel Geld hat man mittlerweile an das jetzt ja ausgebootete Ingenieurbüro überwiesen oder muss es noch tun? Geht das völlig leer aus? Wobei, das hat ja Leistung erbracht. Hinter vorgehaltener Hand wird eine Forderung im fünfstelligen Bereich gehandelt. Geld für nix? Klingt zwar jetzt hart, ist aber eine faire Frage? Wer antwortet? Wahrscheinlich niemand. Mutmaßlich wird man sich in geheimen persönlichen Gesprächen irgendwie einigen. Falls nicht, werden sich Gerichte mit dieser Frage beschäftigen müssen. Solche Verfahren enden meist mit einem Vergleich. Dennoch, Geld wird die Kommune hinlegen müssen. Geld, was schmerzt. Und überhaupt, warum kam man letztlich nicht zusammen? Was war letztlich ausschlaggebend für das Scheitern? Beide Seiten hatten doch ein Interesse an einer Zusammenarbeit? Rätselhaft!

Entscheidung gefallen: Oliver Kohl (SPD) ist der neue Erste Kreis-Beigeordnete!

„Super-Oli“ hat es also geschafft! Unser „Super-Held“ aus dem Kirner Land  hat das spannende Kopf-an-Kopf-Rennen um den Posten des hauptamtlichen Ersten Kreisbeigeordneten im Finale gegen Andrea Silvestri soeben mit 28 zu 18 Stimmen (2 Enthaltungen) gewonnen. Mit seinen Superkräften flog „Super-Oli“ also allen Konkurrenten davon! Glückwunsch! Kohl beerbt also den der nie da war – Hans-Dirk Nies. Das formelle Prozedere und die exakte Stimmenabgabe sollen hier jetzt keine Rolle spielen. Kohl hat letztlich alle in die Schranken verwiesen und nur das zählt. Darauf ein SPD-Basta! Und seine Wahl ist unter dem Strich folgerichtig. Gottlob setzten sich Eignung und Befähigung am Ende dann doch durch. Durchatmen! Silvestri hat diesbezüglich so gar nichts auf der Haben-Seite vorzuweisen. Nicht auszudenken, die Bankkaufrau ohne jegliche Verwaltungsexpertise, wäre als Siegerin aus der finalen Stichwahl hervorgegangen. Wie bitteschön hätte sie ihren Aufgaben gerecht werden wollen? Mit Halbwissen lässt es sich schwerlich führen. Von daher, hat der Kreistag gerade nochmal so die Kurve gekriegt und klug, wenn auch auf den letzten Drücker, entschieden.

Der Blog setzt nunmehr auf Synergieeffekte für unser Kirner Land. Ein Jung aus der Region in verantwortungsvoller Position im Kreishaus zu wissen, kann nicht schaden. Setzen wir mal darauf, dass sich Kohl mehr einbringt. Helfen dürfte ihm dabei der satte Gehaltssprung von Besoldungsgruppe A 14 in B 4. Mehr finanzieller Ansporn geht kaum. Ein monatliches Gehalt, inklusive Zuschlägen, im knapp fünfstelligen Bereich, dürften dem treuen und braven Parteisoldaten eben auch Flügel verleihen. Jackpot, von jetzt auf gleich bezieht der jetzt ja Erste Kreisbeigeordnete doppeltes Gehalt. Überdies, der neue Posten dürfte ihn und sein Ego vollumfänglich versöhnlich stimmen. Sein Kirner-Land-Waterloo aus 2019 ist jetzt wohl endgültig Geschichte. Dem Frust folgt jetzt Glückseligkeit. Kohl ist wieder wer! Und auch die SPD darf sich im Erfolg sonnen. Überdies „Frischer Schwung Thomas Jung“, wird „nur“ nach B 2 besoldet. Eine späte innere Genugtuung in XXL-Format? Und wie! Gönnen wir es ihm.

Newsletter: Die 100er-Schallmauer ist durchbrochen!

„Neues Jahr, neuer Versuch den Newsletter über die 100er-Marke zu hieven“ – so titelte der Blog letzte Woche. Knapp 10 Abonnenten hatten zu diesem Zeitpunkt noch gefehlt. Die Schallmauer ist heuer durchbrochen. Und wie! Exakt 107 Leser machen nunmehr von dem Blog-Rundum-Service kostenlos und in Farbe, obendrein frei Haus, gebrauch. Tendenz, steigend. Vielen Dank für das Vertrauen. Merke, ein Newsletter birgt viele Vorteile. Einfach mit seiner Email-Anschrift auf dem Button in der Seitenleiste anmelden, frei schalten lassen und los gehts. Ein Service der besonderen Art! Das Angebot garantiert Geschichten und Geschichtchen aus Hochstetten-Dhaun und dem Kirner Land, und dies, stets am Puls der Zeit. So auch heute wieder, wenn „Super-Oli“ um eine dauerhafte Landeerlaubnis als Erster Kreisbeigeordneter kämpft. Der Blog arbeitet weiterhin auch an einer App. Der wollte in 2022 auch eine Art Quartals-Dorfzeitung anbieten, aber der Service hat (noch) nicht geklappt. Neues Jahr, neuer Versuch? Maybe?  

Dorferneuerung: Eine Dorf-Internetseite wird vermisst!

Heute tagt der Ausschuss für neue Medien der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun. Ob das Gremium die Internetseite www.hochstetten-dhaun.de endlich scharf schaltet? Will heißen, die Dorf-Plattform online stellt? Maybe? Seit etlichen Jahren schon hat die Ortgemeinde die Domäne von einem heimischen Computer-Veteranen erstanden. Mutmaßlich wird seither an diesem Schaufenster gefeilt. Der Blog hätte die zwar auch gerne genommen, aber für seine Zwecke reicht „Info“ am Ende völlig aus. Überhaupt, Ortschaften sollten generell schon die allgemeingängigen Anschriften alleine für sich beanspruchen dürfen. Alleinstellungsmerkmal – passt. Nach mehr als drei Jahren sollte man nun aber auch aus dem Quark kommen und die Dorfseite endlich ins globale Schaufenster stellen. An was hakt es noch?

Der Blog unterstützt gerne bei Umsetzung und Unterhaltung. Hey, kurze Nachricht genügt. Helfen könnte auch der Vater der Domäne www.hochstetten-dhaun.de. Der wäre bestimmt nicht abgeneigt sein Baby aufwachsen zu sehen. Im Zuge der Dorfmoderation ist der Wunsch nach einer Internetseite des Dorfes mehrfach gefallen. Haben die Bürger also Bock auf www.hochstetten-Dhaun.de? Zumindest scheint dieses Thema einigen Befragten gewaltig unter den Nägeln zu brennen. Fühlt sich die große Mehrheit am Ende schon von der etwas anderen Dorf- sowie Kirner-Land-Seite www.hochstetten-dhaun.info umfassend informiert und unterhalten? Nichts genaues weiß man nicht. Sei’s drum, eine offizielle Dorfseite muss her. Die ist längst überfällig. Das Dorf braucht diesen Zugang zur Welt. Unbedingt!    

Chaos bei Bereitschaftspraxen: Zur Erinnerung, in Kirn war auch einmal eine Patienten-Anlaufstelle!

Zeit für einen Beitrag aus der Rubrik „Es war einmal und kommt nicht wieder“! Erinnern Sie sich noch an die Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale am Kirner Krankenhaus? Die ist seit 2,5 Jahren Geschichte! Wörtlich hieß es seinerzeit dazu in der Pressemitteilung aus Mainz: „Im Zuge der Reform des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) wird die Ärztliche Bereitschaftspraxis (ÄBP) in Kirn zum 1. Juli 2020 geschlossen. Für die medizinisch notwendige Behandlung immobiler Menschen vor Ort wird langfristig ein mobiler Hausbesuchsdienst aufgebaut. Die Auslastung der BDZ in Kirn sei nur sehr gering gewesen, weshalb sich die KV zu diesem Schritt entschlossen habe“.

 Hurra“, riefen da die maßgeblichen Politikvertreter. Weitsicht geht allerdings anders. Verbandsbürgermeister Thomas Jung seinerzeit wörtlich im Öffentlichen Anzeiger: „Ich habe vollstes Verständnis für die Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung, angesichts der geringen Auslastung diese Umstrukturierung durchzuführen“! Mit solchen Sätzen macht man sich zum Bettvorleger der KV. Bedenken seinerzeit, Fehlanzeige! Das kampflose Aufgeben hier und auch anderswo fällt den Patienten zunehmend dramatisch auf die Füße. Angesichts der Bilder von chaotischen Zuständen in Wartezimmern, gerade zwischen den Jahren, hallen solche grob fahrlässigen Statements noch nach. Es braucht regionale Daseinsfürsorge, auch und vor allem im eh medizinisch unterversorgten Kirner Land. Alles gut? Weit gefehlt!

Die von der KV als Glücksfall angepriesene Notfallnummer 116 117 funktioniert nämlich so gar nicht. Patienten geben in den Warteschleifen genervt auf. Und was ist aus dem Besuchsdient geworden? Gehört hat man nix mehr davon. Wird der überhaupt angeboten? Hat mal jemand aus der Politik nachgehakt? Der Blog wird diesbezüglich bei der BI anklopfen. Die werden es wissen. Fakt ist, vor den wenigen verbliebenen Bereitschaftsdienstzentralen türmen sich mehr denn je die Patienten, wie zwischen den Jahren explizit zu beobachten war. Auch in Idar-Oberstein war Schlange stehen angesagt.

Von wegen kein Bedarf? Die KV hat den Schuss einfach nicht gehört. Im Gegenteil: Die macht überempfindliche Patienten für lange Wartezeiten verantwortlich. Denen ist auch nichts zuwider, um die eigene Haut zu retten! Was weg ist, ist weg! Fakt ist, Kirn und andere Standorte sind aus rein wirtschaftlichen Erwägungen heraus wegrationalisiert worden. Das schmerzt noch immer. Kranke Menschen sind die Verlierer. Die seither klaffende Wunde lässt sich nicht mit einem telefonischen Pflaster schließen. Die Beruhigungspille wird nicht wirken. Basta! Das System ist einfach nur krank. Profit geht vor Daseinsvorsorge! Pfui!!!

Das Wort zum Sonntag: Die Tage der Neujahrsempfänge!

Überall werden Neujahrsempfänge veranstaltet. Überall? Nein, in Hochstetten-Dhaun etwa werden die Bürger nicht eingeladen, damit sie in großer und gemütlicher Runde auf das Jahr 2023 gemeinsam anstoßen zu können. Warum? Nun, Neujahrsempfänge haben in dem Dorf mit den fünf Ortsteilen eben keine Tradition. Und eine solche zu starten, steht nicht auf der Agenda der politisch Verantwortlichen. Dabei sind solche Anlässe, gleich zu Beginn eines neuen Jahres, doch gar nicht so übel, nicht zuletzt auch deshalb, um über Dorfvorhaben zu informieren und die Gemeinschaft auf kommende Projekte einzuschwören.

Hey, tun wir doch einfach so, als gäbe es einen Neujahrsempfang im Bürgerhaus Haus „Horbach“ mit Musik, Knacker und Fassbier. Wie könnte der Start ins neue Jahr aussehen? Nun, Gastgeber und zugleich Bürgermeister Hans Helmut Döbell, ließe es sich natürlich nicht nehmen, an einem beliebigen Sonntagmorgen im Januar jeden persönlich mit Handschlag und einem lauten „Prosit Neujahr“ am Zugang willkommen zu heißen, bevor er dann ans Rednerpult träte, um eine flammende Rede an seine Bürgerschaft zu richten. Kurzer Rück- und langer Ausblick – passt!

Beispielsweise könnte er die Gelegenheit nutzen, um die Dorfgemeinschaft auf die Eigeninitiative bei der Dorferneuerung einzuschwören. Überdies, wäre die breite Masse sicherlich damit einverstanden, wenn sie aus erster Hand von anstehenden Projekten, etwa Sportplatzbrücke, erfahren würden. Vielleicht wüchsen ja auch auch ein paar Informationen über die angestrebte Tankstelle auf der „Sahne-Filet-Fläche“ rüber. Just dem Areal, das er ja selbst vermarktet. Dahingehend hätten bestimmt viele Anwesende Fragen, weil sie dahinter ein Geschmäckle vermuten? Sei’s drum, kein Neujahrsempfang, keine Fragen und auch keine Antworten. Spekulieren wir also weiterhin vogelwild. Vielleicht wird es ja im nächsten Jahr mal etwas mit einem feierlichen Dorf-Startschuss in das Jahr 2023.

Zeit, Weihnachten für beendet zu erklären: Gut gemeinter Energiespartipp für die Stadt Kirn!

Heute haben wir bereits den 7. Januar. Die Feuerwehren stehen Gewehr bei Fuß, um die ausgedienten Christbäume einzusammeln. Daneben stehen noch Unmengen von Neujahrsempfängen vor der Tür. Das Jahr 2023 hat an Fahrt aufgenommen. An Weihnachten denkt nun wirklich keiner mehr zurück. Die Feiertage sind längst vorbei. Etwas irritierend kommt da die Stadt Kirn mit ihrer noch immer vollen Schmuck, unter anderem mit den Girlanden „Frohes Fest“ an den Stadteingängen, daher. Gestern erstrahlte die komplette Stadt noch im hellen Lichterglanz. Blink, blink, wohin man nur schaute. Mal ehrlich, jetzt ist es aber mal gut mit dem Weihnachtsflair? Noch dazu verbrauchen die ganzen Lichter ja auch Energie – LED-Sparlampen hin oder her. Und wir alle sollen doch sparen. Abgesehen davon, wirkt das Lichtermeer überholt. Vor allem die Girlande „Frohes Fest“ sollte man daher nicht mehr beleuchten oder besser ganz wegnehmen. Man könnte ja meinen Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür. Dabei ist es bis zum Heiligabend noch 351 Tage hin. Es ist jetzt gut!

Bodenschwellen bremsen Geschwindigkeit auf Promilleweg!

Neues Jahr, neue Schwellen? Genauso ist es. Unlängst hatte der Blog noch darüber berichtet, dass auf dem Promilleweg zwischen Karlshof und Sankt Johannisberg Bremsschwellen aufmontiert werden sollen. Ta-da, da sind sie auch schon, quasi über Nacht wie Kai aus der Kiste gesprungen. Vor und hinter dem Waldhof sollen die Schweller in gelb und schwarz nunmehr helfen Geschwindigkeiten zu reduzieren. Der Promilleweg – eine unendliche Geschichte. Eigentlich durch Zeichen 250 StVO für die reine Durchfahrt ohne Anliegerinteressen gesperrt, nutzen den doch die meisten Autofahrer, um Zeit zu sparen. Das war so, das ist so und das wird wohl auch zukünftig immer so bleiben.

Der Gemeinde-Weg ist halt völlig offen. Schranken, Fehlanzeige. Aber wer hält sich schon an eine negative Beschilderung? Der Blog auch nicht immer. Für die Anlieger vom Waldhof ist die unbefugte Benutzung schon immer ein Ärgernis gewesen. Auf deren Initiative hin hat die Ortsgemeinde nunmehr grünes Licht für Bodenschwellen erteilt. Der Druck aufs Bremspedal ist jetzt Programm. Apropos Beschilderung. Zwei spezielle Verkehrszeichen „Unebene Fahrbahn“ (VZ 112) weisen die Autofahrer auf die Bremsschwellen hin. Dass diese just in Höhe des Hindernisses angebracht wurden, erscheint auf den ersten Blick nicht gerade sinnvoll. Sollten die nicht im ausreichenden Abstand die Dinger ankündigen? Gibt es dahingehend nicht vorgeschriebene Mindestabstände? Sei’s drum. Hat sicherlich alles seine Ordnung. Jedenfalls sind die Bodenschwellen jetzt aufgebracht. Heizer werden die spüren. Inwieweit die jetzt insgesamt zu mehr Verkehrssicherheit beitragen können, bleibt abzuwarten.  

Wenn der heimische Döner zum „Luxusgut“ wird!

Ein kurzer Beitrag aus der Rubrik Preissteigerung: Heute im Briefkasten der neue Flyer der Döner-Filiale in Martinstein. Schwupp, wanderte der in den Schrank zu den anderen Blättchen für den schnellen Homeservice zwischendurch. Beim Aussortieren fielen dem Blog die beiden letzten Flyer aus dem gleichen Döner-Haus in die Hände. Das haus verliert nix! Interessant die Preissprünge: Vor Corona kostete der Dönerteller noch 8 Euro. Zwischendrin 10 Euro und in der neuen Preistabelle sogar sage und schreibe 12 Euro. Innerhalb weniger Jahre satte Aufschläge, gell? Gleiches gilt für den klassischen Döner Kebab. Für den musste man vor rund vier Jahren 4,50 Euro hinlegen. Zwischendurch 6 Euro und jetzt 7 Euro. Und so weiter und so fort.

Die Preisanpassungen ziehen sich wie ein roter Faden durch die komplette Karte. Wenn das Zeugs nicht ab und an so lecker schmecken würde, ja dann? Aber lassen wir das. Naja! Preissprünge sind überall die Regel. Wichtig: Das ist kein Vorwurf an alle Dönerbuden-Besitzer. Die Inflation ist hoch in der Euro-Zone. An bestimmten Lebensmitteln lässt sich die Preissteigerung eben besonders gut ablesen. Brot und Getreideerzeugnisse legten im Schnitt um 18,5 Prozent zu, Fleisch und Fleischwaren um 19,5 Prozent. An der Schnittstelle zwischen Brot und Fleisch liegt der äußerst beliebte Döner Kebab. Und dann noch die Energiekosten. Kein Wunder, das der teurer geworden ist.

Ratskeller sucht Nachmieter: Die Gerüchteküche ist doch nicht so kalt!

Aus gegebenen Anlass mal eine kleine Korrektur. Unlängst hatte der Blog noch eine Lehrstunde, unter zuhilfenahme des Blog-Erklär-Bärs, zum Thema Gerüchte und die Folgen zum Besten gegeben. Machen wir es konkret am Beispiel „Ratskeller“ Kirn: Die Gaststätte sah sich fortwährend Gerüchten ausgesetzt, wonach die Betreiber die Kochschürze endgültig an den berühmten Nagel hängen wollten. Das nervte die langjährigen Verantwortlichen. An den regelmäßig auftauchenden Gerüchten einer Schließung sei nichts dran, wiegelten die noch im Herbst auf gezielte Nachfrage ab. Ein und für allemal, der Ratskeller bleibt, titelte daraufhin der Blog. Pustekuchen! Jetzt hat man doch tatsächlich eine Anzeige in Ebay-Kleinanzeigen geschaltet. Gesucht wird ein Nachmieter. Kann jeder nachlesen. So kalt war die Gerüchteküche dann ja wohl doch nicht. Die Weichen stehen also doch auf Abschied? Fände sich jemand, ginge dann wohl eine Ära zu Ende. Schade, denn die Qualität der Küche ist über Jahre hinweg gleichbleibend und genügt seit je her höchsten Ansprüchen, wie der Blog aus eigenen Erfahrungen beurteilen kann.

Eher gefriert der Kellenbach im Sommer zu, bevor sich am Ufer ein Radweg vorbeischlängelt!

„Jetzt“ kennt man nicht in Amtsstuben!

Angesichts des von ihm angestrebten Radweges durch das Kellenbachtal, dürfte sich Simmertals Bürgermeister, Werner Speh, wie Don Quijote fühlen. Der Kerle kämpft seit Jahren schon gegen Windmühlen. Seit 2015 schlüpft er stets in die tragische Rolle des Ritters der traurigen Gestalt, wenn es darum geht, den Radweg durch das enge Tal endlich auf das Gleis zu setzen. Dabei verspricht der durchaus touristisches Potenzial. Blöd nur, seine Initiative steckt nach 8 Jahren noch immer im Stadium von Absichtserklärungen fest. Die Bürokraten, in welchen Ämtern auch immer die warm und weich sitzen mögen, kommen einfach nicht aus dem Quark. Verrückt, dabei spielt Geld keine Rolle. Es hakt einzig und alleine an einer zielgerichteten Planung. Mein Gott, das dauert! Pragmatiker Speh dürfte die zähe Angelegenheit Bauchschmerzen bereiten. Ist er doch vom Typ einer, der stets die Ärmel hochkrempelt und voran schreitet. Fakt ist, es stehen einfach zu viele Bürokratiemonster auf der Bremse. Und von der Spezies gibt es viele. Viel zu viele! Unkontrollierte Vermehrung, nennt man das dann wohl.

Letztmalig mahnte und erinnert Speh während einer VG-Sitzung vor Weihnachten: „Zwischen Nahe und Hunsrück fließt der Kellenbach. Seit 2015 fordern wir den Radtourismus. Habt ihr da in irgendeiner Form Möglichkeiten der Mitwirkung und Unterstützung? Keine VG kann alleine den Radweg bezahlen“! Im Zuge der LAG Hunsrück Diskussion richtete er seine Frage offenbar an das Ressort Wirtschaft- und Tourismus im eigenen Haus. Im nächsten Absatz werden lediglich Ausflüchte von Anja Brandenburg abgedruckt. Statt eine konkrete Antwort zu geben, erinnerte sie an Zuschüsse aus der Vergangenheit, etwa für Skywalk, Wanderwege oder Jugenddorf. Hä? Bla, Laber Grütz. Was soll man jetzt als Zeitungsleser von diesem abgedruckten Dialog halten. Speh fragte in die Zukunft und erhielt eine Antwort aus der Vergangenheit, und dies, am Thema vorbei. Geht’s noch? Ohne Worte! Lieber Werner Speh, das Projekt Radweg Kellenbachtal wird in diesem Jahrzehnt nicht mehr in die Tat umgesetzt werden. Never ever! Darauf verwettet der Blog sein nigelnages Mountain-Bike. Ein hochmodernes Rädchen, welches wohl niemals den Untergrund des Kellenbachtal-Radweges zu spüren bekommen wird. Und wenn, ist das jetzt HighTec-Teil dann ein Oldtimer.

In eigener Sache: Newsletter!

Neues Jahr, neuer Versuch den Newsletter über die 100er-Marke zu hieven. Es fehlen nur noch wenige Leser und die Schallmauer ist durchbrochen. Wie wäre es? Ein Newsletter birgt viele Vorteile. Einfach mit seiner Email-Anschrift auf dem Button in der Seitenleiste anmelden, frei schalten lassen und los gehts. Ein Service der besonderen Art! Das Angebot garantiert Geschichten und Geschichtchen aus Hochstetten-Dhaun und dem Kirner Land, und dies, stets am Puls der Zeit. Der Blog arbeitet auch an einer App. Der wollte in 2022 auch eine Art Quartals-Dorfzeitung anbieten, aber der Service hat (noch) nicht geklappt. Neues Jahr, neuer Versuch? Maybe?    

Auf in die Zukunft: Projekt Gemeindeschwestern stünde auch dem Kirner Land gut zu Gesicht!  

Das offizielle Logo des Projektes

Aus der Rubrik heute schon in der Zeitung gelesen: In die Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen blicken heißt mal wieder lernen. Neben einem Förderprogramm für Mediziner hat es dort gleich mehrere Gemeindeschwestern, die sich im Zuge des landesweiten Projektes „Gemeindeschwestern plus“, um hochbetagte Menschen kümmern, die noch keine Pflege brauchen, sondern Unterstützung und Beratung in ihrem aktuellen Lebensabschnitt. Was zunächst als Versuch begann, mündete nunmehr für drei Gemeindeschwestern in einer unbefristeten Festanstellung. Hut ab! Die VG Herrstein beweist Weitsicht. Wäre ein solcher Service für die älteren Generation nicht auch auf die VG Kirner Land Übertragbar? Und ob! Blöd, die Verwaltung denkt nicht im entferntesten in diese Richtung. Dabei täten unserer Region hauptamtliche Gemeindeschwestern ebenso gut zu Gesicht stehen. Was entgeht dem Kirner Land?

Das Angebot umfasst sowohl präventiv ausgerichtete Beratung, beispielsweise zur sozialen Situation, gesundheitlichen und hauswirtschaftlichen Versorgung, Wohnsituation, Mobilität oder Hobbys und Kontakte, als auch die Vermittlung von wohnortnahen und gut erreichbaren Teilhabeangeboten etwa gesellige Seniorentreffen, Bewegungsangeboten, Veranstaltungen oder interessanten Kursen. Die Landesregierung Rheinland-Pfalz startete vor Jahren schon mit dem präventiven und gesundheitsfördernden Beratungs- und Vernetzungsangebot im Alltag. Herrstein war mit von der Partie – passt! Und das Angebot lässt sich noch ausbauen. Vorstellbar ist auch eine tiefergehende Betreuung, etwa im Zusammenspiel mit Arztpraxen. Die Gemeindeschwester könnte Hausbesuche übernehmen, um die Mediziner zu entlasten. Ja, das geht! Es handelt sich um eine Nichtärztliche Praxisassistenz (NäPA) in Haus- und Facharztpraxen.

Denkbar ist vieles. Nochmals, nur denken die Kirner Land Verantwortlichen nur äußerst ungern in alternative Richtungen, geschweige denn greifen zum Hörer, um sich anderswo über Initiativen quer Beet zu informieren. Dabei sind Gemeindeschwestern oder NÄPA, in welcher Variante auch immer, die Zukunft. Wetten? Langfristig wird es ohne diese Hilfe nicht mehr gehen. Die Menschen werden nämlich immer älter. Solche Projekte gilt es vom Amtswegen finanziell zu unterstützen. Übrigens, Gemeindeschwestern gab es schon einmal. In den 1960er und 70er-Jahren verfügte nahezu jedes Dorf über seine eigene Gemeindeschwester, die sich kümmerte. Was gut ist kommt wieder? Schauen wir mal.

Flieg Super Oli, flieg! An SPD-Kandidat Oliver Kohl kommt der Kreistag nicht vorbei!

„Super-Oli“ verleiht Flügel! Die SPD will es wissen. Die schickt am 9. Januar Oliver Kohl aus Hennweiler in das Rennen um den Posten des hauptamtlichen Ersten Kreisbeigeordneten. Dem treuen Parteisoldat werden durchaus gute Chancen eingeräumt. Der Kerle gilt als Favorit. Gemäß Flurfunk wusste er bei den Vorstellungsrunden im Vorfeld durchaus zu überzeugen. Kohl gilt als fleißig. Gelernt ist gelernt. Seine immense Verwendungsbreite auf dem Verwaltungssektor spricht für ihn. Und Erfahrung und Wissen braucht es, um den Ansprüchen diese wichtigen Postens gerecht zu werden. Im Vergleich zu ihm, ist seine CDU-Konkurrentin Andrea Silvestri lediglich mit „gefährlichem Halbwissen“ aus der ehrenamtlichen Politik heraus ausgestattet.

Ihr berufliches Potenzial reicht bei weitem nicht aus. Verwaltung hat sie nicht gelernt, geschweige denn kann sie ein Studium mit den entsprechenden Abschlüssen vorweisen. Auf ihrer Haben-Seite steht eine Banklehre und der „Bettina-Dickes-Freundinnen-Bonus“! Hart ausgedrückt, ihr Leistungsvermögen bewegt sich lediglich auf Praktikantinnen- oder freundlich ausgedrückt, Vorzimmerdame-Niveau. Busenfreundinnen hin oder her, den Ansprüchen an eine Führungsposition kann sie einfach nicht gerecht werden. Wie auch? Never ever. Sie kann nur durchfallen, weil die Kreistagsmitglieder verantwortungsvoll entscheiden werden! Ihr Parteifreund und unabhängiger Kandidat, Markus Schlosser kann Super-Oli schon eher gefährlich werden. Er weiß nämlich wie Beigeordneter geht. Der Kerle kann von seiner Biografie her gesehen was vorweisen.

Schlosser oder Super-Oli, einer von beiden beerbt Hans Dirk Nies. Wie wird der Kreistag entscheiden? Der Blog legt sich fest. Super-Oli“ fliegt allen davon direkt auf den Stuhl des Ersten Beigeordneten. An seinen Super-Kräften kommt am Wahltag keiner vorbei. Gut für ihn, weil er danach von geschätzt A 14 turbomäßig in die Besoldungsgruppe B 4 hochschnellen wird und gut für das Kirner Land, das dann wieder ein Schwergewicht aus der Region im Kreishaus weiß. Kann nicht schaden, gell?  Überdies, im Falle einer Wahl dürfte ihn der Posten versöhnlich für seine Wahlschlappe gegen VG-Bürgermeister Thomas Jung in 2019 stimmen. Dann herrscht auch auf dieser Ebene wieder heile Welt im Kirner Land.

Morgen kleiner runder Tisch in Sachen Krankenhaus!

„Morgen, Kinder wird’s was geben…“ – kaum ist das neue Jahr angebrochen und schon findet der erste runde Krankenhaustisch statt. Chapeau! Eingeladen hat die BI „Rettet das Kirner Krankenhaus“. Die hat aber auch keine Zeit zu verlieren, weil das Jahr 2023 richtungsweisend hinsichtlich des Fortbestandes des Kirner Krankenhauses als Akutkrankenhaus sein könnte. In diesem Jahr werden die endgültigen Weichen gestellt wohin die Reise führt, ist sich die BI sicher. Hopp oder top? Daher ist die auch bestrebt alle Kommunalpolitiker diesbezüglich nochmals zu sensibilisieren. Dass solche Impulse eigentlich aus der Verwaltung kommen müssten – geschenkt. Hauptsache es wird miteinander geredet und an einem Strang gezogen.

Bisher zog ja auch jeder mal mehr und mal weniger kräftig mit. Gut so! Bürgermeister Frank Ensminger und VG-Bürgermeister Thomas Jung werden morgen mit den „Krankenhaus-Müllers“ am runden Tisch Platz nehmen. Die Gemeinschaft des Krankenhauses – passt! In erster Linie wird es darum gehen, über die Pläne von „Leck mich fett Lauterbach“ zu informieren. Es gilt Konsens zu schaffen und eine gemeinsame Strategie zu erarbeiten. Sollte nicht auch ein SPD-Vertreter dem Gespräch beiwohnen? Alleine schon deshalb, weil ja das Gesundheitsministerium von Sozialdemokraten geführt wird, allen voran dem Nahevertreter Denis Alt? Depeschen-Denis gilt es bis zum Erbrechen zu nerven. Und wer könnte das besser als die eigene Mannschaft? Aus der Ecke kommt aber leider zu wenig. Viel zu wenig! Egal, die Sozialdemokraten können sich ja später in der Zeitung über den Ausgang des Treffens informieren.   

Geldautomaten-Sprengung in Simmertal wäre vermeidbar gewesen?

Kurzer Blick über den Berg nach Simmertal. Wenn etwas vorhersehbar war, dann die Sprengung des dortigen Geldautomaten. Für den Blog war die weit verbreitete Form des brachialen Bankraubes, schon immer nur eine Frage der Zeit gewesen. Solche Pavillons in Dorfrandlagen laden Banden geradezu ein, ihr Glück zu versuchen. Und meistens klappt es ja auch. Nachdem Tage zuvor im Großraum Birkenfeld eine Sprengung verhindert werden konnte, dürfte allen Menschen mit Urteilsvermögen sonnenklar gewesen sein, dass Simmertal als nächster Halt ganz weit oben auf der To-do-Liste umherfahrender Sprengkommandos stehen könnte. Radius, Fluchtmöglichkeiten und Standort passen hier wie Arsch auf Eimer. Ganz ehrlich, der Blog hatte ein Tag vor dem  „Simmertaler Knall“ nachweislich im Freundeskreis geuzt und den Sparkassen-Würfel als nächstes Ziel ausgegeben. Und der sollte mit seiner Prognose recht behalten.

Jetzt ist der Kasten sowas von Geschichte und 32 000 Euro Bargeld in den Händen des Sprengkommandos. Ob ein neuer kommt? Eher nicht! In Kirn wurde bisher auch nicht nachgerüstet. Stellt sich die berechtigte Frage, kann man solche Sprengungen überhaupt verhindern? Mit veränderter Technik hin zu einer Unbrauchbarmachung des Geldes nach einer Sprengung auf jeden Fall. Unattraktiv machen – passt! Aber auch mit hohem Personalaufwand ließe sich bestimmt was machen. Kein blinder Aktionismus, sondern gezielt vorgehen – so könnte es was werden! Man will ja nicht immer nur der Musik hinterherhecheln. Angenommen, die Polizei hätte nach Birkenfeld und den damit einhergehenden Sprengstofffunden einige in Frage kommender Automaten, so auch Simmertal, über ein paar Tage hinweg in den Kernzeiten observiert, dann hätte es mit Vereitelung und Festnahme was werden können. Klar, die Kollegen „Zufall“ „und „Glück“ hätten aufmerksame Begleiter sein müssen, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt.

Und wenn der Blog schon von der heimischen Couch aus mit seinen Prognosen mitten ins Schwarze traf, dann hätten professionelle Ermittler auch Lunte riechen können. Verdeckte Observationen über ein paar Tage an verschiedenen Orten sind jedenfalls mit weniger Aufwand verbunden, als die Tatort- und Ermittlungsarbeiten danach. Hat es erst einmal Rumms gemacht, lassen sich die Täter kaum noch fassen. Bis die ersten Streifenwagen am Tatort eintreffen, sind die längst über alle Berge hinweg verstreut. Kirn hat es hinter sich, Bad Sobernheim hat es hinter sich, Hochstetten-Dhaun hat es hinter sich. Jetzt war eben Simmertal dran. Allerdings mit Hinweisen versehen. Welcher Automat könnte der nächste sein? Irgendwo und nirgends. Das Kirner Land ist eher raus. Das dürfte abgeklappert sein.   

Im Kalender vormerken: Feuerwehr holt ausgediente Weihnachtsbäume am 21. Januar ab!

Aufgepasst, „Tannenbaum-Weitwurf“, direkt auf den Anhänger der Freiwilligen Feuerwehr? Maybe? Am Samstag, 21. Januar ist es wieder soweit: Dann holen die Kameraden die ausgedienten Symbole der Weihnacht in allen Ortsteilen ab. Nicht vergessen, die Spardose der Helfer bietet nicht nur Platz für Münzgeld, sondern auch für kleine oder größere Scheinchen. Also, Spendierhosen anziehen für einen Service, der mittlerweile zur Tradition geworden ist. Unterstützt Eure Feuerwehr. Jeder Cent ist hier gut angelegt. Die Jungs haben die Wertschätzung ihrer Bürger mehr als verdient.

Der Öffentliche Anzeiger hat einen dicken Fisch an Land gezogen!

Wissen Zeitungsleser bald wieder mehr? Respekt, dem Öffentlichen Anzeiger ist ein personeller Husarenstreich gelungen. Mit Robert Neuber verstärkt ein erfahrener Journalist die Redaktion. Der „Lokalfuzzi“, wie er sich selbst gerne augenzwinkernd charakterisiert, versteht sich wie kein anderer auf lokale Themen. Die Spielwiese zu beackern, hat er von der Pike auf gelernt und perfektioniert. Sein Wechsel von der Allgemeinen Zeitung wird dem Öffentlichen gewiss guttun. Auch dem Kirner Land? Hoffentlich! Das wäre der Fall, wenn der Kerle, der in jungen Jahren ja schon reichlich Kirner Zeitungsluft schnuppern durfte, auch für hiesige Region zuständig sein sollte. Die Marke Neuber steht wie kein anderer für Lokaljournalismus im besten Sinne. Wenn sein Stern wenigstens hin und wieder auf das die doch sehr vernachlässigte Kirner Land Seite strahlt, umso besser.

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Stand jetzt, ist es mit dem Themen-Tiefgang hier bei uns nicht weit her, ganz zu schweigen von Aktualität oder Recherchen. Und auch die hiesigen Politiker dürfen es sich in ihren Sesseln bequem zurücklehnen, ohne von der Tageszeitung mit unbequemen Fragen behelligt zu werden. Noch! Merke, lokale Medien sind wichtig für die Region: Durch sie erfahren Bewohner auf einen Blick, was in ihrer direkten Umgebung los ist. Im Kirner Land ist das kaum noch der Fall. Da herrscht Vakuum, Leider! Wird mit Robert Neuber alles besser? Auf alle Fälle. Der Blog freut sich jedenfalls wie Bolle auf viele pointierte Zeilen am Puls der Zeit. Und auch die Leser dürfen sich freuen. Genug der Vorschusslorbeeren. Lassen wir den Kerle erst einmal ankommen. Generell haftet dem Kirner Lokaljournalismus das Image eines inaktuellen, verstaubten und langweiligen alten Hutes an. Sind die Zeiten bald vorbei? Schauen wir mal!    

Kuren in Hochstädten? Bekommt der Ortsteil über kurz oder lang den „Bad-Titel“ verliehen?

So oder so ähnlich könnte sich eine Kurklinik an den Ortsteil anschmiegen!

„Ja“, das Jahr beginnt mit einem Paukenschlag und „Nein“, es ist nicht der erste April! Bad Hochstädten? Bad Heckespatz? Bad Ebsch? Werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus oder handelt es sich hierbei um reine Satire? Nix genaues weiß man nicht! Alles beginnt mit diesem überlieferten Satz: „Hochstädten verfügt ja jetzt über einen Kurpark“, äußerte Bürgermeister Hans Helmut Döbell auf großer Bühne bei der Freigabe der Hochwasserschutzmaßnahme. Vermutlich zeigte er noch mit großen Gesten auf die Walachei hinter ihm, während er das Gütesiegel ausrief. Dass der Chef diese Meinung exklusiv haben dürfte – geschenkt! Warum? Nun, ein Kurpark ist generell geprägt von einem gepflegten Grün, schön angelegten Wegen, Blumen und Bäumen sowie Wasserspielen, Ruhebänken, Tischen, Spielgeräten für Kinder und, und, und. Die Definition des Bürgermeisters scheint hingegen eine völlig andere zu sein. Offenbar reichen für ihn wilde Mondlandschaften und Findlinge aus dem Steinbruch völlig aus, um seinem Ortsteil einen Kur-Status bescheinigen zu können. Dabei hat man die Natur nach der Dammwegnahme zwar neu, aber nur grob modelliert, um sie sich dann selbst zu überlassen.

Dennoch, die erste Anfrage ließ nicht lange auf sich warten. Ein erster privater Kur-Investor hat beim Blog schon Interesse an einer Klinik neben dem schon vorhandenen „Kurpark“ angemeldet. Eine mit orthopädischen Schwerpunkt vielleicht? Oder eine für die Psyche oder Atemwegserkrankungen – der guten Luft wegen? Schauen wir mal. Zu guter Letzt fehlt dann eigentlich nur noch der „Bad-Titel“. Sprudelt in „Ebsch“ vielleicht irgendein besonderes Wässerchen aus einer (noch) geheimen Quelle? Das notwenige Gütesiegel „Heilwasser“ bekommt man sicherlich gewuppt. Keine Frage, Hochstädten scheint eine verdammt rosige Zukunft mit Kur-Konzerten, Touristen und Kurgästen bevorzustehen. Wenn’s läuft dann läufts! Und zum Abschluss noch ein passender Slogan: „Suchst du zur Erholung einen Platz, komm zur Kur nach Heckespatz“! 

Das Wort zum Neujahr!

Auf ein Neues! Na, alle gut gerutscht? Bestimmt! Prost Neujahr! Der Blog wünscht allen Menschen da Draußen einen guten Start, dass alle guten Vorsätze den momentanen Kater recht lange überdauern mögen! Viel Zufriedenheit und viel Gesundheit, mehr braucht es ohnehin nicht, um in diesen verrückten Zeiten bestehen zu können. Nun, was wird das neue Jahr uns an Überraschungen bringen? Schauen wir mal. 2023, packen wir es an! Der Blog spitzt seine Ohren und hofft auch heuer wieder auf viele Infos und Hinweise von seinen Lesern. Also, wenn Euch da Draußen etwas unter den Nägeln brennt, Euch Themen mit Substanz umtreiben, Angelegenheiten Euch den Schlaf rauben, welche, die dringend aufgearbeitet gehören – dann her damit. Der Blog hebt diese auf seine Plattform. Meistens! Scheut Euch nicht, diesem eine E-Mail zu schreiben. Der kümmert sich dann. Versprochen! Neues Jahr, neues Glück? Hoffen wir das Beste!   

Worte zum Jahresausklang!

Welcome 2023

Adieu 2022, willkommen 2023! Man, man, man, ist das Jahr wieder einmal schnell vorbeigehuscht. Fast wie im Fluge sozusagen. Ehrlich, es war wieder durchwachsenes Jahr. 2022 wird nicht unbedingt als Jahr der Zuversicht in die Geschichte eingehen. Aber auch in diesem Jahr gab es Geschichten und Geschichtchen aus dem Kirner Land zu erzählen. Krisen, Krisen und nochmals Krisen! Kein Wunder, dass sich auf dem politischen Parkett nicht viel getan hat. Es war wenig bis gar nichts gebacken im Kirner Land – Stillstand allenthalben. The same procedure as every year? Oh yes! Wenn sich zu einer ausgeprägten politischen Schwerfälligkeit Krisen gesellen, dann, ja dann, geht halt nichts voran.

Viel los war auf gesellschaftlicher Ebene. Nach Corona waren Veranstaltungen wieder Programm. Und wie! In Kirn war viel gebacken und auf den Dörfern drumherum sowieso. Das Kirner Land versteht sich eben auf Feste. Gut so! Die Brauerei übersteht eine Krise nach der anderen und ist so etwas wie ein Leuchtturm mit enormer Strahlkraft. Was erwartet uns in 2023? Wird das Kirner Krankenhaus das kommende Jahr endlich auf sichere Beine gestellt? Geht es mit dem Medizinischen Versorgungszentrum endlich voran? Ja, nein, vielleicht? Weitere Palaver braucht es nicht.  Gleiches gilt für die Rettungswache. Taten sind gefragt. Diesbezüglich eine in Stein gemeißelte Langzeit-Prognose zu treffen, scheint wiederum unmöglich zu sein. Jedenfalls werden die Themen den Blog auch in 2023 beschäftigen. Wie auch der Ärztemangel vom Blog gebetsmühlenartig ins Schaufenster gehoben wird. Eine MVZ wäre die Lösung. Blöd nur, es fehlt an Power und Mut.

Der „Welterklärer“ bleibt ohnehin auf allen Ebenen wachsam! Versprochen! Mögen alle gut und friedlich in das Jahr 2023 hineinrutschen. Der Blog wünscht allen Lesern ein zufriedenes und gesundes neues Jahr. Genießt den Silvesterabend, aber übertreibt es nicht! Alles Gute und bleibt gesund!

Wer übernimmt das wichtige Bauamt unter dem Dach der Verbandsgemeinde Kirner Land?

Die Verwaltung ist zwischen den Jahres geschlossen. Die Energiekrise zwingt zum Notbetrieb. Zeit für einen tiefen Blick in die Personal-Glaskugel! Und der ist trübe. Die nicht mehr wegzudiskutierende Personal-Fluktuation in der Verbandsgemeinde Kirner Land lässt sich gut am Ressort für „Natürliche Grundlagen und Bauen“ ablesen. Erst ging im Sommer der stellvertretende Fachbereichsleiter für „Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen“, Martin Zerfaß, von Bord – einen, den man niemals hätte gehen lassen dürfen – und danach reichte auch der Chef Markus Neubrecht seine Kündigung zum Ende des Jahres ein. Wenn die komplette Führung wegfällt, ist guter Rat teuer. Wie will man die entstandenen Lücken schließen? Einer okay, aber gleich zwei? Nur wie? Stellt sich ohnehin die generelle Frage: Welche Fluktuation ist noch normal? Dass man zunächst Sascha Siegel im Chefsessel sitzen sehen wollte  – geschenkt. Wenn ein  Personalkarussell zu viel Fahrt aufnimmt, fällt so mancher eben runter. Ungeschickte Lenkung eben. Erfüllt Barth die Voraussetzungen? Es braucht Hochschulabschluss (Diplom, Bachelor) der Fachrichtungen Bauingenieurwesen. Barth wird die notwendigen Abschlüsse sicherlich vorweisen können. Alles andere wäre auch eine fahrlässige Besetzung.

So viel scheint festzustehen, die Leitung gestaltet sich aus dem eigenen Saft heraus. Wenn jemand im Karacho aus den hinteren Rängen aufrückt, dann nennt man das dann ja wohl Karrieresprung. Glückwunsch! Doch wer gliedert sich darunter ein? Nun, die VG hat heuer eine Stellenanzeige, allerdings ohne Führungsaufgaben, geschaltet. Studium wird explizit vorausgesetzt. Unter diesen Umständen werden die Bewerber gewiss nicht Schlange stehen. Experten mit Format zieht es nicht nach Kirn, und wenn doch, werden die sich gewiss nicht in der Hierarchie unter ferner Liefen eingliedern lassen wollen. Die ohnehin seltene Spezies hat ganz andere Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Überdies, wie soll eine Abteilung funktionieren, wenn ein sich unterzuordnender Ingenieur, Techniker oder Architekt eventuell sogar über mehr Expertise verfügen sollte, als die Chefs über ihnen? Richtig, das kann niemals gutgehen. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Die Bewerberfrist endet am 21. Januar. Schauen wir mal, inwieweit sich ein Kandidaten-Pool bildet. Egal wie, höchste Eile ist geboten. Ein Bauamt, das nur halb besetzt ist, kann auch nur mit halber Kraft unterwegs sein. Und halbe Kraft ist zu wenig, um das Kirner Land zu entwickeln.

Krankenhaus Kirn: Eine nichtssagende Antwort aus Mainz auf den Brandbrief!

Ein Weihnachtsgeschenk, das keines ist! Entgegen dem Wunsch der BI „Rettet das Kirner Krankenhaus“ hat Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) das Versprechen seiner Vorgängerin hinsichtlich einer Bestandsgarantie ohne Wenn und Aber nicht erneuert. In seinem längst überfälligen Antwortschreiben druckst der Kerle nur rum. Nur nicht festlegen! Politiker-Geschwafel eben. Wörtlich lässt der Hüter der Krankenhäuser wissen: „ Ich möchte Ihnen versichern, dass dem Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit (MWG) keine Entwicklungen bekannt sind, die den Standort aus unserer Sicht in Frage stellen“! Solche Sätze sind schwammig. Die sind nicht ganz schlecht, aber bei weitem nicht perfekt. Die BI hätte sich den Wortlaut so vorgestellt: „Komme was wolle, das Kirner Krankenhaus bleibt“! Ganz einfacher Satz, um den sich Mainz allerdings drückt. So ist und bleibt die Zweigstelle eine Hängepartie. Ein klares Bekenntnis geht anders.  Die BI meint kurz und knapp: „Wir sind mit der Antwort nicht zufrieden“!

Weiter heißt es aus BI-Kreisen: Die momentane Gesamtsituation im Bund lasse nur den einen Schluss zu, dass die neue Einteilung der Level1 (Notversorger sowie Schwerpunktkrankenhaus und Maximalversorger) Kirn, spätestens nach Umbaufertigstellung des Krankenhauses Bad Kreuznach, in den Level1i-Modus herabgestuft wird. Bedeutet aus Level1N (Notfall- und Grundversorger mit spezieller Fachabteilung, hier OrthoChirugie) wird ein Haus der Klasse Level1i (intersektionäres Gesundheithaus) das durch medizinisches Fachpersonal geleitet werden darf, also keine Ärzte beziehungsweise keine Ärztliche Leitung mehr notwendig ist.

Kurzer Jahresrückblick für Hochstetten-Dhaun!

Was gab es noch für dörfliche Aufreger und Highlights in 2022? Was lief gut? Was lief weniger gut? Was lief schlecht? Die Ortsumfahrung sowie auch der Hochwasserschutz wurden freigegeben. Dass sich in der Summe beide Projekte um rund 25 Millionen Euro verteuerten – geschenkt. Juckt keinen! Peinlich, die seit etlichen Jahren angekündigte Homepage der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun ist noch immer nicht am Start. Ohne Worte. Wiedervorlage 2023? Es kann doch wirklich nicht im Sinne der Ortsgemeinde sein, dass der Blog in Google von ganz oben grüßt. Gut, die Bagger rollen nunmehr im Baugebiet Scheiberling. Top für diejenigen, die ihr Traum vom klein Häuschen hier verwirklichen wollen. Schlecht für alle anderen. Mal ehrlich, kaum ein Bürger, und schon gar nicht die durch zu erwartenden Mehrverkehr Betroffenen, wollen 32 weitere Häuser. Das Baugebiet wurde allerdings gegen alle Widerstände durchgepeitscht. Gut, der Solarparkt wurde auf das Gleis gestellt. Schlecht, bei der Sanierung der Sportplatzbrücke ist man keinen Schritt weitergekommen.

Die entwickelt sich mehr und mehr zu einem peinlichen Desaster in Planung und Umsetzung. Schlecht, das Tor sowie die Webcam am Skywalk wurden erneut nicht montiert, und dies, obwohl der Rat bereits im März für beide Maßnahmen grünes Licht gab. Schlecht, am Rentnerplatz hat sich nichts getan. Vielleicht startet das Projekt Mehrgeneartionenaktivplatz ja im kommenden Jahr? Unnötig sind und bleiben die vielen kleinen unerledigten Angelegenheiten im Dorf. Angefangen bei Straßen- und Hinweisschildern über Bänke- und Ruheplätze bis hin zu Straßen- und Gehwegschäden, Geländern oder Mauern – vieles liegt noch immer im Argen. An dieser Endlosschleife wird der Blog oder wie andere meinen, „Welterklärer“, weiterdrehen. Immerhin, es verändert sich bei der Dorferneuerung was. Die Anträge laufen. Schauen wir mal, inwieweit das Dorf 2023 grüner wird. Und schauen wir mal, welche Unternehmen sich im neuen Industriegebiet ansiedeln werden. Kommt die Tankstelle? Kommt ein Verbrauchermarkt oder was auch immer? Irgendwann werden auch die letzten Geheimnisse des Dorfes gelüftet werden.

Jahresrückblick und Statistiken!

Krisen, Krisen und nochmals Krisen – dann lange nichts! Die Welt wird immer verrückter! Und auch im Kirner Land läuft nicht alles rund! Krankenhaus, MVZ, Ärztemangel, Baustellen, Dhauner Wald, Tierheim  – das abgelaufene Jahr lieferte reichlich Gesprächsstoff. Der Blog hatte so einiges aufzuarbeiten und zu kommentieren. Zugegeben, jene Themen, die den Menschen unter den Fingernägeln brennen, gab es schon 2021. Es geht halt nicht wirklich etwas voran. Hier nochmals die am meisten geklickten Beiträge kommentarlos in einer Bilder-Strecke zusammengefasst. So manche Themen werden uns sicherlich auch im kommenden Jahr und darüber hinaus noch beschäftigen. Gut oder weniger gut – darüber möge jeder für sich selbst befinden. Gerade auf dem politischen Parkett, hat der Blog immer wieder dieselben simplen Denkmuster bedient und das Geschehene bewusst aufgebauscht. Hart aber fair – passt! Nicht zuletzt wegen dieser Strategie, kommen Diskussion schneller und nachhaltiger in die Gänge. Lobhudelei überlass ich anderen. Diskutieren alleine reicht aber nicht. Es ist wie immer, die Politiker labern immerzu viel, setzt aber zu wenig um. Chronische Schwerfälligkeit und mangelnde Handlungsschnelligkeit sind die Ursachen. Verwaltungsumbau oder Tourismus, lassen als exemplarische Beispiele recht schön grüßen. Wobei, mitunter läuft es richtig gut – siehe Kindergärten und Schulen.

Zurück zur Seite www.hochstetten-dhaun.info: Die Jahresbilanz kann sich auch heuer sehen lassen. Der Blog ist zufrieden. Wie immer, es gibt gute und weniger gute Tage. Zurecht, denn nicht alle Beiträge sind Brüller in Breitwand. Sorry, aber ich übe noch. Seit exakt drei Jahren ist das etwas andere Nachrichtenangebot online. Im Schnitt etwas mehr als 700 Reinklicker pro Tag auf das Jahr verteilt sind kein Pappenstiel, gell? Top-Ausreißer nach oben gab es auch. Rekord 2022 war ein Beitrag über das Dhauner Schloss mit knapp 5000 Lesern. Respektabel, gell? Im Jahr davor waren es noch 100 Leser pro Tag weniger. Der Blog ist angekommen. Nicht bei allen, aber das ist auch nicht weiter tragisch. Der bedankt sich bei einer mittlerweile treuen Leserschar. Logisch, nicht alle können sich mit dem Format anfreunden. Kurios, viele sehen die Plattform zwar kritisch, klicken aber trotzdem regelmäßig rein. Warum? Es gibt ein tugendhaftes Laster, an dem zum Glück viele leiden. Man kann es wohlwollend Interesse, treffender Neugier, nennen. 95 News-Letter-Abonnenten sind auch nicht zu verachten. Das sind wieder 20 Abonnenten mehr als 2021. Die 100er-Marke wird als mittelfristiges Ziel ausgegeben.

Neue Bremswellen sollen Raser auf dem Promilleweg stoppen!

Der Promilleweg zwischen Karlshof und Sankt Johannisberg – eine unendliche Geschichte. Eigentlich durch Zeichen 250 StVO für die reine Durchfahrt ohne Anliegerinteressen gesperrt, nutzen den doch die meisten Autofahrer, um Zeit zu sparen. Das war so, das ist so und das wird wohl auch zukünftig immer so bleiben. Der Weg ist halt offen. Und wer hält sich schon an eine Beschilderung? Für die Anlieger vom Waldhof ist die unbefugte Benutzung schon immer ein Ärgernis. Auf deren Initiative hin hat die Ortsgemeinde nunmehr die Erlaubnis für Bodenschwellen erteilt, den die Eigentümer in eigener Regie anschaffen und anbringen wollen. Ihren Angaben zufolge, sollen die in Kürze für die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkung sorgen. Lange kann es nicht mehr dauern, bis die Autofahrer vor und hinter dem Hof auf das Bremspedal werden drücken müssen. Wenn schon verbotener Weise die Route gewählt wird, dann doch bitte langsam.   

Geldsegen für den Kindergarten „Zwergentreff“!

Ja ist denn heutschon Weihnachten? Und wie! Der Kindergarten „Zwergentreff“ in Hochstetten-Dhaun darf sich gleich mehrfach über üppige Geldgeschenke freuen. In der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung hat das Gremium gleich mehrere Zuwendungen abgesegnet. Das Unternehmen Schneider Bau mit Sitz in Merxheim stellte einen Scheck über 1000 Euro aus. Gleiches gilt für Dag Stein Herzberger. Auch der wohl mächtigste Investor des Nahelandes ließ sich wahrlich nicht lumpen. Auch er spendete der Kita 1000 Euro. Von der Bürkle-Stiftung gab es 5000 Euro obendrauf, zweckgebunden für die Sprachförderung. Bei derart viel Spendenbereitschaft kommt Freude auf. Fröhliche Weihnachten!

Noch’n Weihnachtsgedicht!

Weihnachten, oh wie wunderbar,
Da bring ich ein paar Verslein dar.
Der Blog ist oftmals richtig böse,
poltert das ganze Jahr mit viel Getöse.
doch an Weihnachten ist der ganz lieb,
sonst setzt es einen gewaltigen Hieb.
Weil, Knecht Ruprecht, der alte Gesell,
schwingt die Rute immer ganz schnell.
Keine Seitenhiebe unterm Tannenbaum,
das Geschwätz hält der bis Neujahr im Zaum.
Im neuen Jahr, gibt es Gelegenheiten zu Hauf,
dann haut der Blog wieder satirisch „böse“ drauf.
Frohe Weihnachten mit einem dreifach Ho, ho, ho,
wünscht von Herzen
www.hochstetten-dhaun.info.

Krankenhaus Idar-Oberstein: Kletternde Nikoläuse überraschen junge Patienten!

Überraschung am Heiligabend: Die Feuerwehr-Nikoläuse erfreuen die jungen Patienten des Klinikums Idar-Oberstein. An der Fassade hängend oder mit der großen Drehleiter – Nikoläuse sind halt höhenerprobte Gesellen. Die besonderen Höhenretter verteilten Geschenke an alle jungen Patienten, die über die Feiertage das Krankenhaus nicht verlassen dürfen. Was für eine tolle Aktion! Die Höhenretter waren dafür ehrenamtlich im Einsatz. Kinder so glücklich zu machen und für kurze Zeit aus dem Klinikalltag entführen zu können, dürfte auch den Ehrenamtlichen ein schönes Gefühl vermitteln. Wer in diese dankbaren Kinderaugen blicken kann, der wird schon vor der heimischen Bescherung reichlich beschenkt. Tolle Aktion der Feuerwehr.

Frohe Weihnachten

O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter! Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein, auch im Winter, wenn es schneit…“ – Nun, den Schnee müssen wir uns mal wieder denken. Wobei, fast hätte es ja geklappt mit dem weißen Zeugs. Heiligabend im weißen Winterkleid gibt es leider Gottes nur noch im Film. Und die flimmern ja nun reichlich über die Bildschirme. Der Blog www.hochstetten-dhaun.info wünscht allen Frohe Weihnachten und besinnliche Stunden in abermals verrückten Zeiten. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Machen wir das Beste daraus.

Absichtserklärung abgegeben: Tankstelle To go an der Abfahrt Hochstetten Mitte?

Verbrauchermarkt oder Tankstelle? Die Frage stellt sich wohl nicht mehr, nachdem Verhandlungen mit dem Investor Dag Stein Herzberger über den Bau eines Discounters nicht zum gewünschten Erfolg führten. Darüber informierte Bürgermeister Hans Helmut Döbell den Ortsgemeinderat in einer seiner letzten Sitzungen. Zeit für Plan B: Die offenbar favorisierte Lösung heißt mehr denn je Tankstelle. Und die wird wohl auch an der Ausfahrt Hochstetten „Mitte“ kommen? Mutmaßlicher Investor ist die Firma Scherer und nach Adam Riese mit ihr dann ja wohl auch die Aral-Variante? Mit dem Unternehmen soll eine Absichtserklärung zum Bau einer Tankstelle abgeschlossen werden. Ist die unterzeichnet? Dann hat der Bürgermeister ja augenscheinlich solide Vorarbeit geleistet. Mutet sich final an! Man hat sich verlobt und strebt nunmehr den Bund fürs Leben an? Bei eigenem Interesse legt man gerne mal eine Schippe drauf und gibt den Kuppler, gell? „Ich fahre nach Hochstetten zum Scherer tanken und Auto waschen“ – dieser Spruch könnte schon bald Programm sein.

Diese Katze ist zumindest intern aus dem Sack. Richtig, das Palaver fand irgendwann im Geheimen statt. Und das die auch extern lautstark miaut, dafür sorgt jetzt der böse Blog mit seiner Veröffentlichung. Dafür wird der zwar von einigen wenigen Zeitgenossen massiv gescholten werden, aber hey, so what! Es darf doch ruhig jeder wissen, dass die Bürgermeisterfamilie an der Vermarktung der von ihm einst sehr günstig geschossenen Fläche mit Hochdruck in Richtung Tankstelle arbeitet. Auch der Pächter der Total-Tankstelle im Dorf? Der zuallererst! Der Unternehmer dürfte not amused sein über die forcierten Planspiele mit Billigung der Ortsgemeinde. Unter uns, war er auch nicht. Ihm tritt man damit ab sowas von in den Hintern! Dabei hatte man ihm doch Unterstützung zugesagt. Scheinbar bietet HHD sein Schnäppchen auf dem Markt an wie Sauerbier. Ein ganzer Fragenkatalog schreit nach Beantwortung! Fragen, die sich aufdrängen und gestellt werden müssen. Blöd, außer dem Blog wagt das keiner. Neues Jahr, alte Themen? Schaut ganz danach aus.

Nebenbei bemerkt, Transparenz geht anders! Sei’s drum! Wie ohnehin jeder weiß, hat sich die Bürgermeisterfamilie die Filet-Fläche schon frühzeitig gesichert. Weit vor der Zeit und weit vor einer Parzellierung! Den Umstand kann man gar nicht oft genug erwähnen. Dass der Erwerb und alles was danach an baureifer Verfüllung- und Verdichtung mit einem faden Geschmäckle einhergeht, darüber hat der Blog in der Vergangenheit bereits ausführlich berichtet. Was sich jetzt endgültig herauszukristallisieren scheint, ist die Tatsache, wonach der Bürgermeister die Fläche – entgegen früherer Ankündigungen – völlig anders vermarkten möchte. Hat der den Ortsgemeinderat getäuscht? Diese Frage drängt sich quasi auf. Der Blog hat dahingehend seine eigene Meinung. Doch was meinen die Ratsmitglieder?

Motto: „Was interessiert mich mein Geschwätz von wegen Logistik-Halle für den Bruder vor ein paar Jahren“. Hauptsache das Gremium hat diese Version seinerzeit geschluckt. Dass im Falle einer urplötzlichen Tankstellen-Variante ein reines Spekulationsgeschäft einherginge – geschenkt. Alle Menschen sind gleich, manche eben gleicher. Der Souverän – Ortsgemeinderat – fährt ihm ja nicht in die Parade. Im Gegenteil! Finde den Fehler? Dabei müsste der gerade das tun. War das Planfeststellungsverfahren nicht schon bereits 2013 rechtsgültig abgeschlossen? Warum hat die Ortsgemeinde mit diesem Wissen das Filetstück an HHD 2016 überhaupt verkauft? Letztendlich dürfte der Ortsgemeinde ein wesentlicher finanzieller Schaden entstanden sein. Wenn die noch im Besitz der jetzt ja Döbell-Fläche wäre, würde sie einen wesentlich höheren Gewinn erzielen, insbesondere vor dem Hintergrund der kostenneutralen Verfüllung und Verdichtung des Grundstückes. Sicherlich wird das formelle Prozedere gewiss mit rechten Dingen zugegangen sein. Dennoch, eine kommunale Verwaltung, erstrecht die Spitze, muss nach rechtsstaatlichen Regeln handeln, immer! Selbst der Anschein unredlichen Verhaltens gilt es auszuschließen. Alles andere fördert Politikverdrossenheit.

Schilda lässt grüßen? Park&Ride Parkplätze im Obergeschoss, Bahneingang im Erdgeschoss!

Schilda lässt grüßen? Maybe? Erfahrene Bauexperten schütteln beim Anblick des neuen Park&Ride Parkplatzes am Bahnhalt Hochstetten jedenfalls nur noch verständnislos den Kopf. Dabei ist der gerade erst in der Entstehung. Und schon kommt der Verriss, auch und vor allem aus Experten-Mündern. Schemenhaft lassen sich Ausmaß, Umrisse sowie Höhenunterschied jetzt schon erkennen. Gerade Letzterer zaubert sogar den Bauarbeitern ein schelmisches Lächeln ins Gesicht, wenn man sie nach dem Sinn fragt. Antworten bekommt man keine, aber alleine die abfälligen Reaktionen lassen schon erahnen, dass hier wohl nicht der allerhellste Kerze am Architektenweihnachtsbaum am Werk war. Im Gegenteil: Warum? Warum wird für eine läppische Zahl von nur 7 Parkplätzen eine Fläche mit L-Steinen gegenüber dem tieferliegenden Bahnzugang rundum abgegrenzt und im Anschluss verfüllt und verdichtet?

Die L-Steine alleine kosten schon ein kleines Vermögen. Und der Höhenunterschied muss man sicherlich noch mit geschätzt 40 Metern Geländer, auch und vor allem zum Bahnsteig hin, absichern. Warum hat man sowohl Zuwegung, als auch Parkplatz nicht auf einer Ebene angelegt? Kein Geländer, keine L-Steine, kein Auffüllen – passt! Einheitliches abschüssiges Bild ohne großen Aufwand – so geht das. So ergibt doch alles gar keinen tieferen Sinn. Der Aufwand kostet nur jede Menge Kohle. Jeder einzelne Parkplatz dürfte ein Vermögen verschlingen. Sieben Parkplätze im „Obergeschoss“, und jetzt kommt der Hammer, noch dazu mit Wendemöglichkeit unmittelbar vor dem Bahnsteig. Den benutzt im Leben keiner. Die Wegstrecke zum Bahnsteig ist eine Etage tiefer. Das heißt für die Parkenden vor allem weitere Meter. Überdies passt auch die Optik so gar nicht ins Bild. Salopp formuliert, schauen die verschiedenen Höhen aus wie Arsch und Friedrich. Harmonisch eingefügt geht fürwahr anders. Kurzum, Schilda lässt hier sowas von grüßen. Und der Blog zitiert in diesem konkreten Fall nur. Der ist ja nicht vom Fach. Der hat aber Fachmänner vom Bau zu Wort kommen lassen. Und die müssen es ja wissen.    

Juhu, jetzt werden die Tage wieder länger!

Auf dem Schirm gehabt? Der heutige 21. Dezember ist der kürzeste Tag des Jahres. Er ist zugleich der Tag der Wintersonnenwende und kalendarischer Winteranfang. Ab jetzt werden die Tage langsam wieder länger und heller. Juhu! Erst werden die Tage nur langsam länger Bereits drei Wochen später verlängern sich die Tage aber schon um etwa 2 Minuten pro Tag und sechs Wochen nach der Wintersonnenwende wird ein Tag sogar knapp über 3 Minuten länger als der vorherige. Und auch im Kirner Land werden die Tage wieder länger. Gut so!

Innenstadt-Impulse: Was Bad Sobernheim recht ist, sollte Kirn doch billig sein!

Was aus der Rubrik „schon in der Zeitung gelesen“? Im Zuge des Vorhabens Innenstadt-Impulse erhält die Stadt Bad Sobernheim eine Förderung in Höhe von 160 000 Euro überreicht. Geschenktes Geld ist gutes Geld! Über die Summe kann die Felkestadt mehr oder weniger frei verfügen. Die will das Geld für eine Reihe mit unterschiedlichen Veranstaltungen sowie ein begleitendes Kunst- und Kulturprogramm einsetzen. Gute Idee! Zur Erinnerung, das Land Rheinland Pfalz hat das Programm aufgelegt, um dem Strukturwandel in den Innenstädten zu beleben, auch und vor allem nach der Pandemie. Dazu gehören auch Leerstände. Und die gibt es auch in Kirn. Und in Kirn hat es auch Kultur sowie Veranstaltungen. Darf die Lederstadt auch in den Fördertopf greifen? Bekommt die auch eine stattliche Summe vom Land für zweckgebundene Aktionen und Projekte überwiesen? Was Bad Sobernheim recht ist, sollte Kirn doch billig sein, oder etwa nicht?

Dringende Frage an das Ressort Wirtschaftsförderung und Tourismus: „Wurden Fördergelder aus diesem Topf für das Mittelzentrum beantragt? Wirtschaftsförderung und Veranstaltungen ist doch Euer Spielplatz. Auf dem dürft Ihr euch nach Herzenslust so richtig austoben. Dazu gehört auch alle mögliche Programme intensiv zu verfolgen und Fördertöpfe anzuzapfen. Wann immer es geht den Finger heben – passt! Nochmals zum Mitschreiben, bekommt Kirn ebenso eine Zuwendung? Etwa nutzbar für die Veranstaltungsreihe „In Kirn spielt die Musik“ oder einer Initiative „Belebung der Märkte“ oder der Innenstadt generell. Mit der Kohle ließe sich jedenfalls einiges anstoßen. Übrigens Idar-Oberstein und Bad Kreuznach durften sich auch schon über Überweisungen aus Mainz freuen. Gebt bitte mal Milch. Der Blog kann sich nicht vorstellen, dass Kirn außen vor bleiben sollte. Von daher ist der auch relativ gelassen und wartet geduldig auf den bestimmt noch eintrudelnden Förderbescheid. Schauen wir mal!

Tourismus: Was ist eigentlich aus der Idee VG-Rad-Anhänger geworden?

Kommt er oder kommt er nicht. So oder so ähnlich könnte der VG-Radanhänger aussehen!

Kirner Land, Fahrradland? Bedingt! Zugegeben, der Naheradweg hat eine gewisse Akzeptanz in der Region, aber es fehlen nach wie vor die seitlichen Anbindungen. Die Alternativen fehlen. Und wenn man sich ehrlich macht, sind die auch nicht in Sicht. Nicht Richtung Meisenheim und auch nicht im Kellenbachtal. Es wird zwar viel geredet, aber wenig geplant, geschweige denn gebaut. Leider! Den Trend hat man ganz einfach über Jahrzehnte hinweg verschlafen. Bildlich gesprochen, wenn sich heute ein Radfahrer ein super modernes Bike zulegt, dann wäre das gewiss ein Oldtimer und somit ein Fall für „Bares für Rares“, wenn irgendwann irgendwo eine neue Kirner-Land-Radwegtrasse entstünde. Ja, so ist das. Umso erstaunlicher war der laute Ruf der Touristikförderung nach einem Radanhänger vor Jahresfrist. Das Transportmittel stieß bei den Entscheidern aus dem VG-Rat seinerzeit auf wenig Gegenliebe.

Der Vorstoß perlte regelrecht ab. Verhallt und aus? Nun, der Blog fand die Idee an sich gar nicht so schlecht. Blöd nur, dass die Abteilung, aus der sonst ja so gar nichts kommt, den Wunsch nicht mit weitreichenden Konzepten untermauerte. Damals hatte man einfach mal aus der Hüfte geschossen. Hat sich die Idee mittlerweile entwickelt oder wurde die begraben? Man hört so gar nichts mehr. Da hatten die Touristiker mal einen Geistesblitz und dann das. Dass der Tourismus in unserem Kirner-Land voran getrieben werden muss, daran besteht kein Zweifel. Die Frage ist nur wie? Ob 12 E-Bikes mit Anhänger für 50 000 Euro der richtige Ansatz sind, darüber kann man sicherlich geteilter Meinung sein. Ein solcher Anhänger mit Solardach will schließlich bewegt werden und nicht verstaubt in der Ecke stehen – wie etwa die RWE-E-Bikes. Gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht, möchte man den Touristikern ins Stammbuch schreiben. Dennoch, der Grundgedanke war nicht schlecht. Den müsste man eben nur weiterverfolgen. Hat man das mittlerweile getan? Vielleicht fragt ja mal einer nach?  

Unendliche Geschichte Sportplatzbrücke Hochstetten: Zeit das Ingenieur-Büro zu Wort kommen zu lassen!

Jede Medaille hat zwei Seiten! Auch die in der leidigen Sportplatzbrücken-Angelegenheit. Wie jeder weiß, sollte die in 2022 von Grund auf saniert werden. Passiert ist nichts! In Großbuchstaben NICHTS! Gemäß Ortsgemeinderat und Verwaltung ist der alleinige Grund für Pleiten, Pech und Pannen das Ingenieurbüro Sauer aus Kirn. Auf dem wird kräftig herumgehackt, und dies, das komplette ganze Jahr über. An der Spitze Bürgermeister Hans Helmut Döbell (HHD). Es vergeht kaum eine Sitzung, in der kein öffentliches Bashing stattfindet. Und wie! Der Blog hatte bereits mehrfach über Seitenhiebe oberhalb und unterhalb der Gürtellinie berichtet. Erst liefreten die Experten das erstrebte Leistungsverzeichnis nicht und als es dann nach zwei verstrichenen Fristen endlich auf dem Tisch lag, war das auch noch lückenhaft sowie fehlerhaft.

Letzte Konsequenz, Ausstieg. Der Ortsgemeinderat beschloss sowohl das sofortige Ende der Zusammenarbeit, als auch die Neuausschreibung für einen zweiten Versuch in 2023. Bleibt die alles entscheidende Frage, stimmen die Wasserstandmeldungen, die HHD stets in den Rat trägt? Und auch der Blog stellt sich diese Frage schon seit längerer Zeit. Der veröffentlichte bisher auch nur immer einseitig. Daher hat der kurzrehand mit dem verantwortlichen Ingenieur einen Gesprächstermin für den Januar vereinbart, um seine Sicht auf das Projekt einzufangen. Es ist aber auch kaum vorstellbar, dass er und seine Mitarbeiter die alleinigen Schuldigen in einem Prozess sein sollen, der mittlerweile schon peinliche Züge beinhaltet. Die Wahrheit liegt bekanntlich immer in der Mitte. Warten wir das Treffen einfach ab und bewerten dann – wenn alle Karten auf dem Tisch liegen – die Situation neu.  

Satire Preis: Blog-Vollpfosten in der Personenbeförderung für die KRN!

Die Adventszeit ist auch immer wieder die Zeitspanne, in der die Blog-Vollpfosten vergeben werden. Man stelle sich vor die beliebte „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land und darüber hinaus. Reine Satire an der Nahe, das wäre doch der Brüller! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen, Unternehmen oder Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere „Taten“ und „Leistungen“. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Und jetzt Trommelwirbel: Zum Kreis der erlesenen Preisträger darf sich nunmehr auch der neu gebildete Kommunalverkehr Rhein-Nahe (KRN) zählen. Kaum am Start und schon Preisträger. Respekt und Glückwunsch!

Die Nominierung im Vorfeld wurde unter dem Devise „gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht“, schon Erwägung gezogen. Und der Stolperstart bestätigt alle Skeptiker. Weil der Kreis ohne Not und überstürzt ein ganzes Busleitsystem in völliger Selbstüberschätzung umkrempelte sowie massiv erweiterte, und dies, obwohl man weder über ausreichend Busse, noch Fahrer verfügte, verleiht der Blog den „Vollpfosten“ in der Dilettantismus-Kategorie an Uwe Hiltmann, stellvertretend für alle Strippenzieher, die für diese „Zeitenwende“ im Nahverkehr verantwortlich zeichnen. In der Begründung der Jury heißt es weiter: Der Ausbau hätte maßvoll geschehen müssen, aufbauend auf bestehende Pläne. So fuhr man die Busse im wahrsten Sinne des Wortes an die Wand. Merke, erst Denken, dann Handeln. Wenn man weder über Software (Fahrer), noch Hardware (Busse) verfügt, kann kein Busfahrplan der Welt funktionieren. Solche Grundkenntnisse lernt man bereits im ersten Schuljahr. Die Folge: Vertrauen bei den Fahrgästen wurde unnötig verspielt. Mehr noch: Die wurden verärgert und vergrault. Und jetzt werden auch noch Vorwürfe in Richtung Erschwerung beziehungsweise Verhinderung von Betriebsratswahlen laut. Mehr noch: Die Fahrpreise werden angehoben. KRN steht für Peinlichkeit im XXL-Format. Möge der Preis mahnen und erinnern und möge der einen Ehrenplatz im Büro des Fahrdienstleisters finden.

„Es geht so“ in Hochstetten-Dhaun! Nahezu jeder vierte Einwohner vermisst den Zusammenhalt!

Jetzt etwas für Statistikliebhaber: Insgesamt haben 216 Personen an der Befragung im Zusammenhang mit der Dorfmoderation in Hochstetten-Dhaun teilgenommen. Bei einer Einwohnerzahl von 1717 entspricht das etwa 12,6% . Nicht gerade sehr viel, aber immerhin! Für eine repräsentative Aussage sei diese Teilnahme allerdings zu wenig, heißt es in dem Dorfmoderation-Gutachten (Link unten), aus dem der Blog jetzt erste Zahlen zitiert. Das Gesamtwerk reicht aber allemal für ein Meinungsbild. Der Blog gibt mal wieder den „Welterklärer“. Der startet nunmehr den Beginn einer Interpretations-Serie. Der wird sich immer mal wieder einzelne Fragestellungen herauspicken, draufschauen und seinen Senf dazugeben. Etwa den dörlichen Zusammenhalt betreffend: Gemäß Auswertung triften die Meinungen über den Dorfzusammenhalt in Hochstetten-Dhaun zwar erschreckend, allerdings auch nicht unbedingt überraschend weit auseinander. Hochstetten-Dhaun war dahingehend schon immer etwas speziell. Als ein echter Eingeborener, darf der Blog das behaupten.

Zu den reinen Fakten aus der Dorfmoderation: Etwa jeder dritte Einwohner meint „es geht so“ – 30,5 Prozent. Übersetzt heißt das so la la oder umgangssprachlich: noch gerade so erträglich beziehungsweise annehmbar! Etwa genauso viele sagen „eigentlich ganz gut“ – 25,46 Prozent. „Eigentlich ganz gut“ bedeutet so viel wie: „In Wahrheit bin ich unglücklich hier“. Das Motto: „kann nicht besser sein“ kreuzen nur 4,6 Prozent an. Weniger als jeder Vierte findet, dass es keinen Dorfzusammenhalt gibt (18,5 Prozent). Letztere Zahl lässt zumindest aufhorchen. Allerdings bildet diese schon die gefühlte Wirklichkeit ab. Ortsteile verbinden nicht unbedingt. 3,24 Prozent denken sogar, der Zusammenhalt sei „Wie Hund und Katze“. Ausreißer gibt es immer. Dazu kein Kommentar vom Blog. Mehr als 10 Prozent der Teilnehmenden haben sich nicht zum Zusammenhalt geäußert, 7,41 Prozent konnten diesen (noch) nicht beurteilen. Insgesamt betrachtet nichts Neues. Hochstetten-Dhaun war noch nie für eine eingeschworene Gemeinschaft bekannt. Das war so, das ist so und das wird wahrscheinlich auch immer so bleiben. Zusammenfassend besagt die Studie, dass die Stärkung der Gemeinschaft das größte Thema in Hochstetten-Dhaun ist. Die auf eine andere Ebene zu hieven, sollte das Ziel sein. Das zu erreichen wird schwer werden.

https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/9faf90e1275e86589f7b179f537e593a198864/fragebogenauswertung_hochstetten-dhaun.pdf

Alle Jahre wieder Balkon-Weihnachtsspiel!

In diesen Stunden sind Werte wie Familie und Zeit gefragt, gern verbringt man die Weihnachtszeit mit lieben Menschen. Alle Jahre wieder erfreut das „Weilborn-Duo“ bei ihrem exklusiven Weihnachtsspiel für Nachbarschaft und Freunde. Gestern war es wieder soweit. Das traditionelle Stündchen am vierten Advent fand am späten Nachmittag statt! Mit Trompete und Saxophon vom Balkon herab die Umgebung mit den schönsten Weihnachtsliedern beschallen – mehr geht nicht! Zwei Bläser, zwei Blechinstrumente und zwei pickepackevolle Notenständer, mehr braucht es nicht, um ein wenig Weihnachtszauber zu verbreiten. Perfekt! Die Zuhörer lauschten gut eine Stunde gebannt den Klängen. Das kleine Weihnachtsspiel, noch dazu bei klirrender Kälte zur besten Glühweinzeit, wurde dankend angenommen. Und auch die Bratwurst für den kleinen Hunger zwischendurch. Applaus schallte zu den Künstlern auf den Balkon hinauf. Verdienter Lohn für ein etwas anderes Konzert.

Gerüchten zufolge wird eine Spielhalle im ehemaligen Bowling-Center gehandelt!

Neues aus der Rubrik „Hast du schon gehört? Zurecht, klatsch & tratsch muss auch mal sein. Die berühmten pfeifenden Spatzen verorten eine Spielhalle im ehemaligen Bowling-Center in Hochstetten-Dhaun. Top-Information? Top secret? Maybe? Werden dort, wo man einst eine ruhige Kugel schieben konnte, über kurz oder lang Spielautomaten den Besuchern das Geld aus der Tasche ziehen? Unsere wirklich gut informierten gefiederten Freunde zwitschern „Ja“. Ob der Vogel-Hinweis an den Blog dieses Mal wirklich stimmt? Wenn ja, gibt es nicht schon genügend von den Räumlichkeiten am Rande von Städten und Ortschaften, in der zahlreiche verschiedene Spielautomaten dem Besucher die Möglichkeit zu Geschicklichkeitsspielen und Geldgewinnen geben? Oder anders formuliert, wo spielsüchtigen Zockern oder welche die es werden wollen die letzten Kröten aus der Tasche gezogen werden? Zugegeben, die können unerkannt parken und werden auch nicht gesehen. Vorteil Standort und Anonymität? Schaut ganz danach aus. Mal ehrlich, dann doch lieber eine Table-Dance-Bar, wie es vor Monaten noch andere Spatzen von den Dächern pfiffen. Die lagen ja dann wohl völlig daneben. Dem Vernehmen nach, soll die Spur Spielhalle jetzt aber so richtig heiß sein. So heiß, dass man sich die Finger verbrennt? Könnte sein. Egal wie, die Gerüchteküche ist mal wieder kräftig am Brodeln. Und das ist auch ihre Aufgabe.

Das Wort zum Sonntag

Zeitungsleser wissen mehr? Naja, der bekannte Slogan ist schon lange kein Programm mehr. Zumindest nicht den Lokalteil Kirn betreffend. Oftmals werden hier Veranstaltungen abgebildet, die schon mehrere Tage alt sind. Aktualität ist heutzutage eben nicht mehr angezeigt. Die Ursache für Zeitverzüge, sind vor allem auch  hausgemachte Platzgründe. Unter der Woche wurde die halbe Kirner Seite für eine Werbeanzeige des Bundes verbraten. Gestern zog das Land mit beruhigenden Worten zur Krisenlage und einem Bildnis von Malu Dreyer nach. Was können wir uns doch glücklich schätzen, so viele edle Politiker an unserer Seite zu wissen! Gesetz der Serie steht nunmehr zu befürchten, dass uns in der nächsten Woche Bettina Dickes entgegenlächelt. Die Kreis-First-Lady wird dann die Hilfestellung des Kreises den Kirner Lesern offerieren. Und last but not least ist dann Thomas Jung in Funktion als VG-Bürgermeister an der Reihe das Wort an seine Bewohner zu richten. Das Leben ist nicht immer einfach, schon gar nicht für verwöhnte Zeitungsleser. Die guten alten Zeiten, als Informationen aus den Print-Ausgaben nur so sprudelten, sind längst vorbei. Heute bestimmen oberflächliche Themen und Werbeanzeigen die Tagesordnung. Nur müssen die immerzu so großflächig auf der Kirner Seite abgebildet werden? Das Kirner Land hat kaum Raum sich zu präsentieren und dann auch noch stets Werbung und Mittelungen der Regierungen – geht gar nicht. Leute, findet euch damit ab. Das ist der Alltag. Besser wird es nicht mehr werden.   

Überdachter E-Bike-Terminal für Bahnhalt Hochstetten?

So könnte die überdachte Radgarage am Bahnhalt Hochstetten aussehen,

Wenn eine leibhaftige Ministerin sich was wünscht, dann sollte der doch auch in Erfüllung gehen! So ersehnt Umweltministerin Katrin Eder doch tatsächlich einen E-Bike-Terminal für den neuen Bahnhalt Hochstetten herbei. Und ihr Anliegen sollte doch für Bürgermeister Hans Helmut Döbell (HHD) sowie den Ortsgemeinderat Programm sein. Ist es auch, wenn man den Worten in der vergangenen Ortsgemeinderatssitzung Glauben schenken darf. Döbell hat sogar schon zwei Standorte im Visier. Hört, hört! Radfahrfreundliches Dorf Hochstetten-Dhaun? Schaut ganz danach aus. Hat die Ministerin recht mit ihrem Vorschlag? Der Blog ist dahingehend eher zweigeteilt. Der freut sich natürlich über jeden Radfahrservice. Dennoch plagen den erhebliche Zweifel über die Notwendigkeit einer solchen Anschaffung für diesen Standort. Dem stellt sich die Sinn-Frage. Mal ehrlich, kein Bahn-Pendler lässt sein wertvolles E-Bike über Stunden oder Tage am Bahnhalt stehen. Never ever! Und der lädt auch nicht auf, während er zur Arbeit oder sonst wohin mit der Bahn fährt. Und auch kein Benutzer des Naheradweges würde über längere Zeit in der Einsamkeit seine Akkus aufladen wollen. Radfahrer laden dort, wo man die Wartezeit sinnvoll nutzen kann. Etwa in einer Gaststätte oder belebten Straße oder Platz. Am Bahnhalt ist nichts dergleichen. Da ist nichts gebacken, nur Leere. Mutmaßlich reicht ein überdachter Abstellplatz ohne Ladestation. Schauen wir mal, welche finale Entscheidung getroffen wird.  

Chaotische Parksituation in Dhaun während des Weihnachtsmarktes ist hausgemacht!

Im Schlosshof geht es besinnlich zu. Nich so auf der An- und Abfahrt sowie beim Parken.

Anlässlich des Weihnachtsmarktes beackerte der Öffentliche Anzeiger in seiner heutigen Ausgabe die Parksituation in Dhaun. Logisch, dass die Verkehrssituation in den engen Gassen des Ortsteils an seine Grenzen stößt, wenn auf dem Schloss Veranstaltungen stattfinden. Das war so, das ist so und das wird auch zukünftig immer so bleiben. Dass Ordnungsamt und Bürgermeister jetzt die Botschaft verbreiten, wonach man sich gemeinsam mit dem Veranstalter diesbezüglich Gedanken machen wolle, mutet heuchlerisch an. Die Protagonisten wissen von vergangenen Festen dieser Größenordnung auf dem Schloss ganz genau um die Verkehrslage. Das wilde Durcheinander, wie es offenbar am letzten Wochenende beim Weihnachtsmarkt zu beobachten war, ist daher nur hausgemacht. Warum? Nun, Großveranstaltungen dürfen eben nur unter Auflagen stattfinden. Und die bestimmt das Ordnungsamt als Genehmigungsbehörde. Und wenn das erste Wochenende, wie die Zeitung schreibt, chaotisch verlief, warum justiert man nicht nach? Zeit genug unter der Woche hatte man ja. An den richtigen Stellschrauben drehen – passt! Von diesbezüglichen Maßnahmen steht im Artikel aber nichts. Sachen gibt’s!

Bei zu erwartender Überlastung auf der Durchgangsstraße gehört in Dhaun immer ein Verkehrsleitsystem mit Einbahnstraßenregelung eingerichtet. Dazu braucht es Einweiser und Ordner. Der gemeine Autofahrer ist einfach gestrickt. Der braucht persönliche Ansprache. Anderswo funktioniert das reibungslos. Beim Romantischen Gartenfest und davor den Schlosstagen übernahmen diesen Part immer die Feuerwehren. Die Folge: Es lief geordnet und gesittet ab. Was nützt der Knollenmann im Einsatz, wenn im Vorfeld die Weichen auf Verkehrslenkung nicht gestellt worden sind? Richtig, der schreibt Tickets, lenkt aber nicht den Verkehr. Präventiv hätte das Ordnungsamt tätig werden müssen. Wurde es aber nicht! Es war erwartbar, dass die Autos nur so nach Dhaun strömen. Konzept, Einweiser, Verkehrslenkung, Einbahnstraßenregelung plus dann eben Ordnungsamtsmitarbeiter, so wäre ein Schuh daraus geworden. Letzterer braucht es für die Unbelehrbaren. Die Gesamtmaßnhame verhindert auch unliebsame Aufeinandertreffen im Begegnungsverkehr.

Klar, Ordner und Umleitung bedeuten Aufwand und kosten Geld. Aber beides ist zwingend geboten, um den Burgfrieden zu wahren. Und die Kohle muss der Veranstalter, also der Schlossherr, investieren. So ist das nun einmal! Wollte man ihm Die Bürde nicht auferlegen? Motto: Es wird irgendwie schon gutgehen? Sehenden und wissenden Auges das Chaos heraufbeschwören, um sich nachher Gedanken machen zu wollen, ist fürwahr die falsche Strategie. Mehr noch: das ist unehrlich! Man muss sich vorher Gedanken machen. Wobei, über reichlich Erfahrung verfügt man ja bereits. Nochmals, will man in Dhaun kein Verkehrschaos riskieren, müssen im Vorfeld Auflagen getroffen werden. Und das hat man wissentlich nicht getan. Punkt! Einen Mann vom Ordnungsamt während des Festes abzustellen, damit der repressiv tätig wird, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist nicht sinnstiftend. Mehr noch: Das geht in Richtung Treppenwitz!  Schauen wir an diesem Wochenende mal genauer hin und bewerten dann neu.

SWR-Beitrag Kirner Krankenhaus: Gesundheitsminister Clemens Hoch drückt sich um Bestandsgarantie!

Ohne die BI-Streiter wäre das Krankenhaus Kirn schon Geschichte!

Ein klares Bekenntnis klingt anders! Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass das Kirner Krankenhaus mehr denn je auf der Kippe steht, dann hat ihn der SWR-Beitrag geliefert. In dem Einspieler „In zur Sache Rheinland-Pfalz“ ging es um die kleinen Krankenhäuser und der Daseinsberechtigungen. Konkret nach Kirn gefragt äußerte sich Gesundheitsminister Clemens Hoch wie folgt: Wir haben klare Regeln wie medizinische Versorgung auf dem Land sichergestellt wird. Der Träger stellt sie dort im Moment sicher. In Bad Kreuznach werden relativ große Investitionsmaßnahmen getätigt und das hat auch Ausstrahlungswirkung auf Kirn. Und der Träger braucht diesen Standort im Moment unbedingt und ist auch gut belegt nach unserer Ansicht.“  

Bissel viel Moment-Strategie, oder nicht? Ein klares Bekenntnis des Landes klingt fürwahr anders. Das kam dem Gesundheitsminister allerdings nicht über die Lippen. Im Gegenteil! Dabei wäre es so einfach gewesen, Kirn eine erneute Bestandsgarantie, ohne Wenn und Aber, auszusprechen. ,Stattdessen Ausflüchte und typisches Politiker-Geschwafel aus dem Handbuch „Wie rede ich ohne was zu sagen“ Band eins. Übersetzt bleibt hängen, dass die Diakonie Kirn noch braucht, weil Investitionsmaßnahmen in Bad Kreuznach anstehen. Kirn wird offenbar als reines Ausweichquartier angesehen. Droht nach den Baumaßnahmen die Schließung? Schaut ganz danach aus. Das Gesundheitsministerium eiert herum und verweigert offenbar die Erneuerung der Bestandsgarantie aus Sicht des Landes. Gerade jetzt, wäre die so wichtig. Die Entwicklung und der SWR-Beitrag sollte der BI zu denken geben. Die Gemengelage ist gar nicht gut. Früher oder später wird Kirn geschlossen werden. Um das vorhersagen zu können, muss man kein Prophet sein. Was aus dem neuerlichen Bericht deutlich herauskam: Kirn hat ein Verfallsdatum!

Erste Splitter aus dem Ortsgemeinderat Hochstetten-Dhaun!

Lockte das vorweihnachtlich Wild-Gericht oder waren die wenigen Themen der Grund dafür, dass die Tagesordnungspunkte der letzten Ortsgemeinderatssitzung des Jahres zügig abgewickelt werden konnte? Vielleicht beides? Die Nachfragen aus dem Rat heraus hielten sich in Grenzen und ellenlange Diskussionen kamen erst gar nicht auf. Auch beim Sportplatzbrücken-Desaster gaben sich die Ratsmitglieder nach außen hin ruhig und gelassen, und dies, obwohl man die Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Sauer aus Kirn gemäß Beschlussvorlage beendete. „Salopp formulierte es Bürgermeister Hans Helmut Döbell (HHD) so: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!“ Übersetzt, das Büro konnte selbst nach einem Jahr kein Leistungsverzeichnis liefern und ist daher sowas von raus. Der Rat beschloss einstimmig eine erneute Ausschreibung. Zwei Büros stünden zur Auswahl. Egal wer in diesem Prozess von Pleiten Pech und Pannen verantwortlich zeichnet, das bisherige Ergebnis ist eine einzige Katastrophe, auch und vor allem für den Geldbeutel des Dorfes.

Mittlerweile dürften die Ausgaben für das Brückenprojekt nur noch durch die Decke gehen. Die angenommenen Sanierungsausgaben dürften längst nicht mehr zu halten. Der Blog prognostiziert rund 1 Million Euro. Was schließlich verwunderte, kein Ratsmitglied hat Detail-Fragen zur Brücke gestellt. Finde den Fehler? Etwa nach dem bisherigen Sachstand. Was liegt an Erkenntnissen auf dem Tisch? Was lief schief? Sind die vorliegenden Pläne für das Nachfolger-Büro eine Option? Was hat man bisher für die Planung überwiesen? Kaum vorstellbar, dass der am Pranger stehende Ingenieur Sauer seine bisher erbrachten Leistungen nicht in Rechnung stellt. Keine Frage, das Thema Sportplatzbrücke wird auch den Blog noch weiterhin beschäftigen. Der wird in Kürze aufdröseln. In der nächsten Woche mehr zu dieser mittlerweile Peinlichkeit. Was war sonst noch in der Sitzung gebacken. Es gab durchaus noch einige Informationen mit Nachrichtengehalt. In den nächsten Tagen auch mehr dazu auf dieser etwas anderen Plattform.      

Kirner Krankenhaus heute wieder Thema bei „Zur Sache Rheinland-Pfalz um 20.15 Uhr“!

Programmhinweis für heute Abend! Unbedingt um 20.15 Uhr den Fernseher einschalten. Der SWR hat unter der Woche mal wieder in Kirn gedreht. Und mal wieder bleibt der Sender mit der Kamera am Ball, wenn es um den Fortbestand des kleinen Krankenhauses am Rande der Stadt geht. Gut so! Öffentlicher Druck hilft immer! Es haben sich ja auch Neuerungen ergeben. „Ja leck mich fett, der ist vom Fach, sein Name ist Karl Lauterbach“ hat ja bundesweit revolutionäre Neuerungen angekündigt. Eine Reform und kein Reförmchen, das soll es seiner Meinung nach sein. Und die beträfe natürlich auch Kirn. Schlimmstenfalls könnte das sogar das Aus für Kirn bedeuten. Doch Kirn hat ja eine ausgesprochene Bestandsgarantie vom Land. Das Versprechen liegt lange zurück. Das zu erneuern, darum drücken sich die neuen politischen schwergewichte um Denis Alt und Co. Zumindest muss man diesen Eindruck gewinnen.

Erinnert sei in diesem Zusammenhang an den Brandbrief der BI „Rettet das Kirner Land“ von vor zwei Monaten, der noch immer nicht beantwortet worden ist. Auch deshalb hakt der SWR nach. Grundsätzlich geht es in dem Beitrag aber um die neue Reform und die Einteilung der Häuser in Level 1-3. Den Krankenhäusern des Levels I wird eine besondere Bedeutung zugemessen. Diese Krankenhäuser müssen flächendeckend eine wohnortnahe Versorgung garantieren. Passt auf Kirn! Sie werden daher unterteilt in Krankenhäuser, die Notfallversorgung sicherstellen (Level I n). Die Einstufung wäre optimal für Kirn. Schauen wir mal, wie sich das Gesundheitsministerium zu dieser Frage gegenüber dem SWR geäußert hat.

Überhaupt, das Kirner Krankenhaus erfreut sich derzeit einer Auslastung zwischen 80 und 90 Prozent. Das sind Top-Werte! Dies ist zurückzuführen auf die Neuausrichtung bei der chirurgischen Orthopädie (bis 6 Operationen täglich). Das Haus braucht jetzt die politische Zusage für Level 1n Haus. Eine 1i wäre gleichzusetzen mit der Herabstufung auf eine Einrichtung mit einer Pflegedienstleitung ohne Ärzte, wobei niedergelassene Ärzte Betten anmieten können (schleichende Umwandlung in ein MVZ). Das funktioniert allerdings nur in der Theorie.

Aus der Rubrik „geht gar nicht“: Heute schon mal in die Zeitung geschaut?

Zeitungsleser wissen mehr! Der Slogan ist beim Öffentlichen Anzeiger weiß Gott kein Programm mehr. Bestätigung gefällig: Zumindest die Leser der Seite „Kirner Land“ finden auch in der heutigen Ausgabe wenig bis keine Informationen über ihren Landstrich. Einzig, eine überdimensionierte Werbeanzeige des Bundes dominiert den Lokalteil. Bravo! Ausgerechnet auf der gebeutelten Kirner Ausgabe. „Wir entlasten Deutschland“ heißt es in großen Buchstaben in der Überschrift. Darunter gebündelte gute Taten. Geht’s noch? Verantwortlich zeichnet die Bundesregierung. Was bitteschön hat diese nahezu halbseitige Anzeige ausgerechnet in einem Lokalteil zu suchen? Eine Seite, die ohnehin nur noch verhungert daherkommt braucht solche Platzfüller nicht. Ein Konzert-Vorbericht ist der einzige Beitrag mit Niveau. Bissel Kulturankündigung – passt. Oben noch ein Unfallbild (gähn), das war es dann auch schon mit Kirn. Kaum zu glauben, aber das Mittelzentrum und die Ortschaften drumherum scheinen über keinen Nachrichtenwert mehr zu verfügen. Angesichts dieser heutigen Ausgabe müssen sich die Leser nur noch veräppelt vorkommen.

Die bekommen ohnehin nur noch Schmalhans als Standard serviert und dann wird die Hälfte der Seite auch noch für Werbung abgezwackt. Für was bezahlen Kunden eigentlich noch ihr Abo? Der Blog hat schon so oft diesen Missstand angeprangert, aber geändert hat sich nichts. In Großbuchstaben NICHTS. Ärgerlich, die Leser haben keine andere Wahl. „Bevor ich mich jetzt aufrege, isses mir lieber egal.“ Der Spruch passt an Tagen wie diesen auf die Leser des Öffentlichen Anzeigers wie Arsch auf Eimer. Doch Vorsicht: So schafft sich der Verlag selbst ab! Solche Ausgaben braucht keiner. Und irgendwann wird es auch der Treueste begreifen und Verzicht üben. Abgesehen davon, ist der momentane Zustand eines einstmals recht ernstzunehmenden vorzeigbaren regionalen Nachrichtenportals ohnehin nur noch bemitleidenswert. Mitleid vom Blog – tiefer kann der frischgekürte „Vollpfosten-Preisträger“ nicht mehr sinken.  

Blog-Vollpfosten: Dritter Preisträger 2022 ist Bürgermeister Thomas Jung!

Blog-Vollpfosten vergeben werden. Man stelle sich vor die beliebte „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre doch der Brüller! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Auch hier hat es Typen, die es wert sind ausgezeichnet zu werden. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere „Taten“ und „Leistungen“. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Und jetzt Trommelwirbel: Zum Kreis der erlesenen Preisträger darf sich nunmehr auch Bürgermeister Thomas Jung zählen. Nach drei Jahren im Amt darf sich unser aller „Lucky TJ“ erstmals die begehrte Trophäe in die Glasvitrine stellen. Der Preis ist längst überfällig. Herzlichen Glückwunsch!

Und jetzt zur Begründung: Jung ist angetreten, um das Kirner Land zu rocken. Weil sein versprochener frischer Schwung bei den Menschen bisher lediglich als „Schwüngchen“ wahrgenommen wird, verleiht der Blog den goldenen „Vollpfosten“ in der seltenen „Bürgermeister-Edition“ – mit eingebautem Selfiestick – an Thomas Jung. Weiter: Der ehemalige Fußballer ist zwar stets auf Ballhöhe, aber Engagement und guter Wille alleine reichen eben nicht aus, um das Spiel an sich zu reißen. Ihm fehlt der Match-Plan. Dem „Weiter-so-Stil“ entfliehen, dafür war er einst angetreten. Seinen vollmundigen Worten im Wahlkampf, folgten bis heute nur wenig zählbare Taten. Gemäß Urteil einer überaus kritischen Jury, wird er seinen Vorschusslorbeeren bisher nicht annähernd gerecht. Das Gremium stützt sich vor allem auf das Meinungsbild aus der Bürgerschaft. Vielleicht hebt er sich den einen oder anderen Punch aber auch für den Schlussspurt auf. Maybe? Zeit genug hat er ja noch, um etwas Zählbares zu präsentieren. Stand jetzt, lüftet er weder die verstaubte Verwaltung durch oder eint die Angestellten nach der Fusion, noch verpasst er der politischen Landschaft einen kompletten Resett. Das Ergebnis ist Stillstand.

Kurze Nachfrage: Hat LED-Papst Rüdiger Lanz das Dhauner Schloss nun doch gekauft?

Der Zauberhafte Weihnachtsmarkt hoch zu Dhaun auf dem Schloss verzaubert! So sehr, dass auch der SWR einen vierminütigen Einspieler über Veranstaltung und den Weg dorthin drehte. Schöne Bilder, untermalt mit netten Gesprächen sowohl mit Besuchern, als auch Schlossherr und Schlossherrin – passt! Letztere können jetzt endlich Weihnachten im eigenen Schloss feiern. Aber was heißt hier eigenes Schloss? Bisher ging der Blog immer davon aus, dass der Lichtpapst das Anwesen lediglich auf Jahrzehnte gepachtet hat. Allerdings verkündet der Fernseh-Moderator etwas anderes. Wörtlich heißt es in seinem Bericht: Vor einem Jahr hat LED-Entwickler Rüdiger Lanz aus Simmertal das historische Schloss Dhaun gekauft als Wohn- und Firmensitz!

Gekauft oder gepachtet, was ist denn nun richtig? Ist der Schlossherr Eigentümer auf immer und ewig oder nur Besitzer mit Rechten und Pflichten auf Zeit? Bisher war immer von einer 30-jährigen Verpachtung die Rede gewesen. Hat sich an diesem Fakt zwischenzeitlich etwas geändert? Wenn ja, hätte man den Abschluss des Kaufvertrages sicherlich in allen Einzelheiten verkündet. Vielmehr spricht einiges dafür, dass der SWR einem Irrtum auferlegen ist und einfach nur falsch berichtete. Oder doch nicht? Es wurde nicht korrigiert. Weiß der SWR am Ende mehr? Verflixt, was denn jetzt? Verpachtet oder verkauft? Vielleicht klärt ja jemand mal auf. Falls nicht, der SWR wird gewiss anlässlich der Eröffnung des Französischen Gartens mit Springbrunnen – dem nächsten großen Schloss-Projekt – in 2023 erneut aufschlagen. Wenn der Sender dann wieder vor einem Millionen-Publikum von einem gekauften Schloss spricht, dann wird es wohl so sein. Schauen wir mal! Zu guter Letzt, verlinkt der Blog noch den Filmbeitrag auf der Seite www.hochstetten-dhaun.info. Der SWR hat schriftlich darum gebeten. Kleine Gefälligkeiten werden doch gerne erledigt.

https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/ruediger-lanz-erfuellt-sich-traum-vom-eigenen-weihnachtsmarkt-100.html

VG-Internetseite: Es geschehen noch Zeichen und Wunder!

Aktuell, aktueller, Kirner-Land-Internetseite? Wer hätte gedacht? Die Visitenkarte des Kirner Landes kann sich ja doch jahreszeitlich anpassen. Der Blog hatte bereits mehrfach einen regelmäßigen Wechsel des Startbildes eingefordert. Letztmalig anlässlich des Romantischen Gartenfestes im Mai. Passiert ist nichts. In Großbuchstaben NICHTS. Die Macher der VG-Seite haben eben kein Gespür für das Momentum. Moment, es bewegt sich doch etwas! Endlich! Tatsächlich springt jedem Reinklicker jetzt das weihnachtlich beleuchtete Dhauner Schloss entgegen. Wirklich ein schönes Bild von Sebastian Schmidt. Immerzu Schloss Wartenstein, ist nun wirklich nicht der Brüller. Das kommt in der Endlosschleife nicht nur langweilig daher, sondern wird Anspruch und Bandbreite des Kirner Landes bei weitem nicht gerecht. Internetseite heißt Veränderung. Gut, dass man das in der Kirner Verwaltung endlich erkannt hat. Man darf auf das nächste Startbild gespannt sein.

Auswertung Dorferneuerung liefert erste Erkenntnisse!

Die Zahlen aus dem Mitteilungsblatt haben den Blog doch arg verwundert. Dort steht schwarz auf weiß, dass knapp 64 Prozent der Befragten sich in Hochstetten-Dhaun wohlfühlen. Ist der Wert jetzt niedrig, ist der richtig gut oder etwas dazwischen? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Entscheidend dürfte die Erwartungshaltung sein. Der Blog war jedenfalls überrascht, weil der eher einen Prozentsatz zwischen 80 und 90 Prozent vermutete. Anderswo ist das auch so, was Recherchen auf der Internetseite der Dorfplanerin belegen. Was haben andere Gemeinden, was Hochstetten-Dhaun nicht hat? Warten wir einfach die komplette Dokumentation ab und bewerten dann auf Basis kompletter Daten neu. Seltsam, die „Wohlfühl-Prozente“ beginnen in vergleichbaren Ortschaften meist bei 80 Prozent und steigern sich bis weit über 90 Prozent. Zugeben ein 70er-Wert ist auch dabei, aber niedriger, nein, diesbezüglich wurde der Blog nicht fündig.

Weiter: Exakt 62,5 Prozent der Befragten (216 Personen haben den Fragebogen ausgefüllt) können sich vorstellen, für immer in Hochstetten-Dhaun leben zu wollen. Auch der Wert ist vergleichsweise eher gering. Dabei ist unser Dorf durchaus lebenswert, oder nicht? Subjektiv ist Hochstetten-Dhaun ein Ort in dem es sich gut und gerne und vor allem auf Dauer leben lässt. Logisch, es passt bei weitem nicht alles, aber Luft nach oben ist doch immer. Wo bitteschön bekommt man schon das ganze „Wohlfühlpaket“ geboten? Der Blog hat sich längst mit den Besonderheiten und Unwägbarkeiten des Dorfes arrangiert. Der kennt aber auch nix anderes. Der wartet jetzt gespannt auf weitere detailierte Statistiken aus dem Hause der Dorfplanerin. Die dann auszuwerten und vorzustellen, könnte der Beginn einer regelrechten Winter-Serie werden. Schauen wir mal.

Idarkopfturm: Tipp für einen Ausflug!

WOW! Wer immer an der Planung und Entstehung des neuen Idarkopfturmes (28 Meter Plattformhöhe) mitgewirkt hat, verdient höchsten Respekt und Anerkennung. Zu dem filigranen Bauwerk kann man Entscheidern, Planern sowie last but not least den Ausführenden nur noch gratulieren. Chapeau! Alle Achtung, das Teil passt wie Arsch auf Eimer in die Waldlandschaft hinein. Stipshausen und der Idarkopf erfahren dadurch eine touristische Aufwertung in XXL-Format. Warum: Nun der Aussichtspunkt ist eingebettet in eine Wanderwegnetz, welches bei Waldliebhabern ohnehin seines gleichen sucht. Überdies, bietet die Plattform hoch oben traumhafte Rundumblicke. Tolle Aussichten hinab nach Stipshausen und Hochscheid sowie zum Donnersberg im Nordpfälzischen Bergland, zum Großen Feldberg im Taunus, zur Hohen Acht in der Eifel sowie die Landschaft des Nationalparks Hunsrück-Hochwald mit dem Erbeskopf – passt! 170 Stufen sind zu bewältigen. Die Anstrengung lohnt sich vor allem bei tollem Wetter inklusive klarer Sicht und Weitblick. Unter Höhenangst sollte man allerding nicht leiden. Überdies, das Teil schwingt ein wenig. Die Wackler sind allerdings völlig okay.

Der Blog ist bei strahlendem Sonnenschein vom Wanderparkplatz auf der Kuppe, zwischen Stipshausen und Hochscheid, gestartet. 2 Kilometer Fußweg, noch dazu in winterlicher Pracht, mehr Waldbaden geht nun wirklich nicht. Knapp 30 Minuten hat der leicht aufsteigende Hinweg in Anspruch genommen. Leicht zu schaffen, auch für Menschen, die nicht unbedingt Kilometer fressen können oder wollen. Kurzweiliger Marsch mit dem Ende Turmbesteigung, was will man mehr. Kein Wunder, dass einem selbst an einem Wochentag Unmengen von Wanderern hier begegnen. Sie alle eint der Turmgedanke. Und sie alle eint die Meinung vor und nach der Wendeltreppen-Besteigung: „Formvollendeter Turm mit Wow-Effekt“! Stimmt! Modern und filigran kommt der daher, schönes Fotomotiv sowieso. Den Urteilen ist nichts mehr hinzuzufügen. Das neue Vorzeigeprojekt hat was! Das dürfte zu jeder Jahreszeit ihren Reiz versprühen. Und der dürfte Wanderer in Scharen anlocken, auch und vor allem bei Schnee und Sonnenschein. Radfahrer welcome? Auch sie dürften den Turm in den Mittelpunkt von Touren rücken. Bitte mehr Turm-Projekte an anderen reizvollen Stellen innerhalb der Region. Der Turm zu Stipshausen, schon jetzt mein regionaler Hingucker des Jahres.  

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Blog-Vollpfosten in der Rettungswachen-Kategorie geht an Bettina Dickes!

Und weiter geht die wilde „Blog-Vollpfosten-Fahrt! Man stelle sich vor die beliebte „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre doch der Brüller! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Auch hier hat es Typen, die es wert sind ausgezeichnet zu werden. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere „Taten“ und „Leistungen“. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Und jetzt Trommelwirbel: Zum Kreis der erlesenen Preisträger 2022 darf sich auch Bettina Dickes zählen. Sie weiß ja schon aus dem Vorjahr wie sich diese ehrenvolle Würdigung anfühlt. Den Preis hat sie sich für ihre Rolle in der Rettungswachen-Angelegenheit mehr als verdient! Herzlichen Glückwunsch!

In der Begründung der Jury heißt es hart aber fair: Weil die Landrätin bewusst und gewollt die Neustrukturierung der Rettungswachen in aller Seelenruhe aussaß und einfach über Jahre hinweg nichts, aber auch gar nichts tat, um eine optimale Versorgung von medizinischen Notfällen auf dem Land zu garantieren, wird ihr in der „Pflichtvergessenheit-Kategorie“ der legendäre „Blog-Vollpfosten“ – an der Seite mit angedeuteten Beatmungsgeräten – überreicht. Die vorjährige Preisträgerin in der „Selfie-Kategorie“ hat sich diese zweite Würdigung mehr als verdient. Frau Dickes, Sie haben über Jahre hinweg die Rettungswachen-Angelegenheit Ihres Landkreises mit jeder Pore Ihrer Haut ausgesessen – allen Widerständen und guten Argumenten zum Trotz weggelächelt – heißt es weiter. Respekt, diese Impertinenz ist nicht jedem gegeben. Und diese Haltung wird nun mit einem „Blog-Vollpfosten“ ausgezeichnet. Mut wird eben belohnt. Dickes sollte unbedingt an Ihrer Denke feilen und ihren moralischen Kompass nachjustieren. Verantwortliches Handeln geht anders. Darauf hat sie mal einen Eid geschworen. Fakt ist, sie hat ihrem Landkreis über Jahre hinweg einen Bärendienst erwiesen, weil sie immerzu mit voller Wucht auf der Bremse stand und noch immer steht. Für dieses Verhalten sollte Sie sich in Grund und Boden schämen.

Terminhinweis Ortsgemeinderat!

Die letzte Ortsgemeinderatssitzung in 2022 findet am morgigen Mittwoch, 14. Dezember, um 19 Uhr, im Bürgerhaus Haus Horbach in Hochstädten statt. Die Tagesordnung war zwar schon wesentlich voller, aber langweilig dürfte es nicht werden. Dauerbrenner in diesem Jahr ist und war die Sportplatzbrücke. Man steckt noch immer mitten in der Planung, und dies, obwohl bereits im Sommer Eröffnung sein sollte. Sachen gibt es! Die Abarbeitung der restlichen Tagesordnungspunkte, dürfte hingegen kein Problem für alle Ratsmitglieder darstellen. Man wird sich sputen, denn danach bittet der Bürgermeister zur gemeinsamen Weihnachtsfeier. Der Jahresausklang hat Tradition. Der Blog ist beim öffentlichen Teil mit von der Partie. Und der wird darüber berichten. Von daher, werden einige Splitter aus der Zusammenkunft auf der Seite www.hochstetten-dhaun.info nachzulesen sein.

Bling-Bling-Kirn: Stadt der tausend Lichter!

Kirn gibt sich weihnachtlich. Die Stadt erstrahlt regelrecht im Lichterglanz. Der Marktplatz sowie die Straßen drumherum sind schön anzuschauen. Ein Bild, das den Menschen sicherlich gut gefällt. Es glitzert und funkelt. Kirn hat sich herausgeputzt und das ist auch gut so. Vorteil, es handelt sich größtenteils um Energiesparlampen, die das menschliche Auge erfreuen. In Zeiten von explodierenden Energiepreisen sind die fast schon ein Muss. Mit herkömmlichen Glühbirnen, müssten die Stadtväter die Situation gewiss anders bewerten. Aber so! Lichter, Glitzer, Weihnachtsbäume – passt! Schade nur, dass gerade in den frühen Abendstunden lediglich die Autofahrer etwas von dem sehr schönen Flair mitbekommen. Der abendliche Bummel über die Flaniermeile Steinweg, Marktplatz und Nahegasse findet kaum statt. Ein Grund: Mehr Leerstände als Geschäfte. Daher ist die City gerade dann, wenn es am meisten funkelt, nahezu menschenleer. Irgendwie schade!

Offenbar im Galopp verloren: Das Brief-Problem von Denis Alt (Depeschen-Denis)!

Was ist nur mit Depeschen-Denis los? Der SPD-Bote aus Mainz sollte einen Brief der Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ Gesundheitsminister Clemens Hoch zustellen. Nicht einmal diesen kleinen Botendienst bekommt einer, der am liebsten Schecks übergibt, auf die Reihe. Zwei Monate ist das nunmehr her. Auf die eiligst erbetene Antwort warten die BI-Mitstreiter bisher vergebens. Hat der Schlawiner die Depesche am Ende etwa nicht abgegeben? Maybe? Die war mit der dringenden Bitte versehen, dass der momentane Chef des Gesundheitsministerium doch bitte das Versprechen seiner Vorgängerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler erneuern möge. Gerade jetzt, wo „ja leck mich fett, der ist vom Fach, sein Name ist Karl Lauterbach“ eine revolutionäre Reform der Finanzierung von Krankenhäusern plant, wäre ein erneuter Liebesbeweis aus Mainz, in Form einer Garantieabgabe für das Kirner Krankenhaus, dringend geboten.

Kommt aber nicht, weil, ja weil unser aller Depeschen-Denis nicht den notwendigen Druck ausübt. Der schlamützige Denis zeigt sich mal wieder bockig, ist man geneigt ihm einen Tadel in sein SPD-Aufgabenheft zu notieren. Dabei ist der Kurier-Dienst doch so einfach: Brief zustellen, Antwort einfordern und diese dann bei der BI übergeben. Bekommt jeder Praktikant innerhalb nur einer Woche auf die Reihe. Nicht aber ein SPD-Staatssekretär, noch dazu ein gut vernetzter? Schaut ganz danach aus! Was ist nur mit dem ansonsten doch netten und zuverlässigen Denis los? Wie will einer die großen Gesundheitsthemen wuppen, wenn der nicht einmal einfachste Dinge zu erledigen weiß? Schlimm, der ist auch noch unser aller Nahevertreter in Mainz. Manche Wahlkreise haben es halt nicht leicht mit ihren Kandidaten. Das Kirner-Land gehört definitiv dazu. Leider!

Das Wort zum Dritten Advent!

Ja, ist denn heut‘ schon Weihnachten? Die Verwaltung des Kirner Landes darf die Frage getrost mit „Ja“ beantworten. Die bekommt nämlich vom Land 521 000 Euro Klimageld überwiesen. Der Blog hatte zwar 800 000 Euro errechnet, aber eine halbe Million geschenktes Geld ist ja auch nicht zu verachten. Im Gegenteil: Die Kohle kommt on top, darf aber nur zweckgebunden für Klimaschutz im erweiterten Sinne ausgegeben werden. Die Summe berechnet sich nach der Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde. Ob die konkret auch von der Zuwendung des Landes profitieren werden, etwa über Zuschüsse für Balkon-Solaranlagen, wird man dann sehen. Inwieweit die VG überhaupt schon Pläne in der Schublade hortet für diesbezügliche Projekte, ist nicht bekannt. Allerdings dürften sich die Verwalter gewiss schon mit dem Thema befasst haben. Das Geld wurde ja angekündigt und kommt nicht wie Kai aus der Kiste gesprungen. Vielleicht fragt ja der frisch gebackene „Vollpfosten-Preisträger“ diesbezüglich mal nach, wenn der Zeit und Muße finden sollte. Wenn nicht der Öffentliche Anzeiger die Zuwendung zum Thema macht, wer dann? Die Fragen des Blogs laufen ins Leere. Von daher, bleibt nur unser regionales Blatt.   

Zeitenwende ist das Wort des Jahres! Zeitenwende wäre auch gut für das Kirner Land!

Die Krisenzeiten haben erneut die Wahl zum „Wort des Jahres“ bestimmt. Mit „Zeitenwende“ entschied sich die Gesellschaft für deutsche Sprache für einen Begriff, der auch für einen positiven Ausblick oder etwa den „Doppel-Wumms“ stehen soll. Zeitenwende? Das Wort lässt sich auch prima auf das Kirner Land herunterbrechen. Hier bräuchte es auch eine Zeitenwende, um die Baustellen unseres Landstriches erfolgreich abzuarbeiten. Und wie! Um den Miseren zu begegnen, bräuchte es ebenso eine Zeitenwende. Wie die große Politik stets hinter der Bundesthemen hinterherhechelt, hängen die kleinen Kirner Land Kommunalen den Entwicklungen ebenso hinterher. Und das schon seit etlichen Jahren, und dies, gleich mehrfach. Parade-Beispiel Ärzteversorgung und Medizinisches Versorgungszentrum. Schon viel zu lange schieben die Verantwortlichen ein Thema auf die lange Bank, welches eigentlich keinen Aufschub duldet.

Mehr noch: Grob fahrlässiges Handeln ist man geneigt den Entscheidungsträgern ins jeweilige Parteibuch zu schreiben. Sehenden Auges, aber tatenlos, saßen alle das Problem bisher aus. Bis jetzt? Die momentanen Wasserstandmeldungen lassen jedenfalls auf keinen baldigen Durchbruch schließen. Abgesehen davon, es gibt gar keine Wasserstandsmeldungen aus dem VG-Gebäude. Gute Gespräche hinter verschlossenen Türen alleine reichen aber nicht. Die ständigen Durchhalteparolen und Absichtserklärungen will keiner mehr hören. Ist man am Thema überhaupt noch so richtig dran? Das Jahr 2022 brachte jedenfalls keinen Durchbruch. Wie schon 2021, 2020, 2019, 2018, 2017… Im Gegenteil!  Die Verantwortlichen schaffen es einfach nicht vor die berühmte Welle zu kommen. Will heißen, sie rücken noch immer nicht vorausschauendes Handeln bei der Arzt-Akquise in den Fokus. Dem ohnehin gebeutelten Kirner Land, wäre etwas mehr an vorausschauendem Handeln zu wünschen. Das MVZ ist eine einzige Dauerbaustelle. Leider gibt es noch andere. Darüber später mehr.

And the winner is: Zweiter Blog-Vollpfosten geht an den Öffentlichen Anzeiger!

Und weiter geht die wilde „Blog-Vollpfosten-Fahrt! Man stelle sich vor die beliebte „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre doch der Brüller! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Auch hier hat es Typen, die es wert sind ausgezeichnet zu werden. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere „Taten“ und „Leistungen“. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Und jetzt Trommelwirbel: Zum Kreis der erlesenen Preisträger darf sich nunmehr auch der Öffentliche Anzeiger zählen. Die Redaktion hat sich den Preis mehr als verdient! Herzlichen Glückwunsch!

Und nun wird es förmlich: Weil die Redaktion ihren Aufgaben tief im Westen entgegen ihres eigenen Slogans „fest in der Region verankert, packen wir Themen an und gehen den Dingen auf den Grund“ schon lange nicht mehr vollumfänglich nachkommt, verleiht der Blog den goldenen „Vollpfosten“, in der äußerst selten gewürdigten Print-Medien-Kategorie, dem Öffentlichen Anzeiger. In der Begründung der Jury heißt es dazu: Der Öffentliche Anzeiger hat die Dreistigkeit besessen, das Angebot in den Lokalseiten Bad Sobernheim, Meisenheim und Kirn auf die Hälfte – also eine Seite – herunterzuschrauben, was den Verlag aber nicht davon abhält gleichzeitig die Abo-Preise zu erhöhen. Service und Kunde triften hier weit auseinander. Frechheit siegt! Damit nicht genug: Die Macher hecheln der tagesaktuellen Musik nur noch hinterher (Beispiel heute Bericht Clown-Doktoren. Veranstaltung war vor 14 Tagen). Qualitativ und inhaltlich meist leer, neigt eine von Haus aus seriöse Tageszeitung sogar dazu, ungeprüfte Horrorszenarien im Boulevard-Stil zu verbreiten. Alles der schnellen Klicks wegen? Maybe? Die abgehackten Füße von Bad Kreuznach lassen grüßen. Der Vorfall hatte überregional Aufsehen erregt – auch und vor allem deshalb, weil der Öffentliche Anzeiger nicht autorisierte Falschinformationen in Umlauf brachte, die dann ruckzuck wieder einkassierte, um danach andere für ihre Effekthascherei an den Pranger zu stellen. Pfui! Möge der Vollpfosten in der Glasvitrine der Redaktion einen gebührenden Ehrenplatz finden und möge der mahnen und erinnern.  

Start des Zauberhaften Weihnachtsmarktes im Dhauner Schlossgarten!

Entspanntes Bummeln in den Abend hinein, Glühwein- und Plätzchenduft, der aus Ständen weht und vereinzelte Schneeflocken, die im Wind tanzen – so wünschen sich die meisten Menschen die nahende Advents- und Weihnachtszeit. Und dieses Motto war beim Start des „Zauberhaften Weihnachtsmarktes“ hoch zu Dhaun fast Programm! Zugegeben, die Schneeflocken mussten sich die Besucher denken. Aber ansonsten, hat alles für einen kleinen, aber feinen Markt, zusammengepasst. Dem Blog hat’s jedenfalls gefallen. Alle, die durch die kuschelige „Budenburg“ schlenderten, hatten zumindest am Eröffnungstag reichlich Platz, um sich in Ruhe umschauen zu können. Gut so! Das vom Blog vermutetet Besucherchaos stellte sich (noch) nicht ein.

Umso besser, denn auf Verkehrschaos, Parkplatzsuche sowie lange Warteschlangen an den Getränke- und Essensständen steht niemand so wirklich. Glühwein- und Kinderpunsch wurden heiß über die Theke gereicht. Wer lieber auf Kaltgetränke steht, wird hingegen bitter enttäuscht werden. Sprudel, Limo oder Bier sucht man an den Buden vergebens. Dahingehend sollte man nachbessern. Der Schlossgarten platzte beim Start nicht aus allen Nähten, als der Kinder- und Jugendchor Merxheim sein weihnachtliches Konzert darbot. Und wie! Freie Sicht auf die Bühne war garantiert. Die versprochene Eisenbahn für Kinder suchte man vergebens. Stattdessen drehte ein Mini-Karussell seine Runden. Das ist allerdings nicht wirklich ein Ersatz. Insgesamt betrachtet, ist der Weihnachtsmarkt einen oder sogar mehrere Besuche wert. Gelegenheiten dazu gibt es reichlich. Luft nach oben ist bekanntlich immer. Das Ambiente ist für Veranstaltungen dieser Art eh wie geschaffen. Und dann noch die Bling-Bling-Erlebnisse. Angebot, Programm und Zeiten unter www.schlossdhaun.de. Worauf also noch warten? Das Dhauner Schloss lädt ein – da muss man doch hin.

Wenn Bahnschranken verrücktspielen: Heute am Bahnübergang Martinstein!

Heute Morgen um 9 Uhr in  Martinstein. Eine Bahnschranke will sich einfach gar nicht, beziehungsweise nur halb senken oder sie will sich einfach nicht mehr vollumfänglich öffnen. DSei’s drum. Fakt ist, es ging eine ganze Weile nichts mehr. Verkehrsteilnehmer mussten wenden und ihre Fahrt über Monzingen fortsetzen. Kleiner, aber verkraftbarer Umweg – passt! Auch der Blog, der eine Weile vor dem Phänomen Bahnschranke verharrte, zog diesen Plan B irgendwelchen waghalsigen Manövern vor. Gut, kein einziges Fahrzeug wagte es auch nur im Ansatz den Bahnübergang zu überqueren, und dies, obwohl es ja durchaus möglich gewesen wäre. Wäre aber auch grob fahrlässig und absolut verboten noch dazu. Ein No-Go sozusagen. Irgendwann schlug dann auch ein Techniker-Team der Deutschen Bahn auf, um den Missstand zu beseitigen. Woran lag es nun? Tja, das werden wir wohl niemals erfahren.

Eindrücke aus dem Neubaugebiet „Scheiberling“ in Hochstetten!

Wie die Raupe Nimmersatt frisst sich der große Bagger Tag für Tag durch das Erdreich des Neubaugebietes „Scheiberling“. Der PS-starke Stahlkoloss modelliert mit jedem Schaufeleinsatz die spätere Ringstraße. Es mutet schon ein wenig nach Mondlandschaft an. Überall türmen sich Erdhaufen. Der Wendeplatz am Ende der Bebauung Richtung „Brünnchen“ wirkt großzügig, ja fast schon überdimensioniert. Das Regenrückhaltebecken am anderen Ende mutet nach XXL-Format an. Es sind die groben Vorbereitungen, die gerade abgewickelt werden. Der Untergrund ist triefend nass, sodass Lastwagen hier keine Chance haben. Die Erd-Transporte müssen Traktor-Gespanne übernehmen. Jedenfalls tut sich im Neubaugebiet was. Wobei, jetzt ist Pause. Die Nässe lässt weiteres Baggern nicht mehr zu. Zukünftige Bauherren oder Interessenten sollten sich jetzt schon ein Bild von der Situation vor Ort machen, bevor sie sich final für einen Bauplatz entscheiden. Wo ist die Nässe am stärksten und wo das Gefälle am steilsten? Kommt beides zusammen, wird es bitter und teuer. Schon jetzt lässt sich einiges erahnen.

Das musste gefeiert werden: Statt 1,7 Millionen satte 10,6 Millionen Euro Baukosten für den Hochwasserschutz!

Es mutet schon ein wenig nach Satire an. Der Hochwasserschutz von Hochstetten-Dhaun verschlang sage und schreibe 10,6 Millionen Euro. Satte 9 Millionen Euro mehr, als die Ursprungsplanung vorgab. Was für ein Sinnbild für politisches Versagen. Ironisch gefragt, wenn das kein Grund zum feiern ist? Können Ingenieure, Gutachter und Architekten wirklich so einen Bock schießen? Schaut ganz danach aus. Grob gerechnet, entspricht das einer Teuerungsrate um das 6,5-fache. So eine kapitale Fehleinschätzung muss man erst einmal hinbekommen. Noch dazu weitgehend unbemerkt, geräuschlos und daher ohne Folgen. Merke, nur selten können öffentliche Bauprojekte Kostengrenzen und Zeitvorgaben einhalten. Dabei hat jedes Projekt seinen Preis. Den gilt es aber richtig zu ermitteln. Und vor allem muss man danach zügig loslegen. Die Öffentliche Hand kann weder das eine, noch das andere. Schlimm, es juckt keinen so wirklich! Grotesk, statt sich für Geldverbrennung im XXL-Format schämend in die Ecke zu stellen oder öffentlich Abbitte, für eine auf der Hand liegende völlig falsche Herangehensweise sowie Kalkulation zu leisten, lassen sich die Verantwortlichen aus Behörden und Politik, allen voran Umweltministerin Katrin Eder, auch noch feiern.

Leute, das ist doch nur noch peinlich. Zum Fremdschämen sogar. Der Blog will ja kein Spielverderber sein, aber solche Feierlichkeiten, noch dazu, wenn die Kosten so völlig aus dem Ruder laufen, sind absurd und der Öffentlichkeit kaum noch zu vermitteln. Wahr ist, es wurde eine 5,25 Hektar große neue Hochwasser-Rückhaltefläche geschaffen, 1000 Meter alte Deiche ertüchtigt sowie 250 Meter Riegeldeiche neu gebaut. Das schafft Sicherheit! Wahr ist aber auch, es wurde unnötig Geld verbrannt. Viel Geld. Und das nur, weil nach dem Planfeststellungsbeschluss im Jahr 2015 nichts mehr kam. Es ging einfach nicht mehr weiter voran, was letztlich zu dieser nicht hinnehmbaren Preissteigerung von 1,7 auf 10,6 Millionen Euro führte. Der Steuerzahler hat’s ja. Weitere Folge: der Eigenanteil der VG stieg ebenso um ein vielfaches. Diesbezügliche Protestnoten – Fehlanzeige. Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb!  

Unfallgefahr bei der Feier? Heute offizielle Freigabe der Hochwasserschutzmaßen mit Pauken und Trompeten!

Das Wichtigste vorneweg: Passt mir dieses Mal besser auf die Ehrengäste auf, damit nicht wieder einer oder eine auf dem Weg zum Veranstaltungsort von einem Auto platt gefahren wird, wie es etwa bei der Freigabe der Ortsumfahrung der Fall war! Nicht auszudenken, wenn wieder ein Ersatzredner gefunden werden müsste. So, heute ist es also soweit: Die Hochwasserschutz-Maßnahme ist beendet. Hat ja fürwahr lange genug gedauert. Anlässlich der Freigabe dürfte sich wieder viel Politikprominenz am Seitenarm der Nahe einfinden. Man spricht von 80 geladenen Gästen. Hohe Beamte, das Who’s Who aus der Politik sowie ausgesuchte aus der Gesellschaft – passt! Minister auch? Ganz bestimmt! Landesumweltministerin Katrin Eder (Grüne) soll sich ja angekündigt haben. Komisch, dem Blog ist keine Einladung ins Haus geflattert. Dabei berichtet der doch immer so ehrlich, klar und deutlich von solchen Zusammenkünften. Der verpasst dann ja eine Lobhudelei-Orgie sowie den Schulterklopfer-Marathon sowie kühle Getränke und Snacks danach. Klappern gehört zum Handwerk. Statt zu feiern, sollten sich die Verantwortlichen lieber hinterfragen. Wie kann sich eine Maßnahme um das Vierfache verteuern? Wetten, das Thema wird ausgeklammert. Warten wir den Zeitungsbericht ab.

Vorab noch ein paar Impressionen von einer örtlichen Großbaustelle, die ja jetzt keine mehr ist. Bekanntlich wurden die Deiche, beginnend an der Nahebrücke der Bundesstraße 41, flussabwärts bis zur Nahebrücke Hochstädten beidseitig erneuert beziehungsweise unterbrochen oder verlegt. Ursächlich für die Ertüchtigung des Hochwasserschutzes, unter Berücksichtigung von Umweltschutzvorgaben, sind zwei wesentliche Aspekte: Die bereits bestehenden Deiche beiderseits der Nahe waren zum einen zu niedrig und zum anderen sanierungsbedürftig. Der Teilabschnitt an der Naheschleife wurde zurückgebaut und renaturiert. Die Nahe erfuhr dort auf 420 Meter Länge einen zusätzlichen Seitenarm, der durch eine kleine Insel vom Nahe-Bett getrennt ist.

Grün muss es noch werden. Die Fläche bietet reichlich Raum für Gestaltung, etwa für ein Naherholungsgebiet. Blöd, für Bänke, Relax-Liegen oder sonstige Verweil-Oasen sowie Spielwiesen- oder Plätze findet sich dort kein Platz. Durch den Wegfall des Deiches war es notwendig geworden, Hochstädten und die Sportanlagen durch zwei neue Querdeiche zu schützen. Auch die sind nahezu fertig. Im Zuge dieser Maßnahme wurde sichergestellt, dass der Wiesbach als Zufluss zur Nahe auch bei auftretendem Hochwasser keine Gefahr mehr durch Rückfluss darstellen kann. Der wurde schon seit geraumer Zeit verlegt. Weiterhin ist die Sanierung des linksseitigen Nahedammes auf einer Länge von 640 Metern zum Schutze des Gewerbegebietes erfolgt. Was noch fehlt ist die Herrichtung des Platzes vor der Hellberghalle. Dort, wo noch diese Woche das Containerdorf stand, war einst Spielwiese und Bolzplatz zugleich. Die Fläche sollte auch als solche wieder angelegt werden.

Senkt die VG Kirner Land ihre Umlage auch um 2 Prozentpunkte?

Ein Spruch in der Endlosschleife: „In die Verbandsgemeinde Rüdesheim blicken heißt lernen“? Warum konkret? Nun, die dortige VG senkt ihre Umlage um 2 Prozentpunkte für den kommenden Haushalt 2023. Boah, damit werden die Dörfer enorm entlastet. Deren Situation ist eh schon dramatisch genug, heißt es. Dramatische Finanzlagen der Dörfer kennt man auch hier. Daher, was Rüdesheim recht ist, sollte Kirn doch billig sein? Anders gefragt, hat die VG Kirner Land eine Senkung ihrer Umlage auch auf der Agenda? Warum nicht? Überdies, irgendwann müssten sich ja mal die Synergieeffekte aus der Fusion auszahlen. Wenn nicht jetzt in Krisen-Zeiten wann dann?

Wie weit sind die Haushaltsplanungen unter dem Dach der VG schon vorangetrieben worden, um diesbezüglich eine Prognose abgeben zu können? Vermutlich wissen bisher nur die „Rechner“, die meist hinter verschlossenen Türen ihre Taschenrechner quälen, wohin die Reise führt. Führt sie auch zu einer Senkung der Umlage? Vorbild Rüdesheim? Maybe? Hat diesbezüglich der Haupt- und Finanzausschuss schon getagt? Man darf gespannt sein, was da aus dem Rechenzentren der Kirner Verwaltung für Vorschläge kommen und wann man den VG-Rat über harte Zahlen informiert. Bestimmt „zeitnah“, dem absoluten Lieblingswort Kirner Verantwortungsträger schlechthin. Überhaupt, das Gremium wird ja generell nicht gerade mit Informationen bombardiert. Transparenz ist nicht gerade eine Kirner Stärke.

Erster Satire Preis 2022: Blog Vollpfosten in der Basalt-Edition geht an den Steinbruch!

Und nun startet sie wieder, die wilde „Blog-Vollpfosten-Fahrt! Man stelle sich vor die beliebte „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre doch der Brüller! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Auch hier hat es Typen, die es wert sind ausgezeichnet zu werden. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere „Taten“ und „Leistungen“. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Und jetzt Trommelwirbel: Zum Kreis der erlesenen Preisträger darf sich nunmehr auch die Basalt AG zählen. Die Steinbeißer sind die ersten Preisträger 2022! Herzlichen Glückwunsch!

Und jetzt wird es förmlich: Weil das Unternehmen den Dhauner Wald gegen alle Widerstände aus dem Volk platt machen will und zudem den Tierheim-Pachtvertrag kündigte, verleiht der Blog den goldenen „Vollpfosten“ in der Steinbeißer-Edition – mit eingearbeiteten Basaltsteinchen sowie einem herabhängenden symbolischen „Steinklopfer-Hammer“ unter eine Staubwolk-Glocke – an die Basalt AG. In der Begründung der Jury heißt es dazu: Kaum ein anderes Unternehmen hat es in kürzester Zeit fertig gebracht, seine eh nicht übermäßig ausgeprägten Beliebtheitswerte bei den Menschen nochmals derart in den Keller sinken zu lassen. Glückwunsch zu einer von allen wahrgenommenen Unglaubwürdigkeit! Nur der Hartnäckigkeit einer engagierten Bürgerinitiative ist es zu verdanken, dass die beabsichtigte Steinbrucherweiterung vorerst vom Tisch ist. Das Tierheim hingegen muss gehen. Die neuerliche Gnadenfrist mildert die negative Image-Kurve zwar etwas ab, kann den totalen Absturz in den Minusbereich aber nicht wirklich verhindern.

Zauberhafter Weihnachtsmarkt in der Schlossallee

„Morgen Kinder, wird’s was geben. Morgen werden wir uns freu’n“: An den Wochenenden 9. bis 11. Dezember sowie 16. bis 18. Dezember, veranstaltet der Schlossherr einen zauberhaften Weihnachtsmarkt vor der großen überdachten Bühne sowie im Rittersaal. Das wird bestimmt himmlisch werden. Das Ambiente ist für vorweihnachtlichen Budenzauber wie geschaffen. Und gut ein Dutzend wurden aufgebaut. Verscheidene Aussteller fonden darin reichlich Platz. Insgesamt drei Weihnachtsbäume sorgen für Lichterglanz. Dass die Gemeindediener diese ersatzweise für den Schlossherrn aufstellen mussten und auch sonst beim Aufbau Hand anlegten – geschenkt. Man hilft sich halt gegenseitig. Keine Frage, der Weihnachtsmarkt wird gewiss viele Besucher anlocken. Am 9. Dezember, gegen 18:30 Uhr, gibt der Kinder- und Jugendchor Merxheim ein kleines Konzert, welches den ersten Weihnachtsmarkt-Abend musikalisch untermalen wird. Für Kinder dreht eine Eisenbahn ihre Runden. Hunger und Durst muss niemand leiden. Ob der Nikolaus vorbeischauen wird? Nix genaues weiß man nicht. Mehr zum Programm und den Öffnungszeiten unter www.schlossdhaun.de.

Nikolaus blickt kritisch auf das Kirner Land

„Ho, Ho, Ho“! Heute ist ein Festtag. Traditionell ist am 6. Dezember der Heilige Nikolaus von Haus zu Haus unterwegs. Doch der gute alte Mann mit dem Rauschebart hat es schwer in diesen schrägen Zeiten. Globale und lokale Krisen, Ärgernisse und Probleme gibt es noch und nöcher. Der Nikolaus hat heuer wieder ein besonderes Auge auf das Kirner Land geworfen, und dies obwohl, seine Nordpol-Heimat wegen der Klimaerwärmung wegzuschmelzen droht. Kritisch verfolgt er vor allem die politischen Geschehnisse. Der Blog hatte die Gelegenheit mit ihm und seinem Kumpel Knecht Ruprecht ein Gespräch zu führen. Ohne Luft zu holen, plauderten beide exklusiv aus dem Nähkästchen. Expertentipps und Seitenhiebe gab es obendrauf. Im Ergebnis, ein nicht ganz ernst gemeintes Weihnachtsinterview.

Blog: Vorab, Heilige Männer, wie war eure Reise ins Kirner Land?

Nikolaus: Gut! Schneller als gedacht. (Grinst)! Den Sinkflug leitete ich entlang des Lattenzauns an der Ortsumfahrung Hochstetten ein, um auf der Sahne-Filet-Fläche des Bürgermeisters abrupt landen zu können. Pssst, aber nicht weiter sagen. Sonst muss ich am Ende bei dem Herren mit dem zweifelhaften Ruf noch Gebühren entrichten. Boah, das ist aber auch eine schnuckelige Industriefläche, noch dazu so glatt und baureif hergerichtet. Bissel nass vielleicht. Ich kam in den vielen Pfützen ganz schön ins Schlingern. Der meterhohe Aufbau hat bestimmt eine Stange Geld gekostet, die, wie jeder weiß, der Schlawiner ja nicht bezahlen musste. Ja, der Nikolaus ist auf dem Laufenden. Ob der damalige Verkauf und jetzt das monatelange Verfüllen wohl mit rechten Dingen zugegangen ist?

Blog: Na, na, na! Du wirst doch nicht Zweifel an der Integrität unseres Bürgermeisters streuen wollen?

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Das Wort zum Tierheim-Montag!

Jeder hat eine zweite Chance verdient, auch und vor allem Bürgermeister! Am vergangenen Samstag hat ja auch der sonst eher etwas schlafmützige Öffentliche Anzeiger die Fristverlängerung für das Tierheim bis Oktober ins Blatt gehoben. Immerhin! Klare Message von Bürgermeister Thomas Jung, ist der Ausdruck tiefer Dankbarkeit gegenüber einem Unternehmen, das ursprünglich schon Ende Januar den Tierschutzverein vor die Tür setzen wollte. Die Schon- oder Gnadenfrist nehmen alle Beteiligten aus den Reihen des Tierschutzes sowie Politik gerne an, heißt es in der Meldung weiter. „Aber trotzdem dürfe man jetzt nicht die Hände in den Schoß legen, lässt sich Jung zitieren. Dass der vor zwei Jahren schon über die Kündigung des Pachtvertrages infolge Eigenbedarfs der Basalt AG Bescheid wusste – geschenkt. „Wir haben nun die Möglichkeit zu einem nahtlosen Übergang“, freut sich der VG-Chef. Freuen wir uns mit ihm über seine zweite Chance. Die Basalt AG hat vor allem ihm Zeit verschafft. Gut so, denn den „Tierheim-Totengräber-Makel“ wäre er bis zum Ende seiner Amtszeit nicht mehr losgeworden. Fakt ist, das Tierheim nimmt wieder Tiere auf und wirbt offensiv mit freien Kapazitäten, auch und vor allem bei den Kommunen. Erst schließen, dann abwickeln, dann wieder von vorne anfangen – das alles hätte es nun wirklich nicht gebraucht. Unnötig hoch drei! Das macht doch alles so gar keinen Sinn!

Post vom Blog an den Marktmeister der Herzen Timo Munstein!

Es ist ein geflügeltes Wort: Selten wird so gelogen wie bei Beerdigungen – und Abschieden. Doch bei Timo Munstein darf es ruhig mal Lob sein, und nicht zu knapp. Denn unser aller Marktmeister brachte ein seltenes Kunststück fertig: Trotz so mancher Krisen in den zurückliegenden Jahren, sorgte der positive Typ vor allem mit einer gehörigen Portion Ruhe und Gelassenheit sowie geballter Hartnäckigkeit dafür, dass Märkte, Feste und Kirmesveranstaltungen noch immer im Mittelzentrum leben. Und wie! Meist liefen bei Dir die Fäden zusammen. Im Hintergrund, denn Blitzlichtgewitter war nie Dein Ding. Doch damit ist jetzt Schluss. Der Marktmeister mit Leib und Seele hat fertig! Du wirst ersetzt. Zugegeben, Höhen und Tiefen wechselten sich auch unter Deiner Regie meist ab. Es lief nicht immerzu alles wie geschnitten Brot. Gerade wenn es mal hakte, hast Du nicht gejammert, sondern geklotzt. Als erfahrener Hase verfügtest Du immer über einen Plan B in der Schublade. Und als AZ-Reporter war ich nicht selten Zeitzeuge Deines Pragmatismus! Weitblick eben! Denn Selbstläufer sind Veranstaltungen, gleich welcher Art, schon lange nicht mehr. Umso mehr braucht es Erfahrung, Netzwerke, Seilschaften, Kontakte und nicht zuletzt auch vertrauensvolle Freundschaften, damit das Rad der Feierlichkeiten am Laufen gehalten werden kann.

Timo, Du hast seit der Jahrtausendwende das „Marktmeister-Dress“ mit Leidenschaft getragen. Du wirst Deine Gründe haben, warum Du dieses jetzt für immer abstreifst und das Ressort Wirtschaft und Tourismus verlässt. Viele Standbetreiber und Marktbeschicker werden ihren Marktmeister der Herzen jetzt schon vermissen. Du hinterlässt große Fußstapfen, die ausgefüllt werden wollen. Du bist aber auch nicht aus der Welt und kannst Deiner Nachfolgerin auf kurzen Wegen stets mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und die wäre mit der Muffe gepufft, wenn sie das nicht täte. Deinen Ausstieg wirst Du Dir gewiss gut überlegt haben. Leben heißt Veränderung, auch und vor allem auf dem beruflichen Parkett? Die Wertschätzung seitens Deines Arbeitgebers wird sich gerade jetzt in der Umstellungsphase zeigen. Du bist ja noch „jung“ sowie angriffslustig und ein Schaffer noch dazu.

Der verspricht Spaß: Bike Park entsteht gerade in Hochstetten Dhaun!

Jetzt geht es tatsächlich los! Neben dem Sportplatz toben sich gerade die Bagger aus. Der Grund: Hier entsteht ein „Bikepark“ für Junge und Junggebliebene. Hopp dann! Merke: Biken in einem Bikepark hat ungefähr genauso viel mit herkömmlichem Radfahren zu tun, wie Formel 1 Boliden mit Pferdefuhrwerken. In den jeweiligen Parcours wird nicht gekleckert, sondern geklotzt! Diese beinhalten Rampen und Hügel für verschiedenste Ansprüche. Flowiger Trail, Step Ups and Downs, Gaps und vieles mehr – passt. Gehören Extrem-Parcours-Biken und Hochstetten-Dhaun zukünftig zusammen? So schaut’s aus! Neben dem Sportplatz hatten sich ja schon seit längerem verschieden große Grundhügel aufgetürmt. Rohlinge sozusagen. Die werden gerade extrem gut modelliert. Ziemlich groß wird das Teil mit Mittelinsel. Schaut flüssig und nach jeder Menge Spaßfaktor aus.

Der Ortsgemeinderat hat den Auftrag in einem Volumen von 14 500 Euro an die Firma Joscha Forstreuter mit Sitz in Wahlenau vergeben. Die Profis haben Erfahrung. Die haben die Planungshoheit. Müssen die auch, denn der Park muss allen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Vor der Freigabe muss der abgenommen werden. Nach dem Anlegen kommt das Sanden. Und der muss noch aushärten. Erst dann dürfen die Biker loslegen. Und das werden die auch. Logisch, dass der Blog den auch einmal ausprobiert und auch bewertet. Nicht waghalsig, sondern dosiert, wohlgemerkt!  Spätestens im Frühjahr wird es dann lauten: „Schnappt euch euer Bike und dann kann es auch schon losgehen.“

Baut die Bahn ein Schwimmbecken am Bahnhof Hochstetten?

Nein, hier schließt sich kein ovales Schwimmbecken für Bahnreisende. Auch wenn es so anmutet, das Einbauen der L-Betonsteine dient einzig und alleine der Herrichtung des Bahnhofsvorplatzes und nicht dem Vergnügen von Zugfahrern. Spaß beiseite, vermutlich wird die Fläche danach verfüllt – nicht mit Wasser – um darauf später Parkplätze zu schaffen. Maybe? Die Zuwegung davor wird ebenso befestigt werden. Die endet dann am Bahnsteig, der später sowohl über Treppenstufen, als auch barrierefrei über eine Rampe zu erreichen sein wird. Man kann durchaus schon eine Handschrift erkennen. Aber warten wir doch einfach die weiteren Baufortschritte für eine abschließende Bewertung ab. Bei der momentan hohen Schlagzahl, kann es ja nicht mehr so lange dauern, bis sich die abschließende Struktur zeigt. Die Bilder oben sind schon ziemlich aussagekräftig, wenngleich die Anordnung der L-Steine auf den ersten Blick gerade erschlägt und auf den Zweiten überdimensioniert scheint.   

Rundgang durch die Ortsteile: Zeigt her eure Weihnachtsbäume!

Es sind zwar durchweg keine Prachtexemplare, aber Krücken sind es bei weiten auch nicht. Im Gegenteil: Die Weihnachtsbäume in Hochstetten, Hochstädten und Karlshof gehen in diesem Jahr als überaus vorzeigbar durch. Vor allem der in Hochstetten verdient sich absolute Bestnoten. Dicht, relativ gerade im Wuchs, gleichmäßig im Zweigen-Kleid – viel mehr geht nicht. Sie stehen an den üblichen Ecken und kündigen die baldige Weihnacht an – passt! Der Blog findet die Auswahl jedenfalls vollumfänglich gelungen. Lob an die Gemeindearbeiter an dieser Stelle! Grund zur Beschwerde liefert also keine der drei Tannen. Die Reaktionen klingen durchweg positiv. Sollte jemand dennoch nicht zufrieden sein, Beschwerden können wie immer schriftlich an den Weihnachtsbaumbeauftragten im Gemeindebüro abgegeben werden.

Und die hat es wohl auch schon gegeben, weil der Dhauner Weihnachtsbaum erstmals hinauf auf die Schlossmauer verlagert worden ist. Ein Aufreger? Nicht wirklich! Der ist ja nicht weg. Der steht eben nur woanders. Und auch der schaut gut aus, wenngleich der Schlossherr den noch nicht ganz ausgepackte. Spätestens zum Weihnachtsmarkt dürfte der ab leuchten. Überhaupt, wenn erst in der Dunkelheit die Glühbirnen brennen, jucken ohnehin keinen mehr kleinere Schwächen. Meckern gilt eh nicht, zumal sich jeder Ortsteil noch über einen eigenen Weihnachtsbaum freuen kann. Wobei, eine sowohl, als auch Lösung wäre in Dhaun durchaus machbar gewesen. Übrigens, die Älteren werden sich erinnern, es gab Zeiten, da wurde in deren Schatten bisweilen sogar Weihnachtslieder angestimmt, Glühwein und Würstchen verkauft. Die Tradition des Musik- und Unterhaltungsvereins Hochstetten ist allerdings nicht erst seit Corona Geschichte.

Adventskalender: Heute öffnet der Blog das erste Türchen!

Heute ist es wieder soweit: Die Spannung steigt – was sich wohl hinter dem ersten Türchen versteckt? Etwas Süßes? Oder etwas Selbstgebasteltes? Einen Gutschein oder…? Adventskalender erfreuen Groß und Klein gleichermaßen und sind schon lange nicht mehr nur reine Kindersache!  Ob selbstgemacht oder gekauft – Adventskalender gehören in die Vorweihnachtszeit wie Plätzchenduft und Tannenzweige und verkürzen mit ihren 24 Türchen die Wartezeit bis Weihnachten: denn mit jedem geöffneten Türchen rückt Heiligabend immer näher! Und auch der neugierige Blog hat einen Adventskalender auf dem Esszimmertisch stehen. Klein aber fein, mit Schokolade gefüllt – passt! Und der reicht. Man will ja nicht unbedingt ein Vermögen ausgeben für kleine Geschenksäckchen mit Inhalten, die hinterher eh keiner braucht. Was für den Magen gilt, lässt sich auch prima auf Blogbeiträge übertragen. Der öffnet nicht jeden Tag ein Türchen, hinter der sich eine Geschichte verbirgt, aber heute, zum Auftakt, dann doch ein kleines Gedicht hinter dem 1. Advent:

Komm flieg her lieber guter Nikolaus,
komm am 6. Dezember ins Kirner Land hinaus,
lande mit dem Schlitten in unserm Dorf,
stehe dem Blog für ein Interview Rede und Antwort,
Der will Dir einige heikle Fragen schnell stellen,
bring mit, Knecht Ruprecht, deinen Gesellen.
Ihr habt stets ein Auge auf das Kirner Land,
auf eure ehrlichen Antworten bin ich gespannt.
Bringt die Rute mit und auch Geschenke,
ihr werdet beides brauchen, wie ich denke.
Kirner Land, manches gut und manches im argen,
frei raus euer Urteil, wir können es vertragen.
Der Blog das Gespräch direkt auf die Seite hebt,
während ihr wieder aus Hochstetten entschwebt.
Drum liebe Leute schaut am Nikolaustag auf den Blog, 
was immer dort steht, nicht ich, sondern der Nikolaus 
hat es verbockt.

Kirner Tierheim darf vorerst bleiben!

Alles zurück auf Anfang? Nicht ganz, aber fast! Hurra, das Tierheim darf vorerst an alter Wirkungsstätte weitermachen. Zumindest bis zum Herbst 2023. Die jetzt doch überraschende Fristverlängerung der Verpächter ist jetzt durchgesickert. Und die Tierheim-Verantwortlichen wollen der zurückgespielten Ball wohl auch aufnehmen und die Tierbetreuung langsam wieder hochfahren. Ganz vorsichtig geschlussfolgert, dürfte den Angestellten somit der Gang zum Arbeitsamt erspart bleiben. Gut vor allem für die Tiere und auch gut für das Kirner Land – passt! Blöd nur, man hat schon einiges an Inventar entsorgt. Egal, bis zum Herbst sollte auch das von allen angestrebte Ausweichquartier im und am ehemaligen Borussia-Heim fix sein. Fast ein Jahr Übergangszeit sollte ausreichen, um den Umzug hoch zum Loh in Ruhe vorbereiten zu können. Dafür braucht es ja schließlich auch Bebauungsplan-Änderungen. Warum das ganze Hickhack in Sachen Tierheim überhaupt Fahrt aufnehmen konnte, diesbezüglich sollten sich die in diesem Prozess handelnden Personen mal hinterfragen.

Allen voran die Basalt AG, die eine Kündigung zum Januar ausspricht, um sie dann doch in den Spätherbst zu verschieben. Hochkochende Emotionen hätten vermieden werden können, wenn man in weiser Voraussicht und mit langer Hand den Standortwechsel vorangetrieben hätte. So knallfall – passt so gar nicht und ist auch unnötig. Die Fehlerkette ist lang! Transparenz, Fehlanzeige! Aber jetzt scheint am Ende ja doch noch alles gut zu werden. Das Tierheim bekommt mehr Zeit geschenkt, um sich letztlich neu aufstellen und den Gegebenheiten anpassen zu können. Ist ja auch bald Weihnachten. Nochmals zum Mitschreiben: Absprechen, man hätte sich in großer Runde unbedingt absprechen müssen. Diese Errungenschaft unterscheidet vernünftige Menschen schließlich von Tieren. Dialog ist doch das einfachste und naheliegendste überhaupt. Dazu gehört auch die Erarbeitung einer gemeinsamen Ausstiegs- sowie Umzugsstrategie.  Hoffentlich hat man aus diesem Tierheim-Lapsus die richtigen Lehren gezogen. 

Ein Wunder-Christbaum für den Kreisel!

Ein Christbaum der Superlative! Der mit Abstand prächtigste Weihnachtbaum im Kirner Land und weit darüber hinaus ragt in Hochstetten-Dhaun regelrecht in den Himmel. Weihnachtsbaum hinterm Lattenzaun – passt. Von wegen hinter dem Zaun. Der ragt sogar weiter über die monströse Schallschutzwand heraus. Mehr als 5000 Kugeln, Sterne und weiterer Weihnachtsschmuck hüllen die etwa 20 Meter hohe Weißtanne aus dem heimischen Dhauner Wald in ihr weihnachtliches Gewand. Wahnsinn, der Lichterglanz. Keine Frage der „Kreisel-Christbaum“ ist ein Hingucker. Mehr noch: Der ist fast schon eines Eintrags im Guinness-Buch der Weltrekorde würdig. Der bietet sowohl ein spektakuläres Farbenspiel, das man gesehen haben muss, als auch ein Lichtspektakel. Und das Beste daran, alles LED. Der Spareffekt ist enorm und schont dadurch den Geldbeutel der Ortsgemeinde. Hochstetten-Dhaun vorn? Und wie! Wobei, nicht jedem ist der prachtvolle, ja fast schon ehrfurchtsvolle Anblick auch wirklich vergönnt. Es handelt sich nämlich um einen Fantasie Weihnachtsbaum. Für manche Menschen ist der absolut unsichtbar. Für andere hingegen ist er nur der helle Wahnsinn. Der Blog kann ihn sehen und er kann ihn auch mit der Kamera im Bild festhalten. Aber schaut doch selbst mal nach dem Kreisel-Christbaum am Lattenzaun.      

Hurra! Verbandsgemeinde Kirner Land erhält sage und schreibe 800 000 Euro Klimageld vom Land!

Ja, ist denn heut‘ schon Weihnachten. In ganz Rheinland-Pfalz sollen gut 250 Millionen Euro in kommunale Projekte für Klimaschutz fließen. Städte und Gemeinden können das Geld ab Sommer 2023 erhalten. Auch das Kirner Land? Natürlich! Schnell mal gerechnet: Nach einem festgelegten Schlüssel bekommt die Verbandsgemeinde runde 800 000 Euro (44 Euro pro Einwohner) überwiesen. Dafür muss eine alte Frau ziemlich lange für stricken. Und das Beste daran, die Kohle gibt es on top. Zweckgebunden, wohlgemerkt:. Ob die VG schon um den zu erwartenden Geldsegen weiß? Ja, nein, vielleicht? Naja, die kann ja heimlich auf der bösen Blog-Seite nachlesen. Tun die Mitarbeiter ja eh immer. Gemäß SWR sollen vor allem etwa eine nachhaltige kommunale Energieversorgung – wie Fernwärme oder Biomasse, gefördert werden. Förderungswürdig sind auch energetische Sanierungen zum Beispiel von Schulen und Kitas. Kommunen könnten ihre Beleuchtung energieeffizient umstellen, etwa auf LED.

Oder sie investieren in das Radwegenetz oder Fußgängerwege. Die Kommunen können das Geld auch direkt an die Einwohner weitergeben, beispielsweise indem sie Balkon-Solaranlagen zur Stromerzeugung fördern. Klingt doch alles gar nicht so schlecht. Vor allem die Variante Balkon-Solaranlagen. Da wäre der Blog gerne mit von der Partie. Wann und wo kann der seinen Antrag stellen? Egal! Man könnte aber auch die Kohle dafür verwenden, um in Sachen VG-Solarpark endlich einmal einen Fuß in die Tür zu setzen. Förderungswürdig sind auch kleine Projekte, etwa Sonnensegel für Kitas und Schulen. Der Fantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt. Hat jemand eine andere Idee? Fakt ist, geschenktes Geld kommt aus Mainz. Inwieweit die Verbandsgemeinde die Kohle sinnvoll und nachhaltig einsetzen wird, bleibt abzuwarten. Wobei, die beherbergt ja jetzt einen klugen Klimaschutzmanager unter dem eigenen Dach. Der wird wissen, wie man das geschenkte Geld am effektivsten einsetzen wird können.

Alles wird schön am Naheufer in Hochstädten! Freigabe des Hochwasserschutzes am 8. Dezember!

Jetzt wird es schnuckelig gemütlich! Die Maßnahme Hochwasserschutz Hochstetten-Dhaun neigt sich ihrem Ende zu. Letzte Feinheiten werden gerade erledigt. Flächen final eingeebnet, dekorierende Steine sowie Tische und Bänke platziert. Wobei, es handelt sich lediglich um ein einziges Arrangement an der Nahebrücke für Radfahrer und Spaziergänger. In den naturnahen Uferstrukturen sucht man gemütliche Plätzchen zum Verweilen vergebens. Sei’s drum, am 8. Dezember, ab 13.30 Uhr, soll die offizielle Freigabe erfolgen. So steht es heute in der Zeitung. Wahrscheinlich mit Tamtam und Getöse und viel geladener Prominenz. Der passende Rahmen muss schon sein. Inwieweit die Bürger eingeladen sind, lässt sich aus dem Zeitungsbericht nicht exakt herauslesen. Aber die dürfen ganz bestimmt vorbeischauen. Zu den Programm-Einzelheiten wird man sicherlich noch etwas hinterherschieben. In der im Öffentlichen Anzeiger abgedruckten Pressemitteilung heißt es zum Projekt:  

„Die Nahedeiche wurden in den 1930er-Jahren mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln errichtet. Die SGD Nord hatte bei der Überprüfung der Deichsicherheit vor Jahren festgestellt, dass eine Ertüchtigung erforderlich ist. Die 820 Meter lange Deichanlage am Gewerbegebiet sowie die 200 Meter lange Deichanlage in der Ortslage Hochstädten wurden ertüchtigt. Um der Nahe bei Hochwasser mehr Platz und damit Ausdehnungsraum zu geben, wurde in einem 400 Meter langen Abschnitt ein Teil der alten Deichanlage zwischen Hochstädten und dem Sportplatz zurückgebaut. Die offenen Flanken des Hochwasserschutzes wurden durch neue Riegeldeiche mit jeweils 250 und 200 Meter Länge bis zum Hochufer geschaffen. Durch den landseitigen Rückbau des Deichs konnte eine 5,25 Hektar große Fläche für den Hochwasserrückhalt geschaffen werden. Im Nahevorland wurden außerdem ein neuer Seitenarm erschlossen und neue naturnahe Uferstrukturen gestaltet. Zudem wurde ein naturnaher „Erlebnisbereich Wasser“ für die Naherholung entwickelt.“

Stell dir vor, es ist Musik in historischen Anlagen und keiner geht hin!

Stell dir vor, es ist „Musik in historischen Anlagen“ und keiner geht hin! So geschehen bei der neuerlichen Veranstaltung in Kirns guter Stube mit dem Musikverein 1878 Kirn. Die 12 Musiker und Musikerinnen waren nahezu in der Überzahl, wenn man vereinzelten Stimmen aus dem Besucherraum glauben schenken darf. Woran lag es? War es der Termin, die Örtlichkeit, die Musikauswahl? Nix genaues weiß man nicht. Fakt ist, das Konzert hätte wesentlich mehr Zuspruch verdient gehabt. Hat die Verbandsgemeinde die richtigen Lehren gezogen? Wird die ihre Veranstaltungen zukünftig effektiver bewerben? Vorgefertigte Anzeigen im Mitteilungsblatt reichen bei weitem nicht aus. Das Grundproblem: Das Ressort Wirtschaftsförderung und Tourismus hat keinen gelernten Gestalter- oder Marketing-Experten im Team. Zumindest kann der Blog keinen entdecken, der solchen Ansprüchen genügt. Der Blick aus dieser Brille fehlt also völlig. Zeitgemäße Öffentlichkeitsarbeit, Fehlanzeige. Da kommt wenig bis gar nichts aus dieser Abteilung.

Sorry, aber alleine schon Facebook und Homepage sind Belege für Schlafwagen-Philosophie. Letztere steht seit ihrer Neuauflegung ohnehin absolut still. Keine Abwechslung, keine Bewegung, kaum Aktualität im Sinne von Neugier wecken – passt nicht! Ein paar formelle Aktualisierungen in Verwaltungsangelegenheiten, das war es dann auch schon an Pflege. Zu wenig! Wahrscheinlich kennt sich kaum einer mit dem System aus. Dabei hat diese Plattform so viel mehr zu bieten. Zusammengefasst, wird der Stellenwert einer breiten Öffentlichkeitsarbeit unter dem Dach der Verbandsgemeinde viel zu stiefmütterlich behandelt. Sich nur auf das Mitteilungsblatt verlassen, ist, mit Verlaub, viel zu wenig. Bei den meisten Haushalten landet das ungelesen in der Altpapiertonne. Dem fehlt sowohl der redaktionelle Punch, als auch die Attraktivität. Es gibt viel zu tun, nur packt es eben keiner an. Leider! Es ginge so viel mehr bei der Außendarstellung, auch in der Nachberichterstattung aller VG-Ereignisse mit Bildern und Berichten. Es fehlt einfach an Phantasie. Und so bleibt alles stets beim alten Trott.

Herbstzeit ist Pflanzzeit! Hat Hochstetten-Dhaun den Zeitpunkt verpasst?

Der Blog hat die Ankündigung noch im Ohr und sie sich auch den Block notiert! Während der letzten Ortsgemeinderatssitzung vor der Sommerpause kündigte Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell auf Nachfrage noch vollmundig an, wonach man „selbstverständlich die Grünanlagen an der Kreisel-Schallschutzwand in der Herbst-Pflanzperiode anlegen werde“. Der war fast schon entrüstet über diese Frage. Wir schreiben Ende November und der ideale Zeitpunkt ist längst rum. Was ist passiert, dass weder Bäume noch Hecken rund um die Parkfläche „Im Steingrund“ sowie gegenüber auf der Verkehrsinsel, noch im kleinen Kreisel eingesetzt worden sind? Nach wie vor sorgt nur Wildwuchs und Unkraut hier für etwas Grün. Dabei sind gerade Bäume zwingend notwendig, damit sich Schall- und Sichtschutz schnellstens entwickeln können. Ob die Pflanz-Kolonne in diesem Jahr noch aufschlagen wird? Maybe? Versprochen ist schließlich versprochen. Es passiert aber (noch) nichts. Oder doch? Die Herbstpflanzung reicht von Ende September bis Anfang Dezember. Noch ist Zeit. Es kann doch nicht so aufwändig sein den Untergrund vorzubereiten und ein paar Löcher auszuheben. Die Maßnahme bekommt jeder Kleingärtner innerhalb eines Tages auf die Kette. Kaum vorstellbar zwar, aber vielleicht geht ja doch noch was in diesem Jahr. Schauen wir mal.

Das Wort zum Sonntag: „Gude Advent“

Der kleine aber feine Weihnachtsmarkt in Kirn war nur der Anfang. Viele weitere im Kirner Land oder darüber hinaus werden folgen. Das Kirner weihnachtliche Viereck konnte sich jedenfalls sehen und auch hören lassen. Vor allem das durchgängige Bühnenprogramm sorgte für beste Unterhaltung. Weihnachtliche Stimmung pur – passt! Die Resonanz sowohl Freitag, als auch Samstag war aller Ehren wert. Dass am Samstag die Elektroversorgung zeitweise zusammenbrach – geschenkt. So viel steht fest, der Habeck hatte seine Spar-Finger nicht im Spiel. Der von vielen spontan geäußerte Verdacht erhärtete sich nicht. Vielmehr gab es technische Schwierigkeiten, die in dr Folge immer wieder auftraten. Sei’s drum!

Die Kirner haben offenbar richtig, richtig Bock auf Glühwein, Kinderpunsch, Flammkuchen, Grillwürstchen und alles was sonst noch dazu gehört. Und heute geht es weiter! Dem Blog haben die abendlichen Besuche jedenfalls gefallen. Und dem hat auch der Glühwein geschmeckt. Heiß serviert, wie es sein soll. Und auch die Preise sind okay. Logisch, dass Erhöhungen in diesen Zeiten nicht zu verhindern waren, aber die Aufschläge fielen moderat aus. Der Glühwein kostete 2,50 Euro. In Mainz kostet die gleiche Tasse minimum 4 Euro, eher mehr. Ganz schön happig, gell? Sei’s drum, das Modell Kirner Weihnachtsmarkt taugt als Vorbild für andere. Kirn auf der Weihnachtsbühne vorn? Was den Budenzauber und das Bühnenprogramm angeht, auf alle Fälle!

Es ist angerichtet: Kommt vorbei zum Spezialbiertag!

Feiern bis der Schornstein wackelt? Kein Problem, beim Spezialbiertag der Kirner Privatbrauerei am heutigen 26. November. Es ist alles angerichtet für ein Brauerei-Familienfest in XXL-Format. Pünktlich um 11 Uhr wurden die Zapfhähne geöffnet. Und pünktlich um 11 Uhr strömten alle Bierfans, und jene die es werden wollen, aus allen Richtungen herbei, um den Feiertag vor dem ersten Advent zu huldigen. Wie immer halt ist Zusammenhalt ebenTrumpf, wenn die Brauerei zu ihren traditionellen Zusammenkünften einlädt. Der gelebte Kult hat was! Und das spürt man. Locker und flockig sind sowohl Gastgeber, als auch Gäste aus Nah und Fern, mit oder ohne Club-Dress, im Schatten des Schornsteins unterwegs, dem Wahrzeichen schlechthin. Was für ein ellenlanger verschachtelter Satz.

Mittendrin, statt nur dabei, ist stets auch der Blog. Und der ließ es sich nicht nehmen, schon zu frühen Stunde auch das „Aroma-Pils“ zu testen, der neuesten Errungenschaft aus der eigenen geheimen Rezeptschublade. Was soll ich schreiben, es schmeckt! Süffig und voll Aroma- passt! Doch probiert es doch selbst. Bis 18 Uhr besteht noch die Möglichkeit dazu. Also, worauf noch warten liebe Menschen im Kirner Land, euer Mutterhaus bittet zum „Bier-Tasting“ in den Brauereihof – da müssen Mann und Frau doch hin. Das Festzelt bietet Behaglichkeit und musikalische Unterhaltung, die Bierbrunnen Gerstensäfte und der Grill Köstlichkeiten – mehr geht nicht. Kommt also vorbei. Hopp, trinkt die Brauerei leer! Der Slogan ist heute Programm! Wobei, das wird kaum gelingen. Die fleißigen Brauer haben vorgesorgt und werden das zu verhindern wissen.  

„Nahwerte“ – das Kirner Online-Kaufhaus der ungenutzten Möglichkeiten!

Nahwerte kann mehr…!

Was gibt es im Kirner Online-Kaufhaus „Nahwerte“ so Neues? Kurze Antwort: Nichts! Und dem Nichts widmete der Öffentliche Anzeiger neuerlich wieder einen riesigen Riemen. Dass der in den vergangenen Berichterstattungen nahezu die gleiche Botschaft der ungenutzten Möglichkeiten verbreitete – geschenkt. „Nahwerte“ steckt halt noch in den Kinderschuhen fest. Die Plattform ist unausgereift und hat sich einfach (noch) nicht freischwimmen, geschweige denn weiterentwickeln können. Wie auch, wenn die meisten Mitglieder nichts aber auch gar nichts ins Online-Schaufenster stellen. Die Plattform ist alles andere nur nicht kundenfreundlich in Szene gesetzt. Warum? Es fehlt nach wie vor am hierfür notwendigen Angebot, von reizvollen Schnäppchen ganz zu schweigen.

Die Brauerei ist der einzige Leuchtturm in einem sonst doch eher bescheidenen Warenbestand. Ein Zugpferrd reicht aber nicht. Kurzum, dem Kaufhaus fehlt es insgesamt an Reiz und Attraktivität. Kaum vorstellbar, dass die Kunden gerade jetzt zur Vorweihnachtszeit scharenweise Reinklicken und bestellen. Zumindest nicht so, wie es erforderlich wäre, um auch nur ansatzweise in die Gewinnzonen klettern zu können. Warum in Gottes Namen kommt „Nahwerte“ noch immer nicht so wirklich aus dem Quark? Von wegen Rabatt-Schlacht! Stiefmütterlich fristet die Kirner Antwort auf Amazon ihr Dasein. Und so steht es auch heuer in der Zeitung geschrieben. Die hat den Mitgliedern zwischen den Zeilen folgende Botschaft ins Stammbuch geschrieben: „Macht mehr draus!“ Nur eben etwas moderater ausgedrückt, als der Blog aus Hochstetten-Dhaun das mitunter zu tun pflegt.

Ungepflegt, unbestückt, unattraktiv – passt nicht! Dabei steht das Gerippe. Ehrlich, die meisten wissen nicht welche Chancen sich bieten. Die Optionen werden bei weitem nicht ausgereizt. Vergleichbar mit der Anschaffung eines riesigen Lieferwagens, der pro Fahrt nur einen Korkenzieher transportiert. Überdimensioniert! Das Portal bietet alle Facetten für einen florierenden Handel. Theoretisch! Hätte, hätte, Fahrradkette! Steckt insgesamt zu wenig Herzblut seitens des Handels in dem Projekt? Schaut ganz danach aus. Aber ohne kann es nicht funktionieren. Sorry, aber das Portal kostet Geld. Daher sollte man zwingend an einer Weiterentwicklung arbeiten! Damit es noch etwas wird mit der Schnäppchen-Jagd, muss man eine gewaltige Schippe draufpacken. Die Wahrheit lautet: Bis auf die Brauerei und zwei, drei andere Ausreißer, ist „Nahwerte“ ein einziges Dilemma.

In eigener Sache: Gendern? Nein Danke!

Andere mögen es anders sehen, ab auf der Seite www.hochstetten-dhaun.info wird nicht gegendert. Weshalb: Es dient niemandem und behindert den Lesefluss. Herrje, gibt es viele Arten zu Gendern! Zu kompliziert! Mich überfordert die Sternchensetzerei. Die ist überhaupt keine Option. Ich schreibe wie immer. Frei von der Leber weg meine Gedanken auf die Tastatur hauen – passt! Ich bin ehrlich, mir gefällt diese Wortverhunzung mit dem Gender-Sternchen überhaupt nicht. Ich muss auch auf keinen Rücksicht nehmen und ich muss auch nicht dem Zeitgeist entsprechen. Die Doppelnennung ist in Teilen überflüssig und bläht Texte unnötig auf. Von daher, bleibt auf meiner Seite alles wie gehabt. Manche mögen das als altbacken empfinden, ich hingegen bin diesbezüglich mit mir im Reinen.  

Genehmigung liegt vor: Möge der Bau des Grünschnittplatzes in Oberhausen beginnen!

Feuer frei für den Grünschnittplatz? Schaut ganz danach aus! Derzeit wird auf dem Königshof in Oberhausen die Fläche für das neue Grünschnitt-Silo vorbereitet. Schaut ziemlich groß aus. Als die Ampel auf „Grün“ schaltete, begann die Familie Schäfer umgehend mit der Umsetzung eines Projektes, auf das die Menschen im Kirner Land sehnlichst warten. Das Hickhack, von wegen bleibt der Grünschnittplatz oder bleibt der nicht, hat ein Ende. Das komplette Kirner Land sowie der Betreiber haben nunmehr Planungssicherheit. Letzterer in Form der Genehmigung, die zuletzt schwarz auf weiß ins Haus flatterte. Seither wird gewerkelt. Die Fläche ist ausgemessen, abgesteckt, geschottert – kurzum vorbereitet. Wenn das Wetter mitspielt, sollen noch in diesem Jahr die Betonlaster vorfahren. Wenn die Bodenplatte erst einmal gegossen ist, kann es auch nicht mehr allzu lange dauern, bis hier der erste Grünschnitt an neuer Lagerstätte abgeladen werden kann. Ende gut alles gut? Schaut ganz danach aus. Der Grünschnittplatz ist jedenfalls auf Jahre hin save. Fehlt eigentlich nur noch ein Wertstoffhof im Kirner Land. Dann wäre doch alles perfekt! Weihnachten steht ja vor der Tür. Wenn nicht jetzt diesen frommen Wunsch formulieren, wann dann?

Erste Gewinner in Kürze: Blog-Vollpfosten stehen schon parat!

Das Jahr neigt sich mit schnellen Schritten dem Ende zu. Die nahende Adventszeit ist auch immer wieder die Zeitspanne, in der die Blog-Vollpfosten vergeben werden. Etliche neue Anwärter wurde bereits nominiert. Zusammen mit alten bekannten ergeben die einen ausgewogenen Mix zum Jahresausklang. Für die neuen Leser: Man stelle sich vor die „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere Taten und Leistungen an besondere Menschen. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Heiße Anwärter auf den begehrten Preis sind in diesem Jahr Thomas Jung, Hans Dirk Nies, Hans Helmut Döbell (Dauerpreisträger) oder Bettina Dickes. Bei Firmen, Institutionen oder Gremien hingegen sind noch keine Informationen durchgesickert. Wobei, der VG-Rat wird als ein heißer Kandidat gehandelt. Die Jury tagt in Kürze. Anfang Dezember werden die ersten Gewinner informiert werden.

Startet doch mal eine Initiative Mitfahrerbänke im Kirner Land?

In die Verbandsgemeinde Birkenfeld schauen heißt lernen? In der Nahezeitung von heute steht es schwarz auf weiß in der Titelzeile „ Von A nach B im Schildumdrehen: 46 Mitfahrerbänke in der VG Birkenfeld aufgestellt“! Respekt und Anerkennung für diese Einrichtung, die als weiterer Baustein hinsichtlich einer weiteren Optimierung der Mobilität in der gesamten Verbandsgemeinde beitragen soll. Jedem Dorf seine Mitfahrerbank – passt! Einheitlich gekennzeichnet, einheitliches Konzept – mehr geht nicht! Am Straßenrand aufgestellt sind diese richtig und wichtig. Erfahrungsgemäß sitzt niemand lange auf einer Mitfahrerbank. Die hat ihre Berechtigung. Initiiert wurde das Projekt Mitfahrerbänke von der Abteilung Wirtschaftsförderung der VG Birkenfeld. Hat es unter dem Dach der Verbandsgemeinde Kirner Land nicht auch so eine Ressort? Was der VG Birkenfeld recht ist, sollte der VG Kirner Land doch billig sein! Oder nicht?

Eine solche Initiative ließe sich doch ohne weiteres auch eins zu eins im kompletten Kirner Land verorten. In jeder Ortschaft, in jedem Stadt- oder Ortsteil eine dementsprechende Bank platzieren, kann doch nicht so schwer sein. Einfach mal einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten und bei den Kommunen um Mitwirkung werben. Ohne die geht es ja bekanntlich nicht. Ein einheitliches Projekt Mitfahrerbänke im Kirner Land hat doch Charme, gell? Der Blog hat einen solchen Vorschlag schon einmal für Hochstetten-Dhaun unterbreitet. Einfach mal machen! Konzept ausarbeiten, werben und notfalls Sponsoren suchen – so könnte es gehen. Wahr ist, es gibt viele kleine Initiativen mit großer Außenwirkung, die vergleichsweise wenig Geld kosten und eine ausgeschlafene Verbandsgemeinde problemlos anstoßen könnte. Wahr ist aber auch, dafür braucht es Einfallsreichtum, Kreativität und Engagement. Blöd, solche und ähnliche Eigenschaften sind an der mittleren Nahe Mangelware! Erkenne den Fehler?

Peinlich Projekt Sportplatzbrücke: Übernimmt jetzt ein anderes Ingenieur-Büro?

Unendliche Geschichte Sportplatzbrücke! Im vergangenen Sommer wollte Bürgermeister Hans Helmut Döbell groß Einweihung feiern. Fast schon großspurig versprach der ein großes Brückenfest noch vor Saisonbeginn. Knapp daneben ist auch vorbei. Jetzt mal Butter bei die Fische! Warum tut sich noch immer so rein gar nichts? Ist das Leistungsverzeichnis für die Sportplatzbrücke noch immer nicht vorzeigbar fertiggestellt? Zur Erinnerung: Problem war ja, dass das Kirner Ingenieur-Büro Sauer einfach nicht lieferte oder nicht liefern konnte. Warum? Wegen unterstellt massiver Bummelei bei der Erstellung des dringend notwendigen Leistungsverzeichnisses (LV), schiebt die Ortsgemeinde seit Monaten schon gehörigen Frust – dicker Hals XXL. Einer, der zu platzen droht! Und die kommunalen Verantwortlichen nahmen zuletzt auch kein Blatt mehr vor den Mund. Verständlich, die vollen Breitseiten auf die handelnden Ingenieure, denn die Unzufriedenheit muss sich ja irgendwie entladen. Letzter Stein des Anstoßes im Juli war der Eingang eines ersten Vorentwurfs. Der kam spät und enthielt zudem Fehler.

Die Berechnungen waren offensichtlich nicht vollumfänglich verwendbar – so lautete zumindest die Erkenntnis aus dem vorgelegten Zahlenwerk. Hat das Ingenieurbüro Sauer nachgebessert? Scheinbar nicht! Mutmaßlich soll das Büro jetzt sogar ganz raus sein. Es wird zwar nicht offen kommuniziert, aber augenscheinlich ist ein anderes Ingenieurs-Büro damit beauftragt worden, das unvollendete LV endlich in die Ausschreibung zu bringen. Wenn dem so wäre, käme das einer Blamage des Kirner Unternehmens gleich. Und auch die Ortsgemeinde nähme irgendwie Schaden. Schließlich hat die lange Geduld bewiesen. Zu lange? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Die Folge: Minimum das ganze letzte Jahr verstrich sowas von ungenutzt. Just die Zeitspanne, in der sich Material- und Handwerkerpreise extrem nach oben entwickelten. Fakt ist, und da beißt die Maus keinen Faden ab, in diesem Jahr läuft da wieder nix mehr. Schlimmer noch, die Baukosten dürften unbeirrt weiter in die Höhe schnellen. Brückenprojekt 2023? Maybe! Aber zu welchem Preis? Zur Erinnerung, veranschlagt waren 650 000 Euro. Dieses Preisschild wird kaum noch zu halten sein.

Pflegezustand Geologischer Lehrpfad: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

„Aufgehoben ist nicht aufgeschoben“. Diese Redensart drückt aus, was der Zungenbrecher Prokrastination meint. Was im Augenblick nicht erledigt werden kann, ist keineswegs vergessen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden wird. Konkret auf den Geologischen Lehrpfad, dem „touristischen Highlight“ des Dorfes übertragen, heißt das nichts anderes, als das der im nächsten Jahr seine dringend benötigte Aufpolierung erfährt. Turnvater Peter Jung und Co. haben es in diesem Jahr einfach nicht mehr geschafft, sich diesem von der Ortsgemeinde schon seit Jahrzehnten vernachlässigten Lehrpfad intensiv zu widmen. Die Konzeption steht ja felsenfest: Wegebeschilderung, Hinweistafeln, Ruheplätze – alles kommt eben erst 2023 auf den Prüfstand, wird erneuert, ausgewechselt oder ergänzt. So what!

Die notwendigen Bestellungen wurden länger schon schon in Auftrag gegeben. Und die neuen Schilder sind wohl auch eingetroffen. Die warten nur auf ihren Einbau. Es wird Tage brauchen, um dem Pfad zu altem Glanz zu verhelfen. Jung war der schlechte Zustand des touristischen Highlights schon seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge. Der Turnvater prangert allerdings nicht nur an, sondern packt an und wird gemeinsam mit anderen aktiv. Auf ein Neues in 2023 – passt! Wahr ist, der geologische Lehrpfad ist in seinem jetzigen Zustand ein Schandfleck? Wahr ist aber auch, der Zustand wird auf Sicht ein anderer sein, weil das stets sträflich ernachlässigte Baby der Ortsgemeinde von Freiwilligen wieder vorzeigbar aufgepäppelt werden wird.

Gruß aus der Brauerei: Spezialbiertag am kommenden Samstag!

Zeit, um den leichten Bieranzug wieder aus dem Kleiderschrank hervorzukramen, denn das Lebenselixier darf wieder strömen. Traditionsgemäß lädt die Kirner Privatbrauerei am Samstag, 26. November, zum Spezialbiertag ein. Die Vorfreude bei Bierfans dürfte riesig sein. Hoffentlich nicht zu riesig. Anstehen, wie im Sommer, braucht keiner. Das neue „Aroma-Pils“ innerhalb der Bierfamilie, noch dazu am Nabel der Kirner Braustätte, erstmals probieren zu dürfen – die Vorstellung hat was! Die Brauerei verspricht ein ganz besonderes Event mit allem Pipapo! Wie immer halt! Und die wird Wort halten! Wetten? Vor allem der Gedanke, dass man dann auch die anderen Biere aus der Rezeptschublade der Braumeister durch die Kehle herunterlaufen lassen darf, wirkt fast schon erregend. Verzapft und getrunken – passt!

Die Brauerei erwartet ein mittleres Bierbeben bei der Zusammenkunft am Tag vor dem ersten Advent. „1000 plus X,“ so schätzt der Blog. Die Bierfamilie lechzt regelrecht nach einem weiteren Treffen unter dem Schornstein. Da wollen doch alle mit von der Partie sein. Und die dürfen sich vor allem über stabile Preise freuen. Darauf ein Prosit! Hoch die Gläser und lasst es euch schmecken. Das ist zwar kein Aufruf zum Besäufnis, aber wenn schon Druckbetankung, dann doch bitteschön an der Urquelle. Ein Zelt sorgt für Behaglichkeit. Verhungern muss niemand. Die Brauerei verspricht das ganze Paket. Worauf also noch warten liebe Bierfreunde? Die Kirner Privatbrauerei lässt ein – da ist Dabeisein Pflicht. Zumal es auch bauliche Veränderungen unter dem Schornstein zu bestaunen gilt. Die Bauarbeiten im Hof sowie auf dem Parkplatz sind abgeschlossen.

Wohnanlage „Alte Schule“!

Der monströse Klotz schaut äußerlich zwar ziemlich fertig aus, aber bis hier die ersten Mieter einziehen, kann es noch ein Weilchen dauern. Vor Frühjahr wird der Wohnpark „Alte Schule“ in Hochstetten, mit seinen dann ja 32 Wohnungen, gewiss nicht bezugsfertig sein. Wird das Schulhausprojekt wirklich eins zu eins gemäß dem Siegerentwurf „Mehr Mitte bitte“ vorangetrieben? Zweifel werden laut! Derzeit wird der Außenputz aufgezogen. Die Estrichleger sind durch. Es geht Schlag auf Schlag. Ziemlich gewaltig kommt das dreistöckige Hauptgebäude daher. Das Vorderhaus ist eingeschossig, um den Blick auf- beziehungsweise vom eigentlichen Schulgebäude nicht zu versperren. So ganz wird das aber nicht gelingen. Insgesamt kommt das Projekt mit einem weiteren Haus hinter der Turnhalle und seitlich an der Einmündung Dhauner Straße monströs daher. Nicht unbedingt schön, geschweige denn harmonisch, aber dafür zweckmäßig. Dennoch, der Anblick erschlägt irgendwie. Dabei sollte die Komposition doch filigran punkten. Naja, was nicht ist kann ja womöglich mit etwas Grün drumherum noch werden. Aber wo? Die Zwischenräume werden bestimmt für Parkflächen benötigt. Irgendwo müssen die Fahrzeuge ja hin. Eine Tiefgarage steht nicht zur Verfügung. 

Ziel der Wettbewerbsreihe „Mehr Mitte bitte!“ war es, Lösungsansätze für die Aufwertung ländlicher Orts- und Stadtkerne aufzuzeigen und die regionale Baukultur zu fördern. Der Wettbewerb war dabei bewusst praxisorientiert und nachhaltig angelegt, damit nicht nur Planungen und Konzepte entwickelt, sondern die Sieger-Entwürfe auch umgesetzt werden, um einen Beitrag zur Aufwertung der jeweiligen Orte leisten. Stellt sich die Frage, wird in Hochstetten der Siegerentwurf eins zu eins umgesetzt? Eher nein. Und wenn ja, hätte dann nicht das Sieger-Architekturbüro das Projekt zwingend beauftragt werden müssen? So wie es in der Wettbewerbs-Ausschreibung als Bedingung formuliert war? Scheinbar bestehen keine Auflagen. Sei’s drum, die verantwortliche Sieger-Architektin wurde außen vor gelassen. Die wurde weder informiert, noch beratend mit ins Boot geholt. Wenigstens anstandshalber hätte man die ja auf dem Laufenden halten können. Schließlich ist es ja ihr Baby, dass hier hoch/großgezogen wird.

Kirre Helau! Möge die Büttenrede weitergehen…

Die Kirner Narre sin orientierungslos, ei da daus,
erstürme die am 11.11. doch glatt das falsche Haus.
Den Sturm des Kirner Rathauses, das Gesetz gibt es vor,
Schlüssel erobern, der Chef trägts stets mit Humor.
Doch die Kirner Jecken, die haben sich verfranzt,
schlagen bei der VG auf zum närrische Eiertanz.
Die Verwalter haben keinen Schlüssel, die verpeilten,
alle Jecken für die Katz ins falsche Rathaus eilten.
Schlüsselmann Emsi bleibt verschont vom Überfall,
ausgeblieben ist bei ihm der närrische Donnerhall.
Die Stadt ist eure närrische Heimat ihr Narren, 
peinlich, lasst euch spannen vor den falschen Karren.  
Doch Emsi bleibt cool, der macht kein Radau,
für fehlgeleitete Fastnachter kann der nix,
darauf ein dreifach Kirre, Helau! 

Nachgehakt: Schiebetor und Webcam am Skywalk

„Mein Gott, das dauert!“ – so hatte der Blog seine Einleitung hinsichtlich des noch immer nicht montierten Skywalk-Schiebetores am 30. August knallhart auf den Punkt gebracht. Frech, wie immer halt! Damals wusste der aber nicht, dass der Ortsbürgermeister noch gar keinen Auftrag an das auszuführende Unternehmen erteilte. Das kann logischerweise erst dann loslegen, wenn sie das „Go“ hat. Finde den Fehler? Jetzt, drei Monate später hat das noch immer rein gar nichts gehört. Bereits im März gab der Ortsgemeinderat grünes Licht für eine Maßnahme, die seinerzeit als zwingend notwendig erachtet worden ist. Acht Monate ist das jetzt her. Sachen gibt es.

Warum der Beschluss nicht in die Umsetzung geht, darüber kann man nur spekulieren. Die Firma würde ja gerne, darf aber nicht. Klingt nicht nur nach Posse, sondern ist auch eine! Ohnehin schweißt die nicht mehr zu den damaligen Bedingungen zusammen. Der Preis aus dem März, dürfte nicht mehr zu halten sein. Die Folge: Ein neues Angebot? Maybe? Die Auftragsbücher sind pickepackevoll, sodass der Firma der Auftrag aus Hochstetten-Dhaun ziemlich egal sein kann. Wird aus dem Projekt „Schiebetor 22“ nunmehr das Projekt „Schiebetor 23“? Schaut ganz danach aus. Wobei „2024“ ist sicherer. Bissel peinlich ist das ja schon. Gleiches gilt für die Webcam-Instalation am Skywalk. Auch die wurde im März beschlossen. Passiert ist bis dato nichts. Verstehen muss man das alles nicht, aber wie heißt es doch im Volksmund so treffend: Gut Ding will Weile haben.   

Wow, Kirner Weihnachtsbaum ist wie gemalt!

Ein schöner Weihnachtsbaum für Kirn! Weihnachtsbaum, oh schöner Weihnachtsbaum, was stehst du so stolz auf dem Kirner Marktplatz. Wirklich erhaben anzuschauen, das Prachtexemplar. Gerade im Wuchs, die Zweige gleichmäßig angeordnet und das Nadelkleid dicht– passt. Ein Baum, wie von Künstlerhand  gemalt eben. Dabei sind die Lichterketten noch gar nicht dran. Der Andreasmarkt und die anschließende Adventszeit können kommen. Wer immer die Tanne auswählte hat Geschmack bewiesen. Respekt!

Erstversuch himmelblauer Schlossherr und rosafarbenes Burgfräulein?

Oje, knapp daneben ist auch vorbei. Das Tor mit dem Abbild von Schlossherr und Schlossherrin war also doch schon eingebaut gewesen. Sorry, die Tatsache ging am Blog völlig vorbei. Den Umstand beweisen die fix zugespielten Aufnahmen von Unbekannt. Der Blog erspart sich an dieser Stelle jeden Kommentar. Bilder sagen mehr als Worte! Wobei, dem würde schon einiges einfallen. Nur so viel, der im Filmbeitrag geäußerte Wunsch „man wolle deutlich sichtbar in die Geschichte des Dhauner Schlosses eingehen“ wäre vollends gelungen. Wahrscheinlich anders, als ursprünglich beabsichtigt, aber immerhin. Der himmelblaue gewandete Ritter mit einem schützenden Namensschild ausgestattet und das rosafarbene Burgfräulein, das den Helden von der Seite aus anhimmelt – kitschiger und klischeeerfüllter wäre es nun wirklich nicht mehr gegangen. „Adel“ verpflichtet bekanntlich, aber dennoch ist es kaum vorstellbar, dass der neue Schlossherr sich in babyblauer oder himmelblauer Rüstung in einer jahrhundertealten Mauernische verewigt sehen will. Sein Titel: „Der blaue Sir LanzeLampe von und zu LED“? Nee, geht gar nicht. Vielleicht ist das auch die Erklärung dafür, dass das Abbild mittlerweile wieder verschollen ist. Maybe? Wird am Ende nachgebessert? Warten wir mal ab. Bescheidenheit ist eine Zier, holpert der Volksmund und rät auch der Blog. Wenn schon ein Bildnis sein muss, dann doch bitte demütiger und dezenter?

Das eiserne Tor mit Schlossherr und Schlossherrin noch immer nicht in der Mauerlücke eingebaut!

Mal kurz nachgehakt! Wir erinnern uns noch alle sehr gut an den Filmbeitrag in der SWR-Serie „Fahr mal hin“ über das Dhauner Schloss mit Schlossherr und Schlossherrin in den Hauptrollen. Ausgestrahlt wurde der im Februar diesen Jahres. Gedreht wurde schon im Sommer 2021. Schöne Geschichte, schöne Bilder. Boah, die hatten in der kurzen Sequenz ziemlich dick aufgetragen. Nach Blog-Geschmack hatte der Schlossherr ambitionierte Visionen in die Kamera formuliert. Der eigenen Jury war der Auftritt zur besten Sendezeit seinerzeit sogar eine kleine Ehrung wert. Der berief den Ritter in den Comic-Adelsstand. Seither darf der den ehrenvollen Titel „Sir LanzeLampe von und zu LED“ führen. Dafür musste die weder Drachen töten noch Jungfrauen retten! Schlossherr zu sein, reichte völlig aus. Absolut verdient, weil er dem geschichtsträchtigen Gemäuer zu neuem Glanz verhalf. Respekt dafür! Und Ritter „LanzeLampe“ ist bei weitem noch nicht am Ende. Nun, Adel verpflichtet! Der hat noch richtig, richtig viel vor.

Der „Neu-Schlossherr“ will rund um sein Märchenschloss touristische Highlights verortet sehen. Schlosstalsee, Sesselbahn oder Hängeseilbrücke – seine vor der Kamera geäußerten Zielsetzungen sind bahnbrechend. Von ihm dürfen wir noch Großes erwarten. Kommt also alles noch? Maybe? Im Beitrag eigentlich schon fertig zu sehen, war das eiserne Tor für die Schlossmauer. Müsste das schmiedeeiserne Teil mit dem Conterfey von ihm als Ritter und seiner Gattin als Burgfräulein nicht längst schon in der Mauerlücke verankert sein? Künstlerschmied Wolfgang Ax hatte das Tor doch schon für einen kurzen Kameraschwenk gezeigt. Das wartete doch nur noch auf den Einbau, oder?

Unter uns, dem Blog war das alles to much, viel zu überzogen und auch übertrieben kitschig dargestellt, aber „Blaublütler“ ticken halt anders. So what, wem es denn gefällt. Manche brauchen eben das Extravagante. Die Schlossallee läßt grüßen. Was ist denn nun mit dem Tor? Warum hängt es nicht? Warum können es Besucher nicht bestaunen? Vielleicht weiß ja jemand Bescheid, warum sich Ritter und Burgfräulein – wie im Film zu sehen in Eisen verewigt – noch immer nicht den Normalsterblichen zeigen? Gemäß Beitrag wollte man doch „deutlich sichtbar in die Geschichte des Dhauner Schlosses eingehen“. Nach mehr als einem Jahr sieht man allerdings noch immer nichts. Der Blog hält weiter ein waches Auge auf die leere Mauerlücke. Inwieweit auch auf den anderen Ankündigungen Taten folgen werden, wird man in den nächsten Jahren dann sehen. Das Kirner Land nimmt den Schlossherr beim Wort. Versprochen ist versprochen.

Von wegen in Kirn ist nichts los! Aber…

Gut gebrüllt Löwe! Wenn Bürgermeister Frank Ensminger sich genötigt fühlt seine Stadt gegen regelmäßig geäußerte Behauptungen „in Kirn sei nichts los“ wie ein Rudelführer zu verteidigen, dann müssen ihm solche und ähnliche Aussagen schon ziemlich lange auf den Zeiger gehen. Natürlich hat der Stadtchef gerade jetzt gute Konter-Argumente, weil sowohl am vergangenen, als auch kommenden Wochenende so einiges gebacken war oder ist. Konzerte, Kunstausstellung, Handball, Brauereifest, Andreas- sowie Weihnachtsmarkt – passt! Viel mehr geht nicht in einer Kleinstadt mit 8500 Einwohnern. Mal ehrlich, in Kirn ist doch das ganze Jahr irgendwie immer was gebacken. Natürlich geht mehr! Es geht immer mehr! Aber Behauptungen, wonach im Mittelzentrum so gar nichts steil gehe, entbehren jeder Grundlage. In die „Tote-Hose-Ecke“ gehört Kirn bei weitem nicht verortet. Veranstaltungen gab es immer und wird es immer geben. Und wie! Und das ab und an die Post abgeht, ist richtig und wichtig! Dennoch, haben Kritiker ja nicht ganz unrecht. Es läuft ja nicht immer so geballt und rund wie jetzt gerade. Alltag und Jahreskalender offenbaren naturgemäß auch Lücken.

Sind es vor allem nicht die alltäglichen Eindrücke, die so manchen zu Behauptungen „in Kirn sei nichts los“ auf den Plan rufen? Gerade jetzt, in der grauen Jahreszeit, wirkt die Innenstadt oftmals wie ausgestorben. Graue Maus im grauen Herbst? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Viele unübersehbare, ja fast schon dramatisch anmutende Leerstände, lassen die Atmosphäre bei einem Bummel schon arg trist erscheinen. Der Wochenmarkt ist schon seit Ewigkeiten nur noch ein Schatten seiner selbst und verdient seinen Namen daher längst nicht mehr. Überdies, ist auch die Zeit der Monatsmärkte längst vorbei. Man muss der Wahrheit ins Auge blicken. Angebot und Nachfrage nehmen immer mehr ab.

Hat die Eisdiele geschlossen, ist der Marktplatz nahezu verwaist. Auch im letzten Sommer spielte in Kirn eben nicht die Musik, wurde auf die beliebte Reihe erneut verzichtet. Abgesehen von Highlights und Veranstaltungen, was lockt die Menschen in die Innenstadt? In Kauflust Schlendern und Treiben lassen eher weniger. Außer einem Apothekenbesuch oder den Gang zum Optiker, bleibt da nicht mehr viel. Eingekauft wird in der Einkaufsmeile entlang der Kallenfelser Straße. Kirn ist überall. Anderswo hat es die gleichen Probleme in den Innenstädten. Was also tun? Kreativität und Impulse sind gefragt. Die Werbegemeinschaft „KLAR“, die ohnehin für die meisten Events verantwortlich zeichnet, ist mehr denn je gefragt. Wenn, dann kommen Geistesblitze aus der Ecke.

Von der Jobbeschreibung her betrachtet, sind die Wirtschafsförderer unter dem Dach der Verbandsgemeinde mehr am Zug. Belebung ist deren Spielwiese. Die sind die Experten. Im Idealfall, haben die Profis fertige Konzepte in der Schublade, um etwa dem Leerstand zu begegnen. Falls nicht, ist es an der Zeit welche auszuarbeiten. Höchste Eisenbahn! Hey, warum nicht einen Arbeitskreis „Leerstände“ oder generell „Stadtbelebung“ ins Leben rufen? Nochmals, in Kirn ist punktuell immer etwas los. Trotzdem, gilt es an verschiedenen Optimierungsstellschrauben zu drehen. Dass sich Innenstädte generell nicht mehr zu Hotspots entwickeln werden, ist so klar wie Kloßbrühe. Aber ein bisschen mehr geht immer, auch in Kirn.  

Das Wort zum Sonntag: Wie umgehen mit der heute beginnenden Weltmeisterschaft in Katar?

Stell Dir vor es ist WM und keiner guckt hin? Heute ist ein Feiertag für alle Fußball-Anhänger. Sollte der zumindest sein. Doch die Wahrheit liegt auf dem Platz. Echte Vorfreude, mit allem was dazugehört, geht anders. Das Eröffnungsspiel um 19 Uhr zwischen Katar und Ecuador dürfte kaum jemanden interessieren. Niemals zuvor war die allgemeine Stimmungslage derart getrübt. Kaum einer hat wirklich richtig, richtig Bock auf die WM. Die hat irgendwie keinen Wert! Der Blog schaut, wenn überhaupt, nur dosiert auf die Spiele. Der ist zwar Fußballanhänger durch und durch, erklärt seine Leidenschaft unter den Bedingungen im Wüstenstaat aber als missbraucht, verraten und verkauft. Es geht nur noch um Macht und Geld. Und alle machen mit, auch diejenigen Fernsehanstalten, die kurz vor dem Startschuss, schnell noch die schlimmen Verhältnisse in Katar anprangerten. Aufwachen, die waren schon immer so!

Man will versuchen Nachhaltigkeit nach Katar zu transportieren, heißt es aus offiziellen Mündern. Die reichen Wüstenmenschen lassen sich nicht läuten. Und die Erde ist eine Scheibe. Alle Verbände kritisieren, aber alle fahren hin. Wie passt das zusammen? Dem DFB wäre kein Zacken aus der Krone gefallen, wenn der frühzeitig abgewunken hätte. „In Katar spielen wir nicht“ – das wäre mal an Statement gewesen. Stattdessen immer nur Rumgeeiere. Klar, es geht um das liebe Geld. Da will der stärkste Verband nicht Draußen bleiben. Lieber scheinheilig und reich als konsequent und „arm“? So schaut’s aus! Der Blog blickt ab und an mal auf die Spiele, mehr aber auch nicht. Dem ist die WM einfach nicht wichtig. Der ist gedanklich weit entfernt und dem ist es daher völlig schnuppe wer am Ende der Skandal-Veranstaltung den Siegerpokal in die Höhe streckt. Spannender als das Ergebnis, ist eh das Verhalten der Fans. Wenn wirklich so viele Wort halten und die Spiele boykottieren, dürften die Quoten in den Keller rutschen. Schauen wir mal.     

Satirischer Wochenrückblick

Über unendliche Geschichte Öffentlicher Anzeiger, Wirtschaftsförderung und Leerstände, Dr. Wischmann und Hausärztemangel

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm! Zur Abwechslung mal wieder ein böser satirischer Wochenrückblick an einem verregneten Tag auf dem Blog www.hochstetten-Dhaun.info. Was war zuletzt so alles gebacken? Man, man, man, was hat der Öffentliche Anzeiger für einen kapitalen Bock geschossen, als der die (nicht) abgehackten Füße als barbarische Tat online stellte. Die Falschmeldung sorgte für bundesweites Aufsehen. Wer hat’s erfunden? Der Öffentliche Anzeiger! Dass, für eine seriöse Tageszeitung unwürdige Verhalten, könnte noch ein Nachspiel haben, weil das Blatt ins Visier der Fahnder geraten könnte? Die Ermittlungsbehörden erwägen gegen alle jene vorzugehen, die durch unwahre Beiträge zur verbalen Eskalation der Lage beitrugen. Mittendrin, statt nur dabei – sie ahnen es schon – der Öffentliche Anzeiger. Da mögen sich die Schreiber hinterher noch so sehr in Unschuld winden, sie haben die Hälse sowas von in der Schlinge. Keine Bange, zuziehen wird die keiner. Und ins Bollesje wird auch keiner der nervösen Falschmelder einrücken müssen. Bleibt zu hoffen, dass die Redaktion wenigstens ihre Lehren aus ihrer Macheten-Affäre ziehen wird. Und die hatte sie exklusiv! mehr

Kindergarten Hochstetten-Dhaun bekommt sein Dach!

Schaut ganz nach Richtfest aus! Derzeit wird das Gebälk aufgeschlagen. Wie die Aufnahmen zeigen, schaut der Dachstuhl ziemlich fertig aus. Lange genug hat es ja gedauert, bis die Handwerker endlich anrücken konnten. Unbestätigten Meldungen nach gab es erhebliche Lieferengpässe beim Holz. Heutzutage keine Seltenheit. Leider! Egal, das Holz ist nahezu vollumfänglich eingebaut. Im nächsten Schritt kann das Dach geschlossen werden. Ob man Richtfest hält? Ganz bestimmt! Zur Richtfest-Feier gehört immer ein traditioneller Richtspruch, mit dem um Segen für das Haus gebeten wird. Zum Schluss trinkt der Redner einen Schnaps auf das Wohl der Hausbauer – und wirft das Glas vom Dach. Ganz wichtig: Das Glas soll unbedingt kaputtgehen, denn nur das bringt Glück. Glück hatte die Ortsgemeinde nicht unbedingt bei der Wahl des Zeitpunktes. Ursprünglich sollte die Gesamtbaumaßnahme rund 940 000 Euro kosten. Fakt ist, die Summe wird bei weitem nicht ausreichen. Die Baupreise galoppieren nämlich täglich weiter davon. Unter 1,5 Millionen wird das Ganze nicht über die Bühne gehen! Vage Blog-Prognose, die sich sowohl auf Indizien, als auch jetzt schon bekannten Mehrkosten einzelner Gewerke stützt. Von daher, nicht sooo überbewerten. Nützt ja eh alles nichts, der Anbau muss schließlich fertiggestellt werden. Allerdings weckt die Preissteigerung am Kindergarten-Projekt böse Vorahnungen hinsichtlich der Sportplatzbrücke. Die sollte längst fertiggestellt sein. Es passiert aber nichts. Über den Sachstand später mehr.  

Baugebiet Scheiberling: Eine Straße frisst sich in die Natur!

Etwas Nachschlag zum kürzlichen hier erschienenen Artikel über das Baugebiet „Scheiberling“ in Hochstetten gefällig? Kein Problem! Der Blog muss ja quasi nur den Fuß vor die eigene Haustür setzen und schwups ist der mittendrin im Geschehen. Daher live und in Farbe eine kleine Bilderstrecke on top. So schaut sie also aus, die neue Trasse. Das Ausmaß, Straßenführung- und Breite lassen sich jetzt, nachdem der Mutterboden abgekratzt worden ist, gut erkennen. Links und rechts davon schmiegen sich später dann insgesamt 32 Bauplätze eng an den Ring. Der Anfang ist vollbracht. Bisher wurde lediglich an der Oberfläche gekratzt. Viel mehr wird in diesem Jahr gewiss nicht mehr passieren, aber neues Jahr neues Glück? Aber Hallo! Ein paar Monate dürfte es allerdings noch dauern bis die komplette Infrastruktur hergestellt sein dürfte. Der Blog rechnet nicht vor Herbst 2023 mit der Vollendung. Man denke nur an die immer auftretenden Unwägbarkeiten bei Kanalverlegungen. Überdies pflügen die „Schneider-Männer“ im nassen Geläuf herum. Wie jeder weiß, führt der Hang reichlich Wasser. Gummistiefel sind zu empfehlen.  

Tierheim: Der runde Tisch hat getagt!

Tierheim am Steinbruch, das war einmal!

Psssst, streng geheim? Zumindest soll es (noch) nicht jeder wissen, dass der groß angekündigte runde Tisch Tierheim bereits tagte. Dem Vernehmen nach, hat der Gipfel seine beabsichtigte Wirkung, zumindest intern, nicht verfehlt. Der einhellige Tenor hinter vorgehaltener Hand: Man sei sich näher kommen, man habe unnötige gegenseitige Schuldzuweisungen ausräumen können und last but not least Ziele konnten abgesteckt und formuliert werden – passt! Nach außen dringt nichts, aber Tierheim Verantwortliche und Politik-Vertreter sind im Dialog und im guten Miteinander. Zusammengefasst, befände man sich auf einem guten Weg. Doch wohin? Natürlich Richtung Loh. Das ehemalige Borussia-Heim nebst Gelände drumherum ist nach wie vor Wunschort Nummer eins. Ob das Tierheim allerdings dort platziert werden kann, dürfte von vielen Faktoren abhängen. Voraussetzungen müssen geprüft und Genehmigungen eingeholt werden. Blöd, so spontan und einfach, wie es sich der Blog immerzu wünscht und einfordert, geht das nicht. Dem Blog ist dieser zusammengefragte Sachstand analog einer inoffiziellen Indizienkette eine Meldung wert. Offizielle Meldung dazu, Fehlanzeige! Auch eine taffe Tageszeitung sollte sich längt wieder dem Thema Tierheim gewidmet haben. Doch taffe Tageszeitungen, konkret der Öffentliche Anzeiger, sind leider gerade aus. Der ist ohnehin nur noch ein Schatten seiner selbst. Zusammengefasst, flackert da ein Lichtlein am Ende des Tunnels. Kohle dürfte ohnehin nicht das Problem darstellen. Gibt es für das Loh grünes Licht und formieren sich genügend Betreuer, werden sich wie auf Knopfdruck Geldquellen auftun.

Realsatire Kreistag: Bobby-Car-Lenkerin Bettina Dickes hat sich mal wieder verheddert!  

James Bond fährt Austin Martin, Bettina Dickes, wie auf der Fastnachtsbühne zu sehen, Bobbycar. Wie fad und langweilig muss das Agentenleben an der Nahe daherkommen? Nicht ganz! Die Kreis-First-Lady, mit der Lizenz Böcke zu schießen, hat neulich mal wieder einen ihrer politischen Gegner voll ins Visier genommen. Wie in einem spannenden Agenten-Thriller wirft sie FDP-Fraktionschef Thomas Bursian illegale Ton-Aufnahmen während einer Kreistagssitzung vor. Dass nicht er selbst, sondern BI-Mitglied Michael Müller das Band laufen ließ – geschenkt. Bursian ist Initiator und in ihren Augen somit schuldig – basta. Er ist der Strippenzieher im Hintergrund, legt sich 007-Dickes fest. Aber warum? Warum sollte er einen Mitschnitt in Auftrag geben, noch dazu im öffentlichen Teil der Kreistagssitzung? In einer Zusammenkunft, in der Bänder ohnehin ganz offiziell mitlaufen. Gute Frage, nächste Frage. Weshalb beschäftigten sich Anwälte mit der Abhöraktion? Warum regelt man das nicht untereinander? Gibt es keine anderen Problemfelder unter dem Dach des Kreishauses, die es zu beackern gilt?

Bräuchte 007-Dickes nicht alle ihre Agenten-Power, damit der kränkelnde Busverkehr endlich gesundet? Nein, Nebenkriegsschauplätze müssen her. Statt sich mit persönlichen Eitelkeiten aufzuhalten, wäre es dienlicher den Landkreis insgesamt voran zu bringen. 007-Dickes hat sich verrannt oder will ablenken oder beides? Leider hat sie nicht die Größe sich für ihre unberechtigten Vorwürfe zu entschuldigen. Doch damit wäre alles erledigt. Fakt ist, Bursian ist raus. Der soll für etwas büßen und jetzt sogar bezahlen, was er nicht zu verantworten hat. Gehts noch? Leider verfügt 007-Dickes nicht über eine Souverän-Lizenz! Eine Agentin darf auch mal Fehler eingestehen. 1000 Euro dürften bisher für seinen Rechtsbeistand aufgelaufen sein. Eine Rechnung, die sie beziehungsweise der Kreis nicht bezahlen möchten. Wahrscheinlich muss der aber ran. Wie auch immer, das Gehabe mutet nach Kindergarten an, Vielleicht sollte die Kreis-First-Lady mit dem FDP-Mann einmal die Friedenspfeife bei ihr auf „Bullerbü“ rauchen. Der Friede von Bullerbü klingt doch gut. Dazu gehört auch Michael Müller eingeladen. Der BI-Streiter muss sich im falschen Film wähnen, weil der als Sündenbock herhalten muss. Für einen solchen runden Tisch fehlt es der Dame allerdings an Schneid! 

Mit „Super-Oli“ kommt der nächste Kreisbeigeordnete aus dem Westen angeflogen!

So fliegt der neue Erste Beigeordnete nach seiner Wahl an seinen Schreibtisch…

Zeit für eine Bewerber-Beurteilung: Die Plattform www.hochstetten-dhaun.info legt sich fest: „Super-Oli“ fliegt allen davon! Oliver Kohl aus Hennweiler hat das Rennen um den Posten des hauptamtlichen Ersten Kreisbeigeordneten so gut wie gewonnen. Warum? Nun, er ist der Kandidat mit den besten Voraussetzungen. An ihm kommen die Wähler aus dem Kreistag einfach nicht vorbei. Nicht, wenn Leistung und Befähigung als Maßstäbe angelegt werden. Bekanntlich ist das Gremium Herr des Auswahlverfahrens. Im Idealfall bestimmen die Mitglieder in geheimer Wahl unter allen Bewerbern den geeignetsten Kandidaten. Nur den gilt es zu identifizieren und final einzustellen. Und das ist nun einmal Super-Oli. Er verfügt über eine immense Verwendungsbreite auf dem Verwaltungssektor. Und die braucht es, um den Ansprüchen diese wichtigen Postens gerecht zu werden. Im Vergleich zu ihm, ist seine CDU-Konkurrentin Andrea Silvestri lediglich mit gefährlichem Halbwissen ausgestattet.

Ihr berufliches Potenzial reicht bei weitem nicht aus. Verwaltung hat sie nicht gelernt, geschweige denn studiert. Hart ausgedrückt, ihr Leistungsvermögen bewegt sich auf Prkatikantinnen- oder freundlich ausgedrückt Vorzimmerdame-Niveau und reicht eben nicht für eine Führungsposition. Oh je, Dickes und Silvestri regieren als beste Freundinnen Seite an Seite wie Krethi und Plethi den Landkreis – alleine diese Vorstellung ist gruselig. Die einäugige mit der Blinden – passt gar nicht! Ihr Parteifreund Markus Schlosser kann Super-Oli schon eher gefährlich werden. Er weiß nämlich wie Beigeordneter geht. Der Kerle kann was vorweisen. Schlosser oder Super-Oli, einer von beiden beerbt Hans Dirk Nies. Letzterer ist mit Abstand die peinlichste Figur bei dieser Wahl. Antreten, aber nicht gewählt werden wollen, geht gar nicht. Was geschieht mit ihm nach seiner Ablösung?

Hat irgendwer einmal diese Frage in den Raum geworfen? Nein! Den wird der Landkreis finanziell an der Backe behalten. So schaut’s aus! Alleine aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus gehört der in seinem Amt bestätigt. Unbedingt! Der ist da und der weiß wie es geht! Der soll sich durchbeißen oder von sich aus gehen! Alles reines Wunschdenken, mehr nicht! Zusammengefasst sind es zehn Bewerber. Kohl und Schlosser erreichen die Stichwahl, in der sich Kohl letztlich knapp durchsetzt. Hält jemand dagegen? Übrigens, alle anderen verknüpft der Blog mit dem olympischen Gedanken. Schmückendes Beiwerk – passt. Dabei sein ist schließlich alles. Die dürfen allesamt nur gucken, aber nicht anfassen.   

Vorher- und Nachher-Versprechen: Kein Naherholungsgebiet im Zuge des Hochwasserschutzes in Hochstädten!

Ein Kleinod für Spaziergänger und Erholungssuchende – so haben sich zumindest einige kritische Mitglieder des Ortsgemeinderates das Hochwasserschutzgebiet nach der Fertigstellung vorgestellt. Ein Irrglaube? Schaut ganz danach aus, denn der Landstrich zwischen Hochstädten und dem Sportplatz, scheint man vollumfänglich der Natur überlassen zu wollen – die Insel sowieso. Von wegen Gestaltung mit Bänken, Himmelsliegen, Liegewiesen, Spielgeräten, Wasserspielplatz und, und, und. Nichts von alledem wird etabliert werden. So lautet zumindest die Botschaft aus dem Hause SGD-Nord, in Person von Christian Ehses, dem „Gesicht“ der Baumaßnahme. Alle Fragen aus dem Rat heraus, konnte er zufriedenstellend beantworten. So stand es zumindest in der Zeitung. Nur welche? Darüber schwieg sich das Blatt aus. Was soll man davon halten? Beobachtern zufolge, gab es aber zumindest Irritationen, um nicht zu schreiben Einwände während der Diskussion. Die perlten allerdings am SGD-Mann ab. Der Ruf nach einer Verbesserung des Istzustandes stieß auf taube Ohren. Schließlich stünden hier und da ja Findlinge zum Draufsetzen zur Verfügung. Und überdies, könne man sich bisweilen an weidenden Schafen erfreuen. Aha! Typisches „Vorher-Nachher-Gefasel“? Der Blog fühlt sich mal wieder sowas von bestätigt. Der bezweifelte schon immer, dass die SGD-Nord parkähnliche Absichten verfolgte.

Bahnhalt: Neue Bilder von „Hochstetten 22“

„Hochstetten 22“ nimmt weiter Gestalt an! Der Bahnhof ist kaum noch wiederzuerkennen. Und es wird weiter an Optik und Komfort gearbeitet, was das Zeug hält. Noch immer beschallen die Zug-Warn-Sirenen das gesamte Dorf. Die Schreckmomente werden wohl auch noch bis März für Weckrufe sorgen, meinen die Bauarbeiter. Scheinbar läuft es wie geschnitten Brot. Gut so! Die Bahn gibt offenbar eine hohe Schlagzahl vor. Vor allem das Drumherum braucht noch Zeit. Wie auch der Pendler-Parkplatz, der zum Bahnsteig hin entstehen soll. Dort ist noch nicht viel passiert. Man darf jetzt schon auf das Ergebnis gespannt sein. Inwieweit ein überdachter Fahrradabstellplatz dort dort seinen Platz findet, bleibt abzuwarten. Heutzutage ist dieser Service allerdings ein absolutes Muss.  

Überall neue Bushaltestellen!

Nanu, überall neue Behelfsbushaltestellen in Hochstetten-Dhaun? Wozu? Wozu wurden die eingerichtet? Sollen da irgendwann einmal Busse halten? Wahrscheinlich, denn sonst ergäben die neuen Schilder ja überhaupt keinen Sinn. In Dhaun, auf dem Karlshof, am Friedhof Hochstetten, in der Binger-Landstraße – der Blog hat beim Vorbeifahren rein zufällig sechs gezählt. Vielleicht gibt es noch mehr dieser neuen Schilder mit Stand-Fuß und Fahrplanhalter.  Was die gekosten haben mögen? Wenn der Landkreis in allen Dörfern Zusatzhaltestellen auf diese Weise einrichtete, dürften die Schilder alleine schon ein kleines Vermögen gekostet haben. Der Kreis hat es ja! Nun wissen wir ja alle, der Start der neune Busgesellschaft KRN ist ein Desaster. Es klappt so gut wie gar nichts. Schlimm, das drunter und drüber wird bleiben. Zurück zu Hochstetten-Dhaun. Markieren die Haltestellenschilder zusätzliche Haltestellen? Gehen wir mal davon aus. Aber wozu braucht es am Friedhof einen Bushalt? Wie oft wird der dort halten? Sind zukünftig die Ortsteile mit extra Fahrplänen miteinander verbunden? Fragen über Fragen, aber (noch) keine Antworten. Vielleicht klärt die Ortsgemeinde irgendwann einmal über Sinn und Zweck auf. Vielleicht auf ihrer Internetseite? Denn dafür sind die da. Blöd, es existiert keine. Ersatzweise hebt der Blog Infos auf seine Seite. Nur die müssen auch kommen.

Sitzungsprotokolle: Die Verbandsgemeinde scheint um mehr Tempo bemüht!

Noch nicht perfekt, aber dennoch um Längen besser als zuletzt. Die Verbandsgemeinde Kirner Land, scheint sich offenbar etwas mehr Tempo bei der Veröffentlichung von Sitzungsprotokollen auferlegt zu haben. Nach zuletzt vier Monaten Reifezeit für ein popliges Protokoll, schaffte es die Verwaltung doch tatsächlich die letzte Sitzung nach rund vier Wochen abzubilden. Immerhin, eine Steigerung in XXL-Format. Nur Mut, es geht sogar noch etwas schneller. Rekordverdächtige drei Wochen sollten doch drin sein. Ambitioniert zwar für eine Verwaltung, aber durchaus machbar. Drei Monate Vorlaufzeit, sollten endgültig der Vergangenheit angehören. Peinlich war die Veröffentlichung vor allem auch deshalb, weil ausgerechnet zum Saisonende die Bedingungen für die Eröffnung abgedruckt wurden. Verkehrte Welt! Die Vorurteile der langsam arbeitenden Angestellten in einer Verwaltung sind wohl einige der geläufigsten Vorurteile gegenüber dem Öffentlichen Dienst. Ärgerlich, wenn man diese durch eigene Bummelei selbst noch bestätigt. Offenbar hat man aus dem Lapsus die richtigen Lehren gezogen. Aus drei mach ein Monat Bearbeitungszeit – Hut ab! Lob an dieser Stelle. Vielleicht hat ja auch jemand aus der Teppichbodenabteilung mal kräftig auf den Tisch gehauen. Mal was Grundsätzliches: In der Autosprache ausgedrückt, sind Verwaltungen von Haus aus keine Ferraris, vielmehr VW-Käfers. Das Ziel zwar vor Augen, aber die Fahrt stets langsam. Aber auch das Gaspedal des Käfers kann man mitunter einmal durchdrücken. Im Kirner Land geschieht das leider viel zu selten.     

Keine Auskunft vom Landesbetrieb Mobilität bezüglich Kostenexplosion Ortsumfahrung Hochstetten!

Wie erwartet liefen die Fragen ins Leere. Der Landesbetrieb gibt sich zugeknüpft. Zwar sendete die Behörde eine Lesebestätigung, aber das war es dann auch schon. Wer will schon auf unangenehme Fragen antworten? Dennoch, Wenn eine Baumaßnahme nahezu das doppelte kostet, wie im Vorfeld veranschlagt, muss man doch nach den Ursachen fragen. Wenn sonst keiner Interesse zeigt, dann umso dringlicher. 39 Millionen Euro hat die Umfahrung gekostet. 26 Millionen Euro waren vorgesehen. Der satte Aufschlag muss doch Gründe haben. Diesbezüglich rückt das Amt nicht raus mit der Sprache. Also will der Blog mal vogelwild spekulieren: Insgesamt sieben Jahre dauerte eine Maßnahme, die ursprünglich nach fünf Jahren hätte abgeschlossen sein sollen. Zwei volle Jahre Verlängerung kostet Geld. Viel Geld!

Der Ausreden-Werkzeugkasten des Landesbetriebes, wenn er denn ausgepackt werden würde, dürfte noch mehr Aspekte beinhalten. Gestiegene Energiekosten, gestiegene Personalkosten, gestiegene Materialkosten, unerwartete Herausforderungen. Natürlich enthält der nicht eigene Versäumnisse, Fehleinschätzungen, Planungs- oder Ausschreibungsfehler. Diese Tatsachen kommen hier und anderswo immer zu kurz. Beispiel Gabionen-Wände: Die Ausschreibung für die Doppelwände am Kreisel wurde einfach vergessen, wie die ausführende Firma auf Nachfrage bestätigte. Die Nachbeauftragung wurde richtig, richtig teuer. Gut für die ausführende Baufirma, schlecht für den Steuerzahler. Und solche Geschichten wiederholen sich bekanntlich. Extrem schade, dass der Landesbetrieb nicht mit offenen Karten spielt. Und extrem schade, dass der Politik solche Preisaufschläge sonst wo vorbeigehen. 13 Millionen Mehrkosten, was hätte man mit der Kohle nicht alles Gutes tun können.  

Die Wischmann-Mania!

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Beim Blog stand das Seiten-Zählwerk und in der ehemaligen Praxis Wischmann das Telefon nicht mehr still. Der Rückzug vom Rückzug wird vor allem von den ehemaligen Patienten freudestrahlend aufgenommen. Denn viele haben trotz intensiver Suche bis heute keinen neuen Hausarzt gefunden. Sie wittern ihre Chance auf gewohnte medizinische Betreuung. Kein Wunder, dass am heutigen Montag bei der Patientenaufnahme jeder der Erste sein wollte. Die Not ist groß. Und die wird noch größer werden. Wahr ist, die Rückkehr von Dr. Wischmann wird vielen Menschen Ängste und Sorgen nehmen. Nicht zuletzt deshalb, weil der täglich praktizieren möchte und dadurch Kapazitäten wird aufbauen können. Er hilft den gegenwärtigen Fachkräftemangel zu mildern. Der ist eklatant bei Ärzten und auch bei Medizinischen Fachangestellten. Wahr ist aber auch, Ärzte im Rentenalter sind nicht die Zukunft. Die politisch Verantwortlichen des Kirner Landes wären gut beraten, endlich mal aus dem Quark zu kommen. Nicht reden, machen! Andere Regionen sind mit Konzepten und Lockangeboten längst weiter.    

Baugebiet Scheiberling: Jetzt geht es los!

Der Scheiberling, unendliche Weiten! Wir schreiben den 14. November 2022. Über 10 Jahre Planungs- und Genehmigungszeit sind zu Ende. Ein im leichten Nebel rangierender Bagger hebt das Neubaugebiet auf eine nicht mehr für möglich gehaltene praktische Ebene. Löffel für Löffel trägt der nunmehr den Mutterboden ab und markiert Meter für Meter die spätere Straße. Noch in dieser Woche wollen die „Schneider-Männer“ ihr Containerdorf auf dem Wendeplatz am Ende der Alten Straße platzieren. Es ist der schiere Wahnsinn: Das Neubaugebiet „Im Scheiberling“ geht tatsächlich in die Umsetzung. Zeit für Ironie: Hochstetten war clever genug, um zu warten, bis die Baupreise ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht haben. Wer hat, der hat! Und nur was teuer ist, muss gut sein!

Die Fertigstellung aller Straßenarbeiten wird auf rund ein Jahr geschätzt. Wenn es gut läuft, können Bauherren im Herbst nächsten Jahres also mit einem Baubeginn rechnen. 32 Bauplätze, mit einer Größe von 700 Quadratmeter plus einer Ausgleichsfläche von 200 Quadratmetern, sollen in der zum Teil extremen Hanglage entstehen. 23 davon gehören der Gemeinde. Man wird der Kommune die Parzellen regelrecht aus den Händen reißen. Oder doch nicht? Momentan ist die Lage für Häuslebauer eher schwierig, um nicht zu schreiben beschissen. Steigende Zinsen, explodierende Preise, Materialknappheit sowie fehlende Planungssicherheit, haben in den letzten Monaten für einen massiven Einbruch auf dem Bausektor geführt. Tendenz, sich weiter verstärkend.

Turnverein Hochstetten – ein Verein der bewegt!

Wenn der Turnverein Hochstetten zu seinem Kinderturntag einlädt, dann verwandelt sich die Halle stets in eine Erlebnislandschaft. Eine, die Kinderaugen erstrahlen lässt. Am vergangenen Samstag war es wieder soweit: Für mehr als 5 Stunden waren nicht nur vereinszugehörige Kinder mit ihren Eltern, Großeltern, Verwandten dazu eingeladen, sondern alle Kids, die Lust an Bewegung haben. Die Zeiten in der Halle konnte jeder individuell für sich verplanen. Freies Austoben – passt! Der Zuspruch war überwältigend. Und wie! über den Tag hinweg kamen rund 200 Kinder mit Begleitung in die Halle und erlebten tolle Stunden. Wahnsinn, was für eine gewaltige Zahl. Der mächtige Zuspruch hätten die Betreuer vor Ort nicht für möglich gehalten. Der Turnverein ist eben hipp. Der geht neue Wege und betreut die Kids am Puls der Zeit! Mehr geht nun wirklich nicht.  

Klettern, Balancieren, Schaukeln und als highlight eine Air-Track-Anlage, die ganz besonders von den Kindern zum Hüpfen und Turnen belagert wurde, waren nur einige Herausforderungen, die es zu bewältigen galt. Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke und Würstchen vom Grill sorgten für das leibliche Wohl der Besucher. Logisch, wer kraxelt und turnt, muss zwischendurch die Akkus aufladen. Ein großes Dankeschön zollt der Turnverein den zahlreichen Helfern, ohne die solche besondere Tage nur schwerlich umzusetzen wäre. Aufbau, Kuchenspenden, Helfer beim Verkauf und am Grill, Hilfestellungen an den Geräten, Abbau und, und, und! Turnvater Peter Jung dankt auch den vielen Besuchern für ihre Neugier und ihr großes Vertrauen. Von ihm und seinem Betreuer-Team dürfen wir noch Großes erwarten auf der Indoor- und Outdoor-Sportbühne. Weiter berichtet der stolze Vorsitzende, dass man sich momentan nicht, wie viele andere Vereine, über fehlende Hilfe beklagen könne. Es läuft eben einfach alles rund in einem Verein der bewegt! Hochstetten vorn? Was den Turnverein angeht, auf alle Fälle!

Dr. Berno Wischmann praktiziert ab Januar wieder in seinen alten Räumlichkeiten!

Er ist wieder da! Dr. Berno Wischmann zieht den weißen Kittel wieder an. Hurra, ab Januar kommenden Jahres wird der an alter Wirkungsstätte wieder Patienten betreuen. Reduziert In Teilzeit und im Angestelltenverhältnis, wohlgemerkt. Egal wie und wie lange, jede Hilfe ist willkommen. Hauptsache Kirn hat wieder einen Arzt mehr im Stadtkern. Viele Patienten, die derzeit von keinem eigenen Hausarzt betreut werden, dürfte diese Nachricht besonders freuen. Welcome bag Dr. Wischmann! Respekt und Anerkennung für den Rücktritt vom Rücktritt! Nach dann exakt einem Jahr Ruhestand, kehrt ein überaus versierter und geachteter Internist an seinen angestammten Arbeitsplatz zurück. Seine Bereitschaft ist eine Segen für die Menschen des Kirner Landes, vor allem auch deshalb, weil sich nach ihrer Verabschiedung in die Ruhestandshängematte nichts, aber auch gar nichts getan hat. Von einer Ersatzlösung ist man genauso weit entfernt wie die Erde zum Mond. Logisch, dass Ärzte im fortgeschrittenen Alter nicht die Dauerlösung sein können. Übergangszeiten herzustellen ist aber auch schon eine Hilfe in XXL-Format. Zumindest so lange, bis die angekündigten und Gewehr bei Fuß stehenden Mediziner aus dem Werkzeugkasten von Bürgermeister Thomas Jung endlich ihren Dienst aufnehmen können. Dem Vernehmen nach, wollen die angestellt werden und warten daher nur auf das Go? Dafür braucht es allerdings ein Medizinisches Versorgungszentrum oder eine andere Praxis-Lösung. Aber das dauert! Wie immer halt! Bleibt zu hoffen, dass Dr. Wischmann wieder gefallen an seiner Tätigkeit findet, er Spitzen abdecken kann und er noch recht lange gesund und ausdauernd bleiben möge.     

Komm wir gehen zum Ortsgemeinderat!

Am kommenden Mittwoch, 16. November, ist wieder Elefantentreffen im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Ab 19 Uhr wird dann wieder die große Dorfpolitik vorangetrieben. Innerhalb zwei Wochen schon das zweite Mal. Ganz schönes Pensum! Gemäß prallvoller Tagesordnung, verspricht die Zusammenkunft erneut zu einer abendfüllenden und interessanten Angelegenheit zu werden. Eventuell wird sogar über ein Ereignis für die Geschichtsbücher abgestimmt? Möglich, denn mit der Planfeststellung gleich dreier Photovoltaik-Parks in der „Itzbach“ Richtung Oberhausen stehen wegweisende Entscheidungen pro Energiewende bevor. Hochstetten-Dhaun denkt nicht nur in erneuerbaren Energien, sondern geht bei der Etablierung vorneweg. Gut so! Formell beschließt der Rat die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Teilgebiet „Itzbach-In den weißen Äckern“ sowie die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange. Oder anders formuliert Hochstetten gibt den Startschuss für die Schaffung gleich dreier Solarparks. Hut ab!  Also worauf noch warten, liebe Bürger. Die kommende Sitzung wirft ihre Schatten voraus, da muss man doch hin.

Radweg: Rot ist nicht gleich rot?

Zweierlei rot? Die Radwegeanschlüsse auf die Durchgangsstraße innerhalb Hochstettens waren schon ziemlich leuchtend rot markiert. Scheinbar nicht leuchtend genug, denn eine Truppe Straßenbauer hat nochmals kräftig nachgelegt.  Wie steigert man rot? Rot, röter, am rötesten? Jedenfalls, leuchtender geht jetzt wirklich nicht mehr. War das alte rot zu blass? Entsprach die Signalwirkung nicht den Vorgaben? Maybe? Jedenfalls wurde alles auf Anfang gestellt und kräftig nachgepinselt, inklusive Fahrrad-Piktogramm. Fakt ist, die Farbe Rot erhöht die Aufmerksamkeit und macht Radfahren noch sicherer. Hopp dann!

Das Wort zum Sonntag

Der Öffentliche Dienst ist vielen Vorurteilen ausgesetzt. Auch die Angestellten der Verbandsgemeindeverwaltung Kirner Land sehen sich nicht selten Kritiken ausgesetzt. Mittendrin statt nur dabei, auch der Blog. Der schwingt nicht selten die verbale Keule. Sollte der nicht differenzierter auf die Arbeitsbedingungen schauen? Schließlich hat man den Öffentlichen Dienst ja generell zusammengespart und massiv Stellen reduziert. Wurde der Rotstift auch im Kirner Land angesetzt, sodass Zielstrebigkeit und Handlungsschnelligkeit auf allen Ebenen massiv darunter leiden? Wohl kaum! Im Gegenteil: Nach der Fusion von Stadt und Land, sind die Personalkosten massiv gestiegen. Rund zwei Millionen Euro jährlich mehr sind kein Pappenstiel. Tendenz, zunehmend! Und die gewaltige Summe ist ein deutlicher Fingerzeig dafür, dass Stellen nicht ab, sondern aufgebaut worden sind. Warum? War die Vorgabe nicht eine andere?

Sollten nicht zwei Verwaltungen miteinander verschmelzen, um eben Synergieeffekte zu schaffen. Von Personalabbau scheint man jedoch – in Kilometer ausgedrückt – so weit entfernt zu sein, wie die Erde zum Mond. Finde den Fehler? Also, an Personalengpässen kann es nicht liegen, wenn es mal wieder länger dauert und die Verwaltung nicht aus dem Quark kommt. Behäbigkeit und Zähigkeit müssen anderen Ursachen zu Grunde liegen. Apropos Personaltableau, warum erkundigen sich die Mitglieder des VG-Rates nicht nach dem Status quo? Ist es nicht deren Aufgabe, sich diesbezüglich auf dem Laufenden zu halten. Wetten, es weiß keiner um die Vorher/Nachher-Situation. Wie viele Angestellte hatte es vor der Zwangsehe und wie viele danach? Einfache Rechenaufgabe, oder nicht? Der Blog basiert seine Behauptung auf Rückschlüsse aus den gestiegenen Personalkosten. Der bekommt keinerlei Auskünfte, schon gar nicht zu solchen heiklen Themen. Aber der VG-Rat hätte die Möglichkeit der Sachstandsabfragung. Vielleicht hat ja mal jemand einen Geistesblitz und fordert Einsicht, bevor der oder die immer nur die Mehrkosten durchwinken.

Die Verzweiflung mus groß sein: KRN-Werbung jetzt sogar auf der Brötchentüte!

Wer mit KRN-Bussen unterwegs ist, der kann was erzählen. Nach alledem was man so in der Presse liest und was die Verantwortlichen zähneknirschend so einräumen, ist der Start des neuen Kommunalverkehrs ein einziges Desaster. Holprig, wie oftmals zitiert, ist da wohl noch sehr freundlich ausgedrückt. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Gut Ding will eben Weile haben! Guter Service auch? Ob die Anlaufschwierigkeiten jemals vollumfänglich ausgeräumt werden können? Der Blog hegt da so seine Zweifel. Mehr noch : Der legt sich fest: Die Angelegenheit wird immer Sorgenkind bleiben. Ein recht teures noch dazu. Da helfen auch keine frommen Werbesprüche auf der Bäckertüte. Ja, die KRN lässt Papiertüten mit dem Slogan „Mehr Netz, Mehr Takt, Mehr Bus, Mehr für Dich“ bedrucken und gibt diese über die Bäckereien in Umlauf. Ob die Tüte hilft, der jetzt schon angeschlagenen Buslinie zu einem besseren Image zu verhelfen? Wohl kaum! Den Bäckern hier und anderswo wird es egal sein. Denen dürfte die Lage Tüten, wahrscheinlich für umme, gelegen kommen. Die Kunden dürften sich kurz wundern und den Brötchen ist es eh egal. Ob Metzgereien auch vom Kreis beliefert wurden? Hat jemand eine Metzger-Tüte mit KRN-Aufdruck zu bieten? Obst vielleicht? Käse?

Bürgermeister-Nestbeschmutzer-Anschiss: Gut gebrüllt Löwe!

Achtung Wutpickel-Gefahr! Majestix hat sich mal wieder öffentlich geärgert. Und wie! Hans Helmut Döbell (HHD) neigt halt dazu, immer mal wieder einen raushauen zu müssen. Wer es braucht? Und er macht eben gerne Front gegen Meldungen in den öffentlichen Netzwerken. Dazu fällt ihm immer wieder das gleiche Wort ein: „Nestbeschmutzer“! Aber um was geht es genau? Nun, während der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung holte er zum Rundumschlag aus: Bürger seien in sozialen Netzwerken als Nestbeschmutzer unterwegs und fotografieren Dreckecken, Müll oder Missstände, anstatt sie zu beseitigen.“ Das ärgere ihn ungemein. Gottlob ist der Blog da raus. Ausnahmsweise! Der ist zwar Daueradressat für Angriffe aus dem Bürgermeisterbüro, hat aber in dieser Angelegenheit nicht den Hut auf. Der hat nicht Auslöser gedrückt, vielmehr das Ärgernis nur online gestellt und die passenden Zeilen darunter geschrieben. Und? Was ist das ist! Ohne die Hinweise einer Blog-Leserin, die noch dazu den Müll schon mehrfach aufsammelte und somit ihren vom Chef eingeforderten Teil dazu beitrug, um den Missstand zu beseitigen, hätte der von dem „Problem“ gar nichts mitbekommen. Ja, der weiß auch nicht alles. Jedenfalls hat der Löwe wieder mal gebrüllt! So sind sie halt die Alpha-Tiere oder Rudelführer. Auffällig, dieses besondere Exemplar wirkt im fortgeschrittenen Alter zunehmend dünnhäutiger. Wenn es der geschundenen Seele guttut seine Bürger abzuwatschn – so what!

Dumm gelaufen: Die Sache mit der Dorfbefragung!

Kleiner Rüffel von Dorfplanerin Nathalie Franzen. Zeit für eine Korrektur: Insgesamt sind 216 Bögen zurückgekommen, nicht wie vom Blog geschrieben, schwache 80. Die Statistik stand allerdings so in der Zeitung geschrieben. Und was in der steht stimmt immer. Also, fast immer. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel. „Die Zahl bezieht sich einzig und alleine auf eine getrennte Friedhofs-Erhebung innerhalb des vierseitigen Bogens, stellt Franzen gegenüber dem Blog richtig. Ja dann! Diese eine Friedhofs-Frage war eine unter vielen. Und die wurde eben nur 70 Mal beantwortet. Im Rest der 146 Rückläufer, wurde diese von den Bürgern einfach ausgespart. Und weil Franzen erst diese eine Frage auswertete, um das Ergebnis daraus bei einem weiteren Ortstermin kommunizieren zu können, tauchte ihre Zahl 70 oder 80 (Zeitung) auf, die dann auch abgedruckt wurde. Jetzt ist alles sonnenklar. Nochmals, 216 Bögen aus vermutlich 216 Haushalten kamen mehr oder weniger ausgefüllt zurück. Und diese Beteiligung ist allemal besser und wesentlich aussagekräftiger als schwache 80, wie der Blog unter der Woche noch schrieb. Kleines Missverständnis, das somit ausgeräumt ist. Passt! Jetzt warten wir alle gemeinsam auf baldige Gesamtegebnisse und danach rasche Umsetzungen.

Ärztliche Versorgung: Nach Rüdesheim blicken heißt lernen! Wieder einmal!

Nach Rüdesheim blicken heißt lernen! Wieder einmal! Die dortige Verbandsgemeinde stellt sich der Herausforderung einer flächendeckenden hausärztlichen Versorgung. Auf der eigenen Homepage heißt es unter dem Menü „Ärztliche Versorgung“ wörtlich: „Die Verbandsgemeinde Rüdesheim ist bestrebt, die Bemühungen der Ortsgemeinden und der Verwaltung nach besten Kräften zu unterstützen.“ Respekt, so etwas nennt man Weitblick, denn die Versorgung mit Medizinern betrachtet die Verbandsgemeinde als „noch“ gut. „Um allen Bevölkerungsschichten, gerade alten Menschen und solchen mit Behinderung, die wohnortnahe Erreichbarkeit eines Hausarztes und auch Hausbesuche zu ermöglichen, soll die Übernahme oder die Neuansiedlung einer Hausarztpraxis in der Verbandsgemeinde Rüdesheim finanziell gefördert werden. Mit dieser Fördervereinbarung soll grundsätzlich nur die hausärztliche Versorgung sichergestellt werden.“

In Zahlen ausgedrückt bekommt jeder Mediziner, der die Voraussetzungen erfüllt – etwa Übernahme einer Hausarztpraxis – 10.000 Euro Starthilfe. Der Festbetrag ist nicht gewaltig, aber ist besser als nix. Immerhin, in Rüdesheim hat man die Zeichen der Zeit erkannt. Übrigens, ein Untermenü „Ärztliche Versorgung“ sucht man auf der Homepage des „Kirner Landes“ vergeblich, und dies, obwohl die medizinische Versorgung an Mündung von Nahe und Hahnenbach als äußerst prekär einzustufen ist. Der Verbandsgemeinde fehlt es an Weitsicht und an einem strategischen Plan, um Ärzte in das Kirner Land zu locken. Es werden keine Fakten geschaffen. Programme existieren nicht, oder nur tief unten in der „Aussitzen-Ablage“. Rundherum in den Verbandsgemeinde schnürt man „Willkommens-Pakete“, während man in Kirn Däumchen dreht. Wie lange noch will man sich dem Thema verschließen?  

Neulich beobachtet: Bus-Schülertransport verkehrt!

Ob diese Art des Schülertransportes gesetzlichen Vorgaben entspricht? Der Blog hegt da so seine Zweifel. Was ist passiert? Es ist kurz vor 16 Uhr, als die Schulbusse aus Kirn und Simmertal nahezu gleichzeitig im Hellbergblick aufschlagen. Ganztagsschulende und ab nach Hause. Soweit so gut! Der Bus aus Simmertal hält am Kindergarten, und dies, obwohl dort keine Haltestelle ist. Der lässt die Schülerinnen und Schüler aussteigen, um danach an der Einmündung „Am Wäldchen“ eine 180-Grad-Wende hinzulegen. Dazu muss der auch rückwärts rangieren. Einweiser, Fehlanzeige. Wie steht es in den Vorgaben: „Der Fahrer darf nur rückwärts fahren oder zurücksetzen, wenn sichergestellt ist, dass Versicherte nicht gefährdet werden. Kann dies nicht sichergestellt werden, hat er sich durch einen Einweiser einweisen zu lassen.“

Kinder wuseln herum und der Bus fährt einfach rückwärts – geht gar nicht. Durch das Wendemanöver spart der sich die Schleife über die enge Alte Straße, wie es die Vorgabe sein dürfte. Wie überhaupt, die Bushaltestelle rund 500 Meter weiter platziert ist. Der Busfahrer geht ein persönliches Risiko ein, um Zeit zu sparen? Schaut ganz danach aus. Nahezu zeitgleich kommt der Bus aus Kirn. Der hält zwar an der Bushaltestelle, fährt dann aber auch nur kurz weiter, um im Kurvenbereich Hellbergblick/Alte Straße eine Kehrwende hinzulegen. Wieder ohne Einweiser und wieder ohne Not. Finde den Fehler? Denn auch der könnte/müsste die Schleife bis zur Hauptstraße zu Ende fahren. Ob beide Fahrverhalten den Vorgaben entsprechen? Ganz sicher nicht. Es kann doch nicht jeder fahren wie er will. Oder etwa doch?

Narrhallamarsch! Möge die Büttenrede beginnen…

Im Kirner Land herrscht Mischmasch, dass iss ja fatal,
doch bevor ich mich uffreg, is es mir lieber egal.
Drüber berichte, dass is dem Blog sei Devise,
mit spitzer Feder, derb, dreist und immer präzise.
Drum passt jetzt gut auf, was Zeite, was Zeite,
mir Landeier sind net immer zu beneide.
Was ist hier wichtig, was ein Thema von Dauer,
ihr könnt euch beruhige, ich lieg auf der Lauer.
Der Narrenspiegel, ich kanns euch berichte,
der beginnt mit der Ärztemangel-Geschichte.

Die Zunft überaltert, die Alte gehen nach und nach in Rente,
Patienten ohne Arzt, weil Politik den Trend verpennte.
Keine Ärzte, kein Konzept die Region ist am stöhne,
Politik und Verwaltung immer nur Durchhalteparole töne.
Heiße Luft, Absichtserklärungen, man nennt das rumgeeir,
Die Bürger sind Blabla leid, nicht immer nur die gleiche leier.
Drum schafft endlich Fakten, setzt den Ärzte-Zug unter Dampf,
Patienten wollen Sicherheit, aber keinen dauerhaften Krampf.
Der Notstand mit Maßnahmen begegnen ist gescheit,
andere Kommunen geben Ärzten Geld, sind längst soweit.

Euch allen trag ich gerne bis Aschermittwoch mit Humor,
das Protokoll des Kirner Landes auf dieser Seite hier vor.
Der heimliche Chef im Kirner Land früher und aktuell, 
ist der Erster Beigeordnete Hans Helmut Döbell.
Der gilt als Schwergewicht nicht nur auf der Waage,
für so manchen Bürger ist der eine regelrechte Plage.
das Wohl der Region vor Augen, stets mit Finesse,
allerdings nicht ohne seine eigenen Pfründe zu vergesse.
Arztpraxis, Industriegebiet und andere Landgeschäfte,
für sich und seine Familie stets im Sinn nur das Beste.
Alle sind wir gleich, aber manche sind eben gleicher,
nur mit Vetternwirtschaft und gut vernetzt wird man reicher. 
Der Tag wird kommen, möge HHD sein noch so unverfroren,
da fliegen ihm seine Geschäfte allesamt um die Ohren.

Tätä tätä tätä - Tusch und Narrhallamarsch...

Fragebogenaktion Dorferneuerung ächzt unter geringer Beteiligung!

Da hatte der Blog doch der Dorferneuerungs-Fragebogen der Planerin Nathalie Franzen doch glatt unter den Stapel des Altpapiers einsortiert. Versehentlich, wohlgemerkt. Dort sollte der eigentlich nicht hin. Aus den Augen aus dem Sinn? Genauso war es. Den Abgabetermin 9. Oktober hatte der Blog daher knapp verpasst. Aber knapp daneben, ist auch vorbei. Nun, auf eine Einzelmeinung mehr oder weniger wird es in der Umfrage nun auch nicht mehr ankommen. Von daher, dürfte das Projekt Dorfmoderation die Nichtabgabe verkraften. Blöd nur, dass die Mehrheit ebenso fahrlässig agierte. Null Bock auf Beteiligung? Tatsächlich schaut es danach aus. Offiziell wurden 80 Abgaben gezählt. Ziemlich wenig bei einer Einwohnerzahl von rund 1800. Eine gute Quote ist fürwahr anders. Zieht man all jene ab, die aus politischen oder gesellschaftlichen Motiven heraus verpflichtet sind mitzumachen, dann verbleiben nicht mehr viele Bögen neutraler Bürger im Abgabetopf. Repräsentativ dürfte die Auswertung jedenfalls nicht sein. Waren es zu viele Fragen, die sich auf drei Seiten verteilten? Hat der Bürger einfach keinen Bock auf Dorferneuerung? Will die Mehrheit seine Ruhe? Etliche werden gedacht haben „was soll ich da mitmachen, ändert sich eh nix“! Es wird ein guter Mix aus allem gewesen sein, weshalb die Beteiligung so unterirdisch war. Naja, vielleicht sind ja trotzdem ein paar recht gute Vorschläge dabei gewesen. Planerin Franzen wird die Umfrage-Ergebnisse sicherlich in den nächsten Wochen präsentieren.

Der Funkturm zu Hochstetten!

Wow, was für eine Höhe! Meter für Meter wächst das Eisenkonstrukt buchstäblich in den blauen Himmel hinein. Auf der Anhöhe des Geologischen Lehrpfades, etwa in Höhe der zweiten Schutzhütte, wird ein Funkmast im Lego-System aufgestapelt. Rund 50 Meter dürften es jetzt schon sein. Und die Spitze ist noch gar nicht mitgerechnet. Wie quirllige „Kletteräffchen“ wuseln Arbeiter in schwindelerregender Höhe, um die Einzelteile final zu verschrauben. Respekt! Der Blog wäre da raus. Der bleibt lieber mit beiden Beinen auf der Erde. Der Neubau einer Funkübertragungsstelle für den öffentlichen Mobilfunk schaut schon ziemlich fertig aus. Bauherr ist Vantage Towers aus Düsseldorf. Die bauen für Vodafone. Die Angabe ist ohne Gewähr. Wahrscheinlich wird diese Woche noch Vollzug gemeldet. Das Teil ist von weitem schon zu sehen und dürfte später seinen Zweck erfüllen. Schön ist zwar anders, aber schön ist die Ortsumfahrung ja auch nicht.

Hochstetten-Dhaun denkt seine Friedhöfe neu!

Die Dorferneuerung macht es möglich. Hochstetten-Dhaun denkt seine drei Friedhöfe neu. Wird irgendwie auch Zeit. Der Sinneswandel kommt fürwahr nicht überraschend und dürfte auch dem Zeitgeist geschuldet sein. Es braucht schließlich Alternativen zu den boomenden Friedwäldern in der Umgebung. Noch wird vage geplant und nur darüber geredet, aber scheinbar sollen „Memorial-Grabfelder“ unter dem Sammelbegriff Ruheforst/Friedwald/Waldfriedhof/Urnenbestattung zeitnah in der Friedhofssatzung verankert werden. Und was einmal geschrieben steht, das kommt auch. Wann, wird man dann sehen. Gute Idee, denn pompöse Protz-Reihengräber braucht keiner mehr und will auch keiner mehr. Die sind eh Relikte aus der Vergangenheit, als man noch meinte, viel Geld in die Gestaltung von Gräbern investieren zu müssen. Nur mal so nebenbei bemerkt, zu Lebzeiten wäre die Kohle besser angelegt gewesen. Alles hat seine Zeit und daher greifen nunmehr andere und unter dem Strich auch günstigere und pflegeleichtere Methoden einer würdigen letzten Ruhestätte. Und die können Grabfelder bilden.

Die Besonderheit solcher Grabfelder besteht darin, dass dieser „Memoriam-Garten“ in einem Grabfeld die verschiedenen Grabarten harmonisch miteinander verbindet und gärtnerisch als Gesamtanlage mit Ruhebänken gestaltet ist. Die einzelnen Gräber sind oberflächlich nicht voneinander getrennt ausgewiesen, die Pflanzungen gehen ineinander über und lediglich die jahreszeitliche Wechselpflanzung und die Grabmale bezieht sich auf das jeweilige Grab. Das Grabfeld in sich ist modelliert und durch verschiedene Höhenentwicklungen wie eine kleine Parkanlage gestaltet. Gesamtharmonie – passt! Dem Blog gefällt die neue Denke sowohl aus der Bürgerschaft, als auch dem Ortsgemeinderat heraus. Der ist gespannt auf die ersten Entwürfe. Der Öffentliche Anzeiger war so gut, das Bestattungsvorhaben erstmals vorzustellen. Dass der den Lesern einen Privatgarten-Schnappschuss als Aufnahme vom Hochstädtener Friedhof verkaufte – geschenkt. So ist das Blatt halt. Immer für einen Lapsus gut.

Die Gerüchteküche Ratskeller ist sowas von kalt!

Aus gegebenen Anlass mal eine kleine Lehrstunde mit dem Blog-Erklär-Bär zum Thema Gerüchte und die Folgen: Ein Gerücht ist eine unverbürgte Nachricht, die stets von allgemeinen Interesse ist, sich diffus verbreitet und deren Inhalt mehr oder weniger starken Veränderungen unterliegt. Das wichtigste Merkmal eines Gerüchts stellt die Ungesichertheit der weitergegebenen Information dar. Machen wir es konkret am Beispiel „Ratskeller“ Kirn: Die Gaststätte sieht sich regelmäßigen Gerüchten ausgesetzt, wonach die Betreiber die Kochschürze jetzt endgültig an den berühmten Nagel hängen würden. Neuerdings spricht man von innerhalb der nächsten Wochen oder mit Ablauf des Jahres. Das nervt die langjährigen Verantwortlichen. „An den regelmäßig auftauchenden Gerüchten einer Schließung ist nichts dran“, wehren die sich auf gezielte Nachfrage. Sie sind es leid, immer wieder auf das Thema angesprochen zu werden. Ein und für allemal, der Ratskeller bleibt. Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben. Gut so, denn die Qualität der Küche ist gleichbleibend und genügt seit je her höchsten Ansprüchen, wie der Blog aus eigenen Erfahrungen beurteilen kann. Ob die Gerüchteküche jetzt erkaltet? Schauen wir mal!  

Endlich: StVO-Pfeil auf Radfahrer-Verkehrsinsel aufgestellt!

Hier und da wird noch immer nachgesteuert. Gut so, denn im Zuge der Ortsumfahrung Hochstetten ist längst noch alles nicht so vollständig fertig, wie es von offiziellen Stellen immer wieder gerne dargestellt wird. Beispiel Beschilderung: Diesbezüglich herrscht noch gewaltig Luft nach oben. Innerorts hat man es nunmehr geschafft, einen StVO Pfeil auf die Radfahrer-Insel vor dem Kreisel zu montieren. Autofahrer aus dem Dorf kommend, können nunmehr aus weiter Entfernung erkennen, dass hier eine aufgebaute Querungshilfe herausragt. Das Verkehrszeichen hat durchaus seine Berechtigung, weil in der Vergangenheit nicht wenige Autofahrer mit den Rädern auf die Bordsteine der Insel gelangten. Gedankenlos oder aus Unachtsamkeit heraus, wohlgemerkt. Meist bleiben die Berührungen folgenlos, wie der Blog exemplarisch bei einem vorausfahrenden Fahrzeug schon beobachten durfte. Der Pfeil unterstützt die Früherkennung – passt! Richtung Simmertal hat es auch eine Insel. da kommt der Pfeil sicherlich noch. Tipp: Bezüglich Radfahrer-Beschilderung müsste man noch nachjustieren. Wie es jetzt ist, sollte es nicht bleiben.

Startet der Straßenbau Neubaugebiet „Scheiberling“ dieses Jahr noch?

Mein Gott das dauert! Die Ausschreibung für Erschließung- und Straßenbau, in einer Ausbaustufe mit 32 Bauplätzen, hat sich die Firma Scheider in Merxheim für 1,87 Millionen Euro gesichert (Entwässerung, Straßenbau, Trinkwasser, Rückhaltebecken). Darüber berichtete der Blog bereits im Juli. Seinerzeit hieß es, dass spätestens im Frühherbst die Bagger anrollen werden. Weit gefehlt. Wir schreiben November und passiert ist bis dato nichts. In Großbuchstaben NICHTS! Was ist da los? Warum verzögert sich die Maßnahme? Dem Vernehmen nach, ist der verantwortliche Bautrupp länger als erwartet mit der momentanen Baustelle in Monzingen beschäftigt. Konkret, nahm dort die Umsetzung des Regen-Rückhaltebeckens mehr Zeit in Anspruch, als ursprünglich geplant. Verflixt nochmal, immer diese Unwägbarkeiten. Jetzt befände man sich aber auf der Zielgeraden. Stimmt, sieht auf den ersten Blich auch alles schon ziemlich fertig aus. Will heißen, dass die Baustelle in Hochstetten doch noch in diesem Jahr eingerichtet werden kann? So lautet zumindest das Ziel. Ob das klappt? Schauen wir mal. Einrichten und vielleicht noch ein paar Erdbewegungen sollten da schon noch drin sein, heißt es aus Kreisen des Baustellentrupps. und der muss es ja wissen.   

Geht es wirklich 2022 noch los mit der Umsetzung eines Rundweges durch ein Feuchtgebiet, noch dazu steiler in Hanglage? Und wenn ja, können Bauherren 2023 loslegen? Daran hegt der Blog so seine Zweifel. Überdies, welcher Bauwillige möchten am Ring abgemalt sein? Zu erwartenden Mehrkosten durch zwingend notwendige Hangbefestigungsmaßnahmen braucht keiner. Einzelmeinung, nicht mehr und nicht weniger. Dass man schon seit 2010 einen Bebauungsplan aufstellte und seither nur noch rumeierte – geschenkt. Gut Ding will eben Weile haben. Die recht zähe Hängepartie dürften sowohl Ortsgemeinde, als auch Bauwillige abertausende Euros zusätzlich kosten. Ob alle diejenigen, die sich ihre Bauplätze bereits vor Jahren reservierten, bei der Stange bleiben, scheint fraglich. Etliche sind schon abgesprungen. Apropos, was werden die Parzellen später kosten? Wie hoch ist der Preis für einen Quadratmeter Grund? Die Frage ist noch immer nicht geklärt.

Und wie schaut es aus mit der Attraktivität? Eher unterirdisch, weil der Steilhang zwar schöne Panoramablicke über das Nahetal verspricht, allerdings auch Wasser führt. Will heißen, der Hang ist patschnass. Am auffälligsten im unteren Teil, unmittelbar nach der Kurve, dort wo die ersten Parzellen rechts und links der Straße beginnen. Selbst in heißen und trockenen Sommern, kann man in diesem Bereich stellenweise in sumpfähnlichen Passagen versinken. Optimisten werden gleich an Brunnen denken, Pessimisten an nasse Keller. Was das Grundwasser anrichten kann, davon wissen Hausbesitzer am Übergang hin zur Straße „Im Ameisacker“ zu berichten. Wegen Mauerfeuchtigkeit mussten die schon ihre Keller trockenlegen und Drainagen aufwendig erneuern.

Ärgernis: Jugendliche lassen Müll rumliegen!

Hochstetten-Dhaun meldet immer mehr Dreckecken an Treffpunkten für Jugendliche. Ob am Kindergarten, am Bahnhof oder außerhalb des Dorfes an der „Linde“ – überall lassen sich Überbleibsel von Treffen in Hecken oder auf dem Erdboden finden. Müll, Pizza-Kartons, Kippen, Flaschen, Papierschnipsel, Tücher und, und, und. Das war so, das ist so und wird wohl oder übel auch zukünftig immer so bleiben, wenn die Hochintelligenz unterwegs ist. Meist tritt die bei Dunkelheit in Erscheinung. Da mag sich die Evolution noch so sehr bemühen, die Doofen wollen einfach nicht aussterben. Von wegen „cool“! In den vergangenen Wochen und Monaten häufen sich in Hochstetten die Beschwerden über Müll-Szenarien. Die Menschen beklagen sich und rufen Bürgermeister, Ordnungsämter und Polizei zu besonderer Achtsamkeit auf. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten, werden die Angesprochenen gewiss alle Hebel in Bewegung setzen, um dem Ärgernis zu begegnen. Nur können die dem Problem-Klientel nicht rund um die Uhr auf den Füßen stehen. So lassen sich eben nur punktuell Erfolge erzielen. Die Aufnahmen oben wurden dem Blog mit der Bitte zugespielt, das Thema einmal auf die Plattform zu heben. Gerne doch!  

Weltmeister-Eis aus dem Kiesel-Automaten!

Zufallsfund beim Warten auf den Corona-Test: Eisweltmeister Gianni Toldo, von der Eisdiele „Venezia“, hat im Kiesel-Unterstand einen Automaten aufgestellt. Bargeldlos kann man dort verschiedene Eisvarianten aus der Eisküche des Meisters problemlos und unkompliziert ziehen. Größere, aber auch kleiner Portionen stehen ebenso im Angebot wie fertige Eisbecher – etwa Spaghetti-Eis in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Warum nicht? Wer Bock auf Eis hat, kann sich jetzt also rund um die Uhr am Automaten bedienen. So muss man auch in den Wintermonaten nicht auf sein weltmeisterliches Schleckvergnügen verzichten. Die Eisdiele befindet sich zwar im wohlverdienten Winterschlaf, ist über den Automaten irgendwie doch noch wach. Hellwach! Warum erwähnt der Blog das alles? Nun, der kleine aber feine Werbeaufruf gereicht ihm nicht zum Nachteil, weil der gewiss mit einer goldenen Zugangskarte, inklusive Code entlohnt wird. Alles für umme! Träumen muss schließlich erlaubt sein.   

Bin ich billig drangekommen: Ist Tanken in Hochstetten am günstigsten?

„Total“ verwandelte sich in „Access“! Innerhalb nur einer Woche erfuhr die Tankstelle in Hochstetten ein völlig neues Design. Nix gewaltiges, der Dachkonzern hat lediglich eine einladende „Billigmarke“ am Markt platziert. Die Verpackung ist anders, der Inhalt der Gleiche! Deutschlandweit, so auch an der Binger Landstraße. Das hat zur Folge, dass man den Kraftstoff an den Zapfsäulen gegenüber der Konkurrenz billiger anbieten kann. So meint es zumindest der freundliche Verkäufer hinter dem Tresen auf Blog-Nachfrage. Nicht brutal, sondern eher im Cent-Bereich, schiebt der sofort nach. Ob das stimmt? „Bin ich billig drangekommen“ – ist der Slogan zukünftig in Hochstetten Programm? Die Autofahrer dürfte die Botschaft freuen. Inwieweit die sich bestätigt, wird die Zukunft zeigen müssen. Die letzten Tage offerierte das Portal „Clever Tanken“ eher einen Gleichstand mit den billigsten Tankstellen aus Kirn und Umgebung. Im Umkreis von 20 Kilometern ist man gut dabei, kann mithalten. Wäre doch auch schon okay, wenn es dabei bliebe.  

Beigeordneten-Wahl im Landkreis Bad Kreuznach: Markus Schlosser kandidiert!  

Markus Schlosser wirft seinen Hut in den Ring. Der Beigeordnete der Stadt Bad Kreuznach hat seine Bewerbung abgegeben. Er kandidiert als Einzelbewerber, ohne Mandat der CDU. Komische Sache! Schlosser gegen „Super Oli“ – das Duell verspricht Spannung. Wobei, der momentane Amtsinhaber Hans Dirk Nies muss ja auch wieder wegen der Pensionsansprüche antreten. Wobei, insgeheim will der nicht gewählt werden. Was ist mit den Grünen? Kommt da noch was? Noch sind ja ein paar Tage Zeit, bis die Abgabefrist abläuft. Zünglein an der Waage sind womöglich die kleinen Parteien. Jetzt beginnt die Zeit der Gespräche. Nach „Super-Oli“ kann nunmehr auch Schlosser Gas geben, um für sich und seine Ziele zu werben. Hat die CDU auch noch einen eigenen Parteikandidaten zu bieten? Unterstützt die Schlosser? Nichts genaues weiß man nicht. Für das Kirner Land wäre die Wahl des SPD-Kandidaten sicherlich nicht nachteilig. Einen aus der Region in verantwortungsvoller Position zu wissen, dürfte für dem Westen nicht zum Nachteil gereichen. Abwarten und Tee trinken. Wer kann am meisten punkten? Kaum vorstellbar, dass die Kreistagsmitglieder, die überwiegend im Speckgürtel von Bad Kreuznach ihre Wurzeln haben, ein Landei tief aus dem Westen zum Ersten Kreistagsbeigeordneten wählen. Vorteil Schlosser? Schauen wir mal.

Schallende Ohrfeige für den Öffentlichen Anzeiger! Zeit dem Blatt den Spiegel vorzuhalten!

Wahre Größe geht anders. Statt in sich zu gehen und einen gravierenden Fehler in der Berichterstattung über das Messermassaker wenigstens einzuräumen, geht das Blatt nur in die Offensive. Wer hat denn die schrecklichen Szenarien mit den zwei abgehackten Füßen als erstes Medium auf seine Seite gehoben? Wer hat’s also erfunden? Richtig, der Öffentliche Anzeiger! Nur aufgrund dieses kurzen Zeitfensters, in der die Falschmeldung auf dem Online-Portal der Tageszeitung angeklickt werden konnte, wurde auch der harte Kern von Verschwörungsgesellen, wie etwa dieser „Reitschuster“, auf die Geschehnisse aufmerksam. Aufbauend auf die Ursprungszeilen konnte der in seinem Sinne die Legende weiterspinnen.

Der hat sich mittlerweile sogar entschuldigt. Aber nur halbherzig, weil er im nächsten Absatz die Polizei wegen Vertuschung unter Generalverdacht stellte. Der Öffentliche hingegen eiert nur rum. Finde den Fehler? Wie war das nochmal mit Ursache und Wirkung? Fakt ist, der Öffentliche alleine hat die Ursache für alles was an Hass und Hetze danach kam gesetzt. Der hat ins Klo gegriffen und voreilig unbestätigte Schlagzeilen produziert. Sich jetzt auf Augenzeugen zu stützen, die ja alles gesehen hätten, ist unseriös und noch dazu scheinheilig. Den Schuh muss man sich selbst anziehen. Wie überhaupt man in keiner Silbe innerhalb des Artikels unter der Überschrift „Schockierende Tat in Bad Kreuznach: 41-jährigem wurden die Füße abgetrennt“ Zeugen erwähnte.

Jeder Leser musste den Eindruck gewinnen, dass der Öffentliche Anzeiger sich von seriösen Quellen bediente. Hat der aber nicht getan. Was für ein Bock! Unterstellt, wegen der schnellen Klicks und dem Gefühl der Erstmeldung, hat man sich eben nicht bei den Ermittlungsbehörden rückversichert. Ein absolutes No-Go für eine Tageszeitung mit Format. Und das fiel den Redakteuren kurze Zeit später schon auf die Füße. Unverständlich, warum man seine Hände jetzt derart in Unschuld wäscht. Mehr noch: Im heutigen Kommentar prangert eben der „unruhestiftende“ Redakteur, Stefan Munzlinger, „Brüllaktionen und verworrene Verschwörungsspekulationen“ im Netz an, nimmt sich selbst aber völlig raus, wäscht seine Hände aber sowas von in Unschuld. Geht’s noch? Dass er selbst mitmischte, er den ersten Domino-Stein umwarf und alleine dadurch die Emotionen so hochkochten – geschenkt? So geht das nicht! Guter Journalismus geht anders.

Der Kerle ist zwar Profi, hatte aber einfach zu flinke Finger an der Tastatur. Dafür gehört er geohrfeigt. Kann passieren, darf aber in einem Fall der so bundesweite Aufmerksamkeit erfuhr nicht passieren. Der hat den Pfad der Rechtschaffenheit verlassen und dadurch erst die Steilvorlage mit seinem Bericht gegeben. War dieVerlockung zu groß? Die Hasstiraden und Diskussionen im Netz hatte er dann ja wohl eingepreist. Die komplette Redaktion dahinter sollte unbedingt in sich gehen und nacharbeiten sowie ihren moralischen Kompass nachschärfen. „Schauen wir in Ruhe hin“ – schreibt die. Hätte man das mal lieber getan. „Inszenierungen überlasse man anderen!“ „Wir wollen nicht voreilig urteilen!“ Hä? Der Öffentliche hat gegen alle seine im Kommentar geschilderten guten Grundsätze verstoßen und mimt jetzt das Unschuldslamm, zeigt mit den Fingern nur auf andere. Die Wahrheit liegt nun einmal auf dem Platz, Herr Munzlinger. Die fast schon eigene Heiligsprechung in ihrem Kommentar ist nur peinlich. Ehrlich, Ihre Zeitung braucht es nicht. Jedenfalls nicht so!

Müssen wir uns um Bettina Dickes sorgen?

Marktplatzsprechstunde mit Landrätin in Kirn und keiner geht hin? Nein, sie wird bestimmt literweise Kaffee ausgeschenkt haben an Menschen, die mit ihr in den Dialog treten wollten. Menscheln lassen – passt! Auffällig nur, ganz gegen ihre sonstigen Gewohnheiten hat Betti so gar keine bunten Bildchen vom bunten Treiben unter ihrem Sonnenschirm gepostet. Müssen wir uns um sie sorgen? Unwahrscheinlich, dass sie ihr Handy zu Hause auf „Bullerbü“ hat liegen lassen. War ihr nicht danach? Vielleicht war ihr Akku ja leer? Maybe? Aber warum hat niemand ausgeholfen und in ihrem Auftrag geknipst? Schon mysteriös das Ganze. Moment, sie wird ja wohl in Kirn gewesen sein? Ganz bestimmt? Zumindest hat man nichts gegenteiliges gehört. Von überall lädt die Kreis-First-Lady Selfies hoch, nur nicht aus Kirn? Seltsam, aber so ist es geschehen.

Nochmals zum Mitschreiben: Erstochen „Ja“, abgehackte Füße „Nein“!

Kritischer Journalismus geht fürwahr anders! In welcher Welt leben wir eigentlich, wenn eine Berichterstattung über Ereignisse mit derart dramatischen Auswirkungen sich nicht ausschließlich auf Fakten stützt. Krasses Beispiel ist das neuerliche Tötungsdelikt in Bad Kreuznach. Die Polizei bestätigte heute nochmals, dass dem 41-jährigen Opfer aus Bulgarien die Füße eben nicht abgehackt worden sind. FÜßE DRAN!  Muss die erst Live-Bilder von der heutigen Leichenschau veröffentlichen, damit alle Zweifler und Andersdenkende endlich Ruhe geben? Im Netz kursierten die wildesten Darstellungen, untermalt mit Aufnahmen, die allerdings nachweislich täuschen. Als ehemaliger Polizist und deswegen noch immer recht gut informierter und vernetzter Beobachter, weiß ich um die Glaubwürdigkeit sowie Seriosität der Pressemeldungen aus den Präsidien. Und ich weiß daher auch, dass keine Gliedmaßen abgehackt worden sind. Vertuschen geht gar nicht, weil die Wahrheit letztlich immer ans Licht kommt.

Vor allem dann, wenn so viele Menschen, etwa Rettungskräfte, Polizisten, Ärzte oder Schwestern, in den Einsatz eingebunden waren. Und die Polizei hat sich ja in einer Pressemitteilung nochmals selbst erklärt. Tatsache ist allerdings, dass der mutmaßliche Täter, der wohl mit dem Messer zugestochen hat, nicht in Haft gegangen ist. Der ist auf freiem Fuß ist. Er wurde zwar erkennungsdienstlich behandelt, aber danach nicht in Haft genommen. Dass offenbar keine Haftgründe vorlagen, lass ich an dieser Stelle mal unkommentiert. Offenbar ist es nicht klar, ob es sich nicht auch um Notwehr gehandelt haben könnte. Hätte der die Füße abgehackt, dann hätte jeder Richter die sofortige U-Haft angeordnet. Alleine der Fakt ist ein Beleg dafür, dass kein Fuß-Massaker im Blutrausch an einer auf dem Boden liegenden hilflosen Person stattgefunden hat.

Wahr ist, die Auseinandersetzung in Ablauf und Folge ist eine Tragödie. Ein Mensch kam ums Leben. Wahr ist aber auch, dass unseriöse Berichterstatter, allen voran das Portal www.reitschuster.de über diese Tat reißerisch aus der Hüfte berichteten. Der Autor fungiert somit als geistiger Brandstifter. Er und andere werfen der Polizei Lügentaktik vor. Starker Tobak! Was sind das für Zeiten, wenn man den Beamten so wenig Vertrauen entgegenbringt, sie nicht einmal zu den schrecklichen Bildern befragt. Reitschuster hat nicht zum Hörer gegriffen, sondern ganz bewusst seine eigenen Rückschlüsse gezogen. Unterstellt, hat der kein Interesse an der Wahrheit. Obwohl seine Äußerungen von offizieller Seite nochmals widerlegt worden sind und sich auch ein Augenzeuge bei ihm meldete – um ihm konkret in diesem Fall seine Falschmeldungen vorzuwerfen – wird der sich vermutlich nicht korrigieren. Und auch andere Restzweifler werden auf ihre Version einer bewussten Vertuschung beharren. Menschen, die Polizei und Presse in einen Topf werfen und methodisch der Lüge bezichtigen, gibt es bekanntlich zu Genüge.

Zugegeben, die Bilder zeigen tatsächlich den in einer Blutlache liegenden Mann und Rettungskräfte drumherum. Das Bild erweckt den Eindruck, dass an einem Bein der Fuß nicht mehr dran ist. Was mutmaßlich wie ein blutiger Beinstumpf aussieht ist aber keiner. Warum fragten der Öffentliche Anzeiger und auch das Reitschuster-Portal nicht vorher mal bei der Polizeiführung nach, bevor sie solche Horrorszenarien unter das Volk streuten, wohlwissend, dass der Aufschrei bei den Lesern immens sein wird. Barbarisches Füße abhacken war aber nicht! Solche Meldungen lassen sich hinterher immer schwer einfangen. Sie sind geeignet Stimmung zu erzeugen. Nochmals, das verstorbene Opfer hat noch beide Füße. Bilder können täuschen, vor allem dann, wenn die beim zoomen Unschärfe zeigen. Umso gebotener erscheint es, sich vorher rückzuversichern. Das ist leider nicht bei allen Medien der Fall gewesen.   

Ann-Cathrin Eberle wurde nicht zur Milchkönigin Rheinland-Pfalz-Saar gekrönt!

Eine Jury, bestehend aus den Akteuren der Milchwirtschaft, der Verbraucherzentrale, der Politik und der Presse hat sich entschieden: Kuhflüsterin Ann-Cathrin Eberle aus Hochstetten-Dhaun darf sich nicht Majestät nennen. Die 22-jährige, die mit den Kühen spricht, musste sich im Wettbewerb mit insgesamt fünf Kandidatinnen knapp geschlagen geben. Siegerin wurde Klara Scholtes(19) aus Deuselbach (Landkreis Bernkastel-Wittlich). Sie darf nunmehr die Milchwirtschaft repräsentieren und sie studiert ebenso wie Eberle an der TH Bingen Agrarwissenschaften. „Dabei sein ist alles“, nimmt Eberle den verpassten Titel sportlich. Für sie war der spannende Wettbewerb eine tolle Erfahrung. Beobachtern zufolge ist die Entscheidung der Jury schwer fallen: Alle Kandidatinnen wussten nämlich zu überzeugen. Alle kennen sich mit der Landwirtschaft und der Milchproduktion aus, mögen Kühe und stehen hinter der Milch. Siegerinnen waren sie alle. Aber nur eine darf sich die nunmehr Krone aufsetzen.

Das Wort zum Sonntag

Kommt der Bus oder kommt er nicht? Im Landkreis Bad Kreuznach hat es ja nun die Kommunalgesellschaft KRN. Mitte Oktober ist das neue Bus-Zeitalter angebrochen. Auch im Kirner Land. Und es hakt! In den öffentlichen Netzwerken summieren sich die abenteuerlichsten Geschichten. Es gibt scheinbar nichts was es an Pleiten, Pech und Pannen nicht gibt. Aller Anfang ist bekanntlich schwer. Dennoch, müsste der Busverkehr viel besser und vor allem zuverlässiger flutschen. Die Erfolgsformel ist doch ganz einfach: Man nehme einen Fahrplan und setze dementsprechend Busse ein. Jeder Busfahrer hat seine Linie. Und wenn ein Fahrer krank ist, dann springt ein Ersatzmann ein. Voraussetzung dafür sind Hardware und Software. Will heißen, genügend Busse stehen auf dem Hof und auch der Fahrer-Pool ist üppig besetzt. Und mit Fahrer meine ich ortskundige und deutschsprechende Menschen. Wahrscheinlich krankt es an allem, sodass Mangelverwaltung den Arbeitstag der Disponenten bestimmt. Guter Service geht anderes. Wenn Wartende allzu oft vergeblich an der Haltestelle stehen, dann kehren die der KRN frühzeitig den Rücken zu. Flickschusterei braucht keiner. Der Kreis bewegt sich auf einem schmalen Grat.  Die Neustrukturierung ist zwar gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht. Die verschlingt ein Heidengeld, dürfte sich allerdings nicht zu einer Erfolgsgeschichte entwickeln. Umso besser, wenn ich mich irre.    

Tötungsdelikt in Bad Kreuznach: Der Öffentliche Anzeiger sollte sich in Grund und Boden schämen.

Pfui, mehr Boulevard geht nicht. Sensationsjournalismus: Je spektakulärer das Ereignis, desto besser – passt nicht Wenn es zutreffen sollte, dass der Öffentliche Anzeiger barbarische Horrorszenarien mit abgetrennten Gliedmaßen lediglich aufgrund von weitergeleiteten Bildern in öffentlichen Netzwerken als seriöse Meldung in die Online-Berichterstattung transportierte, ohne sich vorher bei der Polizei über die Richtigkeit informiert zu haben, dann hat das Blatt jeglichen Ehrenkodex verloren. Damit erzeugt man zwar die schnellen Klicks, fungiert aber auch als Scharfmacher. In welcher Welt Leben wir eigentlich, in der sich eine Tageszeitung nicht an die Pressemitteilungen von Polizei und Staatsanwaltschaft hält und aus der Hüfte heraus vorprescht? Wasserstandmeldungen abzugeben, um sie nur wenig später wieder zurücknehmen zu müssen, braucht keiner. Die verantwortlichen Redakteure dort sollten unbedingt mal ihren moralischen Kompass nachjustieren. Der Aufschrei mit den abgetrennten Füßen ging viral. Das Schlimme daran, es stimmt nicht. Die Polizei hat das verneint. Dann ist das auch so. Warum lässt man nicht die Ermittlungsbehörden in Ruhe ihre Arbeit erledigen. Nein, abgetrennte Gliedmaßen müssen her. Hauptsache einen rausgehauen und Hauptsache Erster.

Komm wir gehen zum Ortsgemeinderat!

Am kommenden Mittwoch, 9. November, ist wieder Elefantentreffen im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Ab 19 Uhr wird dann wieder die große Dorfpolitik vorangetrieben. Gemäß prallvoller Tagesordnung, verspricht die Zusammenkunft zu einer abendfüllenden und interessanten Angelegenheit zu werden. Wobei, ganz so spannend ist die dann doch wieder nicht. In erster Linie geht es um den Fortwirtschaftsplan. Neben Dorferneuerungskonzept, Baustellen und Auftragsvergaben, stehen noch andere Eckpunkte auf der Tagesordnung. Mitteilungen und Anfragen sowie Einwohnerfragestunde runden den öffentlichen Teil ab. Nichtöffentlich wird augenscheinlich nicht getagt.

Aktuell wie nie! Leerstände in der Innenstadt werden wohl zunehmen!

Die sterbenden Herzen der Innenstädte. Aus gegebenen Anlass möchte der Blog nochmals an Leerstände in der Kirner Innenstadt erinnern. Heruntergebrochen von den großen auf die kleinen Kommunen, sind verlotterte Schaufenster mittlerweile an der Tagesordnung. Innenstädte veröden. Ein Phänomen, das fast alle trifft. Die Innenstädte müssen sich neu erfinden. Aber wie? Unlängst hat Mrs.Sporty seine Filiale im Steinweg geschlossen. Weiter oben wird schon seit Monaten ein Mieter für ein Ladenlokal gesucht. Neu, auch das Blumenhaus Paulussen steht seit kurzem wegen Standortverlagerung leer. Nachmieter gesucht, heißt es in einer Online-Anzeige. In Kürze geht auch die Metzgerei Lambert Kirn verloren. Keine Frage, der Leerstand ist unübersehbar. Tendenz, weiter zunehmend! Gerade in der Innenstadt wird nahezu jedes vierte Geschäft nicht mehr genutzt. Das trübt nicht nur das allgemeine Bild, sondern schränkt auch das breite Angebot für Stadtbesucher massiv ein. Kirn hat ein Problem. Da ist guter Rat teuer. Der Verweis auf Parallelen in anderen Städten ist da wenig hilfreich.

Unter dem Dach der Verbandsgemeinde ist das Ressort Wirtschaftsförderung angesiedelt. Was unternehmen die Experten dort, um die Innenstadt zu beleben. Gibt es Ideen, Formate, Konzepte? Es braucht Phantasie und Alleinstellungsmerkmale, um dem Missstand zu begegnen. Haben die Verwalter die Power, solche zu entwickeln? Wohl kaum! Zumindest hört und liest man nichts von Projekten aus den Amtsstuben heraus. Verwalter verwalten, aber mehr auch nicht. Zugegeben, man sieht sich sowohl im Sinne der Vermieter/Verkäufer, als auch den Interessierten in der Vermittler – beziehungsweise Unterstützer-Rolle. Überdies, man hebt leerstehende Objekte auf die Homepage der Verbandsgemeinde Kirner Land. Auf den ersten Blick schaut das nach einer echten Hilfestellung sowie kostenloser Werbung aus. Doch der Schein trügt! Insgeheim steht man ohnmächtig einem Trend gegenüber, der zunehmen wird.

Wahr ist, jede Hilfestellung bei der Vermittlung von Leerständen ist wünschenswert. Wahr ist aber auch, die Verbandsgemeinde müsste in diesem Verfahren als Impulsgeber und Initiator fungieren. Selbst aktiv werden, statt sich zuarbeiten lassen – so wird ein Schuh daraus. Notfalls müssen die Angestellten eben Klinken putzen, Kontakte herstellen sowie in eigener Regie Lösungen erarbeiten. Die VG müsste ein Leerstandskataster in eigener Regie nicht nur unterhalten, sondern auch aktuell halten und katalogisieren. Es braucht einen, besser mehrere Kümmerer! In den Amtsstuben müssten die Fäden zusammenlaufen, nicht umgekehrt. Scheut man etwa die Mehrarbeit? Nur mal eben sich durch einen Aufruf anbieten, ist dem Blog zu wenig. Neue Ideen sind gefragt. Hat das zuständige Dezernat diese zu bieten? Eher nicht! Dabei wären die eminent wichtig. Ferienprogramme in der Endlosschleife können doch nicht die Erfüllung für Wirtschaftsförderer sein. Die Innenstadt liegt nahezu brach, ebenso die Wochenmärkte. Es gibt viel zu tun. Packt es endlich an! Oder kann jemand helfen?

Tierheim Kirn: Wo steht der angepriesene runde Tisch und warum nimmt niemand daran Platz?

„Wenn man nicht mehr weiter weiß – gründet man ’nen Arbeitskreis“! Der Spruch sollte doch auch in der Tierheim-Angelegenheit Programm sein. Oder nicht? Also nicht der klassische Arbeitskreis, sondern abgewandelt der runde Tisch. Irgendwie ja vergleichbar, das Prozedere. Man spricht halt offen miteinander und sucht nach Auswegen. Als der „Tierheim-Skandal“ so richtig hochkochte, versprach VG-Bürgermeister Thomas Jung einen solchen ins Leben zu rufen. Seither sind ein paar Wochen ins Land gezogen, ohne das jemals einer daran Platz nahm. Zumindest hat man nichts von einem großen Palaver gehört. Butter bei die Fische, wo steht denn nun der runde Tisch? Und warum ist der verwaist? Findet man keinen gemeinsamen Termin, um in Gespräche eintauchen zu können? Erst vollmundig versprechen und dann kneifen – geht gar nicht. „Wir wollen nicht gegenseitige Schuldzuweisungen, sondern an Lösungen am runden Tisch arbeiten“, hieß am Beginn der Tierheim-Krise.

Wahrscheinlich zieht man die Strippen im Hintergrund, statt am angepriesenen runden Tisch. Finde den Fehler? Sei’s drum, wahrscheinlich besteht doch kein Redebedarf in großer Runde mit Vertretern aus Politik und Tierheim. Hauptsache es kommen Ergebnisse. Naiv gefragt, müsste da nicht der Öffentliche Anzeiger einmal nachfragen? Schließlich hat die ja auch den „runden Tisch“ mehrfach in Artikeln erwähnt. Einfach mal dranbleiben, notfalls die Politik nerven. Und wenn die Medienvertreter des Kirner Landes irgendwann einmal Zeit und Muße finden und doch noch zum Hörer greifen sollten, könnten die sich ja mal nach der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung am 26. Oktober erkundigen. Gab es aus der Sitzung heraus neue Erkenntnisse? Impulse? Ideen? Kurzum, geht es weiter? Es kommt nichts. Einfach nothing. Der Blog hatte mal in die Glaskugel geschaut und vogelwild spekuliert, das war es dann auch schon. Daher der Aufruf: Bitte mal Erkundigungen einholen und über den Sachstand seriös aufklären – passt. So funktioniert Pressearbeit. Kommt da noch etwas aus der Redaktion des Öffentlichen Anzeigers? Schauen wir mal!

Kostenexplosion bei Ortsumfahrung Hochstetten und keinen juckt es! Der Blog hat mal beim Landesbetrieb nachgefragt!

Die Ortsumfahrung Hochstetten kommt dem Bund deutlich teurer als ursprünglich geplant: Statt 20 Millionen Euro erhöhte sich die Bausumme auf 39 Millionen Euro. Warum? Warum laufen Großbauprojekte, konkret Hochstetten, aus dem Ruder? Komisch, diese Frage stellte keiner bei den  offiziellen Feierlichkeiten am 26. Oktober mit Tamtam und Getöse. Weil der Landesbetrieb nicht informierte und die Zeitung nicht nachfragte, blieb das Thema Geld unangetastet. War den Offiziellen sicherlich recht, dass auch andere nicht unangenehme Fragen stellten. Weder Parteien noch Amtsträger hatten Bock auf Informationen. Unfassbar, es juckt keinen! Warum auch die gute Laune verderben. Ist doch nur Geld. Viel Geld, ist man geneigt hinauszuschreien. Wenn eine Ortsumfahrung rund das Doppelte als ursprünglich veranschlagt verschlingt, dann müssen doch Ursachen genannt werden. Solche generellen Kostensteigerungen treiben die protestierenden Bürger anderswo sogar auf die Straße, die steuerfinanzierte Großprojekte so nicht mehr mittragen wollen, weil nicht nur Preise und Zeitplan nicht mehr eingehalten werden, sondern im schlimmsten Fall wie etwa Versäumnisse beim Bau, einer der Auslöser für das ganze Schlamassel sein könnten. Trifft das auf Hochstetten zu?

Detaillierte Erklärungen ist man den Steuerzahlern einfach schuldig. Der Blog hatte am 17. November 2015 einen Zeitungsbericht über den Spatenstich verfasst. Die ursprünglichen Eckdaten waren 20 Millionen Baukosten für das Straßenbauprojekt sowie eine Dauer von insgesamt vier Jahren. Aus vier Jahren wurden schließlich sieben Jahre und aus 20 Millionen Euro sage und schreibe 39 Millionen Euro. Der LBM hat nicht informiert, die Zeitung nicht nachgefragt – passt nicht! Während der gegenseitigen Lobhudelei trat dieser Aspekt völlig in den Hintergrund. Was soll’s, könnte man meinen. Stellvertretend für alle diejenigen, die es dennoch interessiert, hat der Blog mal eine Anfrage an den Landesbetrieb gestellt. Fragen darf man. Ob der Antworten bekommt ist fraglich. Unangenehme Fragen laufen meist ins Leere. Schauen wir mal. Die Mail ist jedenfalls raus.   

Er ist wieder da – Super Oli!

„Super-Oli“ verleiht Flügel! Die SPD schickt Oliver Kohl aus Hennweiler in das Rennen um den Posten des hauptamtlichen Ersten Kreisbeigeordneten. Die Kandidatur kommt fürwahr überraschend. Er soll also Dirk Nies beerben, der bekanntlich mit dem gleichen Parteibuch unter dem Arm kandieren möchte, ohne allerdings gewählt werden zu wollen. Was für eine Farce! Die SPD ist schon ein peinlicher Laden. Ob das zu entscheidende Kreis-Wahlgremium diese Posse durchgehen lässt? Maybe? Sei’s drum, „Super-Oli“ fliegt also wieder am politischen Himmel. Seine Superkräfte sind offenbar zurück. Dass er bei der Kirner-Land-Bürgermeisterwahl 2019 sang und klanglos im Sinkflug verharrte und brutal abstürzte – geschenkt. Nach der Schlappe gegen „Lucky-TJ“, ist er wieder aufgestanden und bei der erstbesten Gelegenheit schnellstmöglich nach Ingelheim geflogen. Nur weg! Vielleicht auch um zu vergessen? Möglich! Super-Oli ist dort jetzt sogar Büroleiter. Noch!

Jetzt soll der Held also ins Kreishaus weiterfliegen. Das Stehaufmännchen hat sich berappelt. Lohnt sich sicherlich für ihn im Falle einer Wahl. Frei nach dem Peter-Prinzip in der Besoldungstabelle hoch auf B 4 schnellen – passt! Die Not der Kreis-SPD muss wohl sehr groß sein. Nicht das „Super-Oli“ es nicht fachlich drauf hätte, aber wenn man im Osten einen Kandidaten aus dem tiefen Westen (Hennweiler) auf die Poleposition hievt, dann muss die personelle Verzweiflung schon beträchtlich sein. Egal, „Super-Oli“ ist wieder da. Er fliegt wieder zurück ins Rampenlicht. Nach der damaligen Wahlschlappe mit anschließender Schmollecke und danach Flucht aus Kirn nun also Vertreter der Landrätin? Neue Wahl, neues Glück? Schauen wir mal. Gelingt ihm der Coup, dürfte ihn das für die Blamage in seiner Heimat, von einem fachfremden und noch dazu parteilosen Newcomer vernichtend geschlagen worden zu sein, entschädigen. Mehr noch: Der Posten dürfte ihn versöhnlich stimmen. In der Hierarchie sowieso. Überdies, wird Lucky-TJ „nur“ nach B 2 besoldet. Wenigstens finanziell winkt ihm eine späte Genugtuung.     

Traditions-Metzgerei Lambert schließt Ende November Filiale in Kirn!

In wenigen Wochen schließt die Metzgerei Lambert!

Die Spatzen pfiffen es die Tage noch leise von den Dächern, doch jetzt ist es fix. Die Metzgerei Lambert schließt mit Ablauf des Monats November ihre Filiale in der Nahegasse. Auf Nachfrage bestätigte Gebäude-Eigentümerin Rafael Ceol die einseitige Kündigung des Mietvertrages durch die Familie Lambert. Sie bedauere diesen Schritt, schreibt sie, ohne jedoch die genauen Hintergründe zu erwähnen. Sei’s drum, es ist einfach nur Schade, denn die Eingangstür dürfte sich dann wohl für immer schließen. Kaum vorstellbar, dass sich für die Metzgerei eine Nachfolgelösung wird finden lassen. Wieder ein Leerstand mehr in der Innenstadt. Fakt ist, mit Lambert geht nun auch die letzte kleine familiengeführte Metzgerei dem Mittelzentrum verloren. Die Älteren werden sich gewiss noch erinnern, in Kirn gab es einmal nahezu an jeder Ecke eine Metzgerei. Und alle hatten ihr Auskommen. Ein solides Handwerk, das weit vor der Jahrtausendwende regelrecht boomte. Alleine im inneren Stadtkern herrschte bei Lambert, Glocke, Dalheimer und Saxler rege Betriebsamkeit. Kunden standen sich in Zweierreihen vor den jeweiligen Ladentheken die Füße platt und dahinter hatten die Verkäuferinnen alle Hände voll zu tun, um Wurst- und Fleisch zu portionieren. Lang, lang ist das her. Alles Nostalgie! Die Bilder von seinerzeit proppenvollen Ladengeschäften werden sich nicht mehr wiederholen.

Auf ein Kaffee mit der Landrätin!

Am kommenden Samstag ist es wieder soweit. Dann bittet Landrätin Bettina Dickes (CDU) zu einer Audienz auf den Kirner Marktplatz. Mal wieder. Ab 10 Uhr können Amtsträger, aber auch Normalsterbliche aus dem Westen bei ihr zum lockeren Smalltalk aufschlagen. Ob man ihren kleinen Stand zwischen dem munteren Markttreiben finden wird? Kleiner Scherz am Rande, denn wie jeder weiß, ist der Markt zu Kirn alles andere als ein Besuchermagnet. Die Kreis First-Lady wird also ausreichend Aufmerksamkeit erfahren. Gut so! Tagesaktuelle Themen gibt es Kirn ja zu Genüge. Und nicht bei jeder Angelegenheit den Westen betreffend gibt Dickes derzeit eine gute Figur ab, um es freundlich auszudrücken. Vielleicht schauen ausnahmsweise ja auch nicht immer nur die üblichen Verdächtigen bei ihr vorbei, wie es die bunten Bildchen danach im Regelfall immer unterstreichen.

Kirn ist für die Landrätin mehr und mehr ein heißes Pflaster. Seit der Gründung der Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ sowieso. Seither ist sie eine Getriebene. Die Mitglieder haben nämlich auch andere Schwerpunkte der medizinischen Versorgung im Blick. Man denke nur an die unendliche Geschichte MVZ und Rettungswachen. Als bei der letzten Marktplatzsprechstunde der SWR mit einem Kamerateam völlig überraschend aufschlug, fiel bei ihr die Kinnlade. Dass die BI am Samstag wieder für eine Überraschung sorgen wird, ist hingegen unwahrscheinlich. Bringt ja nichts! Warum sollte jemand, der jahrelang bewusst verzögerte, das Gaspedal plötzlich durchtreten wollen? Außerdem, haben da jetzt ja wohl die Kassen den Fuß drauf! Die übliche CDU-Taktik „Abwarten und Aussitzen“ hat sich für sie bewährt.

Der zupackende und pragmatische Bürgermeister aus Hochstetten-Dhaun!

Freigabe neben der Filet-Fläche des Bürgermeisters – passt. Ein Heimspiel!

Was für eine Lichtgestalt! Während der Freigabe der Ortsumfahrung Hochstetten sparte der Leiter des Landesbetriebs Mobilität in Bad Kreuznach Thomas Wagner nicht mit Lob. Vor allem hob der Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell  für seine „zupackende und pragmatische Art“ buchstäblich in den Himmel. Der habe viele Wege freigemacht und dicke Bretter gebohrt. Bla laber grütz! Wie immer halt, wenn man sich bei offiziellen Anlässen gegenseitig mit Lobhudelei überhäuft. Sei’s drum, klappern gehört nun einmal zum Handwerk und nach Abschluss von Maßnahmen sind warme Worte eben üblich. Nur was meinte Wagner mit zupackender und pragmatischer Art? Den Interpretationen sind diesbezüglich keinerlei Grenzen gesetzt. Zielte der Gute etwa auf den Grundstückserwerb, noch weit vor der Zeit, der Familie Döbell im jetzt neu entstandenen Industriegebiet ab?

In Sichtweite des Veranstaltungsortes gelegen, wäre diese Blog-Auslegung naheliegend. Er konnte quasi draufsehen, als er seine huldvolle Anerkennung dem Dorfchef gegenüber zum Ausdruck brachte. Macht irgendwie auch Sinn, denn Döbell hat die Filet-Fläche sofort an Land gezogen. „Zupackend“ eben! Keiner hätte das sonst dürfen. Wie sagt der Volksmund: Alle sind gleich, aber manche sind gleicher. „Pragmatisch“  hatte er noch vor dem Spatenstich den Deal eingefädelt. Zu einer Zeit, als noch gar nicht feststand, wie groß die Fläche später einmal sein würde? Unfassbar, dass der Ortsgemeinderat seinerzeit diesem Verkauf, für vermutlich kleines Geld, überhaupt zustimmte. Die Fläche dürfte mittlerweile eine Wertsteigerung um ein Vielfaches erfahren haben. So etwas nennt man dann wohl Jackpot für den Erwerber und Minusgeschäft für den Veräußerer.

Bezog sich die Äußerung des LBM-Leiters auf dieses Grundstücksgeschäft? Maybe? Wir werden es wohl niemals wirklich erfahren. Der Blog geht mal stark davon aus, dass Wagner ihn in seinen Äußerungen für diese Coup gratulieren wollte – so durch die Blume. Vielleicht hat er ja auch zeitgleich eine Geste in Richtung des Grundstückes unternommen. Einen Fingerzeig etwa. Wer weiß? Ausgeschlafen ist er ja, der Bürgermeister. Vor allem dann, und das wissen alle, wenn es um eigene Belange geht. Vielleicht meinte er aber auch die grundsätzliche Rolle eines Bürgermeisters bei solchen Bauprojekten. Pfiffige Amtsträger haben hier und anderswo nicht seltenen entscheidenden Anteil bei Planung und Umsetzung. Und pfiffig ist er ja auch, der 60-Prozent-Bürgermeister. Was denn nun? Möge sich jeder selbst ein Urteil bilden, was Wagner jetzt genau meinte, als er von einem zupackenden und pragmatischen Bürgermeister sprach.      

Kurzer Blick in die Tierheim-Glaskugel: Und der war vielversprechend!

Wie geht es weiter mit dem Tierheim? Geht es überhaupt weiter? Die Kündigung des Mietvertrags war gewiss ein Schock für alle Mitglieder der Tierschutzverein-Familie. Bis Ende Januar muss der Verein das Gelände räumen. Die Abwicklung ist im vollen Gange, worüber die Zeitung unter der Woche schon ausführlich berichtete. Viele Tiere sind schon anderweitig untergebracht worden. Aber geht das Tierheim wirklich für immer und ewig verloren? Auf der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung am 28. Oktober wurde ja intern gesprochen. Betimmt auch Tacheles. Bisher sind noch keine Informationen nach außen gedrungen. Ist ein solches Stillschweigen jetzt gut oder schlecht? Der Blog will mal vogelwild über den Status quo spekulieren. Der ist zwar von Haus aus eher skeptisch, glaubt aber irgendwie doch noch an eine Fortsetzung der Tierheim-Tradition in Kirn. In Köln würde man das als „Jeföhl“ bezeichnen.

Aus dem Verein heraus werden sich Menschen finden, die einen neuen Vorstand bilden. Kurzum, Tierfreunde werden das Erbe der Altgedienten weiterführen. Und es wird sich ein passendes Grundstück in Kirn finden. Ohne geht ja nicht. Wetten, das Tierheim goes Borussia-Sportheim. Es passt doch alles wie Arsch auf Eimer. Das steht leer, ist weit weg von jeder Wohnbebauung, noch dazu in Wald-Lage mit reichlich Platz drumherum. Besser geht absolut nicht. Tiere suchen und brauchen ein neues Zuhause und das heißt Loh. Und der Standort gehört zufällig noch der Stadt. Bingo! Zusammengefasst, beste Voraussetzungen ever.

Wenn jetzt alle Beteiligten an einem Strang ziehen, kann es doch noch was werden mit einem neuen Domizil. Steht das fest, geht es auch weiter. Geld wird keine Rolle spielen. Die Bürkle Stiftung wird die Schatulle öffnen und auch viele private Spender werden sich mehr oder weniger großzügig erweisen. Den Rest stemmen Stadt und Verbandsgemeinde aus dem eigenen Saft. Letztere hat schließlich einen kapitalen Bock geschossen bei der Kommunikation im Vorfeld. Die ist sowas von in der Pflicht. Und auch die Basalt AG wird sich einbringen. Gefühlt hat die schließlich ebenso was gutzumachen. Macht die gewiss auch! Nochmals, alles vogelwilde Spekulationen zwar, jedoch liegt der Blog mit seinen Prognosen meist richtig. In Sachen Tierheim auch? Schauen wir mal.

Ärztemangel-Bekämpfung: In den Kreis Birkenfeld blicken heißt lernen!

Ärztemangel herrscht in ganz Deutschland. Was nur dagegen tun? In den Kreis Birkenfeld schauen heißt lernen. Dort will man jetzt finanzielle Anreize für Mediziner setzen. Wie schreibt die Nahe-Zeitung: „Für ein besonderes Projekt soll im Haushalt 2023 eine Summe von 750.000 Euro eingeplant werden – das Geld soll für zehn Jahre reichen. Damit will der Landkreis Birkenfeld ein Förderprogramm für die Ansiedlung von Ärzten finanzieren.“ Das scheint jedoch nur noch Formsache zu sein. Der Plan lautet: Jeder Arzt, der sich neu im Kreis Birkenfeld ansiedelt, erhält für die Dauer von zehn Jahren jeweils 5000 Euro als Zuschuss. Im Nachbarkreis macht man sich halt so seine Gedanken. Es ist ein Versuch, flächendeckend einen akuten Ärztemangel zu verhindern. Mehr noch: Die Verbandsgemeinde Herrstein will sogar noch was draufpacken. Die will für ihren Bereich unbedingt neue Mediziner anzulocken. Und der Kreis Bad Kreuznach? Der schläft den Schlaf der „Gerechten“ munter weiter. Zugegeben, im Osten hat es genügend Mediziner. Aber der Westen ist betroffen. Ob Dickes und Co. für den Westen ein ähnliches Programm auflegen werden? Wohl kaum!

Aber auch die Verbandsgemeinde Kirner Land könnte mehr Herzblut investieren. Was dem Herrsteiner Bürgermeister recht ist, sollte „Lucky-TJ“ doch billig sein? Ist es aber nicht. Im Kirner Land fehlen ebenso Mediziner. Und die Zukunft sieht ziemlich düster aus, weil die verbliebene Riege schon in die Jahre gekommen ist. Allerdings sucht man an der mittleren Nahe ein Anreiz-Programm vergebens. Im Gegenteil: „Lucky-TJ“ hat irgendwann einmal sogar Lockangebote für Mediziner in einem Zeitungsinterview kategorisch ausgeschlossen. Naja, kann man so machen. Aber ist es auch klug sich derart festzulegen? Mal ehrlich, die seltene Spezies lässt sich dort nieder wo sie unterstützt wird. Und das geht nur über das Portemonnaie. Okay, Praxisräume für lau oder kleines Geld oder Bauplätze wären auch Optionen. Phantasie ist gefragt. Blöd, die ist in der Verbandsgemeinde gerade aus. Fakt ist, es braucht geschnürte Pakete. Die hat das Kirner Land aber nicht zu bieten. Leider! Finanzielle Zuwendungen, wie jetzt im Kreis Birkenfeld angedacht, hat man unter dem Dach der VG einfach nicht auf dem Schirm. Finde den Fehler?   

Alles schon mal dagewesen: Weihnachtsmarkt auf dem Schloss!

Bitte dick und fett im Kalender vormerken: An den Wochenenden 9.  bis 11. Dezember sowie 16. bis 18. Dezember, ist ein Weihnachtsmarkt auf dem Dhauner Schloss angedacht. Die Schlossherren suchen händeringend nach Ausstellern, die etwas Besonderes kreieren oder verkaufen. Wer sich angesprochen fühlt und überdies mitmachen möchte, darf sich gerne auf der Seite info@schlossdhaun.com bewerben. So steht es auf der Schloss-Facebook-Seite geschrieben! Warum nicht? Das Ambiente ist für vorweihnachtlichen Budenzauber wie geschaffen. 2005 war das letztmalig Kulisse für einen Weihnachtsmarkt. Der Blog kann sich noch gut an die Buden entlang der Schlossmauer erinnern. Leider war das Wetter seinerzeit mies und leider fand der Budenzauber im Jahr darauf schon keine Fortsetzung mehr. Jetzt, also 17 Jahre später, startet man einen weiteren Versuch. Schauen wir mal!  

Das Wort zum Sonntag

And the winner is Joe Weingarten. Der MdB hatte in der Öffentlichkeitsarbeit die Nase vorn. „Little Joe“ hatte am vergangenen Mittwoch die ersten bunten Bildchen von der offiziellen Freigabe der Ortsumfahrung Hochstetten auf Facebook hochgeladen. „Ein lange erwarteter Tag: der Festakt zur Eröffnung der B 41-Ortsumgehung in Hochstetten“! Es war ihm eine Ehre, schiebt er als letzten Satz seiner Schilderung hinterher. Schließlich durfte er in Vertretung eines verunfallten Staatsekretärs dessen Rede halten. Ausgerechnet Wolfgang Hey, „Vater der B 41“ und früherer Landrat des Kreises Birkenfeld, fuhr den Ehrengast kurzerhand um. Ersatzmann Weingarten musste ran? Er postete auch als erster. Landrätin Bettina Dickes kam mit ihrem Beitrag etwas verspätet um die Ecke. Zwar am gleichen Tag noch, aber um Stunden geschlagen. SPD vor CDU – passt! Der von Weingarten beschriebene lang erwartete Tag bezog sich wohl auf den Festakt, denn der Verkehr rollt stabil schon seit Monaten über die neue Trasse.

Das Dorf hat sich längst an die Verkehrsführung gewöhnt. An den Anblick auch? Manche sagen so, manche so. Die Zeit wird auch die optischen Wunden heilen. Schön ist jedenfalls anders, wie ein Autor dem Blog unter der Woche schrieb. Der entwickelt gerade ein Buch über die Naheregion und äußerte sich angesichts des Anblickes von Ortsumfahrung und Steinbruch, quasi in einer Achse, entsetzt. Ob die „Sünden“ in seinem Buch Erwähnung finden? Schauen wir mal. Dem Blog hat der ein Exemplar versprochen, weil der ihm Aufnahmen zur Verfügung stellte. Apropos Kosten. Offiziell wurden wohl 39 Millionen Euro ausgegeben. Geplant waren etwas mehr als 20 Millionen Euro. Warum liefen die Kosten so derart aus dem Ruder? Darüber steht im Zeitungsbericht keine Silbe. Und auch andere wichtige Informationen wurden ausgespart. Warum? Die feierliche Freigabe gehört im Nachhinein detailliert aufgeschlüsselt. Nächste Woche mehr dazu auf www.hochstetten-dhaun.info.   

Ärztemangel nachgehakt: Was hat sich seit der Aufgabe von Dr. Wischmann getan?

Eine Angelegenheit, die den Menschen unter den Nägeln brennt:  Mediziner mögen Städte, in abgelegenen Orten lassen sie sich allerdings ungern nieder, schon gar nicht als Selbständige. Die Ärzteblätter sind voll mit Annoncen, die Praxen quer Beet durch die Republik anbieten. Landesweit herrscht Mangel an Landärzten. Aktuell hat auch das Kirner Land einen „Notruf“ geschaltet. Der schrillt schon eine ganze Weile. Dr. Wischmann hat vor knapp einem Jahr seinen Kittel an den berühmten Nagel gehängt. Eine Nachfolgelösung ist noch immer nicht in Sicht. Dabei wäre eine nahtlose Fortführung dringend geboten, weil sich der mehr als stattliche Patientenstamm bei weitem nicht auf die umliegenden hausärztlichen Praxen verteilen hat lassen. Der Grund: In Kirn herrscht jetzt schon nahezu Aufnahmestopp und auch die Ärzte in der Verbandsgemeinde arbeiten am Limit. Keine Frage, Kirn ist unterversorgt! Viele Patienten stehen entweder ohne Hausarzt da oder müssen weite Wege in Kauf nehmen.

Diese Entwicklung kann nicht im Sinne der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), der Kommunalpolitik und erst recht nicht im Sinne der Patienten sein. Guter Rat, diesen Missstand zu beseitigen, ist also teuer. Wenn es so weiter geht, kennt die Bevölkerung im ländlichen Raum den netten Landarzt von nebenan nur noch aus dem Fernsehen. Das Problem ist nicht neu. Das kommt nicht urplötzlich wie Kai aus der Kiste gesprungen. Schon 2015 erkannten die politisch Verantwortlichen aus dem Kirner Land den Trend. Es wurde zwar intensiv drüber geschwätzt, aber das war es dann auch schon.

Kein Konzept, kein Maßnahmenkatalog, keine Strategie – passt nicht! Das politische Versagen hat sich in den Folgejahren fortgesetzt. Visionen gehen anders! Bis heute hat man keinen Plan B für die Ärzteversorgung in der Schublade. Dabei ist die Angelegenheit von enormer Tragweite. Angeblich hat man ja Ärzte an der Angel. Die wollen allerdings angestellt werden. Blöd, ein von der VG in Erwägung gezogenes Medizinisches Versorgungszentrum bleibt in Stadium einer Absichtserklärung stecken. Wie immer halt! Verwaltungen sind einfach zu strack und zu langsam unterwegs. Es braucht aber Visionen und Handlungsschnelligkeit. Unlängst beackerte auch der Öffentliche Anzeiger das Thema Hausärztemangel. Mal wieder! Neues aus dem Kirner Land gab es allerdings nicht zu vermelden. Wie auch! Im Westen nichts Neues!

Mist, Abgabetermin für Fragebogen Dorferneuerung verpasst!

Da hat der Blog doch der Dorferneuerungs-Fragebogen der Planerin Nathalie Franzen doch glatt unter den Stapel des Altpapiers einsortiert. Versehentlich, wohlgemerkt. Dort sollte der eigentlich nicht hin. Aus den Augen aus dem Sinn? Genauso war es. Den Abgabetermin 9. Oktober hat der Blog daher knapp verpasst. Aber knapp daneben, ist auch vorbei. Nun, auf eine Einzelmeinung mehr oder weniger wird es in der Umfrage nun auch nicht mehr ankommen. Von daher, dürfte das Projekt Dorfmoderation die Nichtabgabe verkraften. Blöd nur, wenn die Mehrheit ebenso fahrlässig agierte. Asche über mein Haupt. Boah, das waren aber auch viele Fragen, auf drei Seiten verteilt. Zu viele? Die einen sagen so, die anderen so.

Man darf auf die Auswertung des geballten Wissenschafts-Bogens gespannt sein. Unbedingt! Gemeinschaft, Zusammenhalt, Verbesserungsbedarf, Maßnahmen, Miteinander, Projekte, Patenschafte – alle Eckpfeiler eines guten dörflichen Zusammenlebens wurden abgefragt. Wie überall, manches läuft gut, manches eher schlecht und manches so eben gar nicht. Von daher, dürfte auch das Ergebnis ausgewogen daherkommen. Hochstetten-Dhaun ist fürwahr nicht das Paradies. Keine Frage, Luft nach oben herrscht immer. Der Blog hat die eine oder andere Frage (Homepage) selbst schon aufgeworfen? Das Rad muss ja auch nicht neu erfunden werden. Theorie und Praxis klaffen allerdings weit auseinander. Kaum vorstellbar, dass die Mehrheit der in den Raum gestellten Anregungen jetzt