Wandern und Schlemmen: 12. Wurstwanderung in Simmertal!

Es geht mal wieder um die Wurst! Am Sonntag, dem 15. Oktober, von 11 bis 17 Uhr, steht ein beliebtes Ereignis im Simmertal an: Die 12. Wurstwanderung lädt alle Wanderbegeisterten ein, die Wanderschuhe zu schnüren und die herbstliche Pracht rund um Simmertal zu erkunden. Diese Veranstaltung erfreut sich immer größerer Beliebtheit, da Wandern nach wie vor im Trend liegt. Die Organisatoren, die Freie Wählergemeinschaft, erwarten daher erneut eine große Teilnehmerzahl aus dem Dorf und der Umgebung, sowie Gäste von weiter her. Die etwa 12 Kilometer lange Strecke führt die Wanderer von Simmertal bis nach Horbach und hinunter ins Kellenbachtal. Insgesamt 6 Jausenstationen stehen zur Verfügung. Ein besonderes Highlight der Wurstwanderung ist, dass keine Startgebühr erhoben wird, sodass jeder die Gelegenheit hat, daran teilzunehmen.

Die Strecke kann in beide Richtungen begangen werden, und der Einstieg ist flexibel. Parkplätze sind ausgeschildert, um den Teilnehmern die Anreise zu erleichtern. Während der Wanderung stehen insgesamt sechs Verpflegungsstationen zur Verfügung, die zwischen 11 und 17 Uhr regionale Wurstspezialitäten sowie kalte und warme Getränke anbieten. Es gibt eine breite Auswahl an Leckereien, darunter hausgemachte Wurstsuppe, Weiß- und Grillwürstchen, Wildwurst, Wurstspieße und vieles mehr. Jeder Teilnehmer, der alle Stationen anläuft, hat die Chance, an einer Verlosung teilzunehmen. Die Wurstwanderung findet ihren Abschluss am „Campingplatz Haumühle“, wo um 18 Uhr die Gewinner der Verlosung gezogen werden. Dieses gesellige Ereignis verspricht einen Tag voller Spaß, kulinarischer Freuden und Gemeinschaft für die ganze Familie – inklusive der Vierbeiner.

Verlierer der Mainzer Personal-Rochade: Denis Alt aus Schlüsselposition entfernt!

Was erlaube Clemens Hoch? Da hat der Gesundheitsminister doch glatt unseren Depeschen-Denis abserviert. Autsch, das tut weh! Eiskalt rasiert von seiner Position als Chef des Aufsichtsrates der Mainzer Unimedizin. Seit 2021 hatte unser Nahevertreter den wichtigen Posten inne. Aber scheinbar hatte der seinen Laden nicht im Griff. Wäre das nämlich der Fall gewesen, hätte der Minister nicht so konsequent handeln müssen. Hohe Schulden und monatelange Querelen unter dem Dach der Uni waren dem offensichtlich dann doch zu viel. Aus der nunmehr von höchster Stelle vorgenommenen Personal-Rochade geht Alt als der Verlierer schlechthin hervor. Er hat es in seiner Amtszeit einfach nicht gewuppt bekommen. Die Reißleine wurde gezogen und er aus der Verantwortung genommen. Offenbar war der Vorsitz dann doch eine Nummer zu groß für den SPD-Mann. Depeschen-Denis steht nun als Verlierer dieser Personal-Rochade da. Die Tatsache, dass der Gesundheitsminister persönlich eingreifen musste, wirft Fragen über die Effektivität der Führung von Alt auf. Offensichtlich war die Verantwortung als Aufsichtsratschef eine Herausforderung, die Alt nicht bewältigen konnte. Persönlich dürfte er not amused sein. Gibt aber immer Schlimmeres. Geht eine Tür zu, geht irgendwo eine wieder auf. Er bleibt ja Staatssekretär.  

Spontane Auszeit: Verbandsgemeindeverwaltung schließt Türen für Betriebsausflug!

Spät ist besser als nie! „Die Büros der Verbandsgemeinde und der Verbandsgemeindewerke bleiben am Freitag, 29. September 2023 aufgrund des Betriebsausfluges für den Publikumsverkehr geschlossen.“ Die Botschaft wurde heute, zwei Tage vor dem Ereignis, auf die Internetseite gehoben. Warum poppt die Ankündigung so kurzfristig auf? Eine rechtzeitige Ankündigung hätte den Bürgern eine bessere Planung ermöglicht. Der Termin ist gewiss schon länger bekannt. Sei’s drum, die Bürger werden schon irgendwie zurechtkommen. Wünschen wir der Verwaltung einen erlebnisreichen Tag. Das Wetter spielt ja mit, sodass die anvisierte Draisinen-Tour sich zu einem kurzweiligen Vergnügen entwickeln dürfte. Bewegung an der frischen Luft tut ja bekanntlich gut und schärft die Sinne. Erfahrungsgemäß erzielt man mit Outdoor-Aktivitäten nur positive Effekte, die nicht nur das Wohlbefinden steigern, sondern auch den Teamgeist stärken und die Motivation fördern können.

Mountainbike-Community im Kirner Land: FC Hennweiler lädt zum Biken und Austausch ein!

Die Mountainbike-Szene im Kirner Land darf sich auf eine vielversprechende Initiative freuen: Die Radsportabteilung des FC Hennweiler lädt alle begeisterten Mountainbiker der Region herzlich ein, sich bei trockenem Wetter am kommenden Samstag zum Treffen unter dem Motto „Biken, Grillen, Chillen am Devills Rock Trail“ in Hennweiler zu versammeln. Die Veranstaltung startet um 15 Uhr und richtet sich an alle Interessierten. Der Antrieb hinter dieser Zusammenkunft liegt nicht nur im gemeinsamen Mountainbike-Hobby, sondern auch in der Erkenntnis, dass das bestehende Radwegenetz für Mountainbiker im Kirner Land signifikante Mängel aufweist. Es fehlen ausgeschilderte Rundwege, was sowohl für Einheimische als auch für Touristen eine unbefriedigende Situation darstellt. Die Mitglieder der Radsportabteilung des FC Hennweiler sind fest entschlossen, diese Lücke zu schließen, und planen die Entwicklung neuer Mountainbike-Strecken in der Region. Ob die irgendwann umgesetzt werden, steht dann auf einem anderen Blatt.

Wenn ja, dürfte die Expertise der Mountainbike-Enthusiasten hierbei eine wertvolle Unterstützung sein. Die Veranstaltung bietet eine lockere und einladende Atmosphäre, die dazu einlädt, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und gemeinsam Ideen für neue Mountainbike-Routen zu sammeln. Die Mountainbike-Community im Kirner Land wird ausdrücklich dazu ermutigt, an diesem Treffen teilzunehmen und aktiv an der Planung und Umsetzung neuer Strecken mitzuwirken. Während Tourismusbüros oft auf Eigeninitiative und Navigations-Apps wie Komoot verweisen, geht die Radsportabteilung des FC Hennweiler einen Schritt weiter und setzt sich aktiv für die Schaffung neuer Mountainbike-Routen in der Region ein. Die Veranstaltung am kommenden Samstag in Hennweiler bietet eine hervorragende Gelegenheit, die Mountainbike-Szene im Kirner Land zu stärken und gemeinsam an der Entwicklung neuer Strecken zu arbeiten.

Sportplatzbrücke: Auftrag vergeben, Finanzierung gesichert – Erfolgreiche Verhandlungen für die Ortsgemeinde!

Alles wird gut! Der Ortsgemeinderat hat den Auftrag zur Erneuerung der Sportplatzbrücke vergeben. Mit der Umsetzung soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Gleichzeitig wurde ein Beschluss gefasst, den Förderantrag aus dem Jahr 2020 zurückzuziehen. Ursprünglich waren die Kosten für die Erneuerung der Brücke auf rund 600.000 Euro veranschlagt worden, aber die aktuellen Berechnungen des günstigsten Angebots belaufen sich auf nunmehr 1,5 Millionen Euro. Das Land sagte 245 000 Euro – angelehnt an den Ursprungskosten, zu. Aufstocken lässt sich der alte Bescheid nicht. Der wurde buchstäblich in die Tonne gekippt. Ein neuer Antrag für 2024 wurde auf den Weg gebracht.

Man rechnet mit wesentlich mehr Zuschüssen, welche unter der Hand von oberster Stelle wohl auch schon zugesichert worden sind. Zeigt man sich in Mainz spendabel? Schaut ganz danach aus! Spekulativ dürfte das Land im nächsten Jahr Minimum das Doppelte, eher sogar das Dreifache zuschießen. Vielleicht wird ja auch die Millionenmauer gerissen. So bleibt dann für die Ortsgemeinde wohl in etwa die Summe als Eigenmittel hängen, wie einst kalkuliert – 400 000 Euro plus minus (ohne Gewähr). Nicht schlecht. Fassen wir zusammen: Die Brücke wird in Kürze gebaut und die Ortsgemeinde erhält im nächsten Jahr eine satte Finanzspritze aus Mainz. Streiche 245 000 Euro aus 2020 und setze roundabout 900 000 Euro aus 2024? Maybe? Irgendwann werden wir die genaue Summe erfahren. Klar ist, die Ortsgemeinde hat nicht ein Millionenprojekt aus dem eigenen Seckel an der Backe. Offenbar hat man gut und klug nachverhandelt.

Pflanzen gehen in Hochstetten steil!

Grün an die triste graue Wand? Warten wir die Pflanzaktion ab.

Da ist ja zum Wände raufgehen! Die lange Basaltsteinmauer entlang der Binger Landstraße erfährt eine Fassadenbegrünung. Zumindest denkt die Dorfplanerin Nathalie Franzen in diese Richtung. Im Zuge der Dorferneuerung hat sie entsprechende Vorschläge unterbreitet. Von ein Begrünung profitieren alle. Grünflächen auch im Dorf neu denken – und zwar senkrecht statt waagrecht. Will heißen, wo immer Fassaden, Mauern oder sonstige Wände begrünt werden können, wirkt sich das positiv auf das Wohlbefinden aus. Die Pflanzen an Mauern binden Schadstoffe wie Feinstaub, für den der Autoverkehr sorgt, und verwandeln durch Fotosynthese Kohlenstoffdioxid in den für uns so wichtigen Sauerstoff und verbessern so wesentlich die Luftqualität.  Ganz zu Schweigen von der optischen Komponente. Grün statt Stein – passt! Man darf gespannt sein, welche Pflanzen die Dorfplanerin aussuchen wird. Efeu sicher nicht. Das wuchernde Zeugs hat sie ausgeschlossen. Warten wir es einfach ab.

Spontaner Ortsgemeinderat: Was ist dringendes Thema?

Sachen gibt es! Überraschenderweise wurde für den heutigen Montag ein Treffen des Ortsgemeinderates anberaumt. Dieser Termin scheint kurzfristig eingeschoben worden zu sein. Eine außergewöhnliche Wendung zeigt sich darin, dass der nichtöffentliche Teil, welcher Grundstücksangelegenheiten betrifft, dem öffentlichen Teil des Treffens vorgeschaltet wurde. Wahrscheinlich hat man noch internen Redebedarf bevor sich die Türen öffnen. Zuhörer sind nämlich erst ab 19.30 Uhr willkommen. Mysteriös? Die Agenda des Treffens ist im Wesentlichen auf das Thema der Sportplatzbrücke fokussiert. Welche Gründe könnten eine derart dringliche Einberufung des Treffens erforderlich gemacht haben? Zur Erinnerung: Im August hatte der Ortsgemeinderat eine Verlängerung der Bindefrist für ein Angebot zur Erneuerung der Sportplatzbrücke beantragt, offenbar in einer Art Eilentscheidung. Diese Entscheidung wurde gefällt, um Zeit zu gewinnen und möglicherweise zusätzliche finanzielle Unterstützung für das Projekt zu sichern. Eine schriftliche Mitteilung, welche die Preissteigerung erklärte und um finanzielle Unterstützung bat, wurde nach Mainz gesandt. Hat man eine Antwort erhalten? Deutet der kurzfristige Termin darauf hin, dass der Auftrag für das Projekt nun vergeben werden soll, da die Bindefrist ausläuft? Wird dieser Auftrag mit oder ohne die angeforderte finanzielle Unterstützung vergeben? Dies sind zwar bisher nur Vermutungen, könnten aber die Gründe für die Dringlichkeit dieses Treffens sein, um noch in diesem Jahr mit der Umsetzung des Brücken-Projekts beginnen zu können.

Kritische Situation in der Region Idar-Oberstein und Kirn: Blockierte Nachfolge und Abgang des Chefarztes hinterlassen medizinisches Vakuum?

Wer erinnert sich nicht an die Suche eines Nachfolgers für die urologische Praxis Brunzema. Insbesondere der Einfluss des Chefarztes der Krankenhaus-Urologie hat den Nachfolgeprozess behindert. Sein Veto gegen externe Interessenten war maßgeblich daran beteiligt, dass die Suche nach einer geeigneten Nachfolgelösung ins Stocken geriet. So stand es zumindest in der Zeitung. Derzeit herrscht Funkstille. Seinerzeit wurde vermutet, dass sein Widerstand in erster Linie eigennützige Motive verfolgte und weniger das Wohl der Patienten im Blick hatte. Diese Situation warf Fragen auf, insbesondere in Bezug auf die Rolle des Chefarztes und die Möglichkeit, dass persönliche Interessen über die Bedürfnisse der Patienten gestellt wurden. Es ist bedauerlich, dass der Nachfolgeprozess für die Praxis Brunzema scheiterte, und dies, obwohl Bewerber vorstellig wurden. Inzwischen hat der besagte Chefarzt, und das ist neu, das Idar-Obersteiner Klinikum wohl verlassen oder ist dabei es gerade zu tun, und das, obwohl er erst vor einem Jahr seine Berufung erhielt. Er lächelt zwar noch von der Krankenhaus-Webseite, praktiziert augenscheinlich aber nicht mehr, was eine weitere Herausforderung für die medizinische Versorgung in der Region darstellt. Ambulanz-Termine werden derzeit nicht vergeben. Man wird vertröstet. Laut telefonischer Personal-Info, werde nach einer geeigneten Nachfolgelösung gesucht und daher Terminanfragen verschoben. Ist es nicht ironisch, dass der Chefarzt, der ursprünglich den Nachfolgeprozess Brunzema blockierte, nun selbst das Krankenhaus und somit wahrscheinlich auch die Region verlassen hat oder verlässt? Dies hinterlässt ein deutliches Vakuum in der medizinischen Versorgung von Idar-Oberstein und den umliegenden Gebieten, einschließlich des Kirner Landes. mehr

Das Wort zum Sonntag über das Zeitungswesen!

„Kritischer Blick und Seriosität. Regionaler und lokaler Bezug. Unabhängigkeit und Kompetenz. Orientierung und Verlässlichkeit: Viele gute Gründe sprechen für die Rhein-Zeitung und ihre Heimatausgaben. Beispielsweise unser wacher Blick auf alles, was in der Welt passiert und die Region bewegt.“ – So ein Schmarrn. Als ob der Öffentliche Anzeiger mit solchen vollblumigen Werbebotschaften noch Abonnenten gewinnen könnte. Der Verlag versucht es trotzdem immer wieder aufs Neue und verschickt in regelmäßigen Abständen Lockangebote. „Sie bekommen 80 Euro Bargeld geschenkt, Herr Pfrengle!“ Wow, so viel Geld! Ehrlich, wer fällt darauf noch rein. Ein Jahres-Abbo abschließen und kassieren? Sofort, wenn, ja wenn sich die Eingangsversprechen auch nur ansatzweise im Blatt wiederspiegeln. Das ist aber nicht der Fall.

Die Region wird zusehends redaktionell vernachlässigt. Ausnahmen bestätigen zwar die Regel, aber die Wahrheit liegt nun einmal im Blatt. Konkretes Beispiel gefällig. Letzten Samstag war Weinwandertag an der Nahe. Abertausende Menschen pilgerten durch die Weinberge von Dorf zu Dorf, von Weinstand zu Weinstand. Dem Öffentlichen Anzeiger war dieses wohl attraktivste Wander-Event des Landkreises unter der Woche nicht einmal ein Zeile wert. Kein Bild, keine redaktionelle Begleitung, nix. Als ob es die Veranstaltung nicht gegeben hätte. Dann gestern eine Randmeldung mit Bild und Infos eines Lesers. Besser als nix, aber Hand aufs Herz, tiefer kann man nicht sinken. Nein, ein neues Abbo werden wir nicht abschließen. Für die 50 Euro monatlich gehen wir lieber lecker essen. Bis zur nächsten Lock-Mail dann irgendwann in ein paar Wochen in meinem Postfach.

Kirn auch ohne Zelt im Herbstzauber: Kunsthandwerker- und Bauernmarkt steht bevor!

Es ist an der Zeit, die Werbetrommel für das bevorstehende Großereignis in Kirn zu rühren! Der Kunsthandwerker- und Bauernmarkt, kombiniert mit dem verkaufsoffenen Sonntag am 8. Oktober, verspricht erneut ein spektakuläres Ereignis zu werden. In Kirn herrscht Herbstfeeling, und wenn das Wetter mitspielt, können Sie sich auf jede Menge Sonnenschein freuen. Dieses Event zieht Besucher von nah und fern an. Es bietet eine beeindruckende Bandbreite an bodenständigem Handwerk, sowohl von gewerblichen Handwerkern als auch von Hobbykünstlern. Sie werden auch fahrende Händler mit ihren einzigartigen Waren entdecken. Haben Sie Appetit auf lokale Spezialitäten? Es gibt zahlreiche Essens- und Getränkestände, die Sie kulinarisch verwöhnen werden.

Die einzigartige Mischung aus Kunsthandwerk, lokalen Leckereien und Einkaufsmöglichkeiten macht diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis. Selbst der Wettergott scheint ein Fan dieser Veranstaltung zu sein und sorgt normalerweise für Sonnenschein. Ein sonniger Herbsttag in Kirn ist ein echtes Highlight. Aber nicht nur das Wetter macht den Markt so besonders. Es ist die Vielfalt an Angeboten, die sowohl Einheimische als auch Besucher von außerhalb anlockt. Von verlockenden Angeboten in den Geschäften über einzigartige Waren bei den fahrenden Händlern bis hin zu köstlichen Spezialitäten in den Restaurants – hier ist für jeden etwas dabei.

In diesem Jahr haben sich die Macher etwas Neues einfallen lassen. Anstelle des Ausstellungszelts (zu teuer) haben sie ein innovatives Konzept entwickelt. An drei Standorten in der Innenstadt, am Emporium, am Marktplatz und dem Platz vor dem Wilhelm-Dröscher-Haus, präsentieren 15 Aussteller ihre Handwerkskunst und Dienstleistungen. Ein Blick in diese Bereiche lohnt sich definitiv! Zusammengefasst: Der Kunsthandwerker- und Bauernmarkt, der verkaufsoffene Sonntag und die Gewerbeschau bieten ein reichhaltiges Erlebnis, das sich für einen entspannten Sonntagsbummel durch die Kirner Innenstadt lohnt. Worauf warten Sie also noch? Sie sind herzlich eingeladen! Ein Muss für alle!

Medizinerförderung im Kirner Land: VG-Rat stimmt Richtlinie einstimmig zu!

Ärzteförderung im Kirner Land – Eine endliche Geschichte! Der VG-Rat hat nunmehr einstimmig den Entwurf der Richtlinie abgesegnet, welche vorsieht, dass Ärzte, die Praxen im Kirner Land übernehmen, ein „Begrüßungsgeld“ in Höhe von 25.000 Euro erhalten. Dies ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn diese Summe alleine möglicherweise nicht ausreichen wird, um Mediziner anzulocken, die sich für die Region interessieren. Es besteht Konkurrenz zu benachbarten Kommunen und Kreisen, die großzügigere Angebote unterbreiten. Dennoch ist es ein positiver Schritt und eine Art Anschubhilfe, die nun auf der Website veröffentlicht werden kann. Die Diskussion wurde nicht weiter geführt, und es bestand kein Bedarf an weiteren Kommentaren. Der Beschluss wurde in rekordverdächtigen 10 Minuten abgeschlossen.

Nachschlag Klimaschutzkonzept: Langsamkeit vs. Schnelligkeit: Warum die VG-Werke Kirner Land hinterherhinken!

Im Februar dieses Jahres nahm die Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg eine Freiflächen-Fotovoltaik-Anlage an der Kläranlage in Betrieb. Die Kollektoren erstrecken sich über 7000 Quadratmeter – nicht sehr groß, aber ein bedeutender Anfang. Und sie hatten bereits eine weitere Anlage in der Planung. Das verdient Respekt! Es wäre klug, sich ein Beispiel an Langenlonsheim zu nehmen. Im Kirner Land verfügt ebenfalls über Verbandsgemeindewerke und potenzielle Flächen, auf denen Solaranlagen installiert werden könnten – sei es an Kläranlagen oder anderswo. Wird in der Verwaltung ernsthaft über erneuerbare Energien nachgedacht? Werden innovative Projekte in Erwägung gezogen? Im Moment scheint die Spielwiese brachzuliegen. Die Verbandsgemeinde, so wurde es im VG-Rat diskutiert, steht vor erheblichen Herausforderungen im Rahmen des Klimawandels und den eigenen Ansprüchen aus dem Klimaschutzkonzept, und ihre eigenen Werke tragen nicht zur Lösung bei? Wie passt das zusammen?

Es klingt vielleicht hart, aber in dieser Angelegenheit scheint die Verbandsgemeinde die Energiewende zu verschlafen. Es ist an der Zeit, aufzuwachen! Im Januar 2022 brachte der Erste Beigeordnete, Hans Helmut Döbell, die Notwendigkeit eines Umdenkens zum Ausdruck. Er betonte in einer Ratssitzung, dass das Kirner Land nicht tatenlos zusehen sollte, wie externe Unternehmen lukrative Pachtverträge für Freiflächen abschließen. Er rief dazu auf, aktiv zu werden. Seine Worte, „Nicht gackern, sondern krähen!“, brachten seine Meinung auf den Punkt. Mit anderen Worten, die Region sollte nicht einfach zusehen, wie externe Investoren Flächen im Kirner Land nutzen. Tatsächlich haben externe Investoren bereits die Oberhand gewonnen und nutzen Freiflächen, während die VG-Werke Kirner Land untätig bleiben.

Es ist lange her, aber er hatte recht. Sein Appell zur Wende wurde am Kreisel jedoch nicht gehört. Während die Verwaltung dort offenbar taube Ohren hatte, legten anderswo – wie in Langenlonsheim – den Schalter um. Es scheint, dass die VG-Werke Kirner Land lieber privaten Unternehmen das Feld überlassen, anstatt selbst aktiv zu werden. In einer Region mit viel geeignetem Land ist dies grob fahrlässig und kein gutes Vorbild. Man muss es so attestieren, die VG-Werke sind offenbar zu träge. Wollen die nicht auf den Zug aufspringen? Ein persönlich bekannter Solar-Experte und Projektierer aus der Privatwirtschaft drückt es so aus: „Wir sind mit einem schnellen Sportboot unterwegs, während die Verwaltung mit einem schwerfälligen Tanker langsam vorankommt!“ Diese Einschätzung kommt den Privatinvestoren nicht ungelegen und trifft den Nagel auf den Kopf.

Blog als Beschleuniger? Karlshof nach drei Wochen wieder im Netz!

Kaum hatte der Blog den Internet-Notstand auf dem Karlshof in den Fokus gerückt, schon wurde das Problem gelöst. Nach drei Wochen ohne Internet und einem kurzen Beitrag auf der alternativen Nachrichtenseite können die Bürger wieder auf einer stabilen Internetverbindung surfen. Hat der Blog als Katalysator gewirkt? Es mag Zufall sein, dass die Störung nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung behoben wurde. Was zählt, ist, dass der Karlshof wieder online ist, wie ein aufmerksamer Leser informierte.

Konkrete Schritte zur Energiewende gefordert: VG-Ratsmitglied mahnt zum Handeln!

VG-Ratsmitglied und zugleich Bürgermeister von Simmertal, Werner Speh, hielt mit seiner Meinung nicht lange hinter dem Berg und brachte seine Erwartungen auf den Punkt: „Ihre Bemühungen in allen Ehren, aber das ist für mich nur eine Bestandserhebung. Ich erwarte konkrete Vorschläge!“ Dieser klare Standpunkt richtete sich an den Klimaschutzmanager Thomas Stelzig, der bei der Präsentation des Klimaschutzkonzepts auf eine Fülle von Daten, Tabellen, Statistiken und Hochrechnungen setzte. Der lobte zwar die Fleißarbeit, doch dem von Haus aus „Macher“ schienen alle Infos zu vage und theoretisch. Tatsächlich ist die Bilanz im Kirner Land ernüchternd: Lediglich 8 Prozent des hier erzeugten Stroms stammen aus erneuerbaren Energien, im Gegensatz zum Bundesschnitt von 42 Prozent. Speh hatte in der Präsentation des Klimaschutzmanagers konkrete Maßnahmen und Lösungen erwartet, um diese unbefriedigende Bilanz zu verbessern. Seine Frage an die Verwaltung lautete: „Was wird jetzt konkret unternommen?“ Leider erhielt er keine klare Antwort. Weder Thomas Stelzig noch VG-Bürgermeister Thomas Jung konnten fassbare Projekte oder Vorschläge präsentieren. Stattdessen verharrten sie in Absichtserklärungen und allgemeinen Formulierungen.

Tipp: Ein konkretes Zielvorhaben ins Leben rufen, das als Leuchtturmprojekt dienen könnte, um den Bürgern zu zeigen, dass die VG Kirner Land die Dringlichkeit des Themas verstanden hat. Andere VG-Werke haben bereits eigene Solarparks aufgebaut, beispielsweise auf Kläranlagenflächen. Doch von eigenen Projekten der VG-Werke Kirner Land hört und sieht man derzeit nichts. Können die nicht? Wollen die nicht? Auch Bürgermodelle wie Genossenschaften für Bürger-Solarparks könnten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Die VG müsste hier aktiv werden und anstoßen. Ein weiterer Vorschlag wäre die Schaffung eines Fernwärmenetzes in kleinem Maßstab als Modellversuch. Es darf keine Denkverbote geben. Thema Windkraft? Eine Option! Es ist an der Zeit, konkrete Schritte zu unternehmen, anstatt sich in theoretischen Katalogen zu verlieren. Andernfalls wird das Ziel aus dem Klimaschutzkonzept nie erreicht werden. Versäumt hat man die Förderung von Balkon-Anlagen. Der kleine aber effektive Beitrag war nicht gewollt. Anderswo schon. Anderswo ist man auch schon weiter.

Offline auf dem Karlshof: Drei Wochen ohne Internet und Telefon – EON-Kunden in der Steinzeit!

Die Bewohner des idyllischen Ortsteils Karlshof stehen seit nunmehr drei langen Wochen vor einer frustrierenden Herausforderung: Sie sind offline und daher von der Außenwelt abgeschnitten, denn ihre Internet- und Telefonverbindungen sind plötzlich und ohne Vorwarnung ausgefallen. Ein Großteil der Betroffenen sind Kunden des Energieanbieters EON, und sie sind zunehmend frustriert über die anhaltende Störung. Die genaue Ursache für diesen unerklärlichen Ausfall liegt immer noch im Dunkeln, was die Angelegenheit umso ärgerlicher macht. Für die Bewohner von Karlshof hat dieser Vorfall weitreichende Konsequenzen. Das Fehlen von Internet- und Telefonverbindungen hat sie buchstäblich in eine Zeit zurückversetzt, in der moderne Kommunikationsmittel noch nicht existierten. Diese Situation ist nicht nur lästig, sondern auch äußerst hinderlich für die Bewältigung des täglichen Lebens. Homeoffice, Online-Banking, digitale Kommunikation und sogar einfache Anrufe sind praktisch unmöglich geworden.

Die Abgeschiedenheit und das Fehlen von Kommunikation bereiten den Anwohnern zunehmend Sorgen. Die betroffenen Kunden haben sich wiederholt an EON gewandt und ihre Beschwerden vorgebracht. Doch bisher hat der Energieanbieter keine befriedigende Antwort oder Lösung für das Problem gefunden. Die Leitungen bleiben stumm, und die Bewohner von Karlshof warten gespannt auf eine Lösung, die ihre Verbindungen wiederherstellt und ihnen die dringend benötigte Kommunikation zurückgibt. Insgesamt ist diese Situation äußerst frustrierend und belastend für die Bewohner von Karlshof. Sie hoffen, dass eine rasche Klärung und Wiederherstellung ihrer Internet- und Telefonverbindungen in greifbare Nähe rückt, damit sie ihr Leben wieder in gewohnter Weise führen können.

Herausforderungen und Fortschritte bei der Neugestaltung des Bahnhaltes Hochstetten / Nahe!

Die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun informierte in der zurückliegenden Ratssitzung die Öffentlichkeit über den aktuellen Stand der Bahnsteigsanierung am Bahnhof. Trotz einiger Herausforderungen und Verzögerungen zeigt man sich zuversichtlich, dass die Bauarbeiten in wenigen Wochen abgeschlossen sein werden. Der Lückenschluss in der Bahnsteigsanierung, eine der komplexesten Aufgaben, ist mittlerweile erfolgreich behoben worden. Dies markiert einen entscheidenden Fortschritt und den Abschluss der größten Bauarbeiten. Dennoch dürfte allen bewusst sein, dass der derzeitige Zustand des Bahnhofs nicht den Ansprüchen gerecht wird. Graffiti und Wildwuchs in den Beeten haben das Erscheinungsbild des Bahnhofs beeinträchtigt, noch bevor die offizielle Freigabe erfolgt ist. Für die anstehende Eröffnungsfeier wird man seitens der Bahn sicherlich Maßnahmen ergreifen, um den Bahnhof vorübergehend aufzuwerten, indem das Unkraut im Kernbereich des Bahnhofs beseitigt wird und neue Bepflanzungen vorgenommen werden. Die Frage, die sich nun stellt, betrifft die langfristige Pflege des Bahnhofs. Werden regelmäßige Wartungstrupps eingesetzt, um sicherzustellen, dass der Bahnhof weiterhin in gutem Zustand bleibt? Dies ist eine berechtigte Sorge. Bedenken sind angebracht. Die Ortsgemeinde wird gewiss alles in ihrer Macht Stehende tun, um sicherzustellen, dass der Bahnhof dauerhaft gepflegt wird.

Die Kirner Bürgerbüro-Metamorphose: Von 420.000 auf 481.000 Euro – und es bewegt sich nichts!

Im Januar 2022 wurden erstmals die Pläne für einen Umbau des Bürgerbüros in der Verbandsgemeinde vorgestellt. Die Kosten wurden auf rund 420.000 Euro geschätzt, und das sorgte für Unmut unter den Mitgliedern. Die Betonung lag auf den Kosten, und einige waren sehr darauf bedacht, diese im Zaum zu halten. Ein Jahr später, im Februar, gab es einen zweiten Anlauf mit einem abgespeckten Plan: „Aus vier mach drei“. Ein Büro wurde gestrichen, um Kosten einzusparen. Aber das erwartete Ergebnis trat nicht ein. Trotz weniger Büros stiegen die geschätzten Kosten für den Umbau auf erstaunliche 481.000 Euro. Der Beschluss für den Umbau ist nun bereits neun Monate her. Was hat sich seither getan? Baulich nicht wirklich was. Die Frage lautet: Was hakt noch? Nachdem der Umbau vom VG-Rat genehmigt wurde, sollte es eigentlich schnell vorangehen. Obwohl Tempo und Verwaltung ein Widerspruch in sich, sollte der Umbau nach dieser langen Zeitspanne doch endlich losgehen. Billiger wird es nicht. Im Gegenteil: Wenn alles fertig ist, kostet es Minimum eine halbe Million Euro. Eher mehr! Die Preise für Handwerker und Materialien explodieren weiterhin. Jede Verzögerung treibt die Kosten weiter in die Höhe.

Barrierefreiheit am Friedhof Hochstädten hergestellt!

Aufwendig und teuer im Dienst der Barrierefreiheit? Manche sagen so, manche so. Jedenfalls können Menschen mit Einschränkungen nunmehr über eine Seitentür mit umbauter Rampe aus verzinktem Stahl sicher und bequem in die Leichenhalle auf dem Friedhof in Hochstädten gelangen. Zunächst wurde aus dem einstigen Fenster eine Tür gebrochen und danach die Eisenkonstruktion um die Ecke herum großzügig vorinstalliert. Schaut wuchtig aus – teuer sowieso. War es wahrscheinlich auch. Aber was Muss das Muss. Dass man die Barrierefreiheit auch einfacher und günstiger über den Hauptzugang hätte herstellen können, wie Experten vom Bau dem Blog hinter vorgehaltener Hand zuflüsterten – geschenkt. Und? Man hat sich eben anders entschieden. Hey, Hauptsache man hat sich überhaupt entschieden etwas zu tun und der Absicht auch Taten folgen lassen.

Geologischer Lehrpfad Hochstetten-Dhaun: Eine Reise in die Erdgeschichte!

Zeit für einen Werbehinweis! Schon auf der Bundesstraße wird auf den Geologischen Lehrpfad in Hochstetten-Dhaun hingewiesen. Die Dorfseite hingegen liefert keine Hinweise auf das örtliche touristische Highlight. Sei’s drum, www.hochstetten-dhaun.info springt an dieser Stelle gerne ein. Starten wir also eine vollblumige Werbebotschaft: Der Geologische Lehrpfad ist ein wahres Juwel im Herzen des Hunsrücks und verspricht eine spannende Reise durch die Jahrtausende der Erdgeschichte. Dabei haben Besucher die einzigartige Gelegenheit, die Geheimnisse unserer Erde zu erkunden. Die Region um Hochstetten-Dhaun birgt eine Fülle von geologischen Schätzen, darunter eindrucksvolle Gesteine und geologische Formationen. Diese Schätze werden auf dem Lehrpfad erlebbar gemacht, und gleichzeitig erfahren die Besucher Lehrreiches über die Entstehung von Landschaften und Gesteinsschichten.

Was erwartet Sie auf dem Geologischen Lehrpfad?

  • Interaktive Tafeln: Informativ und verständlich gestaltete Tafeln entlang des Pfades vermitteln Ihnen Wissenswertes über die Geologie der Region.
  • Authentische Fossilien und Gesteinsproben: Tauchen Sie ein in die Vergangenheit und entdecken Sie echte Fossilien und Gesteinsproben aus vergangenen Zeitaltern.
  • Atemberaubende Aussichten: Der Lehrpfad führt Sie zu spektakulären Aussichtspunkten, von denen aus Sie die Schönheit der umliegenden Landschaft bewundern können, während Sie mehr über deren Entstehung erfahren.
  • Lehrreiche Wanderung: Der Lehrpfad ist in einen Wanderweg integriert, der die Wanderung zu einem lehrreichen Erlebnis in der Natur macht.

Der Geologische Lehrpfad Hochstetten-Dhaun ist das ganze Jahr über kostenfrei zugänglich und rund um die Uhr geöffnet. So haben Sie jederzeit die Möglichkeit, in die spannende Welt der Geologie einzutauchen und die Schönheit der Natur zu genießen. Erleben Sie Bildung und Natur in perfekter Harmonie und besuchen Sie den Geologischen Lehrpfad. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Geologie und entdecken Sie die Geschichte unseres Planeten auf einzigartige Weise. Der Lehrpfad mag zwar etwas in die Jahre gekommen sein und unter Unterhaltungsstau leiden, aber sein Charme für Geologie-Fans ist zeitlos.

Kreative Idee: Leser schlägt 0,25-Liter-Stiefel vor!

In der Kategorie „Kreative Ideen“ hat Leser Oliver Mayer einen amüsanten Vorschlag für die Hellbergkerb gemacht. Er schlägt vor, anstelle der herkömmlichen Biergläser ein alternatives Biergefäß in Form eines 0,25-Liter-Stiefels aus Altbeständen zu verwenden. Zur Veranschaulichung hat er sogar ein Beispiel-Foto mitgeschickt. Diese Idee könnte sicherlich für viel Gelächter und Unterhaltung sorgen, jedoch wäre ein kleiner Stiefel als dauerhaftes Biergefäß am Bierstand oder den Tischen wohl weniger praktisch. Es ist anzunehmen, dass die Verantwortlichen diese Idee eher als humorvollen Vorschlag betrachten werden. Trotzdem wollen wir dem Wunsch nachkommen und diese amüsante Alternative für die Hellbergkerb einfach mal vorstellen.

Vom Parkplatz zur Mülldeponie: Die wachsende Herausforderung der illegalen Müllentsorgung!

Aufgenommen am 16. September. Müll unter dem Hinweisschild: Verkehrte Welt!

Es ist mal wieder Zeit für einen Beitrag aus der Rubrik „Muss doch nicht sein!“ Autoreifen, Schränke, Bauschutt, Ölbehälter, Grasschnitt, Fast-Food-Verpackungen, Getränkeflaschen und Müllsäcke – die Liste illegal entsorgten Mülls ist lang. Das Problem der illegalen Müllentsorgung nimmt apokalyptische Ausmaße an, exemplarisch auf einem Parkplatz entlang der B 41 zwischen Bärenbach und Kirn-Sulzbach. Die Szene auf diesem Parkplatz ist frustrierend und enttäuschend. Die Menge an Müll, die sich hier auf einer Länge von rund 100 Metern angesammelt hat, ist erschreckend. Menschen scheinen den Parkplatz als eine Art Müllkippe zu betrachten. Das Motto scheint zu sein: Abbiegen, Müll abladen und verschwinden! Ruhebänke auf dem Parkplatz bleiben nahezu leer, während sich unter dem Hinweisschild „Parkplatz bitte sauber halten“ die Müllsäcke türmen. Selig sind die Bekloppten, denn sie brauchen keinen Hammer.

Dieses schäbige Verhalten belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch die Mitarbeiter der Straßenmeisterei, die solche Aufräumaktionen durchführen müssen. Die Menge an Müll hier würde wahrscheinlich mehrere Container füllen. Es ist frustrierend zu erkennen, dass es immer noch Menschen gibt, denen die ordnungsgemäße Entsorgung ihres Abfalls gleichgültig ist. Die Situation lässt einen ratlos zurück. Was kann dagegen getan werden? Leider scheint die Antwort „NICHTS“ zu sein. Müll wird hier immer illegal entsorgt werden, solange es Menschen gibt, die sich nicht um die Umwelt scheren. Vielleicht ist es an der Zeit, darüber nachzudenken, den Parkplatz mit Schranken zu versehen, um ihn vor Missbrauch zu schützen. Es mag drastisch klingen, aber angesichts dieser Bilder ist es vielleicht eine sinnvolle Überlegung.

Das Wort zum Sonntag

Menschen müssen draußen bleiben, denn der Hellberg ist ein Naturschutzgebiet! Den Tabu-Fingerzeig bekommt der Blog von Naturschützern in schöner Regelmäßigkeit gezeigt, wenn der den Hausberg von Hochstetten-Dhaun als Wander- und mitunter auch als coole Mountain-Bike-Tour anpreist. Ist halt schön abenteuerlich den Hellberg zu erklimmen, ob mit dem Rad oder zu Fuß. Naturschutzgebiet hin oder her, auf den Hellberg führen beschilderte Wege. Der ganze Pfälzer Wald ist Naturschutzgebiet und da dürfen sich Biker- und Wanderer völlig frei auf den Pfaden bewegen. Ja, auch im Hellberg-Gebiet darf man wandern und auch biken. Und das macht der Blog gelegentlich auch. Und weil es dort oben so ruhig und schön ist und der Natur- sowie den tierischen Bewohnern nicht schadet, wird der auch nicht müde werden das Kleinod zu bewerben. Selbst wenn der dafür auf die Mütze bekommt. Wahrscheinlich auch jetzt wieder. Selbst auf der offiziellen Dorfhomepage wird die Hellberg-Tour als Wandervorschlag – wenn auch von Kirn startend – ins Schaufenster gestellt. Merke, Mensch und Natur können durchaus harmonisch nebeneinander existieren. Es ist wichtig, die Schätze der Natur zu schützen, aber auch zu genießen und zu erleben. Der Hellberg bietet dazu eine großartige Gelegenheit, die sowohl von Einheimischen als auch von Besuchern geschätzt werden sollte.

Satirischer Wochenrückblick 16. September!

Über Radwegekonzept, Soonwald-Rettungswache, Kirner Hell, Sportplatzbrücke…

Ja, wenn in der Verwaltung mal wieder keiner so recht weiterweiß, dann heißt es: „Lasst uns einen Arbeitskreis gründen!“ Alternativ können auch Bürgergespräche einberufen werden, um Absichtserklärungen in Stein zu meißeln – oder eher in Luft zu verpuffen. Was jetzt folgt, ist ein wahrer Marathon aus endlosem Gerede und endlosen Niederschriften – und das ist erst der Anfang! Denn die tatsächliche Umsetzung, wenn sie denn überhaupt irgendwann in den Köpfen der Verwaltungsmitarbeiter ankommt, wird Jahre dauern. Mobilitätsberater, die wie Wahrsager in die Zukunft blicken, werden herangezogen und füllen ihre Geldsäcke. Satte 55.000 Euro für ein Gutachten, das vermutlich genauso gut von einem Oberstufen-Leistungskurs in einer Projektarbeit erstellt werden könnte. Das Rad muss schließlich nicht neu erfunden werden. Nahezu alle Wünsche und Forderungen wurden bereits von der letzten Generation geäußert – diejenigen, die ausschließlich analog unterwegs waren und sich noch an Dampflokomotiven erinnern. Doch das nüchterne Fazit spricht Bände über die Schnelligkeit der Verbandsgemeinde. Radwege? Ein Fremdwort auf ihrer Agenda. Die Menschen sind genervt von den langwierigen Trassen-Debatten, über die bereits seit Jahrzehnten geredet wird, ohne dass sich je etwas bewegt. Die Hoffnung, dass die Verwalter endlich den Schalter umlegen und das löchrige Radwegenetz in ein wahres Wunderwerk verwandeln, ist natürlich völlig unbegründet. Schließlich deutet nichts darauf hin, dass sich irgendetwas ändern wird. Aber hey, immerhin haben wir in Kürze teure Gutachten, um die Radfahr-Welt zu retten – auch wenn sie keinen einzigen zusätzlichen Zentimeter Radweg schaffen. mehr

Tierheim im Steinbruch: Ein Jahr verplempert, zehn Monate für einen Neustart!

Die Betreiber des Steinbruchs haben dem Tierheim in Kirn erneut eine Fristverlängerung gewährt. Katz und Hund dürfen nun bis zum Sommer 2024 bleiben. Das zeugt von Tierfreundlichkeit, denn ursprünglich hätte das Tierheim in knapp 14 Tagen, bis zum 1. Oktober, ausziehen müssen. Doch die Nachricht darüber wurde quasi in einem Nebensatz anlässlich der Berichterstattung Hundeschwimmen veröffentlicht, obwohl sie immense Tragweite hat. Komisch, wichtige Nachrichten werden heute oft in Nebensätzen verpackt. Die Tatsache, dass weder die Verbandsgemeinde noch das Tierheim einen Plan B hatten, macht diese Entscheidung umso bedeutsamer. Wo hätte das Tierheim hingehen sollen, wenn der Steinbruch auf Einhaltung der ohnehin großzügigen einjährigen Galgenfrist bestanden hätte? Seit Monaten hört man nichts über konkrete Planungen und Zeitpläne. Das vorgesehene Gelände unterhalb des Lohs, in der Nähe des ehemaligen Borussia-Geländes auf der „Nägelspitz“, ist zwar ausgeguckt, liegt aber noch immer brach.

Ob bereits konkrete Planungen stattgefunden haben, bleibt völlig unklar. Was jedoch sicher ist, ist dass das Tierheimprojekt viel Geld kostet. Die Verantwortlichen in der VG bleiben jedoch ruhig und geben wenig preis. Diese erneute Fristverlängerung dürfte in den Amtsstuben schon länger bekannt gewesen sein. Daher die Coolness? Maybe? Jetzt ist die Zeit gekommen, den Aufschub wirklich zu nutzen und voranzukommen. In den nächsten zehn Monaten müssen die Verwalter daher eng mit den Tierheim-Verantwortlichen zusammenarbeiten, um das Projekt umzusetzen. Die VG muss großes Interesse an einem Fortbestand haben. Ist das eigene Ordnungsamt doch zuständig für Fundtiere und deren Unterbringung. Trotzdem wird es eine Herausforderung sein, in so kurzer Zeit genug Geld zu sammeln und das Tierheim zu realisieren. Fast ein Jahr wurde bereits verplempert, in dem nichts passiert ist. Ob die Zeit ausreicht? Da jeder weiß, dass überhaupt alles unter dem Dach der VG dauert, ist Skepsis ist angebracht.

Wer den Gipfel des Hellbergs erklimmen möchte muss nicht in Kirn starten!

Die neu gestaltete Dorfhomepage hat eine spannende Idee im Blick: Sie möchte das Interesse der Besucher für die vielfältigen Wanderrouten rund um die Ortsgemeinde wecken. Doch ein kurzer Blick auf die Rubrik „Aktiv sein“ und den Unterpunkt „Wandern“ wirft Fragen auf. Unter dem Titel „Erkunden Sie unseren Hausberg – den Hellberg“ befindet sich tatsächlich eine Verlinkung zu einer Wegbeschreibung K 14 eines Wanderers, die ihren Startpunkt in Kirn hat. Dies mag zwar eine abwechslungsreiche Strecke über schmale Pfade durch unwegsames Gelände sein, jedoch ist es ein wenig peinlich, den Hausberg lediglich über Kirn zu erreichen. Besonders eigenartig ist es, dass die Dorfhomepage auf eine Route aus Kirn verweist. Dabei kann der Hellberg vor allem von der eigenen Gemarkung aus bequem erwandert werden. Ein Tipp für Entdecker: Der Hellberg ist auch und vor allem über Hochstädten zu erreichen. Wer gut zu Fuß ist, sollte den Ausgangspunkt in Hochstädten in Betracht ziehen. Für diejenigen, die weniger trainiert sind, bietet der Parkplatz der Paragleiter eine komfortable Option. Hier verkürzt sich die Distanz, die Anstrengung und die Gehzeit um die Hälfte.

Der Weg führt nahezu eben durch den Wald und die Beschilderung ist akzeptabel, wenngleich immer Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Selbst Fremde sollten sich hier einigermaßen zurechtfinden können. Der Weg verläuft auf dem Kamm in Richtung Kirn und führt schließlich zu einem abschließenden Schlussanstieg auf einem steinigen Pfad. Der letzte Aufstieg erfordert nochmals Kraft, doch der atemberaubende Blick von der Spitze entschädigt für die Anstrengung – natürlich im Stehen. Allerdings wird man auf dieser Strecke vergeblich nach Ruhebänken suchen. Ein bedauerliches Defizit! Tatsächlich bietet der gesamte Rundweg keinen einzigen Sitzplatz. Hier stellt sich die Frage nach dem Fehler. Unten rechts Hochstetten, weiter rechts Hochstädten, dazwischen das weite Nahetal in der Ferne. Links Kirn und geradeaus – gefühlt eine Etage tiefer – Johannisberg mit dem Skywalk. Schade, dass diese atemberaubende Aussicht nicht in sitzender Position genossen werden kann.

Für den Abstieg stehen zwei Varianten zur Verfügung: entweder leicht nach rechts in Richtung Meckenbacher Höhe oder abwärts auf vertrauten Pfaden. Am Ausgangspunkt angekommen, hat man drei bis vier Kilometer zurückgelegt – nahezu komplett im Wald. Dies hat den Vorteil, dass der Hellberg auch bei heißem Wetter bewältigt werden kann. Fazit: Der Hellberg ist immer einen Besuch wert. Er bietet sogar die Möglichkeit, den nahegelegenen Flugplatz in die Tour einzubeziehen. Die Wegstrecke und die Beschilderung sind völlig ausreichend, auch wenn es sich hierbei nicht um ein ausgewiesenes Touristenziel handelt. Es besteht jedoch Potenzial, ein solches zu werden, wenn der Weg mit etwas mehr Attraktionen aufgewertet würde. Leider fehlt es oft am Willen und der Kreativität, Wege erlebnisreich zu gestalten – hier und anderswo.

Radwegeplanung in der VG Kirner Land: Ein teurer Spaß ohne weiteren Meter Radweg?

Der Kommentar des Redakteurs trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er die wachsende Ungeduld der Bürger in Bezug auf Radwege beschreibt! Mehr noch: Ganz offen oder versteckt zwischen den Zeilen fällt der ein vernichtendes Urteil über die generelle Lethargie und Langatmigkeit in Amtsstuben. Warum? Wieder setzen sich die Mühlen der Verwaltung nur langsam in Bewegung. Ein Workshop wird einberufen, Ideen werden gesammelt, und natürlich darf ein externes Mobilitäts-Büro nicht fehlen. Dass dieses Büro gemäß Haushaltsansatz satte 50.000 Euro für Beratertätigkeit einstreicht – was soll’s? Die Verbandsgemeinde scheint ja genug Geld zu haben! Hauptsache Radwege die nicht kommen, werden wenigstens in einer Absichts-Broschüre abgebildet. So verschafft man sich überdies Zeit! Doch ehrlich gesagt, so wird das nichts mit einem Radwegekonzept das bei den Menschen Euphorie entfacht. Radler winken nur noch ab. Im Gegenteil! Wer glaubt, dass die Verbandsgemeinde auch nur im Entferntesten die Rad-Mobilitätswende schaffen kann, der glaubt wohl auch daran, dass der perfekte Sattel irgendwann doch noch erfunden wird. Dieser zähe Prozess ist schlicht ermüdend. Und nun kulminiert das Ganze in einem finalen Gutachten, das, wenn es auf dem Tisch liegt, im Grunde nur das bestätigt, was ohnehin schon bekannt ist: Es fehlen Radwege, und es gibt Lücken im Netzwerk.

Wetten, bis 2030 wird kein zusätzlicher Meter Radweg gebaut? Schon gar nicht im Kellenbach- oder Hahnenbachtal. Wer traut sich dagegenzuhalten? Vielleicht wird hier und da kleinere Korrekturen vorgenommen, Bordsteine oder Hinweise auf die Fahrbahnen gepinselt, aber der große Wurf ist nicht zu erwarten. Die Idee, Schwachstellen zu erkennen, ist sicherlich lobenswert, aber die wahre Herausforderung besteht darin, wie schnell diese Ideen in die Tat umgesetzt werden können. Und hierbei hinkt die Verbandsgemeinde weit hinterher. Sehr, sehr weit! In den letzten Jahrzehnten hat sich in Sachen Radwege so gut wie nichts getan. Neue Strecken? Fehlanzeige! Es besteht die große Gefahr, dass das Radwegekonzept am Ende nur in einer Schublade verstaubt und als Placebo-Maßnahme dient, um zu behaupten: „Schaut her, wir tun etwas für die Radfahrer.“ Ein teures Gutachten hat noch keinen zusätzlichen Zentimeter Radweg geschaffen. Aber wer braucht schon tatsächliche Radwege, wenn man ein schickes Gutachten vorzeigen kann? Wie sagen die Saarländer doch immer so treffend, wenn Zusammenkünfte nicht halten was sie versprechen: „Hauptsache driwwa geschwätzt!“

Knapper Parkraum im Blick: ‚Alte Schule‘ Wohnprojekt trifft auf Parkplatzherausforderungen!

Das Wohnprojekt „Alte Schule“ befindet sich praktisch auf der Zielgeraden. Während einige Wohnungen bereits bezogen wurden und andere noch online beworben werden, zeichnet sich ein Engpass bei den Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge auf dem Gelände ab. Besorgte Anwohner äußern vermehrt Beschwerden darüber, dass entlang der Straße Fahrzeuge abgestellt werden, was eigentlich vermieden werden sollte. Das Wohnprojekt umfasst vier Gebäude mit insgesamt 32 Wohneinheiten, einem Innenhof und einer Durchgangsstraße. Doch es stellt sich die Frage, wie viele Parkplätze tatsächlich vom Vermieter bereitgestellt werden. Eine Zählung ergibt derzeit 12 Abstellmöglichkeiten zwischen Vorder- und Hauptgebäude. Zusätzlich wird seitlich an der Turnhalle noch an einer zusätzlichen Parkfläche gearbeitet, die grob geschätzt Platz für weitere 10 Fahrzeuge bieten könnte. Das würde insgesamt auf etwa 22 Parkplätze hinauslaufen.

Angesichts der 32 Wohneinheiten bedeutet dies, dass nicht jeder Wohnung mindestens ein Parkplatz zur Verfügung steht. In einer Zeit, in der in den meisten Haushalten zwei Fahrzeuge gezählt werden, wirkt dieses Angebot bei weitem nicht ausreichend. Dies zwingt die Mieter dazu, ihre Fahrzeuge entlang der Straße abzustellen. Doch ist das akzeptabel? Sollte ein Wohnkomplex nicht ausreichend eigene Parkflächen vorhalten? War dies nicht Teil des Genehmigungsverfahrens? Es bleibt unklar, wie viele Parkplätze letztendlich zur Verfügung stehen werden, wenn das Projekt vollständig abgeschlossen ist. Doch dieser Umstand stößt bereits jetzt vereinzelt auf Kritik und Unverständnis. Der Blog wagt eine Prognose: Die vorhandenen Parkplätze werden niemals ausreichen. Und?

Vorschläge für neue Rettungswache in Kirn: Eine Stadt muss wachsam und vorbereitet sein!

Warum nicht eine Rettungswache neben der Kirner Feuerwehr?

Ein nach wie vor denkbares Szenario für Kirn: Die Rettungswache am Krankenhaus geht verloren, da der aktuelle Standort nicht mehr zeitgemäß erweiterbar ist. Schlimmer noch für die Stadt: Die verschwindet gleich ganz aus dem Stadtgebiet und wandert ins Umland. Schenkt man den Zwischentönen aus der jüngsten Informationen aus dem Kreishaus glauben, dann wird ein Neubau, wenn er denn kommen sollte, wohl an einem anderen geeigneten Standort hochgezogen werden. Eine Bestands-Garantie für Kirn klingt anders. Schwingt in der Einleitung zu viel Skepsis mit? Maybe? Dennoch, die Stadt Kirn sollte wachsam sein. Die wäre äußerst gut beraten, wenn sie für dieses denkbare Szenario ein passendes Grundstück präsentieren könnte. Besser, mehrere. Hat die Stadt einen Plan B für die Rettungswache? Ganz bestimmt! Geeignete Flächen mit guter Straßen-Anbindung im Stadtgebiet sind zwar rar, aber es gibt sie durchaus. Immer wieder genannt wird der zum Teil nicht mehr genutzte Innenhof der Firma Auto Maurer.

Warum nicht eine neue Wache neben dem Feuerwehr-Stützpunkt platzieren? Der Parkplatz wäre groß genug und die Anbindung zum West-Ring ideal. Die damit einhergehenden Stellplatz-Verluste wären verkraftbar. Förderlich wären die äußerst kurzen Wege und Synergieeffekte zur Feuerwehr und dem DRK-Ortsverein. Kirn hat durchaus Optionen zu bieten. Und die gilt es der Landrätin schmackhaft zu machen. Bekanntlich ist ihr Traum von einer Zwei-Wachen-Lösung für den Westen des Landkreises, mit den beiden Standorten Waldböckelheim und Hochstetten-Dhaun noch nicht ganz ausgeträumt. Die Variante dürfte der Landrätin noch immer im Kopf herumspuken und spätestens dann aus der Schublade gezogen werden, wenn sich kein passendes Grundstück in Kirn finden lässt. Zumindest in Hochstetten-Dhaun war ja eine Fläche an der Ausfahrt „Mitte“ im neuen Industriegebiet mit bester Anbindung an die B 41 schon ausgeguckt. Noch dazu eine „Sahne-Filet-Fläche“. CDU-Insider plauderten es aus. Natürlich nur hinter vorgehaltener Hand. Vorerst ist der ja geplatzt, aber man weiß ja nie. Die Fläche ist (noch) frei und der Trennungsschmerz der Landrätin, die Zwei-Wachen-Lösung betreffend, groß.

Neue Wendung: Hochstetten-Dhaun setzt auf zusätzliche Fördermittel für Sportplatzbrücke!

Sportplatzbrücke aus der Vogelperspektive!

Im Zuge einer Art Eilentscheidung hat die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun eine Verlängerung der Bindefrist für das Angebot zur Erneuerung der Sportplatzbrücke beantragt. Die Entscheidung zur Verlängerung wurde getroffen, um Zeit zu gewinnen und zusätzliche finanzielle Unterstützung für das Projekt zu sichern. Ursprünglich waren die Kosten für die Erneuerung der Brücke auf rund 600.000 Euro veranschlagt worden, aber die aktuellen Berechnungen des günstigsten Angebots belaufen sich auf knapp 1,3 Millionen Euro, ohne die Planungskosten und andere zusätzliche Aufwendungen (etwa Statik 14.000 Euro oder Bauleitung 50.000 Euro) zu berücksichtigen. Nicht zu vergessen der übliche Rattenschwanz danach. Es wird von vielen erwartet, dass die endgültigen Kosten die Marke von 1,4 Millionen Euro erreichen oder sogar überschreiten könnten. Der Zuschuss des Landes für das Projekt beträgt derzeit 245.000 Euro, basierend auf den ursprünglichen Kostenschätzungen. Dies bedeutet, dass die Ortsgemeinde voraussichtlich mindestens 1 Million Euro oder mehr aus eigener Tasche aufbringen muss, um die Brücke zu finanzieren.

Auffällig, die Gründe für die Brückenerneuerung haben sich im Laufe der Zeit geändert. Während in den Anfangsphasen die Zugänglichkeit des Sportplatzes für Besucher und Rettungskräfte als Hauptargument für die nicht völlig unumstrittene Maßnahme galt, wird nun hauptsächlich auf die zu erwartende Umleitungsstrecke für den Neubau der Hochstädtener Nahebrücke hingewiesen. Mehr noch: Der Bürgermeister hat in der Sitzung regelrecht Druck aufgebaut. Eventuell auch um Zweifler, und die gibt es im Rat, verstummen zu lassen. Es behagt nicht jedem, dass die Brücke mehr als das doppelte kosten wird. Die Ortsgemeinde hofft nun darauf, dass ihre Bemühungen um zusätzliche finanzielle Unterstützung seitens des Landes erfolgreich sein werden und dass die endgültigen Kosten für die Brückenerneuerung tragbar bleiben. Dann drücken wir mal kräftig die Daumen. Die Entscheidung des Landes wird mit Spannung erwartet. Wird „Depeschen-Denis“ scheckwedelnd die frohe Kunde in den nächsten Wochen und Monaten überbringen? Maybe? Falls nicht, dann muss das Dorf das Millionenprojekt nahezu allein stemmen. Und das wird sie dann auch.

Von Worten zu Taten: Die Hoffnung auf eine verbesserte Notfallversorgung!

Sogar der SWR berichtet über den „Rettungswachen-Coup“! Ach, Bettina Dickes, die Retterin in der Notfallnot! Da kann man sich nur verneigen vor so viel Initiative, oder? Nein, eigentlich nicht. Warum? Nun, weil es doch recht amüsant ist, wie sich die Dinge entwickeln. Jahrelang hat sie die Versorgungslücke bei der Notfallversorgung ausgesessen, beiseitegeschoben und schlichtweg ignoriert. Das war ihre Strategie, bis jetzt zumindest. Und plötzlich, wie aus dem Nichts, wird die „Initiative Zwischenlösung Rettungswache Soonwald“ aus dem Hut gezaubert. Warum nicht schon vor vielen Jahren? Warum nicht letztes Jahr, das Jahr davor? Wird ihr der Druck zu hoch? Da klingen Sätze wie „Wir wollen eine Containerlösung prüfen“ oder „Wir wollen uns einmieten“ oder „Es sieht gut aus“ fast wie der Beginn eines Märchens. Fast so, als würden wir auf eine Heldin warten, die aus dem heimischen Bullerbü auftaucht und alles in Ordnung bringt. Aber Moment mal, warum gibt es so viele Konjunktive in diesen Aussagen? „Wir wollen“, „eventuell ein Gebäude anmieten“, „es sieht gut aus“ – das klingt alles sehr nach vielleicht und vergeudete Zeit, wenn es nicht zu kompliziert ist.

Wir sollten jedoch nicht zu skeptisch sein. Schließlich könnte Dickes uns ausnahmsweise alle überraschen, und die Übergangswache könnte tatsächlich in diesem Herbst einsatzbereit sein. Warum auch nicht? Wir brauchen nicht nur eine Übergangswache, sondern auch eine langfristige Lösung. Ein Neubau ist dringend erforderlich. Und nicht nur in Soonwald, sondern auch in Kirn und Bad Sobernheim herrscht Unterhaltungsstau. Mehr noch: Die Situation ist viel zu beengt. Also, liebe Bettina Dickes, wir warten gespannt auf Ihre groß angekündigten Taten. Zum x-ten Mal haben Sie sich die Wachen nun angeschaut. Man fühlt sich an den Hit erinnert: „Tausendmal inspiziert, tausendmal ist nix passiert!“ Hey, die Zeit der Worte und Absichtserklärungen ist vorbei. Zeigen Sie uns, dass Sie es ernst meinen, und lassen Sie uns hoffen, dass Ihre „Zwischenlösung“ nicht nur ein weiteres Kapitel in der Geschichte Ihres Kokolores ist.

Kirner Privatbrauerei klärt auf: Warum „Hunsrücker Hell“ statt „Kirner Hell“ auf dem Etikett?

„Wer, wie, was wieso weshalb warum? Wer nicht fragt bleibt dumm.“ – Daher, hat der Blog auf Bitten einiger Leser bei der Kirner Privatbrauerei nachgefragt: Die hat prompt auf die Fragen vieler Bierkenner und Mitglieder des Kirner Bierclubs reagiert und ihre Entscheidung, auf dem Etikett die Aufschrift ‚Hunsrücker Hell‘ statt ‚Kirner Hell‘ zu verwenden, erklärt. Philipp Andres von der Brauerei erklärte, dass diese Entscheidung nach intensiven Diskussionen innerhalb des Unternehmens getroffen wurde. Es gibt mehrere Gründe für diese Wahl. Zum einen möchte die Brauerei Kunden im Hunsrück ansprechen, die bisher keinen Bezug zu „Kirner“ hatten. Zum anderen bietet das „Hunsrücker Hell“ denjenigen, die gerne Helles trinken, eine Alternative zu den bayerischen Biersorten. Dieser Schritt erscheint logisch und sinnvoll. Wobei, „Kirner Hell“ hätte den gleichen Zweck erfüllt. Hell bleibt hell!

Die Brauerei betont, dass ein Bier, das auf den ersten Blick als Helles erkennbar ist, nicht problemlos in das Design ihrer regulären Etiketten integriert werden konnte, ohne Abstriche zu machen. Abstriche sind immer schlecht. Und ehrlich, schick und ansprechend sieht das Etikett schon aus! Eine Eingliederung in das Design der Spezialbiere, wie zum Beispiel dem „Kirner Bock‘“ wäre ebenfalls nicht zielführend gewesen, da diese Biere nur vorübergehend verfügbar sind. Trotzdem ist die Brauerei stolz auf ihr „Hunsrücker Hell“ und möchte damit neue Märkte im Hunsrück erschließen. Solange die Marke „Kirner“ gelegentlich nicht auf den ersten Blick auf dem Etikett zu finden ist, werden selbst die eingefleischten Traditionalisten diesen Schritt mittragen. Ausnahmen sind ja nicht die Regel. Hauptsache, der Inhalt überzeugt! Und das tut er! Prost!“

Die neue Dorfseite: Der Spitzenplatz ist nur eine Frage der Zeit!

Vor genau 25 Jahren begann das Google-Abenteuer in einer bescheidenen Garage, das sich seitdem zu einem globalen Giganten entwickelt hat. Ein besonderes Thema, über das ich gerne philosophiere, ist Google und seine Macht als Suchmaschine. Google hat die Fähigkeit, Internetseiten in den Suchergebnissen zu listen, wobei die Position einen erheblichen Einfluss darauf hat, wie oft eine Seite angeklickt wird. Mein Blog www.Hochstetten-Dhaun.info, begann einst in den Niederungen der digitalen Welt und hat sich im Laufe der Zeit an die Spitze der Suchergebnisse gearbeitet. Die Rankings schwanken gelegentlich. Dieser Erfolg wurde erreicht, indem ich Google von der Relevanz und Qualität meiner Nachrichtenseite überzeugt habe. Obwohl Platz eins eine Ehre ist, ist es nicht das Wichtigste für meine etwas andere Informationsplattform.

www.hochstetten-dhaun.info hat eine treue und stetig wachsende Leserschaft, die in erster Linie direkt den Weg zu mir findet, anstatt über Google auf meine Seite zu gelangen. Deshalb sehe ich es nicht als Problem an, wenn die offizielle Dorfseite www.hochstetten-dhaun.de meine Position in den Suchergebnissen ablösen würde. Um das zu erreichen, muss die Ortsgemeinde Maßnahmen ergreifen oder in Erwägung ziehen, finanzielle Mittel einzusetzen, wie es zuletzt von einem Ratsmitglied ja auch vorgeschlagen wurde. Ja, es ist möglich, sich gewisse Vorteile in den Suchergebnissen zu erkaufen. Über Google Ads kann man sich zumindest mit Geld für bestimmte Keywords vor die organischen Suchergebnisse listen lassen. Doch es ist nicht garantiert, dass man für den gewünschten Suchbegriff ganz oben angezeigt wird. Langfristig ist es sinnvoller, Google von der Qualität und Aktualität der offiziellen Dorfseite zu überzeugen. Dafür muss man allerdings etwas tun. Eine Homepage will schließlich gefüttert werden.

Hochstetten-Dhaun: Land kürzt Begrünungsmaßnahmen – Ein Schlag für das Grün im Dorf!

Alles neu macht die Dorferneuerung: Das Dreieck wird neu gestaltet.

Die Dorfmoderation in Hochstetten-Dhaun hat einen empfindlichen Dämpfer erhalten: Das Land hat die geplanten 17 Begrünungsmaßnahmen im Wert von insgesamt 449.421 Euro auf die Hälfte zusammengestrichen! Mainz erkennt nur 200.000 Euro Projektkosten an. Der 80-Prozentige Zuschuss in Höhe von 160.000 Euro ist endlich genehmigt, was bedeutet, dass die Ortsgemeinde einen Eigenanteil von 40 000 Euro tragen muss. Die Aktion „Mehr Grün für das Dorf“ muss nun also mit wesentlich kleineren Brötchen gebacken werden. Warum Mainz die volle Förderung verweigert hat, wurde dem Rat nicht mitgeteilt. Wie viele der geplanten 17 Begrünungsmaßnahmen noch umgesetzt werden können, bleibt ebenfalls unklar. Es scheint jedoch, dass einige Projekte voll und ganz gestrichen werden müssen. Doch trotz dieses finanziellen Rückschlages wird die Dorfplanerin Nathalie Franzen beauftragt, die verbliebenen Grünflächen final zu planen – Kostenpunkt: 23.270 Euro. Der Startschuss fällt in der Dhauner Straße / Flötzweg. Das Dreieck auf der Spitze ist in die Jahre gekommen. Das Bürgerhaus Haus „Horbach“ und der Friedhof in Hochstädten sind als Ziele danach im Gespräch. Ein genauer Zeitplan bleibt jedoch vorerst ein Geheimnis. Vielleicht geht es im Herbst los – vielleicht aber auch nicht. Wie dem auch sei, in Hochstetten-Dhaun wird es weniger neues Grün geben als man sich vorgestellt hat.

Satirischer Wochenrückblick 11. September!

Über Wochenmarkt, Ärzteförderung, Rettungswachen- und Brücken-Drama, Radwegekonzept…

Der Kirner Wochenmarkt, einst ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt, scheint unter der Woche in einer ernsten Krise zu stecken. Der Niedergang des Kirner Wochenmarktes setzte bereits vor geraumer Zeit ein und hat sich unaufhaltsam fortgesetzt. Ein verwaister Marktplatz und kaum Marktstände prägen das Bild. Luca Schallmo kennt die ernste Lage nur zu gut und ist sich bewusst, dass dringende Maßnahmen erforderlich sind. Doch wie kann der Markt wieder zu neuem Leben erweckt werden? Hier gibt es kein Patentrezept, sondern es bedarf Fantasie, Kreativität und vielleicht einer neuen Denkweise. Und jetzt kommt der Marktmeister ins Spiel. Markt ist schließlich sein Baby, sein Job! Wird er zum Magier des Wochenmarktes? Der Kerle ist jedenfalls fest entschlossen, an Lösungen zu arbeiten. Die Uhr tickt, der Druck steigt, und die Augen der Stadt sind auf ihn gerichtet. Und er wird liefern. Der junge und dynamische Kirner Bub wird an den richtigen Stellschrauben drehen und neue Ideen ausprobieren. Wenn alles versucht wurde und nichts zündet, dann ist das eben so. Ein totes Pferd kann man schließlich auch nicht reiten. Doch noch ist der Kirner Wochenmarkt nicht mausetot, und die Zeit wird zeigen, ob die Marktmeister-Magie von Schallmo das ersehnte Lebenselixier zurückbringen kann. mehr

Das Wort zum Sonntag über Lesegewohnheiten!

Jeder Mensch hat so seine Gewohnheiten, auch und vor allem beim Stöbern auf Internetseiten. Eine Leserin verriet mir neulich, dass sie beim nächtlichen Stillen gerne die Seite hoch- und runterscrollt. Das hält sie wach. Und dem Baby kann es ja nicht schaden, wenn Mama genüsslich und zufrieden die etwas anderen Beiträge überfliegt. Jeder hat seine Rituale. Einige lesen bereits in der Nacht Beiträge, während andere noch tief und fest schlafen. Wiederum andere verstehen den Blog als Frühstücks-Lektüre, anstatt oder zusätzlich zur Tageszeitung. Manche schauen täglich vorbei, manche wöchentlich, manche nur am Wochenende, und manche nur sporadisch – ganz wie es ihnen beliebt. Doch sie alle eint die Tatsache, dass sie regelmäßig vorbeischauen. Und es werden immer mehr. Der Blog hat mittlerweile 120 Newsletter-Leser. Die haben ihre Vorteile, denn sie erfahren als Erste von neuen Beiträgen. Menschen aus ganz Deutschland gehören zu den Stammlesern. So mancher ehemalige Bewohner des Kirner Landes hält auf diese Weise den Kontakt zur alten Heimat aufrecht. Darauf kann man durchaus ein bisschen stolz sein. Natürlich findet sich nicht jeder in den Inhalten wieder. Lob und Tadel wechseln sich ab. Ansonsten wäre die Plattform aber auch langweilig und öde. Ich wünsche allen Lesern einen schönen Sonntag und hoffe, dass ihr mir weiterhin wohlgesonnen bleibt.

Abschluss der Erschließung des Neubaugebiets „Scheiberling“ in Hochstetten Ende Oktober!

Rechts das riesige Rückhaltebecken, links die Baustraße…

In wenigen Wochen wird die Erschließung des Neubaugebiets „Scheiberling“ in Hochstetten abgeschlossen sein. Die finalen Straßenarbeiten beginnen in Kürze. Die Baufirma arbeitet mit Hochdruck. Der sitzt schon die nächste Baustelle im Nacken. „Scheiberling“ war ein Projekt, das trotz anfänglicher Skepsis einiger Dorfbewohner, insbesondere der Anwohner von Hellbergblick und Altestraße sowie der Bewohner der angrenzenden Neubaugebiete, als alternativlos vorangetrieben wurde. Aufgrund erwarteter zusätzlicher Verkehrsbelastungen lehnten die meisten Anwohner die Erweiterung um 32 Bauplätze ab. Trotzdem wird das Projekt nun bald abgeschlossen sein, und die Ortsgemeinde wird mit der Vermarktung beginnen. Die Quadratmeterpreise stehen zwar noch nicht final fest, aber Bürgermeister Hans Helmut Döbell deutete an, dass sie voraussichtlich nicht unter 75 Euro liegen werden.

Der Preis dürfte sogar noch höher ausfallen, da die erheblichen Erschließungskosten schließlich auf die Käufer umgelegt werden müssen. In anderen Kommunen sind 100 Euro für den Quadratmeter fast schon die Regel. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass das gesamte Gebiet von Wasseradern durchzogen ist, die selbst in trockenen Phasen zu feuchten Stellen führen. Interessenten sollten dies bei ihren Bauplänen berücksichtigen, da dies mit zusätzlichen Kosten für die Bauvorhaben einhergehen können. Einige Bewohner der benachbarten Neubaugebiete können von feuchten Kellern, aufgrund von Wasseradern, ein Lied singen, was teure Trockenlegungen erforderte. Bevor man ein Grundstück erwirbt, ist es daher ratsam, den Boden der ausgewählten Parzelle genau zu überprüfen. Für weitere Informationen und Beratung stehen die örtlichen Behörden und Bürgermeister Hans Helmut Döbell gewiss gerne zur Verfügung.

Die Überraschung von Hochstetten-Dhaun: Die Nahebrücke gehört uns schon seit dem 1. Januar!

In Diskussionen tauchen oft wichtige Botschaften mehr zufällig in Nebensätzen auf, und so geschah es auch im Ortsgemeinderat Hochstetten-Dhaun, als es um die neue Nahebrücke Hochstädten ging. Ortsvorsteher Karl Friedrich Schmitt ließ eine bemerkenswerte Information fallen: „Die Brücke gehört uns schon seit dem 1. Januar.“ Dies führte zu einem subjektiv empfundenen ungläubigen Staunen im Rat. Sollte die Brücke nicht erst dann in den Besitz der Ortsgemeinde übergehen, nachdem sie vollständig instandgesetzt worden ist – also fein rausgeputzt. So wurde der angestrebte Deal mit dem Landkreis und dem Landesbetrieb doch immer in öffentlichen Sitzungen kommuniziert. Dass die „Schrott-Brücke“ quasi als verspätetes Weihnachtsgeschenk bereits am 1. Januar offiziell auf die Ortsgemeinde übergegangen ist, war fast allen anwesenden Zuhörern völlig unbekannt, auch und vor allem den sonst immer so gut informierten Blog. Dieser plötzliche Eigentumswechsel kam gefühlt wie Kai aus der Kiste gesprungen. Es wäre doch nur logisch und folgerichtig gewesen, wie es auch in Ortsgemeinderatssitzungen stets kommuniziert wurde, dass die Brücke erst saniert und dann übergeben wird.

Die Gemeinde hat jetzt schon seit dem 1. Januar die Verantwortung für die Brücke, ohne dass dies angemessen in der Öffentlichkeit kommuniziert wurde. Wurde wenigstens der Rat vollumfänglich in Kenntnis gesetzt? Gab es Schriftverkehr, eine Übergabe-Urkunde, eine Vereinbarung oder andere Dokumente, die dem Rat vorgelegt wurden? Warum hat der Landesbetrieb Mobilität Gesetzeslage-, Notwendigkeit- und Übergabebedingungen nicht in einer Ratssitzung vorgestellt? Bei so einer Tragweite doch ein Muss! Gesetzeslage hin oder her, hier scheint in der Kommunikation einiges schief gelaufen zu sein. Diese Fragen werfen ein Schlaglicht auf eine überraschende Entwicklung in Hochstetten-Dhaun, die noch viele Unklarheiten und vor allem Risiken aufweist. Die Ortsgemeinde wurde in die Rolle des Bittstellers gedrängt. Die muss jetzt die Gelder verhandeln und Zuschüsse beantragen. Was, wenn die Kohle nicht so kommt wie es in Aussicht gestellt wird?

Und schwupp, wurde der Rat mit einem „Dringlichkeits-Zuschussantrag“ konfrontiert, über den es eilig abzustimmen galt. Es geht um mehr als 3,2 Millionen Euro, die die neue Brücke kostet. Bis die gebaut werden kann, hat sich die Summe gesteigert. Auch wenn LBM und Kreis mitfinanzieren und mitwirken, Besteller ist nunmehr der neue Eigentümer. Und das ist die Ortsgemeinde. Hat man sich über den Tisch ziehen lassen? Wenn das Gesetz es so verlangt wohl nicht, aber gefühlt schaut es dennoch danach aus. Hochstetten-Dhaun hat den Schwarzen Peter und den behält die Ortsgemeinde auf der Hand.  

  • Noch ein paar Brückenfakten:

  • Brückenbreite 4,5 Meter
  • Einseitiger Bürgersteig
  • 25 Zentimeter höhergelegt
  • Kompletter Aufbau und mit neuen Pfosten in der Nahe
  • Umleitungsstrecke über Sportplatzbrücke und auf der dann vollständig geteerten und ertüchtigten Strecke nach Hochstädten
  • Kosten 3,2 Millionen Euro

Geheimer Besuch der Landrätin in Kirn: Rettungswachen-Begehung oder Augenwischerei?

Zu klein und nicht mehr zeitgemäß!

Am vergangenen Mittwoch fand eine Begehung der Rettungswache Kirn durch eine Delegation des Landkreises Mainz-Bingen statt. Diese Inspektion war im Vorfeld bereits angekündigt worden, und es ist zu hoffen, dass sie nicht nur ein symbolischer Akt war. Begleitet wurde das Team von Bettina Dickes. Sie hat während ihrer langjährigen Zuständigkeit wenig unternommen, um den Rettungsdienst des Westens infrastrukturell neu aufzustellen. Nach Jahren des Stillstands und der Untätigkeit stellt sich nun die Frage, ob sich endlich Bewegung in die Angelegenheit rund um die Rettungswache Kirn bringen lässt. Leider bleiben Zweifel angebracht, da in der Vergangenheit viele Absichtserklärungen und Versprechungen gemacht wurden, die jedoch selten in konkrete Taten umgesetzt wurden. Es ist erstaunlich, wie lange sich die politisch Verantwortlichen vor einer dringend benötigten Modernisierung, Neubau oder Umbau der Rettungswache Kirn gedrückt haben. Die Zustände vor Ort erfüllen kaum noch die grundlegendsten Anforderungen an Hygiene, Platz und Arbeitsbedingungen. Das Gebäude hat fertig!

Bereits im Jahr 2016 wurden diese Missstände von einem Kreisfeuerwehrinspektor und dem Deutschen Roten Kreuz festgestellt. Dennoch blieb eine umfassende Lösung aus. Es stellt sich die Frage, wie oft politische Entscheidungsträger noch begutachten müssen, bevor sie endlich handeln. Die Sicherheit und das Wohlbefinden der Rettungshelfer und Bürger sollten höchste Priorität haben. Es ist höchste Zeit für konkrete Maßnahmen und nicht nur für weitere Besichtigungen und Berichte. Schließlich sind die unhaltbaren Zustände schon lange bekannt. Es bleibt zu hoffen, dass der Besuch der Delegation in Kirn nicht nur ein weiteres Kapitel in der Geschichte der Untätigkeit ist, sondern endlich zu konkreten Schritten führt. Übrigens, der Besuch fand offenbar im Geheimen statt. Selbst Bettina Dickes postete keine Selfies. Normalerweise liefert sie von jedem Termin Live-Bilder, aber dieses Mal hielt sie sich zurück. Sei’s drum, sie und die anderen Verantwortlichen aus dem Kreishaus Main-Bingen wurden gesehen.

Wer jedoch nicht eingeladen wurde, sind die Kommunalvertreter aus dem Kirner Land. Zumindest wurden die nicht gesehen. Das ist inakzeptabel, wenn nicht sogar ein Skandal. Schließlich geht es um die Kirner Rettungswache, und weder der Stadtbürgermeister noch der VG-Bürgermeister durften teilnehmen? Vielleicht folgt in den nächsten Tagen eine Pressemeldung, in der es dann in etwa heißen wird: „Die Zustände sind unhaltbar!“ Na, das wussten wir auch schon 2016! Aber nur immer mal wieder Gucken ändert am Zustand rein gar nichts.

Endlich: Neue Richtlinie zur Ärzteansiedlung in Kirner Land!

In seiner nächsten Sitzung am 21. September wird der Verbandsgemeinderat Kirner Land eine neue Richtlinie zur Förderung der Ansiedlung von Ärztinnen und Ärzten in der Region verabschieden. Der Beschluss gilt als reine Formsache und markiert einen wichtigen Schritt zur Lösung des Ärztemangels in der Verbandsgemeinde. Die lange erwartete Entscheidung kommt endlich auf den Weg, und es stellt sich die Frage, warum es so lange gedauert hat, bis die Richtlinie erarbeitet wurde. Andere vergleichbare Kommunen werben bereits seit geraumer Zeit erfolgreich mit finanzieller Unterstützung für Ärzte. Die beschlossene Fördersumme von gedeckelten 25.000 Euro ist ein Schritt in die richtige Richtung, wirft jedoch die Frage auf, warum das Kirner Land nicht mit ähnlich großzügigen Angeboten wie der Kreis Birkenfeld oder der Hunsrück aufwarten kann. Handelt man halbherzig?

Die genauen Hintergründe und die Festlegung dieser Summe bleiben vorerst unbeantwortet. Möglicherweise wird die Diskussion während der Sitzung weitere Informationen über den Entstehungsprozess der Richtlinie liefern. Es ist jedoch ermutigend zu sehen, dass die Verbandsgemeinde endlich auf den Ärztemangel reagiert. Es ist dringend notwendig, jetzt in die Offensive zu gehen, da bereits mehrere Hausarztsitze im Kirner Land unbesetzt sind und sich die Situation in den kommenden Jahren weiter verschärfen wird. Es ist wichtig, dass die Verbandsgemeinde ihre Bemühungen intensiviert und möglicherweise sogar zusätzliche Anreize schafft, um den Ärztemangel effektiv zu bekämpfen. Die Vorstellung, Ärzte im abgelegenen dunklen Hinterhof der VG zu verorten, sollte schnell verworfen werden, da dies potenzielle Interessenten abschrecken könnte. Wer dorthin geführt wird, kommt garantiert nicht wieder. Stattdessen sollten sie ermutigt werden, anderswo aktiv am Gemeindeleben teilzunehmen und das Kirner Land als attraktiven Arbeits- und Lebensort zu entdecken.

Verkehrsschau wirkt Wunder: Neue Verkehrsregelungen, Tempo 30 und Zebrastreifen sollen verkehrsberuhigend wirken!

Verkehrsschauen können in der Tat erstaunliche Veränderungen bewirken, und ob sie am Ende positiv oder negativ ausfallen, bleibt oft Ansichtssache. Aber schauen wir uns die Fakten an: Die Binger Landstraße wird einer neuen Verkehrsregelung unterzogen. Ab sofort haben die Fahrer auf der Dhauner Straße Vorfahrt gegenüber den Nutzern der Binger Landstraße. Das altbekannte Stoppschild wird durch eine abknickende Vorfahrt ersetzt, und es werden entsprechende Markierungen angebracht, um dies zu verdeutlichen. Gleiches gilt für die Einmündung nach Hochstädten, wo sich ebenfalls die Vorfahrtsregelung ändert. Autofahrer, die aus Richtung des Ortsteils kommen, haben künftig Vorrang gegenüber den Nutzern der Binger Landstraße. Damit wird der Bereich gleich zweimal durch Negativbeschilderung entschärft. Außerdem wird die Strecke zwischen Basalt-Kreisel und Dhauner Straße zur 30er-Zone erklärt. Verkehrsberuhigung ist in diesem Gemeindestraßen-Bereich oberstes Gebot!

Damit sollte die Übergangslösung für die Verkehrsteilnehmer gut beherrschbar sein. Bei Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung sollte es ohnehin keine Probleme geben. Wer macht das schon? Es ist zu erwarten, dass einige unverbesserliche Fahrer die Dhauner Straße als Schnellstraße nutzen und mit hoher Geschwindigkeit um die Ecke biegen könnten. Das wird sicherlich die Ausnahme sein, aber es wird solche Fahrer geben. Daher wird dieser Bereich wohl nie völlig ungefährlich sein, zumal die gewünschten Fußgängerüberwege an Knotenpunkten der K 9 nicht erfüllt werden. Kurze und knappe Begründung des Landesbetriebes: Zu wenig Verkehrsaufkommen. Einen Zebrastreifen wird es in Höhe der Bushaltestelle dennoch geben. Immerhin! Wann alle Maßnahmen umgesetzt werden, darüber wurde in der Ratssitzung nicht gesprochen. Mutmaßlich zeitnah, der Floskel aus Behörden schlechthin.    

Etwas ungewöhnliches Etikett: Hunsrücker Hell aus der Kirner Privatbrauerei?

Was für ein Bier verbirgt sich hinter diesem Etikett? Und welche Brauerei steckt hinter diesem gepriesenen Geschmackserlebnis? Bei einem ersten Blick auf die Flasche Hunsrücker Hell ist nicht sofort erkennbar, dass es sich um ein Produkt der Kirner Privatbrauerei handelt. Selbst bei näherem Hinsehen sind die charakteristischen Merkmale des Traditionshauses auf dem Etikett schwer auszumachen. Sicher, für Kenner ist der Schriftzug „seit 1798“ ein Hinweis darauf, dass es sich um Kirner Bier handelt. Aber für völlig Unbekannte könnte dies verwirrend sein. Es ist bedauerlich, dass das Etikett nicht sofort die typischen Markenzeichen der Kirner Privatbrauerei präsentiert. Früher war dies einfacher. Die Brauerei wird sicherlich ihre Gründe dafür haben, warum sie ihr Bier nicht einfach „Kirner Hell“ genannt hat oder zumindest das Wort „Kirner“ deutlicher platziert hat. Für den Blog ist das Etikett zwar nicht von entscheidender Bedeutung, aber es wirft dennoch Fragen auf. Es geht um die Wahrung von Tradition und Identität. Schön und modern ist nicht immer alles. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Von daher, alles gut. Am Ende des Tages zählt, dass der Inhalt erfrischt. Und das tut er! Prosit!

Ortsgemeinderatssitzung in Hochstetten-Dhaun: Formfehler bei Beschluss korrigiert!

In der vorletzten Ortsgemeinderatssitzung ist dem erfahrenen Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell bei einem Tagesordnungspunkt zur „Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes für das Teilgebiet ‚Gewerbegebiet zwischen Nahe und Bundesbahn südöstlich der Ortslage'“ ein Lapsus unterlaufen. Gemäß der Gemeindeordnung musste er die Leitung der Sitzung aufgrund familiärer Verbindungen abgeben und sich in den Zuschauerbereich begeben. Dennoch mischte er sich in die Diskussion ein, möglicherweise aus alter Gewohnheit heraus. In der jüngsten Sitzung wurde dieser Formfehler korrigiert, ohne weitere Diskussion. Ein „aufmerksamer Bürger“ hatte diesen neuen Beschluss herbeigeführt. Es wäre undenkbar gewesen, wenn eine Entscheidung auf rechtswidriger Grundlage wirksam geworden wäre.

Dennoch bleiben einige Fragen offen. Das Gremium hat erneut versäumt, kritische Fragen zur Umwidmung von Industrieflächen zur Möglichkeit einer Einzelhandelsansiedlung zu stellen. Diese Umwidmung betrifft ausschließlich die sogenannte „Bürger-Meister-Bruder-Sahnefilet-Fläche“, die ursprünglich unter der Bedingung einer eigenen Logistiknutzung erworben wurde. Die Beweggründe für diese Aufwertung sind bisher nicht ausreichend erläutert worden und die fehlende Transparenz lässt Raum für Spekulationen. Der Bürgermeister hat sich bisher bedeckt gehalten, und die Ratsmitglieder haben es versäumt, die Hintergründe herauszuarbeiten. Die Bürgerinnen und Bürger von Hochstetten-Dhaun sind weiterhin im Dunkeln darüber, welche Pläne für diese Fläche tatsächlich verfolgt werden.

Mehrgenerationenaktivplatz in Hochstetten wird Wirklichkeit!

Ta-Ta, in Hochstädten-Dhaun wird der lang ersehnte Mehrgenerationenaktivplatz noch in diesem Jahr Realität werden. Obwohl es gewisse Verzögerungen gibt, da die Kinder-Spielgeräte eine Lieferzeit von 26 Wochen benötigen, steht die Umsetzung bevor. Das renommierte Bauunternehmen Bronn aus Oberhausen hat den Zuschlag für das Projekt erhalten, das insgesamt 217.000 Euro kosten wird. Dieser Betrag mag hoch erscheinen, jedoch unterstützt das Land die Umgestaltung des in die Jahre gekommenen Rentnerplatzes großzügig und übernimmt gut die Hälfte der Kosten. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich in den nächsten Wochen beginnen, was bedeutet, dass die Bürgerinnen und Bürger noch in diesem Jahr Ergebnisse sehen werden. Der Blog wird den Baufortschritt verfolgen und hat bereits verschiedene Projektvorschläge für den Platz vorgestellt, die alle im Archiv zu finden sind. Dieser neue Aktivplatz soll ein zentraler Treffpunkt für Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Interessen sein, und positive Auswirkungen auf die Gemeinschaft entwickeln. Ob die Praxis mit der Theorie mithalten kann, bleibt abzuwarten.

Hochstädten bereitet sich auf Neubau einer Brücke vor: Finanzierung wirft Fragen auf!

Die Brücke muss abgerissen werden!

In Hochstädten steht ein bedeutsames Infrastrukturprojekt bevor: Die alte Brücke muss einem Neubau weichen. Während der genaue Zeitpunkt für den Abriss noch festgelegt wird, belaufen sich die geschätzten Kosten für dieses wichtige Vorhaben auf voraussichtlich 3,2 Millionen Euro. Während der Bauphase der dann höhergelegten Variante wird die dann ja neue Sportplatz-Querung als temporäre Alternative dienen. Schon vor Wochen hatte ein Blog-Beitrag den bevorstehenden Neubau prognostiziert, damals jedoch noch auf Grundlage von Mutmaßungen, da das Wissen aus keiner offiziellen Quelle stammte. Völlig überraschend und unerwartet gestaltet sich hingegen die Finanzierung dieses Projekts. Die Ortsgemeinde sieht sich gezwungen, einen Zuschussantrag von bis zu 80 Prozent zu stellen, obwohl sie nach logischem Verständnis nicht für diese Maßnahme verantwortlich zeichnet. Diese Entscheidung sorgte für gemischte Reaktionen sowohl unter den Ratsmitgliedern, als auch den Zuhörern auf den Besucherstühlen, die in der Straßen-Diskussion danach noch mit Unverständnis reagierten.

Erwähnenswert, dass in der Vergangenheit seitens des Ortsbürgermeisters mehrfach betont wurde, dass die Brücke erst dann von der Ortsgemeinde übernommen wird, wenn sie vollständig instandgesetzt ist. Wie passt das zusammen? Die aktuelle Situation stellt somit eine unerwartete Wendung dar, in der die Ortsgemeinde nun die Gelder für den Neubau federführend aufbringen muss. Der LBM hat den Schwarzen Peter geschickt weitergereicht. Die Frage nach den Verhandlungsfähigkeiten der Ortsgemeinde ist hierbei nicht von Belang, da das Prozedere äußerst komplex ist und die höhere Instanz überwiegt. Die Umstände lassen darauf schließen, dass die Landesbetriebsmobilität (LBM) geschickt agierte, möglicherweise im Einklang mit geltendem Recht. Die Ortsgemeinde befindet sich nun in einer unerwarteten finanziellen Belastungssituation und muss Verhandlungen über Ablösezahlungen aus der Defensive heraus gegenüber dem Kreis und anderen finanziellen Herausforderungen führen.

Läuft es gut, entstehen keine Kosten. Falls nicht, dann heißt es, salopp formuliert, Zahlemann und Söhne. Was, wenn der Zuschuss nicht oder nur zur Hälfte fließt? Zuschüsse sind Anträge vorgeschaltet. Und die brauchen Zeit. Eine Frage drängt sich auf: Kommt man kostenneutral aus der Nummer raus? Wohl kaum! Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass die Ortsgemeinde eigenes Geld in die Hand nehmen wird müssen. Wie viel, wird man sehen. Die Zukunft des Projekts bleibt unsicher, und es ist schwer abzusehen, wie die finanzielle Belastung für die Ortsgemeinde letztendlich aussehen wird. Unabhängig vom Ausgang der Angelegenheit sieht sich die Ortsgemeinde Hochstädten einer unerwarteten finanziellen Herausforderung gegenüber, die möglicherweise erhebliche Auswirkungen auf ihre finanzielle Lage haben wird. Eine Situation, die so nicht geplant war. (Fortsetzung folgt).

Kirner Markt in der Krise: Maßnahmen zur Wiederbelebung in Betracht gezogen!

Ein bedenklicher Trend zeichnet sich am Kirner Marktplatz ab. Der heutige Morgen um 10 Uhr offenbarte ein beunruhigendes Bild: ein verlassener Platz ohne Marktstände, Kunden oder jegliche Anzeichen von Aktivität. Dies ist leider keine Ausnahme, denn bereits in den Monaten zuvor war festzustellen, dass der Mittwochsmarkt in Kirn immer weniger Besucher anzog. Sowohl Marktbeschicker als auch Kunden scheinen sich rar zu machen, und der einst lebendige Marktplatz hat seinen Glanz verloren. Die langanhaltende Herausforderung des Kirner Marktes ist der Verbandsgemeinde bekannt, und Marktmeister Luca Schallmo bestätigt, dass intensive Anstrengungen unternommen werden, um den Markt zu puschen und wiederzubeleben. Es gibt zwar kein Patenrezept, jedoch wird ernsthaft über Maßnahmen zur Aufwertung des Marktes und sogar über eine mögliche Umstellung auf einen Ein-Tages-Markt nachgedacht. mehr

Wird der Slogan Programm? „Naturspektakel bequem von zu Hause – Erleben Sie den Nahe-Skywalk als Livestream auf unserer Dorf-Webseite?

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Am 20. Januar 2015 wurde der Nahe-Skywalk in Hochstetten-Dhaun unter großem politischem Getöse und Aufsehen eröffnet. Seitdem hat sich der Skywalk zu einem kleinen, aber beeindruckenden „Tourismus-Magneten“ im Hunsrück entwickelt. Die Frage, ob diese Entwicklung gerechtfertigt ist oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Die Bewertungen auf Tripadvisor spiegeln eine breite Palette von Meinungen wider, von eher nüchternen Kommentaren bis hin zu enthusiastischen Lobpreisungen. Verschiedene persönliche Eindrücke sind hierbei unausweichlich. Unbestreitbar ist, dass der Skywalk den Wildgrafen-Wanderweg sowie die gesamte Hunsrück-Region erheblich aufgewertet hat. Inmitten der Euphorie versprachen die politisch Verantwortlichen damals, den Hotspot durch die Installation einer Webcam noch weiter zu bereichern. Der Blog war für die AZ live dabei, als dieses Versprechen ausgesprochen wurde. Eine Webcam, die den Panoramablick rechts und links ins Nahetal rund um die Uhr einfängt, schien damals eine passende Ergänzung zu sein.

Inzwischen sind acht Jahre vergangen, und zwischenzeitlich sah es sogar so aus, als könnte die damalige Ankündigung doch noch Realität werden. Der Grund: Im März 2022 beschloss der Ortsgemeinderat die Anschaffung einer Webcam für den Skywalk. Den Auftrag für die Webcam in Höhe von 3.399,42 Euro wurde an die Firma Vogel zu vergeben. Bereits 18 Monate sind seitdem vergangen, und vielleicht steht die Webcam nun kurz vor der Umsetzung. Gut Ding will Weile haben. Mitunter geschehen noch Zeichen und Wunder. Die Integration der Webcam auf der nagelneuen Internetseite der Ortsgemeinde wäre eine zeitgemäße Möglichkeit der touristischen Vermarktung. Ein Livestream, der die Aussicht ins Nahetal einfängt, wäre zweifellos ein Anziehungspunkt. Nutzer könnten den täglichen Panoramablick bequem von ihrem Computer aus genießen. Dies hätte zudem den Effekt, die Zugriffe auf die Webseite der Gemeinde zu erhöhen, was sicherlich in deren Interesse liegen dürfte. Die versprochene Webcam würde nicht nur eine visuelle Bereicherung für Einheimische und Besucher darstellen, sondern auch eine Möglichkeit bieten, die Vielfalt der Region digital zu erleben. Die Hoffnung bleibt, dass dieses Vorhaben bald umgesetzt wird und sowohl Skywalk, als auch Dorf-Internetseite ihre Attraktivität weiter steigern können.

Das Radwegekonzept der Verbandsgemeinde: Theorie versus Praxis!

Nun, es mag etwas übertrieben klingen, aber die Natur kämpft unermüdlich darum, sich Teile des Naheradwegs zurückzuerobern. Manchmal gelingt ihr das auch. Aber dann kommen rasch die Männer mit den Heckenscheren und stutzen die wuchernde Vegetation auf das absolute Minimum. Wildwuchs ist zweifellos ärgerlich für Radfahrer, die das Naheland durchqueren. Es stellt nicht nur eine lästige Unannehmlichkeit dar, sondern birgt auch ein potenzielles Sicherheitsrisiko für Radfahrer. Jeder, der regelmäßig den Naheradweg nutzt, kann ein Lied davon singen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, die bestehenden Wege zu pflegen und regelmäßig zu überprüfen. Doch die Frage ist, ob solche Kontrollen tatsächlich durchgeführt werden? Das scheint eher unwahrscheinlich zu sein. Nun zu einer anderen Sache: Mit externer Unterstützung arbeitet die Verbandsgemeinde derzeit an einem eigenen Radwegekonzept, und das in enger Zusammenarbeit mit den Bürgern. Eine erste Vorstellungsrunde ist für Mittwoch, 13. September, angesetzt. Obwohl die Ergebnisse dieses Konzepts wahrscheinlich keine bahnbrechenden Neuerungen bringen werden, ist die Idee, bestehende Schwachstellen -und davon gibt es eine Fülle – in einem Katalog zu erfassen, durchaus lobenswert.

Die eigentliche Herausforderung besteht jedoch darin, wie schnell diese gebundenen Vorschläge aus der Theorie in die Praxis umgesetzt werden können. Hier gab es in der Vergangenheit immer wieder Verzögerungen, und deshalb hegen einige Beobachter durchaus berechtigte Zweifel. In den letzten Jahrzehnten wurde kein zusätzlicher Meter Radweg ausgewiesen. Zumindest ist dem Blog keine neue Strecke bekannt. Es ist wahr, dass ein Radwegekonzept grundsätzlich nicht schaden kann. Allerdings besteht die Gefahr, dass es in einer Schublade verschwindet und lediglich als Alibimaßnahme dient. Das Motto lautet dann: Schaut her, wir tun etwas für Radwege. Und wir geben sogar Geld aus – 55.000 Euro, um ein reines Gutachten zu erstellen. Eines, das die Radfahrabteilung Hennweiler wahrscheinlich für einen Bruchteil der Kosten ebenso gut zusammengestellt hätte. Mit einem Gutachten allein ist jedoch noch kein zusätzlicher Meter Radweg gebaut oder an Bestandwegen ausgewiesen worden.

Treuepflichten in der Kommunalpolitik: Eine rechtliche und ethische Betrachtung!

Absolut klar: In der schillernden Welt der Kommunalpolitik sind Treuepflichten ein heiliger Gral, und die Gesetze halten sie fest in ihren eisernen Klauen. Aber lassen Sie uns darüber sprechen, wie der Ortsgemeinderat im Jahr 2016 diesen sagenumwobenen „Sahne-Filetfläche“-Verkaufsplan in Hochstetten-Dhaun verabschiedet hat. Es war wahrlich ein Kunststück – zu früh, ohne Parzellierung, und wie es sich für Kommunalpolitik gehört ohne große Not, aber dafür mit einer gehörigen Portion Quadratmeter-Schätzung und Unüblichkeit. Die eigentlichen Verlierer in diesem Drama sind jedoch die armen Seelen der Ortsgemeinde, denn durch diesen Verkauf sind ihnen beachtliche Einnahmen durch die Lappen gegangen. Da drängt sich die Frage auf: War dieser geschickt eingefädelte Geschäftsausflug des Gemeindegrundstücks an den Bruder des Ortsbürgermeisters überhaupt im Einklang mit geltenden Gesetzen und Vorschriften. Könnte dieser Verkauf einer verwaltungsrechtlichen Prüfung standhalten? Werfen wir doch mal einen Blick darauf, aber nur zum Spaß.

Nach der Gemeindeordnung von Rheinland-Pfalz haben sowohl der Bürgermeister als auch die Mitglieder der Gemeindevertretung eine Art „Treuepflicht“ gegenüber der Gemeinde (§ 21 GemO RLP). Diese „Treuepflichten“ verlangen unter anderem, dass ihre Taten gesetzeskonform sein müssen, ihren persönlichen Überzeugungen entsprechen sollten und immer dem Gemeinwohl dienen müssen. Das bedeutet im Klartext, dass ein Mandatsträger weder seine eigenen Interessen noch die Interessen anderer über das Wohl der Gemeinde stellen darf, weder drinnen noch draußen im Gemeinderat. Das demokratische und rechtsstaatliche Prinzip (Art. 20 GG) verlangt auch, dass der gesamte Meinungsbildungsprozess, insbesondere beim Verkauf von Gemeindegrundstücken, für die Bürger transparent ist und das Ergebnis öffentlich debattiert wird.

Aber warten Sie, es wird noch besser! In diesem Fall sollte auch § 22 GemO (Mitwirkungsverbote) für den Ortsbürgermeister von Interesse sein, wie bereits gemunkelt wurde. Dieser Abschnitt verbietet es kommunalen Mandatsträgern, an Beratungs- und Entscheidungsprozessen teilzunehmen, wenn diese ihnen, ihren Liebsten oder Verwandten einen klaren Vorteil oder Nachteil bringen könnten. § 22 GemO schließt nicht nur die Teilnahme an Beratung und Entscheidungsfindung aus, sondern jegliche Form von Einflussnahme. Das Mitwirkungsverbot soll sicherstellen, dass nicht nur faktische Interessenkonflikte vermieden werden, sondern auch der bloße Anschein einer unzulässigen Beeinflussung. Anders ausgedrückt: Hier geht es darum, das Wohl der Gemeinschaft über persönliche Eigeninteressen zu stellen. So soll „Nepotismus“ und „Vetternwirtschaft“ in der Kommunalpolitik erfolgreich verhindert werden. In diesem Sinne, möge die Treue zur Gemeinde immer stark in unseren Herzen brennen!

Komm wir gehen zum Ortsgemeinderat: Sportplatzbrücke und Solarparks Themenschwerpunkte!

Am morgigen Mittwoch, dem 6. September, um 19 Uhr, wird im Sitzungssaal der Turnhalle ein weiteres „Elefantentreffen“ abgehalten. Bei dieser Ratsversammlung werden wichtige Themen der Dorfpolitik diskutiert und vorangetrieben. Die Tagesordnung ähnelt den vorherigen Sitzungen, wobei ein besonderes Augenmerk auf dem Solarprojekt „Itzbach – In den weißen Äckern Nord“ liegt, bei dem der Baustart noch im Herbst erwartet wird. Ebenfalls zur Diskussion steht die Änderung und Erweiterung des Bebauungsplans für das Teilgebiet „Gewerbegebiet zwischen Nahe und Bundesbahn südöstlich der Ortslage“. Dieses Thema scheint sich schon zum x-ten Mal zu wiederholen. Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Tagesordnung sind die laufenden oder zu erwartenden Baumaßnahmen, darunter die Sportplatzbrücke, ein Dauerbrenner. Ob das Millionenprojekt noch in diesem Jahr umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Weitere Themen, die zur Sprache kommen, sind der Mehrgenerationenplatz und Anträge aus dem I-Stock 2024. Insgesamt verspricht die Tagesordnung eine umfangreiche und informative Diskussionsgrundlage. Die Sitzung wird vermutlich spannender sein als jedes Fernsehabendprogramm. Der Blog wird selbstverständlich vor Ort sein und im Anschluss über die Geschehnisse berichten.

Die Rettungsbehörde Mainz-Bingen: Wo 30 Minuten plötzlich zu einem kleinen Irrfahrt-Missgeschick werden!

„Zeit für eine Prise sarkastischen Humors: Vertraue keiner Statistik, es sei denn, du hast sie persönlich gefälscht – das ist das Mantra, nach dem wir leben sollten! Lasst uns also ohne zu zögern das Rettungsteam von Mainz-Bingen in den heiligen Hallen der Statistik verehren. Schließlich wäre es eine Katastrophe, wenn wir den Veröffentlichungen der neuesten Zahlen nicht unser uneingeschränktes Vertrauen schenken würden. Da benötigte das Rettungsteam am vergangenen Sonntag ganze 30 Minuten, statt der geplanten 15, um zum Einsatzort zu gelangen. Aber das war natürlich nur ein kleiner Ausrutscher, eine Spazierfahrt zu einer falschen Kirche, die keinesfalls Rückschlüsse auf die allgemeine Leistungsfähigkeit der Rettungskräfte im Kirner Raum zulässt.

Im Gegenteil, in 94 Prozent der Fälle erreichen sie ihre 15-Minuten-Frist, und das ist doch wirklich alles, was zählt. Dass wenige Tage zuvor schon ein Hilfseinsatz in Weitersborn länger dauerte – geschenkt! Kam eben geballt. Man kann getrost davon ausgehen, dass die Region in Notfällen bestens versorgt ist. Ein kleiner Fehler ist menschlich, nicht wahr? Aber Moment mal, wenn wir uns so nah an der magischen 100-Prozent-Marke bewegen, warum zum Teufel brauchen wir dann generelle Veränderungen? Warum zur Hölle brauchen wir eine dritte Rettungswache im Soonwald, wenn die gesetzlichen Hilfsfristen bisher so zuverlässig eingehalten wurden? Irgendetwas stinkt hier gewaltig an dieser Statistik. Und schwupps, da sind wir wieder bei unserem Ausgangssatz: Vertraue keiner Statistik, es sei denn, du hast sie persönlich gefälscht!“

Warten auf Benzin: Stille um Aral-Tankstelle verstört die Region!

Im Januar platzte die Tankstellen-Bombe. Seither herrscht das Schweigen im Walde. Wann wird denn nun gebaut? Knapp 8 Monate sind nunmehr ins Land gezogen, aber passiert ist nichts! Seit der gemeinsamen Pressemitteilung von Ortsgemeinde und Scherer-Gruppe, schweigen die Ticker. Keine Wasserstandsmeldung, keine Konzeptvorstellung, keine Planpräsentation. Finde den Fehler? Trotz knapp acht Monaten, die seitdem vergangen sind, hat sich – in Großbuchstaben betont – NICHTS getan! Keine Fortschritte, keine Anzeichen von Aktivität. Weder die Ortsgemeinde noch die Investoren signalisieren Redebedarf. Vereinzelte Spekulationen über eine mögliche Kehrtwende der Scherer-Gruppe wegen wirtschaftlicher Unattraktivität werden vom Blog kurzerhand mit einem „Papperlapapp“ abgetan. Im Gegenteil: Ganz gewiss wird die Scherer-Gruppe intern intensiv an der Tankstellen-Umsetzung arbeiten. Ein optimistischer Blick in die Zukunft vorhersagt, dass in den kommenden Wochen und Monaten wohl mit Neuigkeiten zu rechnen ist. Die Größe des Vorhabens und der Quadratmeterpreis für die baureif verfüllte Fläche werden sicherlich von großem Interesse sein. Die Frage bleibt jedoch, ob diese Details tatsächlich ans Licht der Öffentlichkeit gelangen werden.

Satirischer Wochenrückblick 4. September!

Über Feuerwehr-Ungerechtigkeit, Verwaltungs-Mühlen, Tierheim-Countdown, Solar-Zeitalter, Leerstände…

Ein ganzes Jahr ist vergangen, seit die neuen Landesvorgaben für die Entschädigung von Feuerwehrführern veröffentlicht wurden. Während anderswo großzügige 120 Euro monatlich fließen, müssen die Feuerwehrführer im Kirner Land mit mageren 40 Euro auskommen. Die stellvertretenden Wehrführer gehen sogar leer aus. Das ist nicht nur ungerecht, sondern auch absurd. Es scheint, als hätte die Verbandsgemeinde Kirner Land einen Wettbewerb ins Leben gerufen, um zu sehen, wie weit sie die Feuerwehrführer treiben kann, bevor sie aufbegehren. Doch die Feuerwehrleute sollten sich das nicht gefallen lassen. Es ist höchste Zeit, dass sie Gleichberechtigung einfordern. Am besten geschlossen auftreten und schriftlich eine Eingabe einreichen. Bürgermeister Thomas Jung würde sicherlich auch protestieren, wenn er nur ein Drittel seiner Vergütung erhielte im Vergleich zu anderen Amtskollegen. Die krassen Unterschiede innerhalb des Landkreises sind inakzeptabel. Die Verbandsgemeinde Kirner Land muss endlich aufwachen und die Gleichbehandlung auf das Gleis setzen. Die ständigen Danke-Worte haben sich erschöpft. Es ist an der Zeit, die Feuerwehr angemessen zu würdigen und ihr die Anerkennung zukommen zu lassen, die sie verdient. mehr

Realsatire pur: Umwidmungsrätsel im Ortsgemeinderat! Was steckt hinter den Plänen?

Links tanken, rechts einkaufen? Alles ist möglich.

Die Bühne ist bereitet für den nächsten Akt im Ortsgemeinderat, und es könnte kaum spannender sein. Der kommende Auftritt am 6. September verspricht ein Drama mit unerwarteten Wendungen gewürzt mit einer Prise Komödie. Die Zuschauer sind gespannt! Die Hauptdarsteller? Ein Grundstück, der Bruder des Bürgermeisters und eine Vermarktungsgeschichte, die mehr überraschende Wendungen aufweist als ein Hollywood-Blockbuster. Die Bühne für dieses Schauspiel ist das neue Gewerbegebiet, das bereits auf dem Plan (siehe Bild oben) mit glänzender Einzelhandelsmagie verzeichnet ist. Doch wer wird den größten Bissen von diesem Kuchen abbekommen? Ein Applaus für den Hauptdarsteller dieser skurrilen Komödie: Der Bruder des Bürgermeisters. Die Trommeln wirbeln, die Musik steigt: Vor Jahren, als die Ortsumfahrung quasi wie aus dem Nichts auftauchte, packte der Bruder des Bürgermeisters eine vermeintlich goldene Gelegenheit beim Schopf.

Er erwarb das Top-Grundstück zu einem fast schon lachhaft niedrigen Preis. Warum? Nun, weil der große Bürgermeister-Bruder es einfädelte? Maybe? Blut ist eben dicker als Wasser. Für eine Lagerhalle oder einen Industriekomplex, so die damalige Erzählung. Doch die Realität ist oft anders: Diese Idee ging offenbar in Rauch auf. Wie anders ist die neuerliche Umwidmung in mehreren Akten zu erklären. Doch als der Ortsgemeinderat 2016 dem Plan zustimmte, hatte vermutlich schon jemand den Kaffeesatz gelesen und erkannt, dass sich der Wert des Grundstücks über die Jahre sprunghaft ansteigen würde. Da beißt die Maus keinen Faden ab, Verlierer ist die Ortsgemeinde. Der geht jede Menge Kohle durch die Lappen durch den viel zu frühen Verkauf. Ein eventueller Verstoß gegen Rechts- oder Treuepflichten könnte im Falle eines Falles durchaus noch einmal in den Fokus rücken. Doch wer prüft? Nächster Akt, bitte: Der aktuelle Ortsgemeinderat bringt eine Überraschung auf die Bühne – die grüne Ampel für eine Umwidmung des Grundstücks in ein Mischgebiet für Verbrauchermärkte.

Doch was ist der Grund für diese plötzliche Sinnesänderung? Hat der Bruder des Bürgermeisters genug von seinen eigenen Lagerhallen-Träumen? Und wo bleibt der verdiente Applaus für die mögliche Rückgabe des Grundstücks? Die Rückabwicklung wäre im Falle einer Zweckentfremdung doch nur logisch und konsequent und alleine aus ethisch-moralischen Gründen angezeigt, oder nicht? Die Spannung steigt ins Unermessliche: Die Zuschauer lehnen sich zurück, mit einer Tüte Popcorn in der Hand, um die unterhaltsame Show weiterzuverfolgen. Aber Moment mal, könnte nicht der Ortsbürgermeister die Bühne betreten und das Licht auf die Hintergründe werfen? So könnte er die wilden Spekulationen eindämmen und die Theorien in die Geschichtsbücher verbannen. Die meisten Beobachter gehen ohnehin davon aus, dass er den Hut bei dem Grundstück auf hatte und der Bruder nur als Strohmann fungierte. Sicherlich alles nur neidisches Geschwätz. Aber natürlich sollten wir bedenken, dass diese ganze Geschichte vielleicht genauso gut von den Windmühlen der Fantasie angetrieben wird. Vielleicht ist sie nur eine Hollywood-reife Ablenkung von den tatsächlichen Dingen des Lebens. Aber wer weiß das schon wirklich?

Leerstände in Kirn und anderswo: Ein wachsendes Problem!

Die mit Spannung erwartete halbe Sonderseite im Öffentlichen Anzeiger über die Leerstände in Kirns Innenstadt ist endlich da. Diese gründliche Zählung, sorgfältige Recherche und präzise Beschreibung des Ist-Zustands bietet einen wertvollen Einblick. Der Öffentliche Anzeiger hat diese Daten akribisch erfasst, nicht nur um sie als Abgleich zum offiziellen Leerstandsregister zu nutzen, sondern auch als Grundlage für eine tiefgehende Ursachenanalyse. Diese Erkenntnisse sind von großer Bedeutung. Der Zeitung steht ein zweiter Teil bevor, in dem die Meinung von kommunalen Experten der Wirtschaftsförderung eingeholt wird. Wir werden gespannt darauf warten, welche Strategien diese Fachleute entwickeln, um dem Leerstands-Trend erfolgreich entgegenzuwirken. In zwei oder drei Jahren wird es dann Zeit für ein „Update“, um zu überprüfen, ob diese Maßnahmen Wirkung zeigen. Ein moderner Faktencheck sozusagen.

Kirn ist bei weitem nicht allein mit dieser Herausforderung. Die Frage, wie Besucher die Anziehungskraft und das Angebot der Innenstadt bewerten, ist von enormer Relevanz. Früher war Kirn die ultimative Einkaufsstadt in der mittleren Nahe, doch die Zeiten haben sich geändert. Die meisten Einkäufe finden jetzt außerhalb der Stadtgrenzen statt. Was dringend erforderlich ist, ist eine Initialzündung und finanzielle Unterstützung. Leider hat man es verpasst, Geld aus dem Landes-Topf „Innenstadt-Impulse“ zu beantragen, aber ein Antrag wurde kürzlich eingereicht. Bedauerlicherweise scheinen konkrete Ideen und umfassende Konzepte in Kirn und anderswo Mangelware zu sein. Wir sollten jedoch betonen, dass es keine Patentrezepte gibt. Die Aussichten auf eine Verbesserung sind eher trübe, wenn überhaupt vorhanden. Im Gegenteil, die Lage könnte sich sogar noch weiter verschärfen.

Ein Jahr nach Startschuss: Hochstetten-Dhaun bereitet sich auf den Beginn des Solarprojekts „Itzbach – In den weißen Äckern Nord“ vor!

Vor exakt einem Jahr titelte www.hochstetten-dhaun.info: „Hochstetten-Dhaun vorn bei der Energiewende?“ Während andere Kommunen noch zögerten, setzte der Ortsgemeinderat klare Zeichen. Hier wurde die Dringlichkeit erkannt. Mit nahezu einstimmigem Beschluss im September 2022 wurde die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Teilgebiet „Itzbach – In den weißen Äckern“ beschlossen. Ein Fachbüro erhielt den Zuschlag für den Planungsauftrag. Ein Applaus, denn der Startschuss war gefallen. Ein Jahr ist seither vergangen, und die Umsetzung lässt nicht mehr lange auf sich warten. Bereits im Oktober soll es losgehen, und dies, trotz der oft lähmenden Bürokratie. Dem Vernehmen nach wird ein vorzeitiger Baubeginn im Oktober erwartet, da nahezu alle öffentlichen Erwägungen bereits in die aktuellen Planungen eingearbeitet wurden (nachlesbar im Rats- und Informationssystem der Verbandsgemeinde). Merke, in der aktuellen Energiekrise ist Solarenergie dringender gefragt. Das Gesamtvolumen erstreckt sich über 33 Hektar Kollektorfläche, aufgeteilt auf drei separate Solarparks. Der erste Nord-Abschnitt wird die Parks vor Oberhausen umfassen. Der Hang schräg hinunter nach Kirn (Waldeck) führt, misst rund 9 Hektar.

Es handelt sich um ein Mischgebiet, da sich verschiedene Eigentümer die Gesamtfläche teilen – darunter auch die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun. Weitere 6 Hektar Kollektorfläche gehören zum „Itzbacher Hof“ zwischen Karlshof und Oberhausen. Alle Flächen eint die gute Lage sowie die Unauffälligkeit. Die Kollektoren sind kaum sichtbar, fallen kaum ins Auge. Eine Photovoltaik-Freilandanlage erzeugt pro Hektar und Jahr zwischen 400.000 und 500.000 Kilowattstunden Strom. Insgesamt bedeutet das rund 15 Millionen Kilowattstunden Strom. Diese Menge könnte gemäß Schätzungen etwa 6000 Vier-Personen-Haushalte versorgen. Auch wenn die genaue Anzahl der Haushalte im Kirner Land nicht bekannt ist, ist es durchaus denkbar, dass das erzeugte Volumen aus dem Gesamtprojekt nahezu ausreichend sein könnte. Und das ist erst der Anfang für das Kirner Land. Weitere Solarparks werden folgen, wenn auch zu einem späteren Zeitpunkt. Die drei Solarparks würden, wenn sie in voller Größe realisiert werden, beträchtliche Einnahmen für die Ortsgemeinde generieren. Neben den Pachteinnahmen für eigene Flächen profitiert die Gemeinde auch von jedem erzeugten Kilowattstunde Strom.

Klau mir Holz, ich schenk‘ dir mehr: Eine witzige Reaktion auf Diebstahl im Wald!

Manchmal hilft uns Galgenhumor dabei, schwierige Situationen leichter zu ertragen. Ein perfektes Beispiel findet sich am Geologischen Lehrpfad oberhalb der Ersten Linde in Hochstetten, wo ein Schild eine ganz besondere Botschaft trägt. Auf diesem Schild wendet sich ein von Holzdiebstahl Geschädigter mit folgenden passenden Zeilen an den vermeintlichen Dieb: „Wie arm muss man sein, um anderen Leuten das Brennholz zu klauen! Da Du armer Mensch mir so leid tust, habe ich Dir hier noch etwas Holz zum Klauen zusammengelegt!“ Das ist in der Tat Galgenhumor in seiner besten Form. Ob dieser schlagfertige Konter tatsächlich ein schlechtes Gewissen bei dem Stehler auslöst? Wohl kaum! Bei Menschen, die Holz aus dem Wald nehmen, das andere unter Einsatz von Schweiß sägten, spalteten und stapelten, meldet sich selten ein schlechtes Gewissen. Im Gegenteil! Der freundliche Einladung wird der Holzdieb wahrscheinlich folgen und auch den Rest mitnehmen. Schließlich wird es ihm angeboten, und warum sollte er es nicht mitnehmen? Man kann sich über den Humor des Geschädigten freuen und gleichzeitig hoffen, dass der Holzdieb zumindest ein kleines Nachdenken über sein Handeln anstößt.

Die Rätselhafte Zukunft des Tierheims am Loh: Zeit drängt, Finanzierung bleibt im Dunkeln!

Es steht wohl außer Frage, dass das Tierheim am Loh eine Zukunft hat – doch wann wird diese Zukunft Realität? Die Dringlichkeit ist offenkundig, da die Steinbruchbetreiber den aktuellen Standort für sich beanspruchen. Die großzügige Fristverlängerung bis Oktober nähert sich in nur vier Wochen ihrem Ende. Doch was danach geschieht, bleibt ein wohlbehütetes Geheimnis sowohl in politischen Kreisen, als auch beim Betreiber, dem Tierschutzverein. Logisch, finanzielle Mittel sind von entscheidender Bedeutung. Ein beträchtlicher Betrag wird benötigt, um den neuen Standort zu etablieren. Die genaue Summe jedoch bleibt unausgesprochen. „Eine immense Zahl, die nicht genannte werden darf“! Klingt irgendwie nach Kinderkram und Harry Potter. Offenbar scheut man davor zurück, diese Zahlen offenzulegen. Es ist aber an der Zeit, Klartext zu sprechen. Es liegt auf der Hand, dass die Errichtung eines neuen Tierheims nicht mit ein paar Münzen zu bewerkstelligen ist. Also raus damit! Transparenz könnte den Fluss der Spenden ankurbeln. Zögern und Zaudern bringen wenig. Im Gegenteil: Die Zeit verrinnt, während das Tierheim der Gefahr ausgesetzt ist, erneut sein Zuhause zu verlieren. Doch wie soll es weitergehen? Wer kann ernsthaft annehmen, dass ein neues Tierheim genauso schnell entstehen kann wie ein LNG-Terminal an der Nordsee? Wohl niemand!

Es wird zweifellos Jahre in Anspruch nehmen. Hat die Basalt AG wirklich ein derart großes Herz für Tiere, um eine weitere Frist für den Umzug zu gewähren? Es mangelt insgesamt an Tempo! Geld sammeln, Pläne ausarbeiten, Genehmigungen einholen, Zuschüsse beantragen – all das gleicht einem bürokratischen Marathon. Wie schaut der Zeitplan aus?Es gibt doch einen? Allein die Erkenntnis, dass Geld benötigt wird, hat sich über acht Monate in den Ämtern der Verbandsgemeinde entwickelt. In den vergangenen Monaten gab es keinerlei Spendenaufrufe. Erst jetzt wird die Bankverbindung eingeblendet. Warum nicht schon zu Beginn des Jahres? Es steht außer Zweifel, dass das Kirner Land und die VG auf ein funktionierendes Tierheim angewiesen sind und den Tierschutzverein in allen Belangen unterstützen müssen. Alles andere wäre Mumpitz. Alleine schon aus Eigeninteresse heraus. Schließlich ist das Ordnungsamt zuständig für alles was keucht und fleucht. Fakt scheint dass die Initiative für einen neuen Standort stockt. Möglicherweise wird hinter verschlossenen Türen agiert, während die Öffentlichkeit im Dunkeln gelassen wird. Großspender werden gesucht. Gab es Verhandlungen mit der Bürkle-Stiftung und anderen nicht so sehr im Rampenlicht stehenden Spendern? Prognose? Ein Umzug auf den Loh wird weder in diesem noch im nächsten Jahr stattfinden. Vielleicht im Jahr 2026? Eher 2027!

Der ironische Geburtstagsgruß an den Öffentlichen Anzeiger!

Herzlichen Glückwunsch zum 175. Jubiläum! Wow, 175 Jahre – beeindruckend, oder? Von handgeschriebenen Manuskripten zum modernen Computer, vom Telegramm zur E-Mail und vom Bierkrug zum Coffee-to-Go-Becher habt ihr sicherlich viele Veränderungen miterlebt. Respekt! Wie schafft ihr es nur, jeden Tag spannende Geschichten aus dem Kirner Land zu finden? Sucht ihr nachts mit Taschenlampen nach Skandalen und riskiert euer Leben in den Wäldern des Hunsrücks? Oder druckt ihr einfach Pressemitteilungen ab, ohne eigene Recherche?

Aber im Ernst: Gratulation zur Unabhängigkeit und dafür, dass ihr euch von keiner Partei beeinflussen lasst. Eure Berichterstattung ist wirklich top! Oder auch nicht… Vielleicht überrascht ihr uns ja irgendwann mit eigenen Recherchen oder investigativen Reportagen. Hauptsache Kirner Land. Alles ist besser als die momentane Nachrichtenlage. Euer Jubiläum ist eine gute Gelegenheit, eure bisherige Berichterstattung zu überdenken. Statt euch selbst zu loben und mit Werbesprüchen wie „seriöse Inhalte, sauber und unabhängig recherchiert“ um euch zu werfen, solltet ihr eure journalistische Praxis tatsächlich verbessern und eure Ansprüche an Qualität und Unabhängigkeit erfüllen.

Trotzdem gratuliere ich euch herzlich und wünsche euch viel Erfolg für die nächsten 175 Jahre! Ach ja, und hört bitte auf mit dem gebetsmühlenartigen Selbstlob. Sich selbst zu feiern sei Euch ja gegönnt, aber bitte nicht so doll. Dafür ist der Istzustand des Lokalteils zu desaströs. Eine Bitte zum Schluss. Unterlasst doch Werbeversprechen wie diese ständigen Rund- oder Werbemails an den Blog: „Dank unserer Nachrichten-Qualität mit Nummer 1 Anspruch erhalten Sie zu jeder Zeit seriöse Inhalte, sauber und unabhängig recherchiert.“ Wenn es nicht so traurig wäre, müsste ich lauthals drüber lachen.

Erst Rodung, dann Wiederaufforstung: Baumpflanzaktion an der Schallschutzwand hätte es so nicht gebraucht!

Wenn man ein intaktes und langjährig gewachsenes Waldstück rodet, um es jetzt in einer Mini-Variante mühsam und kostspielig wieder aufzuforsten, dann zeugt das nicht unbedingt von Verantwortungsbewusstsein und Weitsicht. Eher ist das Gegenteil der Fall. Bei den Verantwortlichen herrschte offenbar kein Gespür dafür, dass mit der erfolgten Abholzung des Baum-, Hecken- und Sträucher Bestandes – in Verbindung mit dem Verzicht auf eine entsprechende Wiederaufforstung – ein (kleines) gesundes Ökosystem vollständig und nachhaltig „vernichtet“ wurde.

Während andere Kommunen bemüht sind, Flächenversiegelungen zu vermeiden oder wieder aufzuheben, werden von hiesiger Ortsgemeinde zusätzliche Parkplätze gebaut, die nicht erforderlich und keinesfalls angemessen sind. Natur-, Umwelt- und Klimaschutz werden somit im vorliegenden Fall ad absurdum geführt. Wenn ein solcher „Naturfrevel“ noch nicht einmal auf Gemeindeebene verhindert werden kann, wie soll vor diesem Hintergrund eine „Klimawende von oben“ gelingen?

Die Ortsgemeinde entschied sich für Tabu larasa. Neu Bäume braucht das Dorf? Schaut ganz danach aus. Nach und nach werden die in Kombination mit anderen Hecken und Bodendeckern gesetzt. Alles neu macht der Mai? Was die Bepflanzungsaktion am Lattenzaun sowie Parkplatz und Verkehrsinsel angeht, dann schaut es ganz danach aus. In diesem Umfang unnötig, wenn, ja wenn man seinerzeit das Waldstück nicht gerodet hätte. Generell gilt, das Aufforsten von gerodeten Flächen ist zwar ein wichtiger Schritt, um einen Schaden zu minimieren, aber es ist keine Entschuldigung dafür, dass der Schaden überhaupt erst verursacht wurde.

Ärztemangel: Aufwachen Verbandsgemeinde Kirner Land!

Zur Abwechslung ein Beitrag aus der Rubrik: „Man kann es gar nicht oft genug erwähnen“! Während die Verbandsgemeinde Kirner Land in Sachen Arzt-Akquise noch zaudert und zögert und im Stadium der Absichtserklärung feststeckt, werden anderswo längst Pflöcke tief eingeschlagen. Erneutes Beispiel gefällig: Der Landkreis Birkenfeld zahlt jedem Hausarzt, der sich in seinem Verantwortungsgebiet ansiedelt, 50.000 Euro. Im Vergleich dazu, der Landkreis Bad Kreuznach bietet keine finanziellen Anreize für Mediziner. Ein entsprechendes Programm sucht man vergebens.

Weiter: Erst die Verbandsgemeinde Herrstein und nun auch die Stadt Idar-Oberstein loben ebenso 50.000 Euro aus, wenn sich Mediziner in der Verbandsgemeinde oder Stadt niederlassen oder eine bestehende Praxis übernehmen (Quelle Nahezeitung, Bericht vom 22. März und 6. Mai). Zusammengefasst sind das 100.000 Euro Starthilfe. Wow, mit dem Batzen lässt sich die Werbetrommel vielversprechend rühren. Während in der Nachbar-Region das Ärzte-Schiff mit voller Fahrt auf Kurs schippert, ist die Verbandsgemeinde Kirner Land noch auf der Suche nach dem Kompass. Finde den Fehler?

Dort will man zwar jetzt auch ein Unterstützungspaket schnüren, aber nicht mit beiden Füßen auf dem Gaspedal stehen. Handlungsschnell geht tatsächlich anders. Es läuft auf eine finanzielle Unterstützung von 25.000 Euro hinaus. Mal ehrlich, welcher fremde Mediziner siedelt sich für 25.000 Euro Prämie im Kirner Land an, wenn der ein paar Kilometer weiter das Vierfache einstreichen kann? Wer keine persönliche Bindung ins Kirner Land unterhält, folgt naturgemäß dem Ruf des Geldes. In Herrstein, Rhaunen oder Idar-Oberstein lässt es sich ebenso gut praktizieren wie in Kirn oder den Dörfern drumherum.

Aufwachen Verbandsgemeinde Kirner Land und aufwachen Landkreis Bad Kreuznach! Bei der Sicherstellung der medizinischen Versorgung darf man nicht kleckern. Im Gegenteil: Klotzen ist angezeigt! Und wie! Das Kirner Land steht mit der Akquise von Medizinern in Konkurrenz mit anderen Regionen. Und die meisten sind wesentlich weiter und bieten mehr! Wenn das Kirner Land ernsthaft neue Ärzte anwerben möchte, dann sollten sie endlich aus ihrer Lethargie erwachen und mit den anderen Regionen gleichziehen.

Wow, das Kirner Schwimmbad ist jetzt auch beim SWR gelistet!

Ute Wagner ist eine Frau der Tat! Als der SWR in seinem umfangreichen Artikel mit der Schlagzeile „Wann und wo die Freibäder in Rheinland-Pfalz im Mai schon öffnen“, dass Kirner Jahnbad aussparte, kritisierte das der Blog harsch. Statt nur zu meckern, schrieb sie eine Mail nach Mainz und schwupp, jetzt ist Kirn mit Öffnung am 14. Mai gelistet. In die Kommentarzeile schrieb sie: „Ich habe gleich nach dem Lesen eine freundliche E-Mail an den SWR geschrieben und eine halbe Stunde später war der Artikel ergänzt!“ Eine Frau der Tat eben. Und eine Frau die sich auf der Seite www.hochstetten-dhaun.info informiert. Dass diese Mail eigentlich vom Betreiber hätte gesendet werden müssen – geschenkt. Hauptsache Kirn ist eingepflegt. Gut gemacht!

Wie andere auf Hochstetten blicken: Das Wort zum Sonntag!

Unter der Woche stieß der Blog in der Nahe-Zeitung auf einen interessanten Leserbrief. Stellvertretend für alle, sprach sich ein Anlieger aus Nahbollenbach gegen eine beabsichtigte dritte Fahrspur entlang der B 41 aus. Die erwägt aber der Landesbetriebes Mobilität. Wörtlich heißt es unter anderem darin: „Ich kenne keinen Anwohner der eine Lärmschutzwand fordert. Zustände wie an der B 41 bei Hochstetten wollen wir nicht“! Hey, hey, hey! Was sagen uns solche Zeilen? Nun, sowohl der Leserbriefschreiber, als auch seine Nachbarn und bestimmt auch viele Menschen da draußen im Ländle, beäugen die Lärmschutzwand ablehnend, um nicht zu schreiben finden die den hohen Lattenzaun rein optisch als Schandtat.

Die erschlägt zwar, braucht es aber, um Verkehrslärm aus dem Dorf rauszuhalten. Vogelscheuchen entlang der Straße aufstellen, um den Verkehrslärm abzuhalten, führen nicht zum gewünschten Erfolg. Dennoch fallen die Wände von Hochstetten bei den Menschen durch. Irgendwie schwingen bei solchen und ähnlichen Aussagen dann auch immer Mitleid mit den Bewohnern hinter den Zäunen mit. Keine Bange, wir Einwohner können mit den Wänden ganz gut leben. Wir fühlen uns nicht eingesperrt. Wir haben uns mit den Latten arrangiert. Hilft ja nix! Die schauen zwar nicht schön aus, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Dennoch, die meisten Vorbeifahrenden sehen diese Dimensionen kritisch.   

XXL-Steinbruch-Werbefläche? Bauchweh beim Blick auf den Kreisel!

Lange kann es nicht mehr dauern bis die Steinbruch-Fahnen im Wind wehen, oder?

Hochstetten-Dhaun, dein Kreisel: Bricht nun eine Debatte über die Gestaltung aus? Wohl kaum! Bekanntlich hat die Basalt AG den Paten-Zuschlag erhalten. Und das wird man natürlich sehen. Jetzt kann man sich das Ergebnis bereits ausmalen. Der Reihe nach: Derzeit wird der Kreisel in 12 gleich große Kuchen-Stücker, analog einem Ziffernblatt, aufgeteilt. Abwechselnd werden die Felder mit Steinen und Grünpflanzen bestückt. Sechs Felder Schotter (hell und dunkel) und sechs Felder Pflanzen – passt! Dass man das Gestaltungsprojekt auch anders hätte arrangieren können – geschenkt. Die Ortsgemeinde bezahlt, die Basalt AG pflegt – so oder so ähnlich läuft ein Deal, der allerdings nicht auf uneingeschränkte Zustimmung treffen dürfte. Wer den nur eingefädelt hat? Schwingen da am Ende persönliche Interessenkonflikte mit? Maybe? Vielleicht hätten auch andere Firmen gerne die Patenschaft übernommen, etwa Toyota-Dinig, Schlosserei Reit oder Kälte-Schäfer? Erfolgte diesbezüglich eine Firmen-Abfrage? Gelesen hat man nichts davon. Warum bekam der Steinbruch den Zuschlag?

Das künftige Aussehen des neuen Kreisels hat der Ortsgemeinderat im Vorfeld durchgewunken. Das Gremium nahm offenbar keinen Anstoß daran, dass der zu einer Werbefläche für den Steinbruch verkommt, auch und vor allem wegen den drei riesigen Fahnen im Herzen des Kreisels, noch dazu mit dem Label des Steinbruchs. Haben sich die eingebundenen Bürger solche Werbefahnen tatsächlich gewünscht, wie Bürgermeister Hans Helmut Döbell einem Reporter in den Block diktierte? Wörtlich heißt es im Zeitungsbericht: „Dank gilt den zahlreichen Ideen gebenden Bürgerinnen und Bürger!Die ganz nette Bodengestaltung mal ausgeblendet, wer in Gottes Namen wünscht sich Fahnen von einem Unternehmen als Werbe-Blickfang für einen Dorfeingang? Wer wurde gefragt und wann fand diese Befragung statt? Keiner weiß was.

Ehrlich, günstiger hätte das Unternehmen nicht an eine perfekte Außendarstellung kommen können. Clever eingefädelt! Dass bisschen jahreszeitliche Pflege ist nicht der Rede wert. Peanuts sind auch die inoffiziell gehandelten 5000 Euro Eigenbeteiligung. Hochstetten, das Dorf des Schotters und der Lattenzäune – passt nicht. Mal ehrlich, keine Kommune verdient es, dass man ihren einzigen Kreisel, noch dazu in bester Lage, gefühlt reinen Werbezwecken opfert? Hätte man den nicht völlig neutral halten können? Andere mögen es entspannter bewerten, der Blog hätte sich jedenfalls eine komplett andere Ausrichtung, natürlich mit einem anderen Blickfang gewünscht. Einzelmeinung, nicht mehr und nicht weniger. Fahnen sind an Einfallslosigkeit jedenfalls nicht mehr zu überbieten. Insgesamt kann man sagen, dass der Kreisel von Hochstetten-Dhaun nun ein echter Hingucker wird, dank der Basalt AG und ihrer Fahnen. Aber wer weiß, vielleicht wird ja doch noch ein Ortswappen oder ein anderer Blickfang integriert. Wir werden es sehen.

Komm wir gehen zum Autofrühling!

Autoliebhaber aufgepasst! Ab heute ist es wieder soweit. Beim Kirner Autofrühling präsentiert sich die Branche. „Bummeln, schauen, staunen, kaufen“ – das bewährte Motto wird wieder Programm sein, wenn über 100 Fahrzeuge verschiedenster Marken die Innenstadt in eine regelrechte Automeile verwandeln. „Die zweitägige Veranstaltung mit integriertem verkaufsoffenem Sonntag ist seit je her ein Selbstläufer. Der zu erwartende Sonnenschein spielt den Händlern in die Karten. Dann glänzen die polierten Karossen besonders schön. Die Einkaufsstadt Kirn, zusammen mit den Autohändlern und der Gastronomie, bieten an diesen beiden Tagen wieder jede Menge interessante Aktivitäten und Themen. Das Gesamtpaket stimmt für die ganze Familie. Für die Autofans steht nahezu die gesamte Autopalette Gewehr bei Fuß. Mobilität, Elektromobilität, Umweltbewusstsein, Bewährtes und Neuheiten, das werden die Kernthemen sein. Besucher und potenzielle Kunden können je nach Interessenlage individuelle Beratung erwarten oder einfach nur lose Kontakte für später knüpfen. Zahlreiche neue Fahrzeuge der Autohändler aus Kirn und Umgebung können besichtigt werden. Neben Autohändlern runden Dienstleister, Versicherungen und Gutachter die Angebotspalette rund um das Automobil ab.

Kirner Schwimmbad: Deutet sich da etwa ein Umfrageüberbietungswettbewerb an?

Wow, erst keine und jetzt gleich zwei hintereinander! Schwimmbadbesucher-Umfragen sind ein Instrument zur Datenerhebung, bei dem Schwimmbadbetreiber Feedback von Besuchern eines Schwimmbads einholen. Ziel ist es, Informationen darüber zu erhalten, wie die Besucher das Schwimmbad nutzen, welche Angebote sie bevorzugen und wie zufrieden sie mit dem Schwimmbad sind. Die erhobenen Daten können zur Verbesserung des Schwimmbads, der Qualität der angebotenen Dienstleistungen und der Besuchererfahrung genutzt werden. Die VG-Werke sind gerade dabei ein solches Format auszuarbeiten. Die FDP hat bereits einen Probe-Luftballon gestartet und eigene Fragen auf Facebook gestellt. Doppelt gemoppelt hält bekanntlich besser.

Während die eher oberflächlich angelegt ist, werden die Betreiber mehr Detailfragen stellen. Dem Vernehmen nach, soll das online geschehen. Auch anonym? Maybe? Keine Frage, Schwimmbadbesucher-Umfragen können eine Vielzahl von Themenbereichen abdecken, einschließlich der Qualität der Schwimmbadinfrastruktur, der Sauberkeit, des Serviceangebots, der Preise, der Öffnungszeiten und der Einrichtungen wie Umkleideräume, Duschen und Toiletten. Die Ergebnisse der Umfragen können verwendet werden, um Probleme zu identifizieren, die Schwimmbadbetreiber möglicherweise nicht erkannt haben, und um Änderungen vorzunehmen, um die Erfahrung der Besucher zu verbessern. Die Umfragen können auch verwendet werden, um Trends im Verhalten der Schwimmbadbesucher zu identifizieren, die zu neuen Ideen und Initiativen führen können. Ob die Lehren aus den jeweiligen Umfragen auch veröffentlicht werden? Schauen wir mal.

Zusammenfassend können Schwimmbadbesucher-Umfragen dazu beitragen, die Qualität von Schwimmbädern zu verbessern, die Bedürfnisse der Besucher besser zu verstehen und das Angebot im Schwimmbad entsprechend anzupassen. Schließlich steht das Kirner Jahnbad in Konkurrenz mit vergleichbaren Bädern in der Umgebung. Erstaunlich, während Kirn zuletzt an Besuchern eingebüßt hat, gewinnen andere hinzu. Die Umfrage kann dazu beitragen Schwachstellen zu erkennen und entgegenzusteuern. Der Blog forderte die schon in der letzten Saison. Jetzt hat man reagiert. Spät ist besser als nie. Das Kirner Schwimmbad hat so viel Potenzial. Das gilt es wieder mehr auszuschöpfen. Der Blog ist auf die Fragen der VG-Werke gespannt wie ein Flitzebogen.  Die dürften bald online stehen.

Unbedingt vormerken: Feuerwehrfest in Hochstetten-Dhaun am 7. Juni!

Die Feuerwehren verstehen sich nicht nur auf das Löschen von Bränden! Nein die Jungs sind auch als Durstlöscher erprobt. Und wie! Beweis gefällig: Am Mittwoch, 7. Juni, lädt die Einheit aus Hochstetten-Dhaun ab 18 Uhr zu einem gemütlichen Fest am Feuerwehrhaus in der Bahnhofstraße ein. Das ist der Abend vor Fronleichnam – passt! Die Kameraden werden die Tore des Gerätehauses wieder weit öffnen, um die technische Ausstattung zu präsentieren. Davor wird der eigene Bierstand platziert, um den sich sicherlich wieder zahlreiche Einwohner versammeln werden. Naturgemäß, weil dahinter stets das kühle Blonde aus der Kirner Privatbrauerei in die Gläser gefüllt werden wird. Überdies, auch Hunger muss hier weiß Gott niemand leiden. Brat- und Rindswürste sowie Spießbraten stehen auf der Speisekarte. Alles wird gut! Worauf also noch warten liebe Mitbürger, die Feuerwehr lädt ein und da ist Erscheinen fast schon so etwas wie oberste Bürger-Pflicht.

Das kostet: Schlossmauern bröckeln!

Seit Wochen schon prägen Gerüste das Bild im Eingangsbereich des Dhauner Schlosses. Gemäß Zeitung investiert der Zweckverband 150 000 Euro in die Sanierung äußerst maroder Mauern. Wow, ziemlich viel Kohle. Offenbar ist die Maßnahme alternativlos, um Besuchern nicht den Gefahren herabfallender Stein- und Fugenbrocken auszusetzen. Nicht verantwortlich für den Erhalt der Mauern ist Rüdiger Lanz, und dies, obwohl er das Schloss auf mehrere Jahrzehnte hin gemietet hat. Dass an den Vertrag augenscheinlich keine Unterhaltungsmaßnahmen geknüpft worden sind – geschenkt. Der Zweckverband scheint es ja ziemlich dicke auf dem Konto zu haben. Auch bei der Reparatur des Fahrstuhls war der finanziell mit im Boot. Finde den Fehler? Aber noch dicker hat es bestimmt der Schlossherr. Von daher sollte der auch einen Teil der Kosten übernehmen. Für ihn wäre eine Beteiligung doch ein Klacks.

Fakt ist, der Schlossherr aus der Schlossallee ist wohl raus aus der Finanzierung. Der zahlt ja schon Miete. Ob der monatliche Salär ausreicht, um die Maßnahmen an den Mauern begleichen zu können? Wir werden es gewiss nie erfahren. „Sir LanzeLampe von und zu LED“ kann sich jedenfalls vollumfänglich auf seine eigenen Projekte fokussieren. Und damit hat der Kerle genug an der Backe. Schließlich soll sich noch in diesem Jahr sein Traum vom französischen Garten – mit Springbrunnen – erfüllen. Den hat er jedenfalls vollmundig angekündigt. Begonnen wurde noch nicht. Sei’s drum! Wahrscheinlich rollen nach dem Romantischen Gartenfest die Bagger an. Nicht zu vergessen die weiteren Zukunftsprojekte Hängeseilbrücke, Seilbahn, Hotel, Tal-See und, und, und. Dafür braucht der Schlossherr und Visionär vermutlichen jeden müden Cent. Einen Goldesel wird auch er nicht im Stall stehen haben. Wer solche Visionen verfolgt, dem darf man keine profanen Sanierungsmaßnahmen an Mauern aufbürden.

Monate der Ruhe: Was ist denn jetzt mit der Aral-Tankstelle?

Beispielbild

Im Januar platzte die Tankstellen-Bombe. Seither herrscht das Schweigen im Walde. Wann wird denn nun gebaut? Knapp fünf Monate sind nunmehr ins Land gezogen, aber passiert ist nichts! In Großbuchstaben NICHTS! Seit der gemeinsamen Pressemitteilung von Ortsgemeinde und Scherer-Gruppe, schweigen die Ticker. Keine Wasserstandsmeldung, keine Konzeptvorstellung, keine Planpräsentation – weder die Ortsgemeinde noch die Investoren signalisieren Redebedarf. Ist die Scherer Gruppe am Ende abgesprungen? Wohl kaum! Vermutlich werden sich die Verantwortlichen intensiv mit der wichtigen Wirtschaftlichkeitsprüfung auseinandersetzen. Und die braucht Zeit. Die Durchführung vor der Umsetzung des Projekts ist eine sinnvolle Maßnahme, um sicherzustellen, dass die Tankstelle auch rentabel sein wird. Allerdings bleibt abzuwarten, was dabei herauskommt und ob es tatsächlich zu einem Kauf der Fläche durch die Scherer-Gruppe kommt. Laienhaft beurteilt, kann keine Prüfung zum gewünschten Ergebnis führen. Nicht, bei nur einer direkten Ausfahrt.

Schauen wir mal zu welchem Ergebnis die beauftragten Experten kommen. Über kurz oder lang wird die Scherer-Gruppe gewiss informieren. Spatenstich oder Absage? Letzteres wäre verkraftbar für die Bewohner des Dorfes. Die haben ihre Tankstelle im Dorf. Überdies, Verbraucher suchen doch keine Tankstellen-Shops auf, um ihre Einkäufe zu erledigen? Die sind dort meist teuer und zudem nur oberflächlich sortiert. Bewohner sind tagsüber schneller und angenehmer nach Simmertal gedüst als ins Industriegebiet. Der dortige Netto schlägt jeden Tankstellen-Shop um Längen. So gesehen, bringt das kommunizierte Tankstellen-Projekt, wenn es denn überhaupt kommen sollte, so gar keinen Mehrwert für die Einwohner von Hochstetten-Dhaun.

Hochstetten-Dhaun: Das Dorf ist nicht länger gefangen in der medialen Steinzeit!

In der heutigen Zeit ist eine eigene Homepage für jede Gemeinde oder Stadt ein Muss, um im digitalen Zeitalter sichtbar und erreichbar zu sein. Es ist erfreulich zu hören, dass nach Jahren der medialen Steinzeit auch Hochstetten-Dhaun spätestens im Juni endlich eine eigene Homepage bekommt. Wow, fünf Jahre hat es gedauert. Sei’s drum, das zeigt, dass die Verantwortlichen die Bedeutung des Internets für die Außendarstellung und Erreichbarkeit der Gemeinde erkannt haben. Was lange währt, wird endlich gut? Schauen wir mal! Eine gut gestaltete Internetseite kann dazu beitragen, dass das Dorf besser wahrgenommen wird und potenzielle Besucher oder Geschäftspartner auf sich aufmerksam macht. Die Internetseite kann dabei helfen, ein positives Image zu schaffen und Informationen über Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und Dienstleistungen zu präsentieren. Auch für Unternehmen und Geschäfte vor Ort kann die Internetseite eine Plattform bieten, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren und potenzielle Kunden zu gewinnen. Es ist jedoch auch zu beachten, dass eine erfolgreiche Homepage nicht nur von einer schnellen und strukturierten Optik abhängt, sondern auch von einer gut durchdachten und zielgerichteten Strategie. Es ist wichtig, dass die Seite die Bedürfnisse und Erwartungen der Benutzer erfüllt und gleichzeitig die Werte und Ziele des Dorfes widerspiegelt.

Eine klare Struktur und Navigation sowie ansprechende Bilder und Texte können dazu beitragen, dass Besucher auf der Seite bleiben und sich über Hochstetten-Dhaun informieren. Es ist auch wichtig, dass die Internetseite regelmäßig gepflegt wird, um relevante Informationen und Neuigkeiten zu präsentieren und die Benutzererfahrung zu verbessern. Eine veraltete oder unübersichtliche Seite kann Besucher abschrecken und das Image der Gemeinde negativ beeinflussen. Eine aktuelle und informative Seite hingegen kann dazu beitragen, dass Besucher gerne wiederkommen und die Gemeinde positiv wahrnehmen. Insgesamt ist die Entscheidung, eine eigene Homepage für zu erstellen, ein Schritt in die richtige Richtung. Ich wünsche dem Ausschuss „Neue Medien“ viel Erfolg bei der Präsentation der neuen Internetseite und hoffe, dass diese dazu beitragen wird, Hochstetten-Dhaun im digitalen Zeitalter besser zu positionieren. Es ist wichtig, dass die Gemeinde ihre Online-Präsenz kontinuierlich verbessert und auf die Bedürfnisse der Benutzer eingeht, um langfristig erfolgreich zu sein.

Der Erhalt des Info-Points im Pavillon steht offenbar nicht mehr zur Debatte!

Der Info-Point im Pavillon öffnet heute! Man hört so gar nichts mehr über das Bestreben die Anlaufstelle dauerhaft schließen zu wollen. Wer erinnert sich nicht an den unüberlegten Schnellschuss der Tourismus-Abteilung. Die haben aber auch Ideen! Blamabel, blamabel! Den I-Point schließen zu wollen, war die blödeste Initiative seit dem berühmten Turmbau zu Babel, zumal der in seiner vollen Pracht – gemäß Fusionsvertrag – Bestandsgarantie genießt. „Die Schließungsabsicht sei ein Fehler, aber keine Absicht gewesen“ –rechtfertigte sich Bürgermeister Thomas Jung seinerseits. Egal ob Absicht oder nicht, durch die Posse wurde deutlich, dass dem Pavillon in der Verwaltung die Lobby total abgeht, von einer Herzensangelegenheit ganz zu schweigen. Alles Schnee von gestern, die Kirner Instanz bleibt ja erhalten. Alles andere wäre auch nicht vermittelbar gewesen. Schwamm drüber, alle können sich freuen, dass der Info-Point über den Sommer hinweg wieder geöffnet ist und Besucher die Informationen erhalten können, die sie benötigen. Service, der ankommt – passt! 

Rekordergebnis für Simona: Dürfen die Mitarbeiter auf eine Inflationsprämie hoffen?

Geht es dem Unternehmen Simona gut, dann geht es sowohl der Region, als auch der Bürkle-Stiftung und nicht zuletzt auch den Mitarbeitern gut. Das Unternehmen toppt das Rekordjahr 2021 und meldet für 2022 das beste Geschäftsjahr ever. Respekt! Wahrscheinlich wird das Unternehmen die steuerfreie Inflationsprämie bis zum letzten Cent ausreizen und allen Angestellten mit dem nächsten Gehalt 3000 Euro zusätzlich überweisen. Vielleicht hat man es ja auch schon getan. Leisten kann man es sich locker. Wahnsinn! Wer frühzeitig in Simona-Aktien investierte, der hat für seine Altersvorsorge alles richtig gemacht. Doof, nur knapp 9,5 Prozent der insgesamt 6 Millionen Simona-Aktien befinden sich überhaupt im Streubesitz. Will heißen, den Löwenanteil besitzen nur einige wenige. Vorneweg die Bürkle-Stiftung. Das Stiftungs-Konto droht gerade zu platzen. Gut so, denn die Stiftung muss flüssig bleiben, weil deren breit gestreute Förderung für Kultur, Vereine und notleidende Menschen im Kirner Land, und darüber hinaus, dringend benötigt wird. Wer sonst verfügt über das notwendige Kapital? Gut, dieser Seckel wird niemals leer.

Nur mal so nebenbei bemerkt, das Aktienpaket der Bürkle-Stiftung ist knapp 160 Millionen Euro schwer (31,2 Prozent Aktienanteil). Tendenz, immer weiter steigend. Eine unvorstellbare Zahl. Die jährlichen Renditen dürften locker ausreichen, um sämtliche Wünsche aus der Region in Erfüllung gehen zu lassen. Wurden für 2021 noch 1,70 Euro ausgeschüttet (3,3 Millionen Dividende), sind es jetzt 1,85 Euro. Auf einen Schlag wird das Stiftungskonto um knapp 3,45 Millionen Euro Dividende schwerer. Alle Zahlen plus / minus und ohne Gewähr. Der Blog wiederholt sich an dieser Stelle gerne, alleine die Dividende aus dem zurückliegenden Jahr würde ausreichen, um ein dringend benötigtes Ärztehaus für die medizinisch unterversorgte Region aus dem Boden zu stampfen. Mehr Notlage geht nicht, oder? Der Blog wird nicht müde werden, die Stiftung dahingehend mehr in die Pflicht nehmen zu wollen. Provokante Appelle aussenden muss an dieser Stelle erlaubt sein! Wobei, die Stiftungsgründer hätten zu Lebzeiten bestimmt nichts dagegen einzuwenden gehabt, wenn Geld aus ihrem Topf für die Sicherstellung einer breiten Ärzte-Versorgung verwendet werden würde. Im Gegenteil!

Komm wir gehen zum Ortsgemeinderat!

Am kommenden Mittwoch, 26. April, ist wieder Elefantentreffen im Sitzungssaal der Turnhalle. Ab 19 Uhr wird dann wieder die große Dorfpolitik vorangetrieben. Ganz schönes Pensum! Gemäß prallvoller Tagesordnung, verspricht die Zusammenkunft erneut zu einer abendfüllenden und interessanten Angelegenheit zu werden. Auftragsvergaben in Hülle und Fülle stehen auf der Tagesordnung. Aber lesen Sie selbst. Es steht zu befürchten, dass den Ratsmitgliedern die Arme ermüden. Also worauf noch warten, liebe Bürger. Die kommende Sitzung wirft ihre Schatten voraus, da muss man doch hin.

Satirischer Wochenrückblick

Über Super-Olli, Öffentlicher Anzeiger, schnelles Internet, Hellberg-Park, Verabschiedung des Ersten Kreisbeigeordneten…

Unser neuer „Super-Olli“ hat sich den Weg zum Kreishaus freigeschaufelt – und das nicht mit bloßer Muskelkraft, sondern mit politischem Kalkül und Rückendeckung seiner SPD. Keine Frage, er ist der Sozialdemokrat der Stunde. Als Erster Kreisbeigeordneter hat er nun einen Schritt nach oben gemacht und darf sich über eine saftige Gehaltserhöhung in der B-Besoldung freuen. Aber Achtung, Super-Olli: Mit großer Macht kommt auch große Verantwortung. Wir werden genau beobachten, ob er seine Aufgaben als Stellvertreter der CDU-Dame ordentlich bewältigt und das Kirner Land nicht aus den Augen verliert. Vielleicht sieht er ja schon den Landrats-Posten am Horizont? Aber Vorsicht vor dem Selfie-Wahn – wir brauchen keine weitere Politikerin, die sich nur um ihr eigenes Image kümmert. Hilfreich, schlimmer wie sein Vorgänger kann „Super-Olli“ sein neues Amt nicht begleiten. Von daher hat der Kerle gute Karten, alleine durch Anwesenheit Akzente setzen zu können. mehr

Verfahren eingestellt! Radarmessung entlang der B 41 zwischen Waldböckelheim und Steinhardt wahrscheinlich unrechtmäßig?

Der umtriebige Blog www.hochstetten-dhaun.info berichtete kürzlich über eine Verkehrsüberwachung auf der B-41 zwischen Waldböckelheim und Steinhardt. Doch was zunächst nach einer Routine-Kontrolle aussah, entpuppte sich als fragwürdige Methode der Polizei. Denn sie haben eine Radarfalle aufgebaut, um die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer zu überwachen. So weit, so normal. Doch dann kam die Überraschung: Die Verkehrsteilnehmer werden kurz hinter der Ausfahrt Waldböckelheim auf eine Geschwindigkeit von 80 km/h herunterreduziert und ein Zusatzschild weist darauf hin, dass diese Geschwindigkeitsbegrenzung 600 Meter nur lang ist. Nach Adam Riese darf man also nach der 600-Meter-Begrenzung wieder 100 km/h fahren. Doch die Polizei hatte andere Pläne.

Denn nach knapp 700 Metern, also über die angegebene Begrenzung hinaus, stellten sie ihre Radarfalle auf und verschickten Bescheide an Verkehrsteilnehmer, die angeblich zu schnell gefahren sind und somit gegen die 80 km/h-Begrenzung verstoßen haben. Doch ist das überhaupt korrekt und erlaubt? Sollten Verkehrsteilnehmer nicht davon ausgehen dürfen, dass die Begrenzung nach 600 Metern aufgehoben ist und sie wieder 100 km/h fahren dürfen? Stattdessen haben die Verkehrsüberwacher ihre Messungen nach Belieben ausgedehnt und die Verwaltung Bescheide verschickt, die augenscheinlich auf einer falschen Grundlage basieren.

Ein betroffener Autofahrer hat sich gegen diese Vorgehensweise gewehrt und offenbar erfolgreich durchgesetzt, dass das Verfahren gegen ihn eingestellt wurde. Doch warum? Die Bußgeldstelle gab sich wortkarg. Die hat keine Begründung oder Erklärung abgegeben, aber es ist anzunehmen, dass die Messung auf Basis von 80 km/h unrechtmäßig war. Daher kann der auch nicht bei einem 100 km/h-Verstoß belangt werden. Der Fahrer hatte Glück. Doch wie erging es anderen? Diese Vorgehensweise wirft mitunter ein schlechtes Licht auf die Polizei und lässt vermuten, dass sie sich einen Meter-Spielraum auferlegt und ihre Verkehrsüberwachung als solide Einnahmequelle sehen, um klammen Kassen zu füllen.

Natürlich ist Verkehrsüberwachung wichtig und notwendig, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Doch es ist unethisch und unprofessionell, wenn sie als reine Einnahmequelle genutzt wird. Wenn die Messstelle zur Messfalle wird, verlieren Verkehrsteilnehmer ihr Vertrauen in die Polizei und das führt zu einer verminderten Akzeptanz von Verkehrsüberwachung im Allgemeinen. Es ist daher wichtig, dass die Polizei transparent und fair agiert und keine unlauteren Methoden anwendet, um ihre Kassen zu füllen. Schluss mit dem Blitzer-Wahnsinn und der Abzocke!

Unbedingt vormerken: Hexenacht beim Sportverein!

Das Hexenfeuer gilt als Brauchtum und wird in weiten Teilen Deutschlands gefeiert. Dazu wird immer am 30. April ein Feuer entfacht, mit dem man „die bösen Geister“ vertreiben will. Dies wird meist bis spät in die Nacht gefeiert. So auch hier bei uns am Sportlerheim. Der dort aufgetürmte Hecken- und Holzstapel ist gewaltig. Der Feuerschein wird sicherlich weithin sichtbar sein. Gastgeber ist die Spvgg Hochstetten. Wie jeder weiß, werden dort die Getränke stets kühl gelagert und das Grillgut heiß serviert. Wenn das Wetter mitspielt, dürfte einer angemessenen Willkommensgeste, den Wonnemonat betreffend, nichts im Wege stehen. Also, die Spvgg lädt zur „Hexenacht“ ein. Worauf noch warten? Da muss man doch hin.

Ist eine solche Verfahrensweise rechtens? Einkassierte KIPKI Zuschüsse werden über die VG-Umlage abgegolten!

Das Kommunale Investitionsprogramm für Klimaschutz und Innovation (KIPKI) macht es möglich. Für jede Einwohnerin und jeden Einwohner schüttet die Landesregierung rund 29 Euro aus. Dieses Geld können die Kommunen zweckgebunden verwenden, beispielsweise zum Aufbau einer nachhaltigen Wärmeversorgung bis hin zur energetischen Sanierung kommunaler Immobilien. Auch die Umsetzung kommunaler Förderprogramme, etwa zu E-Lastenrädern sowie kleinere Maßnahmen, etwa zu Beschattungen auf öffentlichen Plätzen, Schulen und Kitas werden damit möglich. Ein kommunaler finanzieller Eigenanteil ist nicht notwendig. Voraussetzung, die Zuschüsse fließen in Maßnahmen des Klimaschutzes. Der Plan sieht vor, dass die Verbandsgemeinde die kompletten 521.000 Euro für Klimaschutzmaßnahmen an sich zieht.

Im Gegenzug senkt die Verwaltung die VG-Umlage um 2 Prozent, um die Ortsgemeinden für die entgangene Einwohnerpauschale zu entschädigen. Müsste die dann nicht auch zweckgebunden in den Klimaschutz fließen? Macht doch Sinn, oder nicht? Werden die Kommunen die gesparte Kohle für eine eigene Positiv-Liste von Klimaschutzmaßnahmen verwenden? Eher nein! Die üben Verzicht, damit die VG ihre Projekte umsetzen kann. Kann man so machen. Ist eine solche Vorgehensweise KIPKI-konform? Der Blog hat den in Mainz sitzenden Entscheidern exakt diese Frage gestellt. Bekommt der eine Antwort? Meist laufen ja solche Mails ins Leere. Es steht zu befürchten, dass die Herabsetzung der Umlage in den jeweiligen Haushalten untergehen wird. In Hochstetten-Dhaun, dürften roundabout 50.000 Euro aufschlagen. Wird der Ortsgemeinderat die zusätzliche Kohle für eigene Klimaschutzprojekte einsetzen? Schauen wir mal.      

Die wichtigste Sitzung des Jahres: Komm wir gehen zum Verbandsgemeinderat!

Heute, um 18 Uhr, ist XXL-Elefantentreffen. Der Verbandsgemeinderat tagt ab 18 Uhr im Sitzungssaal. Verspricht die wichtigste Sitzung des Jahres mit dem Hauptact Haushaltsverabschiedung Spannung? Maybe? In der Regel geht es in solchen wegweisenden Beratungen hoch her. Auch in Kirn? Wohl kaum. Es wird sein wie immer: Faust in der Tasche und dann zähneknirschende Zustimmung des Gremiums. Einige Mitglieder werden sich gewiss enthalten, aber das Zahlenwerk ablehnen wird kaum einer. Ist vielleicht auch besser so. Die VG Nahe-Glan zeigt gerade, wie man es nicht machen sollte. Wahr ist, die meisten Investitionen sind schlüssig und nachvollziehbar. Wahr ist aber auch, die eine oder andere positionierte Ausgabemüsste so üppig nicht sein – etwa VG-Luxus-Beschilderung.

Man darf gespannt sein, inwieweit die Fraktionen Einwände äußern oder Zustimmung signalisieren. In punkto Personalschlüssel gehen die Kosten immer weiter in die Höhe, und dies, obwohl mit der Fusion doch Einsparungen einhergehen sollten. Nachbetrachtend zog das Totschlag-Argument pro Zusammenschluss so gar nicht. Überdies, hapert es mit der Personalführung. Es herrscht reges Kommen- und Gehen in den Büros. Nicht gut! Gar nicht gut! Übrigens, was hat die Verwaltung überhaupt an Lohnsteigerungen eingeplant? Es wird ja gerade gestreikt. Anhebungen von bis zu 10 Prozent werden erwartet. Nicht zu vergessen Einmalzahlungen. Da kommt ein hübsches Sümmchen zusammen. Hat man die zu erwartenden Mehrausgaben abgebildet? Zumindest annähernd. Mit 7,5 Prozent ist man gut aufgestellt. Im Vergleich präsentiert sich der Landkreis mit Zurückstellungen von 2,5 Prozent weltfremd.   

Momentaufnahme: KV zahlt keine Prämie für Ärzteansiedlungen im Kirner Land!

Ein kurzer Blick auf Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung begräbt sogleich alle Hoffnungen. Das Kirner Land ist in der aktuellen Förderliste nicht geführt. Will heißen, die KV unterstützt keine Ärzte finanziell, wenn die sich denn in unserer Region überhaupt niederlassen wollten. Aus dem Topf darf das Kirner Land nicht schöpfen. Info: In sogenannten ausgewiesenen Fördergebieten werden Niederlassungen oder Praxisübernahmen mit 39.000 Euro (voller Versorgungsauftrag) oder 19.500 Euro (hälftiger Versorgungsauftrag) gefördert. Die Förderung von Anstellungen erfolgt, je nach Tätigkeitsumfang der angestellten Ärztin beziehungsweise des angestellten Arztes, mit bis zu 650 Euro monatlich für längstens fünf Jahre.

Kirn ist allerdings raus. Das dürfte daran liegen, dass gemäß Quote die Region mit Medizinern noch über dem Schnitt versorgt zu sein scheint. Gefühlt empfinden die Menschen das zwar anders, aber die Botschaft aus Mainz lassen wir an dieser Stelle mal so stehen. Dass die Verantwortlichen unter dem Dach der VG diese wesentlichen Fakten nicht kannten, als im Haupt- und Finanzausschuss eine VG-Ärzteförderung verhandelt wurde – geschenkt. Peinlich war es aber schon, dass man diesbezügliche gezielte Fragen aus dem Gremium heraus, nicht oder nur unzureichend beantworten konnte. Fakt ist, lobt die VG eine eigne finanzielle Förderung aus, und danach schaut es ja aus, dann stünde diese in keinem Konflikt mit einer KV-Förderung. Eine gegenseitige Verrechnung, wie sonst zu befürchten wäre, fände nicht statt. Fakt ist, die Statistik ist eine reine Momentaufnahme. Die Listen werde zwei Mal im Jahr angepasst. Derzeit listet die KV 1,75 Fehlstellen bei Hausärzten im Kirner Land. Das reicht nicht für eine Auszahlung von Anschubhilfen aus Mainz.

Das Wort zum Sonntag

Nanu, was war denn das los? Der befürchtete Mega-Selfie-Alarm beim Neujahrsempfang des Kirner Landes ist doch weitgehend ausgeblieben. Logisch, Bettina Dickes war die Schnellste beim Hochladen bunter Schnappschüsse vom Veranstaltungsort in Oberhausen. Mit Fotobox Verkleidung oder ohne, Betty lächelt immer. Und das ist offenbar ansteckend. Natürlich scharte sie die üblichen verdächtigen um sich. Wer von dem erlesenen Kreis nicht bei drei auf den Bäumen ist, wird vor die Linse gezerrt. Auf Augenhöhe, was Schnelligkeit angeht, war auch Joe Weingarten. Auch er postete seine Bildchen ruckzuck auf Facebook. Spaßbilder hatte der aber nicht zu bieten. Eher die typischen Aufnahmen, wie sie auch später in der Zeitung zu sehen sein werden. Und wer postete sonst noch so? Niemand! Der Umstand überrascht dann doch. Klöckner war nicht da, sodass ihr Beitrag fehlte. Die hiesigen Kommunalen hielten sich zurück. Und auch andere hochrangig geladene Gäste hatten offenbar keinen Bock auf Selfies oder sonstige Schnappschüsse. Angenehm so. Je weniger Inszenierungen, umso besser. Weniger ist bekanntlich mehr.  

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