Neues aus dem Kirner Krankenhaus: Das ist jetzt Schwerpunkt für Handchirurgie.

Hört, hört, seit Jahren schon kämpft die Stiftung kreuznacher diakonie für eine auskömmliche Finanzierung des Krankenhauses in Kirn. Die neuerliche Pressemitteilung lässt sich richtig, richtig, gut an. Weiter heißt es sinngemäß in dem Papier, dass das Ministerium an einer Bestandsgarantie nicht rüttele, weil das unverzichtbar für die regionale Versorgung von Patienten sei, und dies, trotz angespannter Haushaltslage. Damit man einen Sicherstellungszuschlag für den Standort Kirn weiterhin mit den Krankenkassen verhandeln könne, schaffe die Stiftung kreuznacher diakonie die notwendigen Rahmenbedingungen. Im Klartext, man will den Klinikstandort in Kirn als eigenständiges Krankenhaus unter einer neuen IK-Nummer (Institutskennzeichen) betreiben.

„Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Patientenversorgung oder Arbeitsplätze“, betont Klinikleiter Manuel Seidel, „Unser Ziel ist es, das Versorgungsangebot aufrecht zu erhalten und eine gute medizinische Versorgung der Patienten sicherzustellen.“ Klingt doch recht vielversprechend, gell? Der Patient Krankenhaus wird zwar noch immer im künstlichen Koma gehalten, ist in seinem besorgniserregenden Zustand aber stabil. Und wenn jetzt noch das Land Rheinland-Pfalz, in Person von Gesundheitsminister Clemens Hoch, das gegebene Versprechen seiner Vorgängerin, Sabine Bätzing–Lichtenthäler, erneuert – wie von der BI Kirner Krankenhaus gewünscht – umso besser.

Und was gibt es sonst noch Neues? Nun, Kirn hat sich quasi von jetzt auf gleich auf handchirurgische Eingriffe spezialisiert. Ja, richtig gelesen. Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, werden seit diesem Jahr bereits spezielle Operationen in Kirn angeboten und durchgeführt. Von dem Spektrum hatte der Blog noch so gar nichts gehört. Heißt das nun, dass man mit schweren Handverletzungen, etwa komplizierten Brüchen, abgetrennten Fingern oder schweren Quetschungen in Kirn aufschlagen kann? Maybe? Vielleicht klärt der Träger ja mal über das neue Standbein „Hand“ auf? Werbung und Aufklärung sind wichtig. Man muss mit den Pfunden wuchern, die man hat. Ebenfalls betont Klinikleiter Seidel, dass der Träger einen Oberarzt als Nachfolger von Herrn Dr. Brunk gewinnen konnte, der zukünftig die Bereiche Orthopädie, Unfall- und Viszeralchirurgie abdecken wird. Einschränkend fügt er zu guter Letzt hinzu: „Trotz dieser Maßnahmen ist die wirtschaftliche Sicherung des Kirner Krankenhaus eine große Herausforderung für den Träger.“ Und? Einfach kann schließlich jeder. Von daher nicht jammern, sondern sich den Herausforderungen stellen.

Seltsame Steinbruch-Pressemitteilung zum Tierheim: Welche regionalen und lokalen Politiker waren eingeweiht?

Causa Tierheim: Es wird immer nebulöser! Jetzt hat sich der gescholtene Steinbruchbetreiber in einer Pressemitteilung zu Wort gemeldet und alle Vorwürfe zurückgewiesen. Darin heißt es konkret, dass man vor eineinhalb Jahren schon die regionale Politik über die anstehenden Veränderungen der Flächennutzung und den Folgen für das Tierheim hingewiesen habe. Wer ist bitteschön regionale Politik? Geht es auch konkreter? Weiter heißt es wörtlich: „Seitdem suchten wir gemeinsam mit der lokalen Politik nach einem Folgestandort für den Verein – bisher leider vergeblich“. Wieder brandmarkt man pauschal, dieses Mal die lokale Politik. Schwammig und unpräzise, das Ganze. Warum nennt man nicht Ross und Reiter beim Namen? Wollen die Steinbruch-Verantwortlichen am Ende Mistrauen und Zwietracht unter den Volksvertretern säen, aus welchen Gründen auch immer? Definiere „regional“ und definiere „lokal“? Untergliedert das Unternehmen in Vertreter aus Stadt und Land?

Diese Vermutung liegt zwar nahe, aber nichts genaues weiß man eben nicht. Dass sich diese angesprochene Gilde sowohl aus Kirn, als auch dem Umland mehrheitlich unwissend gibt – geschenkt. Vielleicht hat die einfach nicht richtig hingehört. Der Pressemitteilung nach, hat der Steinbruch frühzeitig und umfassend jeden Politiker mit ins Boot genommen. Mehr noch: Man habe sogar gemeinsam nach Alternativen gesucht, und dies, schon seit mehr als eineinhalb Jahren. Fündig sei man hingegen (noch) nicht geworden. Hey, müssten sich daran nicht die lokalen und regionalen Vertreter erinnern? Tun sie aber nicht. Hätte das geheimnisvolle lokale Team „wir-alle-suchen- gemeinsam-eine-neue-Alternative-für ein-neues-Tierheim“ beim Tierschutzverein und gleichzeitigem Betreiber, um Rat fragen sollen? UNBEDINGT! An dieser Unkenntnis dürften die Tierfreunde noch lange zu knabbern haben. Es ist wie immer, diejenigen, die es betrifft, erfahren es zuletzt. Eine Schande ist das. Die Posse gehört aufgearbeitet. Aber sowas von.

Aber am Ende wird gewiss alles gut. „In Anerkennung der wichtigen Arbeit des Tierschutzvereins haben wir weiterhin unsere volle Unterstützung im Rahmen unserer Möglichkeiten bei der Suche nach einem neuen Jahr zugesichert“, heißt es am Ende versöhnlich. Eine typische Höflichkeits-Floskel, mehr nicht. Eineinhalb Jahre schon hat man mit der lokalen Politik gesucht und bisher nichts gefunden. Was bitteschön lässt die Steinbruchbetreiber hoffen, dass bis Januar die Idealfläche doch noch wie Kai aus der Kiste gesprungen kommt. Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.   

Mrs.Sporty: Richtigstellung!

Am Donnerstag stand das offizielle letzte Statement der Kirner Mrs.Sporty-Betreiberin in der Tageszeitung: „Das Geschäft hat die Pandemie an dem Standort nicht überlebt“ diktiert sie dem Blatt kurz und knapp in den Block. Schweren Herzens habe man aufgeben müssen. Andere Faktoren spielen dann ja offenbar keine Rolle. Asche über das Haupt des Blogs. Hatte der doch noch über andere mögliche Ursachen, mehr so in Richtung Service und Kunde, spekuliert. Trifft aber alles nicht zu, wie wir alle ja jetzt aus erster Hand erfahren haben. Gut, dann wäre das jetzt ja geklärt. Nur doof halt, das Sportangebot für Frauen ist ein für alle Mal weg und kommt wahrscheinlich auch nicht wieder. Wobei, das Betätigungsfeld liegt jetzt Brach. Eine Chance für mutige Existenzgründerinnen? Maybe? Vielleicht findet sich ja eine Person, die ein Studio mit gleicher Ausrichtung ins Leben ruft? Eines, das wieder mit Leidenschaft geführt wird und das an alte Hochzeiten anküpfen kann? Bedarf für ein Sportangebot von Frauen für Frauen ist jedenfalls vorhanden. Woher der Blog von dem Interesse weiß? Nun, den erreichten einige Zuschriften, die sich eine neue Initiative in diese Richtung wünschen. Und Wünsche gehen manchmal sogar in Erfüllung.      

Tierheim nachgehakt: Es ist Zeit für eine umfassende Bürgermeister-Erklärung im Mitteilungsblatt!  

Auf den Punkt gebracht! Wow, da hat Zeitungsleser Hans Peter Herrmann aus Kirn einen Leserbrief ganz nach dem Geschmack des Blogs verfasst. Volltreffer! Keine Frage, die Schließung des Tierheims erhitzt nach wie vor die Gemüter. Und das wird auch noch eine Weile so bleiben, weil Tierwohl die Menschen extrem berührt sowie auch mobilisiert. Nur in einem irrt der Gute: Stadtbürgermeister Frank Ensminger wusste im Vorfeld so gar nichts von den Absichten der Basalt AG. Die Klarstellung muss an dieser Stelle sein! Ihn hatten die Blutsbrüder und -schwestern, Landrätin Bettina Dickes und VG-Bürgermeister Thomas Jung, ebenso nicht eingeweiht, wie auch alle Tierheim-Verantwortlichen. Warum nur? Schwer wiegt auch die Kommunikationspanne in XXL-Format gegenüber dem eigenen Verbandsgemeinderat. Links liegen lassen, nennt man das dann wohl. Gelebte Transparenz geht anders. Erste Giftpfeile in Richtung Jung und Dickes, wegen einst transportierten bunten Tierheim-Facebook-Bildchen und so, wurden aus Hennweiler schon abgefeuert. Der Ortschef dort ist bekannt dafür nicht lange um den heißen Brei herumzureden.

Welche Lehren wird das Gremium aus dieser Kommunikations-Klatsche ziehen? Ein Lapsus, der nicht zu entschuldigen ist. Oder war es am Ende sogar Kalkül? Vielleicht wollten Dickes und Jung gar nicht über die Unternehmens-Absichten informieren? Oder durften sie nicht, weil man den beiden vor eineinhalb Jahren einen Maulkorb verpasste? Etwa in Hinblick auf die Kaufabsichten im Dhauner Wald und so? Denkbar ist alles! Die Spekulationen schießen nur noch wild ins Kraut. Fragen über Fragen, die beantwortet werden wollen. Vielleicht klärt Jung ja mal umfassend auf. Das Mitteilungsblatt wäre für ihn ein geeignetes Organ, um die Hosen herunter zu lassen. Die Bürger haben ein Recht auf Antworten. Seinem Nimbus, als ehrlichen, anpackenden und mitnehmenden Macher entspricht ein solches Verhalten jedenfalls nicht. Und dieser droht ihm gerade abhanden zu kommen. Nur eine baldige Ersatzlösung wird ihn noch vor einem nachhaltigen Image-Schaden bewahren können.  

Was hat den Cowboy „Lucky TJ“ da nur geritten? Nach knapp drei Jahren Amtszeit, lässt sich der Bock auch nicht mehr unter der Rubrik Anfängerfehler einsortieren. Es mutet nach Provinzposse an. Eine, die zu Lasten der Tiere geht. Der Dampf auf dem Kessel wird vorerst bleiben. Mehr noch: Der wird sich noch weiter aufbauen. Sich erst so vor den Karren spannen lassen, um jetzt, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, den Bedröppelten Helfer in der Not zu geben, ist nur peinlich. Angesichts der momentanen Sachlage ist ein solches Selbstschutz-Verhalten sogar als heuchlerisch einzustufen. Nicht zu vergessen die Stilfrage. Den sucht man in dieser Angelegenheit vergebens. Gesucht wird ein Heilsbringer, der den Karren aus dem Dreck zieht. Gibt es den?

Warum nicht eine Mitfahrerbank platzieren und als solche markieren?

Daumen hoch für eine Mitfahrerbank? Der Blog fände so ein Angebot jedenfalls gar nicht so übel. Die beruhen auf dem Prinzip: teilen und einander helfen. Auffallende Farbe in Kombination mit strategisch gutem Platz – passt! Wie wäre es an der Bushaltestelle in Hochstetten? Oder an ähnlichen guten Standorten in den Ortsteilen? Schild obendrüber und schon weiß jeder vorbeifahrende Autofahrer sofort Bescheid. Hier will jemand nach Kirn oder sonst wohin. Potenzielle Mitfahrer sollten ihre Fahrziele mit Klappschildern kenntlich machen können. Klingt doch gar nicht schlecht, oder? Andere Ortsgemeinden haben längst solche Bänke aufgestellt. Vielleicht hat die Dorfmoderatorin Nathalie Franzen ja auch schon in diese Richtung gedacht. Die hat ja jetzt einen Fragebogen an alle Haushalte verteilen lassen. Den wird der Blog in den nächsten Tagen ausgiebig vorstellen und bewerten.  

Dem Steinweg bricht eine feste Größe weg: Mrs.Sporty in Kirn gibt auf!

Wieder ein Leerstand mehr im Steinweg. Der Mrs.Sporty Club Kirn schließt zum  31. Oktober 2022. Die letzte Mail an alle kommt für die wenigen verbliebenen Sportlerinnen bei weitem nicht überraschend. Seit der Pandemie, geht dem Club mehr und mehr die Puste aus. Mitunter auch hausgemacht? Maybe? Zumindest berichten viele Ehemalige von einem nachlassendem Angebot. Offenbar nahm nach dem seinerzeit recht überraschenden Eigentümerwechsel die Abwärtsspirale so richtig Fahrt auf. Vermutliche Gründe? Neben Corona sicherlich auch Betreuungs-Fehler? Schade, es wäre so viel mehr drin gewesen. Während die Betreuung scheinbar zunehmend nachließ, entwickelte sich der Mitgliedsbeitrag unvermittelt weiter nach oben. Irgendwann war der Bogen dann wohl überspannt. Die Folge: Die Sportlerinnen verließen nicht nur sporadisch, sondern in Scharen einen Club, der in Hochzeiten regelrecht boomte. Und wie!

Aus und vorbei, Mrs.Sporty ist Geschichte! Und die wiederholt sich nicht mehr. Jedenfalls nicht mehr mit Beata Barth, der, wie sie schreibt, das Herz blutet. Der Club war schließlich ihr Baby. Sei’s drum, „Frau“ fühlte sich in der Mrs.Sporty-Familie einfach nicht mehr gut genug aufgehoben. Vielleicht hat sich auch das Konzept überlebt, die Zeiten geändert? Wer weiß? Dass nunmehr die Reißleine gezogen wurde, war augenscheinlich nicht mehr zu vermeiden gewesen und daher, alleine aus rein betriebswirtschaftlichen Erwägungen heraus betrachtet, nur logisch sowie konsequent. Die Gemengelage stand wohl schon länger auf Abschied. Aufwand und Ertrag dürften einfach nicht mehr in einem ausgewogenen Verhältnis gestanden haben. Schade für alle treuen Mädels, die im Mrs.Sporty Club sportlich unterwegs waren. Wie sagt doch der Volksmund; Geht eine Tür zu, geht eine neue auf. Anderswo vielleicht, aber bestimmt nicht mehr im Steinweg.

Es tut sich so gar nichts im schiefen Kreisel!

Es tut sich so gar nichts im Kreisel. Seit Wochen und Monaten das gleiche Bild von Leere! Wann legen die Paten los? Wann gestalten sie das Innere so, dass es als schönes und würdiges Eingangsportal taugt? Für die Bepflanzung wäre gerade jetzt die richtige Zeit. Oder soll der am Ende gar nicht bepflanzt werden, sondern als reine Steinlandschaft modelliert werden? Wer weiß? Noch hat man nichts gehört davon, wie der später einmal aussehen soll. Fakt ist, die Steinbeißer lassen sich mit der Kreiselrealisierung enorm viel Zeit. Vielleicht legen die ja im goldenen Oktober so richtig los.   

Eigeninitiative: Rastplatz „Am Wädchen“ hat was!

Klein aber fein. So oder so ähnlich lässt sich der Rastplatz am Ende des steilen Fußweges hinauf zur Straße „Am Wäldchen“ in Hochstetten wohl am ehesten charakterisieren. Aus Eigeninitiative heraus, haben Anwohner die bis dato den finalen und demzufolge anstrengenden Treppenaufgang barrierefrei und rollstuhlgerecht hergestellt. Dadurch wurde auch Platz für eine Ruhebank geschaffen. Die hatte die Ortsgemeinde aus irgendeiner Ecke hervorgekramt. Mit passendem Schild im Hintergrund, setzt die nicht nur optisch einen besonderen Akzent, sondern ist auch gefragte Sitzgelegenheit. Andere mögen es anders bewerten, aber dem Blog gefällt sowohl Initiative, als auch Ergebnis.

Kirner Tierheim: Suchen Tiere Knall auf Fall ein neues Zuhause, weil der Verwaltungschef die Entwicklung verpennte?

Man ist entweder Teil der Lösung, oder Teil des Problems. Ist Bürgermeister Thomas Jung sowohl das eine, als auch das andere? Nun, er war derjenige, der vor eineinhalb Jahren aus erster Hand schon Kenntnis von einer mittelfristigen bevorstehenden Auflösung des Tierheim-Pachtvertrages erfuhr. Sein Wissen hat er jedoch für sich behalten. Warum? Diese Frage müsste man dem Kerle mal unter die Nase reiben. Vielleicht äußert er sich diesbezüglich ja auch mal aus eigenem Antrieb heraus. Hat er die Tragweite seinerzeit falsch eingeschätzt? Geriet der Hinweis in Vergessenheit? Fehler können passieren, nur sollte man dann auch zu diesen stehen. Jetzt ist das Kind Knall auf Fall in den Brunnen gefallen und „Lucky TJ“ fällt, wie alle anderen auch, aus allen Wolken. Wie bitteschön passt das zusammen? „Auch für die VG-Verwaltung sei der Räumungstermin überraschend gekommen“, ließ sich „TJ“ in der Zeitung zitieren. Für die Verwaltung mag das stimmen, aber doch nicht für ihn persönlich. Klingt irgendwie unaufrichtig. Schließlich hatten die Steinbruch-Verantwortlichen ihn und seine Seelenverwandte, Landrätin Bettina Dickes, rechtzeitig und unmissverständlich über ihre Baupläne eingeweiht.

Lediglich das genaue Datum stand noch aus. Alleine der pure Anschein, der leiseste Verdacht, hätten allerdings ausgereicht, um Alarm zu schlagen. Der kam aber nicht. Finde den Fehler? Stattdessen ein unangebrachtes Aussitzen, aus welchen Gründen auch immer. Eine Vorgehensweise, die ihm jetzt um die Ohren fliegt. Die Suche nach Schuldigen hat eingesetzt. Wahr ist, die Basalt AG beansprucht das Gebiet zurecht für sich. Kein Veto, kein Vorwurf! Wahr ist aber auch, das Unternehmen hatte rechtzeitig über seine Pläne informiert. Dass die sich nicht direkt an das Tierheim wanden, sondern das Gespräch mit den politischen Entscheidungsträgern suchten – geschenkt. Für deren Tiefschlaf kann man die Vermieter nun wirklich nicht in Geißelhaft nehmen.  

Hätte „TJ“ seinerzeit schon damit begonnen, natürlich gemeinsam mit dem Tierheim, nach Alternativen zu suchen, dann stünde man jetzt nicht vor einem Scherbenhaufen. Vor allem hätte man mehr Vorlaufzeit gewonnen. Man darf gespannt sein, inwieweit er das Problem auf den letzten Metern gewuppt bekommt. Wenn er das schafft, dann wäre er urplötzlich nicht mehr Teil des Problems, sondern Teil der Lösung. So ist das Leben, entweder man ist Depp oder Heilsbringer? Welcher Status bleibt kleben? Schauen wir mal. Nachbetrachtend, dürfte im Vorfeld vieles in der Kommunikation nach außen hin schief gelaufen sein. Die Leidtragenden sind in erster Linie alle Tiere. Die verlieren ihr zu Hause. Ob die innerhalb des Kirner Landes umziehen können, bleibt abzuwarten. „Tiere suchen ein Zuhause“ – das Motto einer WDR-Sendung ist jetzt Programm. Die Einrichtung ist stets ausgebucht und gilt alleine deshalb schon als unverzichtbar für Stadt und Land. Der Aufschrei im Internet war und ist dementsprechend groß. Man darf gespannt sein, inwieweit die Aufrufe nach Ideen fruchten.   

Stiftskirche St. Johannisberg: Gottlob springt der Förderverein ein!

Fördervereine unterstützen finanziell und springen immer dann ein, wenn tatkräftige Hilfe benötigt wird. Die evangelische Kirchengemeinde kann sich glücklich schätzen einen rührigen Förderverein an ihrer Seite zu wissen. Einen, so stand es unlängst in der Zeitung, der zur Unterhaltung der Stiftskirche St. Johannisberg schon 140 000 Euro überwiesen hat. Respekt und weiter so!  Ohne das Engagement der Mitglieder und ohne das Guthaben auf dem Vereinskonto, wäre so manche Renovierung und so manche Anschaffung nicht möglich gewesen. Hut ab, vor einer Leistung, die man gar nicht hoch genug wertschätzen kann. Offenbar hat sich der Förderverein nunmehr das Projekt Austausch Kirchen-Heizung vorgenommen. Grundsätzlich ist es Ziel von Fördervereinen, zu helfen. Der rührige Förderverein Stiftskirche ist immer dann da, wenn persönliche oder finanzielle Unterstützung gefragt ist. Denn nicht alles was rund um die Stiftskirche benötigt wird, ist auch immer durch den meist knapp bemessenen Etat der Kirchengemeinde finanzierbar.

Das Wort zum Sonntag handelt vom Öffentlichen Anzeiger

„Ein Landkreis, eine Zeitung“ – so sieht der Öffentliche Anzeiger also seine Zukunft. Der Verlag geht neue Wege und bildet ab dem 1. Oktober geballte Informationen aus allen Regionen auf insgesamt acht Seiten ab. Darin einsortiert, auch das Kirner Land mit „seinen starken Themen“ auf Seite sechs. Mehr noch: „Auch Lesenswertes aus der Nachbarschaft im Kreis Birkenfeld veröffentlichen wir hier“, so die Ankündigung. Nicht erwähnt wurde natürlich Werbung, die regelmäßig Platz abzwackt. Wie immer, ist hinterher alles besser, und dies, mit weniger Raum und Aufwand. Wie soll das gehen? Ein Goethe-Zitat bringt es auf den Punkt: „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“. Es bleibt bei einer mickrigen Seite für die komplette Verbandsgemeinde, noch dazu ohne eigenen Mantel, sondern einsortiert. Punkt!

Da beißt die Maus keinen Faden ab, Aktualität sowie Vielfalt werden weiterhin auf der Strecke bleiben. Während der Kirner Teil mehr und mehr zu einer Light-Ausgabe verkommt, steigen die Abokosten. Ein Missverhältnis? Die nächste Erhöhung dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Die Leser werden die Umstrukturierung hinnehmen müssen. Die Alternative wäre nur eine Kündigung. Wer weiß, vielleicht findet die neue Ausrichtung ja auch Anklang? Wenn schon im Westen nichts neues, dann vielleicht im Osten? Was dort passiert bekommt man ja jetzt als Zugabe frei Haus. Nur, wer will das wissen? Die Kirner Leserschaft wäre über mehr Informationen vor der eigenen Haustür dankbarer. Die wird es aber im großen Umfang nicht mehr geben. Wahr ist, das Kirner Land wird nur noch mangelhaft abgebildet. Wahr ist aber auch, und das ist die gute Nachricht, noch weniger geht nicht mehr.        

Rund 60 000 Euro in Kita-Spielplatz Hochstetten investiert? Gut angelegtes Geld!

Sieht so ein idealer Tummelplatz für Kindergarten-Kids aus? Aus Erwachsenen-Augen betrachtet auf die Frage ein klares „JA“! In Kürze werden die „Zwergentreff-Kids“ wohl ihren neuen Spielplatz erstürmen dürfen. Und wie! Die Gemeindearbeiter sind gerade damit beschäftigt die Wege mit wasserdurchlässigem Material aus dem Steinbruch zu befestigen. Parallel dazu verteilen die Jungs im Akkord etliche Kubikmeter Hackschnitzel unter den Spielgeräten. Bis zu 50 Zentimeter dick wird der biologische Fallschutz. In Kürze stehen den Kindern hier ein großes Klettergerüst mit Rutschen und Hängebrücke, Schaukel, ein Kletter- und Balancier-Parcours sowie Turnstangen und Karussell zur Verfügung.

 Zudem sind Freispielen und Erlebnis in dem neu eingezäunten Feld neben der Tagesstätte angesagt. Herbstliche Töne in grün und gelb sind die bestimmenden Farben an den Spielgeräten. Alles ist neu und wirkt dementsprechend einladend. Der Übergang vom Kita-Gebäude hinüber zum Spielplatz ist mit zwei aufklappbaren Torflügeln gesichert. Eingerastet sorgen die tagsüber für Sicherheit. Klug durchdacht das Ganze. Einer hurtigen Freigabe dürfte kaum noch was entgegenstehen. Oder wartet man ab, bis auch der Kita-Anbau fertiggestellt ist? Der Rohbau steht schon ein paar Wochen. Das Dach lässt noch auf sich warten. Dem Vernehmen nach ist kein Holz für das Gebälk lieferbar. Die Gewerke für den Innenausbau sind weitgehend vergeben.

Eigenbedarf Basalt AG: Geht das Tierheim auch wegen Politikerzauderei für Kirn verloren?

Diese Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Das Tierheim Kirn muss seinen Standort neben dem Steinbruch aufgeben. Der Blog dachte sofort an Retourkutsche für den entgangenen Dhauner Wald, hat den Gedanken aber sogleich wieder verworfen. Die Basalt AG beansprucht den Platz wegen Bautätigkeiten für sich und hat daher den laufenden Duldungsnutzungsvertrag zum 31. Januar 2023 gekündigt. Alles korrekt! Aus Unternehmersicht, eine schlüssige und nachvollziehbare Entscheidung. Nach jahrzehntelangem Fortbestand, geht dem Mittelzentrum das Tierheim verloren. Kaum vorstellbar, dass die Einrichtung an anderer Stelle einen Neustart wird hinlegen können. Zumal, die momentanen Verantwortlichen schon signalisiert haben, sich nunmehr zurückziehen zu wollen. Sie werden noch abwickeln, aber mehr auch nicht. Der Blog wagt eine Prognose: Das Tierheim-Buch wird ein für alle Mal zugeklappt werden. Keine Frage, dass für alle Mitarbeitenden von jetzt auf gleich eine Welt zusammenbricht. Schließlich steckt in dem Projekt viel Herzblut drin. Verständlich, dass die mit ihrem Schicksal hadern, ohne jedoch einen Groll gegenüber der Basalt AG zu hegen. Sie wussten ja, dass das Projekt am Steinbruch endlich war.

Sauer dürften die dennoch sein. Warum? Die Informationspolitik im Vorfeld  ist das Übel. Man mag es kaum glauben, aber VG-Bürgermeister Thomas Jung sowie Landrätin Bettina Dickes waren frühzeitig eingeweiht. Gemäß Zeitung, hatten die schon vor eineinhalb Jahren von den Basalt-Absichten erfahren. Wie konnte der Räumungstermin dann überraschend kommen? Finde den Fehler? Wenngleich seinerzeit vage Absichten ausgesprochen wurden, hätte Jung das Tierheim umgehend warnen müssen! Alleine schon aus eigenen Interessen heraus, weil das Ordnungsamt ja zuständig ist für Fundtiere. Wohin jetzt mit denen? Stattdessen behielten beide ihr Vorabwissen offenbar für sich. Dabei hätte ein kurzer Anruf schon genügt: „Passt auf, die Basalt AG setzt Euch über Kurz oder Lang vor die Tür. Die braucht den Platz. Lasst uns zusammen Möglichkeiten ausloten, damit das Tierheim an anderer Stelle untergebracht werden kann. Damit wäre uns allen geholfen“ – so oder so ähnlich hätte man sich eine verantwortungsvolle Reaktion auf die Basalt-Ankündigung gewünscht. Politisch weitsichtiges Handeln geht anders. Der Anruf blieb aus. Keine Hinweise, keine Alternativsuche. So weit, so schlecht.

Wertvolle Zeit ist verstrichen, in der man einen Plan B hätte aufstellen können. Eine rechtzeitige öffentliche Hilfe-Mobilmachung pro Tierheim, hätte das Aus verhindern können. Wahnsinn! Der Fakt lässt sich auch nicht mehr gerade rücken. Der Lapsus bleibt kleben. Jung räumt ein Gespräch mit dem Gegenstand der Räumungsankündigung ein: „Von einem Termin in 2023 sei er aber nicht ausgegangen, er habe eher an 2025 gedacht“, äußert er gegenüber der Zeitung.“ Hä? Falsch und dann auch nicht bis zu Ende denken ist die denkbar schlechteste Kombi. Hätte er das nämlich getan, wäre das Kirner Tierheim möglicherweise zu retten gewesen. Jetzt hat das keine realistische Chance mehr. Oder vielleicht doch? Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Kein Wunder, dass die Tierheim-Verantwortlichen angesichts der neuesten Meldungen angefressen sind. Zumindest lässt sich ihr Gemütszustand zwischen den Zeilen deutlich herauslesen.  

Grünanlagen St. Johannisberg: Alles neu macht die Dorferneuerung!

Das Dorferneuerungsprogramm macht es möglich. Die Grünflächen am Ortseingang St. Johannisberg werden komplett neu angelegt. Laubbäume, Stauden – das volle Programm. Pflegeleicht soll es werden. Wird schwierig werden, denn schöne Beete benötigen nun einmal Aufmerksamkeit. Dennoch, das Gesicht am Ortseingang links und rechts der Straße, gegenüber und neben der Bushaltestelle, wird freundlicher und wahrscheinlich auch bunter werden. Nach der Pflanz-Maßnahme dürfte die neue Visitenkarte den Bereich massiv aufwerten. Wann die Aktion startet ist offen. Der Plan ist jedenfalls ausgearbeitet.

Ein etwas unglücklicher erster Auftritt des VG-Klimaschutzmanagers!

Hallo, hier bin ich! Über das Schaufenster Öffentlicher Anzeiger hat sich mit Thomas Stelzig nunmehr der Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Kirner Land der Öffentlichkeit vorgestellt. Wünschen wir dem jungen studierten Umwelt- und Betriebswissenschaftler einen guten Start sowie eine glückliche Hand bei der Umsetzung seiner Vorhaben. Möge er was bewegen können und vor allem dürfen. Apropos Start: Dass sich seine ersten Statements etwas unglücklich lesen – geschenkt. Dass sich Thermometer bestens eignen, um Temperaturen in Räumen messen und überwachen zu können, dafür hätte es nun wirklich nicht den Rat eines Experten gebraucht. Kein Wunder, dass ein ganz fixer Zeitungsleser, noch dazu in der Lokalpolitik engagierter, den Artikel in Teilen sogleich augenzwinkernd auf die Schippe nahm. Nix Schlimmes. Im Gegenteil: Eher was zum Schmunzeln. Ohnehin, für einen ausgewiesenen Fastnachter war der Artikel eine Steilvorlage, die der verwerten musste! Nach den ersten Kommentaren ist der allerdings spurlos verschwunden. Nicht mehr zu finden die Zeilen, sozusagen wie von Geisterhand weggezaubert. Auf Geheiß gelöscht? Wurde der Verfasser drum gebeten? Wunsch von Oben herab? Maybe! Sei’s drum, von dem jungen Mann mit gewiss Master-Abschluss dürfen wir sicherlich mehr erwarten, als Thermometer-Physik gemäß Lehrplan der 5. Klasse. Auf seine angekündigte Bestandaufnahme quer Beet sowie seine Verbesserungsvorschläge, ist der Blog jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen.

Post vom Blog an Frau Julia Klöckner

Liebe Frau Klöckner, vorgestern waren Sie zu Gast bei bei phoenix „Unter den Linden“, um sich einen Tag später bei Maischberger mit Katrin Göring-Eckardt zu duellieren. Beim Kaffeetisch am heutigen Morgen waren Sie beim Hintergrundgedudel sogar Mittelpunkt und Teil der Lösung zugleich beim beliebten Filmrätsel-Spiel auf SWR3. „Die Klöckner von Notre-Dame“, hieß der abgewandelte Titel. Nach wie vor sind Sie omnipräsent in den Medien. Sie sind eine gefragte Gesprächspartnerin in Talk-Runden. Und Sie verkaufen sich und die CDU stets teuer. Gegen die Grünen-Politikerin gewannen sie klar nach Punkten. Warum? Während die noch echte Kerzen am Weihnachtsbaum anzündet, greifen Sie bereits auf moderne Lichterketten zurück. Des kleinen Hundes wegen, schoben Sie entschuldigend hinterher. Ist das so? Gut, dass wir das jetzt wissen. Wahr ist, Sie und Ihre theologische Artverwandte haben viel geschwätzt und sich in gegenseitigen Vorwürfen aufgerieben. Wahr ist aber auch, für die Menschen draußen sind solche zähen Dialoge nur wenig hilfreich. Mehr noch: Die können solches Gebabbel nicht mehr ertragen. Die wollen endlich Taten im Geldbeutel spüren und keine Schuldzuweisungen in der Endlosschleife präsentiert bekommen. Wann begreift Politik das endlich?

Es war für Sie auch einfach auf Attacke zu setzen, weil die zögerliche und zaudernde Regierung in der Krise so gar nichts auf die Kette bekommt. Da hat man es als Opposition leicht, aus der schützenden Deckung heraus Giftpfeile abzufeuern. Merke, unter den Blinden ist der Einäugige König oder in diesem Fall Königin. Zeitweise haben Sie sich sogar in Rage geredet. Und immer, wenn Sie das tun, schlägt Ihr Hunsrücker Platt gnadenlos durch. Dann wird aus „nicht“ schnell mal „net“. Macht ja nix. Frau kann sich ja nicht immer unter Kontrolle haben. Überdies, Dialekt lässt einen irgendwie immer sympathisch erscheinen. Deutschlandweit wussten die Zuschauer eh was Sie ausdrücken wollten. Selbst unser Kirner Land war argumentativ bei der Maischberger-Talkrunde vertreten, als Sie von den Problemen der Bäcker sprachen. Konkret, können Sie damit ja nur die Bäckerei Fickinger mit Stammsitz in Martinstein gemeint haben. Die hatten Sie ja unlängst noch besucht. Bleibt die alles entscheidende Frage, wäre unter CDU-Führung alles besser? Könnten die Bäcker dann sorgenfreier backen? Manche sagen so und manche so. Wie in den Polit-Shows vorgelebt!   

VG Kirner Land: „Stell Dir vor, es ist Betriebsausflug, und keiner geht hin“!

Alle Jahre wieder! Letzte Woche Freitag hatte die Verbandsgemeinde Kirner Land zum Betriebsausflug ins Freilichtmuseum mit anschließender Planwagenfahrt und Weinprobe eingeladen. Und? Für manche sind solche Zusammenkünfte lästige Pflicht­ver­an­staltungen, andere freuen sich wie Bolle darauf: Es kommt auf die Perspektive an. Wenn es um den Betriebs­ausflug geht, gehen die Meinungen, auch und vor allem in der Öffentlichkeit, meist ausein­ander. Sie wissen schon, wegen Lahmlegen der Verwaltung für einen Tag und so. Wahr ist, Betriebsausflüge zählen zur Arbeitszeit. Geschenkte Stunden also. Wahr ist aber auch, und da sprechen die Zahlen für sich, von 200 Mitarbeitenden unter dem Dach der gesamten Kirner Verwaltung, samt Anhängsel aus den Filialen, waren letztendlich nur schwache 50 Personen mit von der Partie. Das ist gerade einmal ein Viertel der Belegschaft. Ein Desaster! Finde den Fehler? Was stimmt atmosphärisch nicht in der Kirner Verwaltung, wenn derart viele Mitarbeiter lieber Urlaub nehmen oder einsam arbeiten gehen, statt auf Arbeitgeberkosten einen lockeren Ausflug in die Umgebung zu buchen? Die Stimmung untereinander scheint fürwahr nicht überschwänglich zu sein. Keine Selfies von unterwegs, nix! Keine Bilder danach oder Erwähnung auf der VG-Internetseite.

Grundsätzlich gilt, fällt der Ausflug in die Arbeitszeit, kann der Chef grundsätzlich anordnen, dass alle Mitar­beiter teilnehmen. Natürlich besteht dennoch keine strikte Teilnah­me­pflicht für jede Art von Betriebs­ausflug. Die wenigen Fernbleiben-Hintertürchen wurden offenbar reichlich genutzt. Dabei ist die Veranstaltung durchaus sinnvoll und nachvollziehbar weil sie das soziale Netzwerk und das Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt. Nach der Zwangs-Fusion, sicherlich nicht die schlechteste Maßnahme. Und aus Sicht von Bürgermeistern hier und anderswo, sind solche Tage zudem ein Dankeschön an die Belegschaft. Ist die Kirner Belegschaft eine undankbare Belegschaft? Angesichts der miesen Teilnehmerquote ist die Frage durchaus berechtigt. „Lucky TJ“ wird sich sicherlich so seine Gedanken machen, sich selbst Hinterfragen und auf Ursachensuche gehen. Muss der auch! Er hat ein Angebot unterbreitet, das man nicht ablehnen kann und dann die Watsch’n! Sollte sich auch zukünftig stets nur ein harter Kern an einem geschenkten Vergügen beteiligen wollen, dann ist ein Festhalten an einer guten alten Tradition zumindest bedenkenswert.    

Wenn man dann noch bedenkt, dass rein betriebswirtschaftlich gerechnet, die Kosten für solche Touren stets durch die Decke gehen – auweia. Laut gedacht, die Verwaltung schenkt jedem Mitarbeitenden einen Tag. Legt man den untere Mittelwert zugrunde, dann dürfte sich die Verwaltung das Vergnügen rund 140 Euro pro Person (7 Stunden) kosten lassen. Mal 200 wären das satte 28 000 Euro – eher mehr. Theoretisch natürlich. Bei 50 Teilnehmern waren das immerhin noch 7000 Euro. Alles ohne Gewähr natürlich. Ein hübsches Sümmchen, welches natürlich nur sinnbildlich aufschlägt. Im Arbeitsalltag einer Verwaltung gehen die Kosten natürlich unter.  

Neue Regierungsoffensive: Es kann ganz schnell duster werden für das Kirner Krankenhaus!

Unser alle „Leck mich fett ich bin vom Fach, Karl Lauterbach, hat mal wieder einen rausgehauen. Und die neue Depesche vom Gesundheitsminister himself kann dem Kirner Krankenhaus richtig, richtig wehtun. Warum? Nun, seine Regierungskommission bringt Lauterbach zur Ambulantisierung der Krankenhäuser. Will heißen, ab Januar 2023 sollen Kliniken alle vollstationären Behandlungen als Tagesbehandlungen erbringen dürfen, abgezogen werden lediglich die Übernachtungskosten. Darin sieht der Minister großes Einsparpotenzial bei Personal und Kosten. Dass der noch vor Kurzem ganz anders argumentierte – geschenkt. Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Im Klartext bedeutet das die elegante Streichung von Zuschüssen für Krankenhäuser. Man will quasi durch die Hintertür kleine und vor allem unrentable Häuser ausbluten lassen.

Kirn ist klein und Kirn ist unrentabel. Und wie wir alle wissen, favorisiert die Diakonie für den Standort schon immer eine rein ambulante Lösung. Die momentane Gemengelage könnte also das endgültige Aus für das Akutkrankenhaus im Mittelzentrum bedeuten. Und so wird es kommen. Die Prognose wagt der Blog. Die politische Richtlinie ist vermutlich der letzte Tropfen, der das Krankenhaus-Fass zum Überlaufen bringt. Wer glaubt, dass sich das Kirner Krankenhaus in eine ambulante Anlaufstation unter dem Dach der Diakonie umwidmen lässt, der glaubt auch daran, dass die Erde eine Scheibe ist. Das Ganze ist an Dummheit oder besser an Dreistigkeit und dazu noch an betriebswirtschaftlichem Schwachsinn nicht mehr zu überbieten, bewerten Kritiker! Die Kirner BI dürfte alarmiert sein. Die ist gut vernetzt und weiß was zu tun ist. Ob die Kommunalpolitik auch auf die neuesten Meldungen zu reagieren weiß? Schauen wir mal.

Schilderrätsel: was bin ich?

Was bin ich? Ich war mal ein Verkehrsschild mit klarer Botschaft. Nur welche? Jetzt bin ich völlig ausgebleicht, nur noch weiß! Meinem Auftrag kann ich schon lange nicht mehr nachkommen. Vermutlich hatte ich mal was mit der Parkbucht vor mir zu tun. Aber was? War ich blau oder rot? Ich weiß es nicht mehr. Wer kann mir helfen, wer mir zu einem neuen Anstrich verhelfen. Gerne dürft ihr mich auch entsorgen und auf dem Friedhof der ausgebleichten Verkehrsschilder zur letzten Ruhe betten. In diesem Zustand bin ich doch keine Hilfe mehr. Im Gegenteil: Manche machen sich nur noch lustig über mich. Wer erlöst mich von dem Bleichschild-Dasein? Übrigens, ich stehe neben der Bushaltestelle in Hochstetten.

Zu teuer: Absage beliebte Kirner Wies’n 2022! Comeback 2023?

Aus und vorbei! die Kirner Wiesn findet 2022 nicht statt. Schade! Den Veranstaltern war das finanzielle Risiko in Corona- sowie Inflationszeiten einfach viel zu groß. Selbst eine angedachte „Light-Version“ war nicht drin. Nachvollziehbar, denn die allgemeinen Kosten laufen derzeit gerade aus dem Ruder. Musikprogramme, Zeltmiete, Getränkepreise, Sicherheitsdienste, um nur einige Beispiele zu nennen, wären mit den vorab schon angekündigten satten Aufschlägen nicht zu stemmen gewesen. Ganz zu schweigen von den Personalkosten. Auch die hätten sich massiv erhöht. Überhaupt, erst einmal welches bekommen. Helfer sind rar. Nicht zu vergessen, Corona-Risiken, Kriegsfolgen sowie organisatorische Wirren. In nicht enden wollenden verrückten Zeiten, ist jedes Argument für sich genommen ein No-Go. Wahr ist, die Gemengelage verhinderte auch in 2022 eine unbeschwerte Wies’n Zeit. Mehr noch: Ohne das Ziehen der Reißleine, wäre man Gefahr gelaufen, dass sich das beliebte Event sogar als Albtraum entpuppt hätte. Dann würde es vermutlich für immer aus dem Veranstaltungskalender verschwinden. So besteht noch Hoffnung. Mitorganisator Andy Heck hat es zwar versucht, aber seine Bemühungen rechtzeitig abgebrochen. Gut so, denn ein Fiasko braucht niemand.

Während anderswo also Oktoberfeste, mehr oder weniger erfolgreich gefeiert werden, schaut man in Kirn 2022 bedröppelt in die Röhre. Und! Gibt weitaus Schlimmeres! Pure Vernunft hat über Risiko gesiegt – passt! Man muss der Wahrheit ins Auge blicken, Dirndl und Lederhosen müssen auch heuer wieder im Kleiderschrank hängen bleiben. Der momentane Trennungsschmerz mag für die Oktoberfest-Community sicherlich schwerwiegen. Und auch die Kirner Brauerei dürfte unter dem erneuten Verzicht leiden, war das Fest doch stets ein Garant für gute Bierabsätze. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Neuer Versuch in 2023? Wir wollen es auf jeden Fall versuchen“, kündigt Heck an. Er hat den Hut auf. Wirft er ihn auch in den Ring? Im Frühjahr will er die Situation neu bewerten. Und dann schauen wir mal was kommt und ob wieder gesungen wird: „In Kirn da steht ein Hofbräuhaus: Eins, zwei, g’suffa. Da läuft so manches Fässchen aus: Eins, zwei, g’suffa“

Die krisengeschüttelte kreuznacher diakonie!

Quo-Vadis kreuznacher diakonie. Der Riese wankt beachtlich. Unlängst erst das Aus für die Mobile-Reha und nun muss der größte Arbeitgeber des Landkreises auch noch die Reißleine in Saarbrücken ziehen. „Aufgrund von andauernd hohen Verlusten und der fehlenden Perspektive beabsichtigt die Stiftung kreuznacher diakonie das Evangelische Stadtkrankenhaus Saarbrücken (EVK) in den nächsten sechs Monaten zu schließen“, heißt es unter der Woche  in einer Pressemitteilung. Einen entsprechenden Beschluss haben sowohl das Kuratorium, als auch der Vorstand der Stiftung gefasst. Aber wehe, wehe, wehe! Wenn ich, auf das Ende sehe! Lassen Max und Moritz auch in Kirn grüßen? Wie jeder weiß, ist der Fortbestand des Kirner Krankenhauses als Akutbehandlungsstätte nicht in Stein gemeißelt.

Allen Bekundungen zum Trotz, mangelt es noch immer an Konzept und tragfähigen Lösungen. Die Einrichtung darf man getrost als Anhängsel von Bad Kreuznach charakterisieren. Droht Kirn irgendwann das gleiche Schicksal wie Saarbrücken? Noch hat man keine beruhigenden Töne aus der Vorstandszentrale vernommen. Wahrscheinlich ist Kirn eher save. Aber wie lange noch? Der Blog bleibt skeptisch. Warum? Nun, die Kirner Einrichtung wird seit Jahren schon im unbefriedigenden Stadium von reinen Absichtserklärungen gefangen gehalten. Aber wer will schon in einem Schwebezustand-Klammergriff XXL verharren! Mitentscheidend dürften zukünftige Personalentscheidungen sein. Man darf schon jetzt auf die Nachbesetzung von Dr. med. Bernd Brunk, dem Leitenden Oberarzt allgemeiner Orthopädie und Sektion Unfallchirurgie, gespannt sein. Wer führt nach seinem Ruhestandeintritt das Skalpell?

Das verspätete Wort zum Sonntag

Was für ein Sonntag. Extremcouching, das exzessive lang anhaltende Nichtstun, lebe ich schon seit dem frühen Morgen aus. Die gepflegte Langeweile bei herbstlichen Dauerregen – passt! Was gibt es Schöneres, als die Seele mal bei einem Filmchen baumeln zu lassen. Müßiggang in XXL-Format hat auch mal was. Der Schrittzähler dürfte an diesem Tag die 1000er-Marke kaum übersteigen. Tendenziell sieht es eher nach weit darunter aus. Schlechtes Gewissen, Fehlanzeige. Solche Tage müssen auch mal sein. Unbedingt! Muss ja keiner wissen. Entspannung pur zwischen Mittagessen und Kaffeetrinken – was will Mann mehr. Dazwischen ein paar Seiten im Buch und ein wenig Augenpflege. Wenn draußen graue Töne dominieren, Regen niederfällt und die Temperaturen wenig sommerlich daherkommen, dann ist Extremcouching doch eine schöne alternative. Wenn nicht sogar die Alternative. Noch dazu, wenn ein knisterndes Feuerchen im Kaminofen den Raum mit molliger Wärme erfüllt. So wie der Tag angefangen hat, geht er auch zu Ende. Nichtstun in Vollendung. Ist das Leben nicht schön?  

Terminhinweis: Kunsthandwerker & Bauernmarkt am 9. Oktober in Kirn!

Die Vielfalt des Angebots steht Pate für den besonderen Charme des Kunsthandwerker- und Bauernmarktes in Verbindung mit dem verkaufsoffenen Sonntag in Kirn. Am Sonntag, 9. Oktober ist es wieder soweit. Bodenständige, gewerbliche Handwerkskunst, Hobbykünstler, fahrende Klamottenhändler, dazu zahlreichen Essens- und Getränkestände – der Mix kommt an. Kirn on Herbstfire? Und wie! Noch dazu meinte es der Wettergott in der Historie durchweg sehr gut mit einer Veranstaltung, die seit je her Maßstäbe setzt. Herbstsonne satt am Markttag, das ist fast schon Programm. „Die Mischung macht’s eben“, sagen die Stammgäste. Und die kommen stets von überall her. Das Angebotsspektrum kann sich sehen lassen. Geschäfte locken mit Angeboten, fahrende Händler mit Waren, Gastronomie mit Spezialitäten, das heimische Handwerk stellt aus – mehr braucht es nicht für einen Sonntagsbummel durch die Kirner Innenstadt. Kurzum, der Kunsthandwerker und Bauernmarkt, in Verbindung mit dem verkaufsoffenen Sonntag und der Gewerbeschau, ist einen Sonntagsausflug wert. Worauf also noch warten liebe Leute, die Stadt Kirn lädt ein. Da muss Mann oder Frau doch hin.

Das Kirner Land wird einer gemeinsamen Feuerwehrzentrale mit der VG Nahe-Glan nicht zustimmen!

Flapsig formuliert: Bad Sobernheim plant und stellt mit Monzingen den Standort und das Kirner Land soll Abnicken und zahlen. Netter Versuch! So wird das bestimmt nichts werden mit einem gemeinsamen Feuerwehrtechnischen Dienstleistungszentrum (DLZ) im Westkreis. Nahe-Glan VG-Bürgermeister Uwe Engelmann hat unter der Woche eine Machbarkeitsstudie in der Zeitung vorgestellt. Besser, er hätte zuerst mit seinem Kirner Kollegen „Lucky TJ“ das Gespräch gesucht. Die Vollkonfrontierung über die Presse versprüht einen Hauch von der Methode „vollendete Tatsachen“. Sei’s drum: Der  Dem Blog fällt dazu eh nur ein Wort ein: Mumpitz! Engelmann spricht von einem gewissen Charme. Aus seiner Sicht verständlich. Für das Kirner Land brächte ein gemeinsames Projekt allerdings nur Nachteile.

Hauptkritikpunkt: Zu weite Wege! Der zeitliche Aufwand wäre immens. Warum nicht in beiden Verbandsgemeinden getrennte Standorte andenken? Die Kirner haben ein solches Vorhaben ja schon formuliert. Kurze Wege von den Dörfern aus – passt! Der Blog kann sich nicht vorstellen, dass die Feuerwehren des Kirner Landes angesichts des nunmehr vorgestellten Monzingen-Modell (MM) in Jubelstürmen ausbrechen werden. Im Gegenteil! Die Wehrführer werden ihr Veto einlegen. Und wenn die Aktiven nicht mitziehen, dann dürften auch die politischen Verantwortlichen Bad Sobernheim eine Absage erteilen. Oder doch nicht? Anstandshalber wird man den Vorschlag analysieren und die Vor- und Nachteile abwägen. Das macht man so bevor man absagt. Nochmals, der Blog hält die Entfernungen für ein No-Go. Daher hält der getrennte Standorte für eher wahrscheinlich. Blog-Prognose: Die eigene Zentrale für das Kirner Land wird sich durchsetzen. Netter Versuch Herr Engelmann! Mit oder ohne Kirn? Ohne!

Kann Hochstetten-Dhaun auf ein Starkregenkonzept zurückgreifen?

Schutz von Überflutungen ist mehr denn je ein wichtiges Thema. Man muss heuer nur zum Conratherhof blicken, wo Gewitter für Sturzbäche und Überflutungen sorgte. Das Wasser flutete den Löschweiher und strömte ungebremst Richtung Weiler. Warum? Warum haben Starkregenereignisse hier und anderswo so massive Auswirkungen. Ist die zunehmende Versiegelung die Ursache, trocken und festgefahrene Böden oder liegt es an den Wassermengen? Wobei, unwetterartige Regenfälle gab es schon immer. Den Ursachen sollte man unbedingt auf den Grund gehen. Tut man ja mittlerweile auch.  Wie schaut die Situation in Hochstetten-Dhaun aus? Was wäre wenn? Was wäre, wenn über der Ortschaft der Himmel seine Schleusen derart öffnen, wenn 50 bis 150 Liter auf den Quadratmeter in kürzester Zeit herabregnen würden? Schwer zu analysieren. Das neue Neubaugebiet „Scheiberling“ birgt so ein Potenzial. Schon jetzt fließt das Wasser unkontrolliert in die Straße „Im Weilborn“. Der Kanal dort ist überlastet. Und das ist nur ein Beispiel! Hat die Ortsgemeinde ein Unwetterkonzept in der Schublade? Weiß die um die Schwachstellen in den einzelnen Ortsteilen? Fakt ist, die gibt es? Überall wo Straßen und Wege von den Hängen hinab in die Ortschaften hineinreichen, können sich die in Nullkommanix in reißende Flüsse verwandeln.

Die Kanalisation hätte bei solchen Wassermengen keine Chance. Wasser sucht sich bekanntlich seinen Weg und sammelt sich an den tiefsten Stellen. Die Feuerwehr weiß um mögliche Überflutungsflächen in den Ortslagen, welche Häuser besonders gefährdet sind. Bleibt die Frage, wissen das auch die Eigentümer? Gewissheit könnten sogenannte Fließpfadkarten, die die Wege zeigen, die das Wasser bei Starkregen nehmen kann, bringen. Verfügt die Ortsgemeinde über solches Kartenmaterial? Wahrscheinlich nicht! Wahr ist, bei apokalyptischen Wassermengen helfen keine noch so gut durchdachten Maßnahmen seitens einer aufmerksamen Ortsgemeinde. Voraussetzung, die hat überhaupt eine vage Vorstellung von möglichen Schwachstellen. Hat Hochstetten-Dhaun mal bei Experten hinsichtlich möglicher Gefahrenstellen nachgefragt? Wohl eher nicht. War bisher ja auch kein Thema. Daher sollte man dringend nachjustieren und die Situation extern neu bewerten lassen. Gut angelegtes Geld, möchte man meinen. Das heißt, man müsste zwingend analysieren, welche Risiken es gibt und wo das abfließende Wasser entlang laufen könnte. Wahr ist aber auch, jeder kann private Maßnahmen ergreifen, um sein Hab und Gut wenigstens etwas zu schützen. Es ist nicht immer nur die Nahe, die über die Ufer tritt.

Alles eine Frage der Wahrnehmung: Ausgemachte Gefahrenstelle Altestraße ist nicht wirklich eine!

Das Wichtigste vorneweg. Der Blog sieht kein größeres Gefahren- und Konfliktpotenzial entlang der Altestraße. Ab und an ruckelt es zwar im Begegnungsverkehr, aber wenn sich alle an geltende Regeln und Vorschriften halten, dann kann das mit etwas gutem Willen und gegenseitiger Rücksichtnahme entspannt ablaufen. Um was geht es? Stichwort Verkehrsbelastung! Nun, alles unterliegt dem Prinzip Ursache und Wirkung – auch und vor allem das weite Spielfeld ruhender sowie fließender Verkehr. Konkret, wenn durch die Erschließung von immer mehr Baugebieten die Verkehrsbelastung  in einer engen Dorfstraße immer mehr zunimmt, dann steht die in einem kausalen Zusammenhang. Klingt logisch, ist logisch! Die Ursache sind mehr Häuser und mehr Menschen. Die Wirkung, mehr Autos und mehr Verkehr in einer Dorfstraße, die dafür nicht ausgelegt ist. Und wenn es sich extrem ballt, entstehen mitunter knifflige Gefahren-Szenarien. Der Blog ist zwar Vielfahrer, hat selbst noch keine erleben müssen. Meist träten die im Bereich der langgezogenen Kurve, beginnend bei Hausnummer 15, auf. Weil dort Anlieger ihre Autos mehrfach abstellen, hake es ab und an im Begegnungsverkehr.

„Man müsse nicht selten voll in die Eisen“, so die Schilderung von einem Ratsmitglied. Das man das Bremspedal in einer Tempo 30-Zone in keinem Szenario durchdrücken muss, wenn sich alle an die erlaubte Geschwindigkeit halten – geschenkt. Überhaupt, man muss seine Fahrweise auch immer den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell will das Ordnungsamt auf den Plan rufen, im Umkehrschluss also Knöllchen verteilen lassen. Ob der Schuss aus der Hüfte heraus die Lösung ist, möge jeder für sich selbst entscheiden. Die Männer mit dem Knollenblock brauchen nämlich Tatbestände. Wann ist eine Kurve eigentlich „scharf“? Und wo fängt der Kurvenbereich an und wo hört er auf?

Bis wohin und ab welcher Stelle darf man halten? Fragen über Fragen, die in dieser eher leichten Biegung Einzelfallentscheidungen obliegen. Die Rechtsprechung ist eben nur bei 180-Grad-Kurven eindeutig. Aber auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel. Will die Ortsgemeinde Klarheit schaffen, muss sie Verbotsschilder aufstellen oder Parkbuchten aufpinseln. Derzeit lassen sich nur punktgenaue Verwarnungen aussprechen, wenn die Fahrzeuge teils auf dem Gehweg stehen. Und das tun die meisten. Ansonsten wird es schwierig den Haltern beizukommen, weil ja grundsätzlich auf der Straße geparkt werden darf. Überhaupt, auf der Straße geparkte Fahrzeuge sind so etwas wie natürliche Verkehrsberuhigungsmaßnahmen. Verflixt ist das alles kompliziert.

Fakt ist, der „Kurvenbereich lässt sich aus Blog-Ansicht nur über klare Regelungen „entschärfen“. Und die muss man wollen und in die Wege leiten. Wahr ist, die Mutter allen Übels ist und bleibt der beständig zunehmende Verkehr durch immer neue Baugebiete. Dass es sich deshalb an Engstellen mitunter staut, ist, wenn überhaupt, lediglich ein Symptom und Folge einer insgesamt stärkeren Frequentierung. Und die steigert sich mit jedem neuen Eigenheim. Klar, mehr Häuser, mehr Autos! Kleiner, aber feiner Unterschied, der allerdings nochmals aufgedröselt gehört. Wahr ist aber auch, die Ortsgemeinde wusste um diese Entwicklung. Dem Streben nach weiteren Baugebieten wurden alle negativen Folgen untergeordnet.  

Statt das Kirner Krankenhaus zu retten, verteilt SPD Depeschen-Denis lieber Schecks!

Er ist wieder da! Depeschen-Denis ist für alle gut sichtbar zurück auf der öffentlichen Bühne. Nicht bei seiner Kernkompetenz, nämlich der Rettung des maroden Gesundheitssystem im Kirner Land ist der Kerle aktiv, vielmehr als einsamer Bote des Landes. Natürlich hatte der wieder einen Scheck in seiner Umhängetasche verstaut. Und was für einen. 980 000 Euro für die Sanierung des Gemeindehauses in Heimweiler sind kein Pappenstiel. Den hätte man auch schicken können. Besser, eine Überweisung. Aber nein, Depeschen-Denis braucht die Bühne. Wieder einmal! Es muss für ihn ein wonniges Glücksgefühl sein, hin und wieder in die Rolle des Landes-Geldboten schlüpfen zu dürfen. Startete Heimweiler jetzt seine „Herbst-Scheck-Tour“? Maybe! Und mittendrin, statt nur dabei, die Zeitung mit einem riesigen Riemen der Würdigung. Wenn Denis ruft, springt die. Dass der Bote des Landes sich lieber mal um das Kirner Krankenhaus und andere Baustellen auf dem Gesundheitssektor kümmern sollte – geschenkt. Dazu kommt nichts! In Großbuchstaben NICHTS! Keine Silbe, keine Unterstützung – passt nicht! Der Kerle verteilt halt lieber Money an Kommunen und Institutionen, statt etwa das „ZUG-Projekt“ aufs Gleis setzen, bei der Hausärzteversorgung zu unterstützen oder bei der Rettungswachen-Angelegenheit Flagge zu zeigen. Sein Wahlkreis, seine Pflicht!  Scheckübergaben sind bequemer für das „große Alpha-Tier“ aus dem Gesundheitsministerium. Die Empfänger sind immer gut gelaunt und Bedanken sich überdies immer so artig.

Merke, ausgiebig gebauchpinselt zu werden, genießen Politiknasen hier und anderswo gerne und oft. Von der Kirner Bürgerinitiative hingegen, bekommt der Arme ja immer nur Feuer. Es ist aber auch unfair, wenn die ihm ständig mit Forderungen in den Ohren liegen. Wer will auch schon gerne an seine Aufgaben und Pflichten erinnert werden. Das ist nur gemein. Kein Wunder also, dass „Depeschen-Denis“, um seine Geburtsstätte einen großen Bogen macht. In offizieller Mission hat er die Einrichtung bis heute nicht besucht. Wie auch, wenn alle nur immer was von ihm wollen. Macht doch keinen Spaß für einen, der treu nach dem Peter-Prinzip die Karriereleiter erklommen hat. Stufe für Stufe! So einer will gehuldigt, aber nicht gegängelt oder gar getadelt werden. Schon gar nicht, will der ran an sein eigentliches Kerngeschäft oder Aufgaben erledigen. Dass die BI-Mitglieder das nicht begreifen wollen. Schlimm!

Bauprojekte in Hochstetten: Beispiel Baugebiet „Scheiberling“!

Wenn’s läuft, dann läuft’s! Titelzeile in der Zeitung am vergangenen Dienstag: „Bagger sind bereit für Baugebiet Scheiberling“! Wow! Nach zehn Jahren Planungszeit kommt das jetzt nicht wirklich überraschend wie Kai aus der Kiste gesprungen. Botschaft: In Hochstetten sind also weitere Bauvorhaben im Fluss. 32 Bauplätze mit einer Größe von 700 Quadratmeter plus einer Ausgleichsfläche von 200 Quadratmetern sollen in der zum Teil extremen Hanglage entstehen. 23 davon gehören der Gemeinde. Man wird der Kommune die Parzellen regelrecht aus den Händen reißen. Oder doch nicht? Momentan ist die Lage für Häuslebauer eher schwierig, um nicht zu schreiben beschissen. Steigende Zinsen, explodierende Preise, Materialknappheit sowie fehlende Planungssicherheit, haben in den letzten Monaten für einen massiven Einbruch auf dem Bausektor geführt. Tendenz, sich weiter verstärkend.

Kaum vorstellbar, dass unter diesen Umständen ab dem nächsten Jahr die Eigenheime „Im Scheiberling“ geballt in die Höhe schnellen werden. Der Preis für den Quadratmeter Grund und Boden dürfte sich knapp unter der 100-Euro-Marke bewegen. Bei 2 Millionen Euro Erschließungskosten dürften die kaum billiger zu haben sein. Macht roundabout 70 000 Euro pro Bauplatz. Überdies, ein ansprechendes klein Häuschen ist heutzutage unter einer halber Million Euro kaum mehr umzusetzen. Zwingend notwendige Anlegung- und Befestigung in Hanglage verschlingen zudem Unsummen. Dazu müssen zukünftige Bauherren mit Nässe in diesem bekanntlich Feuchtgebiet rechnen. Zusammengefasst, dürfte da ganz schön was an Aufgaben und Kosten zusammenkommen. Ferner, so reizvoll ist die Lage auch wieder nicht. Alles aber Geschmackssache! Sei’s drum, der Blog würde da nicht zuschlagen wollen. Never ever! Aber der gehört auch nicht zum angesprochenen Klientel.

Hochstetten-Dhaun: Das Dorf ist gefangen in der medialen Steinzeit!

Wie jeder weiß unterhält Hochstetten-Dhaun noch immer keine eigene Homepage. Scheinbar ist das Internet für die hier Verantwortlichen noch immer so etwas wie Neuland, und dies, obwohl man die Domäne www.hochstetten-dhaun.de vor etwa zwei Jahren von einer Privatperson für relativ kleines Geld erwerben konnte. Bürgermeister und Co scheinen solche Visitenkarten im Netz lästig zu sein. Das kommt davon, wenn man in der Zeit stehen geblieben ist. Der Blog hatte schon mehrfach den Missstand angeprangert. Passiert ist bis dato noch immer nichts. An was hängt es? Weshalb bekommt man den zwingend notwendigen Internetauftritt nicht scharf geschaltet? Es kann doch nicht so schwer sein ein paar Seiten über das Dorf einzurichten. Der Blog schaut zwar regelmäßig nach, aber noch immer ist die Plattform im Netz unsichtbar.

Will heißen, die ist bisher (noch) nicht bestückt worden. Zumindest nicht extern! Dabei hatte man extra einen medialen Ausschuss ins Leben gerufen, der sich um diese Angelegenheit kümmern sollte. Jahre ist das nunmehr her. Gibt es den noch? Brauchen die am Ende Unterstützung? Hochstetten-Dhaun hat so viel zu bieten, was nach außen transportiert gehört. Ganz zu schweigen von Anlaufadressen und Erreichbarkeiten. Der Blog kommt sich schon vor wie das Vorzimmer des Bürgermeisters. Ständig wird der angerufen und mit Fragen zur Ortsgemeinde gelöchert. Gerade eben noch klingelte das Grundbuchamt auf der Suche nach dem Bürgermeisterbüro durch. Muss doch nicht sein. Andere Dörfer sind dahingehend längst weiter. Beispiel Merxheim: Die Kommune hat eine neue Homepage in Auftrag gegeben. Steht heute in der Zeitung! Für kleines Geld wohlgemerkt. Leistung kostet nun einmal Geld. Gut angelegtes Geld! An was hängt es Hochstetten-Dhaun? Der Blog kann beraten. Der bietet seine Unterstützung an. Kurze Nachricht genügt und der baut eine Seite für das Dorf zusammen! Ganz umsonst!

Derzeit schaut es nicht nach Naherholungsgebiet aus am Naheufer in Hochstädten!

Ein Kleinod für Spaziergänger und Erholungssuchende – so haben sich Mitglieder des Ortsgemeinderates das Hochwasserschutzgebiet nach der Fertigstellung vorgestellt. Ein Irrglaube? Schaut ganz danach aus, denn der Landstrich zwischen Hochstädten und dem Sportplatz scheint man der Natur überlassen zu wollen – die Insel sowieso. Gestaltung mit Bänken, Himmelsliegen, Liegewiesen, Spielgeräten, Wasserspielplatz und, und, und – Fehlanzeige! Die Frage nach eben einer parkähnlichen Anlegung wurde aus dem Ortsgemeinderat heraus an Bürgermeister Hans Helmut Döbell gestellt. Der gab sich etwas schmallippig zu dem Thema und verwies auf die sachliche Zuständigkeit der ausführenden Behörde. Kann man sich nicht darauf verlassen, das das, was vor der Maßnahme Hochwasserschutz gesagt wird, auch wirklich nach der Maßnahme gilt? Sinngemäß wurde die Frage in den Raum geworfen. Döbell versprach diesbezüglich nachzuhaken. Der Blog bezweifelt, dass die SGD-Nord diesbezüglich nachbessert. Wenn, dann müsste die Ortsgemeinde in Eigenregie den Bereich aufwerten. Stellt sich die Frage ob die will oder ob die überhaupt darf? Warten wir mal die Antwort aus Koblenz ab. Derzeit kommt der Bereich jedenfalls nicht unbedingt einladend daher. Durchspazieren „ja“, verweilen „nein“.

Bahnhalt Hochstetten: Beide Bahnsteige fast fertig?

„Hochstetten 22“ biegt auf die Zielgerade ein! Der Bahnhof ist derzeit komplett für den Zugverkehr gesperrt, ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Und es wird gearbeitet, was das Zeug hält. Nahezu rund um die Uhr beschallen die Zug-Warn-Sirenen das Dorf. Und es zeigen sich Fortschritte. Der Unterbau der Bahnsteige ist fertig. Momentan sind etliche Trupps damit beschäftig zu verdichten, um danach final Pflastersteine verlegen zu können. Scheinbar läuft es wie geschnitten Brot. Man kommt offenbar gut voran. Kein Wunder, bei 20 und mehr Arbeitskräften. Liegen die Arbeiten im Zeitplan? Schaut ganz danach aus. Wenn die Bahnsteige vollumfänglich befestigt sind, können wieder Züge halten. Ob das bis Ende des Monats gelingt? Maybe!

Realsatire-Oktoberfest Lach und Sachgeschichten!

Schwupps, da war er weg! Der Blog war nur eine kurze Oktoberfestwerbeplattform! Kaum hatte der den Veranstaltungshinweis eingestellt, schon musste der ihn wieder einmotten. Um was geht es? Nun, ein Festwirt, nennen wir ihn „MD“ plant ein privates Oktoberfest im ehemaligen Bowling Center. Warum nicht? Seinen Werbe-Flyer mit Eintritt und allen Erklärungen über die „Schatzi Alm“, schickt der Kerle als Anhang-Datei nur an ausgesuchte Freunde und Bekannte. Dass der über Umwege auch beim Blog aufpoppte – geschenkt. Der verstand sich sogleich als hilfsbereiter Multiplikator beziehungsweise Werbeorgan, wurde aber vom Veranstalter himself, reflexartig sowie unter Androhung von rechtlichen Schritten – wegen privatem Charakter und so – zurückgepfiffen. Grrrrr, Da will aber einer nicht nur spielen. Der Blog scheut zwar keinen Konflikt, hat aber keinen Bock auf Rechtstreit. Jedenfalls nicht wegen Weißwurstäquator-Gedöns.

Daher nahm der den Beitrag, wie geheißen, sogleich brav von der Seite. Wenn‘s der Veranstaltung dienlich ist – so what! Überdies, der will ja auch nicht in die Rolle eines Spielverderbers schlüpfen. Nicht dass die „Oktoberfest-Party des Jahres“, so das vollmundige Versprechen, noch auf den letzten Drücker platzt. Ein solches Schunkel-Schnäppchen für nur 33,33 Euro (Pay-Pal) Unkostenbeitrag, bekommen Freunde und Bekannte schließlich nicht alle Tage geboten. Die Teilnehmerzahl ist augenscheinlich begrenzt. Merke, ab einer Größenordnung von 100 Teilnehmern dürfte es schwierig werden, Gericht, Finanzamt und Gema, noch zu erklären, dass es sich um eine rein private Veranstaltung handelt. Doch wo kein Kläger, da auch kein Richter. Der Blog ist vorerst raus. Den geht das Ganze ja auch nichts an. Der wollte nur helfen.

Romantisches Gartenfest nachgehakt: Wann klärt die Verbandsgemeinde über die Bilanz auf?

Wie jeder weiß, ist das Romantische Gartenfest im Dhauner Schlossgarten das wohl reizvollste Picknick unter freiem Himmel. Auch in diesem Frühjahr strömten die Gästen in Scharen herbei, und dies, obwohl Ausstellung und Programm lediglich eine Light-Version offenbarten. Egal, die Region hat stets richtig, richtig Bock auf Gartenfest und das ist auch gut so. Aber wie steht es mit den Bilanzen. Müsste die veranstaltende Verbandsgemeinde nicht längst alle Zahlen auf den Tisch gelegt haben, um sich den Menschen zu erklären. Schließlich handelt es sich um Fest-Einnahmen, die im Haushalt unter Sondereinkommen verbucht werden müssten. Oder nicht? Was steht auf der Haben-Seite? Was ist mit dem Gewinn passiert? Die Verbandsgemeinde hüllt sich in Schweigen. Wie immer halt! Fragt ja auch keiner nach. Oder vielleicht doch? Mal schauen, inwieweit sich Mitglieder des Verbandsgemeinderates irgendwann mal trauen, nach der Bilanzen zu fragen.

Der Blog hat da seine ganz eigene Meinung. Gewinn oder Verlust gehören ins Schaufenster gestellt! Wie in den letzten Jahren auch, will man das Thema aber nicht in der Öffentlichkeit verortet wissen. Warum? Ist die praktizierte doppelte Kalkulation, aus Eintritt und Standgebühren, zielgerichtet und bewusst auf ein Maximum an Ertrag ausgelegt? Will man sich dazu nicht äußern? Mehr noch: Widerspricht das unterstellt gewinnorientiert Denken und Handeln nicht einer immer wieder gerne gepriesenen Bürgerfreundlichkeit? Subjektiv empfunden, schwimmt in der praktizierten Außendarstellung das Streben nach dem schnellen und einfachen Euro durch Erhebung von Eintritt und Standgeld mit? Drängt sich die Frage auf, braucht man in den Amtsstuben ein zusätzliches „Sonder-Budget“ oder anders formuliert loses „Spielgeld“? Und wenn ja, für was. Diesbezüglich wird der Steuerzahler Jahr für Jahr im Unklaren gelassen. Man hüllt sich stets in Schweigen über die Zweckbestimmung.

Wo fließt der Gewinn hin? Eine Antwort darauf gibt es (noch) nicht – zumindest nicht öffentlich. Gelebte Transparenz geht fürwahr anders. Ist eine Aufklärung zu viel verlangt? Wie denken die Menschen darüber? Die Kommentar-Funktion ist geschaltet. Nochmals, der Blog liebt das Fest im Schlossgarten, prangert aber die maximal gewinnorientierte Strategie des Veranstalters an. Nur mal so nebenbei bemerkt, die Verbandsgemeinde ist nicht mit einem zwangsweise gewinnorientierten Veranstalter zu vergleichen, der Personal bezahlen muss. Die Kritik wird wahrscheinlich nichts ändern an der Denke in den Amtsstuben, aber der Standpunkt soll zumindest ein wenig aufklären.

Neuer Spielplatz für Kita „Zwergentreff“ nahezu fertig!

In Kürze werden die „Zwergentreff-Kids“ wohl ihren neuen Spielplatz erobern dürfen. Den Kindern stehen dort ein großes Klettergerüst mit Rutschen und Hängebrücke, Schaukel, ein Kletter- und Balancier-Parcours sowie Turnstangen zur Verfügung. Zudem sind Freispielen und Erlebnis in dem neu eingezäunten Feld neben der Tagesstätte angesagt. Herbstliche Töne in grün und gelb sind die bestimmenden Farben an den Spielgeräten. Die verbauten Materialien wurden offenbar sorgfältig ausgewählt. Alles ist neu und wirkt dementsprechend einladend. Der Blog hat mal über den Zaun geschaut und zudem gesehen, dass ein riesiger Haufen Hackschnitzel auf den Einbau wartet. Offenbar dient der „Mount Hackschnitzel“ als Untergrund. Ohne Gewähr! Ist der flächendeckend eingebaut, dann dürfte einer hurtigen Freigabe kaum noch was entgegenstehen. Oder wartet man ab, bis auch der Kita-Anbau fertiggestellt ist? Der Rohbau steht schon ein paar Wochen. Das Dach lässt noch auf sich warten. Die Gewerke für den Innenausbau sind weitgehend vergeben. Wenn’s läuft, dann läuft’s.

Ungleichbehandlung: Wehrführer in der VG Bad Kreuznach finanziell bessergestellt als Kollegen in der VG Kirner Land?

In der Tageszeitung stehen die Tarife dick und fett abgedruckt. Und die haben es fürwahr in sich. Aber sowas von! Gemäß neuen Landesvorgaben bekommen Wehrführer in den Gemeinden der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach zukünftig einheitlich monatlich 120 Euro Aufwandsentschädigung überwiesen, was eine Verbesserung gegenüber dem momentanen Istzustand zwischen 14 und 21 Euro bedeutet. Auch die stellvertretenden Wehrführer werden mit künftig 60 Euro gegenüber zuvor 44 bis 53 Euro bessergestellt. Von solchen Tarifen können die Wehrführer im Kirner Land nur träumen. Dort zeigt man sich bei weitem nicht so spendabel. Nichts genaues weiß man zwar nicht, aber an die Bad Kreuznacher Tarife reicht die AWE bei weitem nicht ran. Im Gegenteil: Dem Vernehmen nach bewegt sich Kirn am alleruntersten Minimum, welches gesetzlich bei 39,41 Euro beginnt. Finde den Fehler? Stellvertreter bekommen gleich gar nichts. In Großbuchstaben NICHTS! Inwieweit Jugendwarte eine Vergütung erhalten, ist dem Blog nicht bekannt. Krass, diese Unterschiede innerhalb des Landkreises.

Warum lässt die finanzielle Wertschätzung tief im Westen derart nach? Warum zeigt sich die Verbandsgemeinde Kirner Land gegenüber ihren Führungskräften so knickrig? Flapsig ausgedrückt, wenn doppelt und dreifach so viel Kohle für die Kameraden in der VG-Bad Kreuznach rüberwächst, läuft dann in der Wertschätzung nicht gewaltig was schief? Diesbezüglich sollten Verwaltung und Politik unbedingt nachsteuern, um nicht für Unmut zu sorgen. Die Aktiven der Kirner-Land-Wehren lesen auch Zeitung. Und die können rechnen.  Wird ihr unermüdliche Einsatz genügend gewürdigt? Der Blog behauptet NEIN! Es reicht eben nicht, sie im Falle eines Falles immer wieder als Helden des Alltags zu betiteln, aber dann war’s das auch schon wieder. Aufwand und Gefahren sind überall gleich ausgeprägt. Dann sollte die AWE auch überall gleich sein. Die Ungleichbehandlung muss aufhören. Aufwachen Kirner Land!  

Das Wort zum Sonntag: Wenn Bürgermeister mit zweierlei Maß messen!

Wenn Menschen mit zweierlei Maß messen, fehlt ihnen schlichtweg die Objektivität. Beispiel gefällig: Als die „Problematik“ Begegnungsverkehr an Engstellen in der Altestraße während der jüngsten Ratssitzung erörtert wurde, mahnte Hans Helmut Döbell an, dass jeder Hauseigentümer selbst Sorge dafür tragen müsse, ausreichend eigene Parkflächen vorzuhalten. Dann müssten Hauseigentümer ihre Fahrzeuge auch nicht auf der Straße abstellen, gab das Dorfoberhaupt den Oberlehrer. Gut gebrüllt Löwe! Merke, fordere niemals von anderen Parkflächen ein, die du selbst nicht bereit bist zur Verfügung zu stellen. Ist nicht die Ortsgemeinde mit der Schaffung zusätzlicher Parkflächen „Im Steingrund“ in Ersatzvorname getreten, weil der Arztpraxis diesbezüglich Kapazitäten fehlen? Und wem gehört das Gebäude? Na?

Richtig, seinem Vermieter-Sohnemann. Hätte der nicht auf seinem Grundstück ausreichend Patienten-Parkplätze schaffen müssen? Platz genug wäre durchaus vorhanden. Von wegen Vermieter-Pflichten und so. Aber warum sollte der selbst aktiv werden, wenn Daddy alles regelt und die Ortsgemeinde einspringt. Dicke Lippe riskieren, um andere wegen fehlender Plätze am eigenen Haus lautstark zu tadeln, aber sich selbst zurücknehmen – das hat man gerne. Motto: Alles sind gleich, nur manche sind eben gleicher. Apropos Parkflächen auf dem eigenen Grundstück. Wie gestaltet sich die Thematik in der alten Schule? Dort entstehen gerade 30 Wohnungen. Schafft man für minimum 40 bis 50 Fahrzeuge Abstellflächen auf dem eigenen Gelände? Schwierig! Ob der Bürgermeister auch die Verbalkeule schwingt, wenn rund um das Areal vogelwild geparkt wird? Genau das steht nämlich zu befürchten.

Biker-Park am Sportplatz kommt!

Biken in einem Bikepark hat ungefähr genauso viel mit herkömmlichem Radfahren zu tun, wie Formel 1 Boliden mit Pferdefuhrwerken. In den jeweiligen Parcours wird geklotzt, nicht gekleckert! Diese beinhalten Rampen und Hügel für verschiedenste Ansprüche. Gehört Extrem-Parcours-Biken und Hochstetten-Dhaun zukünftig zusammen? So schaut’s aus! Neben dem Sportplatz haben sich schon jetzt verschieden große Grundhügel aufgetürmt. Rohlinge sozusagen. Die müssen jetzt modelliert werden. Und das erledigt eine Fachfirma. Der Ortsgemeinderat hat den Auftrag in einem Volumen von 14 500 Euro an die Firma Joscha Forstreuter mit Sitz in Wahlenau vergeben. Wann die loslegen wird, scheint bist dato völlig offen. Die Profis stellen eine Planung her und sorgen schließlich dafür, dass der Park allen Sicherheitsanforderungen entspricht. Vor der Freigabe muss der abgenommen werden.

Lieblingsthema Internetauftritt: Die Stadtseite ist alles andere nur nicht attraktiv!

Kirn, der Alltag und die Epidemie: Eine Kleinstadt in den Zeiten von Corona! So überschrieb der SWR einst seine wöchentliche Serie. Viele Rheinland-Pfälzer, aber auch Menschen aus ganz Deutschland, dürften die Kirner gegoogelt haben, denn Sympathie weckt Neugier. Wo liegt Kirn überhaupt? Was gibt es hier zu entdecken? Kurzum, was ist an Nahe und Hahnenbach so alles gebacken? Fahr ich da vielleicht mal hin? Fragen wir doch das Internet? Eben mal schnell Kirn in der Suchmaske eingeben und dann bissel auf den passenden Seiten stöbern! Wer so vorgeht, wird schnell enttäuscht! Die Stadt glänzt nicht gerade mit einem anspruchsvollen Auftritt. Im Gegenteil! Die Stadt-Internetseite kommt ungepflegt und inaktuell daher. Die taugt nicht als Visitenkarte. Wer es nicht glauben möge, dem sei zum Selbstversuch geraten. www.kirn.de eingeben und stöbern. Unter aktuell auf der Startseite findet sich ein Krammarkt-Hinweis vom 6. Juni. Noch Fragen?

Der Auftritt wirkt halbgar. Bei weitem wird nicht die Bandbreite einer an sich lebendigen Kleinstadt abgebildet. Fakt ist: Kirn präsentiert sich online nicht gut, um nicht zu schreiben grottenschlecht! Merke, ein Besucher entscheidet innerhalb von fünf Sekunden, ob eine Internetseite für ihn relevant ist oder nicht. Webseiten sind heutzutage mehr als ein optionales Beiwerk auch und insbesondere Städte. Merke, über das Internet sind die weltweit und 24 Stunden täglich abrufbar, wodurch Informationen ruckzuck auf den Bildschirmen aufpoppen. Besonders für den ersten Kontakt mit potenziellen Besuchern ist diese digitale Visitenkarte extrem wichtig.

Für ein negatives Beispiel einer inaktuellen Internetseite steht Kirn Pate. Warum gibt man sich nur den unwürdigen Pflegezustand? Durch puren Zufall hat der Blog die Seite angeklickt. Seit Ewigkeiten mal wieder. Besser keine Internetseite schalten, als einem derart ungepflegten und in Form und Optik längst nicht mehr zeitgemäßen Auftritt hinlegen. Die ist unübersichtlich, unstrukturiert, hat weder klare Farbgebung noch Hierarchien. Vielfalt geht anders. Auch zeitgemäß geht anders. Nur mal so nebenbei erwähnt, die Website einer Stadt ist ein digitales Schaufenster, ein virtueller Haupteingang, ähnlich dem eines Stadtschildes. Zusammengefasst, der Internetauftritt ist ausbaufähig.     

Wiederkehrende Ausbaubeiträge nun auch Thema in Hochstetten-Dhaun!

Wiederkehrende Straßenausbaubeiträge – das lästige Thema wurde während der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung kurz in den Fokus gerückt. Wobei, es war mehr eine Information. Wohl oder übel müsse man sich mit diesem Thema nunmehr intensiv auseinandersetzen. Das klingt nach heißem Herbst. Straßenausbaubeiträge, was ist das? Das mögen sich jetzt viele Einwohner von Hochstetten-Dhaun fragen. Hier wurden Grundstückseigentümer für die Entrichtung von Eigenanteilen schon seit vier Jahrzehnten nicht mehr zur Kasse gebeten. Anstehende Maßnahmen konnten bisher immer über Instandsetzungsmaßnahmen abgewickelt werden. Gefühlt genießt der Ort dahingehend ein Alleinstellungsmerkmal. Das Paradies währt allerdings nicht ewiglich. Spätestens dann, wenn weitaus umfangreichere Sanierungsmaßnahmen anstehen und Instandsetzungskriterien nicht mehr greifen, dann müssen die Bewohner ihre eigene Schatulle öffnen. Wann und in welchem Umfang das sein wird, darüber wird man zäh verhandeln müssen. Fakt ist, das Dorf wird in Abschnitte unterteilt. Alleine wegen den Ortsteilen bietet sich eine solche Vorgehensweise an. Fakt ist auch, es werden einige Gesprächsrunden abgehalten werden müssen, bevor man in einer Bürgerversammlung das Konzept wird vorstellen können.

Gefährliche Radwegeführung durch Hochstetten? Den ersten Radfahrer hat man offenbar schon „umgenietet“!

Besteht potenzielle Gefahr für Radfahrer in Hochstetten? Mit diesem Thema beschäftigte sich der Ortsgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell bezeichnete die neue Trasse durch Hochstetten, auf der jetzt ja herabgestuften Dorfstraße, als „irritierend“, fügte aber sogleich hinzu, dass die Ortsgemeinde keinen Einfluss auf die Entscheidung habe. Die beiden Wechsel vom Radweg auf die Straße sind nicht frei von Gefahren, zumal die auch mit Querungen verbunden sind, monieren einzelne Ratsmitglieder. „Ein Radfahrer hat schon auf dem Boden gelegen. Den hat man am Kreisel umgenietet“, wusste Ratsmitglied Jörg Menzler zu berichten. Woraufhin Döbell sofort konterte und die Radfahrer für ihr stets undiszipliniertes Verhalten unter Generalverdacht stellte. Döbell: „Du musst mo gugge wie die Radfahrer fahre“! Seine Schlussfolgerung, aus der reinen Autofahrersicht heraus, interpretiert: Selbst schuld! Damit war das Thema durch, ohne die Problematik auch nur im Ansatz erörtert zu haben. Immer die Radfahrer!

Ohne Worte! Wenngleich über Einzelheiten und Folgen bei diesem ersten Unfallgeschehen nicht aufgeklärt wurde, lässt alleine der Konflikt zwischen Auto und Radfahrer aufhorchen. Waren Berührung und Sturz danach ein Ausrutscher oder der Beginn eines Problems? Man wird sehen. Fakt ist, kaum ist die Verkehrsführung rot auf die Fahrbahn aufgepinselt worden und schon hat es gekracht. Reicht die Farbe nicht aus? Einige Ratsmitglieder sehen in Verkehrsführung- und Beschilderung jedenfalls noch Luft nach oben. Ein Gefahrenherd sei zudem die Rampe hinunter nach Hochstetten. Von Simmertal kommend, werde nicht selten ins Dorf hinein geheizt, was wiederum dort querende Radfahrer und auch Fußgänger gefährde. Zusammengefasst, scheint die Verlegung zurück auf die Straße die Biker so gar nicht zu schützen. Im Gegenteil! Dass die nicht auf dem einstigen sicheren Radweg weiterfahren dürfen – geschenkt. Es fehlt nach neuester DIN-Norm eben an Breite. Und Vorschrift ist Vorschrift!

Vor allem am Dorfeingang, aus Richtung Simmertal, sei der zu eng. Häh? Offenbar fehlen auf wenigen Metern lediglich 15 Zentimeter, die man laienhaft betrachtet, ohne Weiteres von der Straße hätte abknapsen können. Scheinbar fehlte es dafür am unbedingten Willen. Finde den Fehler? Lieber lässt man die Radfahrer an beiden Dorfeingängen risikohaft kreuzen, statt auf der Ursprungstrasse gefahrlos weiter fahren zu lassen. Übrigens, die blauen Radfahrschilder markieren noch die langjährige Trasse. Noch bewegt man sich also erlaubt auf einem kombinierten Geh- und Radweg. Vereinzelt wird der auch noch in voller Länge genutzt, auch vom Blog. Mal schauen, wann der nächste Radfahrer vor- oder hinter dem Kreisel oder wo auch immer auf der Strecke „umgenietet“ wird und wann es den ersten am anderen Ortseingang erwischt, wenn die Autofahrer mit Schwi-schwa-Schwung die Rampe hinunterrauschen. Inwieweit in Sachen Radweg noch nachgebessert wird, entscheidet der Landesbetrieb. Auf die Behörde trifft auch das Sprichwort zu: „Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand“!

Am Skywalk und an der Stiftskirche gehen die Lichter aus!

Skywalk und Stiftskirche sollen nicht mehr die ganze Nacht beleuchtet werden. Zukünftig gehen dort ab 22 Uhr die Lichter aus. Die Ortsgemeinde beabsichtigt Energie einzusparen. Logisch, alle müssen sparen, so auch eine von Haus aus eher finanziell gut aufgestellte Ortsgemeinde. Man will ja schließlich Vorbild sein. Weitere Maßnahmen schließt Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell nicht aus. So stellte er in der gestrigen Ortsgemeinderatssitzung auch die Duschfrage in der Turnhalle zur Diskussion. Ist es nicht zu teuer, wenn die Heizung fortwährend brummt, um warmes Wasser zu jeder Tages und Nachtzeit aus den Duschköpfen strömen lassen zu können? Darüber wird gewiss noch zu reden sein. Stichwort Straßenbeleuchtung: Dass das ganze Dorf dunkel wird, hält der Bürgermeister für keine gute Idee. Wegen möglichen Gefahren-Szenarien plädiert er für einen Weiterbetrieb in jetziger Taktung. Seltsam, die Ratsmitglieder hatten zu diesem wichtigen Thema so gar keine Beiträge auf dem Zettel, geschweige denn eigene Meinungen vorzubringen. Hinsichtlich Energieeinsparpotenzialen kamen aus dem Gremium keine Ideen. So bleibt es wohl bei der Nachtabschaltung von Stiftskirche und Skywalk. Was die Maßnahme unter dem Strich an Kilowattstunden einsparen wird? Diesbezüglich hielt sich Döbell bedeckt. Ließe sich bestimmt leicht ausrechnen. Man müsste es nur mal tun.  

Entsteht die Kirner Rettungswache neben der Feuerwehr?

Soviel ist sicher, Kirn behält seine Rettungswache! Und das ist gut so. Alles andere wäre auch nicht vermittelbar gewesen. Nur wo? Neuerlichen Äußerungen der Kreis-First-Lady im Öffentlichen Anzeiger zufolge, will die eine neue Wache neben den Kirner Feuerwehr verortet sehen. Zumindest könne sie sich diesen Standort gut vorstellen. Warum nicht, denn die Ausfallstraßen führen in alle Richtungen. Und außerdem, eine Rettungswache muss nicht zwangsläufig am Krankenhaus angesiedelt sein. Die einst favorisierte Zwei-Wachen-Lösung, mit neuen Standorten in Hochstetten-Dhaun und Waldböckelheim, ist endgültig vom Tisch. Die dritte Rettungswache im Soonwald soll kommen und Kirn sowie Bad Sobernheim mit Neubauten gestärkt werden – passt! Nur wann? Nach wie vor sind es nur Absichtserklärungen, die aus dem Kreishaus kommen. Aber immerhin ging dort jemand ein Licht auf. Man sei in der Abstimmung mit den Kassen. Die seien wichtige Kostenträger, heißt es.

Blöd, die Gespräche ziehen sich hin. Mein Gott, das dauert! Leidtragende sind alle zukünftigen Notfallpatienten, denen im Falle eines Falles nicht rasch genug geholfen werden kann, weil Politik und Kassen die Neustrukturierung schon viel zu lange verzögern. Grob fahrlässig wohlgemerkt. Der Kreis hätte das Rettungskonzept vor Jahren schon mit einem Rettungs-Dreieck neu aufstellen können. Der hatte ganz alleine den Hut auf. Die Mär, das fehlende Okay vom Land ständig wiederzukäuen, ist nur noch peinlich. Das Land stand nie auf der Bremse. Im Gegenteil! Schlimm, Dickes und Co haben den Prozess über Jahre hinweg einfach ausgesessen und dem Land den Schwarzen Peter zugeschoben. Dazu fällt dem Blog nur ein einziges Wort ein: Beschämendl! Sei’s drum, den Blick gilt es nunmehr nach vorne zu richten. Die Landrätin ist ja jetzt auf Linie und urplötzlich eine bekennende Anhängerin der Drei-Wachen-Lösung mit allen Konsequenzen. War sie wahrscheinlich schon immer. Sie konnte es halt nicht so zeigen. Wow, die ist ja jetzt eine von uns! Nun kommt aber mal aus dem Quark und schafft Fakten. Notfalls ohne die Zustimmung der Kassen. Schließlich geht es um Menschenleben.    

Hochstetten-Dhaun startet Solar-Offensive an gleich drei Standorten!

Hochstetten-Dhaun vorn? Und wie! Was die erneuerbaren Energien angeht „absolut“. Während andere Kommunen noch zögern, schafft der Ortsgemeinderat Fakten. Hier hat man die Notwendigkeit erkannt. Nahezu einstimmig beschloss das Gremium in seiner heutigen Sitzung die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Teilgebiet „Itzbach- In den weißen Äckern! Den Zuschlag für den Planungsauftrag ging an ein Fachingenieur-Büro. Bravo, der Startknopf ist gedrückt. Bleibt zu hoffen, dass die nächsten Rädchen nunmehr schnell ineinandergreifen, damit 2023 mit der Umsetzung begonnen werden kann. Ambitioniert zwar, aber für lange Bürokratiewege bleibt gerade jetzt so gar keine Zeit.

Warum? Nun, Sonnenenergie wird in der momentanen prekären Energie-Krise mehr denn je benötigt. Das Gesamtvolumen umfasst 33 Hektar Kollektor-Fläche. Die verteilen sich auf insgesamt drei getrennte Solar-Parks, überdies mit drei verschiedenen Projektierern. Die größte Fläche misst 16 Hektar und ist im Alleinbesitz. Die führt vom „Nickel-Hof“ hinunter in die Itzbach. Rund 8,6 Hektar misst der Hang vor Oberhausen, schräg hinunter nach Kirn (Waldeck). Es handelt sich um ein Mischgebiet, weil sich die Gesamtfläche mehrere Eigentümer teilen – darunter auch die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun. Die letzte Fläche von 7,7 Hektar, gehört zum „Itzbacher Hof“ zwischen Karlshof und Oberhausen und verläuft an beiden Seiten des gleichnamigen Baches entlang bis hinunter zum Gesellenplatz.

Alle drei Flächen eint die gute Lage sowie die Uneinsehbarkeit. Passt! Keiner sieht die Kollektoren. Bleibt zu hoffen, das das Genehmigungsverfahren schnell abgewickelt werden kann. Pro Hektar und Jahr erzeugt eine Photovoltaik Freilandanlage 400.000 bis 500.000 Kilowattstunden Strom. Zusammengefasst sind das rund 15 Millionen Kilowattstunden Strom. Gemäß Tabellen reicht das für etwa 6000 4-Personen-Haushalte. Der Blog weiß nicht wie viele Haushalte das Kirner Land zählt, wagt aber die Behauptung, dass das Itzbach-Volumen nahezu für alle ausreichen könnte. Und die Itzbach ist erst der Anfang. Weitere werden folgen. Eben erst später. Überhaupt, die drei Solar-Parks, wenn sie denn in Gänze so kommen sollten, spülen sehr viel Geld in die Kasse der Ortsgemeinde. Abgesehen davon, dass die selbst Pachteinnahmen generiert, verdient die an jeder Kilowattstunde mit.

Streiche Bankfiliale und setze Versicherungsbüro?

Neben dem Laden zieht in Kürze ein Versicherungsbüro ein!

Streiche Bankfiliale und setze Versicherungsbüro oder Heimarbeitsplatz! Viele Jahre unterhielt die Sparkasse Rhein-Nahe eine kleine aber feine Filiale neben dem damals noch Nachbarschaftsladen in Hochstetten. Irgendwann, in grauer Vorzeit, war Schluss. Den Mann am Schalter ersetzte danach ein Geldautomat. Aber auch der Kasten ist längst Geschichte. Soweit so schlecht! Der gefühlt ewige Leerstand findet nunmehr ein Ende. Die Gemeindearbeiter sind gerade damit beschäftigt, den ehemaligen Schalterraum für eine Nachfolgenutzung auszuräumen. Darin sieht es noch immer so aus, als ob der Bankmitarbeiter gerade in Mittagspause verweile. Möbel, Inventar, Papiere, Locher, Tacker, Kugelschreiber, Kaffee-Dose – vieles liegt noch herum. Alles muss raus, doch die Möbel bleiben. Ein frischer Anstrich noch und schon kann Eike Füllman hier seine Büroarbeit aufnehmen.

Nahebrücke: Es läuft die Bohrprüfung!

Die Szenerie ist für die Arbeiter die reine Routine. Der Kernbohrer frisst sich langsam in den Brückenbelag. Durch den Asphalt, durch die Isolation, bist hinunter zum Beton. Was wird die Auswertung ergeben? Ist die Nahe-Brücke hinüber nach Hochstädten noch in einem guten Zustand? Die laienhafte Sichtprüfung lässt diesbezüglich Zweifel aufkommen. Unterhaltungsstau, wohin man nur schaut. Geländer, Gehweg, und auch Fahrbahn vermitteln nicht den besten Eindruck. Fakt ist, hier muss unbedingt saniert werden. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Die heutigen Bohrungen einer Prüffirma werden den Verdacht sicherlich bestätigen. Alles andere würde an ein Wunder grenzen. Der Kreis ist diesbezüglich in der Pflicht. Blöd, der will die Brücke herabstufen und dann an die Ortsgemeinde zurückgeben. Und ausgerechnet in der Phase stehen Sanierungsarbeiten an. Man wird gewiss einen gemeinsamen Weg finden. Blog-Vorschlag: Erst komplett sanieren, dann übergeben – so wird ein Schuh draus. Und mit Sanierung ist nicht nur der Fahrbahnbelag gemeint. Komplett heißt alles: Drüber, drunter und an der Seite – eben einfach alles!  Man darf auf die Ergebnisse des Gutachtens gespannt sein.      

Kirner Bierkrise? Biermischgetränke stehen auf der Kippe. Preissteigerung von bis zu 3 Euro pro Kiste und 20 Cent pro Glas möglich!

Malz, Hopfen, Wasser, Hefe – das sind die einzigen Zutaten, die zur Herstellung deutscher Biere verwendet werden dürfen. Grundlage dafür ist das Reinheitsgebot vom 23. April 1516. Heutzutage braucht es auch CO2. Ohne die Gasunterstützung, keine Abfüllung in die Flaschen. Und wenn nicht abgefüllt werden kann, bleiben die Flaschen leer. Und leere Flaschen kauft keiner im Supermarkt. Warum auch? Blöd, CO2 ist gerade nicht verfügbar. Es herrscht Lieferstopp. Etliche Brauereien im Bundesgebiet mussten deswegen schon ihre Produktion einstellen. Kirn nicht, denn unter dem Schornstein hat man vorgesorgt. Hier verfügt man über eine CO2-Rückgewinnungsanlage. Vorteil, dadurch ist die Verfüllung von Stubbis, Langholz und Fässern gesichert. Nachteil, alle alkoholfreien Biere- und Biermischgetränke drohen auf der Strecke zu bleiben. mehr

In der Verbandsgemeinde Nahe-Glan ticken die Uhren anders!

Der Beitrag über die Verbandsgemeinde-Bummelei hinsichtlich Protokollführung, Versendung und Veröffentlichung im Schneckentempo hat ziemlich weite Kreise gezogen. Sie erinnern sich sicher noch an den Lapsus Start-Bedingungen für das Kirner Freibad sage und schreibe erst zwei Tage vor Saisonende ins Mitteilungsblatt gehoben zu haben. Ein Verwaltungsangestellter der Verbandsgemeinde Nahe-Glan hat den Beitrag gelesen und seine Ansicht per Mail mitgeteilt. Unter dem Dach der dortigen Verwaltung müssen Protokolle innerhalb von 14 Tagen nicht nur geschrieben, sondern auch an die Ratsmitglieder versendet sein. Gravierende Fristverstöße, wie sie im Kirner Land scheinbar üblich seien, wären ein No-Go. Mehr noch: Die hätten zur Folge, dass die Führungsetage den Protokollern aufs Dach steigen würde. Diesbezüglich gebe es klare Zeitvorgaben und Richtlinien, und dies, ohne Wenn und Aber. Ausreden, von wegen Personalmangel oder Zeitnot, werden nicht gelten gelassen. Nun, ein Protokoll innerhalb weniger Tage zu verfassen ist ja auch kein Hexenwerk. Vorteil: es gehen keine Details verloren, wenn die Gedanken noch frisch sind. Wenn im Einzugsgebiet Nahe-Glan solche gravierenden, ja fast schon peinlichen Versäumnisse, auch noch abgedruckt würden, dann wäre Polen offen. Es geht also. Was Bad Sobernheim recht ist, sollte Kirn doch billig sein.    

Komm wir gehen zum Ortsgemeinderat!

Am kommenden Mittwoch, 14. September, ist wieder Elefantentreffen im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Ab 19 Uhr wird dann wieder die große Dorfpolitik vorangetrieben. Gemäß prallvoller Tagesordnung, verspricht die Zusammenkunft zu einer abendfüllenden und interessanten Angelegenheit zu werden. Eventuell wird sogar über ein Ereignis für die Geschichtsbücher abgestimmt? Möglich, denn mit der Planfeststellung gleich dreier Photovoltaik-Parks in der „Itzbach“ Richtung Oberhausen stehen wegweisende Entscheidungen pro Energiewende bevor. Hochstetten-Dhaun denkt nicht nur in erneuerbaren Energien, sondern geht bei der Etablierung vorneweg. Gut so! Also worauf noch warten, liebe Bürger. Die kommende Sitzung wirft ihre Schatten voraus, da muss Bürger doch hin. Neben Dorferneuerungskonzept, Baustellen und Auftragsvergaben, stehen noch andere Eckpunkte auf der Tagesordnung. Mitteilungen und Anfragen runden den öffentlichen Teil ab. Was danach kommt, ist nicht für jedermanns Ohren bestimmt. Pssst, streng geheim! Vielleicht sickert ja was durch. Schauen wir mal!

Das Rätsel ist gelöst: Es kommt ein Funkmast!

Das Rätsel ist gelöst! Und der Blog lag gut mit seiner Vermutung. Auf der Anhöhe des Geologischen Lehrpfades, etwa in Höhe der zweiten Schutzhütte, wird ein Funkmast platziert. Das Leserfoto liefert den Beweis. Auf der Genehmigung steht: Neubau einer Funkübertragungsstelle für den öffentlichen Mobilfunk! Will heißen Funkmast! Mal schauen, wie weit der einmal in den Himmel ragen wird. Hoffentlich nicht zu hoch, denn solche Masten sind nicht gerade das was man als Hingucker bezeichnet. Alles scheint vorbereitet zu sein. Der Schaltkasten steht schon. Es kann nicht mehr lange dauern, bis vom Geologischen Lehrpfad aus Signale gesendet werden.

Der Sportplatz ist kein Hundeklo!

Ein stinkendes Problem in Hochstetten: Kackende Hunde auf dem Sportplatz braucht keiner und will keiner. Ihren Frauchen und Herrchen gehört die rote Karte für grobes Foulspiel erteilt. Sind sie es doch, die Hinterlassenschaften einfach liegenlassen. Nicht allen, aber viel zu vielen ist es sowas von egal, wenn ihre Vierbeiner dicke Haufen auf dem Rasen scheißen. Ihre Denke: „Sieht ja keiner und nach mir die Sintflut!“ Fußballer sind im Regelfall hart im Nehmen, aber mit Hundehaufen in Berührung zu kommen, ist auch für die härtesten Kicker einfach nur eklig. Leider Gottes kein Einzelfall in good old Germany. Überall wird Beschwerde geführt, weil Hundebesitzer sich einfach nicht an Regeln und Vorschriften halten wollen, von gutem Benehmen ganz zu schweigen. Appelle nützen da nur wenig, weil die nicht ins Bewusstsein der Ignoranten durchdringen.

Man neigt regelrecht dazu, alle über einen Kamm zu scheren, was natürlich ungerecht ist. Die schwarzen Schafe erweisen ihrer Zunft somit einen Bärendient. Oftmals ist es eine Frage von Intelligenz und Erziehung, wenn Hundehaufen einfach liegengelassen werden. Es ist eine Tatsache, dass es einige Hundebesitzer gibt, die der Pflicht, den Hundekot zu beseitigen, nicht nachkommen. Der Satz „das tut man nicht“ – ist, was Hundehaufen angeht, nicht jedem präsent. Schade zwar, aber nicht zu ändern. Diesbezüglich wird sich nie was ändern. Wetten? Wahr ist, die meisten Hundebesitzer haben Kotbeutel nicht nur zur Deko dabei, wenn sie mit Fiffi und Co Gassi gehen. Die wissen was sich gehört. Wahr ist aber auch, die Zahl der unbelehrbaren Hohlköpfe hält sich mit denen der Pflichtbewussten die Waage. Leider! Da helfen auch keine aufgestellten Sammelbehälter oder Beutel am Wegesrand. Die wollen ihr Verhalten nicht ändern. Im Gegenteil! In ihrer Welt zahlen sie schließlich Hundesteuer. Da muss man sich nicht bücken und aufsammeln, weil das andere ja ersatzweise für sie tun. Finde den Fehler? Keine Frage, es wird ein ewiger Konflikt ohne Aussicht auf Besserung bleiben, auch für die Fußballer der Spvgg Hochstetten.    

Rätselstunde: Funkmast oder was?

Zeit für eine kleine Rätselrunde: Schaut alle auf das Bild und dann fragt euch: was kommt hier hin? Der Blog hat da so eine Vermutung. Der überlegt mal laut. Ein Plateau auf der Anhöhe des Geologischen Lehrpfades, etwa in Höhe der zweiten Schutzhütte, vier Fundamente mit herausragenden Eisen sowie ein Elektro- oder Schaltkasten nebenan – folgerichtig wäre ein Funkmast von Telekom, Vodafone oder von wem auch immer. Stimmt‘s oder habe ich recht? Ein Windrad scheidet aus. Zu klein! Und außerdem hätte man von so einem Projekt gehört. Es läuft alles auf einen Funkmast hinaus. Wenn es jemand sicher weiß dann her mit der Info.  

Kann die neue Tourismusbroschüre „Entdecken Sie das Kirner Land“ Lust auf die Region wecken? Ja, sie kann!

Ist die neue Tourismusbroschüre des Kirner Landes der ganz große Wurf? Kann die Impulsgeber für die unsere Region? Kann die einen nachhaltigen Boom entwickeln? Kurzum, macht die 27-seitige Hochglanz-Tourismusfibel richtig, richtig Bock auf einen Tripp ins Kirner Land? Schauen wir mal. Ein erstes flüchtiges Durchblättern erzeugt Neugier. Wäre das nicht der Fall, dann flöge die Broschüre in die nächste Ecke oder gleich ganz in die Altpapiertonne. Gut strukturiert, kommen nach und nach alle Pfunde zum Zuge, die das Kirner Land so zu bieten hat. Gut so, nicht kleckern, sondern klotzen. Wandern, Radfahren, Klettern – passt! Dazu Sehenswürdigkeiten, Freizeiteinrichtungen, Burgen und Schlösser. Brauerei und Whiskymuseum runden ein kompaktes Bild ab. Nett gestaltet! Dem Blog gefällt jedenfalls das „Gesamtkunstwerk“.

Wobei, wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. Was fehlt? Beispielsweise die Teufelshütte, eingepackt in eine Wandertour. Daneben kommen die Stadt Kirn im Allgemeinen und der Marktplatz im Besonderen etwas zu kurz. Ein freundliches Foto vom Marktplatz hätte dem Blog schon gereicht. Alleine schon wegen der Gastronomie. Die Hinweise auf die Webseiten von Schloss Dhaun und auch die auf das Romantische Gartenfest sind zwar gut und schön, führen aber auf inaktuelle und veraltete Meldungen und Ansichten. Beim Stöbern darauf werden Reisewillige nur abgeschreckt. Dass manche Radfahr-Schnappschüsse nicht unbedingt im Kirner Land geschossen wurden – geschenkt. Merkt ja keiner. Zugegeben, das sind Kleinigkeiten, aber oftmals geben die den Ausschlag bei der Buchung. Papier ist geduldig. Nachteil: Gedrucktes veraltet recht schnell. Hält die Verbandsgemeinde eine App oder eine Medienausgabe bereit, die ohne größeren Aufwand aktualisiert werden kann? Ganz bestimmt.

Zusammengefasst spiegelt die Broschüre unseren Landstrich gut ab. Mehr an Attraktionen ist nicht. Reicht aber, um Wochenend- und Tagesgäste anzulocken. Große Urlaube dürften ohnehin eher außen vor sein. Wie schaut es mit vorab geschnürten Paketen aus? Für Gruppen und Familien? Diesbezüglich sollten die Touristiker mal ansetzen. Da könnte mehr gehen. Viel mehr! Bleibt die Frage, was kostet die Broschüre? Wie hoch sind die Herstellungskosten? Wahrscheinlich muss die VG einen satten fünfstelligen Betrag überweisen. Viel Geld! Ist es gut angelegtes Geld? Mit entsprechendem Computer Programm und etwas Geschick sowie Phantasie, hätte man die gut und gerne auch in eigenen Regie zusammenbauen können? Ein Gymnasium-Leistungskurs hätte die Broschüre ebenso hinbekommen. Und der Blog hätte sich das Format auch zugetraut. Für weitaus weniger Geld wohlgemerkt. Und was der hinbekommt, schaffen doch die Touristiker allemal. Vielleicht das nächste Mal? 

Das Wort zum Sonntag

GZSZ – Gute Zeiten, schlechte Zeiten! Wie geht es nur weiter. Schaut man heuer sich auf allen Ebenen um, dann überwiegen gerade die schlechten Zeiten. Und wie! Alleine beim Blick auf die Energiekosten kann einem angst und bange werden. Existenzbedrohend ist das, was bei vielen an Wahnsinns-Vorauszahlungen ins Haus flattert. Durchweg schlechte Zeiten meldet auch der Gesundheitssektor. Es geht so gar nichts voran. Traurig, „im Kirner Land nix Neues“ auch und vor allem bei MVZ, Rettungswache oder Krankenhaus. Gerade in Sachen Krankenhaus verheißt die neuerliche bundesweite Entwicklung nichts Gutes. Plant „leck mich fett ich bin vom Fach“, Gesundheitsminister Karl Lauterbach, ein organisiertes Kliniksterben? Letzten Äußerungen nach, schaut es ganz danach aus! Kleinere Anstalten, und dazu gehört auch Kirn, verfügen über keine Abwehrkräfte und sterben daher besonders schnell. Trotz allen anderslautenden Lippenbekenntnissen aus Mainz oder Bad Kreuznach, der Blog will und kann dem Braten nicht trauen. Traurig aber wahr, Kirn ist bei weitem nicht über dem Berg. Im Gegenteil: Kirn verharrt jetzt schon Jahre auf der eigenen Intensivstation und wird noch immer künstlich beatmet. Stabile Lebensgefahr braucht keiner! Der Zustand ist besorgniserregend!

Noch immer kein Termin in Sicht für die offizielle Freigabe der Ortsumfahrung Hochstetten!

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus? Nicht unbedingt! Eigentlich sollte die Feier zur Freigabe der nigelnageneuen Ortsumfahrung Hochstetten längst Geschichte sein. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Der angedachte 3. August platzte. Seither scheint man im Stadium der gemeinsamen Terminfindung festzustecken. Die Tatsache deutet auf einen großen Auflauf an Politprominenz hin. Vielleicht will ja sogar Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) himself aufschlagen, um das symbolische Band zu durchtrennen? Zumindest Landesvertreter dürften sich diese Feier nicht nehmen lassen. Allen voran Verkehrsministerin Daniela Schmitt (FDP). Nicht zu vergessen die vielen Kommunalen aus der Region. Zusammengefasst, wird der gebuchte Caterer ziemlich viele Häppchen vorbereiten müssen. Oder wird „nur“ gegrillt! Deftig und herzhaft, wie es sich auf dem Land gehört? Nichts genaues weiß man nicht, aber vieles deutet auf ein Feuerchen mit einem pickepackevollen Schaukel-Rost darüber hin. Hunsrücker „Stücker“ kommen immer gut. Zurück zur Terminfindung: Merke, wenn auf viele Gäste Rücksicht genommen werden muss, dann ist es von Haus aus schwer ein gemeinsames Zeitfenster zu finden. So ist das nun einmal. Dem Vernehmen nach, ist das der Hauptgrund für die massive Verspätung. Es hakt einfach am Tag, an dem alle können! Auch ein Blaskapelle? Schauen wir mal! Wenn es noch länger dauert, dann kommt auch Glühwein auf dem offenen Feuer, für die dann ja frierenden Gäste, gut.

Unendliche Geschichte Sportplatzbrücke!

Ist das Leistungsverzeichnis für die Sportplatzbrücke mittlerweile fertiggestellt und im Postausgang? Hat das Kirner Ingenieur-Büro Sauer mittlerweile vollumfänglich geliefert? Wegen unterstellt massiver Bummelei bei der Erstellung des dringend notwendigen Leistungsverzeichnisses (LV), schiebt die Ortsgemeinde seit Monaten schon gehörigen Frust. Tendenz, steigend! Und die kommunalen Verantwortlichen nehmen kein Blatt vor den Mund. Verständlich, die vollen Breitseiten auf die Ingenieure, denn die Unzufriedenheit muss sich ja irgendwie entladen. Letzter Stein des Anstoßes im Juli war der Eingang eines ersten Vorentwurfs. Der enthielt jedoch handwerkliche Fehler. Die Berechnungen sind offensichtlich nicht vollumfänglich verwendbar – so lautete zumidist die Erkenntnis. Die Ratssitzung liegt mittlerweile sieben Wochen zurück. Zeit genug, um nachzubessern. Hat das Ingenieurbüro Sauer nachgebessert? Wenn das an seinem Ruf interessiert ist, gewiss. Gehört hat man jedoch (noch) nichts. Man darf schon jetzt auf die nächste Zusammenkunft der Elefantenrunde am 14. September gespannt sein. Fakt ist, und da beißt die Maus keinen Faden ab, in diesem Jahr läuft da wieder nix mehr. Schlimm, die Baukosten dürften unbeirrt weiter in die Höhe schnellen. Brückenprojekt 2023? Maybe! Aber zu welchem Preis? Zur Erinnerung, veranschlagt waren 650 000 Euro. Das Preisschild wird kaum noch zu halten sein.

Gaspreisentwicklung: Haben die Höchstpreise Auswirkungen auf das Kirner Gesellschaftshaus?

Licht aus, Temperatur runter: Die täglichen Meldungen verheißen nichts Gutes. Viele private Haushalte werden sich für den kommenden Winter einen Sparzwang verordnen müssen. Jeder tut eben was er kann. Wie rüstet sich die Verbandsgemeinde Kirner Land gegen die durch den russischen Angriffskrieg mit verursachte Energiekrise? Was haben die umliegenden Ortsgemeinden, was die Stadt Kirn für Möglichkeiten den Gürtel enger zu schnallen? Hat die Verbandsgemeinde einen Notfallplan in der Schublade? Hat die eine Task-Force zusammengestellt? Eine Truppe, die Sparmöglichkeiten für alle auslotet? Es ist höchste Eisenbahn. Die Preise steigen und die Sorge, das Öl und vor allem Gas könnte im Winter knapp und überteuer werden, ist groß. Viele Kommunen haben diesbezüglich schon Spar-Pakete geschnürt. Auch die Verbandsgemeinde? Gehört hat man jedenfalls (noch) nichts. Der nächste Winter kommt bestimmt. Daher ist rechtzeitige Vorsorge dringend geboten. Was wäre behördlicherseits möglich?

Nun, in der kommenden Heizperiode könnte man die Temperaturen in den Verwaltungsgebäuden – aber auch in den Sport- und Mehrzweckhallen – absenken. Um weitere Energie-Sparpotenziale zu erschließen, wäre es dienlich, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung in der Heizperiode verstärkt ins Homeoffice zu schicken. Damit würde eine Reduzierung der Betriebszeiten in öffentlichen Gebäuden einhergehen. Die werden mit Gas geheizt. Was könnte noch helfen? Alle Kommunen könnten bei der Straßenbeleuchtung sparen. Kein warmes Wasser mehr in den öffentlichen Gebäuden und, und, und. Hat die Verbandsgemeinde ein Maßnahmenpaket geschnürt? Existiert eine To-do-Liste? Gab es schon einen internen „Energiegipfel“. Wohl kaum! gehört hat man jedenfalls nichts davon! Wird Zeit, dass man mal Milch gibt.

Frage: Was ist mit den großen Gebäuden, etwa dem Gesellschaftshaus in Kirn? Das wird mit Gas geheizt. Kann oder besser will die Stadt die kommende Heizperiode durchstehen. Alternative – dicht machen? Diesbezüglich darf und wird es keine Denkverbote geben. Bürgermeister Frank Ensminger setzt alles auf den Prüfstand. Der it mittendrin im Thema. Tür zu wäre nur folgerichtig und konsequent, wenn zu erwarten wäre, dass die Heizpreise durch die Decke gehen könnten. Und der Heizpreis lässt sich leicht hochrechnen. Das ist einfache Mathematik.

Eine weiter so scheint jedenfalls ausgeschlossen zu sein. Anderswo ist man gedanklich sowie kommunikativ viel weiter. Wahrscheinlich will man sich in der VG noch sammeln, um sich dann zeitnah dem Thema zu widmen. „Zeitnah“, ohnehin das Zauberwort oder so etwas wie die verbale Allzweckwaffe in der Kirner Verwaltung schlechthin. Dabei wäre Eile dringend geboten.   

Stadtfilm: Was Meisenheim recht ist, sollte Kirn billig sein!

Nach Meisenheim blicken heißt lernen? Maybe! Über die Perle am Glan geht gerade ein Image-Streifen im Internet steil. Dem Regisseur ist es gelungen das schmucke Städtchen mit all seinen Facetten zauberhaft in Szene zu setzen. Hut ab, die vier Minuten schönster Sequenzen, noch dazu untermalt mit passender klassischer Musik, wecken Lust auf einen Besuch. Viel mehr Werbung geht nicht. Und das Filmchen war nicht einmal teuer, wie Stadtbürgermeister, Gerhard Heil, auf Nachfrage bestätigte. Die Dokumentation kommt an. Mehr noch: Der Blog könnte sich sehr gut eine ähnliche Variante über Kirn vorstellen. Sehenswürdigkeiten gibt es auch im Mittelzentrum zu Genüge. Nicht zu vergessen die infrastrukturellen Pfunde – etwa Schwimmbad, Brauerei, Kyrburg und, und, und. Dass Kirn Filme machen kann, hat der Weihnachtsfilm während der Corona-Hochzeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Seinerzeit führte die VHS Regie. Die Filmemacher dort können sicher auch Werbefilm. Wo ein Wille ist, ist auch eine Kamera. Das fertige Produkt müsste man dann nur noch online stellen und auf der Kirner Stadtseite hochladen. Bekanntlich hat sich die VG ja auch einen Image-Film auf die Fahnen geschrieben. Mit echten Profis und so. Frischer Schwung, Thomas Jung, hatte den bereits in sein Wahlprogramm aufgenommen. Lang, lang ist es her. Bisher ist das Vorhaben eher in der Kategorie Science-Fiction anzusiedeln. Es tut sich nichts. Warum nicht vorpreschen? Kann Kirn Stadtfilm? Warum nicht! Dem Blog würde es gefallen.    

Das Bäckerhandwerk steht am Scheideweg!

„Neulich beim Bäcker…“ – Finanzminister Christian Lindner (FDP) hat ja immer ein besonderes Ohr an den Menschen, wenn er in der Backstube um die Ecke seine Backwaren einkauft. Und dann verpackt er seine Theken-Erfahrungen stets in seinen Reden, um den Bogen zu den Sorgen und Nöten der einfachen Bevölkerung zu spannen. Seine Bäckerei-Vergleiche sind nicht nur legendär, sondern haben auch Methode. Jetzt kann es für den Herr der Finanzen allerdings eng werden, denn immer mehr Bäcker müssen aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben. Nicht auszudenken, wenn Lindner keinen Bäcker mehr in seiner Nähe fände? Nicht von der Hand zu weisen, weil die Handwerker wegen Energiekosten sowie Personalknappheit die Öffnungszeiten reduzieren oder gleich ganz dicht machen müssen. Keine Insolvenz, nur mal eben Pause!

Die sind ja nicht gleich pleite, wenn die Verluste überwiegen, wie wir ja jetzt alle lernen durften. Sie haben nur kein Geld mehr. Wo geht Lindner im schlimmsten Fall der Fälle hin? Zum Metzger? Zum Gemüsehändler? Blöd, auch die knapsen am Existenzminimum. Schwierig! Angenommen der smarte Christian würde das Kirner Land seine Heimat nennen, sagen wir an der Nahe rund um Simmertal. Der müsste dann zum Bäcker nach Martinstein oder Hochstetten pilgern. In Hochstetten öffnet die Filiale nur noch morgens. Beim Jost-Pavillon am Bahnhof ist ebenso, und das ist neu, um 12 Uhr Schluss. Von wegen Service bis in die Abendstunden hinein. Merke, verkürzte Öffnungszeiten sind nicht selten sogar die Vorboten von endgültigen Geschäftsaufgaben. Und das Naheland ist überall. Egal wie, das Bäckerhandwerk steht am bitteren Scheideweg. Es steht zu befürchten, dass die Discounter den kleinen Betrieben endgültig das Wasser abgraben. Der Satz „neulich beim Bäcker…“ wird man früher oder später wohl auf dem Friedhof der ausgestorbenen Redensarten begraben müssen.  

Schienenersatzverkehr ausbaufähig: Ärgernis für Vlexx-Pendler!

Vlexx erklärt die Welt. Ihre  Welt. Darin geht es um den Schienenersatzverkehr zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn. Wir wissen ja alle, dass wegen Sanierung der Bahnhalt Hochstetten / Nahe bis auf Weiteres gesperrt ist und Züge dort nicht halten können. Berufspendler sind ganz schön gekniffen, weil, ja weil der Ersatzverkehr so gar nicht funktionieren will. Aus der Sicht Betroffener, bleibt der ein großes Mysterium! Eine Wundertüte sozusagen? Stellvertretend steht Kai Engbarth. Der Pendler stellt sich jeden Tag neuen Herausforderungen. Der könnte ein Buch schreiben. In der Einleitung müsste dann stehen: Der Schienenersatzverkehr wird von einem Taxiservice organisiert und durchgeführt. Blöderweise weiß das keiner! Entsprechende Hinweise, Fehlanzeige. Guter Service geht anders. Wobei, Service und Vlexx, ist seit je her ein Widerspruch in sich. Und hat man dann mal ein Taxi erwischt, ist der Fahrer von einer fast schon unerträglichen Freundlichkeit beseelt. So schreibt es Pendler Engbarth humorvoll dem Blog ins Stammbuch. Da kommt Tag für Tag Freude auf. Engbarth beschwert sich weiter: „Die Informationen der Vlexx Website sind unzureichend!“ Der Blog möge doch den Umstand bitte mal verbreiten. Aber gerne doch! Wohl dem, der nicht auf den Schienenersatzverkehr angewiesen ist.

Versuchsballon: Dämmerschoppen bei der Spvgg Hochstetten!

Der Blog versteht sich gerne auch als Werbeplattform für dörfliche Neuigkeiten. Und der angedachte wöchentliche „Freitags-Dämmerschoppen“ der Spvgg Hochstetten ist eine Neuigkeit. Der verdient es auf dieser etwas anderen Plattform in den Fokus gerückt zu werden. Warum? Nun, Geistesblitze gilt es zu unterstützen. Und überhaupt, mit der Internetseite erreicht man schließlich (fast) jeden. Die Mitglieder der Fußballfamilie wollen das Vakuum in der dörflichen Kneipenlandschaft schließen. Hipp, hipp, hurra! Vorab, eine kleine, aber feine Korrektur der Vollständigkeit halber! Es stimmt nämlich nicht so ganz, dass mit dem Landhaus St. Johannisberg und dem Wappensaal, so die Initiatoren aus dem Clubheim, nur zwei mickrige Anlaufstellen für ein gepflegtes Bierchen unter der Woche zur Verfügung stünden. Aller guten Dinge sind in dieser Angelegenheit drei. Aber geschenkt, dass das „Döner-Angebot“, eine tagtäglich ausgiebig genutzte Einkehrmöglichkeit, noch dazu in bester Lage, im Artikel keine Erwähnung fand. Wobei, der Imbiss mit Außen-Terrasse, kann auf eine treue Feierabendbierchen-Fangemeinde bauen. Die ist demnach versorgt.

Egal, der Weg zum Sportplatz soll sich zukünftig also auch abseits des Fußballgeschehens auszahlen und vor allem positiv auf die Dorfgemeinschaft auswirken. Warum nicht! Kann man mit diesem Angebot an die guten alten Zeiten anknüpfen, als an den Tischen des Sportlerheims regelmäßig Skat gedroschen wurde und nach dem Trainingsbetrieb bis in die Nacht hinein an der Theke die Post abging? Schauen wir mal! Der Blog hat diesbezüglich so seine Zweifel, aber ein Versuch ist der Vorstoß allemal wert. Wünschenswert wäre, wenn man mit dem Dämmerschoppen-Angebot auch diejenigen auf den Sportplatz locken könnte, die nicht unbedingt zum Kreis der „üblichen Verdächtigen“ gehören. Menschen, die von Haus aus eher zurückhaltend auf Kneipentreffen reagieren. Ob das gelingt? Man wird sehen!

Neues Lokal in Kirn: Startschuss für „Burger Bro’s“: ist heute um 12 Uhr mittags!

Lust auf Burger! Kein Problem! Die neue Anlaufstelle „Burger Bro’s“ im ehemaligen Café Schläger startet heute um 12 Uhr. Das junge Team hat sich auf einen Ansturm von Gästen vorbereitet und noch dazu ein attraktives Lockangebot rausgehauen. Die ersten 100 Burger, die über die nigelnagelneue Theke gehen, kosten lediglich 1 Euro. Mehr Schnäppchen nicht! Die Macher versprechen Burger vom Allerfeinsten. Müssen die auch, denn die Konkurrenz ist groß. Statt Schwarzwälder Kirschtorte jetzt also Burger. Warum nicht? Das Ladenlokal ist komplett neu gestaltet worden. Alles kam raus, was auch nur im Entferntesten an das ehemalige Café erinnert. Frisch, jung und hipp – passt! Jetzt gilt es den vollmundigen Versprechen des Betreibers aus Mainz auch Taten folgen zu lassen. Der Blog wird sich über kurz oder lang mal einen Burger genehmigen. Der liebt die Dinger. Und der kennt sich aus. Also, worauf noch warten liebe Kirner: Der Burger-Laden legt in diesen Minuten los. Da muss man doch hin!Und ob! Schlag 12 Uhr bildete sich schon eine lange Schlange.

Kostenfalle Nahebrücke: Wird die in Kürze vom Kreis heragbestuft zu einer Dorfbrücke?

Unterhaltungsstau, wohin man nur schaut!

„Über sieben Brücken musst Du gehen…“ – Eine Textzeile, die so gut wie jeder kennt, die eine hohe Symbolik in sich trägt. In Hochstetten-Dhaun ist die allerdings eine andere. Dort hat es gleich drei mehr oder weniger wichtige Brücken, die allerdings einem kräftigen Unterhaltungsstau unterliegen. Das Projekt Sportplatzbrücke stottert zwar, läuft aber. Sorgenkinder sind vor allem Bahn- und Nahebrücke. Beide sind marode sowie in der Oberflächenbeschaffenheit äußerst makelbehaftet. Ganz zu schweigen von der Optik. Fazit: Beide Brücken eint ihr grauseliger Zustand. Nun hat die Ortsgemeinde ein Problem. Die Nahebrücke soll in die Zuständigkeit der Ortsgemeinde fallen. Derzeit hat der Kreis den Hut auf. Und das ist auch gut so. Der ist in der Verantwortung. Blöd nur, der möchte eine Rückübertragung auf die Ortsgemeinde unbedingt forcieren. Erst Sanieren, dann Schenken – so wird ein Schuh draus. Auf einen schnellen Deal sollte sich die Ortsgemeinde keinesfalls einlassen. Die Kostenfalle braucht nämlich keiner! Ob man sich einigt? Schauen wir mal. In dieser Angelegenheit haben wohl schon erste Spitzen-Gespräche stattgefunden. Kam man sich näher? Nix genaues weiß man nicht! Beste Chancen auf eine baldige Sanierung hat noch die stark beanspruchte Bahnbrücke. Im Nachgang der Maßnahmen Ortsumfahrung, scheint eine Instandsetzung – zumindest des Fahrbahnbelages – nicht ausgeschlossen zu sein.

Glasfaser-Info-Veranstaltung in Hochstetten: Westnetz unterbreitet ein Angebot, dass man nicht ablehnen kann!

Der Blog muss nicht lange überlegen. Der ist mit von der Partie, wenn E.ON das schnelle Internet in der Ortgemeinde verlegt. Anfang nächsten Jahres will man loslegen. Die Informationsveranstaltung im Bürgerhaus „Haus Horbach“, vor knapp 100 Bewohnern, hat letzte Zweifel ausgeräumt. Wobei, die waren insgesamt auch nur dürftig ausgeprägt. Die galten mehr den Baumaßnahmen. Westnetz beruhigt: Man greife nur auf regionale Bauunternehmen zurück und garantiere somit nicht nur einen reibungslosen Verlauf, sondern auch eine fachgerechte Ausführung – passt! Keine Rumänen und keine Bulgaren, die anderswo – Kreis Birkenfeld – für Murks stehen, werden in Hochstetten aufschlagen. Die Rahmenbedingungen stimmen also.

Auch die Zeitschiene? Westnetz plant mit sechs Monaten Bauzeit bis zur Freischaltung. Wow, nur sechs Monate für die komplette Versorgung in den Ortsteilen klingt ambitioniert. Zwei, drei Monate länger, wäre ja auch noch top? „Nein, das bekommen wir hin, weil wir die Kapazitäten haben, erläutert die Dame von Westnetz.“ Chapeau! Juhu, der Blog wird schon im Herbst 2023 auf der schnellen Internetwelle reiten. Und auch das Angebot ist nicht von schlechten Eltern. Hausanschluss für umme, wenn man sich für einen Wechsel zu E.ON bis zum 30. November entschließt. Das Unternehmen regelt alle Vertragsangelegenheiten mit dem alten Anbieter – was will man mehr. Wer da nicht mitmacht, dem ist nicht mehr zu helfen. Gut, man muss sich vertraglich an das Unternehmen binden. Jedoch sind die Bedingungen akzeptabel. Zusammengefasst, das Projekt Glasfaserausbau hat keinen Haken. Zumindest findet der Blog keinen.  

Nähere Infos unter eon.highspeed.com/hochstetten-dhaun sowie persönlichem Beratungstermin unter 06751/8552980.

Gewitter: Elf Liter Niederschlag in der Nacht!

Es gibt nichts Schöneres, als vom kuscheligen Bett aus Starkregen auf dem Dach wahrzunehmen. Wenn Regen auf das Dach prasselt, wirkt das fast schon beruhigend. Ein kleines, aber feines Gewitter bescherte Hochstetten in den frühen Morgenstunden elf Liter Niederschlag. Kurz, aber knackig! Immerhin! Man freut sich ja mittlerweile über jeden Tropfen. Zusammengefasst, notierte der Blog für den noch jungen September bereits 23 Liter Regen auf dem Kalender. Das ist schon mehr als das doppelte gegenüber dem kompletten August. Weiter so! Vielleicht sind ja heute noch einige Schauer und Gewitter unterwegs. Es braucht noch viele weitere Niederschlagsmengen, um der massiven Trockenheit entgegenzuwirken. Für die Regenfässer hat die Menge gereicht. Die sind wieder voll.

Hoffentlich geht das gut mit dem schnellen Glasfaserausbau in Hochstetten! Heute Bürgerversammlung!

Der Blog hat schon sein Startset!

Der Blog wird mit von der Partie sein, wenn der Startknopf für das schnelle Glasfasernetz in Hochstetten-Dhaun gedrückt wird. Ehrlich, der Deal von E.ON ist alternativlos. Das Unternehmen hat den Hut auf bei der Highspeed-Umsetzung. Und das sorgt auch für die Hausanschlüsse. Unentgeltlich, wohlgemerkt! Dass man sich vertraglich binden muss – geschenkt. Wie viele andere auch, wird der Blog eben wechseln müssen. Und? Die Formalitäten werden alle von E.ON erledigt. Man muss nur unterschreiben, heißt es in der Werbebroschüre. Dann dürfen wir alle mal gespannt, inwieweit den vollmundigen Versprechen auch Taten folgen und Bauarbeiten sowie Freischaltung reibungslos über die Bühne gehen. Wer mehr erfahren will, dem sei der Infoabend heute im Bürgerhaus „Haus „Horbach, 19 Uhr, ans Herz gelegt. Unter Meldungen auf der VG-Internetseite findet man keine Infos. Finde den Fehler?

Hinsichtlich Umsetzung werden mitunter regelrechte Horrormeldungen verbreitet. Beispiel aus dem Kreis Birkenfeld. Wie die Nahe Zeitung unter der Woche berichtete, spielen sich dort regelrechten Dramen in den Dörfern ab. Baustellen-Dramen im XXL-Format braucht allerdings keiner so wirklich. Baustellen, an denen über Monate nichts geschieht, blockierte Hauseinfahrten, Murks, versprochene Internetanschlüsse, die nicht rechtzeitig fertig werden und, und, und. Es läuft vieles schief in den Ortschaften. Viele halten das Projekt sogar für eine unendliche Geschichte. Hoffnungsvoll klingt anders. Die Ortsgemeinde, allen voran Bürgermeister Hans Helmut Döbell, wird auf der Hut sein müssen, wenn die Subunternehmen von den Subunternehmen aus Bulgarien oder Rumänien aufschlagen, um in Hochstetten die Leitungen zu verlegen. Sprachbarrieren sind vorprogrammiert. Und die Qualität der Ausführung lässt meist zu wünschen übrig, wie Betroffene aus dem Kreis Birkenfeld dem Redakteur in den Block diktierten. Muss nicht sein, kann aber sein.

Zusammengefasst, verheißt das Projekt rein baulich geurteilt nichts Gutes. Vielleicht läuft in Hochstetten-Dhaun aber auch alles rund. Jedenfalls sollte die Ortsgemeinde sich wappnen, um nicht auf die Schnauze zu fallen. Schnelles Internet ist nur dann gut und schön sowie erstrebenswert, wenn auch die Umsetzung seriös und zuverlässig über die Bühne geht. Das sollte man sich von E.ON garantieren lassen.

Keine Bahnen gespannt: Absolutes Chaos und wildes durcheinander beim Kirner Hundeschwimmen!

Das ging ja völlig in die Hose! Laut Aussage seines Frauchens konnte der irische Wasserspaniel und Leistungsschwimmer Bello, sein Pensum am Abschlusstag des Kirner Freibandes bei weitem nicht erfüllen. Herrchen und Hund zeigten sich not amused über die Zustände im Becken. Der Grund: Es waren keine Bahnketten gespannt, sodass dem leistungsorientierten Vierbeiner, den eine nahezu wasserundurchlässiger Unterwolle gegen Kälte schützt, stets bloß herumtollende und vom Beckenrand springende Artgenossen in die Quere kamen. Es herrschte ein wildes Durcheinander. Alle waren total aufgeregt und aufgedreht – wie bei einem Hundegeburtstag. Disziplin und Ordnung, Fehlanzeige! Ab und zu gab es sogar üble Raufereien oder Beißereien. Anwesende Tierärzte sowie Hundeflüsterer mussten allerdings nicht eingreifen. Wie dem meisterschaftserfahrenen austrainierten Hunde-Leistungsschwimmer der Kaderschmiede Hunsrück, erging es auch einem Labrador-Rüden sowie einer Golden Retriever-Dame. Nicht zu vergessen die beiden Spanischen und Portugiesischen Wasserhunde, die wegen den zu erwartenden Bahnen extra aus dem Ausland anreisten. „Wenn nicht in Kirn, wo dann?“

„Die wollen doch schwimmen und nicht nur immerzu spielen“, erklären ihre Herrchen am Beckenrand. Sei’s drum, Bello hatte es frühzeitig satt. Nach für ihn nur enttäuschenden 100 Metern Hundekraul, noch dazu in einer grottenschlechten Zeit, ließ er sich von seinem zweibeinigen Freund außerhalb des Wassers streicheln: Jaa, ein ganz Feiner bist du. Ja.“ Schnell spaltete sich die Hundeschwimmer-Community am Abschlusstag in zwei Lager. Und das alles nur weil die Bademeister die Bahnketten nicht spannten. Aber gut, die sind wahrscheinlich nicht vertraut mit Hunden und ihren Bedürfnissen auf einen geregelten Schwimmbetrieb. Dabei gilt doch die Baderegel Nummer eins: Was den Zweibeinern recht ist, ist den Vierbeinern billig. Die Hundeschwimmer-Profis, gut zu erkennen an ihren einheitlichen Blümchenbadekappen, wurden nach kurzer aber intensiver Wasserwitterungsaufnahme wieder an die Leine genommen und mit Leckerlis für entgangene Freuden entschädigt. Da wollten die mal gesittet ihre Bahnen ziehen und dann so ein Tollhaus-Becken. Pfui! „Komm, Bello, das wilde Durcheinander müssen wir uns nicht geben“! Manche Bademeister können einfach nicht mit Hunden, schimpft Herrchen beim Gehen. Wegen solchen Menschen verkommt Hundeschwimmen nur noch zu einem reinen Vergnügen. Recht hat er!

Geht es jetzt los? Schwerer Mulcher markierte den Straßenverlauf im Neubaugebiet „Scheiberling“!

Das Baugebiet „Im Scheiberling“ Richtung Simmertal in Hochstetten will keiner und braucht keiner. Zumindest, wenn es nach der Mehrheit der Ortsbewohner geht, könnte man das Projekt getrost in die Tonne kloppen. Dennoch, in Kürze wird es wohl losgehen. Wen jucken schon Protestnoten, wenn es politisch gewollt ist? Die Tage hat ein Raupen-Mulcher schon einmal eine Schneise in die Landschaft gefressen. Die spätere Straße lässt sich somit prima erkennen. Die Ringstraße mit Versorgungsleitungen anzubinden, ist aufwendig. Die Abwasserrohre aus dem Hause SIMONA warten wohl schon am Lager auf ihren Einbau. Nebenbei bemerkt, aufwendig bedeutet in der Regel teuer. Nutzen und Ertrag stehen hier in einem krassen Missverhältnis, ganz zu schweigen von damit einhergehenden weiteren Versiegelungen. Es braucht eine „Druckleitung mit Hebeanlage, um den Kanal an den „Ameisacker“ überhaupt anbinden zu können. Das wird ebenso teuer! In einer Hanglage überhaupt eine Hebeanlage installieren zu müssen, hat schon etwas von einem baulichen Offenbarungseid.

Das Oberflächenwasser lässt sich schon gar nicht an das Kanalnetz anschließen. Es braucht ein Auffangbecken mit Ableitung Richtung Simmertal. Wieder teuer! Etwas problematisch dürfte die Topografie daherkommen. Die Stichstraße anzulegen ist zwar Routine, aber zeitaufwendig. Wieder teuer! Apropos Straße. Das Teilstück zwischen Altestraße und dem ersten Bauplatz misst rund 350 Meter. Verlorene Meter, weil keine Bebauung links und rechts möglich ist. Eine Umlegung auf Anlieger dürfte nicht vollumfänglich möglich sein. Wieder teuer! Die Baupreise gehen derzeit durch die Decke. Wieder teuer! Teuer, teuer, teuer, teuer! Zusammengenommen wird das Neubaugebiet in der Erschließung finanziell völlig aus dem Ruder laufen. Das Schneider-Angebot von 1,8 Millionen Euro ist fürwahr kein Pappenstiel. Bei den derzeitigen Preissprüngen, sind 2 Millionen Euro aber eher wahrscheinlich. Diesbezüglich legt sich der Blog mal weit aus dem Fenster.

Das Wort zum Sonntag

Nach Hennweiler blicken heißt lernen? Auf alle Fälle! Vieles läuft da oben richtig, richtig gut. Das quirlige Dorf hat es tatsächlich geschafft, einen Nachbarschaftsladen auf Basis eines Vereins erfolgreich im Dorfgefüge zu etablieren. Und das seit etlichen Jahren schon. Mehr noch: Die Gemeinschaft hat sich jetzt sogar mit einem schmucken Neubau belohnt. Bravo und Glückwunsch an alle Beteiligten. Wenn alle an einem Strang ziehen, kann unter dem Strich nur was Gutes herauskommen. Übrigens, in Hochstetten-Dhaun hatte es auch einmal einen Nachbarschaftsladen. Lang, lang ist es her mit einem seinerzeit ebenso Leuchtturmprojekt, welches sich allerdings recht fix überlebte. Man gab das Projekt auf, auch und vor allem aus wirtschaftlichen Gründen. Seither gaben sich die Pächter mehr oder weniger erfolgreich die Klinke in die Hand. Seit ein paar Jahren hat sich die Martinsteiner Bäckerei Fickinger hier einen Standort aufgebaut. Die Ortsumfahrung beschert der Zweigstelle nunmehr empfindliche Einbußen, sodass der „Laden“ nur noch am Vormittag öffnet. Personell wurde auch schon massiv heruntergefahren. Unter der Woche müssen die Mädels alleine den Geschäftsbetrieb wuppen. Bleibt zu hoffen, dass sich der Pächter im Hinterstübchen nicht mit Abschiedsgedanken trägt. Das wäre dann der Supergau für Hochstetten-Dhaun und seine Bewohner.     

Kein Sperrbezirk und kein Sextourismus in Simmertal erwünscht! Alternative Hochstetten?

Einmalig — Anders

Tabledance, nein danke: Es lebe die Sexualmoral! Schlechte Nachrichten also für alle Rotlichtmilieu-Fans! Die Ortsgemeinde Simmertal hat sich in einer Dringlichkeitssitzung gegen die Ansiedlung einer Meile der Sünde vor der Ortschaft ausgesprochen. Haben die politischen Entscheider verantwortungsbewusst gehandelt, weil sie keinen Sperrbezirk erlauben? Die einen sagen so, die anderen so. Den Anhängern des künstlerisch gewiss hochanspruchsvollen Tanzes hat man mit dem Veto sicherlich einen Bärendienst erwiesen. Die müssen weiterhin weite Weg für ihr gewiss rein sportlich ambitioniertes Ästhetik-Vergnügen auf sich nehmen. Dumm gelaufen, das Gute war so nah und ist nun doch wieder so fern! Verreck, jetzt wollte sich einmal die hohe Stangen-Kunst im Kirner Land ansiedeln und dann das. Gemein, das älteste Gewerbe der Welt muss für die schönste Nebensache der Welt draußen bleiben, weil sich prüde Politiker gegen Verstöße von konservativen Sekundärtugenden stemmen? Man stelle sich nur vor, zusammen mit der Martinsteiner „Haus-Nummer-8-Open-Variante“, hätte man dann von einer regelrechten „Erotik-Meile“, mit allen dazugehörigen „schmutzigen“ Facetten – analog der Platzhirsche im Rhein-Main-Gebiet – profitieren können. Die Gewerbesteuereinnahmen wären nur so gesprudelt!

Schluss, aus, vorbei! Chance vertan? Gibt aber immer Schlimmeres! Brave Ratsmitglieder haben gegen den geplanten Tanzclub gestimmt, um nicht das böse Wort Puff zu schreiben. Für manche gut, für manche leider! Hurra, es lebe das gesittete ländliche Bürgertum. Der Rat hat entschlossen reagiert und einem Erotikbetrieb das Baugesuch verweigert. Dabei wurden in  grauer Vorzeit in solchen und ähnlichen Etablissements mitunter „fruchtbare“ Politik-Geschichte geschrieben. Erfahrungsgemäß reifen in entspannter, lockerer und gelöster Atmosphäre die besten kommunalen Männer-Entscheidungen, natürlich alle nur selbstlos im Auftrag und zum Wohle der Bürger. Auf Spesenkosten wohlgemerkt. Hätte, hätte Fahrradkette. Wahrscheinlich besser so! Mehr noch: Man will jetzt sogar präventiv ein generelles Rotlichtverbot für Simmertal erlassen. Kein erotisches Gewerbe jetzt und in Zukunft – passt! Freunde der Puff-Szene, ihr müsst jetzt tapfer sein und euch weiter in Geduld üben!

Nur mal so nebenbei bemerkt, sozusagen als kleiner Tipp für den Tabledance-Investor: Im neuen Industriegebiet in Hochstetten sind noch Flächen im ehemaligen Bowling-Center frei. Dort, wo man einst eine ruhige Kugel schieben konnte, ließe sich doch prima eine schnelle Nummer… – ach lassen wir lieber die Anzüglichkeiten an dieser Stelle. Der Eigentümer bietet jedenfalls Gewerbeflächen an wie Sauerbier. Da hat es Platz im Überfluss und da ist „Mann“ geschützt von neugierigen Blicken. Vielleicht geht da ja was mit dem ältesten Gewerbe? Ist Hochstetten offen für Tabledance? Vorteil, da hat der Ortsbürgermeister seine Finger im Spiel und wenn der ein Geschäft nur wittert, dann könnte das, anders wie im „spießigen“ Simmertal, mit der künstlerischen Grazie an den Stangen flutschen.

Ist der Radweg im „Tunnel“ zu schmal?

Birgt der Radweg hinter dem Lattenzaun ein erhöhtes Unfallrisiko? Konkret in einer etwas unübersichtlichen Passage, in Höhe der Gabionen-Wand in einer langgezogenen Kurve, in Richtung Kirn? Eine besorgte Einwohnerin meldete sich diesbezüglich während der letzten Ortsgemeinderatssitzung zu Wort. Sie habe im Begegnungsverkehr negative Erfahrungen mit einer flotten Radfahrergruppe sammeln müssen. In der, aus ihrer Wahrnehmung recht unübersichtlichen Engstelle, gestalte sich ein sicheres Fahren, auch und gerade bei Gegenverkehr, schwierig. Sie bat die Ortsgemeinde, diesen Umstand zu überprüfen. Man werde ihre Beobachtung an den zuständigen Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Bad Kreuznach weitergeben, versprach Bürgermeister Hans Helmut Döbell. Der Blog hat sich die Situation einmal angeschaut. Der ist schon öfters diese Strecke entlanggeradelt, und dies, stets ohne Probleme.

Fürwahr, der Radweg wirkt in diesem Bereich, zwischen Hangbefestigung und Schallschutzwand, erdrückend. Die subjektive optische Wahrnehmung lässt den Radweg in dieser „Schlucht“schmäler erscheinen, was der objektiv aber nicht ist. Wenn alle Radfahrer sich an das Rechtsfahrgebot halten, dann lässt dieser sich selbst im Begegnungsverkehr, mit einem oder mehreren Radlern, gefahrlos benutzen. Über allem schwebt der generelle Grundsatz der gegenseitigen Rücksichtnahme und einer Anpassung von Geschwindigkeit und Fahrverhalten im fließenden Verkehr – gerade entlang unübersichtlicher Stellen. Aus Sicht des Blogs besteht hier kein baulicher Handlungsbedarf. Um sicher zu gehen, könnte man auf eine „Eng- oder Gefahrenstelle“ mit entsprechenden Schildern rechtzeitig hinweisen. Eine Warnung kann ja nicht schaden. Das kostet nicht viel und lässt sich ohne großen Aufwand umsetzen.       

Bummel-Verbandsgemeinde! Niederschrift erst 4 Monate später im Mitteilungsblatt!

Wie himmelschreiend ist das denn? In der gleichen Woche, in der das Kirner Freibad die Badesaison nach einem Jahrhundertsommer beendet, kommt die Verbandsgemeinde mit dem Protokoll der VG-Ratssitzung vom 3. Mai um die Ecke. Unfassbare vier Monate hat man gebraucht, um die Tagesordnungspunkte im Mitteilungsblatt abzubilden. Ohne Worte! Kurios, einer der vielen Sachthemen seinerzeit war die Festlegung von etlichen Rahmenbedingungen für den kompletten Sommer-Badebetrieb. Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Mehrfachkarten, Corona-Regeln und, und, und – passt! Ganze drei Tage vor der Schließung am Sonntag erreichen die Saison-Infos nunmehr die potenziellen Badegäste über die eigene Präsentationsplattform schlechthin. Die Saison-Bedingungen werden bekanntgegeben, wenn das Schwimmbad schließt, das nennt man dann ja wohl Treppenwitz des Jahres.

Spät ist besser als nie? Naja, der Spruch greift auch nicht immer. Warum erst jetzt? Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man lauthals über die längst überfällige Niederschrift oder Botschaft lachen. Die Verwaltung, inklusive der politisch Verantwortlichen, sollten sich für diese Bummelei in XXL-Format in die Ecke stellen und schämen. Aber sowas von! Ein Sitzungsprotokoll niederzuschreiben ist ein Klacks. Das schaffen pfiffige Praktikanten innerhalb von einer Stunde, hochdotierte Verwalter in 30 Minuten. Die Verbandsgemeinde sollte unbedingt ihren eigenen Zeitkompass nachjustieren. Was Protokolle angeht, ist die bekanntlich ja Wiederholungstäter. Müssen diesbezüglich nicht Fristen eingehalten werden? Ein Fall für den Fakten-Check. Ehrlich, wenn man so einfache Formalien nicht zeitnah auf die Reihe bekommt, wie will man dann bitteschön die großen Themen, etwa Ärztehaus, wuppen? Dem Blog fehlt da jegliche Phantasie. Zwei, drei Wochen okay, aber gleich vier Monate Zeitspanne zwischen Sitzung und Veröffentlichung gehen gar nicht. In diesem Monat ist noch eine VG-Ratssitzung terminiert. Die Niederschrift kommt dann vielleicht am „Dicke Donnerstag“ 2023 ins Blatt. Helau!  

Kamera nachgehakt: Noch immer keine Live-Bilder vom Skywalk!

Am 20. Januar 2015 wurde der Nahe-Skywalk in Hochstetten-Dhaun mit viel Tamtam und politischen Ehrengästen, darunter auch die damalige grüne Wirtschaftsministerin Eveline Lemke, eröffnet. Man kann ruhigen Gewissens attestieren, dass der sich zu einem kleinen aber feinen „Tourismus-Magneten“ entwickelt hat. Keine Frage, der Skywalk hat den Wildgrafen-Wanderweg massiv aufgewertet. Im Überschwang der Euphorie, versprachen die politisch Verantwortlichen bei der Eröffnungsfeier den Hotspot mit einer Webcam nochmals aufzuwerten. Eine, die den Schwenk rechts und links ins Nahetal rund um die Uhr unternimmt. Nach sieben Jahren dann das plötzliche Go im März diesen Jahres. Der Ortgemeinderat billigte also vor einem halben Jahr die Anschaffung in Höhe von rund 3500 Euro. Doch der Livestream vom Nahetal lässt noch immer auf sich warten. Woran hängt es? Wurde wiederum kein Auftrag erteilt? Analog der Posse Skywalk-Tor? Maybe! User müssen sich offensichtlich noch in Geduld üben bis ie vom heimischen PC aus den Blick ins Nahetal schweifen lassen können.

Am kommenden Sonntag ist letzter Badetag im Kirner Freibad!

Nach einem Top-Sommer endet am kommenden Sonntag, 4. September, die Saison im Kirner Freibad, und dies, obwohl der Langzeit-Wetterbericht weiterhin angenehmes Badewetter verspricht. Allerdings dürfte die große Hitze vorbei sein. Und einmal muss ja auch Schluss sein. Die Entscheidung ist schlüssig und nachvollziehbar. Der Drops ist weitgehend gelutscht. Alles was der September noch an angenehmen Badetagen bereithält, rechtfertigt keinen Weiterbetrieb, schon gar nicht in diesen Zeiten. Energiesparen ist angezeigt. Von daher, ist der Beschluss richtig und wichtig. Nach dem letzten Badetag, sollten die Verantwortlichen die Besucherstatistik auswerten und mit denen anderer Bäder in der Region vergleichen. Man muss ja schließlich wissen wo man steht und wie man ankommt. Übrigens, ein Hundeschwimmen am Tag danach beendet die Saison dann endgültig. Montag ist Vierbeiner-Tag! Hasso, Bello und Co. dürfen sich freuen.

Tschau Tankrabatt: Der Spritpreis-Wahnsinn an der Tankstelle wird fortgesetzt!

Nach dem Tankrabatt ist vor dem Preissprung? So schauts zumindest auf den ersten Blick aus. Wobei, der Blog hatte insgeheim mit einem deutlicheren Aufschlag am heutigen 1. September gerechnet. Mal ehrlich, gefühlt kam vom dreimonatigen Rabatt wenig bis gar nichts an, weil die Konzerne die Puffer in die eigene Tasche wirtschafteten? Maybe? Hier mal eine flotte Benzinpreisentwicklung in einem zweimonatigen Zeitraffer von der Total-Tankstelle in Hochstetten dargestellt! Wie schon befürchtet, haben die Mineralkonzerne über Nacht kräftig an der Preisschraube gedreht. Adieu „billiger Kraftstoff“, willkommen teures Vergnügen. Wobei, Vergnügen ist in diesem Fall nicht unbedingt ernsthaft zu verstehen. Der Weg zur Tankstelle ist schon seit längerer Zeit nur noch mit Bauchkrämpfen verbunden. Was sind da schon 14 Cent mehr für Diesel oder satte 24 Cent mehr für Super? „Peanuts“! Tanken ist heutzutage fast schon der pure Luxus. Wohl dem, der nicht regelmäßig auf seinen Wagen angewiesen ist. Wo soll die Preisspirale noch hinführen? Naja, der gemeine Deutsche gilt ja als besonders leidensfähig. Bis der so richtig aufbegehrt, kann es noch ein Weilchen dauern. Unter drei Euro muckt da keiner so wirklich auf. Jedenfalls hat sich Kraftstoff von gestern auf heute „angepasst“. Wahnsinn! Wie überhaupt alle Preise gerade durch die Decke gehen. Wo soll das noch hinführen? Naja, dafür bekommen Arbeitnehmer ja auch 300 Euro Einmalzahlung überwiesen.

Blog-Serie: Bestands-Radrouten checken und neue vorstellen. Auftakt mit Panoramatour.

Wer viel Gegend liebt, radelt hier genau richtig! Die Radroute „Panoramatour auf dem Sonnenplateau“ bietet nämlich all das, was Naturfreunde so sehr schätzen: Weite, Wälder, Wiesen, Höhen, Tiefen – passt. Noch dazu phantastische Rundumblicke über den Hunsrück. Was will Radler mehr? Der Rundweg misst gerade mal knapp 40 Kilometer, aber dennoch ist der gespickt mit etlichen Ausblicken in die Ferne. Viel Sonne, wenig Schatten! Der Satz ist Programm. Wie der Titel schon verrät, führen die meisten Kilometer über das freie, jetzt nur noch dürre, Feld. Einige Ortschaften werden durchradelt oder flankiert. Der Blog ist in Griebelschied ein – und wieder ausgestiegen. Am Ende standen 39 Kilometer auf dem Tacho und knapp zwei Stunden reine Fahrzeit auf der Uhr. mehr

Verzögerung Skywalk-Absicherung geklärt: Ohne Auftrag kein Schiebetor!

„Mein Gott, das dauert!“ – so hatte der Blog seine Einleitung hinsichtlich des noch immer nicht montierten Skywalk-Schiebetores gestern knallhart auf den Punkt gebracht. Frech, wie immer halt! Da wusste der aber noch nicht, dass die Ortsgemeinde noch gar keinen Auftrag an das auszuführende Unternehmen erteilte. Nach dem abgegebenen Angebot steht das zwar Gewehr bei Fuß, kann aber logischerweise erst dann loslegen, wenn sie das „Go“ hat. Finde den Fehler? Dem Vernehmen nach, wartet das bisher vergeblich auf die Freigabe aus Hochstetten-Dhaun. Ehrlich, wie hätte man denn auch auf den Lapsus kommen können. Schließlich gab der Ortsgemeinderat bereits im März grünes Licht für eine Maßnahme, die seinerzeit als zwingend notwendig erachtet worden ist. Sechs Monate ist das jetzt her.

Sachen gibt es. Von wegen Auftragsflut, Eisen- oder Personalmangel, wie der Blog etwas naiv vermutete. Ohne Auftrag, kein Tor – so einfach ist das. Sorry, wenn der Blog in seinem Erstbericht den Eindruck erweckt haben sollte, dass die Metallbaufirma für die Bummelei Verantwortung zeichnet. Die ist außen vor. Und selbst wenn der Bestellzettel jetzt sofort eintrudeln sollte, wird es in diesem Jahr wohl nichts mehr werden mit der Umsetzung. Die Auftragsbücher sind nämlich pickepackevoll. Wird aus dem Projekt „Schiebetor 22“ nunmehr das Projekt „Schiebetor 23“? Schaut ganz danach aus. Verstehen muss man das nicht, aber wie heißt es doch im Volksmund so treffend: Gut Ding will Weile haben.   

Huch, da ist ja eine Trockenmauer!

Was Jahrzehnte brauchte um zuzuwuchern, wurde heuer in Nullkommanix freigelegt! Die Trockenmauer entlang des Geologischen Lehrpfades in Höhe der Wellness-Liege ist als solche wieder zu erkennen. In grauer Vorzeit wurde die einmal fein säuberlich aufgesetzt. Über die Beweggründe lässt sich nur spekulieren. Vielleicht wissen die ganz Alten ja mehr darüber. Jedenfalls ist die Mauer noch in einem sehr guten Zustand. Und die kann sich optisch durchaus sehen lassen. Tagfüllend waren die Feuerwehrkameraden im Einsatz, um diese von Wildwuchs zu befreien. Etliche Wagenladungen stapelten sich nach schweißtreibender Arbeit in die Höhe. Irgendwie sieht der Abschnitt jetzt richtig aufgeräumt aus. Feuerwehr sei Dank! Gute Arbeit!

Prognose Wassermangel Hat die Verbandsgemeinde Kirner Land eine Wasserstrategie in der Schublade?

Es ist fünf vor zwölf! Wasser im Überfluss, das war einmal? Fakt ist, wir müssen mit unserem kostbaren Gut sparsamer umgehen. Wann wird’s mal wieder richtig regnen? Mal ehrlich, wer kann sich noch an – richtige Regentage am Stück erinnern. Sonne satt, aber keine Niederschläge – das ist Klimawandel. Und der wird sich massiv verschärfen. Stark herabsinkende Grundwasserpegel sind schon jetzt ein Problem. Viele Kommunen ächzen schon jetzt unter akutem Wassermangel. Beispiel Hunsrück. Fehlende Niederschläge, hohe Temperaturen, lange Trockenperioden sowie ein erhöhter Wasserbedarf haben die VG Simmern-Rheinböllen vor Wochen schon dazu bewogen, die Trinkwasserversorgung zwecks Allgemeinverfügung zu beschränken. mehr

Skywalk nachgehakt: Warum tut sich nichts beim Schiebetor-Projekt?

Mein Gott, das dauert! Vor rund einem halben Jahr hat die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun die Fertigung eines Eingangstores für den Skywalk in Auftrag gegeben. Bisher ist von der Konstruktion nichts zu sehen. Dabei ließe sich die gewiss in kürzester Zeit zusammenschweißen, verzinken und montieren. Kein Tor bedeutet weiterhin rund um die Uhr freier Zugang auf den Balkon. Und genau das wollte man doch unbedingt verhindern. Aus guten Gründen wohlgemerkt. Der Rat machte seinerzeit auf dringlich und dann das. An wem hängt es? Über die Ursache kann man nur spekulieren. Ist das Eisen knapp? Hängt es am Personal? Muss sich die Ortsgemeinde einfach nur hinten anstellen? Maybe? Fakt ist, der Nahe-Balkon ist regionaltouristischer Traum- und leider auch Endziel für Selbstmordwillige. Den will man ja gerade deshalb mit einem Tor entschärfen, letztlich auch um Leben zu retten. Umso schlimmer, dass die Umsetzung nicht aus dem Quark kommt. Merke, will jemand aus einem reinen Impuls heraus vom hippen Nahebalkon springen, und der ist durch ein Tor versperrt, dann geht er nicht zu einer anderen Anhöhe, sondern nach Hause. Der plötzliche Drang, sich töten zu wollen, ist möglicherweise vorüber, bevor er sich ein anderes Ziel gesucht hat. Den Zugang, vor allem zur Nachtzeit, zumindest erschweren – passt! Unverständlich daher, warum die Umsetzung so lange dauert.

Die beliebte Reihe In Kirn spielt die Musik wird mit einem musikalischen Paukenschlag am 17. September fortgesetzt!

Diesen Termin bitte mal dick und fett am Kalender markieren! Am Samstag, 17. September, wird die Musikreihe „In Kirn spielt die Musik“ fortgesetzt. Wurde aber auch langsam Zeit! Nach mehrjähriger Pause, hat die Gemeinschaft der Kirner Marktplatzwirte mit den „Arzthosen“ eine Rockband an Land gezogen, die sich auf Vollgas versteht. Der Marktplatz wird beben, wenn die Formation ab 20 Uhr ihren Vorschlusslorbeeren auch nur annähernd gerecht werden sollte. Ihr Band-Name ist Programm: „Die Arzthosen“ lehnen sich an die Musik der Toten Hosen und der Ärzte an. Der Mix verspricht Mitsing- sowie Mitgröl-Garantie! Das Programm inklusive Vorgruppe steht. Wenn jetzt noch das Wetter mitspielen sollte, dürfte dem Musikerlebnis nichts, aber auch gar nichts mehr im Wege stehen. Ab 17 Uhr gehört die Bühne der Formation LICKING LIZZARDS. „Wir freuen uns auf einen geilen Abend mit den ARTZHOSEN in Kirn, kommt alle vorbei und lasst uns Kirn mal zeigen wie der Rock´n Roll funktioniert“ – schreibt die Band auf ihrer Facebook-Seite. Hopp dann!

Die Menschen strömen in Scharen auf den Marktplatz, die Stimmung zwischen Bühne und den einzelnen Gaststätten ist ausgelassen fröhlich, die Rockband „Arzthosen“ präsentiert sich in absoluter Höchstform, die Zapfhähne stehen kaum still und zu Guter Letzt sind die Essenstände durchweg dicht belagert. Ungefähr so wünschen sich die Markplatzwirte den Verlauf der Traditionsveranstaltung „In Kirn spielt die Musik“ unter freiem Himmel und genauso wird es auch eintreffen. Wetten? Entgegen der Historie, findet die beliebte Veranstaltung erstmals an einem Samstag statt. Das hat organisatorische Gründe. Die Wirte haben sich für das leibliche Wohl allerhand ausgedacht. Worüber sich die Gäste im Einzelnen freuen dürfen, darüber später mehr. Erstmal wichtig, die Veranstaltung darf nach Corona-Pause wieder stattfinden. Im nächsten Jahr gerne wieder mehr davon.

Irgendwie Lesertäuschung? Der Öffentliche Anzeiger ist nur noch peinlich!

Kleiner Blog-Seitenhieb am Wochenstart. Da taucht doch tatsächlich auf der Kirner Zeitungsseite groß und breit die Nachberichterstattung vom Dorffest in Berschweiler bei Kirn auf. Dass der Ort ins Einzugsgebiet Herrstein fällt und mit dem Kirner Lokalteil, alleine von der Gebietszuweisung her geurteilt, nur wenig verbindet – geschenkt. Auffällig ist die Tatsache, dass die Veranstaltung bereits eine Woche zuvor stattfand. Merke, olle Kamellen aufwärmen, statt aktuelle Themen ins Blatt zu heben, gehen gar nicht. Da agiert ja der Wochenspiegel näher am Puls der Zeit als eine Tageszeitung, die, und da beißt die Maus keinen Faden ab, ihrem ureigensten Auftrag schon länger nicht mehr vollumfänglich nachkommt. Warum das so ist, darüber kann man nur spekulieren. Am Berichterstatter lag es sicherlich nicht. Der hatte gewiss am nächsten Tag seinen Bericht schon gemailt. In der Redaktion sitzen die Verzögerer, um nicht zu schreiben Schnarcher. Vielleicht fragen die Kommunalen mal beim Verlag nach, wohin insgesamt die Reise führt. Fakt ist, der Bericht liest sich so, als hätte man gerade erst das letzte Bierchen verzapft. Blendwerk geschickt verpackt? Schaut ganz danach aus! „Mit den Lesern können wir das machen. Die merken die Schummelei nicht.“ Ist so die Denke? Wenn ja, dann gute Nacht!

Baustelle Bahnhalt Hochstetten: Späte Informationen für Anliegende!

„Besser spät als als nie!“ Drei Wochen Dauerstress für das Trommelfell sind bereits rum, aber erst jetzt erreichen betroffene Anlieger Postwurfsendungen mit detaillierten Informationen zur Baustelle Bahnhalt Hochstetten. Muss man nicht verstehen, oder? Warum erst jetzt? Warum wurden nicht schon vor dem offiziellen Spatenstich bei Kaltgetränken, Schnittchen und Häppchen, die Aufklärungsblätter an die auserwählten Haushalte verteilt? Besser, man hätte noch eine Bahnkarte als Entschädigung für fortwährende Lärmbelästigungen dazugelegt. Doch das Gespür sucht man in den Bahn-Chefetagen vergebens. Drei Wochen Verspätung passt zur Bahn wie Arsch auf Eimer. Von daher, bewegt sich die Informationspolitik durchaus noch im Toleranzbereich.

Was steht auf dem Zettel? Nun, man führt weiterhin Schallmessungen durch. Und ein Fahrplan kommender To-do-Etappen ist auch noch abgebildet. Die allgemeine Bekanntmachung sorgt zwar nicht für eine Lärm-Reduzierung, versprechen aber erfahrungsgemäß eine beruhigende Wirkung auf Leidtragende. Kennt man ja! Botschaft: „Schaut, wir messen und überwachen, damit ihr Anlieger nicht zu sehr belastet werdet!“ Fakt ist, wenn rund um die Uhr geackert und geklopft wird, noch dazu unterstützt von schweren Maschinen, geht das nicht leise über die Bühne. Da helfen auch keine Messungen. Die können nur als Grundlage für vereinzelte Forderungen hinsichtlich Hotelaufenthalten dienen. Der Blog hat mal beim Lärmschutz-Beauftragten der Bahn nachgefragt. Eine Antwort steht noch aus.

Das Wort zum Sonntag!

Sie sind ein eingespieltes Team, Landrätin Bettina Dickes und ihr Bürgerbeauftragter Harald Skär. Regelmäßig schlagen sie auf den Marktplätzen ihres Reiches auf, um mit den Bürgern in Kontakt zu treten. Basisarbeit – passt! Stets im Kofferraum mit dabei sind Sonnenschirm und Stehtisch. Und natürlich das Handy, nicht zuletzt auch deshalb, um Schnappschüsse sofort ins Netz stellen zu können. Was allerdings auffällt, stets treten Bürgermeister oder andere offizielle Persönlichkeiten vor die Linse. Wie viel Bürgersprechstunde steckt eigentlich in solchen Treffen, wenn die kaum abgebildet werden? Die sucht man auf den Schnappschüssen, wie jetzt gerade in Meisenheim, vergebens. Was überdies fehlt sind Informationen. Was haben die Menschen auf dem Herzen, die zu Ihnen an den Stehtisch treten? Schauen überhaupt Menschen vorbei? Kurzum , der Blog vermisst eine Nachberichterstattung. So bissel was zu den Themenkomplexen könnten Sie doch preisgeben, Frau Dickes. Persönliches können Sie ja ausklammern. Marktplatzsprechstunde sollte doch mehr sein als Small-Talk mit dem jeweiligen Bürgermeister und Eiswaffeln von der Eisdiele nebenan, oder?

Kirner Schwimmbad: Nach der Saison gilt es in Klausur zu gehen!

Gestern eine Art Saisonbilanz in der Zeitung und heute schon wieder? Da will der Blog mal bissel mitmischen. Was wollen uns die VG-Werke mit zwei Artikeln, die im Prinzip die gleichen Botschaften verbreiten, sagen? Nun, die wollen sich offenbar umfassend erklären. Maximale Transparenz herstellen – passt! Warum man wann und wie die Temperaturen herunterregelt und die Spaßstrudel drosselt ist aber doch klar wie Kloßbrühe. Alles wird teurer, auch und vor allem die Energiekosten. Diese Erkenntnis dürfte sich mittlerweile bis in den letzten Winkel der Republik herumgesprochen haben. Nix Neues also. Sparen ist das Gebot der Stunde. Haken dran! mehr

Das Kirner Land wieder einmal ohne erwähnenswerte Niederschlagsmenge! Der August war mit 13 Litern viel zu trocken!

Erst wurde es stockdunkel und dann schüttete es aus allen Rohren! Weit gefehlt! Der Wetterberg kreißte und gebar eine Maus. Der Regenmesser kratzt am heutigen Morgen gerade mal an der 5-Liter-Marke. Viel zu wenig. Der Himmel hat in den letzten Stunden nicht gerade seine Schleusen geöffnet. Donner und Blitze „ja“, viel Niederschlag „nein“. Bekanntlich ist es ja insgesamt viel trocken, auch und gerade in unserer Region. Man muss sich nur Wälder, Wiesen und Flüsse anschauen. Im August markierte der Blog gerade mal 13 Liter Niederschlag am Kalender. Die Gesamtmenge reicht nicht einmal aus, um ein Regenfass ordentlich zu füllen. Man kann sich gar nicht mehr an richtige Regentage erinnern. An Landregen über Stunden und Tage im XXL-Format. Den bräuchte die Natur aber dringend. Und wie es ausschaut, war es das auch wieder mit den kurzfristigen Regen-Wahrscheinlichkeiten. Die Langzeitprognose in den September hinein, versprechen ein gleichbleibendes Hoch ohne Regen. Und wenn der fallen sollte, dann überall anders, nur nicht bei uns.  

Nachgehakt: Wer bitteschön stöbert noch im Kirner Online-Kaufhaus Nahwerte?

Was gibt es im Kirner Online-Kaufhaus „Nahwerte“ so Neues? Kurze Antwort: Nichts! Die Plattform ist alles andere nur nicht kundenfreundlich in Szene gesetzt. Warum? Es fehlt nach wie vor am hierfür notwendigen Angebot, von Schnäppchen ganz zu schweigen. Die Plattform schläft weiterhin tief und fest den Schlaf der Gerechten. Katjas Deko und die Brauerei sind so etwas wie die Leuchttürme in einem sonst doch eher zurückhaltenden Warenbestand. Kurzum, dem Kaufhaus fehlt es an Reiz und Attraktivität. Kaum vorstellbar, dass die Kunden scharenweise Reinklicken und bestellen. Zumindest nicht so, wie es erforderlich wäre, um auch nur ansatzweise in die Gewinnzonen klettern zu können. Warum in Gottes Namen kommt „Nahwerte“ noch immer nicht aus dem Quark? Von wegen Rabatt-Schlacht! Stiefmütterlich fristet die Kirner Antwort auf Amazon ihr Dasein. Ungepflegt, unbestückt, unattraktiv – passt nicht! mehr

Gute Nachrichten für alle Bahnreisende? Bye-bye Schienenersatzverkehr zwischen Kirn und Bad Sobernheim?

Hier können wieder Züge fahren!

Kurz vor Mittag fiel der Hammer. Die Arbeiten am Bahnhalt Hochstetten / Nahe ruhen. Die Jungs haben in den letzten drei Wochen ganze Arbeit geleistet und die Bahnsteige links und rechts insoweit aufgebaut, dass von nun an die Züge wieder rollen können. Frei fahrt für freie Züge – passt! Das arbeitsfreie Wochenende haben die sich mehr als verdient. Gute Nachrichten für alle Reisende sowie auch Pendler, denn die schnelle Züge Richtung Frankfurt und umgekehrt Richtung Saarbrücken werden nicht mehr durch einen lästigen Schienenersatzverkehr zwischen Kirn und Bad Sobernheim durchbrochen. Lediglich für die Linie RB 33 –  „Bummler“ – besteht noch ein Schienenersatzverkehr nach Kirn, weil der Bahnhalt Hochstetten / Nahe ja noch bis zum 26. September gesperrt ist. Wenn das mal keine guten Nachrichten sind. Die Betonfertigteile sind auf Höhe eingebaut worden. Die Restarbeiten an den Bahnsteigen sowie davor an den Zugängen haben keine gravierenden Auswirkungen mehr auf den Zugverkehr. Die Vlexx-Schnellbahn wird die Baustelle bis auf Weiteres langsam durchfahren müssen, mehr aber auch nicht.

Antwort der SGD Nord: Industrieflächen wurden kostenneutral verfüllt und verdichtet!

Die Depesche aus dem Haus der SGD-Nord lässt sich auch als Verteidigung charakterisieren: Die von vielen Beobachtern gestellte Frage nach der Vergütung für externe zeitintensive Erd- und Verdichtungsarbeiten im Industriegebiet von Hochstetten-Dhaun ist somit beantwortet! Niemand zahlt was! Also nicht direkt. Indirekt schon! Jackpot also für den privaten Investor aus dem Hause Döbell? Der ist Nutznießer. Im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahmen bekam der seine ohnehin schon lukrative Fläche zusätzlich aufgeschüttet und baureif verdichtet. Mustergültig hergestellt auf Kosten der Allgemeinheit – besser geht nicht. Abertausende Euronen konnte der Investor folglich einsparen. Zur Erinnerung. Der hatte das Gelände noch vor dem offiziellen Spatenstich Ortsumfahrung für rund 10 Euro pro Quadratmeter – Quelle Flurfunk – schießen können. Nix genaues weiß aber man nicht was den Quadratmeterpreis betrifft. Warum die Ortsgemeinde einem Verkauf zu diesem frühen Zeitpunkt überhaupt zustimmte, wissen nur die Götter. Der Wert dürfte sich nunmehr um ein Vielfaches gesteigert haben. Geld, welches der Ortsgemeinde jetzt durch die Lappen geht. Finde den Fehler? Sicherlich purer Zufall, dass die Hochwasserschutzmaßnahmen zu dieser Wertsteigerung in XXL-Format führten. Glück muss man eben haben. Oder war alles Kalkül? Darf man im Zuge eines öffentlichen Bauprojektes mit Ausschreibung und allem Pipapo für einen privaten Investor in Ersatzvornahme treten? Wie schaut es mit geldwertem Vorteil aus? mehr

Bahnhofumbau Hochstetten: Unerträglicher Baulärm zur Nachtzeit bringt Betroffene um den Schlaf!

Von wegen ruhige Nacht und schlaf gut! der fromme Wunsch erfüllt sich derzeit nicht für alle Einwohner von Hochstetten. Den Blog erreichen zunehmend Beschwerden von Betroffenen, die gerade zur Nachtzeit unter dem momentan Bahn-Baulärm regelrecht schon leiden. Rund um die Uhr, noch dazu am Wochenende, wird am neuen Halt Hochstetten / Nahe gewerkelt. Kein Wunder, denn der Aufbau zweier Bahnsteige muss im Groben bis Ende der Woche erledigt sein. Die Feinheiten danach bedürfen keinen Schienenersatzverkehr mehr. Was tagsüber noch einigermaßen erträglich scheint – die Anwohner sind ja ohnehin Kummer durch die jahrelange Bauzeit Ortsumfahrung gewohnt – gipfelt zur Nachtzeit in einem zeitweise Desaster. Baulärm XXL, und das bei geöffneten Fenstern, ist schon eine massive Beeinträchtigung. Ohrenstöpsel können zwar helfen, aber eine Reststörung bleibt immer. Die Betroffenen werden um den Schlaf gebracht. Die können nur hoffen, dass die ausführende Baufirma den Zeitplan einhalten wird können. Durchaus möglich, dass nach der Sperrungs-Phase, nur noch tagsüber die Maschinen lärmen und endlich wieder Ruhe zur Nachtzeit einkehren wird. Übrigens, starke betroffene Anlieger haben sogar das Recht auf eine Unterbringung im Hotel. Die sollten sich nicht scheuen diesbezüglich Forderungen bei der Bahn zu stellen.    

Die asphaltierte Straße am Damm!

Dammstraße nennt man das dann ja wohl! Früher war die Verbindung hinter den Häusern rund um den Ortsteil Hochstädten, entlang des Nahe-Dammes, unbefestigt. Eine Schotterpiste, die aber durchaus ihren Zweck erfüllte. Im Zuge des Hochwasserschutzes, wurde die jetzt asphaltiert. Beginnend an der Zufahrt Hellberghalle, schlängelt die sich um die Kurven, hoch zum Scheitelpunkt und Anschluss Hauptstraße (Kirche), um dann nach etwa 70 Meter naheaufwärts abfallend abrupt zu enden. Warum führte man diese nicht bis zum Sportplatz? Wäre doch ein Leichtes gewesen den Lückenschluss am Wald entlang herzustellen. Die dann asphaltierte Alternativroute für Sportplatzbesucher wäre gewiss für relatives kleines Geld zu Haben gewesen. Wenn die Maschinen doch nun einmal da waren. Einfach mal so laut gedacht. Wahrscheinlich gibt es gute Gründe dafür, warum die Ortsgemeinde die Gelegenheit ungenutzt verstreichen ließ.   

Auweia, müssen die Mitarbeiter der Verbandsgemeinde in diesem Winter frieren?

Lange Unterhosen, dicke Pullis, Schals und Wollmützen dürften in diesem Winter hier und anderswo zur Büro-Grundausstattung gehören. Um Energie zu sparen, sollen öffentliche Gebäude ab September in der Regel nur noch bis maximal 19 Grad beheizt werden. Da kann es schnell ziemlich ungemütlich und frostig werden, wenn man es von Haus aus gewohnt ist, selbst bei Minusgraden stressfrei, ruhig und gediegen hinter dem Schreibtisch zu sitzen. Kräftiger in die Tasten hauen hilft da nur bedingt. Einlegesohlen in den Schuhen und mehrere Schichten Kleidung übereinander getragen sind bewährte Mittel gegen die Kälte. Hilft auch das Zwiebelprinzip nichts mehr, kann Hightech-Kleidung, wie eine Thermohose, einen wärmenden Effekt erzielen. Vermutlich werden Kommunen in Kürze erste Mitarbeiter-Ratgeber für die kalten Tage herausgeben. Die unterliegen ja schließlich einer Fürsorgepflicht.

Das Aus für den stets kuschelig warmen Arbeitsplatz hat Wirtschaftsminister Robert Habeck heute verkündet. Die Temperatur-Vorgaben treffen wohl alle öffentlichen Gebäude, so auch die Verwaltungen des Kirner Landes in der Bahnhofstraße sowie am Kreisel. Andere Zweigstellen und Institutionen werden sich wohl oder übel auch von ihren gewohnt warmen Amtsstuben verabschieden müssen. Die nationale Kraftanstrengung trifft eben alle und jeden. Gemäß Bundes-Depesche sollen Durchgangsbereiche wie Flure, Foyers oder Technikräume, gleich gar nicht mehr geheizt werden. Es werden harte Zeiten für zartbesaitete Verwaltungsmenschen anbrechen. Vorab hier ein paar Kälte-Tipps vom Blog für Verwaltungsangestellte:

Nie wieder frieren – aber wie?

Triff die optimale Kleiderwahl.  

Integriere Bewegung in deinen Arbeitsalltag.

Bringe mit bewegtem Sitzen und Gymnastik deinen Kreislauf in Schwung.  

Wärme dich mit Essen und Trinken von innen.  

Geh ins Homeoffice.

Hat jemand weitere Vorschläge?

Ärger über Müllentsorgung in Straßengräben und Grünanlagen!

Zigarettenkippen, Fast-Food-Verpackungen, Getränkeflaschen: Viel zu viele Autofahrer machen sich die Entsorgung von Abfall allzu einfach. Der Unrat belastet die Umwelt und muss weggeräumt werden. Konkret auch von den hiesigen Gemeindearbeitern, die gerade damit beschäftigt sind, die Grünanlagen rund um den Laden bis hin zur Abfahrt nach Hochstädten zurückzuschneiden. Mit der Sense ist das an sich kein Problem. Blöd nur, dass zu viele unbelehrbare Zeitgenossen arglos ihren Müll in den Straßengräben entsorgen. Nach wie vor herrscht auch unter Autofahrern die Unsitte, sich allen möglichen einfach vom Fahrzeug aus zu entledigen; entsprechend vermüllte Straßenränder und Parkplätze geben ein vielsagendes Zeugnis davon ab.

Direkt vor der Ampel, Fenster auf und raus damit. Man, man, man! Ein weiteres ekliges Ärgernis sind Hundehinterlassenschaften mit oder ohne Beutel. Nicht selten müssen sich die Gemeindearbeiter sogar strippen, wenn beim Sensen die Klamotten beschmiert werden. Egal wo die auch ihre Pflege durchführen, tagtäglich sehen die sich mit Müll- und Hundekot konfrontiert. Bequemlichkeit, Faulheit und Gleichgültigkeit sind ursächlich für die Unsitte des „Litterings“. Ja, dafür gibt es sogar einen Fachbegriff aus der englischen Sprache. Wäre schön, wenn diese Bezeichnung einmal auf dem Friedhof der nicht mehr gebrauchten Wörter landen würde. Doch davon ist unsere Gesellschaft noch meilenweit entfernt.  

Ups, Kanal vergessen?

Ups, vergessen! Was für ein Lapsus. Da haben die Planer doch glatt verschwitzt, den Kanal für Oberflächenwasser im neuen Industriegebiet von Hochstetten in die Erde zu legen. Nicht das erste Mal, dass hier was vergessen wurde. Jetzt muss schnell nachgearbeitet werden. Viele dürften sich schon gewundert haben, was es mit den beiden Löchern links und rechts der Straße auf sich hat. Schon seit Wochen wird darin gewerkelt. Das Geheimnis ist nunmehr gelüftet. Als man den Zubringer zur neuen Ortsumfahrung mit Fahrbahndecke und allem Pipapo herstellte, hatte man es doch glatt versäumt, die Entwässerung für die beiden neuen Filet-Industrieflächen herzustellen. Das muss jetzt, so ein Informant aus den Reihen der Bauarbeiter, aufwändig nachgeholt werden. Unter der Straße hindurch, soll offenbar ein Abfluss durch das Erdreich „geschossen“ werden. Doch nichts genaues weiß man nicht.

Was das wohl alles kostet? Wer zeichnet für den „Murks“ Verantwortung? Die Zuständigkeit dürfte letztlich entscheidend sein für die Zuschiebung des Schwarzen Peters. Vielleicht klärt die Ortsgemeinde ja mal auf, welche Behörde sich diese Peinlichkeit ans Bein heften muss. Hat die Verbandsgemeinde etwa den Hut auf? Schließlich handelt es sich ja um die Anbindung des Industriegebietes. Irgenwie deren Spielplatz, oder nicht? Egal wie, Schilda lässt jedenfalls grüßen! Dabei habe es schon frühzeitig Hinweise hinsichtlich fehlender Entwässerung aus der Arbeiterschaft gegeben, wie ein Mann am Bohrgerät informierte. Blöd nur, die Experten aus der ersten Reihe fanden seinerzeit offenbar kein Gehör. Deren Einfluss ist von haus aus begrenzt. Finde den Fehler! Der Praktiker konnte sich den Seitenhieb auf die Theoretiker in den Amtsstuben nicht verkneifen. Wie lange die Nacharbeiten noch andauern werden und wie viel die Chose am Ende an Steuergeld verschlingen wird, werden wir wohl niemals erfahren. Schnitzer, wie dieser, werden gerne unter den Teppich gekehrt.  

Bahnhalt Hochstetten: Reicht die Zeit aus, um den Zugverkehr bis Ende der Woche wieder freigeben zu können?

Ist der Zeitplan zu halten? Gute Frage! Der Schienenersatzverkehr endet bekanntlich am 26. August. Bis dahin sollte der Bahnhalt Hochstetten insoweit fertiggestellt werden, dass Züge wieder durchgängig auf der Nahestrecke unterwegs sein können. Derzeit wird gewerkelt was das Zeug hält. Auf der Baustelle geht es zu wie in einem Ameisenhaufen. Unzählige Bauarbeiter sind damit beschäftig die beiden Bahnsteige grundlegend neu aufzubauen. Alles geschieht mit Betonfertigteilen, die dann analog einem Lego-Baukastensystem zusammengesetzt werden. Tagtäglich sieht man gravierende Fortschritte. Bleibt die Frage ob der Zeitrahmen ausreicht, um auch das letzte Klötzchen in Position zu bringen. Noch hat man nichts gehört von einer eventuellen Verlängerung des Schienenersatzverkehrs. Können Bahnkunden und Pendler davon ausgehen, dass der Buspendelverkehr zwischen Kirn und Bad Sobernheim Ende der Woche für beendet erklärt wird? Schauen wir mal!

Ferienprogramm funktioniert auch ohne tägliche Berichterstattung in der Zeitung!

Das Sommer-Ferienprogramm biegt langsam aber sicher auf die Zielgerade ein. Bis zum 3. September sind die Tage noch verplant. Danach heißt es wieder Durchatmen bis zu den Herbstferien. Denn nach dem Ferienprogramm ist bekanntlich vor dem Ferienprogramm. Der Animationsmarathon sucht seines gleichen. Gut, der Öffentliche Anzeiger hält sich in dieser Saison erfreulich zurück. Will heißen, die Leser bekommen nicht tagtäglich die immer gleichen Berichte serviert. Gut so, denn weniger ist bekanntlich mehr. Um eines direkt klarzustellen: Der Blog ist natürlich pro Ferienprogramm eingestellt. Und wie! Was sollte der auch dagegen haben? Gerade während der Pandemie und jetzt auch noch in Inflationszeiten, ist jede Abwechslung richtig und wichtig. Als befremdlich empfand der nur das immense Bohei, was stets mit dem Angebot für Kinder einherging.

Keine Frage, klappern gehört zum Handwerk, aber musste es in der Vergangenheit gleich immer so überfrachtet laut sein? Fast schon aufdringlich nervend. Kein Tag ohne Berichterstattung in der Tageszeitung vor, während und nach den Ferienprogrammen. Scheinbar ist damit jetzt Schluss. Zumindest fast! Blöd nur, die Artikel konnten wenigstens der Region zugeordnet werden. Mal ehrlich, in den letzten Wochen wird unser Landstrich kaum noch abgebildet. Mehr ausdünnen geht fast nicht mehr. Es gab sogar Tage, da wurde das Kirner Land gar nicht mehr ins Blatt gehoben So, als ob das gar nicht mehr existent wäre. Stand zwar stets Kirner Land drüber, war aber meistens Idar-Oberstein, Rhaunen oder Bad Kreuznach drin. Man darf gespannt sein, wie lange sich die Leser diesen Abwärtstrend noch gefallen lassen. Zurück zum Ferienprogramm: Wahr ist, die Vereine legen sich mächtig ins Zeug, um die Kids zu bespaßen. Wahr ist aber auch, die schaffen das auch ohne störende Gastspiele von Politikern und Pressevertretern. So wie es heuer praktiziert wird, passt das besser als noch zuletzt!

Kostenloser Glasfaseranschluss für die Haushalte in Hochstetten-Dhaun!

Hurra, Hochstetten-Dhaun bekommt das superschnelle Internet! Der Glasfaserausbau soll in Kürze vorangetrieben werden. Prima! Und das Beste daran, die Verlegung des Kabels, welches mit einem Quantensprung in der digitalen Versorgung einhergeht, kostet die Kunden keinen Cent. Die bekommen den Anschluss sogar bis ins Haus hinein gelegt. Für umme, wie es offiziell heißt. Inwieweit sich im Kleingedruckten doch noch versteckte Kosten beim Breitbandausbau verbergen – und die tauchen bekanntlich  immer auf – werden wir alle sicherlich noch erfahren. Spätestens bei der Bürgerversammlung am 6. September, werden die Betreiber die Hosen herunterlassen müssen. Die wollen in den nächsten Wochen und Monaten die Nachfrage von Interessenten an einem Glasfaseranschluss abklopfen. Einen Haken gibt es ja bekanntlich immer. Meist verbergen sich die Gemeinheiten im Kleingedruckten, etwa in notwendigen Anschlussverträgen. Der Blog ist jedenfalls mit von der Partie, wenn die Hausabfrage an Fahrt aufnimmt.

Wobei, man hört so viel von Pleiten, Pech und Pannen im Zuge des Ausbaus. Was haben Ortsgemeinden nicht schon für schlechten Erfahrungen im Zusammenhang mit Glasfaserausbau sammeln müssen. Das Internet ist voll davon. Hauptsächlich drehen sich die Beschwerden um handwerkliche Mängel bei der Verlegung. Kann sein, muss aber nicht sein. Wenn das Subunternehmen vom Subunternehmen mal wieder Mist baut und kein Arbeiter auch nur ein Wort deutsch versteht – spätestens dann ist Ärger vorprogrammiert. Der Blog hat mehrfach versucht detailierte Erkundigungen bei der geschalteten Hotline einzuholen. Anschluss hat der (noch) nicht bekommen. Der versprochene Rückruf steht ebenso noch aus. Der kam bisher nicht! Ist aber auch erst eine Woche her. Dennoch, guter Eindruck geht anders. Wenn dieser telefonische Service oder besser Nicht-Service für die spätere Umsetzung Pate steht, dann gute Nacht! Warten wir aber erst einmal ab!

Termin 1. Juli für den Wechsel der Rettungswachen-Zuständigkeit geplatzt!

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Ab dem 1. Juli sollte die Rettungsdienstbehörde unter dem Dach des Landkreises aufgelöst werden. So war zumindest der Plan. Der Stichtag ist jedoch geplatzt. PENG! Der Grund: Seitens der hiervon betroffenen Kreise besteht wohl noch Redebedarf. Will heißen Landrätin Bettina Dickes hat in der Rettungswachen-Angelegenheit des Kreises nach wie vor den Hut auf. Wann sie ihre unbequeme Kopfbedeckung endlich wird an den Haken hängen können, scheint fraglich. Das kann noch dauern! Behörden und Tempo sind bekanntlich ein Widerspruch in sich. Der Blog wertet diese Verzögerung als kein gutes Signal. Das bleibt nämlich auf „rot“ stehen. Zumindest nach außen hin. Dabei herrscht in der Frage der dritten Rettungswache im Soonwald Gefahr im Verzug. Aber sowas von!

Es geht schließlich um eine dringend notwendige Rettungszeiten-Optimierung bei der Notfallversorgung. In Extremfällen können kürzere Wege Menschenleben retten. Das ist Fakt! Damit treibt man keine Zeit-Spielchen! Mehr noch: An der Entscheidung hängt das weitere Vorgehen in Kirn und Bad Sobernheim ab. Wann wird, wo und wie neu gebaut? Umso unverständlicher ist die neuerliche Terminverschiebung in der Zuständigkeit. Die unwürdige sowie fast schon skandalöse Hängepartie wird sich also noch weiter hinziehen. Wie immer halt, wenn Verantwortlichkeiten hin und hergeschoben werden. Gemessen der Tragweite, ist das skandalöse Rumgeeir nur noch peinlich und unwürdig. Für pragmatische Menschen, noch dazu mit gesundem Menschenverstand, sind solche Vorgehensweisen nur schwer zu ertragen.

Das Wort zum Sonntag am Samstag

Ein Beitrag unter der Rubrik Behördenwillkür! Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass Bürokraten das Befinden von Unternehmen bisweilen sonst wo vorbeigeht, dann mustes man sich nur den Schausteller-Artikel unter der Woche im Öffentlichen Anzeiger vor Augen führen. Wahnsinn, was der Landkreis sich da erlaubte. Verdreifachte der doch glatt die Gebühren für die Bauabnahme von Fahrgeschäften auf der Kirner Kerb, und dies, ohne vorherige Ankündigung. Kein Wunder, dass die Zunft sowie die Stadt Kirn in ihrer Rolle als Veranstalter aufbegehrte. Zurecht, wohlgemerkt. Einer Branche, die von der Corona-Pandemie mit am heftigsten gebeutelt wurde, derart zu knebeln, hat schon was schändliches. PFUI! Haben die im fernen Mutterhaus denn überhaupt kein Gespür für die Situation der Fahrgeschäfte? Statt 50 Euro nunmehr 150 Euro pro Veranstaltung an der Kreis überweisen zu müssen, ist doch kein Pappenstiel! Im Gegenteil: Das tut richtig, richtig weh! Da bekommt man alleine beim Lesen der Überschrift schon Wutpickel.

Der Artikel ließ einen nur noch fassungslos zurück. Über mögliche Konsequenzen machen sich die Verwaltungsmenschen, an deren Spitze die Landrätin Bettina Dickes steht, überhaupt keine Gedanken. Wetten, man wird sich mit Vorgaben rechtfertigen. Bla laber Grütz! Und so ist es dann auch gekommen. Rechtfertigungs- und Erklärungsversuche in der heutigen Zeitungsausgabe, die alles andere sind, nur nicht überzeugend. Dennoch, der Kreis hat zumindest eine kleine Kehrwende hinbekommen. Die Daumenschrauben werden, man höre und staune, etwas gelockert. Tipp: Liebe Verantwortliche in den noblen Büros der Teppichbodenabteilungen mit den höheren Gehaltsstufen: Erst Denken, dann Handeln. Das Ganze war sowas von unnötig, ganz zu schweigen von souverän. Im Gegenteil! Aber so sind Verwalter nun einmal gestrickt. Sie verstecken sich hinter Vorgaben. Erst einen aus der Hüfte raushauen, um nach öffentlichem Druck wieder zurückrudern zu müssen – passt gar nicht! Gegen fehlendes Gespür und verfehlte Informationspolitik ist kein Kraut gewachsen. LEIDER!   

Quo-Vadis Bahn: Einmal und nicht wieder mit der Vlexx in die Mainmetropole!

„Es fährt ein Zug nach Nirgendwo…! – So oder so ähnlich fühlte sich der Tripp in die Mainmetropole Frankfurt und wieder zurück am vergangenen Donnerstag an. Vlexx sei Dank lief so ziemlich alles schief, was nur schieflaufen konnte. Während der tiefenentspannte Blog-Ausflügler die Zugfahrten mehr oder weniger gelassen unter einmaliges Abenteuer verbuchte, verzweifelten Pendler sowie andere regelmäßige Kunden an den Bahnsteigen. Die Wut war allgegenwärtig. Was war passiert? Die Hinfahrt um 11.12 Uhr von Bad Sobernheim startete gleich mal 20 Minuten über der Zeit. Probleme mit der mehrfacher Stopps wegen Zug-Staus, so die Begründung. Rund eine halbe Stunde Verspätung dann im Umsteigebahnhof Mainz, die allerdings unerheblich war, weil der Anschlusszug gleich ganz gecancelt worden ist. Das Ausweichen auf die S-Bahn klappte auch nur deshalb, weil die 24 Minuten später in Mainz eintrudelte. Nun gut, Hauptsache es ging irgendwie weiter. Summa summarum, wurden aus einer planmäßigen Zugfahrt von 1:35 Minuten rund 2:45 Minuten. Wow, die Vlexx kann Unpünktlichkeit! mehr

Störung auf der Plattform www.hochstetten-dhaun.info beseitigt! War da die Hackerszene am Werk?

Was versteht man unter Hackerangriffen? Als Hackerangriff werden Aktivitäten bezeichnet, die versuchen, digitale Geräte oder sogar ganze Netzwerke zu kompromittieren. War der Blog www.hochstetten-dhaun.info Ziel eines Hackerangriffes? Inszeniert im Auftrag von Menschen, die mit dieser etwas anderen Plattform so ihre Probleme haben? Motiviert, um diese ein für alle Mal zum Schweigen zu bringen? Die Seite war zuletzt doch sehr lahm und mitunter recht störanfällig. Wurde da etwa aus regionalen Amtsstuben heraus eine Protestaktion gestartet? Man darf heutzutage zwar gar nichts mehr ausschließen, aber Hackerangriffe traut der Blog seinen Kritikern nun wirklich nicht zu. Zu anspruchsvoll, das Ganze. Die bisweilen nervigen Einschränkungen müssen andere Ursachen gehabt haben. Fakt ist, damit ist jetzt Schluss. Neuer Provider, neues Surfvergnügen – passt! Der Blog hat seine Plattform zudem entrümpelt und neu strukturiert. Die Leser werden davon nichts merken. Für die bleibt alles beim Alten. Nur fixer sollte es nunmehr beim Reinklicken gehen. Und das nervige „Error“ müsste endgültig der Vergangenheit angehören. Die Störungs-Ursache bleibt ungeklärt. Vielleicht doch ein geheimer Hackerangriff, etwa aus dem Dunstkreis der VG-Verwaltung heraus? Maybe? Nichts genaues weiß man eben nicht!

Letzte optische Reste von Geldautomat-Standort überpinselt!

Ein neuer Anstrich kann sowohl optische Wunder bewirken, als auch letzte Reste von Korrekturen verdecken! An guten Tagen war in die nunmehr frisch gepinselte Fassade ein Geldautomat eingelassen. Einst war der das Flaggschiff der Sparkasse. Die Kunden-Frequenz ging bsiweilen durch die Decke. Lang, lang ist das her. Der Automat ist längst weg, das entstandene Loch wieder geschlossen und verputzt. Damit der Lückenschluss rein optisch nicht mehr zu erkennen ist, hat man die Wand jetzt komplett neu angestrichen. Dass hier mal die Geldquelle der Ortsgemeinde sprudelte, merkt jetzt niemand mehr. Ein Lob an den Anstreicher. Und nochmals ein Tadel für die Sparkasse, die den Geldautomat aufgegeben hat.     

Fahrbahnmarkierungen für Radfahrer aufgepinselt!

Rote Farbe kennzeichnet den Übergang! Der Radweg durch Hochstetten hat ausgedient. Nur die Beschilderung erinnert noch an freie Fahrt für Radfahrer abseits der Straße. Dass die jetzt auf die Straße ausweichen müssen, dürfte sich mittlerweile bis in den letzten Winkel hinein herumgesprochen haben. Haken dran! Letzte Zweifel wurden nunmehr durch aufgepinselte Fahrbahnmarkierungen ausgeräumt. Eine entsprechende Beschilderung wird gewiss noch folgen. Dass seit Jahrzehnten Fußgänger und Radfahrer diesen gemeinsam, noch dazu gefahrlos, benutzen konnten – geschenkt. Gemäß neuen Richtlinien, ist der jetzt allerdings zu schmal. Die Folge: Radfahrer aus Simmertal kommend, müssen hinter dem Ortsschild auf die Straße wechseln. Radfahrer aus Kirn kommend direkt hinter dem Kreisel. Verstehen muss man das alles nicht. Wenn jetzt noch die Parkbuchten, wie beabsichtigt, auf die Straße verlegt und zwischendurch grüne Inseln platziert werden, dann heißt es Slalom-Alarm für Biker. Den gesunden Menschenverstand gilt es bei der Durchfahrt auszublenden. Einfluss kann die Ortsgemeinde nicht nehmen. Gesetz ist Gesetz! Natürlich ist die Benutzung der ja jetzt nicht mehr so stark frequentierten Dorfstraße möglich, aber absolut unnötig. Zudem, als ganz gefahrlos dürfte sich die Straßenquerungen nicht darstellen. Trotz roter Farbe und Querungshilfen, ein Restrisiko bleibt.

Bahnen durchziehen das Meer: Norderney orientiert sich am Kirner Modell!

Nachmachen kann schließlich jeder. Dennoch, Norderney ist um eine Attraktion reicher: Dass der wunderschöne helle Sandstrand in eine beeindruckende Dünenlandschaft übergeht – geschenkt. Um die Schönheit und Besonderheit der Insel wissen schließlich alle. Einzigartigkeit verspricht ein erstmals gestarteter Versuchsballon vor dem Eiland. Regelrecht angefixt von der konsequenten Bahneinteilungen des Kirner Freibades, haben die Rettungsschwimmer dort Abschnitte der Nordsee ebenso in Bahnen gegliedert. Ein Novum! Schon nach ein paar Tagen zeigt die Maßnahme Wirkung. Mehr noch: Der oberste Insel-Schwimmmeister, Hein Bäcker, kommt aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. „Warum sind wir nicht selbst auf diese tolle Idee gekommen“, sagt einer, der schon nach ein paar Tagen den massiven erzieherischen Effekt spürt. Früher hätten alle wild durcheinander im Meer herumgetollt oder seien ohne Lenkung kreuz und quer geschwommen. Mit den Bahnen sei ein für alle Mal Ruhe eingekehrt! Während in der einen Hälfte sportlich ambitionierte Turbo-Schwimmer ihr Pensum unter Aufsicht absolvieren dürfen, ist die andere den stets babbelnden Genussschwimmern vorbehalten. Eventuell auftretende Konflikte werden somit bereits im Keim erstickt. Das Model Kirn bis zur absoluten Entspannung perfektioniert – passt! mehr

Hochstetten und die neue „Mitte“!

Boule-Feld, Automaten, touristische Hinweisschilder und Ladestation – Hochstetten erfährt eine neue Mitte. Und zwar an der Bushaltestelle gegenüber der ehemaligen Toyota-Ausstellungsfläche. Auf der sind Boule-Felder, inklusive Sitzgelegenheiten angedacht. Spielt zwar kaum einer Boule im Dorf, aber bevor die Fläche so ganz verwildert, so what! Wow, jetzt wird aber Fahrt aufgenommen! Respekt, Frau Franzen. Die Dorfplanerin hat ja so einiges vorgeschlagen. Inwieweit ihre Ideen auch umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Keine Frage, das Dreieck Bushaltestelle, evangelische Kirche, Bäckerei sowie ehemalige Toyota-Fläche sind so etwas wie die „neue Mitte“ im Dorf. Und die gilt es massiv aufzuwerten und zu beleben. Eine Ladestation ist eine sehr gute Idee. Power auf die Akkus geben, während man sich gleichzeitig an Schautafeln informiert und sich am Getränkeautomat bedient – passt. In diesem Kontext könnte man auch eine Service-Station für Radfahrer platzieren. Eine mit Luft, Werkzeuge sowie Ständer (Beispielbild). Der Blog hat diese im Saarland entlang eines Radweges entdeckt. An der Nahestrecke findet sich keine einzige Reparaturmöglichkeit dieser Art. Hochstetten an der Nahe vorn – warum nicht.

Vollsperrung Bahnhof Hochstetten / Nahe

„Hochstetten 22“ hat enorm an Fahrt aufgenommen. Der Bahnhof ist derzeit komplett für den Zugverkehr gesperrt, ein Schienenersatzverkehr für drei Wochen ist eingerichtet. Wow, jetzt werden also Fakten geschaffen für einen Bahnhalt, der doch arg in die Jahre gekommen ist. In den nächsten Wochen und vielleicht auch Monaten, will die Bahn beide Außenbahnsteige neu anlegen und die Zuwegung modern und barrierefrei gestalten. Was lange währt, wird endlich gut? Schaut ganz danach aus. Die Bahn hat jetzt das Signal auf „grün“ gestellt. Rund 20 Jahre stand das beharrlich auf „rot“. Gut Ding will eben Weile haben. Zwar sehen sich während der Baumaßnahme Bahnreisende und Pendler mit gravierenden Einschränkungen konfrontiert, aber die erste Woche ist ja schon rum. Geduld ist gefragt! Trotz Hitze, es wird geschuftet was das Zeug hält. Die ersten Fortschritte sind zu sehen. Merke, ist die Bahn mal dran, dann flutscht es. Man darf jetzt schon auf das Ergebnis gespannt sein. Der Blog hält ein Auge drauf und liefert die passenden Bilder.   

Schon mal was von Deichverteidigung gehört?

Was ist ein Deichverteidigungsweg? Das ist ein befestigter Weg im Bereich der landseitigen Böschung, der nicht überflutet wird. Der Straßen-Abschnitt entlang des neuen Dammes auf des Seite Industriegebiet in Hochstetten, soll im Extrem-Hochwasserfall die Erreichbarkeit für Maßnahmen zur Deichverteidigung sicherstellen. Klar, bei Hochwasser müssen Hilfsorganisationen, etwa Feuerwehr, schnell eingreifen können. Warum ein solcher Weg allerdings komplett asphaltiert werden muss, will dem Blog nicht einleuchten. Versiegelungen passen aber irgendwie zum Dorf. Die Ortsgemeinde hat in diesem Prozess jedoch nicht den Hut auf. Die ist raus! Gesetz ist Gesetz? Egal, die Deichstraße zwischen Sportplatz und Nahebrücke Hochstädten ist jetzt fertiggestellt worden. An beiden Zufahrten sollen noch Poller installiert werden, damit Fahrzeuge den im Alltag nicht benutzen können.

Aufschütung Industrieflächen: Nachgehakt bei der SGD-Nord!

Dank der Verfüllung aus der Hochwasserschutzmaßnnahme kann hier sofort gebaut werden! Glück muss man haben, oder gute Kontakte?

„Ja, wer baggert da so spät noch am Baggerloch…?“ Boah, seit Monaten schon sind aufwendige Erdarbeiten im „neuen“ Industriegebiet rechts und links der späteren Abfahrt Hochstetten Mitte im Gange (der Blog berichtete mehrfach). Sieht jetzt ziemlich baureif aufgeschüttet aus. Unzählige Arbeitsstunden wurde planiert und verdichtet was das Zeug hält, um die beiden Flächen bis nahezu auf Straßenniveau zu verfüllen. Das ist nicht nur zeitintensiv, sondern dürfte auch richtig, richtig teuer werden. Nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil das Verdichten und Vermörteln für eine baureife Herstellung augenscheinlich gutachterlich überwacht worden ist. Nicht nur dem Blog brennt die Frage unter den Nägeln: Wer zahlt unter dem Strich diese massiven Erdbewegungen? Wer hat die Aufträge erteilt? Hat die Ortsgemeinde in diesem Prozess den Hut auf? Kurzum, was läuft da über und unter dem Radar ab?

Bekanntlich ist die Filet-Fläche neben dem Toyota-Autohaus im Eigentum der Döbell-Familie. Wie man weiß, hatte Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell rechtzeitig seinen Daumen draufgelegt, und dies, obwohl andere ihr Interesse schon vorher bekundeten. Kein Einzelfall, sondern Methode, wie die neuerliche Posse um das Grundstück neben dem ehemaligen Bowling-Center verdeutlicht! Demzufolge handelt es sich dann ja wohl um reinen Privatbesitz. Gilt auch für ihn der Grundsatz: „Wer bestellt bezahlt“! Die aufwendigen Erdarbeiten dort, müssten folglich aus einer privaten Initiative heraus in Auftrag gegeben worden sein. Gewiss mit Geldern aus der eigenen Schatulle heraus. Doch ist das wirklich so? Es werden Zweifel laut. Im Ort hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die Verfüllung auf Kosten der Allgemeinheit geschieht.

Sicherlich nur haltlose Behauptungen beziehungsweise boshaftes Geschwätz, wonach ein interner „Deal“ mit der ausführenden Hochwasserschutz-Firma existiere! Einer, von dem am Ende beide Seiten profitieren? So ganz unbürokratisch? Im lebe net! Nicht in Hochstetten-Dhaun! Mauschelei und Klüngelei trifft hier doch auf keinen Nährboden. Never ever! Wäre ja aber auch noch schöner, wenn die Allgemeinheit – über welchen klugen Schachzug oder welche Schiene auch immer – ersatzweise die Kosten für eine Maßnahme tragen müsste, für die einzig und alleine der Eigentümer verantwortlich zeichnet. Die Wertsteigerung für den Eigentümer ist jedenfalls immens. Die lässt sich nicht wegdiskutieren. Der Blog hat mal bei der SGD-Nord angefragt. Schließlich ist die ja Auftraggeber und Überwacher der Hochwasserschutz-Ausschreibung. Die müsste darüber informiert sein, wo und wie Erdarbeiten vorgenommen werden. Fortsetzung folgt.  

Jawoll, ein Cafe für die Bürger am Nachmittag!

Scheinbar steht ein Café auf der Wunschliste der Einwohner von Hochstetten-Dhaun ganz weit oben. Diese Erkenntnis förderte die Dorfmoderation zutage. Warum nicht? Ein sporadischer Treffpunkt für Jung und Alt in der Ortsmitte käme gewiss gut. In guter Nachbarschaft zum Bäcker – passt! Wobei, infrastrukturell wäre ein solches Vorhaben nur schwerlich umzusetzen. Nicht in der Dorfmitte. Es braucht nämlich Räumlichkeiten, Toiletten, Logistik und, und, und. Außerdem braucht es Menschen, die Café-Stunden organisieren, Kuchen backen sowie den Service übernehmen. In Merxheim etwa zeichnen sich die Landfrauen für ein regelmäßiges „Mittwochs-Meeting“, im Abstand von zwei Wochen, in und rund um das urige Bürgerhaus in der dortigen Dorfmitte verantwortlich. Das Café dort boomt. Auch Gäste aus Hochstetten-Dhaun schauen hier gerne vorbei. Müssen die ja vielleicht bald nicht mehr, nämlich dann, wenn das „Dorf-Café“ an den Start geht. Die Idee ist ausbaufähig. Ob die irgendwann mal in die Tat umgesetzt werden wird? Schauen wir mal!   

Hochstetten, dein Hausarzt: Praktiziert der bereits auf dem Sprung?

Praktiziert der Hausarzt von Hochstetten-Dhaun mit Ablaufdatum? Ist der auf dem Sprung? Die Frage beschäftigt das Dorf und auch der Blog wird immer wieder mal mit dem Thema konfrontiert. Unlängst erteilte Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell, sich hartnäckig haltenden Gerüchten eine deutliche Absage, die einzig und alleine von eine Praxisaufgabe abzielten. Flurfunk halt! In der diesjährigen April-Ortsgemeinderatssitzung (siehe auch Mitteilungsblatt unter Hochstetten-Dhaun) fehlte eigentlich nur noch das berühmte „Basta“. „Der Arzt bleibt,“ lautete seine Botschaft, die jetzt auch im Protokoll steht. Trotz aller Bekenntnisse vom Boss, will die angeheizte Dorf-Gerüchteküche einfach nicht erkalten. Und der Grund ist mitunter der Arzt himself. Sachen gibt es! Warum? mehr

Abfahrt Hochstetten-Dhaun offen!

Weiter im Dreivierteltakt! Die erste Ausfahrt Hochstetten-Dhaun ist freigegeben. Gemeint ist das nunmehr mögliche Abbiegen an der ersten Ausfahrt, aus Richtung Kirn kommend, hin zum schiefen Kreisel und dann weiter in den Ort. Die Zeitersparnis ist nicht von der Hand zu weisen, weil man sich nunmehr die Schleife über das Industriegebiet sparen kann. Je nachdem, wohin man möchte, bedeutet das ein Plus an Schnelligkeit. Viele Mosaiksteine sind es jetzt nicht mehr, die es einzusetzen gilt, um das komplette Bild der Ortsumfahrung zu zeichnen. Der Termin für die offizielle Einweihung rückt näher.    

Behindertenparkplatz neben Arztpraxis ausweisen!

Die Botschaft aus dem Ortsgemeinderat ist ebenso eindeutig wie einstimmig! Ein Behindertenparkplatz muss her! Der soll auf dem Parkstreifen „Im Steingrund“ , gleich neben der Arztpraxis, verortet werden. Mit Schild und Zusatzschild und aufgemalten Markierungen sowieso. Zur Erinnerung: Es handelt sich um jene Parkbuchten, die im Zuge der Kreiselanlegung Ortsumfahrung um einige Stellflächen erweitert wurden. Nicht unbedingt, weil Bedarf besteht, sondern weil man es kann. Dass dafür der Grüngürtel bis auf wenige Quadratmeter abgespeckt werden musste – geschenkt.

Wer braucht schon Bäume, wenn auch Asphalt geht. Jedenfalls dürfte in Kürze der Behindertenparkplatz angelegt werden. „Für die Arztpraxis sehr gut und vorteilhaft“, so eine prompte Reaktion aus dem Rat unmittelbar vor der Beschlussfassung. Hä? Nur mal so nebenbei bemerkt. Behindertenparkplatz gut und schön. Kann man sogar machen, aber dann bitteschön vor der Arztpraxis und auf dem Gelände der Arztpraxis. Der hat Stellflächen. Wenn der Mediziner einen diesbezüglichen Bedarf angemeldet hat, was der Blog nicht weiß, dann sollte der das in eigener Regie vor seiner eigenen Praxistür oder dahinter im Hof tun. Ist doch auch näher! Dass die Ortsgemeinde sich verpflichtet fühlt, in einer Art Ersatzvornahme einen solchen auf den neuen Buchten anlegen zu müssen, ist am Thema vorbei regiert. Es sei denn, es geht gar nicht um die Arztpraxis, sondern um einen Sonderplatz für das Eck. So wurde es aber nicht kommuniziert. Im Gegenteil!

So könnte die Fahrradquerungshilfe optisch Fahrt aufnehmen

Eine Querungshilfe für Radfahrer – wie könnte die optisch umgesetzt werden. Bekanntlich ist der innerörtliche Radweg zukünftig für Radfahrer tabu. Wahnsinn zwar, aber der ist nicht mehr aufzuhalten. Weil der plötzlich zu schmal ist, müssen durchreisende Radfahrer zukünftig auf die Straße ausweichen. Und die müssen am Anfang und Ende des Dorfes wieder auf den außerörtlichen Radweg geleitet werden. Die entsprechen den Vorgaben! Dafür müssen die dann die Straße überqueren. Aber wie? Nun, Mittelinseln sollen Radfahrern die Querung erleichtern. Die sind bereits platziert. Fehlen nur noch die optischen Komponenten, wie auf dem Bild oben zu sehen. Die Aufnahme rechts stammt aus Langenlonsheim, wo vor einem Kreisel ähnlich radfahrgerecht verfahren wird. Noch sind keine Markierungen aufgepinselt worden, aber bald? Ganz bestimmt schneit da in Kürze noch ein Trupp mit dem Farbeimer vorbei. Vielleicht kommt der auch mit der großen Rolle, um großflächig rot aufzutragen. Maybe? Nochmals, dass Radfahrer in Hochstetten auf die Straße ausweichen müssen, und dies, obwohl ein breiter Radweg vorhanden ist der jahrelang funktionierte, hält der Blog für den „Radfahr-Treppenwitz“ des Jahrhunderts. Muss man nicht verstehen. Gibt aber immer Schlimmeres!  

Transparenz ist eine Bringschuld in der Ortspolitik!

„Das Recht auf Information und Transparenz in Bezug auf staatliches Handeln sichert die Kontroll-Funktion der Bürger und soll Korruption im öffentlichen Sektor weitgehend einschränken. Darüber hinaus sind transparente Strukturen auch Eckpfeiler der Demokratie und Grundlage sowie Voraussetzung für die politische Meinungsbildung und Mitwirkung. In der kommunalen Praxis ist die Transparenz von Politik und Verwaltung allerdings ganz unterschiedlich ausgeprägt.“

Heruntergebrochen auf Hochstetten-Dhaun heißt das: Hier wird zwar stets Transparenz gebetet, aber Hinterzimmer-Politik gelebt. Die Vorgehensweise lässt sich an vielen Beispielen festmachen. Absoluter Knaller war seinerzeit die Arztpraxis-Affäre, in deren Verlauf man nur scheibchenweise und auf Nachdruck des Steuerzahlerbundes mit Informationen über ein Mietkonstrukt, welches in Rheinland-Pfalz wahrscheinlich seinesgleichen sucht, herausrückte. Von Landgeschäften, seien es Tausch-Deals oder Veräußerungen, ganz zu schweigen. Von diesem Business dringt nichts, aber auch gar nichts nach außen durch. Das System funktioniert. Muss ja niemand wissen, wenn die immer gleichen Kandidaten Wissensvorsprünge nutzen, um Flächen abzuschöpfen, die folglich erst gar nicht in den freien Verkauf gelangen. Wie auch! Beispiele gibt es zu Genüge. Man müsste nur einmal die Verkaufslisten der vergangenen Jahre ins Schaufenster stellen.

Warum werden solche Entscheidungen nicht transparenter getroffen? Warum die Geheimniskrämerei? Warum die mangelnde politische Teilhabe? Kein Wunder, dass der Blog und viele andere Menschen pauschal Mauschelei und Trickserei bei jeder Art von Land-Geschäften vermuten. Mehr noch: Unterstellen! Warum existiert keine Veröffentlichkeitspflicht? Die Ortsgemeinde könnte sich selbst einen Ehrenkodex auferlegen und stets umfassend informieren. Das fördert Vertrauen. Klingt zwar modern, wird aber nicht gelebt werden. Nicht im hier und jetzt! Warum? Dann wäre es nämlich vorbei mit den geheimen Geschäften und Geschäftchen!  

Das Containerdorf auf dem Festplatz in Hochstädten!

Hier war mal eine Spielwiese. Bald werden die Cotainer wieder abgebaut.

Ein Containerdorf mit Verfallsdatum? Schaut ganz danach aus.Die Hochwasserschutzmaßnahmen entlang der Nahe sind nahezu abgeschlossen. Letzte Restarbeiten dürften in Kürze erledigt sein. Eine der letzten Arbeitsschritte dürfte den Abbau der Büro- und Materialcontainer betreffen. Das auszuführende Unternehmen hatte ja den Spielplatz vor der Hellberghalle für sein Hauptlager auserkoren. Dass der mit Verzicht der Kinder einherging  – geschenkt. Bald können die ja wieder auf der Wiese kicken und auf dem Spielplatz toben. Natürlich wird man die Fläche wieder ordentlich herrichten. Bleibt die Frage, wie viel Geld hat der Ortsgemeinde diese „Mietmodell“ in die Kasse gespült?

Was musste die Firma Strabag an die Ortsgemeinde abdrücken? Wurde pauschal abgegolten oder monatlich? Gab es andere Gegenleistungen? Wird diesbezüglich mal aufgeklärt? Wohl kaum! Manche meinen ja sogar, es sei gar kein Geld geflossen. Kaum vorstellbar! Sicherlich existieren Verträge. Wobei, man weiß ja nie! Nicht selten treffen Bürgermeister hier und anderswo sogenannte Gentlemen’s Agreements. Die moralisch, aber nicht rechtlich verbindliche Vereinbarungen, bleiben meist geheim. Muss ja keiner wissen. Motto: Eine Hand wäscht die andere! Sicherlich existiert in Hochstetten-Dhaun kein Nährboden für fragwürde Deals. Never ever! Hier geht doch immer alles mit rechten Dingen zu.

Das Wort zum Sonntag

Was war das für eine brutale Hitze-Woche mit Temperaturen knapp unter der 40-Grad-Marke. Und auch die kommenden Tagen sollen sommerlich warm werden. Beängstigend, kein Regen ist in Sicht, auch nicht mittelfristig. Gute Aussichten für die Freibäder der Region. Gute Prognosen auch für die Kirner Kerb am nächsten Wochenende? Schaut ganz danach aus! Nach zweijähriger Pause darf das größte Volksfest an der mittleren Nahe jetzt wieder stattfinden. Hoffentlich klettert das Thermometer nicht wieder ganz steil in die Höhe. Merke, extreme Hitze lassen die Umsätze schmelzen. Und Hitzeverluste braucht niemand so wirklich. Ob es ein Feuerwerk geben kann? Wegen Brandgefahr scheint dieses Spektakel eher unwahrscheinlich zu sein. Der Blog wird es aus ganz weiter Ferne beobachten, oder auch nicht! Ab in den Urlaub, heißt ab heute das Motto für die nächsten Tage. Und das ist Programm. Durchschnaufen für alle – passt. Von daher herrscht ab jetzt Schmalhans auf www.hochstetten-dhaun.info. Und Facebook hat gleich ganz Pause. Dennoch, einige Artikel werden auch nach der Abwesenheitsnotiz ins Schaufenster gehoben werden. Tägliches Reinklicken kann sich daher lohnen, selbst wenn der geistige Übeltäter aus der Hängematte heraus grüßt, um den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen!

Kirner Freibad nachgefasst: Ist die Leinenpolitik für beendet erklärt?

Die Leinen sind los beziehungsweise weg! Bild, Kersten Becker.

Das Erstaunlichste vorneweg: „Die Leinenpolitik ist überdacht“ schreibt der Bademeister des Kirner Freibades, Kersten Becker, dem Blog www.hochstetten-dhaun.info in einer freundlichen Mail. Gleich darunter ein zur Verfügung gestellter Schnappschuss von einem großen Becken mit lediglich noch einer einzigen Leine am Rand. Das nennt man dann wohl eine schnelle Reaktion! Für manche gut, für manche leider. Wow, da hatte ich am Ende der Woche eine fürwahr hitzige und kontrovers geführte Debatte mit meinem Geschreibsel losgetreten, als ich das Kirner Freibad einzig und allein aus der Perspektive von einzelnen Badegästen – zugegeben bissel aus der Hüfte heraus geschossen – ins Schaufenster stellte. Nichts wildes, halt nur externe Eindrücke zusammengefasst. Und die gibt es sowohl in die eine, als auch andere Richtung, wenn man sich Kommentarleiste danach so vor Augen führt. Wie immer halt, wenn Meinungen aufeinandertreffen. Doch die Reflexe in dieser Fülle und Schärfe überraschen dann doch. Wahnsinn, mehr als 2000 Leser haben bisher auf den Freibad-Beitrag geklickt – Tendenz noch immer zunehmend! Und der hatte jetzt erste Konsequenzen, wie die nunmehr verschwundenen Leinen beweisen.

Problem-Passage im neuen Neubaugebiet soll vom reinen Feldweg in eine Dorfstraße umgewidmet werden!

Kann dieser Weg einfach so in eine Straße umgewidmet werden?

Gibt es neue Erkenntnisse zur Ringstraße im Neubaugebiet „Im Scheiberling“? Bekanntlich weist die ja eine enge Schwachstelle zwischen der Straße „Im Weilborn“ und der Anschlussstelle „Am Brünnchen“ auf. Der jetzt noch 100 Meter lange befestigte Feldweg ist verdammt eng. Zu eng für den Straßenverkehr in beide Richtungen? Unter anderem wird es um diese Frage gehen, wenn Anfang August die Situation von Fachleuten bewertet werden wird. Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell hatte diese Begehung bekanntgegeben. Umwidmung, aber wie? Fakt ist, wenn umgewidmet wird, dann muss der Weg auch als komplette Straße mit Unterbau und Wasserführung ausgebaut werden. Und das erfordert einen Verwaltungsakt mit Bebauungsplan, Beschluss und allem anderen Pipapo. Einfach ein Straßenschild aufstellen ist nicht. Das verstößt gegen geltendes Recht. Die Info hat der Blog von einem Fachanwalt für Verwaltungsrecht zugeflüstert bekommen. Und die Experten müssen es ja wissen. Wäre ja auch noch schöner. Entweder oder? Entweder großer Wurf, mit allen Straßenbaumaßnahmen die dazu gehören, oder gar nichts? 

Gegen einen entsprechenden Widmungsakt – dieser wird entweder öffentlich im Verordnungsblatt bekannt gegeben oder aber spätestens durch das Aufstellen eines Straßenschildes erkennbar – wird der Blog Widerspruch einlegen, da die Wegeparzelle in ihrer jetzigen Ausgestaltung schlicht nicht hinreichend ausgebaut ist, um als gesicherter Erschließungsweg angesehen werden zu können. Allerdings dürfte ein solcher Widerspruch allenfalls temporär relevant sein, da die Gemeinde im Zuge des rechtsverbindlichen Bebauungsplans natürlich jederzeit Ausbaumaßnahmen bezüglich dieser Wegeparzelle einleiten kann. Wird sie das auch? Das kostet? Und der Weg ist schmal. Und der kann auch nicht breiter angelegt werden, weil die Anlieger links und rechts den Teufel zu werden, auch nur einen Quadratmeter herzugeben. Abgesehen davon ist der Ausbau alleine schon aus Starkregengründen und in der Folge Sturzbächen zwingend geboten. Dazu später mehr.

Auf Teufel komm raus: Simona auf Job-Werbefeldzug!

„Genervt vom alten Job? Dann kommen Sie zu uns!“ – Wow, die Simona geht ja bei der Jobvergabe voll in die Offensive. Das Unternehmen scheint ja gehörig Personalprobleme mit sich herum zu schleppen. Bei der Fülle von Annocen, schwingt sogar schon ein bisschen Verzweiflung mit. Pfeift man etwa auf dem letzten Loch? Ist ja auch kein Wunder, der Arbeitsmarkt ist nahezu leergefegt. Alle Branchen suchen nach Facharbeitern. Da bildet die Simona keine Ausnahme. Genervt vom alten Job? Dann kommen Sie zu uns? Fehlt nur noch die Ergänzung: „Wir nerven Dich weiter!“ Spaß beiseite, es sind verrückte Zeiten gerade auf dem Arbeitsmarkt. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit, hat Simona massiv Personal über eigens ausgearbeitete Vorruhestandsregelungen sowie Abfindungen abgebaut. Fällt dem Unternehmen diese Vorgehensweise jetzt auf die Füße? Damals ging es um die Verlegung von Fabrikationsstraßen in die Türkei und dem damit verbundenen Überschuss an Arbeitskräften in Kirn. Zugegeben, das ist jetzt schon eine Weile her, aber kurios ist die Situation trotzdem. In der gleichen Vehemenz, in der man Mitarbeiter seinerzeit einfach nur loswerden wollte, wirbt man jetzt mit allen erdenklichen Methoden um neue. Wahnsinn!  

Medizinische Versorgung im Kirner Land: immer nur reden, aber nicht handeln!

Politik redet viel, tut aber wenig! Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass Kommunalvertreter meist nur babbeln, aber nicht handeln, dann muss man sich nur den Artikel über die Marktplatzsprechstunde mit MdL Markus Stein (SPD) vor Augen führen. Unser Junge in Mainz hüllt sich ebenso nur in Absichtserklärungen, Durchhalteparolen sowie Gesprächsangeboten. Typisches Vermittler-Politikergeschwafel eben, ohne auch nur den Ansatz von konkreter Handlungsschnelligkeit vermitteln zu wollen. Hat der keine PS unter der Haube? Ganz bestimmt hat der welche, aber die Pferdchen kann er scheinbar nicht auf die Straße bringen. Warum? Weil seine kommunalen Kollegen ihn nicht mit Konzepten tanken.? Maybe? Ach ja, gemäß der Politiker-Fibel kommen dann auch immer reflexartig die Verweise auf Zuständigkeiten. Dafür ist der Kreis zuständig, dafür die Verbandsgemeinde, dafür die Stadt, dafür das Dorf! „Selbst ist der Mann“ – den Satz darf der Landesvertreter ruhig mal leben. Vorweg gehen und Hilfestellung geben und notfalls den Kollegen Feuer unter den Allerwertesten anzünden – passt.

Zugegeben, der Kerle kann ja nichts dafür, wenn die örtlichen Politikvertreter es nicht schaffen die verschiedenen Züge auf die richtigen Gleise zu setzen. Die sind zu zögerlich unterwegs und überdies gefangen in Abwägungsprozessen. Und die dauern! Etwa MVZ: Der Impuls muss natürlich von der Basis ausgehen. Doch auch die zerredet ein Thema, welches keinen Aufschub duldet. Der Stein kann ja nur Türen öffnen und Klinken putzen mit einem fertigen Vorschlag aus dem Kirner Land in der Hand. Und der lässt auf sich warten. Und die gefühlte jahrelange Bummelei scheint bis zum Sankt Nimmerleinstag weiterzugehen. An Mainz hängt es nicht, lautet seine fast schon flehentliche Botschaft. Die übliche rezeptfreie Beruhigungspille verordnet Stein dem Kirner Land am Schluss. Einmal im halben Jahr will er einen runden Tisch mit ausgewählten Vertretern organisieren, damit man sich über die medizinische Themen austauschen kann. Es braucht keine Schwätz-Runden, vielmehr Umsetzungs-Runden. Machen, einfach mal machen!!!    

Wehe, wehe, wenn ich auf das Kirner Schwimmbad sehe!

Heiß, heißer, Freibad! Bei diesen Temperaturen freuen sich alle auf ein kühles Nass. Dennocht, täuscht der Eindruck oder hat das Kirner Schwimmbad zuletzt doch arg an Anziehungskraft eingebüßt? An Statistiken am Ende der Saison dürfte sich der subjektive Eindruck derer, die immer da sind, mit Zahlen belegen lassen. Warum kann das Spaßbad nicht mehr uneingeschränkt bei allen punkten? Weil es kein Spaß macht im Spaßbad? Den Verdacht schreiben zumindest einige Leser dem Blog regelmäßig ins Gästebuch. Die Atmosphäre an den Becken fördere eher Verdruss, statt Badefreuden. Starker Tobak zwar, aber so schildern viele Gäste ihren Eindruck nun einmal. Kinder- und Jugendliche strömen nicht durchgängig in Scharen herbei, und dies, trotz Extrem-Hitzeperioden. Wenn Menschen aus dem Kirner Land lieber in Bad Sobernheim Planschen, dann müssten unter dem Dach der VG-Werke alle Alarmglocken schrillen. Die Führung dort wäre gut beraten der Ursache auf den Grund zu gehen. Eine Umfrage könnte helfen. Wie wäre es mit einem Beurteilungsblatt am Ausgang analog Hotels oder Krankenhäusern? Ist man für einen solchen Weg offen? mehr

Aufwendige Felssicherung hinter den Häusern in Dhaun!

Felssturz in Dhaun. So titelte der Blog noch vor ein paar Wochen.Was war passiert? Hinter dem Haus eines Bewohners ereignete sich ein Felssturz auf die Terrasse. Gut, dass hier keiner Platz genommen hatte, als die Brocken herunterfielen. Denn das waren nämlich nicht wenige Tonnen. Die Steilwand ist im Eigentum der Ortsgemeinde. Wegen Gefahr im Verzug musste die schnell handeln und tut das jetzt auch. Derzeit ist eine Fachfirma damit beschäftigt, die Felswand zu sichern. Die Männer hängen wie Bergsteiger in der Wand. Die Gemeindearbeiter unterstützen die Maßnahmen vom Boden aus. Zunächst wird das noch lose Gestein sorgfältig abgetragen und danach die Fläche komplett versiegelt. Und das ist nicht gerade wenig.

Wie, ob mit Netz oder Spritzbeton, ist nicht bekannt. Klingt einfach, ist aber anstrengend und zeitaufwendig. Und das bei der sengenden Hitze. Die Männer sind um ihren Job wahrlich nicht zu beneiden. Staub, Dreck und 37 Grad im Schatten – der Mix ist fürwahr nicht gesundheitsförderlich. Im Gegenteil! Hitzefrei, Fehlanzeige! Rund 13 500 Euro hat die Ortsgemeinde für die Felssicherung veranschlagt. Angesichts des gewaltigen Ausmaßes dürfte die im Vorfeld getroffene Kalkulation allerdings bei weitem nicht ausreichen. Etliche Container mit losem Gestein wurden schon abtransportiert. Und weitere werden folgen. Die steilste Stelle dürfte bis zu 15 Meter hoch sein. Rund 300 bis 500 Quadratmeter gilt es in einem engen Schluff zu versiegeln. Knochenarbeit!  

Vorerst kein Happyend beim Ortsbürgermeister-Bodengeschacher?

Nicht jedem gefällt das! In der nicht öffentlichen Sitzung – in Hochstetten-Dhaun werden auch Themen, die von öffentlichem Interesse sind, am liebsten hinter verschlossenen Türen behandelt, auch und vor allem der Verkauf von Gemeindeflächen. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! Auch im zweiten Anlauf hat der Souverän Hans Helmut Döbell den Erwerb des Grundstückes unmittelbar neben dem Bowling-Center verweigert, und dies, trotz Bürgermeister-Bonus. Der Grünstreifen bleibt demnach in Gemeindebesitz. Wow, die Mitglieder trauen sich was. Lassen die ihren Boss so einfach abblitzen. Wenn da mal nicht die Eckpfeiler der dörflichen „Demokratie“ gehörig ins Wanken geraten? Ob der sich jetzt in die Schmollecke zurückziehen wird? Wohl kaum! Aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben. Außerdem, aller guten Dinge sind drei!

Jedoch zum Schnäppchenpreis wird er den Landstrich nicht mehr an Land ziehen können. So ändern sich die Zeiten. Gut so! Der Bodenrichtwert beläuft sich auf 15 Euro. Drunter dürfte absolut nichts gehen. Auch nicht für den umtriebigen Wolf im Schafspelz. Schließlich hat die Ortsgemeinde nichts, aber auch gar nichts zu verschenken. Wäre ja noch schöner gewesen, wenn die für einen Spottpreis das Land verscherbelt hätte, welches durch die zwangsweise Zusammenlegung mit Bowling-Altbestand, enorm an Wert hinzugewonnen hätte. Der Ortsgemeinderat hat jedenfalls eine Grenze gezogen, um letztlich der kommunalen Selbstbedienungsmentalität ein Ende zu setzen. Besser spät, als nie.

Medizinisches Versorgungszentrum: Was Idar-Oberstein recht ist, sollte Kirn billig sein!

Nach Idar-Oberstein blicken heißt lernen. Dort saniert „Dag der Baumeister“ das ehemalige C&A– Gebäude aufwändig um. Dort, wo einst Mode eine Rolle spielte, entsteht ein medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) für Fachärzte. Respekt! Während man im Kirner Land immerzu nur über ein solches Modell schwätzt, werden die Nahe aufwärts Fakten geschaffen. Kurios, ausgerechnet der Kirner Baulöwe in XXXL-Format hat in diesem Prozess den baulichen Hut auf. Medizinisch trägt den der Betreiber des Klinikums Idar-Oberstein. Klingt nach einem guten Konstrukt. Man kann der Schmuckstadt zu dieser Zweck-Gemeinschaft nur gratulieren. mehr

Verkehrsspieglein, Verkehrsspieglein an der Einmündung – wer hat Dich zerstört?

Kaum mutwillig zerstört, schon ersetzt. Bravo! Das ging aber mal fix! „In der Nacht zum Samstag wurde der Verkehrsspiegel, welcher am Anfang der Josef-Görres-Straße aufgestellt ist, mutwillig beschädigt.“ So stand es wortwörtlich im Polizeibericht. Der typische Zeugenaufruf wurde natürlich nicht vergessen. Ob der oder die Verursacher schon ermittelt werden konnten? Egal! Jedenfalls hat man in Nullkommanix einen neuen Spiegel platziert. Gut so, denn die Einmündung ist nicht ohne. Daher braucht es dieses Hilfsmittel hier unbedingt. Und der hängt jetzt ja auch schon wieder. Wahnsinn, wie schnell das ging. Ein großes Lob an die Männer der Straßenmeisterei oder wer auch immer für den Wechsel verantwortlich zeichnet.   

Kompromissvorschlag Radweg Kellenbachtal offenbar ausgearbeitet: Brauweiler weiß bisher von nichts!

Lassen sich die unbeugsamen Kämpfern aus Brauweiler milde stimmen? Das Bergvölkchen wollte einer Radfahrtrasse nach den Vorstellungen der Planungsorgane bisher einfach nicht zustimmen. Seither lähmt das Aufbegehren die weiteren Planungen des Kellenbachtal-Radweges. Chapeau Brauweiler! Die Bedenken des Ortsgemeinderates sind schlüssig und nachvollziehbar. Doch jetzt zauberte die SGD-Nord offenbar einen Kompromissvorschlag aus dem Hut. Den müsse man wohl nur noch mit der Oberen Wasserbehörde abstimmen. Einer, dem sich auch Brauweiler nicht verschließen wird können? Maybe? Wären dann alle Spatzen gefangen? Diese völlig unerwartete Entwicklung, stand zumindest in der Zeitung (Eine Alternative zum Veto aus Brauweiler vom 28. Juli)) zu lesen. Dass der Ortsbürgermeister den Sachstand selbst erst aus der Zeitung erfahren musste – geschenkt! Betroffene werden ja oftmals bis zum Schluss im Unklaren gelassen. Gespräche auf Augenhöhe, Durchlässigkeit sowie Transparenz gehen fürwahr anders. Nur gut, es bewegt sich was in der Angelegenheit.  

Warum in Gottes Namen hatten die Behörden eine Umwidmung des Bestandsweges zu einem Radweg durch Brauweiler Gemarkung abgelehnt? Der ist doch wunderbar gelegen! Warum wollte man auf Teufel komm raus eine neue Trasse oberhalb durchboxen? Nicht nachvollziehbar, insbesondere auch deshalb, weil die Schneise massiv Landerwerb von Privatbesitzern und der Ortsgemeinde erfordert. Land, welches nicht zu haben ist. Der gesunde Menschenverstand blieb bisher völlig auf der Strecke. Hat der jetzt eingesetzt? Beinhaltet der Kompromissvorschlag eben die von Brauweiler geforderte Umwidmung des Bestandsweges? Kann ja nur so sein. Alles andere wäre Mumpitz.  

In der Darlegung einer vermutlich übergestülpten Unterhaltung pflichtet der Blog den „Widerspenstigen“ bei. Brauweiler kann diesen Auftrag aus dem eigenen Saft nicht stemmen. Wozu auch? Der Radweg ist weit weg vom Dorf. Will die Verbandsgemeinde den Radweg unbedingt, dann müsste die auch für die Unterhaltung sorgen. Dieser Punkt ließe sich vertraglich leicht regeln. Der Blog ist jetzt auf den Vorschlag der SGD-Nord gespannt. Irgendwann wird man ja damit rausrücken. Dabei wäre alles so einfach. Bestandweg fahrradtauglich ausbauen, Schilder anbringen, Erhalt- und Pflege durch Verbandsgemeinde garantieren – ferddisch ist ein Teilstück! Klingt nicht nur einfach, ist es auch! Aber einfach kann eben nicht jeder.

Was für ein Bohai um Ruhestand des Ersten Polizeibeamten des Kirner Landes!

Ja, ist denn schon Sommerloch? Was der Öffentliche Anzeiger für ein Bohai um die Ruhestandsversetzung eines Dienststellenleiters veranstaltet, passt auf keine Kuhhaut. Bei allen Lobeshymnen und Verdiensten, die man bei solchen Anlässen immer gerne und zurecht ins Schaufenster stellt, sind akkerdings gleich zwei nahezu blattfüllende riesige Riemen innerhalb einer Woche des Guten dann doch zu viel. Wäre es nicht auch eine Spur bescheidener gegangen? Als to much, dürften vor allem die Leser eine ellenlange Hofberichterstattung über einen Schutzmann empfinden, der mit dem Erreichen der Altersgrenze lediglich seine Knarre wegschließt und die Uniform in den Schrank hängt. Und! Haben andere Kirner Polizisten vor ihm auch schon getan. Weitaus bekanntere und altgedientere „Institutionen“, wohlgemerkt. Viele, die ihr ganzes Dienstleben auf der Kirner Station verbrachten und als so etwas wie beliebte „Originale“ wahrgenommen worden sind, weil sie halt Mensch geblieben sind und „nah an de Leit“ waren, widmete der Öffentliche Anzeiger nicht einmal eine einzige Zeile. Kein Bild, keine Unterzeile – nix! Aber geht ein Dienstellenleiter von Bord, dann wird richtig geklotzt. Finde den Fehler? mehr

Streiche Café Schläger und setze Burger-Imbiss!

Juhu, das Kirner Gaststätten-Karussell dreht sich weiter. Nachdem morgen ja bekanntlich das „Kirner Wirtshaus“ den Zapfhahn auf „on“ stellt, zieht in Kürze ein „Burger-Imbiss“ im ehemaligen Café Schläger ein. Statt auf Käse-Sahne oder Schwarzwälderkirsch-Torten, dürfen sich die Gäste dann eben über verschiedene Burger-Variationen und gewiss noch andere Leckereien freuen. Dem Vernehmen nach, hat ein Gastronom aus Mainz Kirn für sich und seine Geschäftsidee entdeckt. Warum nicht? Viele hatten sich ja schon gefragt, was die seit Tagen anhaltende Räumungsaktion zu bedeuten hat. Jetzt wissen wir es. Eine Café-Nachfolgelösung wird es also nicht geben. Irgendwie zwar schade, weil Kirn das Format „Schläger“ doch arg fehlt, aber geht eine Tür zu öffnet sich eine neue. Und die führt in Kürze hinein in einen Burger-Imbiss. Einer, der nicht von der Stange sein soll, wie der Inhaber einem vorbeischlendernden Interessenten erklärte. Burger auf hohem Niveau – passt! Wobei, auf dem Marktplatz gibt es ja auch die Dinger. Egal, dann sind wir jetzt alle mal gespannt inwieweit die Verwandlung vom Café zum Imbiss gelingt. Baulich haben die neuen Betreiber sicherlich so einiges vor der Brust. Mit einem kleinen Event und Probierpreisen will man Anfang September an den Start gehen.     

Das Wort zum Sonntag

Wenn eine Bahnsteigsanierung gefeiert wird wie eine Mondlandung, dann läuft was schief im Staate Deutschland. Finger-Foot, kühle Getränke, heiße Käffchen, warme Worte, und zu guter Letzt der symbolische Spatenstich – mehr geht nicht als „Show-Einlage“. Wer es braucht – so what! Wollten die Bahn-Verantwortlichen ihre Versäumnisse aus den letzten Jahrzehnten mit einem rauschenden Fest kaschieren? Immerhin hat man den Halt sehenden Auges verkommen lassen. Besser, man hätte im Dorf 9-Euro-Ticktes verteilt und sich bei jedem Einzelnen für jahrelange Verzögerung und Bummelei persönlich entschuldigt.

Schließlich mussten die Bewohner die Schlafwagen-Strategie der Bahn sowohl geduldig ertragen, als auch den desaströsen Anblick ihres Bahnhofs hinnehmen. Komfort an den Gleisen, Fehlanzeige. Bis heute! Statt Buße gab es Schnittchen für einige wenige geladene Gäste aus der Politik-Family. Finde den Fehler? Wie immer halt, griffen auch diejenigen zum Spaten, die sonst nur selten vorbeischauen! Was für eine oberpeinliche Baustellen-Zusammenkunft! Für alle wichtig, sind die bunten Bildchen sowie eine positive Berichterstattung im Nachgang. Seichtes Blendwerk, für die am nächsten Tag schon der Öffentliche Anzeiger sorgte. Wow, der kann ja sogar aktuell. Keine Bange, der Artikel erscheint bestimmt noch im Wochenblättchen. Heile „Bahn-Welt“ dann auch für Nicht-Abonnenten. Und weiter reist der Politik-Zirkus. Schauen wir mal wohin!

Hurra! Schallschutzwand komplett zusammengebaut!

Aus und vorbei! Das Lego-Spiel für Erwachsene ist beendet? Element für Element wurde das Teil zu einer einzigen Einheit zusammengesetzt. Feddisch! Der Schallschutz ist hergestellt. Zumindest für die Einwohner von Hochstetten. Die Hochstädtener hingegen, klagen jetzt vermehrt über Krach. In deren Richtung schluckt nämlich keine Wand den Schall vorbeifahrender Fahrzeuge. Und irgendwo muss der ja hin. Dann eben nach „Ebsch“. Das Klötzchen-Spiel dauerte etwas mehr als vier Wochen. Gut möglich, dass in Kürze der Verkehr wieder komplett über die Ortsumfahrung rollen wird können.  Inwieweit beim allerletzten Element ein Feuerwerk abgebrannt worden ist sowie Grillwürstchen und Bierpullen gereicht wurden, ist nicht bekannt. Mal ehrlich, verdient hätten sich die Männer, die gestern bis in die Dunkelheit hinein schufteten, eine Belohnung allemal. Die dürften jetzt weiterziehen, um anderswo eine neu Partie Bauarbeiter-Lego zu spielen.  

Kleines Gewitter verwandelt Straße in See!

Die Freiwillige Feuerwehr braucht Boote! Unbedingt! Der gestrige Gewitterschauer brachte zwar nur acht Liter Regen auf den Quadratmeter, aber alleine die „paar“ Tropfen in kürzester Zeit reichten schon aus, um die Straße nach Hochstädten, in Höhe des ehemaligen Bowlingcenters, unter Wasser zu setzen. Die Autos mussten durch einen regelrechten See hindurch – Wasserfontänen inklusive. Wie kann das sein? Wieso staut sich gerade hier das Wasser? „Wenn der Abfluss mal verstopft ist, ja was ist denn schon dabei, dann nimmt man Abfluss frei…“  Ein See, noch dazu direkt vor der eigenen Haustür, wird der Ortsbürgermeister sicherlich nicht dulden. Da werden die nächste Woche sicherlich die „Abflussreiniger“ anrollen. Man stelle sich das Ausmaß vor, wenn 50 Liter Wasser und mehr auf den Quadratmeter niedergegangen wären. Der See hätte sich bis zur Nahebrücke und auf das Gelände der ehemaligen Spar-Lagers erstreckt. Und auch das ehemalige Bowling Center selbst wäre gewiss betroffen gewesen.  Wie eingangs schon erwähnt, die Feuerwehr braucht Boote!  

Kita-Anbau: Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld…

Alles wird teurer, auch und gerade in der Baubranche. Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass die Erweiterung der Kindertagesstätte „Zwergentreff“ in Hochstetten-Dhaun teurer werden wird, als ursprünglich geplant. Das war sicherlich jedem klar, nur eben nicht in welchem Umfang. Einen Hinweis könnten die neusten Wasserstandmeldungen bei den Auftragsvergaben an die jeweils günstigsten Anbieter bei Dach- und Fensterarbeiten geben. Die Formalie winkte der Ortsgemeinderat in seiner letzten Sitzung durch. Die Dacharbeiten schlagen mit 202 388 Euro ein gewaltiges Loch in die Kasse. Mit 66 886 Euro werden auch die Fenster wesentlich teurer, als ursprünglich gedacht.

Insgesamt kann man von einem Trend ausgehen, wonach alle Gewerke bis zu 30 Prozent teurer werden könnten. Alle ursprüngliche Kostenschätzung vor Beginn der Maßnahme kann man also getrost in die Tonne kloppen. Alle Vorhersagen dürften von einer soliden Phase, weit vor den Preisexplosionen stammen. Kein Überraschung also. Summa summarum, dürfte sich auch der Gesamtpreis von ursprünglich 940 000 Euro auf dann gut und gerne 1,2 Millionen Euro steigern (ohne Gewähr). Die Prognose ist nicht unbedingt gewagt, vielmehr orientiert sich an momentan üblichen Preissteigerungen. Zur Erinnerung, einen Zuschuss in Höhe von 263 500 Euro gewährt das Land. Ob sich der jetzt anpasst? Legt Mainz eine Schippe drauf? Maybe? Fakt ist, die Chose wird wesentlich teurer werden. Daran trägt die Ortsgemeinde allerdings keine Schuld. Es sind diese verrückten Zeiten eben. Überdies, handelt es sich um eine zwingend notwendige Maßnahme, die keinen Aufschub duldete.  

Nach über 20 Jahren Wartezeit: Großer Bahnhof beim Spatenstich!

Bahnreisende und Pendler sind ja von Haus aus Kummer gewöhnt. Verspätungen sind fast schon die Regel. Die betreffen bei weitem nicht nur den Zugverkehr, sondern auch alle Baustellen unter dem Dach der Bahn. Dass für Gleissanierungen in Hochstetten / Nahe das Signal jedoch fast 20 Jahre tiefrot zeigte – geschenkt. Sehen wir es positiv: „Besser spät als nie!“ Gestern war also Spatenstich mit allem Trallala. Das Who is who war nicht nur eingeladen, sondern schaute auch vorbei. Inwieweit die Öffentlichkeit erwünscht war, lässt sich nicht nachvollziehen. Explizit wurde die jedenfalls nicht angesprochen. Wahrscheinlich ist das eher kleinere Programm, so mehr unter sich, üblich bei solchen Anlässen. Wer kann sich auch schon unter der Woche, noch dazu um die Mittagszeit, Zeit freischaufeln.

Vielleicht dürfen die Bürger bei der Abschlussveranstaltung, vielleicht sogar mit Blaskapelle, Bier und Schnittchen, so richtig mit dabei sein. Dann gibt es ja auch was vorzuzeigen. Schauen wir mal! Jetzt lassen wir die Männer mal in Ruhe ihren Job erledigen. Rund um die Uhr Stress scheint jedenfalls garantiert. Schließlich ist das Zeitfenster für die Komplettsperrung, mit nur drei Wochen, äußerst knapp bemessen. Bahnreisende und Pendler schieben angesichts des bevorstehenden Schienenersatzverkehrs, zwischen Kirn und Bad Sobernheim, jetzt schon einen dicken Hals. Nicht zu ändern! Was dann doch auffällt in der heutigen Berichterstattung ist die von Bürgermeister Hans Helmut Döbell kommunizierten 12 Jahre Planungszeit der Bahn. Da irrt der Gute aber gewaltig. Kleiner Lapsus? Ginkgo oder anderen Heilpflanzen können sich als hilfreich erweisen, wenn Konzentration und Gedächtnis nachlassen.

Schon ab 2001 hat die Ortsgemeinde den Umbau des Bahnhaltes forciert und über Beschlüsse Grundlagen geschaffen. Sozusagen hat man den Zug auf das Gleis gesetzt. Die Bahn ließ den aber stets im Bahnhof. Finde den Fehler? Der Blog berichtete seinerzeit mehrfach in der Allgemeinen Zeitung über eine unwürdige und zähe Angelegenheit in den Folgejahren. Da packen wir mal ganz schnell noch zehn Jährchen drauf. Nach Adam Riese wären das dann 22 Jahre Planungszeit von Ortsgemeinde und Bahn, in der nichts, aber auch gar nichts sichtbares passierte. Im Gegenteil: Der Bahnhalt wurde zusehends unansehnlicher, und dies, obwohl zwischenzeitlich Korrekturen an den Bahnsteigen erfolgten. Die Bahn zog sowohl Kommunalpolitiker, als auch Vertreter in Mainz sowie im fernen Berlin am Nasenring durch die Manege. Damit ist ja jetzt Schluss. Das Signal steht auf „grün“. Wie immer bei solchen Spaten-Zusammenkünfte. werden solche Hängepartien gerne komplett ausgeblendet. Man hat sich halt generell lieb, wenn es darum geht, öffentlichkeitswirksam aufzutreten und die Gesichter in Kameras zu halten.  

Um Himmels willen – wird halbe Pfarrstelle Kirchengemeinde St. Johannisberg wegfallen?

Es sind oftmals die kleinen Meldungen, die große Wirkungen nach sich ziehen. So wurde auf der Gemeindeversammlung der evangelischen Kirchengemeinde Simmern unter Dhaun bekannt, dass strukturelle Veränderungen mit der Pensionierung des Pfarrers Michael Zeh in 2024 einhergehen werden. Danach soll der  Zusammenschnitt der Kirchengemeinden an der oberen Nahe neu strukturiert und organisiert werden. Mal wieder! Letztendlich dürften vermutlich Fusionen nicht auszuschließen sein, das heißt unsere Kirchengemeinde St. Johannisberg könnte gegebenenfalls ihre Eigenständigkeit verlieren. mehr

Solar-Parks: Verschoben!

Es ist zum Mäuse melken! Um die Klimaschutzziele zu erreichen und unabhängig von fossilen Energieimporten zu werden, soll der Anteil erneuerbarer Energien steigen. Die große Politik stellt die Weichen für den beschleunigten Ausbau von Solarenergie. Im Großraum „Itzbach“, Gemarkung Hochstetten-Dhaun, wollen getrennt voneinander gleich drei Projektierer Solarparks aus dem Boden stampfen. Die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun befürwortet ohne Wenn und Aber diese Initiativen, muss allerdings nunmehr die Aufstellung eines gemeinsamen Bebauungsplans, für alle drei Projekte, erneut verschieben. der Grund: Es findet sich kein Fachbüro, das den Planungsauftrag kurzfristig übernehmen möchte.

Alle infrage kommenden Planer scheinen Land unter zu melden. Kein Büro, keine Auftragsvergabe – so einfach ist das. Wahnsinn! Ehrlich, so klappt das nie mit der schnellen Energiewende. Fakt ist, der Beschluss musste kurzfristig von der Tagesordnung genommen werden. Verschoben, vertagt oder was auch immer! Nächste Sitzung, nächster Versuch? Maybe? Wenn bundesweit ernstgemeinte Interessen vorherrschen, Solar-Projekte schnell in die Umsetzung zu bringen, dann sollte man auch die hierfür erforderlichen Ressourcen schaffen, um Genehmigungsverfahren schnell abwickeln zu können. Verzögerungen, wie diese gerade in Hochstetten-Dhaun, dürfte es in dieser Form nicht geben. Never ever! So verstreichen wertvolle Monate ungenutzt. Schauen wir mal, wie sich die Angelegenheit weiter entwickelt.

Wespen-Alarm!

Zwei Wespen im Glas, der Rest der Familie drumherum…

Neulich in der Kirner Eisdiele: Zwei Rossini, zwei Eis und in der Spitze zehn Wespen, die sich eingeladen fühlten. Da irrten sich die Biester aber gewaltig. Dennoch, sie schwirrten in Scharen umher. Stets fokussiert auf die Erfrischungen auf dem Tisch, aber immer wieder den Körperkontakt suchend, ließen die sich partout nicht vertreiben. Da half dem Blog auch seine sonst so gelebte Gelassenheit nicht viel. Der war zwar nicht gleich panisch, aber der fühlte sich auch nicht wohl. Es fühlte sich nicht entspannend an, von Spaß und Vergnügen ganz zu schweigen. Genuss geht anders. Man musste beim Trinken stets aufpassen, dass keine Wespe mit verschluckt wird. Es war ganz schlimm!

Der Besuch in der Eisdiele war die reinste Tortur. Der Blog wird auf seine liebgewonnene Gewohnheit vorerst verzichten. Notgedrungen! Die Plagegeister ließen keinen Tisch aus. Überall konnte man mal mehr und mal weniger Abwehrbewegungen beobachten. Nur kühler Kopf und ignorieren geht aber auch nicht. Nicht bei der Menge von Plagegeistern. So wurde es nur ein recht kurzer Besuch unter den Sonnenschirmen. Drinnen wäre es sicherlich besser gewesen, aber bei dem Wetterchen war die Flucht hinein nicht wirklich eine Option. Ein schnelles nächstes Mal will sich der Blog verkneifen. Nicht selten stechen die Biester nämlich. Und das tut dann meist höllisch weh, auch und gerade Männern. Und je mehr Wespen herumschwirren, umso höher ist das Risiko. Da nächste Eis wird to-go geordert.    

Kommunen müssen Energie sparen: Existiert ein Gasnotfallplan in der VG Kirner Land?

Licht aus, Temperatur runter: Die täglichen Meldungen verheißen nichts Gutes. Viele private Haushalte werden sich für den kommenden Winter einen Sparzwang verordnen. Jeder tut eben was er kann. Wie rüstet sich die Verbandsgemeinde Kirner Land gegen die durch den russischen Angriffskrieg mit verursachte Energiekrise? Hat die einen Notfallplan in der Schublade? Die Preise steigen und die Sorge, das Öl und vor allem Gaskönnte im Winter knapp werden, ist groß. Viele Kommunen haben diesbezüglich schon Spar-Pakete geschnürt. Auch die Verbandsgemeinde? Gehört hat man jedenfalls (noch) nichts. Die Temperaturen sind derzeit zwar auf dem Höhenflug, doch der nächste Winter kommt bestimmt. Daher ist rechtzeitige Vorsorge dringend geboten. Was könnte behördlicherseits gehen?

Nun, in der kommenden Heizperiode könnte man die Temperaturen in den Verwaltungsgebäuden – aber auch in den Sport- und Mehrzweckhallen – absenken. Um weitere Energie-Sparpotenziale zu erschließen, wäre es dienlich, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung in der Heizperiode verstärkt ins Homeoffice zu schicken. Damit würde eine Reduzierung der Betriebszeiten in öffentlichen Gebäuden einhergehen. Die werden mit Gas geheizt. Was könnte noch helfen? Alle Kommunen könnten bei der Straßenbeleuchtung sparen. Kein warmes Wasser mehr in den öffentlichen Gebäuden und, und, und. Hat die Verbandsgemeinde ein Maßnahmenpaket geschnürt? Existiert eine To-do-Liste? Gab es schon einen internen „Energiegipfel“. Wohl kaum! gehört hat man jedenfalls nichts davon! Eine weiter so scheint allerdings ausgeschlossen. Anderswo ist man gedanklich viel weiter. Wahrscheinlich will man sich noch sammeln, um sich dann zeitnah dem Thema zu widmen. „Zeitnah“, ohnehin das Zauberwort oder so etwas wie die verbale Allzweckwaffe in der Kirner Verwaltung schlechthin. Dabei wäre Eile dringend geboten.   

Warum nicht Gemeindeschwestern im Kirner Land etablieren?

Das Kirner Land ächzt unter Hausärztemangel. Gleich drei Fehlstellen können derzeit nicht besetzt werden. Und ein Ende der Misere ist nicht in Sicht. Unter anderem auch deshalb, weil die Politik diese Entwicklung einfach verschlafen hat. Und so richtig wach will man einfach nicht werden. Geschätzt zwischen 500 und 1000 Patienten müssen in Kirn und Umgebung ohne eigenen Hausarzt auskommen. Der Ärztenotstand ist ein riesiges Problem und eine Herausforderung für die Region, wohl auch deshalb, weil die derzeitige Arztgilde zudem auf der Zielgeraden praktiziert. Da ist guter Rat teuer. Nach Herrstein blicken heißt lernen! Dort hat es Gemeindeschwestern, die sich im Zuge des landesweiten Projektes Gemeindeschwestern plus um hochbetagte Menschen kümmern, die noch keine Pflege brauchen, sondern Unterstützung und Beratung in ihrem aktuellen Lebensabschnitt. mehr

Radweg zwischen Hahnenbach und Kirn: Träumen darf man!

Was fällt auf bei heutigen Blick in den Kirner Teil der Tageszeitung? Nun, die Hahnenbacher lassen nichts unversucht, damit ihr Wunsch nach einem Radweg Richtung Kirn doch noch in Erfüllung geht. Träumen darf man! Dass der große Wurf in die Sanierung des Mauerabschnittes hätte mit eingebunden werden müssen – geschenkt. Blöd nur, der Landesbetrieb war auf diesem Ohr taub. Der zeigte sich bockig, und dies, trotz der Gelegenheit schlechthin. Sei’s drum, jetzt soll es also über Umwege funktionieren. Die Trumpfkarte heißt Julia Klöckner. Soso, „Calamity-Julia“ soll jetzt stechen. Die bekennende Radfahrerin hat ihre Hilfe bei einem Ortstermin zugesagt. Dem Bericht nach, will sie Türen öffnen und das Gespräch mit dem LBM suchen. Wenn das mal keine guten Nachrichten sind. Vermutlich werden schon im nächsten Jahr die Bagger anrollen und eine Schneise entlang des Hahnenbachs schlagen. Spätestens 2024 wird dann der neue Radweg über Kallenfels bis hinein ins Mittelzentrum führen.

Und die Erde ist eine Scheibe. Liebe Hahnenbacher. Ihr müsst jetzt tapfer sein. Ihr könnt noch so rührig bei den Oberen werben und noch so viele Eiswagen bestellen, in den nächsten 10 Jahren wird das nichts werden mit dem lang ersehnten großen Wurf. Zumindest nicht so, wie Ihr Euch das vorstellt. Seit 30 Jahren wartet Ihr geduldig. Zum 50-jährigen „Warte-Jubiläum“ bekommt Ihr dann (vielleicht) den Radweg feierlich als Geschenk überreicht. Die Mühlen von Politik und Verwaltungen mahlen langsam und Gespräche, wie jetzt mit „Calamity-Julia“, haben noch selten Vorhaben forciert. Der Blog ist aber auch von Haus aus eher pessimistisch und Realist noch dazu. Daher auch die düstere Prognose. Vielleicht radelt der aber auch schneller über die neue Trasse, als der jetzt zu glauben vermag. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Respekt zollt der dennoch dem quirligen Völkchen. Das hat eine Vision und lässt nichts unversucht, um die auf den Radweg zu bringen. Möge das über einen langen Atem verfügen.  

Der hausgemachte Personalschwund fällt der Verbandsgemeinde auf die Füße!

Überspitzt und provokant formuliert: „Die spinnen, die obersten Verwaltungsmenschen des Kirner Landes.“ Warum? Statt den eigenen Bauhof umzuorganisieren oder personell so schnell als möglich in die Lage zu versetzen, dass der seinen Aufgaben vollumfänglich nachkommen kann, lagert man jetzt Verpflichtungen einfach aus. „Outsourcen“ heißt das dann jetzt wohl auf neudeutsch. Geht’s noch! Warum in Gottes Namen lässt man den eigenen Bauhof derart ausbluten? Irgendwas stimmt nicht! Während der Bereich, in dem richtige Arbeit geleistet wird, zunehmend schwächelt, blustert sich der besser bezahlte Wasserkopf in den Teppichbodenabteilungen weiter auf. Kein Wunder also, dass die Personalkosten immer weiter ausufern. Die Verbandsgemeinde sollte unbedingt mal ihren personellen Kompass nachjustieren. Herrscht eine Schieflage in der Bewertung von Arbeitsfeldern? Wenn nämlich gerade einmal nur zwei Mitarbeiter gegen regelrechte Achttausender von Arbeitsbergen im kompletten VG-Gebirge ankämpfen müssen, dann besteht mehr als nur ein Verdacht. mehr

Hitzeextreme: Warum nicht „Schönwetter“ einführen? Schlechtwetter geht doch auch!

Boah, was für eine Mörder-Hitze! Zeit für „Schönwetter“? Andersrum geht es doch auch. Schlechtwettertage sind auf dem Bau ein größeres Übel als in anderen Berufen. Die Arbeit wird erschwert oder ganz behindert. Teils werden auch zusätzliche Maßnahmen oder Baustellenstopps nötig. Bisher reduzierten sich Schlechtwetter-Phasen nur über den Winter! Logisch, extremer Schnee und Eis, lassen einen Einsatz auf dem Bau nicht zu. Bei den immer dramatischer werdenden Heißwetterlagen, sollte man sich auch einmal über „Schönwetter-Phasen“ den Kopf zerbrechen. Bei Temperaturen um die 40-Grad-Marke, sollte kein Bauarbeiter mehr in der Sonne arbeiten müssen. Auch alle anderen nicht! Das Rödeln im Freien ist dann nämlich mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden.

Menschen, die unter der Sonne ihren Tätigkeiten nachgehen müssen, gehören spätestens ab 37 Grad in Hitzefrei geschickt. Das geht! Die Firma Scheider Merxheim hat letzte Woche von jetzt auf gleich alle Arbeiten eingestellt. Schwimmbad statt Tief- oder Hochbau – passt! Respekt vor der ausgegebenen Marschrichtung der Arbeitgeber, ihre Angestellten keinesfalls brutzeln zu lassen. Nachahmer gesucht? Morgen soll das Thermometer wieder in unerträgliche Höhen klettern. Die Prognosen lassen einen heißem Wochenstart erwarten! Dann lieber ganz früh am Morgen anfangen, um dann in der Nachmittagssonne zu Hause sein zu können. Gegen die Mörder-Hitze sollte niemand ankämpfen müssen. Daher, „Schönwetter“ gehört auf die gleiche Stufe gehievt wie „Schlechtwetter“. Mit den gleichen Regeln versehen, so auch mit einem „Schönwettergeld“.  

Eines ist gewiss: Es wird immer öfter immer heißer, jedoch am Arbeitsplatz bestehen selbst bei tropischem Klima kaum Rechte auf eine Auszeit. Daher sollten Fürsorgepflichten der Arbeitgeber greifen: Er muss auf heißes Wetter reagieren, das ergibt sich aus dem Arbeitsschutzrecht, der Arbeitsstättenverordnung und der Fürsorgepflicht. Blöd nur, vielen Arbeitgeber entledigen sich ihrer Verantwortung. „Schneider Bau“ vorn? Und wie, und das nicht unbedingt nur bei Hitze!

Das Wort zum Sonntag

Aus gegebenem Anlass hier eine Klarstellung in eigener Sache: Wenn Leser feststellen, dass der Blog nur Halbwahrheiten abbildet, so verkünden die ihre Ergebnisse als Pauschalurteile. Hin und wieder erreichen mich Mails, gottlob einer Minderheit, die das Format www.hochstetten-dhaun.info als Plattform für Unwahrheiten kennzeichnen. Rein subjektiv darf man die Meinung gewiss so vertreten, nur dann sollte die auch mit Beispielen belegt werden. Die kommen aber nicht, auch nicht auf Nachfrage. Leute, Butter bei die Fische! Dabei wäre es für mich mal interessant zu erfahren, welche Beiträge von einer Minderheit als halbwahr bis unwahr empfunden werden. Dann könnte ich mich selbst hinterfragen, rechtfertigen oder gegebenenfalls sogar Abbitte leisten. Kommt aber nichts! Wie auch! Klar, bei der Fülle von Artikeln, können nicht alle mitten ins Schwarze treffen. Ich übe eben noch.

Vereinzelten Sternstunden stehen gleichsam grottenschlechte Abhandlungen gegenüber. Und? So ist das nun einmal! Aber auf eines gebe ich immer Acht, nämlich keine Halb- oder Unwahrheiten zu verbreiten. Ich beackere Themen, verbreite Fakten und gebe noch eine Meinung hinzu. Letztere muss nicht jedem Gefallen. Für viele gut, für einige wenige leider. Dabei kratze ich meist nur an der Oberfläche. Tendenz, tiefer kommend! Der Blog will ein Angebot sein für jene, die sich über tagesaktuelle ortprägende Themen von meinungsprägenden Ortsvertretern nicht oder nicht ausreichend aufgeklärt fühlen. Und davon gibt es eine Fülle.

Klar, die erzeugen meist Gegenmeinungen. Ein Hoch auf den lebendigen Diskurs! Ich biete Beiträge, Erfahrungsberichte und Tipps zum Aufbau eines Meinungsbildes gegen den Strom der vorherrschenden öffentlichen Meinung und den dahinterstehenden Interessen. Immer sachlich und niemals beleidigend. Getroffene Hunde bellen. Daher lasse ich die gleichsam typischen und hilflosen Reflexe gelten. Wenn es der geschundenen Seele gut tut, so what! Aber die Vorwürfe, die Plattform mit Unwahrheiten zu füttern, gehen gar nicht. Auch wenn es manchem schwerfallen möge, so ein Format gilt es auszuhalten. 

Lieblingsaufgabe: Depeschen-Denis wieder auf Sommer-Scheck-Tour unterwegs?

Auf Scheckübergabe-Tour unterwegs?

Er ist wieder da! Depeschen-Denis ist für alle gut sichtbar zurück auf der öffentlichen Bühne. Natürlich wird der wieder etliche Schecks in seiner Umhängetasche verstaut haben. Es muss für ihn ein wonniges Glücksgefühl sein, hin und wieder in die Rolle des Landes-Geldboten schlüpfen zu dürfen. Startete in Jeckenbach seine „Sommer-Scheck-Tour“? Maybe! Und mittendrin, statt nur dabei, die Zeitung mit einem riesigen Riemen der Würdigung. Dass der Bote des Landes sich lieber mal um das Kirner Krankenhaus kümmern sollte – geschenkt. Der Kerle verteilt halt lieber Money an Kommunen und Institutionen, statt das „ZUG-Projekt“ aufs Gleis setzen. Ist ja auch bequemer für das „große Tier“ aus dem Gesundheitsministerium. Die Empfänger sind immer gut gelaunt und Bedanken sich überdies so artig.

Merke, ausgiebig gebauchpinselt zu werden, genießen Politiknasen hier und anderswo gerne und oft. Von der Kirner Bürgerinitiative hingegen, bekommt der Arme ja immer nur Feuer. Es ist aber auch unfair, wenn die ihm ständig mit Forderungen in den Ohren liegen. Wer will auch schon gerne an seine Aufgaben und Pflichten erinnert werden. Das ist nur gemein. Kein Wunder also, dass „Depeschen-Denis“, um seine Geburtsstätte einen großen Bogen macht. In offizieller Mission hat er die Einrichtung bis heute nicht besucht. Wie auch, wenn alle nur immer was von ihm wollen. Macht doch keinen Spaß für einen, der treu nach dem Peter-Prinzip die Karriereleiter erklommen hat. Stufe für Stufe! So einer will gehuldigt, aber nicht gegängelt oder gar getadelt werden. Schon gar nicht, will der ran an sein eigentliches Kerngeschäft oder Aufgaben erledigen. Dass die BI-Mitglieder das nicht begreifen wollen. Schlimm!

Nach Felssturz in Dhaun: Weiter Gefahr im Verzug!

Eine wenig Felsgebröckel oder Steinschlag gab es hier immer mal wieder, aber der neuerliche massive Abbruch war schon eine Zäsur. Es muss wohl ein unüberhörbares mittleres Beben gewesen, dass ein Hausbewohner in Dhaun gottlob nicht wahrnehmen musste. Manchmal ist es gut, wenn man sonntags unterwegs ist. Was war passiert: Steine sind aus der steil hochragenden Felskante, beginnend unmittelbar hinter seinem Haus, herausgebrochen und auf die kleine Terrasse darunter gestürzt. Gut, dass zu diesem Zeitpunkt keiner darauf Platz genommen hatte. Die Felsbrocken, aus eher bröckelndem Schiefergestein, wurden zwischenzeitlich entfernt und ein Geologe mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt.

Der sieht Handlungsbedarf am offensichtlich losen Gestein, und zwar schnell. Die komplette Wand muss befestigt werden. Es herrscht Gefahr im Verzug. Daher bedurfte es auch keinen Beschluss für die Auftragsvergabe. Wie das letztlich geschehen soll, ob mit Zaun, Netzen oder anderen Maßnahmen, wird sich weisen müssen. Rund 13 500 Euro hat der Fachmann für die Felssicherung veranschlagt. Die Ortsgemeinde ist Eigentümer des steil abfallenden Geländes. Folglich muss die auch die Kosten tragen. Eine Versicherung springt nicht ein. Alles in allem, ging der Felsabgang noch glimpflich aus. Man mag sich gar nicht vorstellen, was alles hätte passieren können. Wenn die Sicherung erfolgt ist, sollte sich ein solches Ereignis nicht mehr wiederholen. So ist der Plan.      

Projekt Sportplatzbrücke: Die Kritik am Kirner Ingenieur-Büro Sauer reißt nicht ab!

Erneut ein Rüffel-Dauerfeuer aus allen Rohren für das Ingenieur-Büro Sauer während der Ortsgemeinderatssitzung. Wegen der Erstellung eines Leistungsverzeichnisses (LV) für die Sportplatzbrücke, will das immer noch nicht so richtig aus dem Quark kommen. Es hagelt Dauerfeuer! Zur anhaltenden Kritik, gesellt sich jetzt auch noch Galgenhumor hinzu. Verständlich, denn die Unzufriedenheit muss sich ja irgendwie entladen. Neuester Aufhänger, ist der mittlerweile Eingang eines Vorentwurfs. Der enthalte jedoch handwerkliche Fehler, die beseitigt werden müssten. Jetzt kam endlich mal was und dann das! Das Papier ist in der Form offensichtlich nicht verwendbar – so lautete die Botschaft des Abends. Na Bravo!

Die Google-Rezensionen, im Nachgang, dürften sich gewaschen haben. Aber sowas von! Was in dem Gutachten genau fehlerhaft eingestuft worden ist, darüber schwieg sich Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell aus. „Wenn’s mal etwas länger dauert – Raider, der Pausensnack für längeren Genuss!“ Gemäß dem Werbe-Slogan aus den 80er-Jahren, wären die Mitglieder des Ortsgemeinderates gut beraten den Frust mit tonnenweise Süßem abzumildern. Spaß beiseite, die Verzögerung ist nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer. Die Baupreise sind weiterhin am Ausufern. Vermutlich wird die Kita-Erweiterung bis zu 30 Prozent mehr Geld verschlingen. „Nach Adam Riese“, dürften die galoppierenden Preissteigerungen nicht vor dem Projekt Sportplatzbrücke Halt machen. Never ever! Prognosen sind heutzutage allerdings schwierig aufzustellen. Laienhaft betrachtet, wird die Ortsgemeinde froh sein können, wenn die Millionen-Marke nicht überschritten wird. Zur Erinnerung, veranschlagt waren 650 000 Euro. Die grobe Schätzung, aus gefühlt grauer Vorzeit, dürfte jedoch bei weitem nicht zu halten sein.  

Ein Hauch von bayrischer Wirtshauskultur weht über den Marktplatz: Das „Kirner Wirtshaus“ öffnet erstmals am 1. August!

Hurra, es tut sich wieder was in der Kirner Gastronomie-Szene. Am 1. August öffnet das „Kirner Wirtshaus“ seine Pforten. Und das Motto ist Programm, wie Sinan Memik, einer der beiden gleichberechtigten Pächter, informiert. Zusammen mit seinem Partner und Koch Mehmet Cetin sowie einem eingeschworenen Team, wollen sie mit einem Rundum-Wohlfühlpaket einiges in Gang setzen, damit die Gäste nach ihrem Besuch zufrieden nach Hause gehen können. Mehr noch: Sie sollen von Angebot und Atmosphäre so sehr begeistert sein, dass sie wiederkommen. Wenn das mal nicht ein ambitioniertes Ziel ist. Und wie will man das schaffen? Nun, zunächst mit einer bodenständigen deutschen Küche. Küchenchef Cetin gilt als erfahrener Koch, der in seiner mehrjährigen Berufskarriere schon einige Stationen erfolgreich durchlaufen hat. mehr

Dorferneuerungskonzept Teil II.: Das sind die 17 Begrünungsmaßnahmen!

Die Relikte aus den 70er-Jahren an der Kirche in Hochstetten werden ersetzt duch hochgebaute Blumenkästen.

Die Antwort kam prompt. Kaum nachgefragt, schon hat Dorfplanerin Nathalie Franzen dem Blog einen Link mit einer Liste der Vorhaben geschickt. Ein Service, der richtig gut gefällt. Den Link setzt der Blog unter den Text. Einiges von den Begrünungsmaßnahmen sind bekannt, andere konnte man sich denken und wiederum andere überraschen. Möge jeder selbst hineinklicken und für sich reflektieren. Die Maßnahmen entlang der Binger Landstraße sind allerdings nicht abgebildet worden. Vielleicht braucht es hierfür noch etwas mehr an Vorbereitungszeit. Kein Ortsteil wurde vergessen. Für 2023 ist die Realisierung angedacht. Dafür braucht es viele helfende Hände. Am effektivsten, mit grünen Daumen. Der Blog wird nicht die ganze Liste abarbeiten, aber immer mal wieder einzelne Absichten herauspicken und im Rahmen einer Serie ausführlich vorstellen.    

https://www.dorfplanerin.de/hochstetten-dhaun

Hochstetten-Dhaun begrünt das Dorf in einem Umfang von knapp unter einer halben Million Euro!

Die Dorfmoderation hat es ausgerechnet und die Zahlen schwarz auf weiß präsentiert: Demnach kosten 17 Begrünungsmaßnahmen in Hochstetten-Dhaun 449 421 Euro! Es wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Die gewaltige Summe verteilt sich auf alle Ortsteile. 80 Prozent davon trägt das Land. Das löhnt auch die Eigenleistung – geschätzt rund 90 000 Euro. Will heißen, jede Freiwilligenstunde kann abgerechnet werden. Summa summarum, bleiben an der Ortsgemeinde gerade einmal 23 605 Euro Eigenanteil hängen. Wenn das mal kein Bombengeschäft ist? Kein Wunder also, dass der Ortsgemeinderat, trotz Restzweifeln inwieweit sich die anvisierte Eigenleistung stemmen lässt, nahezu euphorisch den Vorschlag von Nathalie Franzen bejahte. Einstimmig wohlgemerkt. mehr

Immerhin 17 Liter Niederschlag in der Nacht!

Immerhin 17 Liter Niederschlag in der Nacht. Kurz, aber intensiv setzte, der Regen irgendwann nach Mitternacht ein. Es grummelte zwar ein wenig in der Entfernung, aber so ein richtiges Gewitter war das nicht. Zumindest nicht in Hochstetten-Dhaun. Doch der Mensch freut sich darüber, dass der Himmel endlich mal seine Schleusen öffnete. Gut, es war kein Starkregen in XXL-Format. 17 Liter auf den Quadratmeter sind kein Problem. Leichte Entspannung für den Garten – passt. Die Liter zeigen sich auch wieder in den Regenfässern. Endlich! Und noch etwas brachte der mit sich, nämlich etwas Abkühlung. Gerne mehr davon in den nächsten Tagen und Wochen, lieber Petrus. WImmer mal wieder während der Nachtzeit wäre nicht übel.

Selbst nach 42 Tagen noch kein Sitzungsprotokoll verfasst! Wer kann der VG beim Schreiben helfen?

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man lauthals darüber lachen. Es sind oftmals die kleinen Randerscheinungen, die an sich eher unspektakulären sowie dahinplätscherten Gemeinderatssitzungen, am Ende dann doch noch etwas Esprit verleihen. Konkret, geht es um eine Peinlichkeit, die während der Ortsgemeinderatssitzung Hochstetten-Dhaun bekannt wurde. Verantwortung zeichnet die Verbandsgemeinde, allen voran der Behördenleiter. Als Eberhard Bender (CDU) monierte, dass die VG bisher nicht das Sitzungsprotokoll der letzten Ratssitzung zugestellt habe, mussten Sascha Siegel und sein Chef „Lucky-TJ“ kleinlaut einräumen, dass dieses wohl noch nicht geschrieben sei. Zum Verständnis, die Sitzung war am 8. Juni. Seither sind 42 Tage vergangen. Es handelt sich hierbei nicht um eine ausführliche Doktorarbeit, sondern um das Abschreiben von Tagesordnungspunkten in Reinschrift. An sich ein Unding, weil das Hineinlesen in vergangene Protokolle sowohl als Nachbereitung, als auch Vorbereitung von Ratsmitgliedern gerne benutzt werden. mehr

Neues aus dem Ortsgemeinderat Hochstetten-Dhaun: Spatenstich Bahnhof mit Ministerin Katrin Eder!

Sehr Bau lastig war die soeben zu Ende gegangene Ortsgemeinderatssitzung. Klar, denn Hochstetten-Dhaun ist gerade eine einzige Baustelle. Während Hochwasserschutz und Ortsumfahrung auf die Zielgeraden eingebogen sind, geht es am Bahnhof erst jetzt so richtig los. Zwar ist man noch mit den Vorarbeiten beschäftigt, aber dann. Nach dem offiziellen Spatenstich, am 28. Juli, zu der sich schon jetzt viel Politprominenz angesagt hat, will die Bahn so richtig durchstarten und während der dreiwöchigen Vollsperrung – unter Schienenersatzverkehr – sogar rund um die Uhr arbeiten. Machen die immer so. Und wenn es zu laut wird, dürfen die Anlieger ins Hotel übersiedeln. Das ist Standard bei der Bahn.

Zurück zum Spatenstich: Dass das Who is Who von Bahn, Verwaltungen, Politik und weiß Gott noch wer sich nach knapp 20 Jahren Verzögerung, Hinhaltung und leeren Versprechen, überhaupt noch traut ein öffentlichkeitswirksames Tam-Tam zu veranstalten, lässt tief blicken. Vier Wahlkämpfe hat die SPD mit dem Thema Bahnhof führen müssen, bis es jetzt endlich klappt. Anstatt Abbitte zu leisten für Rückstan in XXXL-Format, lassen sich die Verantwortlichen an diesem dann „besonderern“ Tag feiern. Und die Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz, Katrin Eder, darf auch zum Spaten greifen. Sie hat sich angekündigt. Die Presse ist auch schon für die übliche Hofberichterstattung eingeladen worden – zumindest mündlich. Der Blog darf das jetzt so schreiben: Der Termin ist eine reine Show-Einlage oder Selbstlob-Feier, gemäß dem Motto: Schaut her, was wir für Euch tun!“ Zum Fremdschämen nach der Bummelei zwar, aber so läuft nun einmal das Geschäft.

Interessant und so nicht erwartbar, ist der Beschluss bezüglich Dorferneuerung in einem Volumen von 444.000 Euro für 17 Projekte. Scheinbar hat sich der Ortsgemeinderat zum großen Wurf, wie vom Blog mehrfach gefordert, durchringen können (weiterer Bericht folgt). Respekt!

Asphaltwut die Zweite: Parkplätze vor der Hellberghalle versiegelt!

Jahrelang war die Parkreihe vor der Hellberghalle geschottert. Gestört hat das niemanden. Nunmehr hat die Versiegelungswut auch hier zugeschlagen. Scheinbar gibt es den Asphalt momentan im Sonderangebot, denn auch die Dammstraßen rechts und links der Nahe wurde mit Asphalt überzogen. Andere mögen das anders sehen, aber für den Blog waren das fürwahr keine zwingend notwendigen Maßnahmen. Fakt ist, immer mehr Flächen werden in Hochstetten-Dhaun versiegelt. Anderswo läuft es umgekehrt. Da sucht man nach Möglichkeiten, um versiegelte Flächen zurückzubauen. Finde den Fehler? Wahr ist, die Parkreihe sieht jetzt sauber und ordentlich aus und ist zudem staubfrei. Wahr ist aber auch, wiederum wurden etliche Quadratmeter versiegelt. Klingt jetzt vielleicht übertrieben, aber in der Summe kommt da ganz schön was zusammen.   

Überdimensionierte Asphaltwüste am Ortseingang Hochstetten?

Versickern statt Versiegeln! Das Motto ist in Hochstetten-Dhaun derzeit so gar kein Programm! Generell ist versiegelter Boden toter Boden, da die dort üblicherweise vorkommenden Lebewesen keine Überlebenschance mehr haben. Der Boden kann durch die Abdeckung mit versiegelnden Materialien keine seiner Funktionen mehr erfüllen. Die Versiegelung des Bodens ist daher ein einschneidender Eingriff in den Naturhaushalt mit zahlreichen negativen Folgen für Mensch und Umwelt. Ein klassisches Musterbeispiel von unnötigen Asphaltflächen, hin zu einer regelrechten Asphaltwüste mutierend, kann man jetzt im Bereich „Kreisel / Bergstraße“ und der Straße „Im Steingrund“ sehen. Die Vorher- Nachher-Bilder lassen keine Zweifel darüber aufkommen, dass hier ökologische „Frevler“ am Werk waren. Harte Worte zwar, aber der Istzustand lässt sich nun einmal nicht wegdiskutieren. Der gesamte Baum-, Hecken- und Sträucherbestand zwischen der Straße „Im Steingrund“ und der B 41, wurde vor den Baumaßnahmen abgeholzt, um den vorhandenen Anlieger-Parkplatz erweitern zu können, und dies, ohne Bedarf. Ein absolut negatives Lehrbeispiel dafür, wie man es in Zeiten des Klimawandels sowie Hitzerekorden vermasselt. Naturschutz geht anders! mehr

Und täglich grüßt das Murmeltier – Hoffest von Müller & Meirer!

Erst Simona, jetzt Müller & Meirer! Komisch, immer wenn der Blog auf dem Radl eine Stadtrunde dreht, hat irgendwer den Feier-Hut auf. Gestern waren es die Mitarbeiter des Unternehmens Müller & Meirer, die es im eigenen Hof krachen lassen. Was der Kunststoff-Branche recht ist, kann der Lederindustrie nur billig sein? Schaut ganz danach aus. Ein kurzer Blick im Vorbeifahren genügte, um feststellen zu können, dass die Lederleute ebenso auf dem Feierabend-Partyparkett zu Hause sind. Ein Hoffest unter Kollegen – passt! Noch dazu bei dem Extrem-Sommerwetterchen mit dann angenehmen Temperaturen in den Abendstunden. Ob der Öffentliche Anzeiger dem Event auch einen halbseitigen Aufmacher einräumt? Von wegen gleiches recht für alle Unternehmen? Schauen wir mal. Wahrscheinlich sind die Rahmenbedingungen hüben wie drüben ähnlich. Die Chefetage zahlt vermutlich alles. Wer auch sonst? „All-Inklusive-Firmenpaket“ mit Essen und Trinken bis der Arzt kommt. In der Regel läuft das so ab bei Hoffesten. Kann man sich einen schöneren Start in die Arbeitswoche vorstellen? Wohl kaum! Mal gespannt wer nächste Woche den leichten Bieranzug trägt, wenn der Blog mal wieder zufällig durch die Innenstadt radelt.

Augenzwinkernde Satire: Lebendige Ortsgemeinde-WhatsApp-Gruppe Hochstetten-Dhaun?

„Houston, wir haben ein Problem!“ Wer kennt den legendären Funkspruch aus der Apollo 13 Kapsel nicht. Abgewandelt kann man den auch auf Hochstetten-Dhaun übertragen. Früher hat man gefunkt, heute hingegen wird  gewhatsappt „Ortsgemeinderat, wir haben ein Problem!“ So oder so ähnlich klingt der Beginn eines leicht verzerrten Mitschnittes aus der Ortsgemeinde-WhatsApp-Gruppe Hochstetten-Dhaun, der dem Blog unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit und über Umwege zugespielt worden ist. Streng geheim! Natürlich lässt sich die Echtheit nicht verifizieren. Daher lässt der Blog die Chose unter reine Satire laufen: Kapitän und Administrator HHD an alle: „Der Hochstettener Blog weiß Internes.“ Stille! Alle Gruppen-Mitglieder scheinen bis unter die Haarspitzen aufgerüttelt zu sein! Dann aber! Die Smartphone summen, trällern oder piepen nur so sturm. Und wenn die OG-Gruppe unter sich ist, dann geht es offenbar richtig zur Sache: Textblase folgt auf Textblase. Da wird kein Blatt vor den Mund genommen und kräftig ausgeteilt. Wenn es der geschundenen Seele gut tut – so what: mehr

Wegen Hitze und Dürre Wassernotstand im Hunsrück! Wie schaut es im Kirner Land aus?

Sonne satt, aber kein Niederschlag! Ist angesichts der Dürre das Befüllen privater Pools Wasserverschwendung? Diese Frage will der Blog mal unter das Volk streuen. In Zeiten des Klimawandels, mit immer weniger Regen und dadurch massiv herabsinkendem Grundwasserpegel, ist die Frage durchaus berechtigt. Schließlich findet man mittlerweile nahezu in jedem Garten so ein Teil. Tendenz weiter zunehmend! Fakt ist, überall muss Wasser eingespart werden. Viele Kommunen ächzen unter Wassermangel. Auch im tiefen Hunsrück. Fehlende Niederschläge, hohe Temperaturen, lange Trockenperioden sowie ein erhöhter Wasserbedarf haben die VG Simmern-Rheinböllen dazu bewogen, die Trinkwasserversorgung zwecks Allgemeinverfügung zu beschränken. Mehr noch: Das Befüllen privater Pools und Planschbecken ist untersagt worden. Wie schaut die Situation im Kirner Land aus? Kann das beim kostbaren Gut noch aus dem Vollen schöpfen? Alarm hat am Kreisel jedenfalls noch keiner geschrien. Brunnen und Speicher scheinen also (noch) gut gefüllt zu sein. Oder ist das ein Trugschluss? Dass man zukünftig das Wasser von außerhalb durch noch zu legende Leitungssysteme herbeipumpen muss, weil die eigenen Quellen nicht mehr ausreichen, trifft noch nicht im hier und jetzt zu. mehr

Komm wir gehen zum Ortsgemeinderat!

Am kommenden Mittwoch, 20. Juli, ist wieder Elefantentreffen im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Ab 19 Uhr wird dann wieder die große Dorfpolitik vorangetrieben. Gemäß Tagesordnung, verspricht das Zusammentreffen zu einer abendfüllenden und interessanten Angelegenheit zu werden. Also worauf noch warten, liebe Bürger. Die letzte Sitzung vor der Sommerpause wirft ihre Schatten voraus, da muss man doch hin. Neben Dorferneuerungskonzept, Baustellen und Auftragsvergaben, stehen allerdings noch andere Eckpunkte auf der Tagesordnung. Spannend, die Aufstellung eines Bebauungsplan im Großraum Itzbach für Photovoltaik-Parks. Hochstetten-Dhaun denkt nicht nur in erneuerbaren Energien, sondern geht vorneweg. Mitteilungen und Anfragen runden, wie gewohnt, den öffentlichen Teil ab.

Was danach kommt, ist nicht für jedermanns Ohren bestimmt. Pssst, streng geheim! Unter dem Tagesordnungspunkt Grundstücke, natürlich im nichtöffentlichen Teil, dürfte Bürgermeister Hans Helmut Döbell eine erneute Charme-Offensive starten, um die Fläche neben des ehemaligen Bowling Centers für seinen Sohn loszueisen. Sie erinnern sich, bereits in der letzten Sitzung wollte der für kleines Geld Nägel mit Köpfen machen, aber der Souverän lehnte mit Hinweis auf eine gründlichere Recherche, etwa Nutzungszweck sowie Grundstückswert, ab. Hat man die mittlerweile abgeschlossen? Unter dem Bodenrichtwert von 15 Euro dürfte da gar nichts gehen. Statt stets im stillen Kämmerlein zu verramschen, sollte die Ortsgemeinde lieber freien Handel in Erwägung ziehen. Der Markt regelt bekanntlich die Preise. Und auf dem ist in der Vergangenheit ja schon mal ein Interessent, für eben diese begehrte Fläche, aufgeschlagen. Solche internen Geschäftchen gehören abgeschafft. Die müssten Bestandteil der öffentlichen Sitzung sein. Das wird jedoch ein frommer Wunsch bleiben. Mal schauen, ob wenigstens was durchsickert.      

Möge der Kreistag heute kluge Entscheidungen treffen!

Heute ist Kreistagssitzung. An sich weniger ein Spielplatz für den Blog, aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Landrätin Bettina Dickes und ihr Gremium erwartet eine aufgepumpte Tagesordnung. Ob auch über die Rettungswachen-Angelegenheit gesprochen wird, bevor man sich in die Sommerpause verabschiedet? Eher nicht! Zumindest ist der Punkt nicht gelistet. Das soll aber nix heißen, denn Bürgeranfragen gehen bekanntlich ja immer. Gut vorstellbar, dass die „unbequeme“ Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ erneut aufschlagen wird, um zu protestieren. Oder man lässt einfach nur Fragen stellen. Geht zur Not ja auch. Schauen wir mal.

Wahr ist, der Landkreis Bad Kreuznach hat seit dem 1. Juli  nicht mehr den Hut auf in der mittlerweile schon Rettungswachen-Posse. Wahr ist aber auch, so ganz aus der Nummer wird man niemals raus sein. Der nunmehr zuständige Landkreis Mainz-Bingen wird ebenso Fragen stellen, die Dickes und Co. werden beantworten müssen. Und die werden Statistiken über Einsätze einsehen wollen und danach gravierende Versäumnisse aufdecken. Denn die gibt es zweifellos. Nur mal nebenbei erwähnt, sowohl in Bad Sobernheim, als auch Kirn, musste der Rettungswagen in den jahren 2020 und 2021 mehr Einsätze fahren, als in allen Ortschaften drumherum zusammengefasst. Noch Fragen? Da erübrigt sich jede weitere Diskussion, um neue Standorte außerhalb der beiden Mittelzentren in Hochstetten und Waldböckelheim.    

Kommando zurück! Keine offizielle Freigabe der Ortsumfahrung am 3. August!

 „Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.“ – So hieß eine Titelzeile im Juni. Mit der Ankündigung hat sich Blog seinerzeit weit aus dem Fenster gelehnt. Zu weit! Wie es aus gut unterrichteten Kreisen nunmehr heißt, ist der Termin nicht zu halten. Gut, der war eh mit etlichen Fragezeichen versehen. Der Grund: Die Baustelle wird bis zum 3. August nicht komplett fertig werden. Wann die Chose nachgeholt wird, ist wohl noch offen. Ist ja auch jetzt gerade eine blöde Spanne. Urlaubszeit und die meisten sind auf Achse. Auch das Who is Who der Politik dürfte sich in den nächsten Wochen eher anderen Terminen widmen. Und die braucht es schließlich für Schulterklopfer und Lobeshymnen. Gut möglich, dass erst im September gefeiert wird. Vermutlich mit Musik, Freibier, Schwenker und allem anderen Tralala. Schauen wir mal.

Das Wort zum Sonntag

Corona, Corona, Corona! Vergesst die dramatischen Zahlen des vergangenen Winters. Die sind Ponyhof, zu den subjektiven Eindrücken der Gegenwart. Rundherum meldet alles nur noch „positiv“. Wo man nur hinhört, das Virus schlägt weiterhin mit voller Wucht zu. Das ist mehr als nur ein Jeföhl. Corona will einfach nicht weichen. Die offiziellen Statistiken mögen vielleicht was anderes aussagen, aber die Ansteckungszahlen geht gerade durch die Decke. Die Inzidenzen sind nur noch wenig aussagekräftig. Die Dunkelziffer ist es, die einem Sorgen bereitet. Ein Großteil kuriert sich aus, ohne offizielle Tests. Noch vor einem Jahr, hätten Politiker und Virologen angesichts momentanen der Infektions-Zahlen in allen Talk-Shows Schreckensszenarien an die Wand gemalt. Heuer ist alles anders. Corona hat in der Öffentlichkeit offenbar seinen Schrecken verloren. Ob zurecht oder zu Unrecht, das möge jeder für sich selbst entscheiden. Zudem fokussieren sich die Medien auf andere Themen. Fakt ist, die Arztpraxen kommen mit den Ausstellungen von Krankmeldungen kaum noch nach. Tendenz, eher steigend. Masken sieht man nur noch wenige und Menschenaufkommen nehmen massiv zu. Und es ist noch nicht einmal Herbst. Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe!   

Storchennest-Aufsteller Jürgen, ein toller Bagger-Typ?

„Denn wer baggert da so spät noch am Baggerloch ? Das ist Jürgen mit dem Bagger und der baggert noch! – Der Spaß-Hit früherer Tage war heute Programm bei der Aufstellung des Storchennestes. Und damit die Feuerwehrkameraden ein zwei Meter tiefes Loch nicht von Hand buddeln mussten, dafür stand Jürgen Berg Pate. Und der Kerle versteht sich aufs Baggern, wie kaum ein anderer. Tiefenenstpannt und mit einer Seelenruhe an den Joy-Sticks löffelte der nicht nur ein angemessenes Loch, vielmehr bugsierte hinterher noch mit dem Baggerarm den Langen Mast in seine Endposition. Schnell noch eben Ausrichten und dann flugs wieder zuschütten. Ohne die Hilfe des ortsansässigen Unternehmers, wäre die Aktion so nicht möglich gewesen. Der Blog schlägt vor, den ersten männlichen Storchen-Nachwuchs auf den Namen Jürgen zu taufen. Passt!    

Ein exklusives Loft für den „Ehrenbürger Storch“, wenn er denn einziehen möchte?

Freiwillige Feuerwehr sei Dank! Binnen weniger Stunden haben die Kameraden am heutigen Freiwilligentag ein Storchennest der Luxusklasse in „Uber“ aufgestellt. Beste Qualität und bester Wohnkomfort – passt. Jetzt muss nur noch Gevatter Storch das Kleinod am Nahe-Ufer für sich entdecken. Einfach mal drüber fliegen, Punktlandung hinlegen und sofort einziehen. Das Bettchen ist bereitet lieber „Adebar“. Der Ring aus Stahl ist solide, die Auslegeware aus Holz hübsch anzusehen und die Auflage aus Stroh äußerst bequem. Was will Storch mehr? Und damit das Projekt „Storchennest“ gelingen konnte, brauchte es schon einige Väter und Mütter. Unter anderem der Stromanbieter Westnetz, der sich für den Mast zuständig erklärte. Und auch sonst so zeigte sich das Unternehmen sehr spendabel. Ein Sonderlob dafür von allen Naturfreunden. Dass der Sponsor in das Nest Strom, Fernwärme und Kabelfernsehen gelegt haben soll, ist sicherlich nur Geschwätz. Fakt ist, wenn viele helfende Hände bei der Umsetzung eines Projektes an einem Strang ziehen, kann nur etwas Gutes dabei herauskommen. Respekt! Bilder

Ende gut, alles gut für den Grünschnittplatz!

Der Grünschnittplatz in Oberhausen ist und bleibt ein guter und willkommener Service für die Menschen im Kirner Land. Kaum zu glauben, nach all dem Hickhack, zwischen plötzlicher Schließung und vage geduldeten Weiterbetrieb, kommt jetzt die langjährige Garantie für einen dauerhaften Erhalt über die Ticker. Es geht doch! Warum nicht gleich so. Merke, erst dumm machen, um dann klein bei geben zu müssen, spricht nicht unbedingt für geballte Müll-Kompetenz im Kreishaus. Im Gegenteil! Egal, ist ja alles nochmal gut ausgegangen. Die Einsicht kam ja gerade noch rechtzeitig. Dass die Familie Schäfer mit den finanziellen Rahmenbedingungen und den von ihnen gesteckten Bedingungen mehr als zufrieden sein kann – geschenkt! Es handelt sich ja schließlich um ein „Grünschnitt-Unternehmen“, dass gewinnorientiert wirtschaften will und muss. Alles gut. Haken dran. Das Kirner Land konnte sich mit seinem Wunsch, nach einem für die Region passenden sowie dauerhaften Grünschnittplatz-Modell, noch dazu mit guter Anbindung und einer nahezu Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit, durchsetzen. Wenn das jetzt noch beim unwürdigen Ringen um die Rettungswache sowie Krankenhaus klappen sollte, umso besser.

Nachrichten neu denken: Warum nicht eine „Kirner Land Info-Plattform“ als Zeitungsersatz anbieten!

Die Zeit ist reif für ein breit gefächertes Nachrichtenportal. Eines, das querbeet abbildet, was in der Region so alles gebacken ist. Von Politik, Kunst, Kultur, Sport, Vereine und Kirchen, über amtliche Meldungen sowie Veranstaltungen, bis hin zu Tourismus oder Dingen des täglichen Lebens. Mehr noch: Auch Interviews, Rezensionen, Vorberichte und Geschichten, sollten nicht zu kurz kommen. Weil der allgemeine Lokaljournalismus, speziell im Kirner Land, konstant auf Sparflamme kocht, bekommen die Leser nur noch Schmalhans aus der Redaktionsküche vorgesetzt. Halbgar will aber keiner. Fakt ist, der Öffentliche kommt seinen eigentlichen Aufgaben längst nicht mehr vollumfänglich nach. Tendenz weiter abnehmend! Daher wäre ein gemeinsames Info-Paket von Verbandsgemeinde, Politik und Wirtschaft (Werbung), die Ersatzlösung schlechthin. Ein eigenes Sprachrohr eben, noch dazu kostenneutral für alle Leser. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wie müsste ein solches Portal aussehen? Nun, der Aufbau müsste ähnlich dem einer Zeitung sein. Fortlaufend in den Themen mit einigen Unterrubriken. Nicht zu viele, damit sich die Leser nicht verheddern. Einzigartig und informativ, müssten die Beiträge daherkommen. Selbstverständlich unterstützt von vielen Fotos. Ehrlich und bisweilen auch kritisch – passt! Klar, online ließe sich ein solches Projekt am kostengünstigsten umsetzen. Wahrscheinlich wäre eine extra Print-Version zu aufwendig. Es sei denn, man könnte sich dazu durchringen das wöchentliche Mitteilungsblatt redaktionell aufzuwerten. Sporadisch wird das ja schon getan. Aber für den großen Wurf braucht es weitaus mehr. Merke, allem vorgeschaltet ist der Wille für was Neues. So lange die handelnden Personen den nicht entwickeln und sie keine Notwendigkeit für ein zusätzliches Nachrichtenportal erkennen, wird nichts passieren. Doch irgendwann werden die nicht umhinkommen, sich diesem Thema zu widmen. Anderswo hat man das längst getan.

Wer am Puls der Zeit regiert, der hat eine solche Variante längst auf dem Schirm. Nachrichten neu denken, so wird ein Schuh draus. Der Blog ist zwar nicht unbedingt ein Vorbild in der Herangehensweise, aber das Format müsste ähnlich aufgebaut sein. Weniger kritisch, dafür mehr Informationen aus allen Bereichen der Gesellschaft, die zu erstellen, auf viele Schultern verteilt werden müsste. Es braucht nämlich ein großes Team, um ein alternatives Nachrichtenportal aufbauen und unterhalten zu können. Obendrein noch Zuarbeiter aus allen Himmelsrichtungen der Verbandsgemeinde. Aber das sind schon die Details. Zunächst gilt es einmal überhaupt in eine solche Richtung zu denken. Aber davon ist man im Kirner Land noch weit entfernt.   

Rofu-Kinderland im ehemaligen Bowling-Center?

Hört, hört, die Weltunternehmen Tesla und Apple haben eine Filiale der Spielwarenhandelsgesellschaft Rofu Kinderland im ehemaligen Bowling-Center verortet. Ob das wirklich stimmt? Bisher schaut es nicht nach einem Spielparadies in der Industriestraße 3 aus. Im Gegenteil! Dennoch, weisen die Navigationssysteme beziehungsweise das Kartenmaterial eben diese Fläche als Rofu-Filiale mit Öffnungszeiten und allem Pipapo aus. Wie der Blog darauf kommt? Nun, eine Leser hat im Vorbeifahren die Meldung auf sein Display gespiegelt bekommen. Und die spätere Überprüfung auf seinem Apple-Handy führte zum gleichen Ergebnis. Das dazugehörige Kartenmaterial lieferte der Leser gleich mit. Als Beweis sozusagen. Wissen Tesla und Apple am Ende mehr? Bilden Elon Musk und Co schon Geschäfte von Massimo Döbell ab, die zwar angedacht, aber noch gar nicht am Start sind? Wohl kaum! Es dürfte sich vielmehr um eine Fehlermeldung handeln. Oder doch nicht? Man weiß es ja nie so genau. Fakt ist, eine Rofu-Filiale, noch dazu eine im Geschäftsbetrieb, schaut anders aus. Das will nicht heißen, dass sich in der Halle nicht doch Spielsachen türmen könnten. Greift der Slogan: „Hochstetten-Dhaun-Land, Spielzeug-Land?“ Warum nicht! Gibt schlimmeres.

Lego bauen bei Affenhitze!

Finale in Sachen Schallschutzwand.

Lego-Spielen bei Affenhitze! Für die Männer vom Bau sicherlich kein Vergnügen Beim Stapeln der Schallschutz-Elemente hilft zwar der Kran, aber Manpower ist dennoch gefragt. Ebenso hoher Lichtschutzfaktor. „Und vor allem immer Flüssigkeit zuführen,“ möchte man den Hitze trotzenden Arbeitern in luftiger Höhe regelrecht zurufen. Das werden die allerdings schon selbst beherzigen. Klötzchen für Klötzchen werden in den jeweiligen Boxen sorgfältig aufeinandergestapelt. Viele fehlen nicht mehr, bis die Wand vollständig dicht ist. Durchaus möglich, dass heute noch das letzte Teil eingesetzt werden kann. Inwieweit dann Grillwürstchen und Bierpullen gereicht werden, ist reine Spekulation. Verdient hätte es das „Lego-Team“ allemal.

Selbstversuch: Mit dem Kirner „Radler-Trikot“ erstmals unterwegs in der Region!

Kirner Radler (alkoholfrei) für gute Beine? Der Slogan ist von nun an für mich Programm. Wobei, ich bevorzuge lieber ein kühles Stubbi, allerdings danach. Sei’s drum, alkoholfreier Radler und radeln passen rein von Sicherheit und Optik her beurteilt wie Arsch auf Eimer. Die erste Bewährungsprobe hat das nigelnagelneue Radfahr-Trikot jedenfalls bestanden. Heute gekauft und sogleich übergestülpt. Recht eng anliegend am Körper, haben mich Funktionalität und Tragekomfort auf meiner Berg- und Tal-Tour, über Wälder und Wiesen des Kirner Landes, restlos überzeugt. Auch bei extremen Temperaturen, wie jetzt gerade, erfüllt der Stoff seinen Zweck. Atmungsaktiv und schnelltrocknend – passt. Ich habe sichtlich wohl in meinem nigelnagelneuen Outfit gefühlt, wenngleich es sich mehr um ein Funktionsshirt ohne die klassischen Radfahrtrikot-Eigenschaften, etwa verlängertes Rückenteil, Schnitt und Reißverschlüsse, handelt. mehr

Öffentlicher Anzeiger: Langsam wird es bedenklich!

„Wie der professionelle Lokaljournalismus sich selbst zerlegt, wird in der Kirner-Ausgabe der Rhein Zeitung vom 28. April deutlich. Der Aufmacher („Gemeinsam auf der Suche nach Lösungen“) ist von A bis Z wortgleich mit der Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung. Das heißt, eine Interessengruppe bekommt hier – als journalistisches Werk verpackt – ihre Propaganda publiziert, ohne dass eine redaktionelle Einordnung oder Bearbeitung erfolgt. Aber mal ehrlich: Wer für „copy & paste“ – also einfach den Propaganda-Text kopieren und in das Artikel-Layout einsetzen – auch noch Geld von Abonnenten verlangt, der hat sich vom journalistischen Berufskodex komplett verabschiedet. Die Redaktion sollte sich für diesen blattfüllenden Beitrag in die Ecke stellen und schämen.“ So beschrieb der Blog den Zustand des Öffentlichen Anzeigers, speziell den Kirner Lokalteil, Ende April. Eine Momentaufnahme? mehr

Ja, ist denn schon wieder Asphalttag!

Heute ist wieder Asphalttag auf der Großbaustelle Hochstetten, konkret am Anschluss Kreisel / Bergstraße. Nicht zu vergessen der Belag für die zusätzlichen Parkplätze in der Straße „Im Steingrund“ gleich nebenan. Die Erweiterung reicht zwar weit in einen Kurvenbereich hinein, aber wenn jucken schon auf der Hand liegende Gefahren. Die zu beurteilen, hat man entweder versäumt oder gar nicht erst beabsichtigt? Warum auch, wenn es auch so geht. Fakt ist, drei bis vier Buchten schließen sich an die bereits vorhandenen Stellplätze an. Inwieweit die Anlieger diese benötigen, darüber dürften unterschiedliche Meinungen herrschen. Ansichtssache eben! Dass die allerdings zu Lasten einer weiß Gott sinnvolleren Begrünung gehen, der Fakt ist nicht wegzudiskutieren. Hauptsache versiegelt. Ähm, sollte Hochstetten nicht grüner werden? Egal! Jedenfalls ist die neuerliche Asphaltierung ein weiterer Baustein hin zum Abschluss einer Gesamtmaßnahme, die längst erledigt sein sollte.  

Macht Hochstetten sich mit Radweg-Posse unverschuldet zum Gespött!

Unglaublich aber wahr! Der Radweg durch Hochstetten ist definitiv Geschichte. Haken dran! Letzte Zweifel wurden nunmehr durch ein Schreiben vom Landesbetrieb Mobilität ausgeräumt. Das erreichte den Blog als Mailanhang. Seit Jahrzehnten durften Fußgänger und Radfahrer diesen gemeinsam, noch dazu gefahrlos, benutzen. Abseits der Straße – passt! Gemäß neuen Richtlinien ist der jetzt allerdings zu schmal. Die Folge: Radfahrer aus Simmertal kommend, müssen hinter dem Ortsschild auf die Straße wechseln. Radfahrer aus Kirn kommend direkt hinter dem Kreisel. Verstehen muss man das alles nicht. Wenn jetzt noch die Parkbuchten, wie beabsichtigt, auf die Straße verlegt und zwischendurch grüne Inseln platziert werden, dann heißt es Slalom-Alarm für Biker. Einfluss kann die Ortsgemeinde nicht nehmen. Gesetz ist Gesetz! Doch lesen Sie selbst!

„Der geplante Radweg von Kreisverkehr Simmertal nach Hochstetten-Dhaun führt zunächst parallel der B 41 bis zum Ortseingang Ost Hochstetten als Zwei-Richtungsrad- und Gehweg. Innerorts ist es wegen der fehlenden Breiten notwendig, dass der Radfahrer auf die Straße geleitet wird, hier die Binger Landstraße. Ab Ortseingang West, Einmündung Bergstraße beziehungsweise. geplanten Kreisverkehrsplatz, werden die Radfahrer wieder zurück auf den neu geplanten Rad- und Gehweg in Richtung Kirn gelenkt. Wie Sie richtigerweise festgestellt haben, werden für die beiden Querungen an den Ortseingängen Querungshilfen in Form von einer Mittelinsel am Kreisverkehrsplatz im Westen und ein Linksabbiegestreifen für Radfahrer kombiniert mit einer Querungshilfe für Fußgänger im Osten hergestellt. Für eine innerörtliche Führung als gemeinsamer Rad- und Gehweg ist eine Breite von mindestens 2,50 m zuzüglich 0,50 bis 0,75 Meter als Sicherheitsstreifen, also eine Gesamtbreite je Seite von 3,00 bis 3,25 Meter ohne Berücksichtigung der Parksituation entlang der Straße erforderlich. Diese Breiten stehen nicht zur Verfügung, so dass eine Mitführung auf der Straße erforderlich ist und auf Grund der nach Freigabe der Ortsumfahrung deutlich auf der Binger Landstraße auch möglich ist.“

Sicherstellungszuschläge vom Bund für Krankenhäuser: Kirn fehlt auf der Liste!

Wie mittlerweile bestimmt jeder weiß, werden Krankenhäuser finanziell vom Bund mit Sicherstellungszuschlägen unterstützt, die für die regionale Basisversorgung der Bevölkerung notwendig sind, die aber – aufgrund der geringen Fallzahlen – ihre relevanten Fachabteilungen nicht unbedingt kostendeckend finanzieren können. Passt für das Kirner Krankenhaus wie Arsch auf Eimer. Blöd nur, unser Krankenhaus am Rande der Stadt steht nicht auf der neuerlichen Bundes-Liste. Stand das noch nie! Dafür Meisenheim und sogar Idar-Oberstein. Finde den Fehler: Beide Häuser bekommen 400 000 Euro zusätzlich überwiesen, während Kirn bedröppelt in die Röhre schauen dürfte. Gut, Kirn und Bad Kreuznach muss man als eine Einrichtung betrachten, aber dennoch, hätte dem kleinen Haus an der Nahe der schöne Batzen Bundesgeld besonders gut zu Gesicht gestanden. Offenbar hat das Haus von „leck mich fett ich bin vom Fach“, Gesundheitsminister Dr. Lauterbach, Kirn schon abgeschrieben.

Grundsätzlich gilt, die Sicherstellungszuschläge werden pro Behandlungsfall über das übliche Entgeltsystem der Fallpauschalen hinaus gezahlt und helfen, das strukturell bedingte Defizit des Krankenhauses auszugleichen. Für Kirn wäre die Kohle der warme Regen, den es dringend bräuchte. Im üppigen Kleingedruckten steht alles über weitere Voraussetzungen, die allerdings kaum einer verstehen kann. An irgendeiner Stelle muss Kirn dann ja wohl durchfallen. Was Meisenheim und Idar-Oberstein recht ist, sollte Kirn eigentlich billig sein. Ist es aber nicht! Beim Bund fällt Kirn also durch und wie bewertet das Land die Lage? Weiterer Bericht folgt.

Bahnsteigneugestaltung: „Hochstetten 22“ beginnt!

Die Baustelle wird gerade eingerichtet!

Es geht tatsächlich los!  Etliche Arbeiter sind gerade damit beschäftigt die Baustelle einzurichten. In den nächsten Wochen und Monaten will die Bahn beide Außenbahnsteige neu anlegen und die Zuwegung barrierefrei gestalten. Was lange währt, wird endlich gut? Schaut ganz danach aus. Die Bahn hat jetzt das eigene Signal auf „grün“ gestellt. Rund 20 Jahre stand das beharrlich auf „rot“. Perspektivisch zwar gut für die Pendler, allerdings müssen die heuer mit gravierenden Einschränkungen, bis hin zu einem vorübergehenden Schienenersatzverkehr, rechnen. Doch der Reihe nach: Zunächst sind die Vorarbeiten dran, bevor es so richtig in die Vollen geht. Der Blog wird immer mal wieder ein Auge auf den Baufortschritt werfen und berichten.

Es werden immer mehr: Jetzt sind es schon drei Störche!

Gut, dass die Ortsgemeinde die Kindertagesstätte erweitert. Jetzt sind es schon drei Störche, die sich regelmäßig in den Nahe-Auen von Hochstetten-Dhaun aufhalten. Und was die bringen ist bekannt. Er ist auch groß genug, um die Babys zu tragen. Das ist sein Job. Hochstetten darf sich freuen, viele kleine Nesthäkchen dürften in den kommenden Monaten das Licht der Welt erblicken. Spätestens in ein paar Jahren stehen die dann mit den Muttis an der Schwelle zur Kita. Und damit das auch so bleibt, planem und bauen die Feuerkameraden einen Luxus-Nistplatz in „Uber“, unmittelbar hinter dem Sportplatz. Ein klein „Storch-Häuschen“ für eine Storchenfamilie. Erstbezug, noch dazu in bester Lage – was will Storch mehr!    

„Es grünt so grün, wenn Hochstettens Blumen blühen“!

„Es grünt so grün, wenn Hochstettens Blumen blühen…“ – Der Liedtext ist jetzt also tatsächlich Programm. Hurra, das Dorf soll insgesamt grüner werden. Konkret die Binger Landstraße, die größtenteils ja zu einer Dorfstraße heruntergestuft werden soll. Der Rückbau der Fahrbahnbreite, mit Parkbuchten auf der Fahrbahn, ist bereits beschlossen, zusätzliche Begrünungs- und Bepflanzungsmaßnahmen gewünscht. Aber wie? Wie lässt sich eine ehemals stark frequentierte breite Durchgangsstraße sinnvoll und nachhaltig entschleunigen? Und zwar so, dass der hierfür notwendige Charakter auch durchkommt? Gar nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass keine Mehrarbeit für die Gemeindearbeiter anfallen soll. Leute, das geht so nicht. Wenn man blühende „Straßen-Landschaften“ aus dem Boden stampfen möchte, dann geht das nicht ohne die Beteiligung der Profis. So ist das nun einmal. Ohne intensive Betreuung blüht nichts. Gut und günstig geht auch nicht. Ebenso Kunde und Service. mehr

Das Wort zum Sonntag

Unter 30000 Seitenaufrufen pro Tag macht es der Blog www.hochstetten-dhaun.info nicht mehr! Die magische Schwelle wurde mit Beginn des Monats Juli überschritten. Seit Dezember 2019 ist die etwas andere Plattform mit Geschichten und Geschichtchen aus dem Kirner Land am Start. Nahezu 2000 Beiträge zählt die interne Statistik seither. Was langsam begann, hat sich mittlerweile für viele zu einer echten Alternative bei der Suche nach News entwickelt. Für viele gut, für manche leider! Everybody’s Darling kann schließlich jeder. Zugegeben, die Homepage hat mit steifen kommunalen Standardvarianten nicht viel gemein. Besucher werden sich beim Durchklicken sicherlich das eine oder andere Mal verwundert die Augen reiben, wenn sie über Wahrheiten und Geschehnisse informiert werden, auf die sie bei offiziellen Seiten vergleichbarer Städte und Dörfer kaum stoßen werden.

Wie schon erwähnt, es ist eine etwas andere Website mit einem anderen Ansatz. Offen und ehrlich eben. Hier wird nix geschönt. Einige Inhalte und Meinungen dürfte bei Betroffenen und Kritikern sicherlich erhöhten Blutdruck sowie Wutpickel hervorrufen, aber der Blog versteht sich so gar nicht als Sprachrohr politischer „Eliten“. Im Gegenteil: Er entlarvt, deckt auf und legt Finger tief in klaffende Wunden hinein. Unzensiert, ungeniert, frech und bisweilen humorvoll verpackt – das kommt an. Nicht bei allen, aber bei der Mehrheit. Die Sprache ist deutlich, klar und manchmal derb, so versteht es jeder. Deshalb hat der Blog jede Menge Follower und in Konsequenz im Google-Ranking die Pole-Position übernommen. Bloggen macht glücklich!

Gedanken zur Rolle der Landrätin in der Rettungswachen-Angelegenheit: Liebe Frau Dickes…

Liebe Frau Dickes, Sie haben es überstanden. Sie sind Ihre Zuständigkeit los! Sie haben über Jahre hinweg die Rettungswachen-Angelegenheit Ihres Landkreises mit jeder Pore Ihrer Haut ausgesessen – allen Widerständen und guten Argumenten zum Trotz weggelächelt! Respekt, diese Impertinenz ist nicht jedem gegeben. Wie von Ihnen beabsichtigt, sind Sie jetzt raus. Aber sowas von! Bekanntlich ist die Zuständigkeit ab dem 1. Juli in den Landkreis Mainz-Bingen gefallen. Erwarten Sie jetzt von mir keinen Beifall für Ihr stures Aussitzen, dass noch immer tagtäglich Menschenleben gefährdet. Im Gegenteil: Ich erlaube mir Ihnen einen symbolischen „Blog-Vollpfosten-Sonderpreis“ zum Ausdrucken und an die Wand hängen, für gelebte Gleichgültigkeit im Umgang mit einer eminent wichtigen flächendeckenden Notfallversorgung, zu überreichen.

Was hätten Sie in der Vergangenheit nicht alles anstoßen können, um Ihren heißgeliebten Landkreis, durch den Sie ja jetzt in purer Sommerlaune freudig und beschwingt touren, zukunftsgerecht auszurichten. Passiert ist nichts. In Großbuchstaben NICHTS! Stattdessen hinterlassen Sie verbrannte Erde. Aufgaben eben, die jetzt andere lösen müssen. Und das Schlimmste daran ist die Tatsache, dass wertvolle Zeit ungenutzt verstrich. Aber das haben Sie ja bezweckt. Nur des schnöden Mammons wegen. Als es am Beginn der Corona-Welle darum ging, Beatmungsgeräte für zwei Millionen Euro anzuschaffen, geschah das im Handumdrehen über Nacht. Der Grund damals: „Es geht um Menschenleben!“ Bei der Neuorganisation der Rettungswachen, inklusive einer weiteren Station im Soonwald, geht es auch um Menschenleben. Was stimmt da nicht in Ihrer Bewertung? Sie sollten unbedingt an Ihrer Denke feilen und iIhren moralischen Kompass nachjustieren, um in die Spur von Verantwortlichkeit zurückzufinden. Darauf haben Sie mal einen Eid geschworen. Fakt ist, ihrem Landkreis haben Sie über Jahre hinweg einen Bärendienst erwiesen, weil Sie immerzu mit voller Wucht auf der Bremse standen. Die müssen jetzt andere lösen. Dafür sollten Sie sich in Grund und Boden schämen.

Ja, ist denn heut „Simona-Kerb“?

Ja, ist denn heut‘ schon Kirner Kerb? Nein, „Simona-Kerb!“ Das Unternehmen versteht sich offenbar nicht nur auf die Produktion und Vermarktung von Kunststoffprodukten, sondern auch auf die Organisation von Festen. Alles zu seiner Zeit. Super Umsätze, super Stimmung, super Dividende – wenn das mal keine Gründe sind, um es abseits der Produktionsstätten mal richtig krachen zu lassen. Wenn nicht jetzt, wann dann! Als der Blog eben am Multifunktionsplatz mit dem Rad vorbeifuhr, ging ja mal so richtig die Post ab. Hut ab! Ein regelrechter Rummel mit allem Pipapo hat das Unternehmen auf die Beine gestellt. Hier wurden offenbar keine Kosten und Mühen gescheut, um den Mitarbeitenden sowie deren Familien ein abwechslungsreiches Programm anbieten zu können. Respekt!

Bürokluft und Blaumann aus, Feieranzug an – passt! Vermutlich bietet Simona ein „All-inklusive-Paket, das alles beinhaltet“! Nach dem Passieren des Eingangs heißt es dann wohl nur noch: „Geldbörse stecken lassen und Feuer frei!“ Jung und Alt dürften auf dem „Festplatz“, im Schatten des großen Schriftzuges, voll auf ihre Kosten kommen.Zuletzt hatte das Unternehmen noch ein glückliches Händchen bei den Lohnverhandlungen bewiesen, sich überraschend großzügig gezeigt. Zurecht, denn man trägt ja eine soziale Verantwortung. Überdies, nur zufriedene Mitarbeiter sind auch gute Mitarbeiter. „Pflegt die und behaltet die bloß gut im Auge!“ Schließlich sind es die engagierten Angestellten, die stets das gesunde Rückgrat eines jeden Unternehmens bilden. Und die sind gerade schwer zu finden. Ohne die, keine Erfolge. So einfach ist das. Diese gilt es stets mitzunehmen und bei Gelegenheit auch mal zu würdigen. Da kommen solche Events besonders gut. Die passen, wie Arsch auf Eimer.  

Fahrradwegirrsinn in Hochstetten: Es gibt nichts, was es nicht gibt!

Bau-Posse in Hochstetten? Es klingt zumindest unglaublich. Nach Jahrzehnten des Stillstandes, wurde nunmehr im Zuge der Baumaßnahmen Ortsumfahrung Hochstetten, der Lückenschluss im Radwegenetz, zwischen Hochstetten und Simmertal, vollzogen. Bekanntlich endete der ja gefühlt hinter der Tankstelle am Ortsausgang Hochstetten sowie vor der Brücke über den Kellenbach in Simmertal. „Freie Fahrt für freie Radfahrer“? Pustekuchen! Denn der kombinierte Fuß- und Radweg endet abrupt hinter dem Ortsschild in Höhe des ersten Hauses. Hä? Das ist ja mal abgefahren. Man höre und staune, neuesten Richtlinien zufolge, ist der Bestandsweg hin zur Dorfmitte plötzlich zu schmal. Wenn da die Bürokratie nicht mal wieder ordentlich geregelt hat?

Will heißen, wenn die Radfahrer mit Schwi-schwa-schwung die kleine Kuppe hinunter nach Hochstetten sausen, müssen die nach dem Ortsschild notgedrungen auf die Kreisstraße wechseln. Da kommt Freude auf! Weiterfahrt verboten! Grundsatzfrage: Ist der dann auch durchgängig bis zum anderen Ende des Dorfes verboten? Wenn nicht, wo fängt der wieder an? An der Einmündung hinauf nach Dhaun vielleicht? Rein offiziell hört man zwar so gar nichts, aber die Aussagen von Anliegern sowie momentan ausgeführte Bauarbeiten an Mittelinseln, abgesenkten Bordsteinen und so – Fußgänger- und Radfahrerfurt – lassen auf eine kommende Radweg-Verkehrsführung schließen, die alle Menschen mit gesundem Menschenverstand nur noch fassungslos zurücklassen dürfte. Es klingt wie ein kleines Stück Satire, ist aber bittere Realität: Schilda lässt grüßen! mehr

Ein Fall für Dorfplanerin Nathalie Franzen!

„Nicht so schöne Ecken bitte an mich melden“ – Für den Blog sind die Aufrufe von Dorfplanerin Natalie Franzen Programm. Es weiß jeder, dass die Flächen von RWE, EON oder von wem auch immer, meist ungepflegt daherkommen. Mittendrin ein Trafo oder Schaltkasten und Drumherum der pure Wildwuchs. Kurzum, die Flecken verwildern zusehends. Rasenmäher kommen nur selten zum Einsatz. Exemplarisch dafür steht das Dreieck an der Einmündung „Im Weilborn“. Hohes Gras und Unkraut ragen schon in ein angrenzendes Nachbargrundstück hinein. Ein sich ständig wiederholendes Ärgernis für den Eigentümer, aber auch für die Allgemeinheit. Sieht eben einfach nicht schön aus. Solche Flecken, auch wenn sie nicht im Besitz der Ortsgemeinde sind, will Franzen ja nicht mehr im Dorf verortet sehen. Recht hat sie. Doch was gedenkt sie dagegen zu tun? Appelle alleine werden nicht ausreichen, damit blühende Wiesen entstehen. Nun, der Nachbar wäre sogar bereit die oben gezeigte Ecke anzulegen und ganzjährig zu pflegen. Damit wäre allen geholfen. Vielleicht ließe sich da ja was über die Ortsgemeinde regeln.    

Nach und nach neue Straßenschilder!

Ein todsicherer Hinweis darauf, dass Straßenbauprojekte kurz vor der Vollendung sind, ist das Aufstellen von Straßenschildern. Auch in Hochstetten-Dhaun werden derzeit die ersten gelben Hinweisschilder platziert. Etwa im Industriegebiet, an der Einmündung rechts nach Hochstädten sowie der Weiterfahrt links Richtung Hochstetten. Sieht sehr endgültig aus, was der Landesbetrieb Mobilität in Auftrag gegeben hat. Auf den ersten Blick fehlt nix? Und auf den Zweiten? Auch nix, denn die Wegweiser hinauf nach Dhaun, Karlshof oder weiter nach Oberhausen und Hennweiler sowie die touristischen Highlights Geologischer Lehrpfad, Schloss und Skywalk, finden sich vor der ersten Abfahrt Richtung Kirn und Kreisel. Kann man so machen.

Wie Lego spielen: XXL-Brücken-Schallschutzwand wird Klötzchen für Klötzchen zusammengebaut!

Lego-Spiel für Erwachsene? Ja, das geht, wenn man sich das Stapeln der Schallschutz-Elemente vor Augen führt. Klötzchen für Klötzchen werden in den jeweiligen Boxen aufeinandergestapelt. Kran sei dank geht das ruckzuck. Und weil das so ist, dürften die Arbeiten höchstens noch eine Woche andauern. Inwieweit beim allerletzten Element ein Feuerwerk abgebrannt wird sowie Grillwürstchen und Bierpullen gereicht werden, ist zwar nicht bestätigt, aber vorstellbar. Mal ehrlich, verdient hätten sich die Männer eine Belohnung allemal. Schließlich bildet die Brücke den Lückenschluss zwischen den unendlich langen Elementen aus Holz, im Volksmund auch „Lattenzäune genannt. Vier Wochen waren für die Maßnahme auf der Brücke angesetzt. Drei davon sind fast rum. Die schaffen das, die Bauarbeiter. Ende nächster Woche werden die zwar Vollzug melden, ihre Belohnung hingegen dürfte ausbleiben. Immerhin, sie durften eine Runde Bauarbeiter-Lego spielen.  

Was ist vorstellbar auf der freien Toyota-Fläche im Dorf?

„Ungelegte Eier!“ – es ist müßig sich über eine Verwendung der scheinbar ehemaligen Toyota-Ausstellfläche gegenüber der Bushaltestelle Gedanken zu machen. Jedenfalls nicht im Rahmen der Dorfmoderation. Warum? Nun die Fläche ist nicht im Eigentum der Ortsgemeinde. Die hat (noch) keine Handhabe. Dennoch, die Teilnehmer der Ortsbegehung hatten schon einige Vorschläge aus dem Ärmel geschüttelt. Die Vorschläge reichen von Parkplatz über Parkanlage bis hin zu nostalgischen Steinbruch-Schauwänden an den Mauern. Ein wenig Geschichtsunterricht in der Dorfmitte, sähe so mancher gerne auf diesem Rechteck mitten im Dorf verortet. Mal ehrlich, alles keine wirklichen Brüller! Eine sinnvolle Nutzung ginge anders. Spekulativ, was wäre denn ein tauglicher Vorschlag, wenn der überhaupt mal aktuell werden sollte? Schwierig! Der Blog hat jedenfalls keinen Trumpf im Ärmel. Fakt ist, Parks- und Parkplätze hat es zu Genüge im Dorf. Einzig folgerichtige Lösung, wäre ein Lückenschluss in Form einer größeren Immobilie. Mehrfamilienhaus – passt! Alles nur vogelwilde Spekulationen zwar, aber den Menschen scheint die Angelegenheit unter den Nägeln zu brennen. Zumindest konnte man den Eindruck bei der Begehung gewinnen. Schauen wir mal, wohin die Reise geht.

Devils Rock Trail: Den besonderen Pedal-Kick erleben – im Hennweiler Wald!

Holla die Waldfee! Den besonderen Kick erleben im Hennweiler Wald – passt! Das geht? Auch für Ü60? Und wie! Ich habe mich auf den Devils Rock Trail gewagt. Und ich hatte nach anfänglichem Respekt meinen Spaß auf den abschüssigen Parcours. So sehr, dass ich die Strecke gleich drei Mal „hinuntersauste“. Downhill heißt das dann ja wohl im Fachjargon. Wobei, bei mir sah das bestimmt nach einer wackeligen Light-Version aus. Gut, außer den Waldbewohnern hat keiner das eher verhaltene Herantasten, jedoch mit zunehmend Steigerungspotenzial, gesehen. Anspruchsvoll, kommt der Trail daher. Vor allem für einen, der im Radfahralltag sonst nur „altherrenmäßig“ über Wald und Wiesen aber auch über Täler und Höhen unterwegs ist. Die Passagen sind leicht bis extrem. Die Bandbreite ist immens. Schon der Einstieg nach den ersten Metern ist nicht von schlechten Eltern. Wie überhaupt das erste Drittel ziemlich anspruchsvoll daherkommt. mehr

Satirischer Monatsrückblick Juni!

Huch, wieder ein Monat vorbei. Zeit für den Rückblick: Über Kirner Land Selfie-Tag, Live-Mitschnitten, VG-Personalflucht, Dhauner-Wald-Rettung…

Alle sind gleich, manche sind gleicher. In Hochstetten-Dhaun werden die Bewohner das Gefühl einfach nicht los, dass ihr Bürgermeister seine Netzwerke gerne auch mal für eigene Zwecke spinnt. Manche werden ihm das zugestehen, andere wiederum sehen darin einen Interessenkonflikt. Hinter vorgehaltener Hand spricht man längst von gewachsenen „Dorf-Familien-Clan-Methoden“. Dass Vater und Sohn hinter Landbesitz her wie der Teufel hinter der armen Seele, dürfte mittlerweile auch bis zum letzten Bewohner vorgedrungen sein. Egal ob in Traumlagen oder in Heckenlandschaften – die scheinbare Gier nach Grund und Boden ist wohl ungestillt. Doch aufgepasst! Nicht selten schnappt das eingespielte Duo vorab zu, gewissermaßen an den Gremien vorbei. Und so geht‘s: Kleiner Aufschlag für den Eigentümer durch den Junior und schwupp werden Vorkaufsrechte elegant und wirksam an der Ortsgemeinde vorbeigemogelt. Und das Beste daran, es bekommt keiner mit. Wie, Sie glauben das nicht? Ist aber so, wenn man zumindest den Aussagen eines namentlich bekannten Verkäufers Glauben schenken darf. Und? Muss ja auch wirklich niemand wissen, schon gar nicht der Souverän. Verrückt, stets geheim und im Verborgenen werden die Strippen unbehelligt mit der Gelassenheit von Androiden gezogen, und dies, wahrscheinlich schon seit Jahren. Man kann das Sprichwort aber auch frei nach Mark Twain zitieren: „Ehrlich währt am längsten, aber mit dem Schein der Ehrlichkeit kommt man oft sechsmal so weit.“ mehr

Hochstetten-Dhaun: Doch kein Verbrauchermarkt im neuen Industriegebiet?

Es sind oftmals die unscheinbaren Meldungen aus Gutachten – hier die Zusammenfassung der Bebauungsplanänderung- und Erweiterung für den Teilbereich „Gewerbegebiet zwischen Nahe und Bundesbahn südöstlich der Ortslage“ –  die für Aufsehen und Verwunderung sorgen. Darin heißt es: „Von der Ausweisung eines Sondergebiets für Einzelhandel im Erweiterungsbereich, wie noch in der frühzeitigen Beteiligung beabsichtigt, hat die Gemeinde Abstand genommen.“ Hört, hört! Komisch, im unlängst erschienenen Mitteilungsblatt steht der Passus nicht zu lesen. Egal, im Umkehrschluss kann das ja nur bedeuten, dass die Ortsgemeinde nicht mehr in Richtung eines Discounters auf der Fläche rechts vor der Sportplatzbrücke Richtung Kirn (Bild links) denkt, geschweige denn konkret noch einen plant.

Warum die plötzliche Kehrtwende? Oder ist die am Ende gar nicht so überraschend? Ist der Verbrauchermarkt etwa damit vom Tisch? Gibt es anderswo Alternativ-Flächen? Gab es keine Interessenten? Braucht es überhaupt eine Sonderfläche, damit sich Aldi, Lidl, Netto und Co ansiedeln können? Kurzum, wie ist der momentane Sachstand? Wann kommt eine neue Wasserstandsmeldung aus der kommunalen Vertretung? Fragen über Fragen, aber (noch) keine Antworten. Irgendwie wäre das Aus eines ersehnten Geschäftes, noch dazu in guter Lage, jammerschade, weil viele Menschen sich schon auf eine Einkaufalternative vor der eigenen Haustür gefreut haben dürften. Schauen wir mal was da noch kommt. Fakt ist, die ursprünglich angedachte Gemeindefläche ist nahezu ideal und überdies noch zu haben.  

Das Wort zum Sonntag

Was sind das nur für Zeiten? Corona, Kriege, Flucht, Hungersnöte, Wassermangel, Dürren, Klimakatastrophen, Inflation… – der Erdball ächzt unter gravierenden Turbulenzen. Was vergessen? Egal, die aufgezählten globalen Katastrophen reichen alleine schon aus, um die Menschheit vor gewaltige Herausforderungen zu stellen. Wo soll das nur hinführen? Und wenn die Plagen nicht schon schlimm genug wären, haben auf der Welt viel zu viele Schreckensherrscher das Sagen. Alleine die Machbefugnisse einiger weniger, sind schon Katastrophen für sich. Keine Frage, der Erdball kränkelt! Ob der jemals wieder völlig genesen kann? Wenn man sich die täglichen Nachrichten reinzieht, eher nein. Daher sei jedem zu einem nachrichtenfreien Entspannungstag geraten. Ist zwar schwierig heutzutage, weil man ja rund um die Uhr auf Empfang ist, aber ein wenig Abschalten geht immer. Etwas Erholung vor den täglichen Horror-Wasserstandmeldungen  – passt. Sonst wird man am Ende noch ganz kirre. Heute wäre doch ein geeigneter Tag, um die „böse“ Welt auf Abstand zu halten. Die muss einfach draußen bleiben. Worauf noch warten, raus an die frische Luft und Durchschnaufen. Das Wetter stimmt – Hoch Hartmut sei Dank. Ist das Leben nicht schön?

Baugebiet „Scheiberling“: Erschließungsarbeiten für 1,87 Millionen Euro an Firma Schneider in Merxheim vergeben!

Häuslebauer aufgepasst: In Hochstetten kann vermutlich ab Spätsommer 2023 wieder nach Herzenslust gebaut werden. Konkret ist das in der Gemarkung „Scheiberling“, am nordöstlichen Teil der Fall. Die Ausschreibung für Erschließung- und Straßenbau, in einer Ausbaustufe mit 32 Bauplätzen, hat sich die Firma Scheider in Merxheim für 1,87 Millionen Euro gesichert (Entwässerung, Straßenbau, Trinkwasser, Rückhaltebecken). Insgesamt gingen nur zwei Angebote ein. Viel, viel Geld für einen Rundweg durch ein Feuchtgebiet, noch dazu steiler in Hanglage. Da möchte man nicht abgemalt sein. Vor allem nicht für die zu erwartenden Mehrkosten durch zwingend notwendige Hangbefestigungsmaßnahmen. Einzelmeinung, nicht mehr und nicht weniger. Dass man schon seit 2010 einen Bebauungsplan aufstellte und seither nur noch rumeierte – geschenkt. Gut Ding will eben Weile haben. Die recht zähe Hängepartie dürften sowohl Ortsgemeinde, als auch Bauwillige abertausende Euros zusätzlich kosten. Ob alle diejenigen, die sich ihre Bauplätze bereits vor Jahren reserviert haben, bei der Stange bleiben, scheint fraglich. Etliche sind schon abgesprungen. Apropos, was werden die Parzellen später kosten? Wie hoch ist der Preis für einen Quadratmeter Grund? Die Frage ist noch immer nicht geklärt. Anderswo, etwa Monzingen, Merxheim, Meddersheim oder Nußbaum, liegen die Karten längst auf dem Tisch. Der Blog legt sich fest: Unter 100 Euro geht da gar nix!

Doch sind die Bauplätze wirklich so attraktiv? Eher nein, weil der Steilhang zwar schöne Panoramablicke über das Nahetal verspricht, allerdings auch Wasser führt. Will heißen, der Hang ist patschnass. Am auffälligsten im unteren Teil, unmittelbar nach der Kurve, dort wo die ersten Parzellen rechts und links der Straße beginnen. Selbst in heißen und trockenen Sommern, kann man in diesem Bereich stellenweise in sumpfähnlichen Passagen versinken. Was das Grundwasser anrichten kann, davon wissen Hausbesitzer am Übergang hin zur Straße „Im Ameisacker“ zu berichten. Wegen Mauerfeuchtigkeit mussten die schon ihre Keller trockenlegen und Drainagen aufwendig erneuern.

Runterfahren: Nein, hier wurde kein Gebietsanspruch unberechtigt markiert?

Das Wichtigste vorneweg: Hier wurden keinerlei Fakten geschaffen, um für den beabsichtigten Grunderwerb eine Ratszustimmung zu erzwingen? Die Befürchtung von mehreren Blog-Lesern sind daher völlig unbegründet. Was war geschehen? Kaufinteressent Massimo Döbell markierte offenbar seine Claim neben dem ehemaligen „Bowling-Center“ mit Barke und so und schon glaubten einige Oberverdachtschöpfer an eine vorzeitige Übernahme des Nachbargrundstückes. Zahlreiche Mails zielten in die gleiche Richtung. Nein, dem ist nicht so. Vor seiner angestrebten Wunschfläche endet nämlich das Flatterband. Wäre ja auch noch schöner. (Noch) gehört der Grünstreifen nicht zu seinem Gebiet.  Runterfahren, Community. Der Gebietsanspruch-Verdacht war ein klassischer Fehlalarm. Aber schon interessant, wie aufmerksam und sensibel viele Menschen doch geworden sind. Die Antennen sind jedenfalls ausgefahren. Und die werden es gewiss auch bleiben.  

Unendliche Geschichte Kirner Krankenhaus: Zug-Projekt steckt im Bahnhof fest!

„Es fährt ein Zug nach Nirgendwo…“ – wer kennt den Schlager aus den früher 70er-Jahren nicht. Der Kirner „Krankenhaus-Zug-Projekt-Zug“ fährt nicht einmal ins Nirgendwo. Im Gegenteil: Der wurde nicht einmal aufs Gleis gesetzt. Noch immer herrscht Stillstand in der Krankenhausangelegenheit. Und das schon eine Ewigkeit. Sage und schreibe 50 000 Euro hat sich das Land die Vorbereitungen kosten lassen. Passiert ist bisher  nichts. In Großbuchstaben NICHTS! Es bleibt eine zähe Kiste, wohl auch deshalb, weil es offensichtlich an Willen mangelt. Absichtserklärungen „Ja“, Konzepte „Nein“. Der zermürbende Prozess zieht sich schon über viele Monate hin. Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass auch im Sommer nichts mehr passieren wird. Das Gesundheitsministerium hat einfach keinen Plan! Das ZUG-Projekt (Zukunft Gesundheitsnetzwerke) wird einfach nicht unter Dampf gesetzt. Bisher kommt nur heiße Luft. Mainz steckt im Stadium von Absichtserklärungen fest. Warum dauert alles immer nur so lange? Mainz labert nur, macht aber nichts! Die Konstellation ist fatal! Wie immer halt! Und auch der Nahe-Vertreter, Staatssekretär Denis Alt, ist eine einzige Enttäuschung in diesem Prozess. „Depeschen-Denis“ scheint das Kirner Krankenhaus völlig schnuppe zu sein. mehr

Blau, blau, blau sind alle meine Schallschutzwände!

Blau, blau, blau sind alle meine Elemente. Schwimmbadblau kommt also die neue Schallschutzwand auf der Brücke Richtung Simmertal daher. Blau gilt allgemein als beruhigend. Die Farbe kann allerdings auch Kälte und Distanz bedeuten. Mit der Farbe Blau verbindet man den Himmel, das Wasser, die Ferne und die Weite von Landschaften. Blau steht zudem für Harmonie. Hopp dann, möge sich die blaue Wand harmonisch in das Landschaftsbild einfügen und möge sie den Verkehrslärm von den Häusern fernhalten. Denn nur dafür ist sie gedacht.

1. Juli, 8.45 Uhr, das erste Schallschutzelement sitzt!

Aus der Rubrik kurz und knapp: Es geht doch nichts über treue und aufmerksame Leser. Dem Blog wurde heuer ein Schnappschuss zugespielt, der das erste eingesetzte Element der Brücken-Schallschutzwand zeigt. Weiter so! da geht noch mehr! An sich so gar nichts Besonderes, wenn Kräne ein Metallteil in die Lücken hieven und auch der Nachrichtenwert von solchen Arbeitsabläufen tendiert eher gegen Null, aber ein paar Zeilen gehen immer. Merke, die Zeitungen halten sich mit solchen Beiträgen sogar das ganze Jahr hinweg über Wasser. Das solls jetzt auch schon gewesen sein. Die Hälfte der anvisierten vier Wochen Fahrbahnsperre ist jetzt auch schon rum. Schaut so aus, als ob der LBM seinen Zeitplan einhalten wird können.

Darf ich vorstellen, Lümmelblatt!

Und weiter geht es in der kleinen Serie „Mehrgenerationenaktivplatz“ in Hochstetten. Sie wissen ja, der ehemalige Rentnerplatz erfährt einen neuen Touch. Und wie! Alles wird neu und hübsch hergerichtet! Zuletzt stellte der Blog das Spielgerät „Kletterwand Flexi 4“ vor, ein spaßbringendes Multifunktionsspielgerät, das bei den Kids bestimmt gut ankommen wird. Nun ist das „Lümmelblatt“ an der Reihe. Wer sich nur solche Namen ausdenkt? Geeignet zum Abhängen, Kraxeln und Toben für Kinder ab 6 Jahren. Bis zu 4 Kinder gleichzeitig sind auf dem Netz erlaubt. Mal was anderes, als die üblichen Spielgeräte. Überdies, Material und Qualität stimmen bei diesem Teil. Die herstellende Firma verwendet ausschließlich heimisch Robinie als Rohstoff. Es ist das härteste europäische Nutzholz. Das verspricht Langlebigkeit!

Bürgermeister-Bodengeschacher die Zweite? Baureife auf der Döbell-Filet-Fläche hergestellt!

Ortsumfahrung und Hochwasserschutz sind auf die Zielgerade eingebogen. Ein paar Kleinigkeiten sind zwar noch zu erledigen, aber im Großen und Ganzen schauen beide Großprojekte ziemlich abgeschlossen aus. Und auch die beiden Industrieflächen im neuen Industriegebiet, die flankierend bis zur Baureife aufgeschüttet und verdichtet worden sind, vermitteln den Eindruck, dass sich von jetzt auf gleich dort Unternehmen ansiedeln könnten. Wer die unzähligen Bagger– und Lkw-Stunden bezahlt, ist nicht bekannt. Die Ortsgemeinde hat diesbezüglich (noch) nicht aufgeklärt. Vielleicht stellt die ja irgendwann mal Transparenz her. Kaum vorstellbar, dass die Investor-Familie Döbell, die sich bekanntlich das Filetstück neben dem Toyota-Autohaus – für möglicherweise ganz kleines Geld sicherte – diesbezüglich einmal aufklärt? mehr

Kreiselgestaltung mal anders: Hubschrauberlandeplatz?

WOW, wenn das mal nicht ein geiles Paten-Geschenk ist! Bekanntlich hat ja der Steinbruchbetreiber die Gestaltung des Kreisel am westlichen Ortseingang zugesagt. Der Blog hatte mit allem gerechnet, allerdings nicht mit einem ADAC-Rettungs-Hubschrauber als ultimativen Blickfang. Drumherum jetzt noch eine Schotterauswahl – passt! Respekt, der macht sich richtig, richtig gut auf der Mitte. Der macht zwischen Gabionen und Lattenzäunen zwar was daher, dürfte allerdings nur eine vorübergehende Erscheinung gewesen sein. Der Schnappschuss entstand am heutigen Vormittag, kurz nach 10 Uhr. Nachmittags war der längst wieder in der Luft. Irgendwie schon schade!

Der Blog lehnt sich mal ganz weit aus dem Fenster, wenn der behauptet, dass der Kreisel nicht zu einem Hubschrauberlandeplatz, womöglich mit dem typischen weißen „H“, umgewidmet werden wird. Wobei, die Idee versprüht schon einen gewissen Reiz aus. Spaß beiseite, den Heli so punktgenau in einem engen Radius zu landen, dürfte einem Notfall in der angrenzenden Hausarztpraxis geschuldet gewesen sein. Zumindest hört man das. Die Piloten verstehen eben ihr Handwerk. Gut so! Die haben es fliegerisch morts drauf und sind in der Lage in jedem Vorgarten runterzugehen. Wenn es sein muss, landen die sogar auf einem Bierdeckel. Gut, dass es Euch gibt.   

Zustand des Naheradweges ist in Teilen eine Schande für den Landkreis Bad Kreuznach!

Setzen sechs! Der Zustand des Naheradweges ist in Teilen nur noch zum Fremdschämen. Dabei gilt der doch als touristisches Aushängeschild schlechthin. Was läuft da schief im Kreishaus, wenn der Abschnitt zwischen Bad Münster und Niederhausen derart desolat daherkommt. Rad-Reisende müssen sich im falschen Film wähnen, wenn sie diesen Abschnitt passieren. Mit einem herkömmlichen Fahrrad ist das ohnehin kaum möglich. Schlagloch reiht sich an Schlagloch. Sie sind überall und nerven gewaltig. Noch dazu nach Regenphasen, wenn die voll mit Wasser sind. Und drumherum stets schmierige Ränder. Man wird dann regelrecht gezwungen einen Zickzack-Kurs einzulegen, und dies, auf einem familienfreundlichen Radweg. Finde den Fehler!

Einwandfreier Zustand geht anders! Im Gegenteil: Als erfahrener Mountain-Biker wähnte sich der Blog zwischenzeitlich auf einem Trail. Unsichere Lenker auf Tourenrädern sollten den Bereich besser meiden. Ein entsprechendes Warnschild sucht man allerdings vergebens. Was muss noch geschehen, damit die wenigen Kilometer, welche von der Wegführung und dem Landschaftsbild zu den schönsten zählen, hergerichtet werden? Wer es sehenden Auges nicht auf die Reihe bekommt seine touristisches Aushängeschild zu pflegen, der hat den Schuss nicht gehört. Die Unfallgefahr ist latent. Abgesehen davon, tragen Radfahrer den Zustand weiter. Und ruckzuck gilt der Naheradweg in der Szene als ungepflegt, von Unterhaltungsstau ganz zu schweigen. Wer schafft Abhilfe? Vielleicht sollte unsere Landrätin im Rahmen ihrer Sommertour auf ihren Drahtesel steigen und die Strecke abradeln. Von jedem Schlagloch ein Selfie posten – passt! Das macht sie doch so gerne. Besser, sie sorgt dafür, dass der Radweg wieder als solcher betitelt werden kann.

Hochstetten-Dhaun: Bürgermeister-Geschacher um guten Boden?

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! Wer hätte gedacht, dass die etwa 1500 Quadratmeter, zur Nahe hin schmal zulaufende große Wiese auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Bauunternehmens Jürgen Berg, die der Gemeinde gehört, so begehrt ist. Ein namentlich bekannter Kaufinteressent sprach Anfang des Jahres darüber mit Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell und machte ihm deutlich, dass er das Grundstück gerne erwerben würde. Vergeblich. Aus den verschiedensten Gründen – unter anderem die laufende Hochwasserschutzmaßnahme – soll der Bürgermeister die Anfrage seinerzeit abgewimmelt haben.  mehr

Blick in eine ungewisse Zukunft: Steinbruchkante im 2051!

So in etwa könnte der Kirner Steinbruch sich ausweiten, wenn man der NHB freie Hand lässt!

„Das Kirner Land, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2051. Zu sehen ist die bedrohlich wirkende Steinbruchkante des NHB-Steinbruchs mit Namen „Nimmersatt“, deren oberste Steinbeißer es durch gezielte Drohgebärden am Ende doch noch geschafft haben, sich durch den kompletten Dhauner Wald, bis nahezu hinauf an Altenheim und Häusergrenzen, zu fressen. Getrieben von einem unbändigen Hunger nach Schotter, Schotter und noch mehr Schotter, drehten sie das einstige Naherholungsgebiet Meter für Meter auf links. Viele Lichtjahre von einer guten Kinderstube entfernt, verwandelte das Unternehmen die einstige grüne Lunge in eine triste Mondlandschaft, inklusive Staub und Lärm, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat…“

Science-Fiction-Drama in Kirn? (Noch) nicht, aber fast! Die überspitzte Szenerie wirkt beklemmend. Spinnen wir weiter: Kirner Steinbruch-Sünden, wohin man nur schaut. Das einstige Naherholungsgebiet ist einer Basaltkante in XXXL-Format gewichen. Der Lückenschluss bis hinaus auf „Halmen“ ist längst vollzogen und auch bis tief hinein ins Hinterland wird seit Jahren schon gesprengt. Der Dhauner Wald ist Geschichte! Lediglich von der damaligen Bürgerinitiative übriggebliebene Schautafeln, aufgestellt in der Innenstadt, liefern noch Eindrücke und Impressionen eines intakten Forstes anno 2022. Schulkinder drücken sich im Zuge des Faches Heimatkunde regelmäßig ihre Nasen daran platt. „Ja, liebe Kinder, in den 2020er-Jahren konnten man im Naherholungsgebiet noch Waldbaden“, klärt die Lehrerin auf. Ihr hingegen werdet mit einer Schotter-XXXXXXL-Spielgrube sowie Staub und Lärm aufwachsen. Nicht schön, aber nicht mehr zu ändern. Leider! Kirn und der Steinbruch, da ist etwas zusammengewachsen, was in dieser Ausdehnung absolut nicht zusammengehört. Kein Wunder also, dass die Stadt lediglich noch 4500 Einwohner zählt. Alle die konnten haben der Stadt den Rücken zugekehrt. Von Lebensqualität kann hier kaum noch die Rede sein. Ohne den schützenden Wald im Rücken zu wissen, hat Kirn jeglichen Charme verloren. Und der letzte knipst das Licht aus.

Zugegeben, die Szenerie ist zwar stark überzeichnet, aber wenn die NHB irgendwann den Zuschlag doch noch erfahren sollte, von der dann finsteren Realität doch nicht so weit entfernt. Gut, dass die BI den Deckel draufmachen konnte und der Stadtrat nächste Woche den dann zunagelt. Zumindest vorläufig. Dranbleiben!      

Sommertour: Picknick mit Landrätin Bettina Dickes an der Teufelshütte!

Darauf hat der komplette Landkreis sehnsüchtig gewartet! Landrätin Bettina Dickes lädt zu verschiedenen Sommertouren kreuz und quer durch ihr Reich ein. „Gehen Sie mit Landrätin Bettina Dickes in unserem Landkreis Bad Kreuznach auf Entdeckungs- und Genussreise,“ heißt es in der Einladung, in der sogleich der Veranstaltungskalender angehängt ist. Dass in der Überschrift der Zusatz „Show- und Selfie-Reisen“ fehlt – geschenkt! Hinz und Kunz wissen eh, dass jede Zusammenkunft sowie jeder Auftritt mit unserer heißgeliebten Kreis-First-Lady bis zum Erbrechen ins öffentliche Schaufenster gestellt wird. Ende Juni fällt also der Startschuss. Wow, unser aller Bettina Dickes ist auf Heile-Welt-Sommertour und wir alle dürfen live oder am Computer mit dabeisein! Logisch, dass sie auch ein Ziel im Kirner Land ansteuern wird. Das ist sie alleine schon ihrem Schützling „Lucky-TJ“ schuldig. Picknick mit Bierprobe am Donnerstag, 18. August, 18 Uhr, an der Teufelshütte. Die Teilnahmegebühr für den Gang hinauf zum Aushängeschild und anschließendem „All-inklusive-Paket“ beträgt 12 Euro pro Person. mehr

Kübelpflanzaktion: Zufall oder wurde die Ortsgemeinde am Ende vom Blog angeschoben?

Ta da! Was ist das denn jetzt? Kaum schaut man kurz mal weg und schon strecken Blumen aus den zuletzt noch verwaisten 70er-Jahre Waschbeton-Blumenkübeln, ihre Köpfe heraus. Zaghaft zwar, aber immerhin. Hatten da etwa die Mainzelmännchen ihre „grünen“ Fingerchen im Spiel? Sei’s drum, Hauptsache die Tristesse hat endlich ein Ende. Erst gestern hatte der Blog erneut auf den unübersehbaren Missstand hingewiesen und prompt folgte eine Pflanzaktion. Zufall? Ganz bestimmt! Einen Zusammenhang mit dem Blog-Gemecker, lässt sich da sicherlich nicht ableiten. Wie sagt doch der Volksmund immer so treffend: „Spät zwar, aber spät ist bekanntlich besser als nie.“ Es dauert eben immer etwas länger bis das Bürgermeisterbüro, von wo ja der Auftrag, an wen auch immer, erteilt werden muss, aus dem Quark kommt. Eventuell wartet man ja auch bewusst auf Rabattaktionen, die meist Ende Juni einsetzen? Nachteil, die Blumenpracht lässt sich nur noch schwerlich entfalten. Widervorlage im Wonnemonat! Merke, alles neu macht der Mai, nicht der Juni. Liebe Ortsgemeinde, eine einfache Notiz auf den Kalender 2023 wäre ziemlich hilfreich.

Brückenschallschutzwand: Pfeiler ragen wie Spargelspitzen in die Höhe!

Wann ist eine Baustelle grundsätzlich zu Ende? Gute Frage, nächste Frage: Wann ist die Baustelle in Hochstetten-Dhaun zu Ende. Anvisiert ist ja der 3. August als offizieller Übergabetermin für die Ortsumfahrung. Bis dahin sind es ja noch gut sechs Wochen hin. Die wird es gewiss auch brauchen, um sowohl alle Restarbeiten auszuführen, als auch Markierungen auzupinseln sowie Beschilderungen zu platzieren. Letzte Woche meckerte der Blog noch über den Stillstand auf der langen Brücke, und dies, trotz Sperrung. Diese Woche geht es dort allerdings mit Macht voran. Etliche gerade Haltepfosten ragen schon in die Höhe, die geknickten liegen gestapelt parat. In weiteren Schritten die Elemente dazwischen einzufügen, ist, wenn alles passt, nur noch Kinderkram.

Es läuft gerade wie geschnitten Brot! Auch bei den Gabionen-Wänden, in Höhe der Bahnbrücke, geht es zügig voran. Warum die Abschlüsse so monströs ausfallen müssen, wissen nur die Götter. Ebenso wenig nachvollziehbar sind die Gabionen-Verkleidungen unterhalb der „Holzlatten“ an gleicher Stelle. Der Betonsockel Richtung Industriegebiet sieht doch keiner. Überdies sieht der ansehnlich aus. Man muss nicht alles verstehen. Die Männer vom Bau drücken jedenfalls mächtig auf die Tube, damit die Ortsumfahrung rechtzeitig zur Freigabe fertig wird. Die sind auf einem guten Weg.       

Blumenkübel-Gesetz: Ganz falsch, fast richtig, richtig!

Die Bilder oben sind selbsterklärend. Leere Blumenkübel sind ganz falsch. Mit Erde gefüllte Blumenkübel sind fast richtig. Und das ganze Paket einer blühenden Pracht ist richtig. Dürfen wir eine solches buntes Volumen auch in diesem Sommer erwarten? Der Blog ist zuversichtlich, dass da noch was kommt. Gegenüber der Vorwoche, hat man es nunmehr tatsächlich geschafft Erde in die Waschbeton-Teile zu schütten. Nur Mut, da geht noch was! Wahrscheinlich ist die finale Bepflanzung jetzt nicht mehr fern. Ob sich die noch vollends entfalten kann? Maybe! Gut, Mittsommer ist vorbei. Die Tage werden jetzt wieder kürzer. Wahr ist, in Hochstetten-Dhaun ticken die Gartenkalender-Uhren anders. Langsamer eben! So what! Einen grünen Daumen kann man halt nicht erzwingen. Sobald Blumen aus den Kübeln herausranken, der Blog liefert umgehend die Nahaufnahmen. Versprochen!   

Am 3. August offizielle Freigabe der Ortsumfahrung mit Tamtam und Getöse?

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Und wie! Nach gut und gerne sechs Jahren Bauzeit, soll dem Vernehmen nach am Mittwoch, 3. August, die Ortsumfahrung offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden. Bitte diesen Tag schon jetzt dick und fett im Kalender markieren! Dass das fast schon historisch einzustufende Ereignis bereits 2020 hätte gefeiert werden sollen – geschenkt. Gut Ding braucht eben Weile! Hohe Beamte, das Who’s Who aus der Politik sowie die Hautevolee der Gesellschaft dürfte sich vor und auf der noch aufzubauenden Bühne am Bürgerhaus Haus „Horbach“ ein Stelldichein geben. Werden die Bürger auch eingeladen? Ganz bestimmt! Es braucht die Kulisse im Hintergrund. Achtung Gesundheits-Alarm: Permanentes gegenseitiges Schulterklopfen, kann zu schmerzlichen Haltungsschäden führen.

Wie immer bei solchen Anlässen, werden etliche Reden gehalten werden. Man darf jetzt schon gespannt sein, über die Rechtfertigungen einer ausufernden Bauzeit sowie vermuteten Kostensteigerungen in XXL-Format. Corona, Personalnot, Lieferengpässe, Baupreise, Wetter – die Werkzeugkiste mit Entschuldigungen ist proppenvoll. Sei’s drum, über allem steht der Erfolg einer Maßnahme, die das Dorf zwar nicht verschönert, aber für hörbar mehr Ruhe sorgt. Nicht für alle, aber für die Meisten. An das Leben hinter dem Lattenzaun werden sich alle schnell gewöhnt haben. Der Blog wird jedenfalls mit von der Partie sein, wenn die Redner ans Pult treten. Und der wird über die zu erwartenden gegenseitige Lobhudelei berichten. Vorausgesetzt, die Chose ist öffentlich. Im Regelfall ist das aber so. Und wenn dem so ist, dürfte es auch an Freibier und Snacks nicht mangeln. Motto: „Wenn nicht jetzt, wann dann!“ Spannend, wann und wo das symbolische Durchschneiden des Bandes stattfinden wird. Das ist schwierig im fließenden Verkehr.

Immer lesenswert – amtliche Bekanntmachungen der Verbandsgemeinde – konkret, Ärzteversorgung!

Mein Gott, das dauert! Es herrscht mal wieder das große Schweigen im Walde? Ist die Ärztemangel-Angelegenheit erneut aus dem Fokus gerückt? Nicht ganz, wenn man sich die neuerliche amtliche Bekanntmachung aus dem Mitteilungsblatt vor Augen führt! Die Niederschrift des Finanzausschusses und Gedöns lässt einen allerdings nur noch fassungslos zurück. Kurz zusammengefasst: Drei Ärztinnen hätten Interesse im Kirner Land anzuheuern, stünden quasi Gewehr bei Fuß, wenn, ja wenn ein Medizinisches Versorgungszentrum als Träger zur Verfügung stünde. Will heißen, die Menschen ohne Hausärzte, und davon gibt es viele, könnten von jetzt auf gleich bestens versorgt sein. Warum in Gottes Namen bekommen es Politik, Kassen und Ärztevertreter nicht auf die Reihe, eine MVZ, und sei sie am Anfang noch so improvisiert, aus dem Boden zu stampfen? Mal an der Bürokratie und allen Formalien vorbei etwas wagen und starten – passt! Nicht, das die Ärztinnen noch abspringen, wenn es mal wieder zu lange dauert. Stattdessen wird nur geredet, gelabert, getagt, beraten. Und die Zeit läuft davon. Nein, so wird das nix! Dabei herrscht Not im XXXL-Format!

Wie es gehen könnte steht auch in den amtlichen Bekanntmachungen, nur etwas weiter hinten im Text. Als Vertreterin der Kassenärztlichen Vereinigung klärte Expertin Anja Otten auf. Die Lösung ist ganz einfach: Es bräuchte eine Praxis-Investition von 130 000 Euro für eine Praxiseinrichtung. Die laufenden Kosten für den Betrieb schätzt sie auf 380 000 Euro. Um es abzukürzen, die Ausgaben könnten durch die zu erwartenden Einnahmen durch die Patienten-Versorgung gedeckt werden. Realistisch sei sogar ein Überschuss. Beste Voraussetzungen also! Worauf in Gottes Namen noch warten liebe Entscheidungsträger. Akquiriert Personal, nehmt das Geld in die Hand und fangt endlich an. Warum müssen Verwaltungen immer nur so strack sein? Der Blog wird nicht müde werden, „Lucky TJ“ und seiner „Bande“ Tadel noch und nöcher ins rote VG-Klassenbuch zu schreiben. Dem geht das alles viel zu langsam, um nicht zu schreiben behäbig. Dabei ist in den heutigen Zeiten mehr denn je Handlungsschnelligkeit gefragt. Leider scheint die im Kirner VG-Gebäude gerade aus zu sein. Bemüht sein allein reicht nicht. Naheabwärts in Rüdesheim sitzt einer, der weiß wie man erfolgreich vorprescht. Dahin blicken heißt lernen.

Nicht immer nur taktieren, sprechen und ausloten. Nein, einfach mal machen. Vorangehen! Geld beschaffen, Örtlichkeit suchen, umgestalten, einrichten und starten. Notfalls tun es auch Container oder ein Praxismobil. Letzteres funktioniert anderswo bereits bestens. Wenn alle, wie zu lesen, gemeinsam an einem Strang ziehen wollen, sollte eine Blitzaktion doch möglich sein. Theoretisch könnte so ein Projekt innerhalb einer Aktionswoche umgesetzt werden. Die VG will, die KV will, die Mediziner wollen und die Menschen im Kirner Land wollen es auch. Worauf also noch warten? Anfangen und zwar jetzt! Wer zu spät kommt verliert. Im schlimmsten Fall springen die Mediziner vom Haken. Köder werden überall ins Mediziner-Haifischbecken geworfen.

Insektenparadies Turnerheim: Turnverein weilt auf den Spuren des NABU!

Dieser Duft, diese Farben! Lavendel zählt zu den beliebtesten und schönsten Pflanzen überhaupt. Gerade jetzt steht der überall in voller Blüte. Auch am Turnerheim, wo Turnvater „Jung“ Farbenpracht und Duft Tag für Tag genießen darf. So sehr, dass der Vorsitzende mit dem bekannt grünen Daumen erneut ein paar Schnappschüsse dem Blog zuschickte. Mit jedem Jahr wirkt die Lavendel-Insel prächtiger. Fürwahr, der Anblick hat was. Mehr noch: Die Beete haben sich mittlerweile zu einem Paradies für Insekten entwickelt. Und genau diese mitunter brummende Vielfalt von Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und, und, und war beabsichtigt. Der imaginäre Blog-Umweltpreis in diesem Jahr geht daher an den Turnverein. Herzlichen Glückwunsch! Zur Erinnerung: Die Anlegung des „Lavendel-Beetes“ ist auf die Teilnahme der Premiere des Freiwilligentages  zurückzuführen.

In einer Gemeinschaftsaktion wurde eine verwilderte Grünfläche vor dem Eingang gerodet und danach neu eingepflanzt. Mit Lavendel eben. Und das Beste an einem Paket, welches im Dorf Schule machen sollte, sind die vielen Insekten, die den „Lavendel-Platz“ sowohl als vorübergehende Einflugschneise, als auch Heimat neu entdeckt haben. Es summt und flattert ganz doll am Turnerheim. Und immer mittendrin, ein stolzer Turnvater. Theoretisch könnte der jetzt bei der Insektenzählung des NABU mitmachen. Vom Stuhl aus zählen und Liste führen – passt! Der Kerle war mal Beamter beim Finanzamt. Der ruht in sich und kann geduldig und akribisch Statistiken erstellen und weiterleiten. Und der kann auch bis drei zählen. Ob er sich bewirbt? Er hat ja jetzt Zeit! Viel Zeit!

Ei, ei, ei – Schallschutzwand wird offenbar angeflickt?

Ups, vergessen? Wie anders ist es zu erklären, dass an das Ende der Schallschutzwand Bahnbrücke jetzt urplötzlich ein Gabionen-Element angeflickt wird. Aus dem Nichts heraus und unter Ampelschaltung, wohlgemerkt. Will heißen, der Straßenabschnitt ist durch die Baustelle derzeit nur einseitig befahrbar. Frei von der Leber weg, die Einschränkungen für den fließenden Verkehr sind so unnötig wie ein Kropf, wenn man das Fundament gleich mitgegossen hätte. Schaut irgendwie ganz nach Pleiten, Pech und Pannen aus! Wie schon so oft bei dieser Baustelle. Nur mal so reingeworfen: Wenn nur die Hälfte der Klagen und Kritiken von ausführenden Baufirmen auch nur im Ansatz zuträfen, dann hätte man sich seitens des Landesbetriebes Mobilität (LBM) nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Und das ist noch freundlich ausgedrückt. Jetzt scheint man den offenbaren Gabionen-Lapsus wieder zurechtbiegen zu wollen.

Kostet zwar mit Sicherheit wieder eine Stange Geld mehr, aber wen juckt das noch? Als drauf, auf den großen Kosten-Haufen. Der Steuerzahler hat’s ja satt! Zur Erinnerung: Etwas mehr als 20 Millionen Euro war für die Ortsumfahrung veranschlagt worden. Aus Insiderkreisen heißt es nunmehr, dass die Chose am Ende mehr als 35 Millionen Euro verschlingen könnte. Stimmt das „Gerücht“, würden die ursprünglichen Schätzungen ad absurdum geführt werden. Aber sowas von! Finde den Fehler? Ein dreifach Hoch auf seriöse Experten-Kalkulationen im Vorfeld. Kostenexplosionen sind ein weit verbreitets Phänomen heutzutage. Zurück zum Gabionen-Abschluss. Warum der nicht im Zuge der Schallschutzwand (Lattenzaun) integriert worden ist, das wissen nur die Götter, also die LBM-Planer.  

Alle Jahre wieder Parkchaos am Schwimmbad während Hitzeperioden!

Die bislang heißesten Tage des Jahres haben zu regelrechten Anstürmen auf die Freibäder geführt. Auch in Kirn strömten die Massen aus allen Richtungen herbei. Ungewöhnlich viele Menschen nutzen das Angebot, um sich bei Werten von weit über 30 Grad Celsius etwas Abkühlung im Wasser zu verschaffen. Der Andrang spiegelt sich auch in der Parksituation im Bereich der engen Turnstraße wider. Wahr ist, Sommer, Sonne Schwimmbad – passt! Wahr ist aber auch, die Besucher wollen am liebsten bis an den Beckenrand gefahren kommen, um vom Fahrersitz aus einen Bauchklatscher hinlegen zu können. Nur nicht zu weit gehen müssen. Und weil das so ist, herrscht oftmals Chaos auf der Zufahrtsstraße, vor dem Eingang und Drumherum. An das unbedingte Tabu von Behindertenparkplätzen und Feuerwehrzufahrten denkt der hitzegestresste gemeine Autofahrer nicht , ganz zu schweigen von Rettungswegen. Und die werden bei der Hitze mehr denn je benötigt – konkret am vergangenen Samstag. Die Folge: der Krankenwagen kam nicht durch. Mehr noch, der hätte auch nicht Wenden können. Jahr für Jahr das gleiche Bild. Wildes Parken scheint verführerisch zu sein. Konsequenzen müssen die Parksünder nur in den wenigsten Fällen fürchten.

Keinesfalls will der Blog in die Rolle einer Spaßbremse oder Anklägers schlüpfen, aber an dieser Stelle einen Appell auszusenden, das muss erlaubt sein: Also liebe Badegäste, parkt vorschriftsmäßig und nehmt auch mal einen weiteren Fußweg in Kauf. Ihr sorgt für Entschleunigung in der Turnstraße, sorgt in Konsequenz für Sicherheit sowie Ordnung. Geregelter und diszipinierter Ablauf – passt! Überdies, steigert ein kleiner Marsch die eigene Vorfreude auf das kühle Nass. Obacht, das Ordnungsamt hat Euch im Blick“ Unter uns, die Drohgebärde mit den Ordnungskräften und so, ist als Standardhinweis zu verstehen. Capiche? Warum bietet der Blog dem Thema Raum? Nun, den erreichten einige Depeschen, wonach er das jährliche wiederkehrende Park-Phänomen in Hitzeperioden doch mal auf die Plattform www.hochstetten-dhaun.info heben möge. War das recht so? Auftrag unspektakulär ausgeführt. Nicht mehr und nicht weniger!      

Eine Woche verstrichen: Wo ist denn nun die Brücken-Schallschutzwand?

Einspurige Verkehrsführung durch Hochstetten, weil die Montage der langen Schallschutzwand auf der langen Brücke nicht unter Volllast im Begegnungsverkehr bewerkstelligt werden kann. Klingt logisch, weil Kräne schließlich die schweren Elemente auf ihre jeweiligen Positionen heben müssen. Nun ist die erste Woche rum, aber passiert ist bisher nichts. In Großbuchstaben NICHTS! Die Brücke ist in Sachen Schallschutzwand noch immer jungfräulich geblieben. Keine Kräne, keine Wände – passt nicht! Zugegeben, an der einen oder anderen Stelle vor und hinter der Brücke wird zwar fleißig gewerkelt, aber am eigentlichen Grund der Sperrung herrscht so gar keine Bautätigkeit. Finde den Fehler? Ankündigung und Umsetzung stehen in einem krassen Missverhältnis. LBM eben! Das Amt veräppelt gerne die Verkehrsteilnehmer. Angesichts der auf der Hand liegenden Verspätung, hätte man den Verkehr Richtung Kirn und Idar Oberstein getrost noch ein paar Tage aus dem Dorf raushalten können, oder? Vielleicht geht es ja dann nächste Woche so richtig los? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Übrigens, vier Wochen Umsetzung waren angekündigt. Eine davon ist bereits ungenutzt verstrichen. Bleibt es dennoch bei der Aufhebung nach der Frist? Schauen wir mal!

Der Storch ist gekommen, um zu bleiben? Die Feuerwehr Hochstetten-Dhaun übernimmt den Nestbau!

Naheland = Storchenland? Einsam dreht ein stolzer Storch in niedriger Flughöhe seine Runden, um dann auf der Wiese neben dem „Jugendtreff“ eine Punktlandung hinzulegen. Kurzer Rundumblick und dann stolziert Adebar erhaben über die Wiese. Den Schnabel stets nach unten gerichtet auf Nahrungssuche unterwegs – passt. Eine Szenerie am frühen Morgen, an die sich die Bürger von Hochstetten-Dhaun sicherlich gewöhnen könnten? Hat sich der Storch beim Überflug nur verirrt oder will der in den Nahe-Auen heimisch werden? Bildet der nur die Vorhut? Sucht der am Ende für sich und Kumpels ein neues Zuhause, um letztlich eine Familie gründen zu können? Storchennest oder im Fachjargon „Horst“ gesucht? Maybe! Störche bauen ihre Nester hoch oben, um eine gute Übersicht zu haben. Sie sind ihrem Brutplatz treu und besetzen jedes Jahr wieder den gleichen „Horst“. Dieser wird gegen Eindringliche auch heftig verteidigt. Im Nest werden die Eier gelegt und die Jungtiere aufgezogen. Für ein Storchen-Haus braucht es allerdings einen geeigneten Bauplatz.

Und jetzt kommen die hiesigen Feuerwehrkameraden ins Spiel. Als ob die Männer es geahnt hätten, bereiten die schon seit Tagen und Wochen eine Storchen-Bleibe vor. Im Zuge des Freiwilligentages wird die Truppe final einen Nistplatz an der Nahe, genauer in „Uber“, rund acht Meter in die Höhe bauen. Alles ist schon vorbereitet. Der Investitionsplan steht, der Holzmast ist geordert, der eigentliche Nistplatz aus einer Stahlkonstruktion durchgeplant und die Röhre für den Erdboden in Auftrag gegeben. Das mehrteilige Puzzle muss nur noch während einer vorgeschalteten Projektwoche zusammengesetzt werden. Und es eilt, weil der bisher (noch) einsame Storch ja schon die Einflugschneise entlang des „Lattenzauns“ zu nutzen scheint. Das fertige Objekt verspricht schon im Frühstadium ein Storchennest der gehobenen Luxusklasse zu werden. Exklusive Wohnqualität für einen besonderen Bewohner – was will Klapper-Storch mehr? Ob das gerade hier oft gesehene Exemplar vorzeitig einen Nest-Tipp bekommen hat? Warum sonst inspiziert der schon seit Tagen die Umgebung. Es liegt quasi auf der Hand, dass der Kerle sich in Hochstetten niederlassen möchte.

Hochstetten-Dhaun, deine Blumenkübel!

Schon viel zu lange fristen die leeren Blumenkübel vor der evangelischen Kirche ein tristes Dasein. Kaum zu glauben, dabei gehören die doch zum grünen Dorfmobiliar. Vorausgesetzt, sie sind bepflanzt. Noch im letzten Jahr sorgten die für ein farbenprächtiges Bild. Und dieses Jahr? Pustekuchen! Gähnende Leere in den Waschbetonkübeln entlang der Trennlinie zwischen Binger Landstraße und Brunnengasse. Fällt die Ortsgemeinde-Schmuckpflanzung in diesem Jahr aus? Schaut ganz danach aus. Wobei, in den Vorjahren zeichnete sich Bea Schöll alleine für die Bepflanzung verantwortlich. Und das die weiß wie es geht, steht außer Frage. Wurde sie heuer nicht gefragt? Ist sie am Ende raus aus der Blumenkübel-Verlosung? Wie jeder weiß, bekommt die Ortsgemeinde Pflanzaktionen eigenverantwortlich nicht auf die Reihe. Schlimmer noch: Die denkt nicht einmal in diese Richtung.

Schade, schade, schade. Jedenfalls droht die blühende Aufwertung in der Dorfmitte in diesem Sommer auszubleiben. Zu spät schon! Da kommt nix mehr! Keine Arrangements, kein Charme! So schaut’s aus! Hochstetten-Dhaun kann einfach keinen Blumenschmuck! Leider Gottes! Überall hat es Plätze, die mit etwas guten Willen und Kreativität hübsch und ansehnlich hergerichtet werden könnten. Kleines Geld, große Wirkung – passt! Hätte, hätte, Fahrradkette! Es bräuchte nur ein wenig mehr grünen Willen. Der fehlt allerdings. Fakt ist, in Hochstetten-Dhaun blüht nichts, und das, zu keiner Jahreszeit! Es geht auch anders. Kurzer Blick nach Kirn: Dort hat man die Zeichen der Zeit längst erkannt. Bepflanzte Schubkarren, Blumentöpfe XXXL, und, und, und. Geht doch. Man muss es nur wollen.  

Das ging ja mal flott: Brennnesselalarm aufgehoben:

Das ging ja mal flott. Der Mulcher hat fürwahr ganze Arbeit geleistet. Kaum hatte der Blog Brennnesselalarm entlang des Radweges zwischen Hochstädten und Martinstein ausgelöst und Schwupps kamen die Messer zum Einsatz. Es wäre bestimmt vermessen, den Mähvorgang auf den Beitrag zurückführen zu wollen. Never Ever! Sei’s drum, die Seitenränder wurden nur einen Tag nach Veröffentlichung auf knöchelhöhe rasiert. Geht doch! Gebannt ist die Gefahr eines lästigen Kontaktes mit wuchernden Brennnesseln während der Vorbeifahrt. Gute Arbeit! Gerne wieder in ein paar Wochen. Dem Blog ging es nicht darum den Radweg madig zu machen. Im Gegenteil: Der ist ja so etwas wie das Aushängeschild des regionalen Tourismus. Und ein Aushängeschild sollte man doch stets hegen und pflegen, oder? Doch diesbezüglich herrscht noch gewaltig Luft nach oben.

Hochstetten-Dhaun hinterm Lattenzaun!

„Hochstetten-Dhaun hinterm Lattenzaun“ – keine Bange, der Reim stammt nicht vom Blog. Trotzdem irgendwie schon passend! Jetzt, wo auch die „Latten am östlichen Ortsrand komplett eingesetzt worden sind, ist der Zaun nahezu komplett. Fehlt nur noch der klitzekleine Abschnitt auf der langen Brücke. In vier Wochen soll auch der Lückenschluss geschlossen sein. Ob das hinhaut? Zurück zum Lattenzaun. Es gibt Schlimmeres, als hinter einer Wand aus Holz zu leben. Andere haben eine historische Stadtmauer, wir eben einen Lattenzaun. Und? In ein paar Jahren schon wird sich niemand mehr an den gegenwärtigen Scherz mit „Hochstetten-Dhaun hinterm Lattenzaun“ erinnern. Dann ist der Spruch längst Geschichte. Oder wird der sich für die Ewigkeit halten? Schauen wir mal! Hauptsache die Wand hält den Lärm von der Ortschaft fern. Wahr ist, schön ist