Eine alte Nachricht neu verpackt!

DER BÄCKER BLEIBT IM DORF: Wenn das mal keine gute Nachricht ist! Der „Snack-Stopp“ bleibt im Lädchen und wird auch nach der Freigabe der Ortsumgehung nicht geschlossen. Nicht in 2021 und auch nicht danach. „Nach internen Umstrukturierungen haben wir die Lage Geschäftes in Hochstetten-Dhaun neu bewertet und wir versuchen auch über den Start der Ortsumfahrung hinaus den Laden zu führen,“ ließ Inhaber Jens Fickinger auf Nachfrage des Blogs bereits im Januar diesen Jahres wissen. Dass der Öffentliche Anzeiger diese (alte) Tatsache jetzt als aktuelle Info verkauft – geschenkt. Hauptsache, die Filiale bleibt? Wie sagt der Volksmund: „Doppelt gemoppelt hält besser.“ Gut für das Dorf und gut für den Bäcker. Der findet hier nahezu ideale Rahmenbedingungen vor. Die Kundschaft aus dem Dorf ist ihm jedenfalls gewiss und auch die Mehrzahl der Pendler werden ihm treu bleiben und den kleinen Umweg gerne in Kauf nehmen. Warum? Nun, Qualität und Preis stimmen. Und nur das zählt!

Scheinbar haben Vermieter und Pächter die Rahmenbedingungen in einem neuen angepassten Pachtvertrag festgezurrt. Unterschrieben und verkündet – gut ist! Der Ortsgemeinderat wusste um die Bedeutung einer solchen Anlaufstelle im Dorf und wird sich daher in den Modalitäten recht großzügig gezeigt haben. Will heißen, die Pacht dürfte zukünftig um einiges geringer ausfallen, als das bisher noch der Fall war. Leben und leben lassen, so oder so ähnlich wird man im aushandeln des Zahlenwerks vorgegangen sein. Lieber weniger Kohle, als Leerstand – passt! Modell roter Teppich? Ganz bestimmt! Fickinger längerfristig an sich zu binden, war aber auch ein Bürgerauftrag höchster Dringlichkeit. Dass der sich not amused zeigt gegenüber einem möglichen Engagement in einem im Raum stehenden Verbrauchermarkt im neuen Industriegebiet, ist schlüssig und nachvollziehbar. Er wäre auch mit der Muffe gepufft, wenn er mit einem solchen unsicheren Angebot, wenn es denn überhaupt käme, liebäugeln würde.      

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