Simmertal in Aufruhr!

Wieder lohnt sich ein Blick über den Berg hinüber nach Simmertal. Und wie! Uiiii uiii, was ist denn da gebacken? Aufruhr in der letzten Ortsgemeinderatssitzung! Der Grund: Ein Baugebiet! Was sich zunächst als Segen andeutete, entpuppt sich jetzt mehr denn je als Fluch. Stein des Anstoßes ist ein einheimischer Bagger-Betrieb, dessen Standort im Kerngebiet dem Investor bitter aufstößt. Beleidigt will der sich zurückziehen, wenn die Ortsgemeinde nicht handelt. Will heißen, die soll letztlich dafür sorgen, dass der Unternehmer eine Gewerbe-Fläche aufgibt, die er erst vor kurzem ohne Veto oder mit Hinweis auf Konfliktpotenzial erwarb. Die Betonung liegt auf GEWERBE! Finde den Fehler? Unmissverständlicher kann man als Kommune die Pistole nicht auf die Brust gesetzt bekommen. Das kommt davon, wenn man das Heft des Handelns nicht mehr selbt in den Händen hält. Die Folge: Böses Blut! Es steht zu befürchten, dass die Fronten sich noch weiter verhärten. Von außen betrachtet, schießen die Emotionen schon jetzt gewaltig in die Höhe. Nicht gut! Gesucht wird ein Ausweg. Mehr Kompromissbereitschaft, und zwar von allen Seiten, wäre daher angezeigt und wünschenswert. Der Ortsgemeinderat wäre gewiss gut beraten, keine voreiligen Vorverurteilungen zu treffen geschweige denn Ausgrenzung zu betreiben oder Schnellschüsse zu tätigen. Besonnen entscheiden und zuvor für eine tragfähige gemeinsame Lösung werben – passt! Dann klappt das auch mit einem harmonischen Nebeneinander im Baugebiet. Dafür müssen allerdings alle Beteiligten an einen Tisch.

Um was es im Detail geht? Der Blog aus der Nachbargemeinde klärt die Tage mal ausführlich auf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.