Hunde, die bellen, beißen nicht: Teilnehmer einer Digitalkonferenz giften gegen KV!

Wie sagt man im Saarland immer so treffend: „Hauptsache mal drüber geschwätzt“! Wenn die ganze SPD-Riege um den Missstand in der Gesundheitsversorgung weiß, warum handelt die dann nicht? Stattdessen lässt man sich von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) am Nasenring durch die Manege ziehen. Anprangern via Video-Schalte ist da wenig hilfreich. Finde den Fehler? Sich im Rahmen einer Digitalkonferenz lautstark über die Gebaren der KV aufzuregen, ist an Scheinheiligkeit kaum mehr zu überbieten. Wahlkampf halt! Sorry, aber das schaut nach Versagen auf der ganzen Linie aus, angefangen beim kleinen Landtagsabgeordneten, bis hinauf zur zuständigen Ministerin. Eine ganze Zunft ist sich über das vogelwilde Verhalten der KV einig, aber zum Einfangen ist keiner in der Lage. Schwache Entschuldigungsgründe greifen da nicht. Fakt ist, das verstehen die Menschen nicht!!! Ihre Volksvertreter bekommen es nicht auf die Reihe! Nicht reden, sondern handeln, ist man da geneigt hinauszuschreien. Nein, so wird das nix. Der KV mal spitzen Schuhen in den bürokratischen Allerwertesten treten, so könnte es gehen. Aber dafür fehlt den politisch Verantwortlichen der Schneid. Wie immer halt, wenn in den Kampfmodus geschaltet werden müsste! Die KV wird ihr Ding durchziehen und Meisenheim dicht machen. Punkt! Das laute Bellen sitzen die Brüder aus. Bekanntlich beißen Hunde, die bellen, ja nicht. Aufbegehrt wird letztlich ja nur, weil die heiße Phase des Wahlkampfes angelaufen ist. Die Funktionäre wissen nur zu gut, um die Ohnmacht einer Politikerkaste, die nicht bereit ist die Gesetze und Verordnungen so anzupassen, damit solche Schließungen nicht mehr möglich sind. Daseinsvorsorge geht anders. Weine könnt ich, weine…!

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