Schild in Schilda! Immer wieder gerne erinnert der Blog an das Bleich-Verkehrszeichen!

Das Ausbleichen von Straßenschildern kommt schon mal vor. Oft lassen sich dann die Bedeutungen nur noch erahnen. Paradebeispiel ist das Zeichen „Verbot der Durchfahrt“ (Zeichen 250 StVO) am Eingang zum Wirtschaftsweg Richtung Karlshof. Vom einst leuchtend roten Rand ist nicht mal mehr die Silhouette zu erkennen. In der Regel ist nicht das Material, sondern der Standort und die Sonneneinstrahlung Schuld daran. Erst schief und jetzt auch noch zunehmend blasser. Eine erneute Runde Mitleid für ein in die Jahre gekommene Verkehrszeichen, das seit gefühlt einer Ewigkeit vergeblich auf einen Austausch wartet. Und die Ewigkeit lässt sich mittlerweile in Jahre beziffern. Rund 22,95 Euro kostet ein nigelnagelneues Verkehrsschild im Internetversand. Für die Bestellung gibt es spezielle Händler, die sogar ohne Versandkosten Schilder auf die Reise schicken. Offenbar zu viel Geld für die Orts- beziehungsweise Verbandsgemeinde. Anders ist die fast schon methodisch sture Verweigerungshaltung in dieser Angelegenheit nicht mehr zu erklären. Wie lange noch? Wie lange wollen die Verantwortlichen den zwingenden Austausch noch vor sich herschieben? Mittlerweile ist der Zustand nur noch peinlich. Dabei steht ganz klar im Gesetz, dass unleserliche und unkenntliche Schilder zwingend auszutauschen sind. Handlungsspielraum gleich Null. Es steht allerdings zu befürchten, dass dieses „Bleich-Schild“ noch ein paar Jährchen in diesem Zustand wird durchhalten müssen. Stellt sich die Frage inwieweit die StVO hier überhaupt noch greift? Erfüllt ein solches Verkehrszeichen noch seinen Zweck? Zumindest Ortsfremde könnte bei einer Verkehrskontrolle gute Argumente vorbringen. Zuständig für die Beseitigung des Mangels dürfte die Ortspolizeibehörde sein. Warum die nicht längst gehandelt hat, erschließt sich keinem.

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