Naturschutz ausgeblendet? Nicht alle sind begeistert von den Rodungsarbeiten am Dhauner Schloss!

Satire aus! Zeit, sich wieder ernsthaft mit dem Dhauner Schloss auseinanderzusetzen. Den Blog erreichten einige Zuschriften von Menschen, die sich not amused über den Kahlschlag äußern. Fakt ist, nicht bei allen stoßen die Rodungsmaßnahmen an der Schlossmauer und darunter auf uneingeschränktes Wohlwollen. Im Gegenteil: Manche sind angesichts des Ausmaßes regelrecht erschrocken. Schildern wir es mal so, der Hang präsentierte sich niemals zuvor so luftig. Für manche gut, für manche leider! Ob die Kleinstlebewesen und tierischen Heckenbewohner jetzt vor Begeisterung Salto schlagen? Eher nicht! Für Naturschützer ist der Frontalangriff sicherlich eine Spur too much. Der Landtagskandidat der Partei Bündnis 90/Die Grünen, Johannes Wild, reagierte regelrecht schockiert: „Mit Bestürtzung mussten wir von der Maßnahme rund um Schloss Dhaun Kenntnis nehmen. Nein, mit der Philosophie der Grünen ist diese Maßnahme definitiv nicht vereinbar und wir wurden im Vorfeld auch nicht über die geplante Abholzung informiert. Ansonsten hätten wir entgegengewirkt. Zu diesem Thema wird die Ratsfraktion in der nächsten Woche auch noch einmal eine Anfrage im Verbandsgemeinderat stellen.“ Angesichts des Statements stellt sich automatisch die Frage: „Wer hat die Durchforstung veranlasst?“ Wurde die im stillen Kämmerlein an den Gremien vorbei beschlossen? Wurde der VG-Rat am Ende nicht eingeweiht? Wahr ist, das Schloss hat durch die Maßnahme seinen Dornröschen-Status, mit einer wild rankenden Heckenlandschaft davor, verloren. Warum und weshalb man mit der Motorsäge derart wütete, um Platz zu schaffen, wird sich zeigen. Wahr ist aber auch, das mit Schildern ausgewiesene Naturschutzgebiet war einmal. Zugegeben, den Rodungsmaschinen fiel nur Wildwuchs zum Opfer. Allerdings hatte der gewiss auch eine ökologische Funktion.

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