Dhauner Märchenschloss wird massiv aufgewertet!

WOW, Schloss Dhaun wird sich in Kürze in die schönsten Schlossgärten und Parkanlagen Deutschlands einreihen. Wenn das mal keine gute Nachricht ist. Jahrzehntelang schlummerte das gesamte Areal eher stiefmütterlich vor sich hin. Mehr noch: Meist kamen Wiesen und Beete nur ungepflegt, trist und verwildert daher! Blüten-Farbtupfer, Fehlanzeige! Doch jetzt wird alles anders. Kaum hat der neue Schlossherr die absolute Schlüsselgewalt, schon legt er 5 Millionen Euro auf den Tisch, um Schlossgebäude und Park einen frischen und zeitgemäßen Touch – mit Charme und Esprit – zu verpassen. Der Kerle hat augenscheinlich nicht nur reichlich Kohle, vielmehr auch einen grünen Daumen. Nicht zu vergessen, die sicherlich damit einhergehenden Lichteffekte bei Dunkelheit. Eine anvisierte Kombination, die Großes erwarten lässt. Visionen gepaart mit Herzblut für Schloss und Region – passt. Ob es dafür einen französischen Garten mit allem Pipapo braucht, möge jeder für sich selbst beurteilen. Wäre eine Spur bescheidener nicht zielführender? Das Bestehende regional aufwerten und ausbauen, stünde dem Schlossparkt vielleicht sogar besser zu Gesicht – authentischer wäre das Grün allemal.

Sei’s drum, seiner Phantasie scheinen jedenfalls keinerlei Grenzen gesetzt zu sein. Definiere Französischer Garten: Die formale Strenge des anvisierten barocken Stils ist sein wohl auffälligstes Merkmal. Doch auch für Lustbarkeiten und Unterhaltung bietet der französische Garten Platz. Französische Gärten bestechen durch ihre typische geordnete Struktur. Ein Barockgarten ist nie willkürlich angelegt. Vielmehr weist er verschiedene typische Bestandteile auf, die Sie in allen Barockgärten finden werden. Der Innenhof bietet natürlich reichlich Platz für einen Park in XXL-Format. Den Springbrunnen, nach dem Vorbild Trevi, hat der Blog in weiser Voraussicht schon mal eingefügt. Ebenso die Seilbahn an der Schlossmauer. Dass die im Zuge der Aufwertung (noch) nicht kommt – geschenkt. Ein solches Projekt wäre dann auch des Guten zu viel gewesen. Dafür bräuchte es viele weitere Millionen vom Schlossherrn.

Übrigens, unwahrscheinlich, dass der die Investitionen ganz alleine tätigt. Wie bei Investoren hier und anderswo durchaus üblich, werden die aus dem Hintergrund von diversen Geldgebern unterstützt. Fraglich, welchen Mehrwert man anstrebt. Herzblut alleine kann nicht Triebfeder sein. Nicht in der heutigen Zeit und nicht aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus. Interessant zu wissen wäre, welche Pacht vereinbart worden ist. Was muss der Schlossherr für seine Vorzeige-Oase berappen? Viel wird es nicht sein. Egal, Hauptsache es tut sich was. Gut für ihn, gut für die Region und gut für den Wappensaal? Angesichts des zu erwartenden Ansturms an Tagesgästen, dürften bei Eigentümer Marco Fritz schon die Sektkorken knallen. Er wird sicherlich vom Aufschwung profitieren. Wenn den gesprochenen Worten nun rasch Taten folgen, umso besser! Der Blog blickt gespannt auf die weitere Entwicklung!  

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