Kapitulation vor der Vandalismus-Serie?

Immer wieder werden die Schulareale zwischen Schwimmbad und Kyrau von Vandalen heimgesucht. Die Liste der Zerstörung ist lang, es geht nicht nur um Farbschmierereien.  Eigentümer und Polizei geben sich scheinbar resigniert. Letztere konnte die Täter bisher nur bedingt schnappen. Folgen für die zumeist Kinder- und Jugendlichen danach – Fehlanzeige! Diese Bestandsaufnahme steht zumindest so im Öffentlichen Anzeiger schwarz auf weiß geschrieben. Was für ein fatales Signal. Zwischen den Zeilen sind Ohnmacht sowie Überforderung herauszulesen. Keine absolute Kapitulation zwar, aber eine Art öffentliches Schulterzucken, was so etwas wie einem Eingeständnis von Machtlosigkeit einhergeht.

Zusammengefasst tanzt die Rasselbande der Exekutive auf der Nase herum. Und das schlimme daran, die lässt sich das auch noch gefallen! Na bravo, dann hören die Sachbeschädigungen ja niemals auf. Halbwüchsige außer Rand und Band, braucht auf die Dauer niemand? Es verlangt nach Antworten, besser noch nach einem konkreten Konzept. Unbedingt! Gegenmaßnahmen müssen her! Es schreit nach einer harten Hand und Konsequenzen gegen Übermut und Corona-Partys. Überdies braucht es Willen und vor allem Personal. Mangelt es an beidem? Das Ordnungsamt meldet keine Fehlstellen. Und die Polizei? Andere Frage: Warum lässt sich der Kreis solche Auswüchse bieten? Der ist schließlich Schulträger. Den Spekulationen sind jedenfalls Tür und Tor geöffnet. Aufgrund der aktuellen Vorfälle, sollten uniformierte und auch zivile Einsatzkräfte verstärkt unterwegs sein. Tun sie sicher auch. Und während sie das tun, geht der Vandalismus munter weiter, wie auf den zugespielten Aufnahmen oben zu sehen ist. Die Besprühungen sind wohl neu! Zur Abwechslung mal Graffiti und keine Farbschmierereien. Macht die Sache nicht unbedingt besser. Man darf gespannt sein, ob, wann und von wem die Rasselbande im Zaum gehalten werden kann.

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