Satirischer Wochenrückblick 18. April!

Über Corona-Ausbruch, VG-Homepage, Bettina Dickes mit klarer Kante, Kirner Brauerei…

Oh Herr, lass Hirn regnen auf deine Schäfchen aus der ungehorsamen Baptisten-Herde! Wie verblendet und ignorant muss eine Glaubensgemeinschaft eigentlich sein? „Gestatten: Baptisten, dürfen wir uns vorstellen?“ – so heißt es freundlich auf ihrer bundesweiten Internetseite. Die Kirner Baptistengemeinde war überfreundlich. Die Gläubigen haben vor allem das Virus mit offenen Armen, aber wohl ohne Mund/Nasenschutz, willkommen geheißen. LEIDER! Aus rein christlicher Nächstenliebe? Wohl kaum. Dass niemand einschritt, als wöchentliche Gottesdienste im großen Rahmen abgehalten wurden – geschenkt! Dass die Gläubigen sich allerdings bei der Rückverfolgung von Infektionsketten verweigern, geht gar nicht. Erst dem ganzen Landkreis, durch grobe Fahrlässigkeit, einen Bärendienst erweisen und dann den Leidtragenden danach noch den gehobenen Mittelfinger entgegenstrecken, ist an Geistesarmut kaum noch zu überbieten. Sorry, drastisches Fehlverhalten erfordert eine ebenso drastische Analyse. Danke, Baptisten! Danke für die hohe Inzidenz, die Kirn – nach der Massenschlägerei – erneut in den Fokus der überregionalen Medien hat rücken lassen. Zugegeben, die Großfamilien haben auch entscheidenden Anteil am exorbitanten Wachstum. Deren unvorsichtiges und gedankenloses Fehlverhalten, vor und nach der Ansteckung, gilt es ebenso zu benennen. Wir stecken mitten in einer Pandemie und einzelne Gruppen wollen sich einfach nicht an die Spielregeln halten. Wo soll das noch hinführen? Hier helfen nur drastische Strafen. Wer allerdings glaubt, dass die ausgesprochen werden oder andere spürbare Konsequenzen drohen, der glaubt auch daran, dass irgendwann einmal ein Radweg von Kirn nach Hahnenbach führt. Die Leidtragen sind Schulen, Gastronomie, Einzelhandel und, und, und. mehr

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