Das Wort zum Sonntag: Stasi-Alarm in Hochstetten-Dhaun!

Zeilen eines unlängst erschienenen Zeitungsartikels: „Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell echofierte sich über kürzlich vorgenommenen Tonbandaufnahmen, mit denen aus Ratssitzungen in den sozialen Netzwerken berichtet und zitiert wurde. Das sei verwerflich und die Methoden erinnerten ihn an die Normannenstraße (Sitz der Stasi) in Berlin in 1960. Er behalte sich künftig vor, jene Personen aus dem Raum zu entfernen…“  Verreck, Stasi-Alarm während öffentlicher Ratssitzungen? Wer ist der inoffizielle Mitarbeiter und wie lautet sein Deckname? Der Blog hatte sich zwar reflexartig gleich selbst unter Generalverdacht gestellt. nur, ist der fein raus! Der Verdacht hat also nicht erhärtet. Warum? Nun, der berichtet über Ratssitzungen nur auf der Seite www.hochstetten-dhaun-info, nicht aber auf Facebook, Instagram, Twitter und Co. Die Seite mit Geschichten und Geschichtchen aus Hochstetten-Dhaun und dem Kirner Land gilt als eine etwas andere Nachrichtenplattform und lässt sich daher nur schwerlich mit öffentlichen Netzwerken vergleichen. „Soziale Netzwerke sind virtuelle Gemeinschaften. Hier können sich Menschen aus aller Welt treffen und sich über Hobbys, gemeinsame Interessen und Vieles mehr austauschen.“ Kleiner Lapsus des 60-Prozent-Bürgermeisters. Kann ja mal passieren. Puh, nochmals Schwein gehabt. Zum Abschluss ist etwas Phantasie gefragt: Man stelle sich vor, die bemängelten Stasi-Methoden würden bis ins Ortbürgermeister-Bürger-Büro reichen. Wahrscheinlich hätten sich ganze Aktenberge in den Regalen der Keller-Archive angesammelt. Allemal wäre das interessanteres und in Teilen bestimmt auch brisanteres Material, als belanglose und daher harmlose Tonbandaufnahmen während öffentlichen Ratssitzungen. Wer weiß, vielleicht ist das ja auch rundum verwanzt? Man weiß ja nie. Der Arm der Stasi reicht mitunter weit. Ganz weit!

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