Dauerthema Industriegebiet: Wie ist der Sachstand?

„Ja, wer baggert da so spät noch am Baggerloch? Das ist Bodo mit dem Bagger und der baggert noch.“ Boah, seit Wochen schon sind aufwendige Erdarbeiten im „neuen“ Industriegebiet rechts und links der späteren Abfahrt Hochstetten Mitte im Gange (der Blog berichtete mehrfach) Auf den beiden Gewerbeflächen türmen sich Erd- und Steinwälle. Es wird planiert und verdichtet was das Zeug hält, vermutlich um die Flächen hoch bis auf Straßenniveau zu verfüllen. Das ist nicht nur zeitintensiv, sondern dürfte auch richtig, richtig teuer werden. Nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil das Verdichten und Vermörteln mit für eine baureife Herstellung augenscheinlich gutachterlich überwacht wird. Nicht nur dem Blog brennt die Frage unter den Nägeln: „Wer zahlt unter dem Strich diese massiven Erdbewegungen? Gefühlt steigt das Erdniveau mit jedem weiteren Tag an. Das Gelände auf der rechten Seite, in Richtung Sportplatzbrücke, ist „noch“ in Gemeindehand. Bekanntlich wird die für einen möglichen Verbrauchermarkt freigehalten, nur falls irgendwann einmal eine Kette die Absicht hegen sollte, sich in guter Lage ansiedeln zu wollen. Nach Adam Riese, dürfte die Befüllung mit Wissen beziehungsweise Genehmigung oder sogar im Auftrag der Ortsgemeinde erfolgen. Diesbezüglich kein Veto vom Blog.

Auf die Fläche neben dem Toyota-Autohaus lassen sich solche mutmaßlichen Deals allerdings nicht übertragen. Im Gegenteil! Bekannntlich hatte Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell auf das Filet-Stück rechtzeitig seinen Daumen draufgelegt, und dies, obwohl andere ihr Interesse bekundeten. Vorpreschen für die Familie wohlgemerkt! Wie sagt doch der Volksmund: Blut ist eben dicker als Wasser. Kaum einer wusste von dem „geheimen“ Deal der Kategorie glücklich machender Lottogewinn. Demzufolge handelt es sich dann ja wohl um reinen Privatbesitz. Jemand anderer Ansicht? Die Ortsgemeinde ist außen vor, denn, „wer bestellt bezahlt“! Die aufwendigen Erdarbeiten dort, müssen dann ja folglich aus einer privaten Initiative heraus in Auftrag gegeben worden sein. Gewiss mit Geldern aus der eigenen Schatulle. Doch ist das so? Werden beide Grundstücke bei den Einebnungen wirklich getrennt voneinander bewertet? Bestimmt! Wobei, was ist heutzutage schon sicher! Wäre ja der Hammer, wenn die Allgemeinheit – über welchen klugen Schachzug oder welche Schiene auch immer – ersatzweise die Kosten für eine Maßnahme tragen müsste, für die einzig und alleine der Eigentümer verantwortlich zeichnet. Die Wertsteigerung für den Eigentümer ist jedenfalls immens. Ob diesbezüglich jemals aufgeklärt werden wird? Schauen wir mal!

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