Sachen gibt es!

Mega dumm gelaufen! Wie jetzt durchsickerte, ist es bei der Verdichtung der neu geschaffenen Industriefläche an der Ortsumfahrung Hochstetten zu einem immensen Schadensbild bei einem benachbarten Autohaus gekommen. Augenscheinlich stand der Wind ungünstig, als man ein zementhaltiges Bindemittel in das aufgeschüttete Erdreich einbaute. Die Folge: Der Staub des Kalkgemischs rieselte wie eine Glocke auf Neu- und Gebrauchtfahrzeuge nieder. Mehr noch: Der schmierige Schleier griff die Lacke an. Die Oberflächen haben irreparable Schäden davongetragen. Und da stehen nicht wenige Karossen. Angeblich soll es sich um eine Gesamtschadenssumme von mehreren hunderttausend Euro handeln. Ja, richtig gelesen! Manche sprechen sogar von bis zu einer Million. Ob das stimmt? Was aufgewirbelter Staub, so alles nach sich ziehen kann. Die Angelegenheit, dürfte jetzt die Haftpflicht-Versicherung der Baufirma beschäftigen. Für solche Fälle haben die sie ja schließlich auch abgeschlossen, damit die im Schadensfall eintritt. Einen Vorwurf ist den handelnden Personen sicherlich nicht zu machen, geschweige denn, kann hier grobe Fahrlässigkeit angenommen werden. Mit einer solchen aggressiven Staubwolke, und die Folgen daraus, konnte schließlich niemand rechnen. Die Lehre daraus: In Zukunft wird man bei ähnlichen Aktionen sicher die Windrichtung penibel im Auge behalten.    

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