Defibrillatoren retten Leben!

Wir alle haben noch die Schreckensbilder von der EM Begegnung Dänemark gegen Finnland vor Augen. Ein dänischer Spieler rang vor aller Welt mit dem Tode. Zum Einsatz kam auch ein Defibrillator. Der war gleich zur Hand. Logisch, wenn der Ball in den Stadien rollt fehlt es nicht an Knowhow. Der plötzliche Herztod kann jeden treffen. Der zählt zu einer der häufigsten Todesursachen. Viele Patienten mit plötzlichem Herzversagen könnten jedoch gerettet werden. Defibrillatoren retten Leben!!! Das ist Fakt. Sind diese überall in ausreichender Zahl vorhanden? Auch im Kirner Land? In vielen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Kirner Land wurden Defibrillatoren angeschafft, die auch von medizinisch nicht geschulten Personen leicht zu bedienen sind. Mit einem Laien-Defibrillator (AED – Automatisierter Externer Defibrillator) kann in solch einer Situation jeder Hilfe leisten und somit Leben retten.

In Hochstetten-Dhaun hängen drei Exemplare gut sichtbar jeweils im Eingangsbereich Haus Horbach, am Eingang zur Turnhalle in Hochstetten und am Backes in St. Johannisberg. Stellt sich die Frage, warum keine Lebensretter in Dhaun und auf dem Karlshof für den Fall der Fälle vorgehalten werden? Zumindest sind keine gelistet. Ursprünglich war seitens der Ortsgemeinde einmal angedacht, Schulungen im Umgang mit Defibrillatoren anzubieten. Passiert ist bis dato nichts. Wie so oft halt. Andere Frage, sind die Sportplätze, sind die örtlichen Vereine mit Defibrillatoren ausgestattet? Mehr noch: Sind Mitglieder geschult? Dem Blog fehlt da die Kenntnis. Gut angelegtes Geld wären solchen Anschaffungen allemal. Rund 1500 Euro müsste man für ein Gerät hinblättern. Hinzu kommen regelmäßige Wartungen. Auf den Fußball reduziert, müsste nicht der reiche DFB in seiner Funktion als Dachverband dafür Sorge tragen, dass auf Sportplätzen Defis vorgehalten werden?    

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