VETO – Sportplatzbrücke ist nicht alternativlos!

Zeit, um sportlich dazwischen zu grätschen? Die Wahrheit liegt bekanntlich ja auf dem Platz, vielmehr in diesem speziellen Fall kurz davor auf der Nahebrücke. Die ist bei weitem nicht „existenziell“ sowie „alternativlos“, wie Ratsmitglied Norbert Ganns in seinem Plädoyer während der Ratssitzung untermauerte und wie er auch sinngemäß in der Zeitung zitiert wurde. Da hat das Spvgg-Urgestein bei seiner Bewertung durch die Vereinsbrille geblickt. Daher möchte der Blog Einspruch einlegen und diesen auch mit Fakten untermauern: Fakt ist, naheabwärts gibt es eine Brücke in Hochstädten, die über die Nahe führt und an die auch ein befestigter Weg an den Sportplatz ohne Zeitverlust angeschlossen ist. Der ist schon jetzt in einem recht gut befahrbaren Zustand und wird im Zuge der Fertigstellung des Hochwasserschutzes sicherlich noch eine weitere Aufwertung erfahren. Alternativlos wäre, es gäbe diese Brücke nicht. Widerlegen lässt sich auch die existenzielle Behauptung. Wird der Spielbetrieb eingestellt, wenn Kicker und Besucher über Hochstädten anreisen müssen? Wohl kaum! Die Spvgg wird nicht untergehen. Und wenn, dann wären gewiss andere Faktoren ausschlaggebend. Von daher dürfte keine Gefahr des sportlichen beziehungsweise finanziellen Untergangs drohen, falls die Sportplatzbrücke als befahrbare Brücke, zukünftig nicht mehr zur Verfügung stünde.

Zusammengefasst, die Argumentation von Ganns läuft ins Leere. So auch die immer wieder gerne ins Schaufenster gestellte Äußerung, wonach es die Brücke für Notarzt- oder Rettungswageneinsätze bräuchte. Auch wenn es in extremen Notlagen schnell gehen müsste, die Anfahrt über Hochstädten würde nicht zu Verspätungen führen. Ehrlicher wäre doch, dass der Verein die Sportplatzbrücke als liebgewonnene und bequeme Zufahrt zum Sportgelände nicht mehr missen möchte. Die Begründung lässt der Blog gelten. Das hat was von Tradition und entspräche der Wahrheit. Stattdessen eiert man immer wieder mit nicht haltbaren Argumenten herum. Eier, es braucht endlich mal Eier, um diesbezüglich Farbe zu bekennen. Nochmals, die Sportplatzbrücke ist nicht alternativlos. Die ist eine Annehmlichkeit, die sich die Ortsgemeinde leisten will und letztlich auch kann. Gut eine halbe Million eigenes Geld wird die schon in die Hand nehmen müssen, um die wieder autotauglich herzurichten. Wer hat, der hat!       

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