Realsatire: Die verflixten Dollarzeichen!

Ausgerechnet der Erste Beigeordnete. Er, dem im Kirner Land der Ruf von durchaus moralisch fragwürdigen Mitnehmerqualitäten vorauseilt, erhebt öffentlich den mahnenden Zeigefinger. „Denen liegt nichts an der Allgemeinheit, die sehen nur die Dollar“ – wetterte Hans Helmut Döbell wild entschlossen im Verbandsgemeinderat gegen die windigen Windbetreiber. Der Satz, war der Zeitung sogar ein Zitat-Format wert. Vermutlich hat der Gute mit seinem Urteil ja recht, nur aus seinem Munde klingen solche Dollar-Vergleiche irgendwie drollig. Manche werden meinen absolut unpassend. Wie sagte es doch ein Beobachter etwas überspitzt: „Die moralische Messlatte bei eigenen Interessen möglichst niedrig halten, aber bei anderen umso höher hängen.“ Möge jeder selbst über diesen ausgesprochenen Scheinheiligkeits-Verdacht befinden. Der Blog hätte zwar eine klare Tendenz, behält die aber lieber für sich. „Unvoreingenommenheit“ wird auf dieser Plattform schließlich gelebt! Fakt ist, windigen Investoren zog der Verbandsgemeinderat rechtzeitig den Stecker. Da verkommt die putzige Dollar-Geschichte zu einer puren Randerscheinung. Einer netten wohlgemerkt. Eine, die zum Schmunzeln oder Kopfschütteln einlädt. Wie es jedem beliebt!    

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