Nachgehakt: Neubaugebiet „Im Scheiberling“!

Die Hecken sind längst gerodet! An sich ein sicheres Indiz dafür, dass in Kürze Bagger anrollen werden, ist die Vorbereitung der Landschaft. Schon im Februar ging es dem Wildwuchs im Neubaugebiet „Im Scheiberling“ an den Kragen. Alles dort noch vorhandene Gestrüpp, wurde dem Erdboden gleichgemacht. Zukünftige Bauherren, und das sollen ja nicht wenige sein, standen schon Gewehr bei Fuß. Bekanntlich können die allerdings erst dann so richtig loslegen, wenn Kanal- und Straßenarbeiten erledigt sowie die Bauhöhen bekannt sind. Ins blaue hinein will schließlich niemand sein klein Häuschen platzieren. Seit der Rodungsaktion herrscht allerdings Stillstand. Was ist da nur los? Warum geht es nicht weiter? Weshalb ist die Baustraße noch immer nicht angelegt worden? Knapp sechs Monate sind nunmehr vergangen. Monate, in denen die Baupreise quasi durch die Decke schossen. Blöd für alle Häuslebauer, die ja längst angefangen hätten, wenn, ja wenn die Straße zumindest provisorisch fertig gewesen wäre. Von den Baggern ist weit und breit aber nichts zu sehen. So wird da nix mit einer Umsetzung noch in diesem Jahr.

Wahr ist, wenn es um die Ausweitung von Neubaugebieten geht, ist die Ortsgemeinde immer sehr rührig. Wahr ist aber auch, die bekommt die PS einfach nicht auf die Straße. Will heißen, nach der Planung hakt es zumeist an einer schnellen sowie termingerechten Durchführung. Planungssicherheit für Bauherren geht fürwahr anders. Die Verzögerung kommt alle jetzt schon teuer zu stehen. Denn ein Ende der Preisspirale ist nicht in Sicht. Sowohl Ortsgemeinde, als auch Bauherren sind gekniffen. Wäre man ein Jahr früher dran gewesen, was durchaus möglich gewesen wäre, dann hätte sich gut ein Drittel der anfallenden Baukosten einsparen lassen. Hätte, hätte Fahrradkette. Blog-Prognose: In diesem Jahr legt kein Bauherr mehr seinen Grundstein. Wetten?

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