Selbst in Schilda ginge es schneller: Erschließung von Baugebiet „Im Scheiberling“ mal wieder auf das nächste Jahr verschoben?

Bekanntlich mahlen die Mühlen der Verwaltungen langsam. Konkret was das neue Baugebiet „Im Scheiberling“ in Hochstetten-Dhaun angeht sogar sehr langsam. Wenn überhaupt, bewegen sich die Planer im bürokratischen Schneckentempo. Die zähen Behördenverfahren sind Betroffenen nicht mehr vermittelbar. Nicht das der Blog die Erschließung herbeisehnen würde. Im Gegenteil! Der kann mit jeder Verzögerung sehr gut leben. Ebenso die Anlieger von Altestraße und Hellbergblick. Die Zufahrtsstraßen sind jetzt schon überlastet, weswegen sich auch Unmut regt. Absolut ärgerlich ist die erneute Verschiebung gewiss für alle Häuslebauer, die seit zwei Jahren schon Gewehr bei Fuß stehen, um ihren Traum von den eigenen vier Wänden im „Feuchtgebiet“ endlich umsetzen zu können. Und das sollen ja nicht wenige sein. In 2018 wurde die Erschließung für 2019 angekündigt. Daraus wurde nix. 2019 ging dann die Botschaft nach draußen, wonach es 2020 soweit sei. Neues Jahr, gleiches Spiel. Passiert ist wieder nix!

2020 war demnach wieder ein verlorenes Jahr. Im Frühjahr diesen Jahres wurden dann die Hecken gerodet. Endlich! Alle dachten, jetzt geht es los. Weit gefehlt! Der Rodung folgte nur noch Stillstand. Bis heute wohlgemerkt. Unter der Woche stand in der Zeitung zu lesen, dass man im Frühjahr 2022 mit den Baggerarbeiten beginnen wolle. Welcher zukünftige Bauherr will über diese wackelige Brücke noch gehen? Die meisten wären schon längst eingezogen, wenn, ja wenn, die Verantwortlichen – aus welchen Büros auch immer – aus dem Quark gekommen wären. Doppelt ärgerlich, dass die Baupreise gerade in den letzten Jahren und Monaten nahezu explodierten. Bauherren müssen mit einem Drittel an Mehrkosten rechnen. Kosten, die nicht angefallen wären, wenn, ja wenn… Immer die alte Leier. Sie wissen schon!    

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