Tschakka! Ein etwas anderer Wochenstart!

Ein Wochenstart im Amt: Bürgermeister „Lucky-TJ“ ruft seine Büroleiterin zum Diktat. „Wir müssen auf die Tube drücken“, sagt einer, der nicht nur schneller schießen, vielmehr auch schneller beantragen will, als sein Schatten. Der Cowboy hat es eilig mit der Ausstattung seiner Grundschulen. Fest installierte Lüftungssysteme sollen her, um Kindern und Lehrern effektiven Schutz gegen das Corona-Virus zu garantieren. Andere Kommunen, in der weiten Prärie, sind dem Revolverhelden aus dem Kirner Land längst enteilt. Zuletzt Idar-Oberstein! Deshalb macht der seiner Truppe jetzt Beine: Und wie! “Hopp! Sputet euch! Ende der Woche will ich die fertigen Anträge in meiner Unterschriftenmappe liegen haben!“ Dass die Mitarbeiter, nach dem ersten Schock – hinsichtlich der Bedeutung des Wortes „sputen“ – erst werden im Duden nachschlagen müssen – geschenkt. Verreck, deren Woche ist jetzt schon gelaufen. Erst der doofe Montag und jetzt auch noch in aller Eile eine Antragsflut vorbereiten. Stress pur! Ob die ansonsten – eher dem Klische entsprechend – als träge geltenden Ämtler und Ämtlerinnen einen solchen Arbeitsdruck verkraften? Wenn sich da mal nicht Stress-Pusteln in den Gesichtern bilden. Und auch im Bauamt dürften die Alarmglocken schrillen. Schließlich wäre ein solches Projekt deren Spielplatz. Ein-, Um-, und Ausbauten wollen schließlich koordiniert werden. Ruhig bleiben, alles Tagesgeschäft! Und das alles nur, weil ein Liberaler das Thema Lüftungsanlagen für Grundschulen auf die Tagesordnung setzte. Nur Mut, es geht. Packt es an und zeigt was in euch steckt. Tretet dem Klischee von stracken und behäbigen Verwaltungen entgegen. Tschakka! Wetten, bei der nächsten VG-Ratssitzung werden erste Ergebnisse präsentiert.

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