Nachgehakt: Lüftungsanlagen für Grundschulen des Kirner Landes!

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ oder „besser spät als nie“ – nach Lage der Dinge, treffen in der Filteranlagen-Angelegenheit Grundschulen irgendwie beide Zitate zu. Übrigens, beides sind Redenarten, die nicht unbedingt auf Tatendrang und Wachsamkeit hindeuten. Im Gegenteil! Der Blog berichtete bereits mehrfach über die aus seiner Sicht Blockadehaltung der politisch Verantwortlichen. Zugegeben, starker Tobak, aber Handlungsschnelligkeit definiert sich nun einmal anderes. Doch der Verbandsgemeinderat hatte auf den letzten Drücker doch noch die Kurve gekriegt. Man beschloss, in konkrete Planungen einsteigen zu wollen. Die Info kam im September. Wurden die Förderanträge mittlerweile gestellt? Still ruht diesbezüglich der See. Dass andere Kommunen wesentlich weiter sind, ja sogar die Bundeszuschüsse längt auf ihren Konten verbucht haben – geschenkt. Das Kirner Land zeigt sich halt eher zurückhaltend, wenn es darum geht, Zuschüsse abzugreifen. Finde den Fehler?

Zu den Fakten: Diese dezentralen RLT-Anlagen simulieren über Zu- und Abluft eine Fensterlüftung. Dadurch sinkt der CO2 Gehalt. Das ist sehr gut für die Konzentration.  Zu- und Abluft werden über Kreuzwärmetauscher geregelt. Das ist energetisch sinnvoll. Der Prozess verfügt auch über eine temperaturausgleichende Wirkung (im Sommer leicht kühl). 80  Prozent Förderung bis Klasse 5+6 übernimmt der Bund. Voraussetzung, der Antrag muss bis Ende des Jahres gestellt werden. Diese Deadline gilt es zu beachten.

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