Problemstraßen Hellbergblick/Altestraße: Was die Anliegerversammlung sonst noch so für Erkenntnisse brachte!

„Ortgemeinderat und Bürgermeister wissen um die hohe  Belastung der Zufahrtsstraßen Hellbergblick und Altestraße. Liebe Anlieger, die Anbindung lässt sich leider nicht anders organisieren. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir als Ortsgemeinde, Ihnen diese massive Verkehrsbelastung zumuten, aber die Bürde ist alternativlos, um unseren Wunsch nach Ausdehnung in Form von weiteren Neubaugebieten nicht aufgeben zu müssen.“ Solche versöhnlichen Sätze von Ortsbürgermeister, Hans Helmut Döbell, hörte man eben nicht auf der sehr gut besuchten Anliegerversammlung, die anlässlich der unübersehbaren Verkehrsproblematik einberufen worden ist. Stattdessen versuchte man mit Behauptungen sowie Vorurteilen, etwa einem im Vorfeld schriftlich bemängelten erheblichen Unterhaltungsstau, aufzuräumen oder eine Scheindebatte, etwa über Falschparker, Raser, Kontrollen oder Beschilderung, zu führen. Finde den Fehler? Dabei lässt sich jeder Politiker-Fibel-Erstausgabe Kapitel eins nachschlagen, wie man geschickt, feinfühlig und letztlich auch glaubhaft und überzeugend, um Verständnis für unbequeme sowie wehtuende Maßnahmen werben kann, selbst wenn einem die Befindlichkeiten anderer völlig schnuppe sind. Es kommt eben nur darauf an, wie man schlechte Botschaften verkauft. Am ehesten so, dass hinterher alle zufrieden sind. mehr

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