Forderungen nach Gehwegen im hinteren Teil der Alte Straße werden laut!

Derzeit ist der hintere neue Teil der Alte Straße eine Sackgasse. Die mündet in einen unbefestigten Wirtschaftsweg. NOCH! Spätestens mit der Erschließung des Neubaugebietes „Im Scheiberling“ erfährt die bis dato Passage eine Aufwertung hin zur einer Durchgangsstraße, und dies, mit allen negativen Begleiterscheinungen. Das stößt den Bewohnern des etwa 600 Meter langen Abschnitts bitter auf. Durch zunehmenden Verkehr wird ihr Geräuschpegel steigen. Weiter: Sie befürchten, dass Fußgänger unterwegs auf Hindernisse treffen oder Konflikten mit anderen Verkehrsteilnehmern ausgesetzt werden könnten. Im hinteren Teil fehlt die komplette Gehfläche. Ein Versäumins seinerzeit, weil man die Weiterführung der Straße nicht auf dem Schirm hatte? Breit genug ist die Straße. Und auch daneben wäre noch reichlich Platz für eine diesbezügliche Korrektur.

Wo müssen die generell vorhanden sein? Gesetzlich, an angebauten Straßen, die dem Erreichen und Verlassen von Häusern und Grundstücken dienen, sind überall Anlagen für den Fußverkehr erforderlich. Lücken in der Bebauung dürfen diese Grundausstattung nicht unterbrechen. Warum hat man seinerzeit bei der Verlängerung der Alte Straße einen Gehweg ausgespart? Rächt sich die „Fehlplanung“ jetzt, wo eine weitere Erschließung mit 32 Häusern bevorsteht? Lässt sich auf dem Abschnitt ein Gehweg nachträglich noch verwirklichen? Diese Forderung wurde während der Bürgerversammlung laut. Nächste Frage: Wenn der dann umzusetzen sein sollte, müsste der nicht auch bis ins Neubaugebiet „Im Scheiberling“ fortgeführt werden? Kaum vorstellbar, dass die momentanen Planungen in diese Richtung abzielen. Oder doch? Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell hat zugesagt, die Gehwegangelegenheit prüfen zu wollen. Dann prüfe er mal! Und lasse er die Anwohner zeitnah wissen, was die ergeben hat. Die warten auf eine Antwort.

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