Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Der Blog-Vollpfosten in der Kategorie „Online-Marktplatz-Versuch“ geht an „Nahwerte“!

Die Adventszeit ist auch immer wieder die Zeitspanne, in der die Blog-Vollpfosten vergeben werden. Man stelle sich vor die beleibte „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre doch der Brüller! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Auch hier hat es Typen, die es wert sind ausgezeichnet zu werden. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere „Taten“ und „Leistungen“. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Und jetzt Trommelwirbel: Zum Kreis der erlesenen Preisträger darf sich nunmehr auch die Internetplattform „Nahwerte“ zählen. Der „Online-Handel-Versuch“ aus der Ideenschmiede der Verbandsgemeindewerke ist der fünfte Preisträger 2021! Herzlichen Glückwunsch!

In der Begründung heißt es dazu: „Nahwerte“ ist ein netter Versuch, mehr aber auch nicht. Gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht! Wie so oft, wenn die VG-Werke ihre Hände mit im Spiel haben. Ein boomender regionaler Online-Handel, unzählige Anbieter mit tollen Warenkörben sowie Schnäppchen, jede Menge ordernde Besucher, begeisternde Vielfalt und überzeugte Kunden sowie auch Händler – das alles kann „nahwerte.de“ (noch) nicht bieten. Schuster, bleib bei deinen Leisten! Der Blog-Vollpfosten in der Edition „Kaufhaus-Versuch“ – mit eingebauter Einkaufstasche sowie Bestellzettel – geht an „Nahwerte“. Der Online-Handel wird dafür gewürdigt, bisher eben keine regionale Alternative zu Amazon und Co zu sein. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Wahrscheinlich haben nur wenige Kunden Weihnachtsgeschenke bei Nahwerte bestellt. Wie auch, bei einem Bestands-Warenkorb, der seinen Namen nicht verdient. In der momentanen Version ist das Kirner Online-Kaufhaus jedenfalls ein (teurer) Flop. Die Schere zwischen Kosten und Ertrag dürften weit auseinanderklaffen. Vielleicht liefert der Betreiber hierzu ja mal konkrete Zahlen. Schönreden scheint wenig hilfreich. Der Blog bewertet 2022 neu.

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