„Scheiberling“! Ein Neubaugebiet, das irgendwie keiner so wirklich will!

Wer kennt es nicht, das Gefühl der Ohnmacht? Wenn das Unverständnis gegenüber politisch handelnden Personen wächst! Konkret, außer dem Ortsgemeinderat, allen voran Wortführer Hans Helmut Döbell, will keiner das Baugebiet „Scheiberling“ verortet sehen. Blöd nur, der Bürgermeisters will sein Baby gebären, und dies, trotz aller Widerstände. Er ist ein glühender Befürworter und Antreiber des umstrittenen Projektes, und dies, schon seit den ersten Beschlüssen in grauer Vorzeit. Gegen jede Vernunft und gegen Volkes-Meinung, wohlgemerkt. Will heißen, das halbe Dorf hat keinen Bock auf die nochmalige Erweiterung Richtung Simmertal mit 31 Parzellen. Zurecht! Das Vorhaben offenbart nämlich fast nur Verlierer.

Weshalb? Die Bewohner der einzigen beiden Zufahrtsstraßen Hellbergblick und Altestraße ächzen schon jetzt unter der enormen Verkehrsbelastung. Gestrichen die Schnauze voll haben auch die Anlieger der „alten“ Neubaugebiete „Im Ameisacker“ eins, zwei und drei. Die bemängeln den Kanalanschluss und Emissionsbelastungen. Und jetzt sind auch noch die Bewohner der Straße „Im Weilborn“ gekniffen, weil ihre Wirtschaftsweg-Sackgasse urplötzlich zu einer Dorfstraße mit Anschluss an die neue Ringstraße umgewidmet werden soll. Wow, mehr kann man seinen Bürgern wahrlich nicht auf die Füße treten.

Das krasse Missverhältnis liegt auf der Hand: 31 Häuser werden gebaut und gefühlt 200 Häuser leiden darunter. Augen zu und durch, so heißt jetzt die Devise. Es ist nicht mehr eine Frage „ob“, sondern „wann“ die Bagger anrollen. Zusammengefasst, was da ab April an aufwendigen Kanal- und Straßenarbeiten geleistet werden muss, um den „Scheiberling“ an Versorgungsleitungen anschließen zu können, dürfte sich im siebstelligen Bereich bewegen. Ein Millionenprojekt? Maybe? Und das für zum Teil schwierige Bauplätze in Hanglage, die noch dazu teilweise mit Wasseradern durchsät sind. Attraktiv geht anders!

Es braucht eine Hebeanlage für den Kanal, Hangbefestigungen und bis zu 2,5 Meter hohe Aufschüttungen für die Straßenführung. Überdies ist ein Regenrückhaltebecken für Oberflächenwasser mit Verbindung hinüber in den Simmerbach vorgesehen. Es wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Da kommt ein hübsches Sümmchen zusammen. Eine Kostenschätzung habe man (noch) nicht vorgenommen. Wer’s glaubt wird selig. Egal, die Chose zahlen am Ende die Anlieger, über die Grundstückspreise sowie alle Gebührenzahler, über ihre wiederkehrenden Beiträge.   

Zusammengefasst, gilt es gravierende Versäumnisse aus der Vergangenheit auszumerzen. Das rächt sich jetzt! Viele zurückliegende Planungsfehler schlagen im hier und jetzt auf! Orts- und Verbandsgemeinde können eben nicht wirklich Neubaugebiete. Das war so, das ist so und das wird wahrscheinlich auch zukünftig immer so bleiben. Zusammengefasst, fußt auch der „Scheiberling“ auf Murks, den der Blog zeitnah im Detail erklären wird. Die vielen Fehlgriffe in wenigen Worten zusammenzufassen, wird schwer werden. Dranbleiben!

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