Gefahrenherd: Die Wege auf dem Rentnerplatz führen ins nichts!

Die Brücke über den Bachlauf ist Geschichte. Letzte Holzreste wurden final entfernt. Lediglich die Zuwegung von beiden Seiten lässt noch erahnen, dass man hier einmal von einem „Ufer“ zum anderen gelangen konnte. Grund genug für einen Besucher der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung den Bürgermeister mit den aus seiner Perspektive fehlenden Sicherheitsvorkehrungen zu konfrontieren. Die Wege enden jetzt abrupt im Wasser, so sein nachvollziehbares Argument. Für den ausgemachten Bedenkenträger hatte der Dorfchef nur ungläubiges Staunen übrig. Auch als der Mahner und Warner eine Absperrbake für mehr Schutz an beiden Seiten forderte, keine Reaktion. Lediglich, der Hinweis, dass der Bachlauf in den Grünanlagen ja auch nicht gesichert wäre. Stimmt, aber gepflasterte Wege sind nun einmal anders zu beurteilen. Offenbar bewertet die Ortsgemeinde die Situation anders. Der Wink dürfte ins Leere laufen. Dabei hat der Hinweisgeber durchaus recht. Wehe es fiele ein Fußgänger in den Graben, dann wäre nicht nur das Geschrei groß, sondern die Ortsgemeinde in der Haftung. Wird wahrscheinlich nicht passieren, aber man weiß ja nie. Man darf gespannt sein, inwieweit man den Hinweis nur zur Kenntnis genommen hat oder, und das ist nicht ausgeschlossen, vielleicht doch noch in die Prüfung der ausgemachten „Gefahrenstelle“ einsteigen wird.   

Eine Antwort auf „Gefahrenherd: Die Wege auf dem Rentnerplatz führen ins nichts!“

  1. Hallo, Herr Pfrengle, wir brauchen kritische und wortgewaltige
    Bürger wie Sie. Erheben Sie auch mal Einwände gegen die Verschandelung unserer Landschaft durch 100 Windkrafträder. Initiative Soonwald bitte unterstützen.

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