Das Wort zum Sonntag

Autsch, das tut weh! Die Ortsgemeinde wird für ihre Neubaugebiets-Offensive in der Presse regelrecht abgewatscht. Und das völlig zurecht! Richtig und wichtig, der Öffentliche Anzeiger hat in seiner Berichterstattung, den Fokus auf die Einwohnerfragestunde gelegt. Und eine Stunde reichte den aufgebrachten Bürgern bei weitem nicht, um ihren Unmut über das Baugebiet „Scheiberling“, mit allen seinen negativen Facetten, freien Lauf zu lassen. Und die Kritik wurde ja auch nicht aus der Hüfte geschossen. Im Gegenteil: Im Zuschauerbreich saß geballte Fachkompetenz aus der Baubranche. Und die hat kräftig vom Leder gezogen. Murks, Fehlplanung, Geldvernichtung – sind nur einige Stichworte, die nicht unbedingt wie Wattebällchen durch die eh schon aufgestaute Luft in Richtung Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell flogen. Der König, Kaiser und Papst in Personalunion ist derjenige welcher, der das Baugebiet seit dem ersten Tag an gepuscht hat. Und wie! Alle Kritiken perlen an dem Alpha-Männchen ab, wie an einer Teflon-Pfanne. Und wenn sich der „Scheiberling-Pate“ etwas in den Kopf gesetzt hat, dann wird das auch umgesetzt, und dies gegen alle Widerstände aus der Bürgerschaft. Verrückt, dabei hat die ihn schließlich gewählt. „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber“. Wobei, gut 40 Prozent hatte ihn ja im letzten Wahlgang in den Ruhestands-Schaukelstuhl gewünscht. Olle Kamellen!   

Eine Antwort auf „Das Wort zum Sonntag“

  1. Ja ein Großteil der Hochstettener-Bürger lehnen das Baugebiet im Scheiberling ab. Das ist nichts Neues, denn 2006 haben Anlieger vom Hellbergblick schon ein Verkehrsgutachten und Verkehrskonzept zur Erschließung dieses Gebietes in einer Ratssitzung gefordert. Wäre der Rat dieser Forderung gefolgt, hätte man damals sicher schon erkannt, dass dieses Baugebiet in der Erschließung zu teuer und für die vorhandenen Straßen zu belastend wird. Die Kritik vom Block sollte sich aber nicht nur gegen eine Person (Bürgermeister) richten, denn der Rat ist der Souverän und diese gewählten Bürger sollten sich für die Mitbürger einsetzen und nicht den Willen ihres Vorsitzenden abnicken.

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