Medizinisches Versorgungszentrum: Nach Idar-Oberstein blicken heißt lernen!

„Dag der Baumeister“ – Der Kerle mausert sich zum Baulöwen in XXXL-Format. Kirn, Bad Kreuznach und jetzt auch Idar-Oberstein. Respekt für einen, der regelrecht gierig ist nach neuen Projekten. Der kleckert nicht, der klotzt. Irgendwie erinnert der den Blog an die gefräßige Raupe Nimmersatt. Unersättlich auf dem Bausektor unterwegs – passt. Solche Investoren braucht es, um Dörfer und Städte weiterentwickeln zu können. In Kirn hat der ja bereits mehrfach seine Fußabdrücke hinterlassen. Scheinbar hat sich der Kirner jetzt aber in die Schmuckstadt verliebt, weil der dort ein Medizinische Versorgungszentrum plant (MVZ). In der ehemaligen C&A-Filiale soll das Ärztehaus entstehen. Sehr zur Freude von Bürgermeister Frank Frühauf, scheinen die Planungen schon weit fortgeschritten zu sein. Moment, lechzt das Kirner Land nicht auch nach einem solchen Modell? Weshalb also in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah? Warum entwickelt Stein-Herzberger nicht ein Ärztehaus in der Lederstadt? In seinem Umfeld? in seiner privaten Wohlfühloase? Nein, was das Thema angeht, zeigt der sich eher desinteressiert. Oder täuscht der Eindruck?

In den Planungen der Verbandsgemeinde scheint „Dag der Baumeister“ jedenfalls keine Rolle zu spielen. Zumindest ist sein Name im Zusammenhang mit einem MVZ in der Öffentlichkeit (noch) nicht gefallen. Finde den Fehler? Haben die Kirner Kommunalen etwa nicht das Gespräch mit dem rührigen Investor gesucht? Mal vorgefühlt was gehen könnte? Schaut ganz danach aus. Gefühlt könnte der richtig, richtig Bock auf ein solches Projekt haben. Wäre doch was Besonderes ein solches Haus hochzuziehen. Unterstellt, fremdelt der jetzt und hilft stattdessen Idar-Oberstein mit einem Ärztehaus auf die Sprünge. Naheabwärts in Kirn sollte sich doch auch ein Gebäude finden lassen. Hat man intensiv danach gesucht, um Vorschläge zu sammeln? Warum hat man ihm kein Angebot unterbreitet, das der nicht hätte ablehnen können? Will man nicht oder kann man nicht? Dag der Baumeister wäre prädestiniert gewesen ein Ärztehaus-Projekt in kürzester Zeit aus dem Boden zu stampfen. Der ist Ferrari, die VG Klapprad! Sei’s drum, die verfolgt offenbar eh andere Pläne. Die strebt nach wie vor eine MVZ-Unterbringung im Krankenhaus an, und dies, obwohl die Diakonie alles andere ist, nur kein verlässlicher Partner. Finde den Fehler? Gemäß „Lucky TJ“ soll es jetzt aber schnell gehen. Nur gut, dass das geklärt ist. Die Botschaft hören die leidgeplagten Patienten wohl, alleine ihnen fehlt der Glaube!

Eine Antwort auf „Medizinisches Versorgungszentrum: Nach Idar-Oberstein blicken heißt lernen!“

  1. Gut, Herr Pfrengle, ich bin mit Ärzten in Kontakt, die eine ähnliche Lösung anpeilen jenseits der MVZ-KH Kirn Lösung, die langsam
    abgedroschen Ist. Vorsicht, Döbell wir aktiv!!!!!

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