Gruzifix, was denn jetzt? Verbrauchermarkt oder Tanke oder Rettungswache oder Discounter oder, oder, oder?

„Es gebe viele Debatten, aber nichts Neues!  Selbstverständlich führe man Gespräche in alle Richtungen, Hochstetten-Dhaun weiterzuentwickeln.“ Wow, der Mann hat es einfach drauf. Bürgermeister Hans Helmut Döbell hat stets das Wohl der Ortsgemeinde im Blick, ohne jedoch sein eigenes zu vernachlässigen. Win-win-Situation, könnte man meinen. Auf konkrete Nachfrage des Öffentlichen Anzeigers, ließ er unlängst zwischen den Zeilen wissen, dass er bezüglich einer Vermarktung noch keinen Vollzug melden könne. Typisches Politikergefasel. Konkret geht es um zwei Filet-Flächen, die am Verkehrskreuz Hochstetten Mitte bebaut werden können. Eine ist im Eigentum der Ortsgemeinde, die andere noch vor dem ersten Spatenstich an die Bürgermeister-Familie veräußert worden. An der Quelle sitzt nun einmal der Knabe!

Handelt es sich hierbei um ein Spekulationsobjekt, wie viele vermuten? Maybe? Hat da etwa jemand Position, Möglichkeit und Wissensvorsprung ausgenutzt? Zumindest hält sich das Gerücht hartnäckig. Der Blog berichtete bereits mehrfach über die Hintergründe eines zumindest moralisch höchst umstrittenen Geschäftes (siehe Randspalte Bürgermeister Geschäftchen: Ich zuerst, und ich es mehrst). Müsste die Ortsgemeinde nicht vorab detailliert darüber informiert sein, wer oder was und zu welchem Zweck, sich neben dem Toyota-Autohaus ansiedelt? Offenbar ist das nicht der Fall! Jedenfalls hat man nichts verlauten lassen. Finde den Fehler? In der Regel trennen sich Kommunen nicht von Industrieflächen, ohne im Vorfeld Kenntnis über eine spätere Nutzung zu erlangen. Wäre ja auch grob fahrlässig. Hochstetten-Dhaun scheint diesbezüglich allerdings eine Ausnahme zu bilden. Hier laufen die Uhren eben anders. Der Blog ist jedenfalls gespannt wie Bolle, wie es mit den beiden Sahne-Flächen weitergeht. Fortsetzung? So sicher wie das Amen in der Kirche.   

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