Das Wort zum Sonntag zum Radwegekonzept Kirner Land!

Das Kirner Land darf sich freuen. Im Rahmen des 3. Förderaufrufs für Investitionen in kleine Infrastrukturmaßnahmen, insbesondere für Radwege und Pendlerrouten im ländlichen Raum, wurden insgesamt 24 Vorhaben  (3,68 Millionen Euro Gesamtvolumen) ausgewählt. Man höre und staune, das Kirner Land bekommt auch etwas ab vom großen Radfahrer-Kuchen. Die exakte Summe wurde (noch) nicht mitgeteilt. Stellt sich die Frage wofür? Gibt es etwa konkrete Vorhaben? Wohl kaum! Der Zuschuss wird mutmaßlich in die Erstellung eines Master-Plans fließen. Wahr ist, Konzept Radwege Kirner Land klingt gut. Wahr ist aber auch, ein konkretes Vorhaben klingt besser. Alles nur für das Reissbrett. Konkret, es werden Absichtserklärungen auf ihre Machbarkeit hin überprüft und gegebenenfalls festgezurrt. Planspiele eben! Mit dem geschenkten Geld wir kein einziger Meter Radweg gebaut werden. Davon ist das Kirner Land (noch) meilenweit entfernt.  

O-Ton aus dem Ministerium: „Mit den Radwegeprojekten verbessern wir die Mobilitätsangebote für Pendler, Freizeitradler und Touristen im ländlichen Raum. Wir machen unsere attraktiven Kultur- und Naturräume noch besser per Rad erreichbar. Das steigert die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger und macht die Regionen touristisch noch interessanter. Eine hervorragende Win-Win-Situation für die Bürger, den Tourismus und den Radverkehr im ländlichen Raum“, sagte Landwirtschafts- und Verkehrsministerin Daniela Schmitt anlässlich der Auswahl der 24 Projekte.

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