Beobachter schließen Bodenkontamination nicht aus!

Es ging ratzfatz. Bis zum Stichtag 1. März, konnten alle Bäume und Hecken für die Erschließung des Neubaugebietes „Im Scheiberling“ in Hochstetten wie geplant gerodet werden. Zurück bleibt das ungewohnte Bild einer jetzt Freifläche, die für viele einer Mondlandschaft ähnelt. Schön ist anders. Jetzt geht es für die Gemeindearbeiter darum, die letzten Müllreste zu entsorgen. Davon gab es in einer ursprünglich privaten Teilfläche mehr als genügend. Mehrere Container wurden in den letzten Tagen schon beladen und abtransportiert. Hatte man die nicht auf dem Schirm? Alleine die Kosten dafür, dürften in die abertausende gehen! Der Steuerzahler hat’s ja! Ein Begutachter vermutet hier sogar frühere Umweltsünden in Form von kontaminierter Erde. Abwägig ist der Verdacht jedenfalls nicht. Hinweise, etwa leere Tanks oder Autoreifen, gibt es reichlich. Irgendwie wirkt das momentane Bild nur verstörend. Der Hinweisgeber hat jedenfalls die Situation in Bildern festgehalten und eine dringende Depesche, mit der Bitte um Überprüfung vor Ort, an das Umweltamt nach Bad Kreuznach gesandt. Inwieweit die Mitarbeiter dort Bodenproben veranlassen und auswerten, bleibt abzuwarten. Eines scheint sicher, ignorieren kann das Amt die Hinweise nicht.  

2 Antworten auf „Beobachter schließen Bodenkontamination nicht aus!“

  1. Lieber Frank und lieber Block
    Ich bin der Hinweisgeber und habe dies aus Sorge um die Umwelt und auch um die zukünftigen Grundstücksbesitzer, deren Kinder vielleicht auf diesem Boden spielen werden, gemeldet . Auch habe ich dies nicht anonym gemacht sondern mit meinen Namen, was der Block und auch die Kreisverwaltung bestätigen kann. Die Frage von Frank möchte ich hiermit auch beantworten. Ja die Bäume und Sträucher waren mir an dieser Stelle viel lieber und auch wichtiger, das sollte auch jeder so sehen der Kinder und Enkel hat.
    Liebe Grüße an den Block und Frank
    Rainer Helfenstein

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