Binger Landstraße: Warum nicht eine ruhige Allee wagen?

Nein, zu einer Allee wird man die Dorfstraße in Hochstetten-Dhaun gewiss nicht umwidmen. Der geäußerte Wunsch wird wohl unerfüllt bleiben. Um was geht es? Die ehemalige Verkehrsader hat seit Fertigstellung der Ortsumfahrung ihren Schrecken verloren. Ruhig ist es geworden, weil der Durchgangsverkehr von jetzt auf gleich weggefallen ist. Das merken die Anwohner. Der Status ändert sich und mit dem auch das Straßenbild? Anwohner wünschen sich grüne Inseln mit Bäumen und Blumenbeete drumherum. Die sollen sowohl das Erscheinungsbild verändern, als auch die Autofahrer zwingen langsamer zu fahren. Für Dorfplanerin Natalie Franzen ist die Neuorientierung der Binger Landstraße, hin zu einer untergeordneten Dorfpassage mit Esprit und Charme keine aufwendige Sache. Herausforderungen gehen anders. Die notierte sich noch einen weiteren Wunsch in den Block: „Turnvater“ Peter Jung sähe gerne den Radweg wieder zurück auf der Straße verortet. Farblich markiert oder mit Linien abgegrenzt – passt! Ohne den Mörder-Verkehr wäre das seiner Meinung nach nur folgerichtig. Parkbuchten, Bürgersteige, Bushaltestellen sowie mögliche weitere Begrünung, etwa in Form von Beeten, wurden ebenso thematisiert wie neue Fahrbahnmarkierungen. Zu diesem Zeitpunkt hatten alleine die Bürger das Wort. Wohltuend! Fazit: Nichts scheint unmöglich zu sein. Man darf gespannt sein, welche Planentwürfe die Dorfplanerin aus dem Hut zaubern wird. Schauen wir mal!    

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