Schönheitsklinik Kirner Land? Krankenhaus bekommt eine Abteilung für Ästhetische und kosmetische Chirurgie!

Die Schlagzeile und den Text entdeckte der Blog im Internet.

Klarer Fall von Zufallsfund im Netz! Der Artikel im „Bodensee-Boten“ bedeutet eine Zeitenwende für das Kirner Krankenhaus. Wie aus dem Bericht hervorgeht, ist die bekannte Bodenseeklinik auf der Suche nach einer Zweigstelle im Bundesland Rheinland-Pfalz in Kirn fündig geworden. Der berühmte Professor Mang, erwägt zwei Stockwerke im Krankenhaus anzumieten. Gemäß dortiger Pressemitteilung, sind die Verhandlungen zwischen Bodenseeklinik und Diakonie schon weit fortgeschritten – fast schon unterschriftsreif! Es gehe nur noch um Kleinigkeiten. Fakt scheint, in Kirn wird die stationäre medizinische Versorgung weiter ausgebaut. Schönheitsoperationen im Kirner Land – das wäre es doch! Es handele sich um eine rein private Station. Auf der sollen acht bis zehn Ärzte mit Schwerpunkt Ästhetische Chirurgie tätig werden. Geplant sind drei zusätzliche Operationssäle und insgesamt 40 Betten. Wenn dieser Zusammenschluss klappen würde, wäre das eine immense Aufwertung für das Krankenhaus. Eine vollständige Auslastung wäre garantiert, zumal die Zusammenarbeit der einzelnen Stationen auch eine übergreifende Angelegenheit wäre – Beispiel Röntgenabteilung oder Intensivstation.

Allem Anschein nach war Bürgermeister Frank Ensminger von Anbeginn an in die Verhandlungen eingebunden. Mehr noch. Augenscheinlich stellte er den Kontakt zur Bodenseeklinik über seine engen Verbindungen zum FC Bayern München her. Damit konfrontiert, winkte er nur lächelnd ab. Wahrscheinlich wird er die frohe Kunde bei seiner heutigen 60. Geburtstagsfeier verkünden. Passt, denn die komplette regionale Prominenz wird zum Empfang im Rathaus erwartet. Die BI Kirner Land hingegen wusste bis dato nichts von einem externen Engagement: „Wir haben auch nur den Zeitungsbericht aus Lindau zur Kenntnis genommen“, zeigt sich Michael Müller angesichts der Meldung völlig überrascht. Weiter: „Das wäre der Hammer und löse nahezu auf einen Schlag alle Probleme!“ Scheinbar fanden die Verhandlungen mit der größten Schönheitsklinik Deutschlands im Geheimen statt. Jetzt, wo die Bodenseeklinik aber vorpreschte und in einem Zeitungsbericht Details ausplauderte, ist die Bombe geplatzt. Es kann vor allem davon ausgegangen werden, dass sich vor allem die High Society in Kirn verschönern lassen werden. Anonym, versteht sich. Wie jeder weiß, genießt die Bodenseeklink bei den Schönen, Reichen und ganz schön Reichen einen guten Ruf. Es darf davon ausgegangen werden, dass man am Krankenhaus einen Hubschrauberlandeplatz etablieren wird. Erste Vermessungen ergaben, dass der Platz für ein H-Feld ausreiche. Ein Muss, denn in allen Häusern der Bodenseeklinik gehört ein solcher Service fest zum Standard.

Hinweise über Personalübernahmen lägen ebenso wenig vor, wie Hinweise auf ein Umbauarbeiten, heißt es in dem Bericht weiter. Nur so viel: Das Ärzteteam wird zunächst aus Experten aus dem Bodenseeraum zusammengestellt werden. Ist das der Durchbruch für eine dauerhafte Kirner Standortgarantie? Schaut ganz danach aus, weil die Diakonie ihre Kosten dauerhaft senken kann. Mit diesem starken Partner, sieht die ihr Haus gewiss ausgelastet. Mehr noch: Die kann sich voll und ganz auf die eigenen Bereiche konzentrieren. Überdies, das Zug-Projekt bekäme einen starken Schub. Eine Schönheitsklinik mit diesem vorauseilenden Ruf in Kirn verortet zu sehen, hätte auch personelle Strahlwirkung. Junge Ärzte kämen automatisch herbeigeeilt, um an der Nahe zu lernen. Win-win-Situation ist garantiert. Kirner Schönheitsklinik für Promis und Gutverdienende – das Image hat was. So eine Aufwertung weckt Synergieeffekte, ganz zu schweigen von einer breiten Vermarktung. Man darf jetzt schon gespannt sein, ob und wann die Diakonie über ein vermutlich „Jahrhundert-Projekt“ informieren wird. Die Bombe ist jedenfalls am Bodensee geplatzt. Wann detoniert diese in Bad Kreuznach? „Wir freuen uns sehr, dass die Bodenseeklinik unser Kirner Krankenhaus für eine Zweigstelle ausgesucht hat“, erklärt die aufgescheuchte Diakonie-Pressestelle auf Nachfrage. Dadurch werde man die Bettenkapazitäten aufgrund der wachsenden Patientennachfrage erheblich aufstocken können: „Damit garantieren und verbessern wir die qualitativ hochwertige stationäre medizinische Versorgung!“ Wer es glaubt?

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