Uiii, wird das gewaltig! Wurden Siegerarchitekten beim Wettberwerb „Mehr Mitte bitte“ übergangen?

Wow, was für ein Klotz! Wird das Schulhausprojekt wirklich eins zu eins gemäß dem Siegerentwurf „Mehr Mitte bitte“ umgesetzt? Gewisse Zweifel werden laut! Derzeit wird seitlich am Vorderhaus das Dach gedeckt. Ziemlich gewaltig kommt das dreistöckige Gebäude daher. Und auch in der Verlängerung Richtung Turnhalle hat es eine Etage mehr, als der Siegerentwurf ursprünglich einmal vorsah. Das Vorderhaus ist eingeschossig geblieben, um den Blick auf- beziehungsweise vom eigentlichen Schulgebäude nicht zu versperren. So ganz wird das aber auch nicht gelingen. Insgesamt kommt das Projekt mit einem weiteren Haus hinter der Turnhalle monströs daher. Nicht unbedingt schön, geschweige denn harmonisch, aber dafür zweckmäßig. Dennoch, der Bau erschlägt irgendwie. Dabei sollte der doch filigran punkten. Naja, was nicht ist kann ja noch werden.

Ziel der Wettbewerbsreihe „Mehr Mitte bitte!“ war es, Lösungsansätze für die Aufwertung ländlicher Orts- und Stadtkerne aufzuzeigen und die regionale Baukultur zu fördern. Der Wettbewerb war dabei bewusst praxisorientiert und nachhaltig angelegt, damit nicht nur Planungen und Konzepte entwickelt, sondern die Sieger-Entwürfe auch umgesetzt werden, um einen Beitrag zur Aufwertung der jeweiligen Orte leisten. Stellt sich die Frage, wird in Hochstetten der Siegerentwurf umgesetzt? Und wenn ja, hätte dann nicht das Sieger-Architekturbüro das Projekt zwingend beauftragt werden müssen? So wie es in der Wettbewerbs-Ausschreibung als Bedingung formuliert war? Nun, die verantwortliche Architektin wusste bisher nichts über den Baustart. Finde den Fehler? Sie hatte man einfach nicht informiert, geschweige denn ihr einen Auftrag erteilt. Man werde den Vorgang jetzt prüfen lassen, heißt es aus ihrem Büro. Unter Umständen könnte es sich hier sogar um einen Wettbewerbsverstoß handeln. Fortsetzung folgt!  

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