Verflixt, wo steckt eigentlich Depeschen-Denis (Alt)?

„Bitte melde Dich! – Wer kennt die Sendung nicht, in der nach vermissten Menschen rund um den Globus gesucht wird. Ganz so weit in die Ferne wird man allerdings nicht blicken müssen, um „Depeschen-Denis“ aufzuspüren. Dennoch, gefühlt ist der SPD-Staatssekretär aus dem Gesundheitsministerium wie vom Erdboden verschluckt. Wo ist Behle, wo ist Depeschen-Denis? Der ist regelrecht abgetaucht. Noch dazu, ohne das es einer so wirklich mitbekommt. Der (unsichtbare) Kerle kommt nicht einmal mehr mit Scheckübergaben daher. Finde den Fehler? Der macht sich sowas von rar, auch und vor allem im Kirner Land. Dabei kracht es hier kräftig im Gebälk, gerade auf seiner Spielwiese Gesundheitssektor. Verflixt nochmal, da gilt der in Kirn geborene Bub als so etwas wie die rechte Hand des Gesundheitsministers und dann lebt der regelrecht Distanz: „Setzen sechs, Sie, Herr Alt, sind weder für das Krankenhaus Kirn, noch für die Bekämpfung des Hausärztemangel eine echte Hilfe.“ Im Gegenteil: Ihr teilnahmsloses Schweigen setzt sich wie ein lähmender Schleier auf alle Bewegungen vor Ort nieder, die windmühlenartig gegen den medizinischen Notstand ankämpfen. Sie sind eine einzige Enttäuschung, auch und gerade bei Verhandlungen mit der Kassenärztlichen Vereinigung!

Man ist fast schon geneigt, dem Staatssekretär Charakterlosigkeit und Desinteresse ins Stammbuch zu schreiben. Kaum vorstellbar, dass er seinen Genossen an der Kirner-Land-Basis noch aufrecht in die Augen blicken kann, ohne vor Scham in sich zu versinken? Der Nahevertreter hat in seiner Amtszeit nicht einmal das Kirner Krankenhaus besucht, um sich aus erster Hand über die Sorgen und Nöte zu informieren. Auch hat er es bis heute versäumt, sich einen Überblick über das geplante Medizinische Versorgungszentrum geben zu lassen. Pfui! Selbst in der neuerlichen Debatte bezüglich Rettungswachen-Standorte sowie weiterer Schließungen von Ärztlichen Bereitschaftsdienstzentralen (Meisenheim) kam über seine Lippen kein Statement. Das Schweigen im Walde? Alt hat den Slogan offenbar perfektioniert! Hilfreich geht anders. Hatte er nicht vor der Wahl versprochen, sich um all diese Baustellen zu kümmern? Alt ist ein einziges Missverständnis, zumindest seinen Wahlkreis betreffend. Und seit Monaten überreicht er keine Grußonkel-Schecks mehr, die in der Vergangenheit wenigstens für ein wenig Ablenkung sorgten. Ehrlich, einen Politiker seiner Güteklasse braucht es wirklich nicht. Die Region hätte einen besseren Vertreter in Mainz verdient.   

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