Wegweisend: Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun entscheidet über Solarpark vor Oberhausen!

Die Spatzen pfiffen es schon im September 2021 von den Dächern und der Blog hat hingehört: Pläne eines Investors sahen seinerzeit vor, in Oberhausen eine leistungsstarke Photovoltaikanlage bauen zu wollen. Genauer formuliert, ist ein regelrechter Solarpark in der Gemarkung „Vogelsang“, Hanglage Richtung Kirn, unterhalb der Straße zwischen Oberhausen und Karlshof, angedacht. Grob geschätzt, dürfte die Fläche, die sich gemäß Flurkarte auf mehrere Privatbesitzer aufteilen. Die ist zwischen seitlichen Windschutzstreifen und dem Waldstück oberhalb des Waldeckes eingegrenzt. Etwas versteckt und nicht einsehbar von der Straße – passt. Optisch würde der Solarpark daher kaum ins Auge fallen. Pro Hektar und Jahr erzeugt eine Photovoltaik Freilandanlage 400.000 bis 500.000 Kilowattstunden Strom. Am kommenden Mittwoch werden Fakten geschaffen. Dann entscheidet der Ortsgemeinderat von Hochstetten-Dhaun über die Aufstellung eines Bebauungsplanes. Die Zustimmung des Gremiums dürfte sich zu einem Selbstläufer entwickeln. Es braucht unbedingt Solarparks. Worauf also noch warten. 

Die Eigentümer scheinen sich im Vorfeld einig geworden zu sein. Das Projekt, an dem die Ortsgemeinde kräftig mitverdient, wäre dann zwar lange (noch) nicht fix, geschweige denn bis zum Ende durchgeplant, aber immerhin eine erste Hürde genommen. Der Solarpark wäre der erste Beitrag dieser Art im Kirner Land. Weitere werden gewiss in Kürze folgen. Hochstetten-Dhaun vorn? Schaut ganz danach aus! Übrigens, das Flächenpotenzial in den meisten Dörfern ist enorm. Von daher, kämen sicherlich noch weitere Anlagen dieser Art in Kirn und Umgebung in Betracht. Für betroffene Landbesitzer mit Boden minderer Qualität, dürfte die Aussicht auf lukrative Pachteinnahmen eine Alternative zu einer herkömmlichen Bewirtschaftung darstellen. Bevor allerdings ein solches Projekt, wie womöglich vor Oberhausen verwirklicht werden kann, gilt es weitere bürokratische Hürden im Genehmigungsverfahren zu überstehen. Wie immer halt! Routine für die Investoren. Packt es an! Gebt den Strommachern, vorausgesetzt die Sache ist seriös, eine Chance. Der Solarpark wäre ein riesiger Gewinn für die Region. Besser als Windräder sind die allemal! Die ragen nicht in die Höhe! Erneuerbare Energien vor! Photovoltaik boomt! Boomt die Technik zukünftig auch im Kirner Land? Aber sowas von! Jedenfalls spricht nichts dagegen.

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