Mehr Privilegien für Feuerwehren des Kirner Landes?

Freier Badezutritt für alle Feuerwehrkameraden des Kirner Landes!“ Das wäre doch einmal einen Titelzeile für den kommenden Montag. Vielleicht wird der Blog-Aufruf bei der morgigen Feuerwehr-Zusammenkunft, anlässlich von Ehrungen, Programm? An der Zeit wäre es allemal. Höchste Eisenbahn, dass sich die politischen Führungskräfte, unter dem Dach der Verbandsgemeinde, ihrer Verantwortung mehr bewusst werden. Der Blog will extra dieses Thema weiterschüren, weil in dieser Angelegenheit gravierende Versäumnisse auf der Hand liegen. Nach Bad Sobernheim blicken heißt lernen? Zumindest was die Schwimmbadfrage angeht „ja“. Dort genießen die Aktiven freien Eintritt. Eine Mail eines Feuerwehrmannes aus der Felkestadt, wies den Blog auf dieses Privileg explizit hin. In Meisenheim greift immerhin noch ein Preisnachlass von 50 Prozent. Und was ist mit Kirn? Gelistet ist das Schwimmbad bei den kreisweiten Vergünstigungen jedenfalls nicht. Gemessen an den Möglichkeiten, ist diese Liste eh ein Witz. Zurück zu Kirn: Gibt es nicht einmal einen Preisnachlass, eine interne Lösung? Nichts genaues weiß man nicht!

Es wäre ein Leichtes auf diesen Vergünstigungszug aufzuspringen. Viele andere gilt es ebenso aufs Gleis zu setzen. Welche das sein könnten, darüber berichtete der Blog bereits ausführlich. Zusätzlich machbar wären Nachlässe im Personennahverkehr. Man muss es nur wollen. Ein vor Jahren beim romantischen Gartenfest eingesetzter Feuerwehrkamerad berichtete dem Blog wörtlich: „Ich durfte am Eröffnungstag freiwillig Dienst am Schloss verrichten und musste am darauffolgenden Tag für meinen privaten Besuch Eintritt bezahlen!“ Ohne Worte. Wertschätzung geht naders. Zeit, das sich endlich was dreht. Vielleicht überrascht „Lucky TJ“ bei der morgigen Ehrungsveranstaltung im Gesellschaftshaus ja mit der Ankündigung: „Freier Eintritt für alle Kameraden im Kirner Jahnbad!“ Es wäre immerhin ein Anfang für den mann, der schneller schwimmt als sein Schatten. Oder war es „schießt“? Egal, es muss endlich ein anderes Bewusstsein für die Leistung der Feuerwehren einsetzen. Ehrlich, zu erwarten sind solche Denkprozesse, mit kleinen Gesten als Folge daraus, nicht.  

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