Die Kritik am Kirner Ingenieur-Büro Sauer hätte vernichtender nicht ausfallen können!

Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell nahm fürwahr kein Blatt vor den Mund. Ziel seines verbalen Angriffes in der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung war das Ingenieur-Büro Sauer, weil das hinsichtlich der Erstellung eines Leistungsverzeichnisses (LV) für die Sportplatzbrücke einfach nicht aus dem Quark kommen will. Das Büro sei für ihn eine einzige Enttäuschung. Der Boss ist „sauer“ und der Ehrenvorsitzende der Spvgg, Norbert Gans, „stinkig“! Beide machten aus ihren Herzen keine Mördergrube. „Das stinkt mir wie Sau“, bediente sich Döbell sogar einem Vokabular aus der Gosse, und dies, in einer öffentlichen Sitzung. Selbstbeherrschung – Fehlanzeige! Der Bogen scheint gewaltig überspannt zu sein, zumal Döbell die Einweihungsfeier schon für den kommenden Sommer angekündigt hatte. Daraus wird wohl nix! Der Anschiss hat gesessen. Kaum vorstellbar, dass der junge Unternehmer mit weiteren Aufträgen aus Hochstetten-Dhaun rechnen darf. Mehr noch: Nach einem Empfehlungsschreiben für andere potenzielle Auftraggeber, hörten sich die gesammelten Erfahrungen erkennbar nicht an. Die dürften jetzt mehr denn je gewarnt sein!

Stein des Anstoßes ist die lange Zeitspanne. Schon im Dezember sollte das LV, welches als Grundlage für die Ausschreibung der Sportplatz-Brücke dient, fertiggestellt sein. Seither werde man nur noch vertröstet. Außer einer Fülle von Ausreden – Corona oder andere Krankheiten – komme da nichts, informiert Döbell. Die letzte Frist ist am 31. Mai verstrichen. Auch die wurde nicht annähernd eingehalten. Im Gegenteil! Bis heute warte man vergeblich auf das Papier aus Kirn. „Das ist eine Frechheit sondergleichen“, sieht Gans den veranschlagten Zeitplan ad absurdum geführt. Fakt scheint, in diesem Jahr wird es wieder nichts werden mit der Umsetzung eines Brückenschlages, welches die Fußballfamilie so sehr herbeisehnt. Bei den galoppierenden Baupreisen ist es nicht auszuschließen, dass die Verzögerung zu erheblichen Mehrkosten führt. Und das wäre fatal. Ob bis zur nächsten Sitzung am 20. Juli die Zahlen auf dem Tisch liegen? Schauen wir mal!    

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