Baugebiet „Scheiberling“: Erschließungsarbeiten für 1,87 Millionen Euro an Firma Schneider in Merxheim vergeben!

Häuslebauer aufgepasst: In Hochstetten kann vermutlich ab Spätsommer 2023 wieder nach Herzenslust gebaut werden. Konkret ist das in der Gemarkung „Scheiberling“, am nordöstlichen Teil der Fall. Die Ausschreibung für Erschließung- und Straßenbau, in einer Ausbaustufe mit 32 Bauplätzen, hat sich die Firma Scheider in Merxheim für 1,87 Millionen Euro gesichert (Entwässerung, Straßenbau, Trinkwasser, Rückhaltebecken). Insgesamt gingen nur zwei Angebote ein. Viel, viel Geld für einen Rundweg durch ein Feuchtgebiet, noch dazu steiler in Hanglage. Da möchte man nicht abgemalt sein. Vor allem nicht für die zu erwartenden Mehrkosten durch zwingend notwendige Hangbefestigungsmaßnahmen. Einzelmeinung, nicht mehr und nicht weniger. Dass man schon seit 2010 einen Bebauungsplan aufstellte und seither nur noch rumeierte – geschenkt. Gut Ding will eben Weile haben. Die recht zähe Hängepartie dürften sowohl Ortsgemeinde, als auch Bauwillige abertausende Euros zusätzlich kosten. Ob alle diejenigen, die sich ihre Bauplätze bereits vor Jahren reserviert haben, bei der Stange bleiben, scheint fraglich. Etliche sind schon abgesprungen. Apropos, was werden die Parzellen später kosten? Wie hoch ist der Preis für einen Quadratmeter Grund? Die Frage ist noch immer nicht geklärt. Anderswo, etwa Monzingen, Merxheim, Meddersheim oder Nußbaum, liegen die Karten längst auf dem Tisch. Der Blog legt sich fest: Unter 100 Euro geht da gar nix!

Doch sind die Bauplätze wirklich so attraktiv? Eher nein, weil der Steilhang zwar schöne Panoramablicke über das Nahetal verspricht, allerdings auch Wasser führt. Will heißen, der Hang ist patschnass. Am auffälligsten im unteren Teil, unmittelbar nach der Kurve, dort wo die ersten Parzellen rechts und links der Straße beginnen. Selbst in heißen und trockenen Sommern, kann man in diesem Bereich stellenweise in sumpfähnlichen Passagen versinken. Was das Grundwasser anrichten kann, davon wissen Hausbesitzer am Übergang hin zur Straße „Im Ameisacker“ zu berichten. Wegen Mauerfeuchtigkeit mussten die schon ihre Keller trockenlegen und Drainagen aufwendig erneuern.

Eine Antwort auf „Baugebiet „Scheiberling“: Erschließungsarbeiten für 1,87 Millionen Euro an Firma Schneider in Merxheim vergeben!“

  1. Ironisch: Der Blog schreibt gleich 2x in einer Woche über qm-Grundstückspreise: Einmal 60 Cent. Einmal unter 100 Euro geht nichts. Nicht ironisch, nur laut gedacht: Wenn der Hang so viel Wasser hat, kann man dann einen Brunnen graben, dort das Wasser sammeln und hätte dann immer genug Wasser für den Garten?

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