Macht Hochstetten sich mit Radweg-Posse unverschuldet zum Gespött!

Unglaublich aber wahr! Der Radweg durch Hochstetten ist definitiv Geschichte. Haken dran! Letzte Zweifel wurden nunmehr durch ein Schreiben vom Landesbetrieb Mobilität ausgeräumt. Das erreichte den Blog als Mailanhang. Seit Jahrzehnten durften Fußgänger und Radfahrer diesen gemeinsam, noch dazu gefahrlos, benutzen. Abseits der Straße – passt! Gemäß neuen Richtlinien ist der jetzt allerdings zu schmal. Die Folge: Radfahrer aus Simmertal kommend, müssen hinter dem Ortsschild auf die Straße wechseln. Radfahrer aus Kirn kommend direkt hinter dem Kreisel. Verstehen muss man das alles nicht. Wenn jetzt noch die Parkbuchten, wie beabsichtigt, auf die Straße verlegt und zwischendurch grüne Inseln platziert werden, dann heißt es Slalom-Alarm für Biker. Einfluss kann die Ortsgemeinde nicht nehmen. Gesetz ist Gesetz! Doch lesen Sie selbst!

„Der geplante Radweg von Kreisverkehr Simmertal nach Hochstetten-Dhaun führt zunächst parallel der B 41 bis zum Ortseingang Ost Hochstetten als Zwei-Richtungsrad- und Gehweg. Innerorts ist es wegen der fehlenden Breiten notwendig, dass der Radfahrer auf die Straße geleitet wird, hier die Binger Landstraße. Ab Ortseingang West, Einmündung Bergstraße beziehungsweise. geplanten Kreisverkehrsplatz, werden die Radfahrer wieder zurück auf den neu geplanten Rad- und Gehweg in Richtung Kirn gelenkt. Wie Sie richtigerweise festgestellt haben, werden für die beiden Querungen an den Ortseingängen Querungshilfen in Form von einer Mittelinsel am Kreisverkehrsplatz im Westen und ein Linksabbiegestreifen für Radfahrer kombiniert mit einer Querungshilfe für Fußgänger im Osten hergestellt. Für eine innerörtliche Führung als gemeinsamer Rad- und Gehweg ist eine Breite von mindestens 2,50 m zuzüglich 0,50 bis 0,75 Meter als Sicherheitsstreifen, also eine Gesamtbreite je Seite von 3,00 bis 3,25 Meter ohne Berücksichtigung der Parksituation entlang der Straße erforderlich. Diese Breiten stehen nicht zur Verfügung, so dass eine Mitführung auf der Straße erforderlich ist und auf Grund der nach Freigabe der Ortsumfahrung deutlich auf der Binger Landstraße auch möglich ist.“

2 Antworten auf „Macht Hochstetten sich mit Radweg-Posse unverschuldet zum Gespött!“

  1. Ein interessant gestalteter Radweg durch Hochstetten – Stop-Möglichkeiten wie früher beim Stauner im Garten – das wäre doch eine Chance , die tote „Innenstadt“ zu beleben . NIX –> „Der Radweg durch Hochstetten ist definitiv Geschichte.“

    1. Snackmöglichkeit mit E- Bike Ladesäulen und netten Sitzgelegenheiten auf dem „Diniggelände“. Es gäbe viele Möglichkeiten um bestehende „Probleme“ mit attraktiven Gimmiks zu minimieren.

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