Warum nicht Gemeindeschwestern im Kirner Land etablieren?

Das Kirner Land ächzt unter Hausärztemangel. Gleich drei Fehlstellen können derzeit nicht besetzt werden. Und ein Ende der Misere ist nicht in Sicht. Unter anderem auch deshalb, weil die Politik diese Entwicklung einfach verschlafen hat. Und so richtig wach will man einfach nicht werden. Geschätzt zwischen 500 und 1000 Patienten müssen in Kirn und Umgebung ohne eigenen Hausarzt auskommen. Der Ärztenotstand ist ein riesiges Problem und eine Herausforderung für die Region, wohl auch deshalb, weil die derzeitige Arztgilde zudem auf der Zielgeraden praktiziert. Da ist guter Rat teuer. Nach Herrstein blicken heißt lernen! Dort hat es Gemeindeschwestern, die sich im Zuge des landesweiten Projektes Gemeindeschwestern plus um hochbetagte Menschen kümmern, die noch keine Pflege brauchen, sondern Unterstützung und Beratung in ihrem aktuellen Lebensabschnitt. mehr

Eine Antwort auf „Warum nicht Gemeindeschwestern im Kirner Land etablieren?“

  1. Lieber Block
    Ja Gemeindeschwestern sind für einige Verbandsgemeinden sinnvoll, als Zusatzangebot. Man braucht sie aber nicht da , wo noch ein gutes Angebot an Pflegediensten vorhanden ist. Ältere Menschen, welche noch keine Pflege brauchen, brauchen einen gut ausgebauten ÖPNV. Also zur Not auch Ruftaxis und ähnliche Angebote und eine gute ärztliche Versorgung. Da wir in unserer VG gute Pflegedienste haben aber viel zu wenig Ärzte wären Gemeindeschwester ein Zusatzangebot ,aber für die Patienten die keinen Hausarzt haben keine Alternative . Man sollte jetzt nicht weitere Diskussionsthemen eröffnen sonder sich einzig der hausärztlichen Versorgung widmen. Bekäme es die VG endlich hin ein MVZ zu gründen ,wären ja Ärzte schon auf dem Sprung nach Kirn gewesen.
    Rainer

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