Kompromissvorschlag Radweg Kellenbachtal offenbar ausgearbeitet: Brauweiler weiß bisher von nichts!

Lassen sich die unbeugsamen Kämpfern aus Brauweiler milde stimmen? Das Bergvölkchen wollte einer Radfahrtrasse nach den Vorstellungen der Planungsorgane bisher einfach nicht zustimmen. Seither lähmt das Aufbegehren die weiteren Planungen des Kellenbachtal-Radweges. Chapeau Brauweiler! Die Bedenken des Ortsgemeinderates sind schlüssig und nachvollziehbar. Doch jetzt zauberte die SGD-Nord offenbar einen Kompromissvorschlag aus dem Hut. Den müsse man wohl nur noch mit der Oberen Wasserbehörde abstimmen. Einer, dem sich auch Brauweiler nicht verschließen wird können? Maybe? Wären dann alle Spatzen gefangen? Diese völlig unerwartete Entwicklung, stand zumindest in der Zeitung (Eine Alternative zum Veto aus Brauweiler vom 28. Juli)) zu lesen. Dass der Ortsbürgermeister den Sachstand selbst erst aus der Zeitung erfahren musste – geschenkt! Betroffene werden ja oftmals bis zum Schluss im Unklaren gelassen. Gespräche auf Augenhöhe, Durchlässigkeit sowie Transparenz gehen fürwahr anders. Nur gut, es bewegt sich was in der Angelegenheit.  

Warum in Gottes Namen hatten die Behörden eine Umwidmung des Bestandsweges zu einem Radweg durch Brauweiler Gemarkung abgelehnt? Der ist doch wunderbar gelegen! Warum wollte man auf Teufel komm raus eine neue Trasse oberhalb durchboxen? Nicht nachvollziehbar, insbesondere auch deshalb, weil die Schneise massiv Landerwerb von Privatbesitzern und der Ortsgemeinde erfordert. Land, welches nicht zu haben ist. Der gesunde Menschenverstand blieb bisher völlig auf der Strecke. Hat der jetzt eingesetzt? Beinhaltet der Kompromissvorschlag eben die von Brauweiler geforderte Umwidmung des Bestandsweges? Kann ja nur so sein. Alles andere wäre Mumpitz.  

In der Darlegung einer vermutlich übergestülpten Unterhaltung pflichtet der Blog den „Widerspenstigen“ bei. Brauweiler kann diesen Auftrag aus dem eigenen Saft nicht stemmen. Wozu auch? Der Radweg ist weit weg vom Dorf. Will die Verbandsgemeinde den Radweg unbedingt, dann müsste die auch für die Unterhaltung sorgen. Dieser Punkt ließe sich vertraglich leicht regeln. Der Blog ist jetzt auf den Vorschlag der SGD-Nord gespannt. Irgendwann wird man ja damit rausrücken. Dabei wäre alles so einfach. Bestandweg fahrradtauglich ausbauen, Schilder anbringen, Erhalt- und Pflege durch Verbandsgemeinde garantieren – ferddisch ist ein Teilstück! Klingt nicht nur einfach, ist es auch! Aber einfach kann eben nicht jeder.

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