Aufschütung Industrieflächen: Nachgehakt bei der SGD-Nord!

Dank der Verfüllung aus der Hochwasserschutzmaßnnahme kann hier sofort gebaut werden! Glück muss man haben, oder gute Kontakte?

„Ja, wer baggert da so spät noch am Baggerloch…?“ Boah, seit Monaten schon sind aufwendige Erdarbeiten im „neuen“ Industriegebiet rechts und links der späteren Abfahrt Hochstetten Mitte im Gange (der Blog berichtete mehrfach). Sieht jetzt ziemlich baureif aufgeschüttet aus. Unzählige Arbeitsstunden wurde planiert und verdichtet was das Zeug hält, um die beiden Flächen bis nahezu auf Straßenniveau zu verfüllen. Das ist nicht nur zeitintensiv, sondern dürfte auch richtig, richtig teuer werden. Nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil das Verdichten und Vermörteln für eine baureife Herstellung augenscheinlich gutachterlich überwacht worden ist. Nicht nur dem Blog brennt die Frage unter den Nägeln: Wer zahlt unter dem Strich diese massiven Erdbewegungen? Wer hat die Aufträge erteilt? Hat die Ortsgemeinde in diesem Prozess den Hut auf? Kurzum, was läuft da über und unter dem Radar ab?

Bekanntlich ist die Filet-Fläche neben dem Toyota-Autohaus im Eigentum der Döbell-Familie. Wie man weiß, hatte Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell rechtzeitig seinen Daumen draufgelegt, und dies, obwohl andere ihr Interesse schon vorher bekundeten. Kein Einzelfall, sondern Methode, wie die neuerliche Posse um das Grundstück neben dem ehemaligen Bowling-Center verdeutlicht! Demzufolge handelt es sich dann ja wohl um reinen Privatbesitz. Gilt auch für ihn der Grundsatz: „Wer bestellt bezahlt“! Die aufwendigen Erdarbeiten dort, müssten folglich aus einer privaten Initiative heraus in Auftrag gegeben worden sein. Gewiss mit Geldern aus der eigenen Schatulle heraus. Doch ist das wirklich so? Es werden Zweifel laut. Im Ort hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die Verfüllung auf Kosten der Allgemeinheit geschieht.

Sicherlich nur haltlose Behauptungen beziehungsweise boshaftes Geschwätz, wonach ein interner „Deal“ mit der ausführenden Hochwasserschutz-Firma existiere! Einer, von dem am Ende beide Seiten profitieren? So ganz unbürokratisch? Im lebe net! Nicht in Hochstetten-Dhaun! Mauschelei und Klüngelei trifft hier doch auf keinen Nährboden. Never ever! Wäre ja aber auch noch schöner, wenn die Allgemeinheit – über welchen klugen Schachzug oder welche Schiene auch immer – ersatzweise die Kosten für eine Maßnahme tragen müsste, für die einzig und alleine der Eigentümer verantwortlich zeichnet. Die Wertsteigerung für den Eigentümer ist jedenfalls immens. Die lässt sich nicht wegdiskutieren. Der Blog hat mal bei der SGD-Nord angefragt. Schließlich ist die ja Auftraggeber und Überwacher der Hochwasserschutz-Ausschreibung. Die müsste darüber informiert sein, wo und wie Erdarbeiten vorgenommen werden. Fortsetzung folgt.  

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