Baustelle Bahnhalt Hochstetten: Späte Informationen für Anliegende!

„Besser spät als als nie!“ Drei Wochen Dauerstress für das Trommelfell sind bereits rum, aber erst jetzt erreichen betroffene Anlieger Postwurfsendungen mit detaillierten Informationen zur Baustelle Bahnhalt Hochstetten. Muss man nicht verstehen, oder? Warum erst jetzt? Warum wurden nicht schon vor dem offiziellen Spatenstich bei Kaltgetränken, Schnittchen und Häppchen, die Aufklärungsblätter an die auserwählten Haushalte verteilt? Besser, man hätte noch eine Bahnkarte als Entschädigung für fortwährende Lärmbelästigungen dazugelegt. Doch das Gespür sucht man in den Bahn-Chefetagen vergebens. Drei Wochen Verspätung passt zur Bahn wie Arsch auf Eimer. Von daher, bewegt sich die Informationspolitik durchaus noch im Toleranzbereich.

Was steht auf dem Zettel? Nun, man führt weiterhin Schallmessungen durch. Und ein Fahrplan kommender To-do-Etappen ist auch noch abgebildet. Die allgemeine Bekanntmachung sorgt zwar nicht für eine Lärm-Reduzierung, versprechen aber erfahrungsgemäß eine beruhigende Wirkung auf Leidtragende. Kennt man ja! Botschaft: „Schaut, wir messen und überwachen, damit ihr Anlieger nicht zu sehr belastet werdet!“ Fakt ist, wenn rund um die Uhr geackert und geklopft wird, noch dazu unterstützt von schweren Maschinen, geht das nicht leise über die Bühne. Da helfen auch keine Messungen. Die können nur als Grundlage für vereinzelte Forderungen hinsichtlich Hotelaufenthalten dienen. Der Blog hat mal beim Lärmschutz-Beauftragten der Bahn nachgefragt. Eine Antwort steht noch aus.

Eine Antwort auf „Baustelle Bahnhalt Hochstetten: Späte Informationen für Anliegende!“

  1. Schallmessungen? Sind das die gleichen Geräte die auch der Steinbruch nutzt – und dann nicht nachvollziehen kann, wenn hier bei einer Sprengung das Haus wackelt und die Leute meckern? Müssen ja tolle Geräte sein. Ironie.

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