Kein Sperrbezirk und kein Sextourismus in Simmertal erwünscht! Alternative Hochstetten?

Einmalig — Anders

Tabledance, nein danke: Es lebe die Sexualmoral! Schlechte Nachrichten also für alle Rotlichtmilieu-Fans! Die Ortsgemeinde Simmertal hat sich in einer Dringlichkeitssitzung gegen die Ansiedlung einer Meile der Sünde vor der Ortschaft ausgesprochen. Haben die politischen Entscheider verantwortungsbewusst gehandelt, weil sie keinen Sperrbezirk erlauben? Die einen sagen so, die anderen so. Den Anhängern des künstlerisch gewiss hochanspruchsvollen Tanzes hat man mit dem Veto sicherlich einen Bärendienst erwiesen. Die müssen weiterhin weite Weg für ihr gewiss rein sportlich ambitioniertes Ästhetik-Vergnügen auf sich nehmen. Dumm gelaufen, das Gute war so nah und ist nun doch wieder so fern! Verreck, jetzt wollte sich einmal die hohe Stangen-Kunst im Kirner Land ansiedeln und dann das. Gemein, das älteste Gewerbe der Welt muss für die schönste Nebensache der Welt draußen bleiben, weil sich prüde Politiker gegen Verstöße von konservativen Sekundärtugenden stemmen? Man stelle sich nur vor, zusammen mit der Martinsteiner „Haus-Nummer-8-Open-Variante“, hätte man dann von einer regelrechten „Erotik-Meile“, mit allen dazugehörigen „schmutzigen“ Facetten – analog der Platzhirsche im Rhein-Main-Gebiet – profitieren können. Die Gewerbesteuereinnahmen wären nur so gesprudelt!

Schluss, aus, vorbei! Chance vertan? Gibt aber immer Schlimmeres! Brave Ratsmitglieder haben gegen den geplanten Tanzclub gestimmt, um nicht das böse Wort Puff zu schreiben. Für manche gut, für manche leider! Hurra, es lebe das gesittete ländliche Bürgertum. Der Rat hat entschlossen reagiert und einem Erotikbetrieb das Baugesuch verweigert. Dabei wurden in  grauer Vorzeit in solchen und ähnlichen Etablissements mitunter „fruchtbare“ Politik-Geschichte geschrieben. Erfahrungsgemäß reifen in entspannter, lockerer und gelöster Atmosphäre die besten kommunalen Männer-Entscheidungen, natürlich alle nur selbstlos im Auftrag und zum Wohle der Bürger. Auf Spesenkosten wohlgemerkt. Hätte, hätte Fahrradkette. Wahrscheinlich besser so! Mehr noch: Man will jetzt sogar präventiv ein generelles Rotlichtverbot für Simmertal erlassen. Kein erotisches Gewerbe jetzt und in Zukunft – passt! Freunde der Puff-Szene, ihr müsst jetzt tapfer sein und euch weiter in Geduld üben!

Nur mal so nebenbei bemerkt, sozusagen als kleiner Tipp für den Tabledance-Investor: Im neuen Industriegebiet in Hochstetten sind noch Flächen im ehemaligen Bowling-Center frei. Dort, wo man einst eine ruhige Kugel schieben konnte, ließe sich doch prima eine schnelle Nummer… – ach lassen wir lieber die Anzüglichkeiten an dieser Stelle. Der Eigentümer bietet jedenfalls Gewerbeflächen an wie Sauerbier. Da hat es Platz im Überfluss und da ist „Mann“ geschützt von neugierigen Blicken. Vielleicht geht da ja was mit dem ältesten Gewerbe? Ist Hochstetten offen für Tabledance? Vorteil, da hat der Ortsbürgermeister seine Finger im Spiel und wenn der ein Geschäft nur wittert, dann könnte das, anders wie im „spießigen“ Simmertal, mit der künstlerischen Grazie an den Stangen flutschen.

2 Antworten auf „Kein Sperrbezirk und kein Sextourismus in Simmertal erwünscht! Alternative Hochstetten?“

  1. Ich glaube, dass die Männer da sicherlich nichts dagegen hätten, aaaabber die Ehefrauen und Freundinnen. Das ist das eigentliche Problem, die Damen haben Angst ihre Männer könnten was verbotenes Sehen oder tun 😉😎. Davon ab, die die was erleben möchten machen es eh, heimlich und auch mit Fahrweg verbunden. Ist halt so 😀😀😀👍

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