Realsatire-Oktoberfest Lach und Sachgeschichten!

Schwupps, da war er weg! Der Blog war nur eine kurze Oktoberfestwerbeplattform! Kaum hatte der den Veranstaltungshinweis eingestellt, schon musste der ihn wieder einmotten. Um was geht es? Nun, ein Festwirt, nennen wir ihn „MD“ plant ein privates Oktoberfest im ehemaligen Bowling Center. Warum nicht? Seinen Werbe-Flyer mit Eintritt und allen Erklärungen über die „Schatzi Alm“, schickt der Kerle als Anhang-Datei nur an ausgesuchte Freunde und Bekannte. Dass der über Umwege auch beim Blog aufpoppte – geschenkt. Der verstand sich sogleich als hilfsbereiter Multiplikator beziehungsweise Werbeorgan, wurde aber vom Veranstalter himself, reflexartig sowie unter Androhung von rechtlichen Schritten – wegen privatem Charakter und so – zurückgepfiffen. Grrrrr, Da will aber einer nicht nur spielen. Der Blog scheut zwar keinen Konflikt, hat aber keinen Bock auf Rechtstreit. Jedenfalls nicht wegen Weißwurstäquator-Gedöns.

Daher nahm der den Beitrag, wie geheißen, sogleich brav von der Seite. Wenn‘s der Veranstaltung dienlich ist – so what! Überdies, der will ja auch nicht in die Rolle eines Spielverderbers schlüpfen. Nicht dass die „Oktoberfest-Party des Jahres“, so das vollmundige Versprechen, noch auf den letzten Drücker platzt. Ein solches Schunkel-Schnäppchen für nur 33,33 Euro (Pay-Pal) Unkostenbeitrag, bekommen Freunde und Bekannte schließlich nicht alle Tage geboten. Die Teilnehmerzahl ist augenscheinlich begrenzt. Merke, ab einer Größenordnung von 100 Teilnehmern dürfte es schwierig werden, Gericht, Finanzamt und Gema, noch zu erklären, dass es sich um eine rein private Veranstaltung handelt. Doch wo kein Kläger, da auch kein Richter. Der Blog ist vorerst raus. Den geht das Ganze ja auch nichts an. Der wollte nur helfen.

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