Romantisches Gartenfest nachgehakt: Wann klärt die Verbandsgemeinde über die Bilanz auf?

Wie jeder weiß, ist das Romantische Gartenfest im Dhauner Schlossgarten das wohl reizvollste Picknick unter freiem Himmel. Auch in diesem Frühjahr strömten die Gästen in Scharen herbei, und dies, obwohl Ausstellung und Programm lediglich eine Light-Version offenbarten. Egal, die Region hat stets richtig, richtig Bock auf Gartenfest und das ist auch gut so. Aber wie steht es mit den Bilanzen. Müsste die veranstaltende Verbandsgemeinde nicht längst alle Zahlen auf den Tisch gelegt haben, um sich den Menschen zu erklären. Schließlich handelt es sich um Fest-Einnahmen, die im Haushalt unter Sondereinkommen verbucht werden müssten. Oder nicht? Was steht auf der Haben-Seite? Was ist mit dem Gewinn passiert? Die Verbandsgemeinde hüllt sich in Schweigen. Wie immer halt! Fragt ja auch keiner nach. Oder vielleicht doch? Mal schauen, inwieweit sich Mitglieder des Verbandsgemeinderates irgendwann mal trauen, nach der Bilanzen zu fragen.

Der Blog hat da seine ganz eigene Meinung. Gewinn oder Verlust gehören ins Schaufenster gestellt! Wie in den letzten Jahren auch, will man das Thema aber nicht in der Öffentlichkeit verortet wissen. Warum? Ist die praktizierte doppelte Kalkulation, aus Eintritt und Standgebühren, zielgerichtet und bewusst auf ein Maximum an Ertrag ausgelegt? Will man sich dazu nicht äußern? Mehr noch: Widerspricht das unterstellt gewinnorientiert Denken und Handeln nicht einer immer wieder gerne gepriesenen Bürgerfreundlichkeit? Subjektiv empfunden, schwimmt in der praktizierten Außendarstellung das Streben nach dem schnellen und einfachen Euro durch Erhebung von Eintritt und Standgeld mit? Drängt sich die Frage auf, braucht man in den Amtsstuben ein zusätzliches „Sonder-Budget“ oder anders formuliert loses „Spielgeld“? Und wenn ja, für was. Diesbezüglich wird der Steuerzahler Jahr für Jahr im Unklaren gelassen. Man hüllt sich stets in Schweigen über die Zweckbestimmung.

Wo fließt der Gewinn hin? Eine Antwort darauf gibt es (noch) nicht – zumindest nicht öffentlich. Gelebte Transparenz geht fürwahr anders. Ist eine Aufklärung zu viel verlangt? Wie denken die Menschen darüber? Die Kommentar-Funktion ist geschaltet. Nochmals, der Blog liebt das Fest im Schlossgarten, prangert aber die maximal gewinnorientierte Strategie des Veranstalters an. Nur mal so nebenbei bemerkt, die Verbandsgemeinde ist nicht mit einem zwangsweise gewinnorientierten Veranstalter zu vergleichen, der Personal bezahlen muss. Die Kritik wird wahrscheinlich nichts ändern an der Denke in den Amtsstuben, aber der Standpunkt soll zumindest ein wenig aufklären.

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