Derzeit schaut es nicht nach Naherholungsgebiet aus am Naheufer in Hochstädten!

Ein Kleinod für Spaziergänger und Erholungssuchende – so haben sich Mitglieder des Ortsgemeinderates das Hochwasserschutzgebiet nach der Fertigstellung vorgestellt. Ein Irrglaube? Schaut ganz danach aus, denn der Landstrich zwischen Hochstädten und dem Sportplatz scheint man der Natur überlassen zu wollen – die Insel sowieso. Gestaltung mit Bänken, Himmelsliegen, Liegewiesen, Spielgeräten, Wasserspielplatz und, und, und – Fehlanzeige! Die Frage nach eben einer parkähnlichen Anlegung wurde aus dem Ortsgemeinderat heraus an Bürgermeister Hans Helmut Döbell gestellt. Der gab sich etwas schmallippig zu dem Thema und verwies auf die sachliche Zuständigkeit der ausführenden Behörde. Kann man sich nicht darauf verlassen, das das, was vor der Maßnahme Hochwasserschutz gesagt wird, auch wirklich nach der Maßnahme gilt? Sinngemäß wurde die Frage in den Raum geworfen. Döbell versprach diesbezüglich nachzuhaken. Der Blog bezweifelt, dass die SGD-Nord diesbezüglich nachbessert. Wenn, dann müsste die Ortsgemeinde in Eigenregie den Bereich aufwerten. Stellt sich die Frage ob die will oder ob die überhaupt darf? Warten wir mal die Antwort aus Koblenz ab. Derzeit kommt der Bereich jedenfalls nicht unbedingt einladend daher. Durchspazieren „ja“, verweilen „nein“.

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