Bauprojekte in Hochstetten: Beispiel Baugebiet „Scheiberling“!

Wenn’s läuft, dann läuft’s! Titelzeile in der Zeitung am vergangenen Dienstag: „Bagger sind bereit für Baugebiet Scheiberling“! Wow! Nach zehn Jahren Planungszeit kommt das jetzt nicht wirklich überraschend wie Kai aus der Kiste gesprungen. Botschaft: In Hochstetten sind also weitere Bauvorhaben im Fluss. 32 Bauplätze mit einer Größe von 700 Quadratmeter plus einer Ausgleichsfläche von 200 Quadratmetern sollen in der zum Teil extremen Hanglage entstehen. 23 davon gehören der Gemeinde. Man wird der Kommune die Parzellen regelrecht aus den Händen reißen. Oder doch nicht? Momentan ist die Lage für Häuslebauer eher schwierig, um nicht zu schreiben beschissen. Steigende Zinsen, explodierende Preise, Materialknappheit sowie fehlende Planungssicherheit, haben in den letzten Monaten für einen massiven Einbruch auf dem Bausektor geführt. Tendenz, sich weiter verstärkend.

Kaum vorstellbar, dass unter diesen Umständen ab dem nächsten Jahr die Eigenheime „Im Scheiberling“ geballt in die Höhe schnellen werden. Der Preis für den Quadratmeter Grund und Boden dürfte sich knapp unter der 100-Euro-Marke bewegen. Bei 2 Millionen Euro Erschließungskosten dürften die kaum billiger zu haben sein. Macht roundabout 70 000 Euro pro Bauplatz. Überdies, ein ansprechendes klein Häuschen ist heutzutage unter einer halber Million Euro kaum mehr umzusetzen. Zwingend notwendige Anlegung- und Befestigung in Hanglage verschlingen zudem Unsummen. Dazu müssen zukünftige Bauherren mit Nässe in diesem bekanntlich Feuchtgebiet rechnen. Zusammengefasst, dürfte da ganz schön was an Aufgaben und Kosten zusammenkommen. Ferner, so reizvoll ist die Lage auch wieder nicht. Alles aber Geschmackssache! Sei’s drum, der Blog würde da nicht zuschlagen wollen. Never ever! Aber der gehört auch nicht zum angesprochenen Klientel.

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