Bleibt Hochstetten-Dhaun auf Bauplätzen „Scheiberling“ sitzen? Baubranche erwartet massiven Einbruch bei Einfamilienhäusern.

Aus der Rubrik „gerade eben in den Nachrichten gehört! In Deutschland gehen die Bauvorhaben massiv zurück. Am Bau werden immer mehr Aufträge storniert oder gar nicht erst erteilt. Gestiegene Zinsen, Materialknappheit, Inflation- und Rohstoffpreise bremsen den Bauboom massiv ein. Kurzum, es herrscht Auftragsflaute. Einbrüche bis zu 80 Prozent meldenverschiedene Banken und Unternehmen. Keine guten Nachrichten! Gerade bei Einfamilienhäusern kommt die Nachfrage nahezu komplett zum Erliegen. Kein Wunder, welche Durchschnittsfamilie kann sich unter dem momentanen Gesamtgemengelage seinen Traum von den eigenen vier Wänden überhaupt noch leisten? Und gerade jetzt, werden in vielen Dörfern Baugebiete neu erschlossen, etwa in Monzingen und Nußbaum. Wie ist in den Orten die Nachfrage nach Baugrund einzuschätzen? Letztere Kommune meldete mal lange Wartelisten und Quswahlkriterien für 12 Parzellen. Zuletzt meldete die Kommune nur noch fünf Reservierungen. Von wegen „Losverfahren“. Das Dorf kann sich glücklich schätzen, wenn vereinzelt Bautätigkeit einsetzt.  

Blöder Zeitpunkt, gell! Exemplarisch für den Spruch „den richtigen Moment verpasst“ steht vor allem die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun Pate. Aber sowas von! Seit 2012 plant und forciert man das Neubaugebiet „Scheiberling“ Richtung Simmertal mit 32 Parzellen. Und tatsächlich, nach verschlafenen zehn Jahren, wird in Kürze tatsächlich mit der Erschließung begonnen. Zu spät für so manchen Geduldigen, der sich seine Fläche schon seit Jahren hier reserviert hat. Die Umstände sind gerade äußerst schlecht für knappe Budgets. Wer jetzt noch in den Startlöchern steht, um 2023 loslegen zu können, der muss entweder finanziell auf Rosen gebettet oder Besserverdienender sein. Man darf gespannt sein, inwieweit in extremer Hanglage sowie Feuchtgebieten die Häuser geballt in die Höhe schießen werden. Die Masse von Baukränen nebeneinander sind jedenfalls nicht mehr zu erwarten. Und man darf gespannt sein was die Bauplätze unter dem Strich kosten werden. Wird die Grenze von 100 Euro pro Quadratmeter gerissen? So ganz unwahrscheinlich ist das nicht. Warten wir es einfach ab!   

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