Ortsumfahrung Hochstetten: Da hatte Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) noch einmal Dusel gehabt!

Es war wohl die Ironie des Schicksals: Ausgerechnet B41-Vater und Vordenker, Wolfgang Hey, fuhr bei der Freigabe der Ortsumfahrung den Ehrengast aus dem Verkehrsministerium „platt“, noch bevor der seine Rede halten konnte.  Gerade der der ehemalige Landrat und Streiter pro Ausbau der Nahe-Verkehrsader unterlief ein folgenschwerer Lapsus. Keine Frage, kann jedem mal passieren! Mit dem Wissen, dass die Folgen für den hohen Beamten glimpflich ausfielen, kann man über den Aussetzer schmunzeln. Man stelle sich vor, Bundesverkehrsminister Volker Wissing himself wäre in Hochstetten aufgeschlagen, um das symbolische Band zu durchtrennen, die Abendnachrichten hätten ein beherrschendes Thema rund um die Feier ausschlachten können. „Pensionierter Landrat verletzt Bundesverkehrsminister beim Rangieren“ – so oder so ähnlich hätten die Schlagzeilen wohl geklungen. War es Absicht? Unglückliche Umstände? Welche Motive stecken hinter dem Unfall?

Vor allem der Boulevard hätte sich auf das Geschehen gestürzt. So bleibt es bei einem unglücklichen Fahrmanöver, das aber so gar nicht in den Programmablauf passte. Schwamm drüber. Hoffentlich ist der Angefahrene nicht nachtragend. Wenn dem so wäre, könnte die Akte Martinstein wieder ganz nach unten rutschen. Jetzt ernsthaft, warum spricht keiner über Geld? Wenn eine Baumaßnahme nahezu das doppelte kostet, wie im Vorfeld veranschlagt, muss man doch nach den Ursachen fragen. Tut aber keiner. Schon gar nicht die Zeitung. Eigentlich wäre aber genau das deren Spielwiese. Die transportiert nur heile Welt und bunte Bildchen. 39 Millionen hat die Umfahrung gekostet. Etwas über 20 Millionen waren vorgesehen. Den satten Aufschlag scheint keinen zu jucken. Finde den Fehler. Der Blog wird der Sache nachgehen – nach dem Urlaub.

Eine Antwort auf „Ortsumfahrung Hochstetten: Da hatte Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) noch einmal Dusel gehabt!“

  1. Richtig, Herr Pfrengle, das kann Jedem passieren, was dem ehemaligen Landrat aus dem Kreis Birkenfeld, passiert ist.
    Dem Ehrengast des Verkehrsministeriums des Bundes „Gute Besserung“.
    Allerdings erscheint mir das als schlechtes Omen für die Umgehung oder etwa nicht?

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